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Unerwarteter Sieg gegen den Spitzenreiter

Letzten Samstag musste unsere gebeutelte Reserve gegen den Tabellenführer und bereits feststehenden Aufsteiger aus Greiz ran. Nach zwei Niederlagen und einer Spielabsage in den letzten drei Wochen war es eine unwirtliche Aufgabe diese Woche gegen Blau Weiß Greiz anzutreten. Im Hinspiel musste man die erste Saisonniederlage im 10. Spiel einstecken und war mit breiter Brust angereist. Aktuell eher mit einer Hühnerbrust ausgestattet, begann das Spiel schnell zugunsten des Gegners. Vierte Minute und Führung für die Gäste. Ein schönes Solo und kaum körperliches Spiel unserer Jungs resultierten im 0:1. Doch das schien der Wachmacher gewesen zu sein. Man kam besser ins Spiel und konnte den Angriffen des Favoriten besser Einhalt gebieten. Zusätzlich kam man zu eigenen Chancen. In der 19. Minute spielte Danny Unger einen überragend Pass auf Felix Staps, der seinem Bewacher enteilte und überlegt zum Ausgleich einschob. Irgendwie unerwartet für Freund und Feind. Aber das tat der Partie gut. Es entwickelte sich ein unterhaltsames Hin- und Her mit Chancen auf beiden Seiten. Auf eine Umstellung des BW Greiz konnte sich der TSV nicht schnell genug einstellen und stand schlecht als David Himmer allein durch war und Keeper Philipp Fischer, der zwischenzeitlich klasse Reaktion zeigte, keine Chance ließ. Im Gegensatz zu den letzten Spielen, zog man seine Schlüsse, stand danach besser und kreierte weitere Chancen. War aber nicht konsequent genug. So scheiterte die Offensivabteilung des TSV am sehr starken Rene Kessler im Tor der Greizer. Dieser rettete die knappe 1:2 Führung in die Pause.
Mit dem Glauben mindestens einen Punkt zuhause zu behalten, knüpfte man dort an, wo man in der ersten Halbzeit aufhörte. Doch plätscherte das Spiel so dahin. Zwar gab es auf beiden Seiten Chancen, aber die Torhüter blieben dabei immer die Sieger. Als jedoch die letzten 20 Minuten anbrachen, kam richtig Fahrt in die Partie. Nach einer Ecke und einem umstrittenen „Handspiel“, zeigte der gute Schiedsrichter Tim Kolditz auf den Punkt. Diese Chance ließen sich die Greizer nicht nehmen. 1:3. Das Spiel schien entschieden, aber nur eine Minute später die Antwort des TSV. Ein schöner Schuss von Danny Unger aus halbrechter Position landet unhaltbar im linken unteren Eck. Es keimte wieder Hoffnung und so spielte man jetzt auch. Mit Zuversicht und Konsequenz erfolgte gleich der nächste Angriff. Man wollte den Punkt. Nur 4 Minuten nach dem Anschluss vollendete Felix Staps einen tollen Kontor nach einem Greizer Angriff. Nur vier Stationen braucht der TSV vom einen eigenen Strafraum bis zum Torabschluss. Aber damit noch nicht genug. Zielstrebig spielten unsere Jungs weiter. Wiederum 3 Minuten später zirkelte Danny Unger einen Freistoß von der linken Seite auf den kurze Pfosten und das direkt auf den Kopf des herbeieilenden Felix Staps. 4:3! Was war denn hier los? Die Fragezeichen über den Greizer Köpfen waren bis zum Maibaumsetzen in Frankenthal zu sehen.
Nun hinten dicht machen und die letzten 10 Minuten über die Zeit bringen. Keine allzu schwere Aufgabe, denn man stand gut. So gut, dass man sich Kontorchancen erspielen konnte, diese aber liegen ließ. In der 88. Minute aber die Entscheidung. Ein ruhender Ball und Danny Unger. Eine schlechte Kombination für den Gegner am heutigen Tag. Freistoß aus halbrechter Position und gut 30 Meter vor dem Tor. Direkt auf den kurzen Pfosten gezogen, „ditschte“ der Ball unhaltbar auf und landete in den Maschen.
5 Minuten später pfiff der Schiri zum großen Jubel von Spielern, Betreuern und Fans ab. Ein verdienter Sieg, den keiner erwartet hätte und der der 2. Mannschaft des TSV bis dato die erfolgreichste Saison ihrer Spielzeit besorgte. Noch sind aber 2 Spiele zu bestreiten in denen man sein Punktekonto erhöhen und seine Platzierung verbessern kann. Nächste Woche wartet der Tabellenzweite aus Braunichswalde, vor dem man nach dieser Vorstellung aber keine Angst zu habe braucht

Sippel mit Traumtor zum Sieg.

Was auf dem Papier nach einer leichten Aufgabe aussah, erwies sich in Wirklichkeit als harter Brocken.

Herrliches Wetter, guter Platz und unser TSV begann furios. Von der 1. Minute an waren unsere Jungs spielbestimmend und kombinierten sich teilweise ansehnlich durch die Abwehrketten der Blankenhainer.

Nach 5 Minuten der erste Lattenkracher! Einer von vielen gut getretenen Freistößen von Ludwig fand Heuschkels Kopf. Blankenhain stand tief, spielte sehr körperlich und konzentrierte sich lediglich auf Konter.

Der TSV heute mit Chancenwucher. Entweder fand man das Tor nicht, blieb in der vielbeinigen Abwehr des Gastgebers hängen oder scheiterte am Keeper der Heimmannschaft, welcher zum besten Spieler der Partie avancierte.

Doch unser Dosenöffner ließ uns auch diesmal nicht im Stich. Nach einem abgewehrten Schuss von Rehnelt, schaltete Heuschkel am schnellsten und schob den Ball ins leere Tor ein.

Gedanklich schon in der Pause nutzte Blankenhain eine der wenigen Chancen und konnte so mit einem schmeichelhaften Unentschieden in die Pause gehen. Ein einfacher Ballverlust und inkonsequentes Abwehrverhalten reichte dem Gastgeber aus.

Nach der Pause ein ähnliches Bild wie in Halbzeit 1. Tiefstehende und auf Konter lauernde Gastgeber gegen immer wieder anrennende Gäste. Doch spielte unser TSV in Halbzeit 2 etwas ideenlos und rannte teils vergebens an.

Kurz vor Schluss dann der erlösende Treffer. Eine hohe Eingabe köpfte die Blankenhainer-Abwehr aus dem Sechzehner genau auf Sippel, welcher den Ball volley ins linke untere Eck hämmerte.
Riesiger Jubel auf Seiten des TSV!

Die letzten Minuten konnte man schadlos überstehen und feierte danach den Sieg ausgelassen, auch mit dem Wissen, dass Stadtroda gegen Lobenstein gewann.

Nächsten Samstag gilt es gegen Stadtroda weiter in der Erfolgsspur zu bleiben und der großen Sensation immer näher zu kommen.

Denn wie heißt es so schön: „ Wer eher aufsteigt, kann länger feiern.“ 🎉🎉🎉

JFC-Trio bleibt am Saarbach!

Lukas Kokott, welcher sich vor der Saison schwer verletzte und nun wieder zu alter Stärke findet, wird auch nächste Saison ein Eckpfeiler unserer Defensive sein.

Auch Tim Richter wird mit seinen feinen linken Fuß und seinen Dribblings die Zuschauer noch ein weiteres Jahr, in der Saarbach-Arena, verzaubern.

Das Trio wird durch Jonas Kölling vervollständigt. Zeulo hat bei uns im Verein trotz der kurzen Zeit schon einiges erlebt. So hängte er seine Fußballschuhe schon an den Nagel und agierte als Co-Trainer, kam aber zurück auf dem Platz und zeigte allen was in ihm steckt. Lauf- und Zweikampfstark und sogar als Torschütze zeichnete er sich aus!

Jungs schön, dass ihr da bleibt und wir unseren Weg gemeinsam gehen! ❤️

Ohne Worte…

#####BREAKING NEWS#####BREAKING NEWS#####

LINKE is back.

Nachdem sich unser ehemaliger Sportlicher Leiter eine Pause gönnte und sein Amt an Philipp Schlebe übergab, kehrt er nach 15 monatiger Pause zum Verein zurück. In ganz Gera und Umgebung kursierte sein Name, in Verbindung mit anderen Mannschaften und Positionen. Die ganze TSV-Familie ist auf Grund dessen umso glücklicher ihn wieder zurück zu haben. Die Batterie ist wieder voll und er bringt, wie man ihn kennt, viele Impulse mit. Er stand uns daher Rede und Antwort:

Es ist schön, dass du wieder da bist, wie ist es dir in den letzten Monaten ergangen?

„Die Auszeit hat mir gezeigt, dass es auch ohne Fußball geht. Die 15 Monate haben wirklich sehr gutgetan. Du hast endlich einmal Freiraum. Und man findet neben seiner Arbeit auch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie meine Tochter und Freunde. Und man hat erstaunlich viel Freizeit, die man interessant gestalten kann.“

Die Sehnsucht war dann aber doch groß?

„Allerdings, es fehlt einem natürlich auch etwas, wenn man über so viele Jahre mit dem Fußball „verheiratet“ war. So richtig weg war ich ja eigentlich nie. Auch ohne Funktion im Verein war ich vernetzt, gut informiert, habe die Kontakte zum Sportlichen Leiter Philipp Schlebe gepflegt und hatte über den gesamten Zeitraum intensiven und gut freundschaftlichen Kontakt zu den Spielern.“

Wie haben sich für dich die letzten Tage abgespielt, die dich dann zur Rückkehr überzeugt haben?

„Irgendwann einmal kommst Du in einer für alle schwierigen Phase mit dem ein oder anderen Vereinsvorstand ins Gespräch, hörst genau zu, was man dir zu sagen und zu bieten hat und überlegst, ob Du so richtig professionell oder lieber mit dem Herzen arbeiten willst. Und da alte Liebe sprichwörtlich ja nie rostet, war das Ergebnis nach kurzem Überlegen doch recht einfach.“

Ist heute bereits schon abzusehen welche Funktion du im Verein übernehmen, bzw. um welche Bereiche du dich kümmern wirst?

„Wie meine Arbeit beim TSV zukünftig genau aussehen wird, werden die nächsten Tage zeigen. Da gibt es noch detaillierte Gespräche. Eine Tätigkeit im Vorstand ist zwar im Moment nicht möglich, aber ich werde vornehmlich dem Sportlichen Leiter und auch der Mannschaft mit dem neuen Trainer gern mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Was wünschst du dir für die nächsten Tage und Wochen?

„Ohh, Wünsche habe ich natürlich viele.“ Lacht „Aber Spaß beiseite. Was den TSV betrifft, wünsche ich mir natürlich, dass die Mannschaft sich in den letzten Spielen für die Arbeit der letzten Jahre belohnt und aufsteigt, auch wenn dann die nächste Saison vielleicht, oder besser gesagt, ganz bestimmt, eine der schwersten in der Vereinsgeschichte werden wird. Philipp Schlebe hat es besonders schwer. Er steht vor der unerwarteten Aufgabe innerhalb kürzester Zeit einen neuen Trainer zu finden. Hierfür wünsche ich ihm ein glückliches Händchen. Und von den Spielern wünsche ich mir aus gegebenem Anlass, dass alle die, die für die neue Saison bereits zugesagt haben, auch wirklich Wort halten. Denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass man in „unseren Ligen“ noch auf ein Wort oder einen Handschlag zählen und vertrauen sollte.“

Danke für deine Bereitschaft Heiko!!! Willkommen zurück!!!

#Zieleverfolgen
#allezumgemeinsamenZiel
#UnterstützdieJugenddeinerStadt

Spitzenreiter, Spitzenreiter…

Ohne Worte…

Gera – Westvororte : SV Schott Jena II 3:0 (1:0)

Arbeitssieg gegen dezimierte Jenenser.

Zurück in die Erfolgsspur, das ist die Hauptsache – 3 Punkte fest in der Hand. Die Festung „Saarbach-Arena“ ist weiterhin unbezwungen. Nach der Niederlage aus der Vorwoche wollte man sich wieder besser darstellen und eine Reaktion zeigen. Trainer Dörfer konnte dabei wieder auf mehrere Spieler zurückgreifen.
Spielersorgen dabei auf Seiten von Schott, da die Erste wohl jeden Mann benötigte – Anreise mit nur einem Auswechsler.

Von Beginn an nahmen unsere Farben das Spiel in die Hand. Schott hingegen nicht darauf aus viele Ballkontakte haben zu wollen. Die Abwehrleute Sippel, Kurth und Kokott konnten unbedrängt bis weit in die Gästehälfte laufen. Nach zwei Minuten bereits die erste Möglichkeit durch Heuschkel. Dieser verfehlt, nach der Eingabe von Eichberger, das Tor nur knapp. Nach zehn Minuten war Schott bereits gezwungen den einzigen Wechsler zu bringen. Czuppon musste wegen einer Verletzung den Platz verlassen.

Nach einer Ludwig Flanke war selbst Sippel zu klein und verpasste eine gute Tormöglichkeit nur denkbar knapp. Kurz darauf wieder eine Verletzungsunterbrechung auf Schott Seite. Einen lang gespielten Ball von Heuschkel erreichte Ludwig im letzten Moment, Torhüter Zeller war gleichzeitig am Ball und bekam dabei einen Schlag ab. Fairer Zweikampf, allerdings ging es für den Torhüter auch nach einer 5minütigen Behandlungspause nicht weiter. Gute Besserung an dieser Stelle. Schott demnach ab der 28. Minute mit einem Mann weniger.

Der TSV drängte in der Folge auf das Gästetor. Es war dann einmal mehr Torjäger Heuschkel der unsere Farben nach einem Richter Pass in Führung bringen konnte. 1:0 37 Min.

Nur wenige Minuten später verfehlte Gerold per Fernschuss das Tor nur knapp. Auch Heuschkel scheitere in der 42 Min am neuen Gästetorwart. Mit Glück kassierte unser TSV nicht noch kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich. Sander und Kurth vertändeln leichtfertig im eigenen Strafraum den Ball, allerdings konnte der Stürmer kein Profit daraus schlagen.

Schott mit Anpfiff der zweiten Halbzeit nur noch zu neunt und stand jetzt mit Mann und Maus vor und im eigenen Strafraum. Bis auf eine gute Chance blieben sie im zweiten Durchgang ohne Offensivdrang.

Trotz doppelter Überzahl taten sich unsere Mannen schwer einen Weg in den Strafraum zu finden. Oft blieb als einzige Alternative ein Fernschuss, was jedoch nichts Zählbares einbrachte. So mussten die Zuschauer bis zur 72. Min warten. Nach einer Eichberger Rückgabe vollendet Rehnelt den Ball technisch sauber. 2:0.

Nur wenige Minuten später hatte Klammt Glück des Tüchtigen. Seine Eingabe wurde von einem gegnerischen Abwehrspieler so abgefälscht das der Ball, ohne weiteren Kontakt, den Weg ins Tor fand.
Kurz darauf verletzte sich noch ein weiterer Spieler von Schott Jena und sie mussten die letzten drei Minuten das Spiel zu Acht beenden.

Fazit: Eine Steigerung zur Vorwoche, jedoch bedarf es mehr um gegen die nächsten Gegner zu bestehen. Der Wille und Einsatz stimmte und in Blankenhain wieder mit Spielwitz und Kreativität.

Wir halten am gemeinsamen Ziel fest. Nur noch 4 oder 10 😉

Spitzenreiter, Spitzenreiter…⚽⚽⚽👏

Ohne Worte

Schwarzer Tag in Zeulenroda

Auch wir brauchten die letzten Tage, um die gestrige Meldung zu verkraften, jedoch wollen wir euch nicht enttäuschen und so kommt etwas verspätet der Spielbericht zum Zeulenroda-Spiel.

Ohne Dörlitz, Schneider, Richter, Bierbaum, Eichberger, Walter und Klammt reiste unser TSV nach Zeulenroda.

Ziel? Ganz klar – drei Punkte!
Erwärmung? Top!
Spiel? Flop!

Zeulenroda von Anfang an lautstark und hart in den Zweikämpfen. Unser TSV dagegen etwas verhalten und oft ideenlos im Aufbauspiel. So schlug man den Ball oft lang und leistete sich Fehlpässe bei flachen Bällen durch das Zentrum.
Zeulenroda versuchte bei Ballgewinn schnell umzuschalten und den Abschluss zu suchen.

Nach 12 Minuten gelang dem Gastgeber auch schon 1:0. Kurth mit einem haarsträubenden Fehlpass von der Mittellinie in Richtung Sander, erlief sich Pham und ließ unseren Torhüter keine Abwehrchance.
Zeulenroda immer wieder mit kleinen Nadelstichen, der TSV dagegen offensiv kaum spürbar.
Rehnelt hatte die große Chance zum Ausgleich als ein langer Ball von Kurth durch die Zeulenrodaer Abwehr rutschte, parierte jedoch der Heimkeeper stark und behielt gegen Rehnelt die Oberhand.

In der zweiten Halbzeit dann ein kleines Aufbäumen. Der TSV spielte klarer und kam immer wieder zu guten Möglichkeiten. Doch zog man entweder zu hastig ab, spielte den letzten entscheidenden Pass schlecht oder scheiterte am guten Motor-Torwart.

In der 66. Minute konnte Schmidt für seine Farben dann auch noch auf 2:0 erhöhen.
Nach einigem Wirrwarr im TSV-Strafraum behielt er am langen Pfosten die Nerven und knallte das Leder in die Maschen.
Der TSV drückte weiter aber Zeulenroda weiterhin bissig und immer wieder mit gefährlichen Kontern.

Um es nicht in die Länge zu ziehen, außer einer roten Karten für Zeulenroda, wegen Notbremse, passierte nichts mehr im Spiel.
Jetzt gilt es weiter nach vorne zu schauen und am Wochenende gegen die Reserve von Schott wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Da haben wir ja noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen 💪🏻

Ohne Worte…

Marcus Dörfer wechselt zur BSG Wismut Gera

(14.05.19) Trotz anderer Abmachungen und Veröffentlichungen hat sich unser Trainer dazu entschlossen nächstes Jahr die BSG Wismut Gera zu coachen.

Was für uns ein herber Schlag ins Gesicht ist, wird bei der Wismut wahrscheinlich auf große Begeisterung treffen. Marcus hat in den letzten zwei Saisons bei uns hervorragende Arbeit geleistet und war Garant für die starken Leistungen unserer jungen Mannschaft in der Landesklasse.

Gerade auch deswegen schmerzt der Wechsel innerhalb der Stadt, nach einer ligaunabhängigen Zusage im Winter, umso mehr.

Dennoch wollen wir uns bei Marcus für sein Engagement über die letzten zwei Jahre bedanken und wünschen ihm alles Gute bei seinen neuen Aufgaben.

In den letzten 5 Spielen gilt es für Mannschaft und Trainer noch darum, die bisher grandiose Saison zu veredeln und die gemeinsam gesteckten Ziele zu erreichen. Also auf gehts! Gas geben ��

Ohne Worte…

TSV Gera Westvororte : SV Blau – Weiß 90 Neustadt 3:1 (3:0)😍😍😍

Köllings Doppelschlag vor der Pause ebnet Weg zum Sieg

Am Samstagmorgen sah es noch nicht nach einem Heimspiel aus. Dauerregen gemischt mit Schnee, hatte der Wolfi doch wieder nicht aufgegessen – nur schwer vorstellbar. Aber Petrus meinte es gut mit uns. Gegen 14 Uhr verschwanden die Regenwolken und die Spielvorbereitungen konnten starten.
Trainer Dörfer musste auf vielen Positionen Veränderungen vornehmen. Neben dem gesperrten Sippel fehlten mit Eichberger, Gerold und Schneider gleich vier wichtige Stammkräfte. Hingegen beehrte die Legende Walter uns mit seiner Anwesenheit und durfte neben Ludwig die Geschicke in der TSV Zentrale übernehmen. Kokott erstmals nach seiner schweren Verletzung von Beginn an. Kleiner Spoiler: er organisierte als wenn er nie weg gewesen wäre, trotz Stahlplatte! Bereits nach dem Spiel berichtet Trainer Dörfer, dass er „anhand unserer Personalsituation [habe ich] mit einem viel engeren Spiel gerechnet (hätte)!“

Gleich zu Beginn zeigten unsere Mannen die Marschrichtung an. Nach zwei Minuten verpasste unser Torjäger Heuschkel das Tor nur denkbar knapp. Auch in der Folge verfehlen Rehnelt und Richter das Tor nur um Haaresbreite. In den ersten 15 Minuten Dauerdruck auf das Saalestädter Tor.

Nach einer gut getretenen Ecke von Ludwig kommt Kölling völlig freistehend zum Kopfball und bringt unsere Farben in Führung. 1:0 19. Min. Nur wenige Minuten später eine erneute Ecke von Ludwig auf unseren Kapitän Dörlitz. Eigentlich müsste Trainer Grüttner wissen, dass man unseren Abwehrchef nicht so unbewacht stehen lässt. Überlegt köpft er aus acht Metern ins linke obere Eck. 2:0 22. Min.

Neustadt in der Folge ein wenig Offensiver. Aber Stürmer Engler bei Kurth und Dörlitz völlig abgemeldet, versucht es mehrmals mit Schauspieleinlagen die in Hollywood seines Gleichen suchen würden. In der 34 Min. Glück für den TSV, Meyer verpasst nach einer Badermann Eingabe den Ball nur knapp. Nur eine Minute später hält Bierbaum im 1:1 Duell in Landesliganievau den Ball. Schneider kann von draußen dafür nur seinen Hut ziehen. Wie er in Saalfeld damals. In der darauffolgenden Ecke der TSV erneut mit Fortuna im Bunde. Richter klärt den Ball per Kopf auf der Linie. Gutes Stellungsspiel Tim. Neustadt nun sehr hochstehend. Beste Einladungen für die schnellen Außen Klammt und Kölling. So auch in der 42. Min. Einen lang gespielten Ball von Ludwig, kann aber auch jemand anderes gewesen sein, erläuft Kölling ohne Gegnerdruck und verwertet den Ball in Heuschkelmanier zum 3:0

Starke erste Halbzeit unserer Mannschaft.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit der TSV sofort wieder auf dem Gaspedal. Die Rückgabe von Dörlitz kann Rehnelt nur knapp neben das Tor befördern, leider nicht in das Tor. Auch sein Stürmerkollege Heuschkel scheitert nach einem klasse Tempolauf von Automobil Klammt am Gästetorwart.
In der 55. Min keimte Hoffnung auf der kleinen Gästebank auf. Nachdem Kölling einen Ball aus 2 Metern an den Arm geschossen bekommt zeigt der bis dato souveräne Schiedsrichter auf den Elf-Meter-Punkt.

Diese Handelfmeterdiskussion fängt in Liga 1 an und hört in der Kreisliga auf. Zum verrückt werden. Plietzsch lässt daraufhin Bierbaum keine Chance und schickt ihn in die falsche Ecke. 3:1 55. Min.

Ab der 60. Min beide Teams mit mehr Offensivdrang. So entwickelte sich ein Spiel annähernd auf Augenhöhe. Chancen auf beiden Seiten ohne jedoch von Ertrag gekrönt zu sein.

Kurz vor Spielende gibt Schiedsrichter Schuhmann einen bereits ausgewechselten Spieler aus Neustadt(Simon) die Ampelkarte und verliert mehr und mehr das Spiel aus der Hand.

Kapitän Dörlitz nimmt sich ab der 94. Minute mehr Zeit für den anstehenden Umzug und holt sich einen mehr als fragwürdigen Platzverweis ab.

Fazit: Dank der guten ersten Halbzeit unsere Mannschaft geht der Sieg völlig in Ordnung. In der zweiten Halbzeit lud man die Gäste aus Neustadt mehr und mehr ein, jedoch war zumeist Endstation bei unserer gut organisierten Abwehrreihe um Dörlitz, Kokott und Kurth. Im nächsten Spiel gegen Zeulenroda dann wieder mit zwei starken Halbzeiten.

Bis zum nächsten mal. 9 Punkte!⚽️⚽️⚽️

Spitzenreiter, Spitzenreiter…

Ohne Worte…

Zurück zu alter Stärke

(01.05.19) Am Doppelspieltag am letzten Samstag konnte ganz Westvororte jubeln, denn beide Männermannschaften behielten ihre 3 Punkte zuhause. Unsere Erste siegte in einem intensiven Spiel über den direkten Verfolger aus Lobenstein. Doch vorher musste sich unsere Zweite beweisen und zurück in die Spur finden. Nach zwei Spielen in denen man sich gegen „machbare“ Gegner nicht von seiner besten Seite zeigte, hieß es nun Farbe bekennen und den Tabellennachbarn aus Greiz auf Abstand zu halten.

Man merkte unseren Jungs die Verunsicherung an. Man wollte nichts verkehrt machen und konnte sich die ersten 15 Min bei Torwart Sander bedanken, der mit Glanzparaden seine Farben im Spiel hielt. Das spornte an und mehr und mehr kam man ins Spiel. Doch gerade in einer Druckphase mit liegengelassenen Chancen und einem Abseitstor, fiel die Führung für die Gäste. Routinier Himmer verschätzt sich bei einer Ecke und der blank stehende Schimmel köpfte zum 0:1 ungehindert aus 6m ein. So blieb es trotz bemühen des TSV bis zur Pause.

Trainer Zimmermann schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn man machte dort weiter, wo man in der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Souverän in der Defensive und stabil im Mittelfeld, erarbeitete man sich Chance um Chance. So konnte man verdient aber etwas glücklich den Ausgleich durch Ronny Schubert in der 59. Minute feiern. Doch man wollte mehr. So spielte man auf Sieg und wurde belohnt. In der 70. Minute konnte Stürmer Felix Staps freigespielt werden und schob überlegt zu 2:1 ein. Diese Führung verwaltete man nach Kräften und konnte sich verdient über wertvolle 3 Punkte freuen.
Nun heißt es an diese Leistung anzuknüpfen und auswärts beim Stadtderby gegen den VFL zu punkten, um weiterhin oben mitzuspielen.

An dieser Stelle danken wir nochmals dem FC Greiz für die Möglichkeit der Anstoßverlegung.

TSV Gera Westvororte : SG VFR Bad Lobenstein 4:1 (0:0)

Rehnelt beschenkt sich und den TSV

(30.04.19) Was eine Serie. 15 Spiele in Folge ungeschlagen. Seit 2013 kein Pflichtspiel gegen den TSV Gera – Westvororte verloren. Aber irgendwann hat jede Serie ein Ende. Diesmal die unseres Gastes aus Bad Lobenstein. Es wurde das erwartete Spitzenspiel. Erster gegen Zweiter. Bester Sturm gegen Beste Abwehr. Dörlitz gegen Köcher. Heuschkel gegen Mai. Aber heute kam es vor allem auf Bierbaum gegen Steinbach an.

Bad Lobenstein kam spät. Extra Trainingseinheit vor dem Spiel. Der Gast wusste wohl, dass aufgrund der Umbaumaßnahmen die Umkleidesituation nicht die Beste ist/war. Auch Trainer Dörfer mit einer längeren Ansprache an seine Mannschaft. Zusätzliche Motivation brauchte es daher gar nicht. Eins war klar. Der TSV blieb Tabellenführer, auch bei einer Niederlage.

So leichtfüßig begann auch das Spiel. Freistoß Ludwig – Kopfballverlängerung Heuschkel auf Dörlitz – jedoch leider Abseits. Richtige Entscheidung. Dann war die anfängliche Leichtigkeit beim TSV erstmal weg. Der VFR aus Bad Lobenstein übernimmt zunächst das Spiel.

Nach 15 Min. reißt „the Catcher“ Daniel van Buy…ähh Leon Sippel den startenden Hölzel um. Gelbe Karte glücklich, muss man ganz ehrlich erwähnen. Wirth übernimmt den Freistoß. Mit Links ins obere rechte Eck. Aber Bierbaum hat Lust auf fliegen. Glanzparade.

Bis zur 40. Minute geht das Spiel hin und her. Klasse Aktionen auf beiden Seiten. Noch halten Bierbaum und Steinbach die Null. Beste Möglichkeit zur Führung vergibt Mai per Heber nach einem langen Abschlag von Steinbach nur knapp.

Wie im Hinspiel hat der Gast aus Lobenstein mehr Spielanteile. Diesmal schafft es der TSV unbeschadet in die Kabine zu kommen. Das war bisher wenig. Aber die Mannen um Kapitän Dörlitz sind bekannt für ihre starken zweiten Halbzeiten.

Und genauso begann der TSV. Die erste Chance durch Klammt konnte noch abgewehrt werden. Die Folgende Ecke von Ludwig findet seinen Abnehmer. Rehnelt köpft völlig frei stehend zum umjubelnden 1:0 ein. Damit verschaffte er sich und den TSV ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Bierbaum 0 – Steinbach 1.

Der Gastgeber nun mit ordentlich Druck auf dem Gaspedal. Das bringt die Gästeabwehr ins Wanken. Ein Fehler im Spielaufbau nutzt Heuschkel routiniert. Nur durch ein Foul konnte er gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß schiebt er überlegt zum 2:0 ein. Doppelschlag. Bierbaum 0 – Steinbach 2. Der TSV nun im Minutentakt am und im VFR Strafraum. Das schnelle Umschaltspiel, die Qualität der Gäste, kommt dadurch mehr zu tragen. Einen gut ausgespielten Konter schiebt Baer stark zum 2:1 ein. Bierbaum 1: Steinbach 2.

Nun kommt wieder Spannung auf.
Heuschkel und Rehnelt haben aber auf Spannung gar keine Lust. Spielverderber. Einen langen Ball von Richter spitzelt Heuschkel vor Steinbach ins Gehäuse. Bierbaum 1 – Steinbach 3. Der VFR nun mit mehr und mehr Angst vor Heuschkels drittem Tor. So schafft es Klammt zur Abwechslung mit einer Flanke in den Strafraum zu kommen. Schröder, Wirth und Tenz bewachen Heuschkel, aber keiner Rehnelt. Wie beim Tipkick fällt ihm der Ball auf den Kopf. Klasse 4:1 . Bierbaum 1 – Steinbach 4.

Einen Konter in der 72. Minute kann Sippel nur mit einem Foul stoppen. Zweite Verwarnung, wird demnach für seine gute Leistung mit einer vorzeitigen Dusche belohnt. Kurth rutscht für ihn nach hinten. Trotz Unterzahl haben unsere Abwehrspieler um Kapitän Dörlitz, Kurth und Eichberger die Situationen immer unter Kontrolle und können die Angriffsversuche der Gäste rechtzeitig unterbinden.

Fazit:
Auf Grund der zweiten Halbzeit geht der Sieg des Spitzenreiters völlig in Ordnung. Auch wenn das Ergebnis dem Spielverlauf nicht gerecht wird. Die über 200 Zuschauer sahen zwei verschiedene Halbzeiten unserer Mannschaft. In Halbzeit eins verpasste es der Gast, zu unserem Glück, in Führung zu gehen. Ab der 46. Min dann eines Tabellenführers würdig. Auch wenn der ein oder andere mitgereiste VFR – Fan den Sieg versuchte schlecht zu reden, mussten Sie ohne Punkte Heim reisen.

Köcher – Dörlitz = Sieger Dörlitz

Mai – Heuschkel =Sieger Heuschkel

Steinbach – Bierbaum = Sieger Bierbaum

Drei Sieger = 3 Punkte!!!

Spitzenreiter, Spitzenreiter…

Ohne Worte…

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