Fußball für Bambinis. Interesse? Dann klick >>> hier <<<

Pokal-Aus in der ersten Runde

Der nach einer verdienten 2:0 Pausenführung durch Treffer von Dörlitz und Schneider sicher geglaubte Sieg wurde noch leichtfertig verspielt. Kurz nach der Halbzeit und mit dem Schlusspfiff in der 94. Minute fing man sich völlig unnötige Treffer ein.

Teilweise zu lethargisch, zu langsam und zu behäbig haben unsere Mannen den Schwung der Vorbereitungsspiele gestern total vermissen lassen. Das Spiel sollte analysiert werden und dann geht es mit einem hoffentlich anderen und couragierterem Auftritt in die Begegnungen um Punkte.

Mit der harten und ruppigen Gangart des Gastgebers kamen unsere Jungs über das gesamte Spiel nicht klar. Acht Gelbe und eine Gelb-Rote Karte zeugen von einem intensiven Pokal-Fight, in dem die Gleistaler unsere Jungs in der Verlängerung niederrungen.

Ein Chancenplus konnten unsere Jungs gestern beim SV Gleistal 90 ebenfalls nicht in Zählbares ummünzen. Zweimal Pfosten und weitere Hochkaräter standen zu Buche. Gleistal bei den wenigen Möglichkeiten entschieden effektiver. Somit bleibt es leider bei nur diesem einen Auftritt im Thüringer Landespokal, bei dem der TSV in der nächsten Runde Zaungast sein wird.

Ohne Worte …

Feuer frei. Wasser marsch.

Am Samstag haben unsere Freunde von der Freiwilligen Feuerwehr in Frankenthal ihren Tag der offenen Tür gefeiert. Anlass dafür war die Übergabe des neuen Löschzuges an unsere Nachbarn.

Das bis unter das Dach mit Hightech ausgestattete nigel-nagel-neue 290 PS starke Fahrzeug wurde mit Pauken und Trompeten feierlich eingeweiht. Da war es natürlich eine Selbstverständlichkeit, dass auch der TSV Gera-Westvororte gratuliert hat.

Ein Freundschafts-Wimpel und ein TSV-Fanschal durften da natürlich nicht fehlen. Wir wünschen unseren Freunden aus Frankenthal auf diesem Wege allzeit Gute Fahrt und unfallfreie Einsätze und ziehen den Hut vor so viel ehrenamtlichem Engagement bei Tag und Nacht.

Ohne Worte …

Alte Herren im Erzgebirge

„Die Tour ins Erzgebirge war sehr cool und hat trotz der Anstrengung viel Spaß gemacht. Vor allem der letzte Anstieg von Königswalde ins 800 Meter hoch gelegene Grumbach hatte es in sich.“ resümiert Sven Peter, der gemeinsam mit René Gutschke die gut 120 km vom Gera nach Grumbach mit dem Rennrad zurücklegte.

Neben viel Spaß am Rande des Spielfeldes und in der Jugendherberge standen aber vor allem sportliche Aktivitäten im Mittelpunkt der dreitägigen Reise. Beim mit sieben Mannschaften gut besetzen Turnier des SV Rot-Weiß Grumbach starteten unsere Jungs erfolgreich in die erste Runde. Einem 2:0 Sieg folgten danach allerdings zwei unglückliche 1:0 Niederlagen. Danach gar ein glattes 3:0 gegen unsere Mannen.

Nun musste man sich wieder etwas straffen und trotze dem späteren Turniersieger ein 0:0 ab, ehe man das letzte Turnierspiel mit 2:0 gewinnen konnte. Ein sehr versöhnlicher Abschluss für ein sehr gut organisiertes Turnier und ein erlebnisreiches Wochenende unsere Alten Herren. Ein großes Dankeschön auf diesem Wege nochmals nach Grumbach ins Erzgebirge.

Ohne Worte …

Zweite zieht sich achtbar aus der Affäre

Zeitgleich zur ersten Mannschaft musste am Samstag auch unsere Zweite ran. In Löbichau traf man auf den SSV Großenstein, der auf Grund der wie bei unseren Jungs angespannten Personalsituation Hilfe als der eigenen Zweiten anforderte.

In Abwesenheit von Trainer Karsten Janzon, der am Wochenende bei den „Alten Herren“ aufdribbeln musste, betreute Sport-Koordinator Philipp Schlebe, der im zweiten Durchgang seit geraumer Zweit erstmals wieder selbst die Fußballschuhe schnürte, unsere Mannschaft.

Die ersten 45 Minuten gehörten dem Gastgeber, der in der 38. Minute durch Erik Wilzewski verdient mit 1:0 in Führung ging. Christopher Wolf im Tor unsere Weiß-Blauen hatte bis dato bereits mehrfach die Möglichkeit sich auszuzeichnen und hielt unsere Jungs mit mehreren guten Aktionen im Spiel.

In zweiten Durchgang hatte unsere Mannschaft dann gar etwas mehr vom Spiel und auch die größeren Chancen. Ein Unentschieden wäre fast möglich gewesen, aber Ronny Schubert und Patrick Gottschaldt sündigten in aussichtsreicher Position.

Am Ende geht der knappe Sieg des Kreisoberligisten in Ordnung, obwohl unsere Mannschaft gegen die höherklassigen Großensteiner um die erfahrenen Christian Schmidt, Daniel Ritter, Philipp Kropfelder und Matthias Beuchel zum großen Teil keinen Klassenunterschied erkennen lies.

Darauf lässt sich weiter aufbauen. Auch wenn noch viel Arbeit vor dem Trainer liegt kann man positiv in die neue Saison schauen. Nächsten Sonntag endet dann auch die Vorbereitung für unsere Zweite Mannschaft mit einem dritten und letzten Test gegen die SG FC Thüringen Weida/Wünschendorf ll.

Auf diesem Wege gratulieren wir Carlo Koukal aus unserer zweiten Mannschaft noch nachträglich zu seinem 30. Geburtstag, den er am vergangenen Samstag feierte, und wünschen ihm persönlich, beruflich und sportlich bei unserem TSV auch weiterhin alles erdenklich Gute.

Ohne Worte …

Vorletzter Test mit dreimal Alu

70 Minuten stark gegen Kiwi-Team

Mit der Aufstellung Wolf, Gerold, Warning, Dörlitz, Holle, Ludwig, Pandorf, Richter, Unger, Struz, Gruner, Rehnelt, Ledig und Walter (haben wir einen vergessen?) hätte der TSV heute auch spielen können. Urlaubs- und berufsbedingt oder wegen Verletzung fehlten heute jedoch alle eben genannte Spieler.

Auf diesem Wege wünschen wir vor allem Tino Ledig, der sich zum Training am Donnerstag schwer verletzt hat und mit Außenbandriss im Sprunggelenk wohl sechs bis acht Wochen ausfallen wird, gute Besserung und schelle Genesung!

Der „Rest“ des Kaders machte seine Sache in Meuselwitz gegen das Verbandsliga-Team von David Kwiatkowski allerdings richtig gut und hatte den Verbandsligisten am Rande einer Niederlage. Letztendlich blieb die Überraschung jedoch aus, auch weil Marcus Schneider einmal und Benjanim Hinz zweimal nur das Aluminium trafen.

Dennoch ein sehr ordentlicher Auftritt unserer Weiß-Blauen, auch wenn man den Temperaturen und mit nur zwei Wechslern den in der Schlussphase starken Meuselwitzern Tribut zollen musste. Aber immerhin lag man bis zur Mitte der zweiten Halbzeit gegen die Regionalliga-Reserve aus Zipsendorf gar mit 3:0 vorn.

Nach wunderschön herausgespielten Treffern stand es zur Pause durch Marcus Schneider und Dominik Klammt 2:0. Eine Traumkombination über Christopher Lätz und Philipp Läßig sah Schneider in der 11. Minute völlig blank vor dem Gehäuse von Sascha Felter stehen. Mit links jagte er das Spielgerät aus Nahdistanz in die Maschen. Auch dem 2:0 durch den heute wieder seine aufsteigende Form unter Beweis stellenden Klammt ging eine schöne Kombination, die mit Zuckerpass von Lukas Kokott auf Klammt zum zweiten Treffer führte, voraus.

Bis dato musste Clemens Bierbaum nur einmal ernsthaft eingreifen, als er einen Schuss aus gut 10 Metern entschärfte. Auf der anderen Seite der TSV gar mir den besseren Möglichkeiten. Geburtstagskind Benjamin Hinz traf allerdings nur den Querbalken.

Kurz nach der Pause dann doch das 3:0. Die Sensation schien nah, als nach Ecke von Christopher Lätz Marcus Schneider an höchsten stieg und das Leder unter Bedrängnis aus acht Metern überlegt und unhaltbar ins Angel köpfte. Kurz darauf traf unser Torschütze vom Dienst leider nur das Aluminium.

Nach und nach kamen dann die Mannen von Trainer David Kwiatkowski besser ins Spiel und erarbeiteten sich ihrerseits Möglichkeiten. Zweimal Glück für die Scheubengrobsdorfer als der Ball äußerst knapp am Bierbaum-Kasten vorbeisegelte. Dann doch das 1:3. Der Landesligist wollte nun mehr. Nur per Foul konnte ein weiterer Angriff der Rot-Weißen unterbunden werden.

Den fälligen Strafstoß parierte Bierbaum großartig, war aber beim Nachschuss von Nico Schwarzer chancenlos. Kann der TSV die knappe Führung über die Zeit retten? Zweimal Maximilian Kurth, der in aussichtsreicher Position jeweils knapp verzog und Benjamin Hinz, der aus der Distanz abermals nur das Aluminium traf, hatten die Entscheidung auf dem Fuß.

Clevere Meuselwitzer machten die kleine Sensation aber in der 85. Minute zunichte, als Maik Wegner, der bereits zum 1:3 traf, mit seinem zweiten Tor den Endstand markierte. Dennoch ein insgesamt sehr ordentlicher Auftritt der Mannschaft von Marcus Dörfer.

Ohne Worte …

Zwei Vereine – Ein Team

(19.07.2017) Seit nunmehr vier Jahren gibt es diese, unsere SG. Die Spielgemeinschaft zwischen dem JFC Gera und unserem TSV Gera-Westvororte lebt mehr denn je. Aber was ist das Besondere an dieser Kooperation, an dieser Gemeinschaft?

Bereits seit 2011 gibt es beim TSV Gera-Westvororte die komplett neue konzeptionelle Ausrichtung, primär auf junge Spieler zu setzen. Daher war es nur logisch, sich einen Partner zu suchen, der dafür das nötige Potential besitzt und dieses Konzept untermauern kann. Diesen fand man im JFC Gera. Das Durchschnittsalter der letzten drei Spielzeiten lag bei den Scheubengrobsdorfern zu Saisonbeginn immer bei unter 24 Jahren. In der Aufstiegs-Saison 2016/2017 sogar bei nur 22,7 Jahren. Im kommenden Jahr ist das Team aus der Saarbach-Arena im Schnitt ebenfalls „nur“ 23 Jahre jung. Eine echte Herausforderung, die aber von allen gemeinsam angenommen wird.

Anfangs etwas holprig, wird nicht nur die SG sondern auch der Kooperationsvertrag mittlerweile äußerst erfolgreich gelebt. Jahr für Jahr trifft man sich bereits weit vor der Transferperiode mit beiden Vorständen und den Spielern, die in der Saison darauf in den Männerbereich wechseln müssen. Der TSV darf sich und seinen Verein präsentieren. Und ehemalige Nachwuchsspieler, die sich dem TSV in den letzten Jahren bereits angeschlossen haben, können und dürfen ihre Erfahrungen mit dem ersten Männerverein an ihre Freunde von den A-Junioren weitergeben und aus dem Nähkästchen plaudern.

Auch Steffen Hadlich, Vorsitzender des JFC Gera, ist von der Entwicklung ebenfalls begeistert. „Mit dem TSV Gera-Westvororte haben wir einen regionalen Partner gefunden, der in den letzten Jahren bereits mehrfach bewiesen hat, dass unsere Spieler im Männerbereich sehr gut aufgehoben sind.“ Die Nähe beider Vereine ist ihm dabei besonders wichtig, denn als Fußball-Enthusiast will er die Entwicklung „seiner“ Spieler auch im Männerbereich weiter verfolgen.

„Es ist auch für mich Ehrensache, die Jungs weiterhin Woche für Woche beobachten zu können und zu sehen, wie sie sich im Männerbereich entwickeln. Besonders freut es mich gerade für die Jahrgänge 96 bis 98, dass sie nach den vielen Jahren bei uns im Nachwuchs ihren Weg auch künftig gemeinsam weitergehen können.“

Spieler wie Maximilian Kurth oder Tim Richter begleitet Steffen Hadlich seit der E-Junioren, als er beim 1.FC Gera 03 noch als Nachwuchstrainer tätig war. „Besonders wichtig ist neben der sportlichen Weiterentwicklung aber auch, dass die Jungs im neuen Verein von älteren Mitspielern und den Verantwortlichen voll akzeptiert und integriert werden und auch neben dem Platz ihre Freundschaften fortführen können. Sind alle, oder der Großteil von ihnen in einem Verein aktiv, ist das natürlich viel einfacher, als wenn man sich in verschiedene Richtungen, teilweise weitab der Heimat, voneinander entfernt.“

Mit unserem TSV scheint auch Steffen Hadlich, der immer wieder auch die hervorragende Arbeit seines Sportlichen Leiters Olaf Wenzel betont, nun den Verein gefunden zu haben, der all das vereint, was er sich als „Ausbilder“ für die weitere sportliche und persönliche Entwicklung „seiner Jungs“ vorstellt.

Auch wir möchten uns an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken und hoffen und wünschen, dass die Kooperation noch lange lebt und gelebt wird, damit einerseits die Jugendlichen des JFC Gera eine solide sportliche Perspektive haben, aber auch der TSV Gera-Westvororte seinem Konzept, weiterhin auf junge Spieler und Persönlichkeiten zu setzen, treu bleiben kann.

Ohne Worte …

Alte Herren mit Sieg in Lumpzig

(16.07.2017, Ralf Kinne) Einen knappen aber durchaus verdienten Sieg feierten unsere Alten Herren am Freitagabend in Lumpzig. Von Beginn an zeigte der Gast mit durchaus gefälligem Kombinationsspiel, dass man als Sieger vom Platz gehen will. Der SV Lumzig stand tief, so dass es nur zu wenigen klaren Tormöglichkeiten kam.

Wie aus dem nichts dann doch der Rückstand für unsere Kicker. Ein schlecht gespielter Ball nach hinten zwang unseren Keeper zu einem Foul im Strafraum. Den berechtigten Elfer nutzte der Gastgeber in der 29. Spielminute zur Führung. Keineswegs zeigte man sich geschockt und spielte weiter nach vorn.

Mal ein Schuß knapp vorbei, mal eine gute Aktion des Lumpziger Torwarts. Dann doch der hochverdiente Ausgleich in der 36. Minute. Ein überlegter Schuss von Rene Gutschke über die gegnerische Abwehr und es stand 1:1. So ging es in die Halbzeit.

Uns Kickern vom TSV war klar, dass dieses Ergebnis den Lumzigern schmeichelt. Hier ist mehr drin. Mit dieser Ansage ging es in die zweiten 40 Spielminuten. Mit Beginn des zweiten Durchgangs fing aber der Gastgeber an mehr Druck aufbauen, ohne sich jedoch klare Möglichkeiten zu erspielen, was auch an unserer guten Defensive lag. Ab der 50. Minute wieder das alte Bild. Westvororte mit viel Ballbesitz und flüssigem Spiel nach vorn. Ecken im Minutentackt und mehrere gute Aktionen im Strafraum waren die Folge.

Als der Torwart noch kurz vor der Linie zwei Bälle entschärfen konnte dachte jeder an ein Unentschieden. „Falsch gedacht „. Ein schneller und präziser Pass aus dem Mittelfeld auf unseren nimmermüden Thomas „Horten“ Winkler brachte endlich das ersehnt 2:1. Als Lumzig noch mal alles nach vorne warf, hatte man in der letzten Spielminute noch einmal Glück, als der Gastgeber knapp am kurzen Pfosten verzog.

Nochmal ein Dank an die fairen Gastgeber und dem umsichtig leitenden Schiri.

Ohne Worte …

Dörfer-Elf sehr respektabel gegen Landesligist Weida

(15.07.2017) „Das 2:2 aus der 87. Minute hätten wir gern genommen.“ ärgerte sich Trainer Marcus Dörfer kurz nach dem Spiel, da Jegor Jagupov kurz vor Ultimo doch noch zum 3:2 Sieg für den Favoriten traf, zumal auch neutrale Zuschauer der Meinung waren, dass ein Unentschieden durchaus gerechtfertigt gewesen wäre.

In den ersten 45 Minuten hatte das Team um Kapitän Max Dörlitz sogar etwas mehr vom Spiel. Warning und Gruner besaßen beste Möglichkeiten den TSV in Führung zu bringen. Nach 20 Minuten dann aber die Führung für die Mannschaft von Thomas Wirth. Die hochstehende Abwehrreihe der Weiß-Blauen wird überflankt und Nick Pohland macht seinem Namen als eiskalter Vollstrecker alle Ehre, auch wenn sein Volley leicht abgerutscht war.

Unbeeindruckt davon der TSV weiter auf Augenhöhe mit dem Landesligisten. Folgerichtig wurden die Angriffsbemühungen nur neun Minuten später auch belohnt, als Christopher Lätz aus gut zehn Metern unvermittelt abzog und sein satter Schuss zum 1:1 im Weidaer Kasten einschlug. Glück kurz darauf für Westvororte, als Jegor Jagupov am überragend reagierenden Bierbaum scheiterte.

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Pause. Mit Beginn der zweiten Hälfte verflachte die Begegnung etwas. Dennoch weiter ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn die Partie etwas zerfahren dahinplätschert und viel von langen Bällen lebt. Individuelle Fehler in der Geraer Definitive ermöglichen dem Gastgeber die abermalige Führung. Dörlitz und co gaben sich allerdings nicht geschlagen.

Dann nimmt das Spiel aber noch einmal richtig Fahrt auf und präsentiert sich den Zuschauern in der Schlußphase so richtig spannend. Auf beiden Seiten je zwei hochkarätige Möglichkeiten, um weitere Treffer zu erzielen. Den macht dann nach Klasse Vorarbeit von Dominik Klammt Marcus Schneider, der in der bisherigen Vorbereitung nahtlos an seine Treffsicherheit aus der vergangenen Saison anknüpft und das verdiente 2:2 markiert.

Kurz vor Ultimo dann, wie bereits eingangs beschrieben, das 3:2 für die Weidaer, als man einen Angriff des TSV abfing und Jegor Jagupov den Endstand markierte, nach dem sein Schuss, der wohl am Kasten vorbeigegangenen wäre, von einem Weiß-Blauen unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde.

Im Gespräch mit Torhüter Clemens Bierbaum nach dem Spiel resümierte auch dieser, dass man sich durchaus auf Augenhöhe bewegt hat und dass gegenüber dem 6:0 vor gut einem Jahr eine ganz andere Westvororte-Mannschaft auf dem Platz stand, die mit dem Aufsteiger in die Landsliga über das gesamte Spiel gut mithalten konnte.

Ohne Worte …

Erster Test der Zweiten

(15.07.2017) Mit Spannung haben die Fans und auch die Spieler auf das erste Testspiel gewartet, wusste doch bis dato keiner so recht wo unsere zweite Mannschaft momentan steht. Gestern ging die Reise dann nach Lumpzig, wo man auf die zweite Mannschaft der Osterländer traf.

Der TSV startete furios und hatte gleich zu Beginn eine erste gute Möglichkeit, die man aber noch liegen ließ. In der 12. Minute dann der frühe Führungstreffer durch Rückkehrer Moritz Geiß. Nur vier Minuten später war es abermals der kleine quirlige Stürmer des TSV, der auf 2:0 erhöhte.

Nach und nach kamen nun auch die Gastgeber um Spielmacher Ali Arifov besser ins Spiel und erarbeiteten sich ihrerseits Möglichkeiten. Carsten Kunert bewahrte kurz vor der Pause seine Farben mit einer Glanztat vor dem Anschlusstreffer. Nicht ganz unverdient ging es mit der zwei-Tore-Führung in die Pause.

Abermals war es unser Keeper, der im zweiten Durchgang mit zwei sehr guten Reaktionen einen Treffer des SV Lumpzig, der nun gerechtfertigt gewesen wäre, verhinderte. Vorn besaßen Danny Haberzettl und Danny Unger Möglichkeiten zur weiteren Resultatsverbesserung.

Allerdings dauert es bis zur 85. Minute ehe der nächste und letzte Treffer der Begegnung fiel. Mit seinem dritten Torerfolg am heutigen Tag avancierte Moritz Geiß zweifelsohne zum man of the Match und feierte ein äußerst gelungenes Comeback. Insgesamt ein ordentlicher Auftritt unserer Mannschaft, der trotz des deutschen Erfolges nicht verbergen sollte, dass man noch jede Menge Arbeit hat. Wenig Arbeit in diesem fairen Spiel hatte Referee Heiko Grimmer, der immer auf der Höhe des Geschehens war.

Fazit: Ein erfolgsversprechender Start in die neue Saison, der Hoffnung macht. Nächste Woche trifft das Janzon-Team dann auf den SSV Großenstein ll. Gespielt wird in Löbichau. Eine Woche später steht der dritte Test auf dem Programm, wenn die zweite Vertretung der SG FC Thüringen Weida/Wünschendorf Gastgeber für unsere Jungs ist.

Apropos FC Thüringen Weida. Dort musste sich unsere erste Mannschaft gestern dem Landesligisten nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Mehr zu diesem Spiel dann morgen hier.

Ohne Worte …

Drei Treffer gegen Oberligisten

Zum dritten Test im Rahmen der Vorbereitung waren unsere Jungs gestern Abend beim SV Schott Jena zu Gast. Widrige äußere Bedingungen machten es den beiden Mannschaften vornehmlich in der zweiten Hälfte des ersten Durchganges nicht leicht. Aber der Reihe nach.

Westvororte mit Blitzstart. Bereits nach zwei Minuten stand es durch Gero Pandorf 1:0 für den Außenseiter. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer, denn bereits nach 12 Minuten erzielte der Gastgeber das 1:1. Unbeeindruckt davon hielt der TSV mit dem Oberligisten recht ordentlich mit und konnte nur drei Minuten nach dem Ausgleich durch Kapitän Max Dörlitz abermals in Führung gehen.

Dann kamen Regen und böiger Wind und machten ein normales Fußballspiel fast unmöglich. Größere Chancen blieben bis zur Pause rar. Einmal noch musste Clemens Bierbaum im Kasten des TSV auf der Hut sein, entschärfte den Schuss eines Jenensers aus Nahdistanz aber bravurös.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Aufreger. Nach einem vom Martin Heilmann in höchster Not und mit vollem Einsatz geklärten Ball packte Torhüter Bierbaum diesen, um das Spiel schnell zu eröffnen. Der Schiedsrichter sah in dieser Rettungsaktion einen Rückpass und entschied auf indirekten Freistoß im Fünfmeterraum des TSV. Diese Chance ließen sich die Mannen um Kapitän Robert Bismark nicht entgehen und  kamen abermals zum Ausgleich.

Zwei individuelle Fehler in der Vorwärtsbewegung des TSV nutzte der Oberligist bei Überzahlkontern rigoros und clever aus und erzielte binnen weniger Minuten die Treffer zum 3:2 und zum 4:2. Einen Freistoß von der Strafraumgrenze lenkte Bierbaum mit den Fingerspitzen noch zur Ecke. Westvororte schien nach nunmehr 70 Minuten und 12 Einheiten in den letzten 11 Tagen k.o. Aber weit gefehlt.

Die Dörfer-Truppe schüttelte sich kurz und machte nun ihrerseits wieder Druck. Man nahm das Heft des Handelns in die Hand und hatte in den letzten 20 Minuten gar mehr vom Spiel und die besseren Möglichkeiten. Marcus Schneider, Martin Gerold, Alexander Frenzel und Andy Warning sündigten allerdings bei ihren Hochkarätern. Besser machte es in der 85. Minute Dominik Klammt.

Er gewann das Laufduell gegen seinen direkten Bewacher und schob den Ball überlegt am Jenaer Keeper vorbei ins lange Eck zum 3:4. Auch Trainer Marcus Dörfer zeigte sich mit dem Spiel seiner Jungs recht zufrieden und resümierte: „ Offensiv haben wir viel investiert und eine Vielzahl Möglichkeiten herausgespielt, was gegen einen Oberligisten nicht selbstverständlich ist. Neben den drei Treffern hatten wir noch mehrere hochkarätige Möglichkeiten.“

Gleichzeitig tritt er aber auch auf die Bremse und ärgerte sich über mindestens zwei unnötige Gegentore  „Mit individuellen Fehlern haben uns zu Beginn der zweiten Halbzeit das Leben selbst schwer gemacht. Da erwarte ich noch mehr Konzentration. Auch im Spiel gegen den Ball hatten wir gestern noch Reserven. Daran werden wir weiter akribisch arbeiten.“

Ohne Worte …

Chat auf WhatsApp