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Unsere U-23. Die jungen Wilden.

Heute unsere Nunmer 2, Julius Jurke.

In unserer Serie „Die jungen Wilden“ haben wir Euch in den letzten Wochen bereits mehrere unserer Jüngsten vorgestellt. Heute haben wir Julius Jurke ein paar Fragen gestellt und freuen uns, euch seine Antworten jetzt präsentieren zu dürfen.

TSV: Hallo Julius, schön, dass auch du die Zeit gefunden hast, unseren Fans ein paar Fragen zu beantworten.

Julius: Hallo, sehr gerne.

TSV: Wie vertreibst du Dir momentan eigentlich die Zeit so ganz ohne Fußball?

Julis: Das frage ich mich tatsächlich auch jeden Tag. Außer studieren und etwas Sport kann man ja nicht viel machen. Aber hauptsächlich sitze ich von morgens bis abends vor dem Laptop und versuche mein Studium bestmöglichst durchzuziehen.

TSV: Was und wo studierst du denn?

Julius: WirtschaftsingenIeurwesen für Bauwesen in Leipzig.

TSV: Wie erlebst Du den Lockdown?

Julius: Ich vermisse leider mein Studentenleben und das Kicken in Scheuben. Das demotiviert einen schon täglich, vor allem wenn man kein richtiges Ziel vor Augen hat. Aber lamentieren hilft ja nicht. Man versucht einfach das Beste daraus zu machen!

TSV: Warst oder bist Du gesundheitlich selbst betroffen?

Julius: Nein, zum Glück nicht!

TSV: Dann wünschen wir dir natürlich auch weiterhin alles Gute und viel Gesundheit! Was wird das Erste sein, was Du machen wirst, wenn es wieder los geht?

Julius: Natürlich nach Scheuben fahren und die Fußballschuhe schnüren!

TSV: Ja, wir hoffen ja alle, dass es bald wieder losgeht. Auch für uns ist die Situation nur schwer zu ertragen. Wie hältst Du Dich Während des Lockdowns eigentlich fit?

Julius: Ich versuche wenigstens zwei bis dreimal die Woche joggen zu gehen und in meinem Keller etwas Kraft zu machen. Aber leider fehlt mir ab und zu die Motivation.

TSV: Ja, das glauben wir dir gern, dass man ab und zu die Motivation verlieren kann, wenn man ganz allein Sport treibt. Was vermisst Du neben dem fehlenden Sport am meisten?

Julius: Neben aktiv Fußball zu spielen, sich mit Freunden ohne schlechtes Gewissen und Einschränkungen treffen zu können und natürlich das Studentenleben.Täglich zum Kampus zu fahren und in der Mensa essen zu gehen.

TSV: Wie lange musst du eigentlich noch studieren?

Julius: Noch eine ganze Weile. Ich bin jetzt im dritten Semester meines Bachelors, also hab ich noch einige Jahre vor mir.

TSV: Und wie lange bist du jetzt eigentlich schon bei uns und wie denkst Du über Deine bisherige Zeit hier bei uns im Verein und in unserer SG?

Julius: Ich bin jetzt richtig seit letztem Jahr erst dabei, da ich zwischenzeitlich in Australien war. Zwar ist das noch keine lange Zeit, aber ich konnte dennoch sehr viele schöne Momente mit der Mannschaft sammeln, und das hat was zu heißen in der kurzen Zeit! Es ist einfach eine geile Truppe!

TSV: Du hast aber auch schon vor deinem Australien-Jahr für die Mannschaft gekickt? Ein oder zweimal, wenn wir uns recht erinnern. Gegen Wismut zum Beispiel, oder?

Julius: Genau. Wismut war mein einziges Spiel tatsächlich, vor und nach einer sehr langen Pause. Das war bis lang auch mein Highlight!

TSV: Und davor warst du als Nachwuchsspieler beim JFC und beim FC Carl Zeiss Jena?

Julius: Bis ich 14 war habe ich beim 1. FC Gera 03, später beim JfC Gera gekickt. Danach bin ich dann zum FCC gewechselt.

TSV: Welches sind Deine sportlichen und Deine privaten (beruflichen) Ziele?

Julius: Mein Hauptziel ist es, mein Studium ordentlich zu machen und verletzungsfrei noch lange Spaß am Fußball zu haben!

TSV: Hast du schon konkrete Pläne für die Zeit nach deinem Studium?

Julius: Noch nicht wirklich. Aber das wird sich bestimmt die nächsten Jahre zeigen, wo der Weg hingeht.

TSV: Dann wünschen wir dir für die Umsetzung deiner privaten, beruflichen und sportlichen Pläne und Ziele alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Julius: Dankeschön, und hoffentlich bis bald !

Bleibt neugierig und seid gespannt, welchen jungen Wilden wir euch bald präsentieren und vorstellen werden.

Ohne Worte …

Unsere U-23. Die jungen Wilden.

Heute in Teil 5, unsere # 7, Mouctar „Mucki“ Diallo

In unserer Serie „Die jungen Wilden“ haben wir Euch in den letzten Wochen bereits einige unserer Jüngsten vorgestellt. So nach und nach möchten wir weitere junge Spieler präsentieren. Heute haben wir einem ganz besonderen Gesprächspartner ein paar Fragen gestellt.

TSV: Hallo Mucki, schön, dass Du uns und unseren Fans ein paar Fragen beantwortest.

Mucki: Gern und viele Grüße an unsere Fans.

TSV: Wie lange bist Du eigentlich schon in Deutschland?

Mucki: In Deutschland bin ich seit 2016.

TSV: Seit 2016. Gerade einmal fünf Jahre – dafür sprichst Du aber schon sehr gut deutsch! Woher stammst Du eigentlich?

Mucki: Danke. Eigentlich aus Guinea. Dort bin ich geboren. Aber schon als Baby bin ich mit meinen Eltern in die Elfenbeinküste gezogen.

TSV: Du bist also aus der Elfenbeinküste bis nach Deutschlang geflohen? Allein? Wie alt warst Du da?

Mucki: Ja, von der Elfenbeinküste. Über Libyen und das Mittelmehr nach Italien zuerst. Aber das ist eine lange Geschichte. Und ja, allein. Ich war damals 15 Jahre alt und bin vor dem Bürgerkrieg geflohen, nachdem meine Mutter und mein Vater ums Leben kamen.

TSV: Mittlerweile lebst Du in Gera, gemeinsam mit Deiner Freundin. Und Du hast auch einen Job, bzw. absolvierst momentan Deine Ausbildung. Ganz „nebenbei“ trainierst Du auch noch eine Nachwuchsmannschaft beim JFC Gera. Ist das richtig.

Mucki: Ja, das ist richtig. Ich arbeite und lebe mit meiner Freundin in Gera. Ich trainiere beim JFC Gera, wo ich selbst im Nachwuchs gespielt habe, die D3-Junioren gemeinsam mit Sebastian Blum. Das macht mir viel Spaß mit den Kindern zu trainieren. Seit letzter Woche dürfen wir ja auch wieder in kleinen Gruppen trainieren. Endlich!

TSV: Ja, seit letzter Woche gibt es im Nachwuchsfußball leichte Lockerungen. Aber sonst ruht vieles noch. Wie vertreibst du Dir momentan eigentlich die Zeit so ganz ohne Fußball?

Mucki: Arbeiten und für die Ausbildung und den Beruf lernen. Weiter mein Deutsch verbessern und beim JFC Video-Training mit den Kindern.

TSV: Wie erlebst Du den Lockdown?

Mucki: Schwierig. Ich sehe meine Freunde gar nicht mehr und ich kann kein Fußball spielen. Das fehlt mir sehr.

TSV: Warst oder bist Du selbst betroffen? 

Mucki: Nein, ich glücklicherweise gesundheitlich nicht.

TSV: Was wird das Erste sein, was Du machen wirst, wenn es wieder los geht?

Mucki: Weiter an meiner Fitness arbeiten, da ich lange verletzt war. Ich freue mich schon mega darauf, wenn der Fußball wieder los geht. Und ich freue mich darauf, mich wieder mit meinen Freunden zu treffen.

TSV: Was genau machst Du, um an Deiner Fitness zu arbeiten?

Mucki: Ich gehe laufen oder trainiere zu Hause an den Geräten, die ich habe.

TSV: Und, was vermisst Du am meisten? 

Mucki: Die Jungs in der Kabine oder wenn wir Ecke auf machen und die Ansprache in der Kabine 😁

TSV: Hast Du als Kind und Jugendlicher in Deiner Heimat auch schon Fußball gespielt?

Mucki: Ja, in der Elfenbeinküste. Dort bin ich zur Schule gegangen und habe in diesem fußballfanatischen Land auch begonnen zu kicken und war zwischenzeitlich auch auf der Sportschule.

TSV: Wie lange bist du jetzt eigentlich schon bei uns, beim TSV? Und wie denkst Du über Deine bisherige Zeit hier bei uns im Verein und in unserer SG?

Mucki: Ich bin jetzt mittlerweile zwei Jahre beim TSV. Und, ja, es ist sehr schön hier. Ich hatte bisher in Westvororte und beim JFC eine sehr gute Zeit. Alle haben mich gut aufgenommen und unterstützen mich. Aber auch, wenn es mal nicht so gut läuft, wie jetzt, wo ich verletzt bin, kann ich mich nicht beschweren. Die Jungs sind immer alle gut drauf. Wir sind ein tolles Team und ich und wir hassen es zu verlieren. Besonders schön ist für mich, dass Benjamin Bohm, mit dem ich schon beim JFC gespielt habe, und Julius Jurke jetzt auch beim TSV ist. Sie sind zwei meiner besten Freunde und haben mich in den vergangenen Jahren sehr unterstützt.

TSV: Welches sind Deine sportlichen und Deine privaten (beruflichen) Ziele?

Mucki: Ich will so schnell wie möglich wieder Fußball spielen. Und ich möchte wieder fit werden und gesund bleiben. Meine Verletzung ist schon viel besser, da ich auch regelmäßig zur Physio gehe. Sehr wichtig ist für mich, dass ich meine Ausbildung weiterhin gut absolviere.

TSV: Dann wünschen wir Dir, dass es bald wieder los geht, dass Du schnell wieder topfit bist und gesund bleibst. Für Deine Ausbildung und dein privates Leben wünschen wir Dir natürlich auch alles erdenklich Gute.

Mucki: Vielen Dank! Euch auch alles Gute und natürlich auch alles Gute für unsere Fans.

So, liebe Freunde. Das war`s von unserem Mucki. Wir wünschen Euch nun allen einen schönen Sonntag. Lasst Euch den Guten-Morgen-Kaffee gut schmecken. Bis bald.

Ohne Worte …

Mit Blumen. Mit einem großen DANKE. Mit ganzem Herzen 💙

Für alle Mutti`s

Das ein oder andere Kind, den ein oder anderen Jugendlichen und vielleicht auch manch Erwachsenen muss man nochmal erinnern. Für manch anderen ist es selbstverständlich an einem Tag wie heute Blumen sprechen zu lassen.

Bei den Mutti`s unserer Spieler, unserer Betreuer, unserer Fans und denen all unserer Unterstützer und Freunde möchten auch wir uns anlässlich des heutigen Muttertages recht herzlich für alles, was sie für ihre Kinder tun, bedanken. Wir wünschen Euch auch weiterhin alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit.

Leider können wir Euch das, wie wir es in der Vergangenheit schon getan haben, als wir alle „Spieler-Mutti`s“ in die Saarbach-Arena eingeladen haben, um ihnen persönlich Blumen zu überreichen, heute nicht persönlich sagen. In Gedanken und im Herzen sind wir allerdings bei Euch.

Mit Blumen. Mit einem großen DANKE. Mit ganzem Herzen 💙

Ohne Worte …

Agenda 2025 geht weiter ✅

Dank der Sparkasse Gera-Greiz. Es wird Licht!

 

(05.05.2021) Wie wir im März schon informiert haben, hat man beim TSV Gera-Westvororte die Corona-Zwangspause auch genutzt, um intensiv an den langfristigen Zielen des Vereins zu arbeiten. Unter dem Arbeitstitel „Agenda 2025“ hat man so einiges auf dem Zettel stehen, was in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll.

 

Der neue Vorstand unter Vorsitz von Renè Böhme ist angekommen und schaut nach vorn. So haben wir in unserem ersten Artikel „Agenda 2025“ das Vorhaben „Kunstrasenplatz Saarbach-Arena“ angesprochen. Aber ganz so weit ist es noch nicht. Dennoch können wir bereits heute wieder Positives aus Scheubengrobsdorf berichten.

 

Dem Umbau der Flutlichtanlage auf LED-Licht, mit dem man langfristig etwa 2/3 der bisherigen Stromkosten einspart und mit dem man die Saarbach-Arena besser ausleuchtet und damit auch weiter aufwertet, steht nun nichts mehr im Wege. Dank vieler Sponsoren und Unterstützer, vor allem aber der Sparkasse Gera-Greiz, war es möglich, dieses Unterfangen bereits in 2021 anzugehen.

 

Vergangenen Freitag übergab Frau Thoß stellvertretend für die Sparkasse Gera-Greiz unserem Vereinsvorsitzenden Renè Böhme im Beisein unseres ehemaligen Vorsitzenden Dr. Michael Pannach in der Saarbach-Arena einen Scheck in Höhe von 2.000,- Euro. 

 

Der TSV Gera-Westvororte bedankt sich auf das Herzlichste für dieses großzügige Sponsoring, mit dem der Umbau der Flutlichtanlage, der insgesamt einen 5-stelligen Betrag kostet, zeitnah in Angriff genommen werden kann.

 

Ohne Worte …

Unsere U-23. Die jungen Wilden ⚽️

Heute in Teil 4, unsere # 30, Keeper Jonas Tämmler ✅

(02.05.2021) In unserer Serie „Unsere jungen Wilden“ haben wir Euch nach Niklas Schäfer und Philippr Rehnelt in der letzten Woche Franz Hoffmann vorgestellt. Heute haben wir dem JFC-A-Junioren-Keeper Jonas Tämmler, der Allerjüngste im Bunde, ein paar Fragen gestellt und freuen uns, euch die Antworten des 18-jährigen Torwart-Talentes jetzt präsentieren zu dürfen.

TSV: Hallo Jonas, schön, dass Du die Zeit findest, uns und vor allem unseren Fans, die den Fußball und unsere Spielberichte am Sonntagmorgen vermissen, ein paar Fragen zu beantworten.

Jonas: Hallo und allen einen schönen Sonntag.

TSV: Wie vertreibst du Dir momentan eigentlich die Zeit so ganz ohne Fußball?

Jonas: Ja, der Name sagt es ja schon: „Zeit vertreiben“. Man merkt es fehlt einem ein großer Teil in dieser Zeit. Daher treffe ich mich weitestgehend mit ein paar wenigen Freunden. Wir kicken dann immer mal `ne kleine Runde.

TSV: Wie erlebst Du den Lockdown?

Jonas: Es belastet schon sehr. Es fehlen mir die schönen Dinge des Lebens, wie zum Beispiel auch der Fußball, oder andere Dinge, die man mit Freunden teilen kann. Besonders merkt man das an den Wochenenden.

TSV: Warst oder bist Du gesundheitlich oder beruflich von Corona selbst betroffen?

Jonas: Nein. Betroffen bin ich eher weniger. Ich gehe normal arbeiten ohne weitere Einschränkungen. Auch gesundheitlich ist alles ok.

TSV: Was wird das Erste sein, was Du machen wirst, wenn es wieder los geht?

Jonas: So früh wie möglich wieder auf dem Platz rumspringen und mich wieder mit mehreren Freunden treffen.

TSV: Wie hältst Du Dich fit?

Jonas: Durch meine Arbeit werde ich eigentlich schon ganz fit gehalten, ansonsten gehe ich oft laufen oder ins Home-Fitnessstudio.

TSV: Was vermisst Du am meisten?

Jonas: Eigentlich alles. Den Sport. Die Leute. Vor allem aber normale alltägliche Abläufe und das Treffen mit Freunden.

TSV: Du spielst ja eigentlich noch bei den A-Junioren unseres Partners JFC Gera und bist dort Stammtorhüter. „Nebenbei“ wirst Du aber bereits langsam an den Männerbereich herangeführt und trainierst ab und zu mit der Verbandsliga-Mannschaft bei Frank Schäfer, der ja nun leider nach dieser Saison aufhören wird. Und Du hattest bei der „Ersten“ sowohl in Test- als auch in Pflichtspielen sogar schon Einsätze. Erzähl` mal, wie ist das für so einen Nachwuchsfußballer und so einen jungen Kerl wie Dich bei den „Großen“?

Jonas: Das Training und die Spiele in der Verbandsliga der Männer ist schon eine ganz andere Nummer. Schade, dass Frank Schäfer nächstes Jahr nicht mehr unser Trainer ist. Aber es macht Spaß dabei zu sein und von der Erfahrung der älteren Spieler zu lernen.

TSV: Wurdest Du eigentlich gut aufgenommen und hat man Dir bei den ersten Schritten im Männerfußball geholfen? Als Du in unserer SG Westvororte/JFC Gera eingestiegen bist, warst Du ja gerade einmal 17 Jahre alt.

Jonas: Ich wurde wirklich echt super aufgenommen. Die Jungs geben richtig Gas, so dass ich, wie eben schon gesagt, viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Das hat mir alles sehr geholfen.

TSV: Welches sind Deine sportlichen und Deine privaten (beruflichen) Ziele?

Jonas: Sportlich möchte ich mich weiterentwickeln und so viel erreichen wie geht. Beruflich gesehen ordentliches Gehalt und einen erfreulichen Arbeitsplatz.

TSV: Hast Du, nach dem die Saison nun mittlerweile annulliert wurde, schon Pläne für die neue Saison? Bleibst Du in unserer SG Westvororte/JFC?

Jonas: Ja leider wurde die Saison annulliert, so dass ich jetzt nicht mehr bei den A-Junioren spielen kann. Wir hätten mit dem JFC im letzten Jahr gern noch etwas erreicht und den ein oder anderen Titel gewonnen. Jetzt allerdings freue ich mich auch schon bei den „Großen“ mitspielen zu dürfen. Das ist dann eine ganz andere Klasse.

TSV: Bei den „Großen“ mitspielen. In unserer SG? Oder hast Du Kontakte zu anderen Vereinen und hältst Ausschau. Immerhin dürfte Dein Talent auch anderen Mannschaften der Region nicht verborgen geblieben sein.

Jonas: Im vergangenen Jahr bin ja noch zweigleisig zwischen JFC-A-Junioren und den Männern gefahren. Nächste Saison soll es für mich erstmals komplett bei den Männern richtig losgehen. Ich werde auf jeden Fall beim TSV bleiben.

TSV: Das freut uns natürlich sehr. Das ist auch ein weiteres Zeichen für die gute Zusammenarbeit unserer beiden Vereine und zeigt abermals, dass besonders die ganz jungen Fußballer in der Saarbach-Arena recht herzlich willkommen sind. Wir wünschen Dir für die kommende Saison viel Erfolg und beruflich und privat natürlich auch alles Gute, vor allem Gesundheit.

Jonas. Danke, das wünsche ich Euch und den Weiß-Blauen Fans natürlich auch.

Ohne Worte …

Frank Schäfer hört auf

Trainer der SG verlängert seinen Vertrag nicht

 

(01.05.2021) Frank Schäfer, Trainer unserer Spielgemeinschaft Westvororte/JFC, hat am heutigen Samstag Vormittag die Vorstände unserer beiden Vereine und die Spieler seiner Verbandsliga-Mannschaft darüber informiert, dass er seinen Vertrag als Trainer nicht verlängern wird.

 

Wie er selbst sagte, ist ihm diese Entscheidung nach langem Überlegen sehr schwer gefallen. „Es war eine erfüllende Zeit, die mir sehr viel Spaß bereitet hat, auch wenn wir zweimal von Corona gestoppt wurden und leider keine Saison zu Ende spielen konnten.“ konstatiert Frank Schäfer und fährt fort: „Die Philosophie junge Spieler auszubilden, gepaart mit ein paar erfahrenen Spielern, passt absolut.“ 

Er hat sich bei allen Spielern für die super Zeit bedankt und befürchtet selbst, dass er die Jungs vermissen wird. Was sein Versprechen, ab und zu Zaungast in Scheubengrobsdorf zu sein, betrifft, da nehmen wir ihn gern in die „Pflicht“.

 

Auf diesem Wege möchten wir uns bei Frank Schäfer für seine erfolgreiche Arbeit in unserer SG recht herzlich bedanken. Nach dem überraschenden Weggang seines Vorgängers stand Frank vor zwei Jahren sofort bereit, um die Mannschaft in der Verbandsliga zu übernehmen. Er hat es perfekt verstanden junge Spieler zu integrieren und diese und ältere Leistungsträger zu einem erfolgreichen Team zu formen. Mit seiner sympathischen und freundlichen Art hat er auch als Mensch viele Freunde hinzugewonnen.

 

Wir wünschen Frank auf seinem weiteren Lebenswege, beruflich, sportlich und privat alles erdenklich Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit. Frank, du bist in der Saarbach-Arena ein jederzeit gern gesehener Gast und willkommener Freund.

 

Ohne Worte … 

Das war`s.

Saison annulliert.

(19.04.2021) Wie der Thüringer Fußball-Verband TFV nach seiner Abschlußberatung hinsichtlich des weiteren Vorgehens bei der Entscheidung über einen eventuellen Saisonabbruch am vergangenen Montag Abend mitteilte, ist die Saisonannullierung nun leider traurige Gewissheit.

Somit findet in dieser Saison kein weiteres Spiel statt. Offen scheint allein, ob es einen Aufsteiger in die NOFV-Oberliga geben wird. Für unseren Verein und unsere SG heißt es nun um so mehr alle Spieler, vor allem die Nachwuchskicker, bei „Laune“ zu halten und das Spieljahr 2021/22, in dem unsere Jungs ein weiteres Jahr in der Verbandsliga vertreten sein werden, gezielt vorzubereiten.

Auch der Thüringer Landespokal, in dem unsere SG Westvororte / JFC Gera nach dem Erfolg in Stadtroda noch vertreten ist, wird abgebrochen. Das Finale bestreiten der FC Carl-Zeiss Jena und der ZFC Meuselwitz, damit der TFV einen Vertreter für den DFB-Pokal stellen kann.

Alle anderen Vereine, die noch im Pokal vertreten sind, werden finanziell entschädigt. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des Thüringer Fußball-Verbandes: www.tfv-erfurt.de

Ohne Worte …

Foto: TFV

Unsere U-23. Die jungen Wilden ⚽️

Heute in Teil 3: unsere # 5, Franz Hoffmann ✅

In unserer Serie „Die jungen Wilden“ haben wir Euch in den letzten Wochen bereits Niklas Schäfer und Philipp Rehnelt vorgestellt. So nach und nach möchten wir Euch weitere Spieler, die alle erst 23 Jahre oder jünger sind, präsentieren. Heute haben wir einem der Allerjüngsten – Franz Hoffmann – ein paar Fragen gestellt.

TSV: Hallo Franz, schön, dass Du die Zeit findest, uns und vor allem unseren Fans, die den Fußball und unsere Spielberichte am Sonntagmorgen vermissen, ein paar Fragen zu beantworten.

Franz: Hallo an alle, ja klar, gern.

TSV: Wie vertreibst du Dir momentan eigentlich die Zeit so ganz ohne Fußball?

Franz: Ich unternehme im Gegensatz zu der Zeit wo der Sport der Favorit im Kalender war mehr mit meiner Familie und konzentriere mich auf meinen bevorstehenden Schulabschluss.

TSV: Wie erlebst Du den Lockdown?

Franz: Ich denke, dass es für jeden eine belastende Situation ist, da Corona natürlich nicht nur den Fußball einschränkt, sondern auch mein alltägliches Leben.

TSV: Warst oder bist Du oder Deine Familie von der Corona-Pandemie selbst betroffen?

Franz: Fußballtechnisch hat es mich natürlich sehr betroffen, da ich sehr gern Fußball spiele und gerade den Teamsport sehr mag. Auch in der Schule war ja vieles anders, so musste man sich zum Beispiel erst einmal an das Homeschooling gewöhnen.

TSV: Was wird das Erste sein, was Du machen wirst, wenn es wieder los geht?

Franz: Mit meinen Freunden wieder auf dem Platz stehen und es nach der langen Zeit genießen.

TSV: Wie hältst Du Dich zwischenzeitlich fit?

Franz: Ich gehe viel joggen, mache etwas Krafttraining und kicke auf unserem örtlichen öffentlichen Fußballplatz bisschen.

TSV: Was vermisst Du am meisten?

Franz: Ganz klar das Wettbewerbsgefühl. Das ist ja das, was den Sport ausmacht. Dann natürlich vor allem auch meine Mannschaftskollegen und das regelmäßige Kicken.

TSV: Apropos kicken. Wie lange kickst du jetzt eigentlich schon bei uns in unserer SG und wie denkst Du über Deine bisherige Zeit in der Saarbach-Arena? 

Franz: In der SG bin ich seit Sommer 2020. Ich wurde hier sehr gut aufgenommen, alles waren super nett. Ich denke, dass der TSV gerade für uns ganz jungen Spieler genau das richtige Umfeld bietet, um sich nach den A-Junioren weiter zu entwickeln. Ich hätte mir für meine ersten Schritte im Männerfußball keine bessere Mannschat vorstellen können.

TSV: Welches sind Deine sportlichen und Deine privaten (beruflichen) Ziele für die Zukunft?

Franz: Sportlich will ich mich gern weiter im Männerfußball integrieren und mich fußballerisch weiterentwickeln. Die Gesundheit und verletzungsfrei zu bleiben ist dafür natürlich entscheidend. Beruflich werde ich im Herbst eine Ausbildung bei Electronicon in Gera beginnen, die ich hoffentlich erfolgreich absolvieren werde.

TSV: Dann wünschen wir Dir für Deine ganzen Vorhaben, vor allen für Deine Ausbildung, alles Gute und, wie im Sport auch, viel Erfolg, vor allem Gesundheit. Und wir danken Dir für Deien Antworten und sagen: Hoffentlich bis bald auf dem Fußballplatz!

Franz: Ich danke Euch auch und wünsche Euch und unseren Fans auch alles Gute und vor allem Gesundheit.

Wir wünschen euch nun allen einen guten Start in die neue Woche und auch weiterhin viel Gesundheit 🍀  Bleibt gespannt und lasst Euch überraschen, wen wir euch demnächst in unserer Reihe „Die jungen Wilden“ präsentieren.

Ohne Worte …

Unsere U-23. Die jungen Wilden ⚽️

Heute in Teil 2, unsere # 27, Philipp Rehnelt ✅

 

In unserer Serie „Die jungen Wilden“ haben wir Euch derletzt bereits Niklas Schäfer vorgestellt und wollen euch so nach und nach weitere unsere jüngsten Spieler, die alle erst 23 Jahre oder jünger sind, vorstellen. Heute haben wir Philipp Rehnelt ein paar Fragen gestellt und freuen uns, euch seine Antworten jetzt präsentieren zu dürfe.

TSV: Hallo Philipp. Schön, dass Du die Zeit gefunden hast, um uns und unseren Fans ein paar Fragen zu beantworten.

Philipp: Hallo an alle. Ja, ich freue mich auch Rede und Antwort stehen zu können.

TSV: Wie vertreibst du Dir momentan eigentlich die Zeit so ganz ohne Fußball?

Philipp: Aktuell ist es bei mir wie bei vielen anderen sicherlich auch ruhiger als gewünscht, so dass sich der Alltag mehr aus Arbeit und Familie zusammensetzt. Am Wochenende versucht man im Rahmen der Möglichkeiten natürlich trotzdem mal an die frische Luft zu kommen oder ein paar bekannte Gesichter zu treffen.

TSV: Wie erlebst Du den Lockdown?

Philipp: Mittlerweile muss man glaube ich wirklich festhalten, dass die Situation sehr unbefriedigend ist. Die Einschränkungen und der damit fehlende soziale Kontakt ist wirklich relativ schwierig für mich, da man auch zu vielen Leuten den Kontakt nicht in dem Maße führen kann, wie man es vielleicht gerne möchte. Da denke ich z.B. an unsere „Leipzig-Fraktion“ beim TSV (Anm. d. Red.: Bosse Struz, Tom Fuchs, Jonas Kölling ). Aber man muss die Entscheidung aktuell annehmen, auch wenn sicherlich nicht alles immer ganz verständlich ist.

TSV: Warst oder bist Du selbst betroffen?

Philipp: Zum Glück nicht. Auch meine Familie war bis jetzt von dem ganzen Thema verschont. Hoffen wir, dass es so bleibt.

TSV: Was wird das Erste sein, was Du machen wirst, wenn es wieder los geht?

Philipp: Das kann ich, um ehrlich zu sein, gar nicht hundertprozentig beantworten, da mir so viele Dinge einfallen, die ich einfach in Verbindung mit dem Verein und dem Sport allgemein sehr vermisse. Aber sicher könnte ich mich für ein geiles Training mit den Jungs und ein anschließend kühles Getränk mit Kabinen-Musik von Bosse Struz oder Clemens Bierbaum schnell begeistern (lacht).

TSV: Du warst ja zu den letzten Spielen vor Corona nur Zuschauer. Wie geht es Dir mittlerweile und wie hältst Du Dich eigentlich fit?

Philipp: Ja, da ich gegen Ende der letzten Spiele leider krankheitsbedingt mit einer Knie-Problematik ausgefallen bin, war es für mich die ganze Zeit relativ schwierig Sport zu treiben. Es standen einige Untersuchungen, die zum Glück gut verliefen, an, so dass ich seit zwei drei Wochen wieder schmerzfrei laufen bzw. gehen kann. Ab und zu kommt auch eine kleine Einheit Stabi dazu, wobei mir hier die tollen Übungen und Sprüche von unserem Co-Trainer Schlebi schon fehlen (lacht).

TSV: Apropos fehlen … Was vermisst Du am meisten?

Um ehrlich zu sein: einfach der soziale Kontakt zu vielen Freunden und den Leuten aus dem Verein. Die kleinen Dinge die man sonst für selbstverständlich genommen hat, wo man jetzt erst merkt wie sehr man sie eigentlich wertschätzen sollte! Sei es das Fachsimpeln vor den Spielen oder die langen Fahrten am Spieltag mit dem Nervenkitzel und die Sehnsucht auf den Anpfiff.  Generell würde ich mich einfach freuen, die ganzen Leute beim TSV wieder sehen zu können.

TSV: Wie lange bist du jetzt eigentlich schon bei uns, beim TSV? Und wie denkst Du über Deine bisherige Zeit hier bei uns im Verein und in der SG mit unserem Partner JFC Gera?

Beim TSV spiele ich jetzt seit 2017. Die Zeit vergeht schneller als man denkt, aber generell fühle ich mich sehr wohl im Verein. Das ganze Umfeld mit den Spielern, Verantwortlichen und den Fans ist wirklich einzigartig, so dass ich nicht nur von Mitspielern, sondern mittlerweile wirklich von Freunden reden kann. Insgesamt haben wir uns auch fußballerisch in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und stehen auch deshalb verdient da, wo wir aktuell sind, nämlich in der Thüringenliga. Mit der SG haben wir eine tolle Möglichkeit gefunden, langfristig junge hungrige Spieler vom JFC Gera an den Männerbereich heranzuführen, was sich, denke ich, durch Jungs wie Hoffi, Bohmi und Schäf hervorragend zeigt.

TSV: Da Du gerade drei Spieler mit Nickname genannt hast, Dein Nick ist ja Pipo. Wo kommt der Name eigentlich her?

Philipp: Das ist eine ganz witzige Geschichte. Ich weiß  gar nicht genau, wem ich diesen Namen zu verdanken habe, glaube aber Bosse Struz und Tim Richter. Das war noch im Nachwuchs. Da ich im Angriff spiele und durch meine teilweise eigene und unkonventionelle Spielart Dinge mache, die man nicht erwartet, kamen die Jungs auf die Idee, mich nach Filippo Inzaghi – kurz Pipo Inzaghi – zu benennen, da auch er seine Tore nicht wie ein klassischer, filigraner Mittelstürmer erzielte.

TSV: Interessant. Das ist ja dann eigentlich ein richtiges Kompliment, oder?

Philipp: Ja, das sehe ich auch so.

TSV: Andere Frage: Welches sind Deine sportlichen und Deine privaten (beruflichen) Ziele?

Grundsätzlich glaube ich, dass durch die letzten Monate jeder gelernt hat die Gesundheit mehr wert zu schätzen, sodass auch ich erst einmal hoffe, dass ich verletzungsfrei bleiben kann. Sportlich gesehen sind wir, denke ich, die letzten anderthalb schwierigen coronabedingten Jahre trotzdem auf einem guten Weg und wollen uns in der Thüringenliga weiterhin beweisen und langfristig integrieren. Ich persönlich hoffe auf noch weitere erfolgreiche Jahre beim TSV. Beruflich ist bei mir auch alles im grünen Bereich, was ich in diesen Zeiten auch wertschätze.

TSV: Dann wünschen auch wir Dir für Deine sportlichen, beruflichen und privaten Ziele viel Erfolg und natürlich in erster Linie Gesundheit. Wir danken Dir für das Interview und wünschen Dir nun einen schönen Sonntag.

Pipo: Danke, das wünsche ich Euch und unseren Fans natürlich auch.

Bleibt neugierig und seid gespannt, welchen jungen Wilden wir euch bald präsentieren werden. Bleibt alle gesund 👍

Ohne Worte …

Das Team hinter dem Team

Von Schaufel über Bagger bis hin zum digitalen BikePark

 

(04.04.2021) Im Grunde genommen ist ER der Motor, der die einzelnen Zahnräder im Getriebe ins Laufen bringt und am Laufen hält. Egal ob organisatorisch, administrativ, motivierend oder zupackend. Marcel Ziegler – Mister Oak Trail.

 

Die Oak Trails leben!

 

„Natürlich werde ich dabei tatkräftig von Mitgliedern der MTB-Abteilung und Personen außerhalb des TSV unterstützt.“ dämpft er unsere personenbezogene Euphorie und fährt fort: „Die Aufgabenliste ist verdammt lang, es hängt eine Menge Zeit sowie Arbeit in der Unterhaltung der OAK TRAILS und der Organisation der Abteilung MTB im Vereinsleben.“

 

Marcel erzählt uns, an was auf solch einer MTB-Anlage gedacht werden muss. Was alles zu tun ist. Die Liste scheint schier unendlich. Wir kommen kaum nach, uns alle Informationen zu notieren.

 

„Neben den normalen Streckenbauarbeiten kommen auf der mittlerweile auf 6.500 qm angewachsenen MTB-Sportanlage auch immer umfangreichere Geländepflegearbeiten auf uns zu.“ Rasenmähen mit Rasentraktor und Motorsense. Grünschnitt und Unkrautbekämpfung auf den Trails. Der Fahrbelag auf den Trails muss bewässert und abgerüttelt werden, um nur einiges zu nennen. Die Instandhaltung der Strecken und einzelner Hindernisse (Erde/Holz) hört nie auf.

 

Die Organisation von Baumaterial (Erde/Holz/Steine/Brechsand/Wasser) sowie Baumaschinen und technischem Gerät. Die Beschaffung von Sportgeräten, Trampolin, Trampbike, Slackline, Balanceboard usw. Die to-do-Liste scheint wirklich unendlich. Und da haben wir noch gar nicht über das gesprochen, was nach harter Arbeit, was nach der alltäglichen Organisation zu Hause noch auf der Agenda steht: Socialmedia mit Facebook und Instagram. Whatsapp sowie Kommunikation mit Sponsoren, Ämtern, Unterstützern, Besuchern und Anwohnern. Und dann ruft ja auch mindestens einmal im Monat noch die Vorstandssitzung, an der Marcel Ziegler als Vertreter unserer Biker teilnimmt.

 

Gera-Arcaden, Laudenbach und der digitale BikePark

 

Organisiert werden muss auch die „Sicherstellung der Öffnungszeiten und das Kids-Training, die Teilnahme an Aktionen – wie zum Beispiel der Spendenmarathon in den Gera-Arcaden, die Spendentorte der Bäckerei Laudenbach, der Sozial- und Umweltfond der EGG Gera, der Zukunftspreis der Deutschen Sportjugend, die Sterne des Sports und aktuell das SMART CITY Projekt der Stadt Gera

→ OAK TRAILS – der erste digitale BikePark.

 

So nach und nach verstehen auch wir, dass es nur mit ehrenamtlichem Engagement allein nicht getan ist. Man muss Herzblut mitbringen, man muss Enthusiasmus entfalten. Man muss schon ein wenig „verrückt“ sein, um all das zu planen, zu organisieren und umzusetzen. Und da das alles ein Einzelner niemals allein bewältigen kann, möchte sich Marcel Ziegler heute in aller Öffentlichkeit bei den Mitstreitern in seinem „Team hinter dem Team“ bedanken.

 

„Stephan Vogt aus der MTB-Abteilung des TSV stand mir letztes Jahr dabei sehr hilfreich zur Seite und war nicht nur bei den geplanten Bauarbeiten am Start, sondern sicherte auch selbstständig die Öffnungszeiten mit ab. Auch beim Kids-Training, welches nach dem ersten Lockdown durch viele Vereinseintritte förmlich aus allen Nähten platzte, beteiligte er sich rege.“ lobt er seinen Mitstreiter.

 

„Eine feste und zuverlässige Hilfe in allen Belangen ist auch mein Bruder Andrè Ziegler. Er ist zwar nicht im TSV, aber leistete in den vergangenen Jahren mehr als nur aktive Mitglieder. Das Kids-Training hat er auch schon mehrmals mit betreut und konnte den Kindern und Judendlichen als ehemaliger Turner ein paar coole Kunststücke auf dem 6 x 4 Meter großen Trampolin zeigen. Ohne ihm würde viel Arbeit liegen bleiben oder müsste aufwendig umorganisiert werden. Er hatte zum Beispiel für den ersten OAK-TRAILS-WIESEN-SLALOM die Zeitmessanlage via Lichtschranke konstruiert, sowie die Pokale in mühevoller Handarbeit gebaut.“

 

Natürlich ist die Reihe der Helfer noch ein wenig länger. „Aus der MTB-Abteilung unterstützten mich je nach Zeitbudget auch Tino Peter und Felix Mohr. Tino hat schon mehrfach bei Baueinsätzen den Bagger bedient und unterstützt uns bei der Beschaffung von speziellen Baumaterialen. Felix steht an der Schaufel einem Bagger in nichts nach, ist aber auch handwerklich sehr geschickt und hat zum Beispiel ganz allein eine große Holz-Dirtrampe äußerst fachmännisch zusammengeschraubt.“ freut sich Marcel über so viel Unterstützung durch sein Team.

 

„Nicht zu vergessen ist Sven Peter, eigentlich Fußballer. Er hilft regelmäßig bei Arbeitseinsätzen an den OAK TRAILS mit.“ freut sich Marcel über seinen Vorstands-„Kollegen“ und ruft ihm zu: „Sven, es wird Zeit, dass du auch mal fährst!“

 

„Zum Glück haben wir aber auch fleißige Helfer außerhalb der Westvororte. Seit Jahren unterstützt Renè Gehle tatkräftig. Hier passt der Spruch: „Leute vom Bau, sympathisch und schlau!“. Er brachte zum Beispiel bei der umfangreichen Streckenentwässerung seine Erfahrung mit ein und klotzt ran bis zum Umfallen. Renè organisierte u.a. auch das Epoxidharz sowie den Quarzsand, lasierte damit alle Holzhindernisse und sorgte somit für einen griffigen Fahrbelag.

 

Sein Bruder Marco unterstützte die Arbeiten an der Anlage auch immer fleißig mit, fing aber 2019 an ein Eigenheim zu bauen und fand seither leider keine Zeit mehr. Dieser Wegfall riss Anfangs eine große Lücke in unser Team, welche wir aber mittlerweile sehr gut kompensieren konnten.

 

Ein weiterer stetiger Helfer ist Clemens Kümmel. Egal ob er mit der Rüttelplatte über die Trails knattert oder die Zeitmessanlage zum Wiesenslalom bedient, er ist immer da. Clemens organisierte zum Beispiel beim Zaunbau eine Pfahlramme und ersparte uns damit viel Arbeit. Auch die Öffnungszeiten an Sonntagen sicherte er schon oft ab.

 

Heimatverein, Feuerwehr und Kids

 

Aber auch die Kids bringen sich mit ein und sammeln zum Beispiel kleine Stöcke auf den Trails ein oder zupfen ein wenig Unkraut von den Strecken. Weitere Hilfe bzw. Hilfsangebote bekommen wir selbstverständlich auch von den Eltern unserer zahlreichen Nachwuchsbiker. Auch dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken!

 

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Unterstützer, von denen wir u.a. Erde, Bauholz, technisches Gerät oder einfach spontane Hilfe jeglicher Art bekommen. Auch die fleißigen Helfer des Heimat- und Feuerwehrvereins Frankental, dem Ortsteilbürgermeister Erik Buchholz und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal gilt ein großes Dankeschön!

 

Wir konnten letztes Jahr wegen Corona leider nicht wieder mit einem Opening und einem Testival in die Saison starten. Auch die Schließung durch den ersten Lockdown war suboptimal. Die Trails wuchsen aufgrund der Nichtbenutzung sprichwörtlich „ruckzuck“ zu. Nur durch einen erheblichen Aufwand und einen über mehrere Wochenenden gehenden Einsatz konnten wir zur Wiedereröffnung alle Strecken rechtzeitig fahrbar machen.

 

Der Ansturm war gewaltig und die Mitgliederzahlen stiegen in Kürze um ein Vielfaches. Das wöchentliche Kids-Training war mit teilweise 15-20 Kids fast unüberschaubar auf den verschiedenen Strecken. Da der Dezember recht mild war, schlossen wir die OAK TRAILS auch erst kurz vor Weihnachten.“

 

Und heute? „Zur Zeit sind wir mit den sogenannten Reshape-Arbeiten beschäftigt, d.h. einzelne Streckenteile werden ausgebessert, frischer Brechsand aufgetragen, der Fahrbelag der restlichen Streckenteile wird gelockert, gewässert und mit einer Rüttelplatte wieder verdichtet. Des Weiteren steht wieder die Unkrautbeseitigung auf dem Plan. Kurzum, wir denken schon heute an morgen und sorgen somit wieder für viel und sicheren Fahrspaß, wenn die Saison beginnt.“

 

Denn, sobald diese Arbeiten alle erledigt sind, soll so schnell wie möglich – unter Einhaltung der bestehenden notwendigen Hygienemaßnahmen – die Anlage im ersten Schritt für Vereinsmitglieder und das Kids-Training wieder öffnen. Danach ist auch eine Öffnung für jedermann angedacht. Als Individualsportart hätten man die Möglichkeit den Fahr- und Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen.

 

Dirt-Line. Roll-in-Drop. Bonerlog.

 

„Die Fertigstellung der kleinen und großen Dirt-Line steht noch an. Die Erdlandungen sind fertig und auch die Holzgestelle für die kleinen Absprungrampen sind fast einsatzbereit. Die kleine Dirt-Line wird als nächstes fahrbar. Bei der großen Dirt-Line müssen noch ein paar Holzarbeiten erbracht werden, ein 4-5 Meter hoher Roll-In-Drop und eine hölzerne Sprungkombination über einen Bauwagen sowie ein Bonerlog fehlen noch.

 

Ein Einsatz mit Bagger sowie Radlader steht auch noch an. Für die Erweiterung auf dem Wiesenhang Richtung Wald haben wir letztes Jahr bereits angefangen eine entsprechende Fahrtrasse aufzuschütten und zu formen. Diese werden wir mit der bereits angelieferten Erde (ca. 200 t) weiter ausbauen. So könnten wir die Streckenlänge verdoppeln! Leider geht nicht alles gleichzeitig und von heut auf morgen, aber wir versuchen das Beste.“

 

Allein beim Gedanken daran, was auf den OAK Trails alles so gemacht werden muss, kommen wir außer Atem und ins Schwitzen … und müssen uns erst einmal setzen. Das machen wir gemeinsam mit unserem 10:00 Uhr Kaffee und wünschen allen Lesern nun einen schönen Ostersonntag.

 

Ohne Worte …

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