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„Was macht eigentlich … ?“

Maksym Savitzkyi

(14.02.2021) Unvergessen und kaum zu übertreffen sicherlich gleich sein Einstand in Weiß-Blau. In der ersten Runde des Kreispokales erzielte er beim 8:0 in Hohenleuben vier Tore und setzte damit seine eigene sportliche Meßlatte und das Saisonziel äußerst hoch.

Neben dem Platz war er die ultimative Stimmungskanone. Egal ob in der Kabine, bei den Mannschaftsabenden oder bei den „internen Treffen“ der Spieler. Apropos Treffen. Den schönsten Treffer erzielte er wohl mit seinem selbst definierten „Tor des Jahres“ im Spiel gegen den FC Thüringen Weida als er kurz vor Ultimo per Kopf zum vielumjubelten 2:2 Ausgleich traf und bei den Fans und den Spielern einen Jubelsturm auslöste.

So umjubelt der Treffer auch war, so kurios war er aber auch. „Eigentlich habe ich den Ball gar nicht richtig getroffen. Vielleicht ist er aber auch gerade deswegen für den Weidaer Keeper Hendrik Penzel unhaltbar gewesen.“ fügt Maksym zu seinem wichtigsten Treffer im Trikot der Scheubengrobsdorfer schmunzelnd hinzu.

Obwohl Savi, wie er von allen genannt wurde, nur gut ein Jahr beim TSV war, hat er doch einen bleibenden und positiven menschlichen und sportlichen Eindruck hinterlassen. Schlechte Laune gab es bei ihm nicht. Er hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und einen Witz parat.

Vor seiner Zeit in der Saarbach-Arena kickte der gebürtige Ukrainer schon unter Trainer Karsten Böttcher, der als Trainer beim TSV an Maksym`s Transfer zu Westvororte großen Anteil hatte, in Stadtroda, spielte bei Schott Jena und dem FC Carl-Zeiss. In der Zweiten Mannschaft des FCC schaffte er es nicht nur bis in die Oberliga, er trainierte teilweise auch in der Ersten der Saalestädter und lief in Testspielen sogar für diese auf.

Aus Thüringen hat er sich vor etwa drei Jahren verabschiedet. „Ich bin nach Leipzig gezogen und habe mich in der Gastro-Branche mit einem „Soßenprinz“ Food-Truck selbständig gemacht. Währenddessen habe ich eine Marktlücke im Gesundheitswesen der Naturmedizin gesehen und mittlerweile den zweiten CBD Shop aufgemacht. Einer ist in Jena, der andere in Halle.“

Mittlerweile ist er in Leipzig gut angekommen und fühlt sich dort mit seiner Lebensgefährtin sehr wohl und zu Hause. „Zu Beginn habe ich als Neu-Leipziger viel Zeit mit meinem ehemaligen Westvororte-Mitspieler Gero Pandorf, der in Leipzig studiert hat, verbracht und die Stadt kennengelernt. Nach und nach entstanden aber auch neue Kontakte und Freundschaften.“

Und was macht der Fußball? „Die Fußballschuhe habe ich nach meinem „Tor des Jahres“ (lacht) komplett an den Nagel gehangen und mich nie wieder im Mannschaftssport versucht.“ erzählt er schmunzelnd. „Sehr selten spielen wir mal mit Freunden auf Kunstrasen, aber selbst da bin ich mittlerweile kaum noch Unterstützung für mein Team, sondern eher nur noch der Spaßvogel.“

Ansonsten ist er so geblieben, wie wir ihn kennengelernt haben. Gutgelaunt und positiv. „Die richtige Welt da draußen ist so bunt und farbenfroh, was ich durch den aktiven Fußball viele Jahre lang fast vergessen hatte. Mittlerweile hole ich das jetzt jedes Wochenende alles nach. Auch was Ausflüge und Urlaub betrifft. Momentan sind wir durch Corona zwar alle etwas eingeschränkt, aber ich denke positiv und hoffe, dass das normale Leben bald wieder Einzug hält.“ kommentiert er sein neues, fußballfreies Leben, für das wir ihm weiterhin viel Spaß und Erfolg, vor allem aber Gesundheit, wünschen.

Ohne Worte …

Mitgliederversammlung 2021 verschoben

Information für unsere Vereinsmitglieder

Der Vorstand des TSV Gera-Westvororte hat bei der letzten Vorstandssitzung darüber entschieden, sowohl die Mitgliederversammlung als auch den Sponsoren-Stammtisch 2021 zu verschieben. Die eigentlich und langfristig für Februar angedachten Jahres-Höhepunkte des Vereins können aufgrund der momentan Corona-Situation und der Kontaktbeschränkungen leider nicht stattfinden.

Der Vorstand hat sich einstimmig dahingehend verständigt, dass man zunächst die politischen Entscheidungen bis Ende Februar abwarten will, um anschließend auszuloten, ob man eine Mitgliederversammlung, die in diesem Jahr mit der Wahl des neuen Vorstandes verknüpft wäre, für Ende März oder Anfang April terminieren kann.

Parallel dazu prüft man Alternativen, wie zum Beispiel eine online-Veranstaltung oder eine Delegiertenversammlung. Sobald der Vorstand neue Entscheidungen getroffen hat, werden wir auch darüber zeitnah informieren.

Ohne Worte …

„Was macht eigentlich … ?“

# 17, Danny Unger

Es war immer so ein klein wenig wie ein Familienausflug. Auch dann, wenn er gar nicht gespielt hat. Mutter, Vater, Oma und Opa – sein eigener kleiner Fanclub – waren immer da. Neun Jahre lang hat er das Weiß-Blaue Trikot mit der Nummer #17 der Scheubengrobsdorfer getragen.

Schon als A-Junioren-Spieler kam er vom 1.FC Gera 03 an den Weidicht und spielte dort zu Beginn in der Zweiten Mannschaft von Trainer Renè Hein, der ihn bereits aus dem Nachwuchs beim FC kannte und als 17-jährigen zu Westvororte lotste. Unter Renè Hein wurde Danny schnell zum Stammspieler.

Selbst erinnert er sich gern an diese Zeit zurück und konstatiert: „Der Wechsel von der Jugend zu Westvororte, wo ich meine ersten Erfahrungen im Männerbereich sammeln konnte, war der richtige Schritt. Dort habe ich nicht nur Fußball gespielt, sondern eine zweite Familie dazugewonnen.“

Nur zwei Jahre später, mit gerade einmal 19 Jahren, war er dann schon Teil in der Ersten Mannschaft, stieg mit dieser zweimal auf, holte einen Pokalsieg und zwei Hallenkreismeister-Titel. Nach und nach avancierte er auf Grund seiner teilweise überragenden Leistungen zum Stammspieler und weckte auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten. Trotz zahlreicher Angebote blieb er den Weiß-Blauen jedoch insgesamt neun Jahre treu.

2017 bekam er sogar die Auszeichnung zum „Spieler des Jahres“ beim TSV. Mittlerweile kickt er beim SV Pforten in der Kreisoberliga. Er wohnt nach wie vor in Gera, mit seiner Freundin und einer Katze nunmehr im ruhigen Gera-Debschwitz. Beruflich ist er in Ronneburg bei der Firma Bachl beschäftigt.

Auch ihn belastet die aktuell ungewollte fußballfreie Zeit. „Mittlerweile fühle ich mich in Pforten sehr wohl. Leider kommt der Fußball momentan jedoch entschieden zu kurz. Aber bis jetzt sind wir und meine Familie gut durch die schwere Zeit gekommen.“

Auf unsere Frage hinsichtlich seiner Highlights als Spieler bei Westvororte schmunzelt er und sagt: „Aus sportlicher Hinsicht die beiden Aufstiege und der Pokalsieg. Vor allem aber das familiäre und freundschaftliche Miteinander und ganz besonders – und das werden meine Jungs von Pforten jetzt nicht gern hören – das Pokaldrama mit Westvororte im Erdbeerstadion.“

Auch wir erinnern uns an dieses legendäre Spiel im Kreispokal vor gut 400 Zuschauern am 16.Oktober 2016. Favorit Westvororte führte lange mit 1:0. Zehn Minuten vor Ultimo dann der Ausgleich für den unterklassigen SV Pforten. Das Erdbeerstadion steht jetzt schon Kopf. Aber es wird noch dramatisch.

In der 90. + 3 treffen die Schützlinge von Trainer Mike Brümmer auf dem schweren Geläuf erneut, führen jetzt gar 2:1. Die Bank der Pfortener und die Heimzuschauer stürmen das Spielfeld. Der Kreisligist ist jetzt eigentlich eine Runde weiter. Der Schiri überlegt kurz ob er gleich abpfeift oder ob er den eigentlich favorisierten und nun aber maßlos enttäuschten Scheubengrobsdorfern noch den Anstoß zuspricht und dann zur Pfeife greift.

Er entscheidet sich für Letzteres. Mit dem Mute der Verzweiflung schlägt Danny Unger, der erkennt, dass der gegnerische Torwart etwas weit vor seinem Kasten steht, den Ball sofort nach dem Anstoß wuchtig aber auch gefühlvoll gen gegnerisches Tor. Der Schiri – die Pfeife am Mund – zögert.

Keeper Enrico Petzold, eigentlich Feldspieler, heute aber auf der Linie überragend, lenkt den 40 Meter Schuss der Weiß-Blauen Nummer #17 mit den Fingerspitzen noch spektakulär an den Querbalken. Der Schiri – immer noch mit der Pfeife am Mund – zögert.

Von der Latte springt der Ball zurück in den 5-Meter-Raum wo Dominik Klammt zur Verwunderung aller – mutterseelenallein – steht und den Ball in der 90. + 7 Minute nur noch einschieben braucht. Der Schiri – die Pfeife am Mund – pfeift danach sofort ab. Nun stürmen die Weiß-Blauen Fans das Feld. Mit diesem Treffer rettet sich der schon totgeglaubte TSV in die Verlängerung und gewinnt letztendlich diesen Krimi, den sicherlich keiner der Aktiven je vergessen wird, mit 4:3.

„Meine jetzigen Mitspieler von Pforten schütteln heute noch ungläubig mit dem Kopf, können aber mittlerweile mit einem Schmunzeln im Gesicht über dieses denkwürdige Spiel reden.“ beschreibt Danny Unger die Situationen, wenn dieser Pokal-Fight mal wieder Gespräch im Erdbeerstadion ist.

„Das macht den Fußball aus, man darf nie aufgeben und sollte immer an seine Chance glauben.“ fügt Danny hinzu. „Aber nicht nur wegen dieses Spieles denke ich gern zurück. Neun Jahre Westvororte waren eine sehr schöne und unvergessliche Zeit. Die aktuellen Ergebnisse verfolge ich regelmäßig immer noch auf Facebook und Fussball. de und drücke meinem alten Verein natürlich auch weiterhin die Daumen.“

Die drücken wir Danny auch. Wir wünschen ihm für die Zukunft im sportlichen und auch privaten Bereich alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Danny, Du bist in der Saarbach-Arena ein jederzeit gern gesehener Gast und Freund.

Ohne Worte …

Das Geschäft vor deiner Haustür

Cafè. Bar. Leben. 💙

Die momentane Krise und die vielen Restriktionen machen vor allen Gastronomen und Einzelhändlern zu schaffen. Daher wollen wir, wie bereits in der letzten Woche, als wir den Fan Sport Shop Winkler präsentiert haben, heute wieder einen Partner unseres TSV in den Mittelpunkt stellen.

Das Kanitz

Seit vielen Jahren betreibt der ehemaliger Spieler und aktueller Sponsor des TSV Kevin Schulz die „Stammkneipe“ der Scheubengrobsdorfer. Wobei Kneipe das total falsche Wort ist. In riesengroßen Lettern schmücken die Worte „Cafè, Bar, Leben“ treffend das Innere des „Kanitz“, welches sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen altehrwürdigen Buchhandlung Kanitz befindet und an seiner Stirn nach wie vor den goldenen und denkmalgeschützten Schriftzug trägt.

Apropos Golden. Golden sind die Zeiten momentan kaum. Auch das „Kanitz“ hat arg mit der Schließung zu kämpfen. Unser Partner, der sein Ladengeschäft direkt auf dem Markt in Gera betreibt, musste wie auch viele andere Gastronomen bereits Anfang November schließen. Besonders die fehlenden Weihnachtsfeiern und der Weihnachtsmarkt haben zu tiefen Einschnitten geführt.

Aber Kevin Schulz wäre nicht Kevin Schulz würde er den Kopf hängen lassen. Ideen waren und sind gefragt. Und … in dieser für ihn existenzbedrohenden Situation wollen wir, die SG Westvororte/JFC, unseren Partner unterstützen und für ihn und seine Ideen Werbung betreiben.

So zum Beispiel für die selbstgebackenen und leckeren Torten, die man Samstag und Sonntag bis jeweils 15:00 Uhr ohne Vorbestellung im Kanitz abholen kann. Vom leckeren Geschmack dieser vielfältigen und kreativen Kreationen konnte sich nicht nur unsere Redaktion schon des Öfteren überzeugen.

Oder kennt ihr das leckere Frühstück? Nein? Dann wird es Zeit zum Beispiel das Kanitz-FIRMEN-FRÜHSTÜCK zu probieren! Bekannte Geraer Firmen wie auch Einzelne oder Familien haben diesen Service bereits in Anspruch genommen und waren begeistert. Habt auch ihr Interesse an einer Kostprobe?

Na dann, nix wie los! Kontaktiert das Kanitz per Telefon unter 0365-22605105 oder per mail an info@meinkanitz.de.

Und für Verliebte … jetzt, so kurz vor dem Valentinstag, eine besonders gute Idee ❤️

Ohne Worte …

„Was macht eigentlich … ?“

FW5 ✅

Nachdem wir in unserer kleinen Serie „Was macht eigentlich … ?“ am letzten Sonntag Daniel Voigt kurz in die Saarbach-Arena zurückgeholt haben, wollen wir heute wissen, wie es unserem ehemaligen Spieler Felix Walter, auch FW5 genannt, geht.

Beim Lusaner SC hat für Felix Walter alles angefangen. Als D-Junior wechselte er dann zum 1. FC Gera 03/JFC Gera. Dort durchlief er alle Jahrgänge in der Verbandsliga. Noch als A-Junioren-Spieler schloss er sich dann aber dem Post SV Gera an, wo er in der ersten Männermannschaft der Bieblacher  mit seinen gerade einmal 18 Jahren sofort in der Landesklasse kickte.

2016 kam er dann nach Scheubengrobsdorf, nachdem die ersten Abwerbungsversuche zuvor noch erfolglos waren. Zweimal ist er in den drei Jahren seiner aktiven Zeit in den Westvororten mit dem TSV aufgestiegen. In die Landesklasse und sogar in die Verbandsliga 💙

„Nach dem zweiten Aufstieg im Sommer 2019 habe ich mich dann allerdings entschieden zum VfL 1990 Gera in die Kreisliga zu wechseln, nachdem ich in meinem letzten Spiel sogar die Kapitänsbinde tragen durfte.“ berichtet er uns stolz.

Allerdings ist momentan an Fußball spielen noch lange nicht wieder zu denken. Corona hat allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ihm besonders. „Auch auf meinem Trainingsplan steht momentan fast ausschließlich „laufen“. Dabei weiß doch jeder, dass ich laufen hasse.“ kommentiert er seine momentane Situation leicht ironisch selbst und fährt fort „Ansonsten, wenn das Lauftraining erledigt ist, zocke ich gern FIFA 21 auf meiner neuen PS5 und ziehe genüsslich an meiner Shisha.“

FW5, wie er von seinen Freunden auf Grund seiner Lieblings-Rückennummer 5 genannt wird, wohnt nach wie vor in Gera, arbeitet bei der Firma Folientechnik Nielebock und freut sich wie sicherlich alle darauf, dass die Corona-Pandemie bald vorbei ist und die gesamte Fußballfamilie wieder aktiv werden kann.

Dafür wünschen wir ihm bei seinem neuen Verein viel Erfolg und im privaten und beruflichen Bereich natürlich alles erdenklich Gute. Felix, wir freuen uns, wenn du uns wieder einmal in der Saarbach-Arena besuchst.

Ohne Worte …

Das Geschäft vor deiner Haustür ⚽️

Mein Westvororte – online im Fan Shop 💙

Die momentane Krise und die vielen Restriktionen machen vor allen Gastronomen und Einzelhändlern zu schaffen. Daher wollen wir heute nicht nur die Fanartikel unseres Vereins und unserer SG Westvororte/JFC bewerben, sondern parallel dazu auch ein kleines Geraer Unternehmen, den Fan Sport Shop Winkler, in den Mittelpunkt stellen.

Unser Partner, der sein Ladengeschäft direkt auf dem Markt in Gera betreibt, musste wie auch viele andere Einzelhändler bereits Mitte Dezember schließen. In dieser für ihn existenzbedrohenden Situation wollen wir ihn unterstützen und nicht nur für unsere Westvororte/JFC Fan-Artikel, die allesamt in unserer Heimatstadt Gera produziert werden, werben, sondern explizit für seinen Fan Sport Shop Werbung betreiben.

Denn Fans und Sportler können bei Thomas Winkler Ihre Wunschartikel aus einem sehr umfangreichen Sortiment auch momentan kaufen, obwohl sein Geschäft geschlossen ist.

Das Zauberwort lautet: ONLINE  📞 Ruft also einfach unter 0365-5520491 an und gebt eure Bestellung durch … und, wer bis 12:00 Uhr bestellt, bekommt seine Lieferung zu Sonderkonditionen Frei Haus noch am selben Tag.

Also dann … schnell zum Hörer 📞 greifen und „das Geschäft vor deiner Haustür“ unterstützen 👍

Ohne Worte …

„Was macht eigentlich … ?“

Teil 1: Daniel Voigt ✅

Unsere ehemalige Nummer # 1, wegen seines schwarz-weiß gestreiften Trikots auch „Juve“ genannt, hat uns im Februar 2016, also vor fast genau fünf Jahren, verlassen. Grund dafür war sein Umzug von Gera nach Braunschweig. Von dort kam seine Lebensgefährtin, die er beim Studium in Jena kennenlernte. Nach Beendigung des Studiums beschloss das junge Pärchen den gemeinsamen Lebensmittelpunkt nach Braunschweig zu verlagern, wo beide auch sofort einen Job fanden, wo Familie und Freunde den Start unterstützten.

Mittlerweile haben sie sich in ihrem neuen Zuhause gut eingelebt und fühlen sich in Braunschweig äußerst wohl. „Letztes Jahr habe ich es dann auch endlich geschafft mich zu verloben … nach knapp 10 Jahren wurde das auch mal Zeit.“ berichtet Daniel uns freudig aus und über sein Familienleben.

Und beruflich? Daniel arbeitet seit fünf Jahren bei einem großen Automobilzulieferer als Produktingenieur. Sein Job ist mit vielen Reisen verbunden, so dass er nicht nur Deutschlandweit sondern auch in Spanien, Mexico, Italien und China unterwegs ist.

„Durch Corona wird jetzt natürlich viel in Telefon- und Videokonferenzen besprochen und entschieden. Die dadurch verringerte Reisetätigkeit kommt mir aber mittlerweile entgegen, da ich seit Oktober 2018 Vater bin. Nachdem wir den ersten Schlafmangel überstanden haben, genießen wir derzeit einfach das Beisammensein mit unserer Tochter Leni in vollen Zügen. Ball fangen wird auch schon fleißig trainiert.“

Und Daniel selbst? Fliegt er auch noch den Bällen hinterher oder hat er seine Schuhe schon an den Nagel gehängt? „Eigentlich wollte ich auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit, der wenigen Freizeit und meiner Familie keinen Fußball mehr spielen. Allerdings kam ein Freund auf mich zu und fragte, ob ich nicht doch noch Bock hätte, wieder bisschen zu kicken. Kreisliga. Nun ja, dachte ich mir: Das schaffst du auch in deinem Alter und mit weniger Training. Ich hatte allerdings nicht bedacht, dass im Umfeld mehrere große Vereine existieren und dadurch auch viele gute Spieler unterklassig kicken.“

Dennoch hat er viel Spaß bei seinem neuen Verein, bei dem er allerdings – seinem Beruf geschuldet – nicht regelmäßig trainieren kann und daher nicht zum Stammpersonal zählt.

„Einsatzzeiten gibt es trotzdem und mein Erfahrungsschatz hilft es auch, sich recht schnell wieder an eine Wettkampfsituation zu gewöhnen.“ weiß Juve zu berichten. Und … er ist stolz mit seinen neuen Teamkollegen aufgestiegen zu sein und den Titel eines Pokalsiegers zu tragen.

Apropos Aufstieg und Pokalsieg. Beide Titel konnte er auch mit seinem TSV Gera-Westvororte erringen. Die Saison 2012/2013 war das Jahr des Doubles in Scheubengrobsdorf. Daran, und besonders an den 1:0-Sieg im Pokalfinale in Gößnitz gegen den SV Rositz, denkt er gern zurück, wie er uns verraten hat und fügt hinzu: „Glückwunsch natürlich der aktuellen Mannschaft zu den Erfolgen der letzten Jahre. Die Entwicklung sieht echt super aus. Und sorry, dass ich es nicht mehr so oft nach Scheuben schaffe. An dieser Stelle nochmal viele Grüße an alle bei Westvororte. Wenn es Corona zulässt werde ich bestimmt auch mal wieder vorbeischauen. Das können wir hier mal als guten Vorsatz für 2021 festhalten.“

OK, dann halten wir das mal so fest und schauen, ob Du Deinen guten Vorsatz in die Tat umsetzen kannst. Bis dahin wünschen wir Dir und Deiner Familie auch aus der Ferne alles erdenklich Gute, vor allen viel Gesundheit und freuen uns schon heute auf Deinen Besuch

Ohne Worte …

„Was macht eigentlich…?“ 💙

Einerseits ist es nach wie vor ein unschöner Gedanke, dass wir auf aktiven Fußball weiterhin warten müssen. Andererseits bietet uns die fußballfreie Zeit die Möglichkeit investigativ tätig zu sein und unsere Community mit einer, wie wir denken, äußerst interessanten kleinen Serie, auch in der passiven Zeit gut zu unterhalten.

 

Unter dem Motto: „Was macht eigentlich…?“ wollen wir, beginnend ab nächster Woche, mit einer kleinen Serie starten. Ja, „Was macht eigentlich…?“ Die Frage habt ihr Euch vielleicht auch schon mal gestellt.

 

„Was macht eigentlich…?“ hat uns inspiriert und wird euch ab nächster Woche ehemalige Spieler unserer SG Westvororte / JFC „zurückholen“ und schauen, was sportlich und privat aus ihnen geworden ist. Seid also gespannt.

 

Ohne Worte …

Blick 2020 💙

Dein Foto des Jahres 📸

In der letzten Woche hatten wir auf der Facebook -Seite des TSV eine Umfrage zum Foto des Jahres gestartet. Für jeden Monat des vergangenen Jahres präsentierten wir unseren circa 1.500 Followern je ein Foto. Aus diesen Sammelsurium von 12 Fotos konnte man per „like“ sein Foto des Jahres wählen.

Den Nutzern unserer Homepage, die keinen Facebook-Account haben, möchten wir das Bild des Jahres, welches von unseren Fans gewählt wurde, natürlich nicht vorenthalten. Daher präsentieren wir euch heute das Foto des Jahres 2020.

Es zeigt den Jubel unserer Jungs und den der Fans nach dem Marcus Schneider in der 60. Minute beim Verbandsliga-Spiel gegen die BSG Wismut Gera am Steg den Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte. Letztendlich ging das Derby vor knapp 500 Zuschauern mit 3:1 an den Gastgeber.

Nunmehr wünschen wir euch aber alles erdenklich Gute für das neue Jahr. Vor allem natürlich viel Gesundheit. Auch hoffen wir, dass wir bald wieder aktuelle und neue Schnappschüsse präsentieren können. Bis dahin bleiben uns dennoch tolle Fotos als Erinnerung an die schönste Nebensache der Welt ⚽️

Ohne Worte …

Renè wünscht frohe Weihnachten – Video –

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