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Was du schon immer mal wissen wolltest …

Heute: Nachgehakt bei Rene Böhme ✅

 

Heute stellen wir unsere Fragen – auch und besonders aus gegebenem und aktuellem Anlass – mal einem ganz alteingesessenen Scheubengrobsdorfer, der eigentlich ungern im Mittelpunkt und in der Öffentlichkeit steht. Er arbeitet lieber im Verborgenen und im Hintergrund. Und das sehr erfolgreich als stellvertretender Vorsitzender beim TSV Gera-Westvororte.

 

TSV: Halle René. Schön, dass du die Zeit gefunden hast, dich unseren Fragen zu stellen.

 

René: Hallo, sehr gerne.

 

TSV: Du bist unseres Wissens ja nun schon einige Jahre beim TSV. Und auch, wenn du nicht so wie zum Beispiel unsere Spieler im Mittelpunkt stehst, bist du in unseren Augen aus dem Verein gar nicht mehr wegzudenken. Wie lange bist du eigentlich schon dabei?

 

René: Puh – da muss ich erst mal kurz überlegen… ich bin Anfang 2006 nach Scheubengrobsdorf gezogen und seitdem ist der TSV mein Verein.

 

TSV: Aber du bist doch noch nicht die ganze Zeit im Vorstand und dort stellvertretender Vorsitzender. Oder?

 

René: Nein, nicht direkt. Ich bin 2007 in den Vorstand gewählt worden. Zu der Zeit umfasste eine Legislaturperiode ja nur zwei Jahre und ich fand die Aufgabe als Fanbeauftragter damals sehr interessant. Irgendwie bin ich dann aber nicht mehr von der Vorstandsarbeit im TSV losgekommen … 🙂 Und so wurde ich Anfang 2018 stellvertretender Vorsitzender.

 

TSV: Dein Terminkalender scheint sehr voll zu sein. Du bist selbstständiger Unternehmer, spielst bei unseren Alten Herren, arbeitest aktiv im Vorstand und bist auch noch Sponsor. Wie bekommt man das alles unter einen Hut?

 

René: Das ist eine gute Frage – und manchmal weiß ich das ehrlich gesagt selbst nicht so genau.

 

Ich bin durch meinen Job unter der Woche sehr selten in Gera, erledige daher viele Sachen von unterwegs bzw. von Arbeit aus und versuche, meine Termine so zu legen, dass ich allem gerecht werden kann. Das ist aber ein totaler Balance-Akt, zumal u.a. meine Tochter auch Fussball spielt und an den Wochenenden ihre Spiele bestreitet.

 

Dort unterstütze ich dann natürlich auch gern als Betreuer oder auch mal als Aushilfstrainer. So muss dann leider schon mal das ein oder andere Private zurückstecken. Ich genieße daher die Spiele und das Training der Alten Herren ungemein, da es meine Form des „körperlichen“ Ausgleichs ist.

 

Zudem haben wir eine starke und kompetente Truppe im Vorstand, welche mich sehr bei der Vorstandsarbeit unterstützt und auch ein Grund dafür ist, warum ich mich bereit erklärt habe, stellvertretender Vorsitzender zu werden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine Vorstandskollegen.

 

TSV: Die Corona-Krise macht es im Moment sicherlich alles nicht einfacher. Oder? Viel, was im Verein geplant war, fällt ins Wasser. Wir denken dabei in erster Linie an das legendäre Sommerfest. Was stand eigentlich vor Corona noch so auf der Veranstaltungs-Agenda?

 

René: Das unser Sommerfest wegen COVID 19 ausfallen muss, ist für uns als Verein sehr schade – immerhin ist es eine unserer größten Einnahmequellen. Welche Auswirkungen das für das weitere Vereinsleben hat, bleibt abzuwarten …

 

Auch unser traditioneller Sponsorenstammtisch ist der Corona-Krise zum Opfer gefallen – der wird aber definitiv nachgeholt. Was mich sehr, sehr ärgert, ist die Tatsache, dass das geplante Sommercamp unserer Junioren ausfallen muss. Das war eigentlich ein Highlight in diesem Jahr und die Kinder hatten sich schon mega darauf gefreut. Auch welche Aktionen auf der MTB-Strecke unserer „Oak Trails“ ausfallen oder (nur) verschoben werden, bleibt abzuwarten.

 

TSV: Wie kompensiert man als Verein all diese Ausfälle? Es ist ja nicht nur das Sommerfest, sondern es sind ja auch die Punktspiele der ersten Mannschaft, deren Einnahmen momentan fehlen.

 

René: Ja, das ist richtig. Hier gehen uns enorme Einnahmen verloren. Wie ich schon gesagt habe, bleibt abzuwarten, wie sich diese Zeit auf das weitere Vereinsleben auswirkt. Ich bin mir sicher, dass sich uns die kommenden Herausforderungen noch gar nicht alle offenbart haben und wir als Verein hier noch extrem gefordert werden.

 

Das Schöne ist aber, dass wir als Verein dadurch noch enger zusammenwachsen. Wenn ich zum Beispiel sehe, wie unsere Fans der „Saarbach-Chaoten“ den Verein in so einer schwierigen Zeit mit  ihrer uneigennützigen Aktion „Super-Support-Ticket“ unterstützen – das ist sagenhaft und macht auch stolz! Und wie sich Spieler, Eltern und Fans bei Arbeiten rund um unsere Sportanlage engagieren ist aller Ehren wert. Wenn ich an unseren Schrammi oder an meinen Freund Ralf Kinne denke – das nötigt mir allergrößten Respekt ab!

 

Auch mit unseren Sponsoren stehen wir natürlich im Dialog und haben hier von Vereinsseite her den Verzicht von Sponsoringzahlungen eingeräumt – als Entgegenkommen für unsere Partner in dieser schweren Zeit. Für die Zukunft schwirrt mir natürlich schon die ein oder andere Idee im Kopf rum – davon ist aber noch nichts spruchreif.

 

TSV: Das ist gegenüber den Sponsoren sehr tolerant. Im Gegensatz zu anderen Vereinen hat man beim TSV ja auch noch keinen Aufruf zur Unterstützung gestartet. Kommt das noch? Viele Vereine betteln ja regelrecht um finanzielle Unterstützung, um überleben zu können, was in solch einer Krise bei kleinen Vereinen natürlich nachvollziehbar ist.

 

René: Nein, diesbezüglich ist bei uns nichts geplant. Wir stehen mit unseren Partnern und Unterstützern in gutem Kontakt und hoffen auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit – vor allem auch nach der Krise.

 

TSV: Ganz aktuell ist die Entscheidung des TFV (Thüringer Fußball Verband) hinsichtlich der Saisonfortsetzung. Hat der TSV Gera-Westvororte dahingehend seine Stimme abgegeben und darfst Du uns verraten, wie der Verein gevotet hat?

 

René: Ja, auch wir als TSV haben am Webinar des TFV teilgenommen (Danke Schlebi! (Anm.d.Red.: Philipp Schlebe)). Entgegen der aktuellen Festlegung des TFV hatten wir uns für einen sofortigen Saisonabbruch ausgesprochen.

 

TSV: Was sagst Du zur Entscheidung des TFV die Saison bis zum März 2021 hinauszuzögern und somit die Saison 2020/2021 gar nicht zu spielen? Der Sächsische Verband hingegen hat ganz anders entschieden. Wird es (ggf. auch mit anderen Vereinen gemeinsam) einen Einspruch gegen das Urteil geben?

 

René: Es ist klar, dass es für die momentane Situation keine Königslösung gibt, aber die jetzige Festlegung zur Weiterführung der Saison ist für mich absolut unsinnig und wirft eigentlich mehr Fragen auf als sie klärt. Hier hätte ich mir mehr Weitsicht der Verantwortlichen und Entscheidungsträger gewünscht. Ob bzw. welche Maßnahmen wir als Verein dem TFV an dieser Stelle entgegensetzen können, werden wir sicherlich im Rahmen der nächsten Vorstandssitzung einmal erörtern. Grundsätzlich stehen wir aber allen Vorschlägen offen gegenüber.

TSV: Dann warten wir mal ab, wie sich alles entwickelt. Entscheidend ist, dass wir trotz Corona alle gesund bleiben.

 

Und … vielen Dank für Deine aufschlussreichen Antworten.

René: Ich bedanke mich ebenso und wünsche allen beste Gesundheit. Ich würde mich freuen, den ein oder anderen bei einem unserer Heimspiele – wenn es dann mal wieder soweit sein sollte – begrüßen zu können.

 

Bis dahin … Ohne Worte …

 

Foto: Ehrung unserer Biker bei „Sterne des Sportes“ im Januar 2020 in Berlin. Renè Böhme (2.v.r.)

Was ihr schon immer mal wissen wolltet …

Heute: Sebastian Bernecker 

 

05.05.2020. Sebastian wer? Bernecker? Ja, so haben wir vor ein paar Wochen auch reagiert, als wir den Namen zum ersten Mal im Zusammenhang mit unserem TSV gehört haben. Umso interessanter war es für uns, Sebastian einmal vor unser „Mikro“ zu bekommen und ihm die Fragen zu stellen, deren Antworten sicherlich nicht nur uns neugierig machen.

 

TSV: Hallo Sebastian.

 

Basti: Hallo … und ihr dürft gern Basti zu mir sagen!

 

TSV: Gern. OK, Basti … Du bist beim TSV ein recht neues Gesicht. Seit wann bist Du im Verein?

 

Basti: Seit Mitte 2019 gehöre ich zum TSV Gera – Westvororte und bereue keine Sekunde davon!

 

TSV: Was hast Du vorher gemacht und wie kam es dazu, dass Du nun den TSV Gera-Westvororte unterstützt?

 

Basti: Vorher habe ich meistens mit Freunden gekickt, nur so aus Spaß an der Freude. Zum TSV bin ich durch Marcel Richter gekommen. Wir waren zusammen bei einem Elfmeterturnier in Braunichswalde und dabei hat er gefragt ob Eric Nosek (Anm.d.Red.: mittlerweile Trainer der Bambinis) und ich uns vorstellen könnten, mit ihm zusammen den Nachwuchs beim TSV zu trainieren.

 

TSV: Kommst du eigentlich aus Gera?

 

Basti: Ja! Ich bin Gera geboren, in Korbußen aufgewachsen und lebe mittlerweile in Thalbürgel. Ich bin also sozusagen von hier (lacht).

 

TSV: Wenn wir richtig informiert sind, bist Du bei Westvororte aber nicht nur Trainer, sondern auch Nachwuchsleiter?

 

Basti: Genau. Das bietet die Möglichkeit der kurzen Wege was Entscheidungen angeht die unsere Jüngsten betreffen.

 

TSV: Welche Mannschaften hat denn der TSV im Nachwuchs und in welchen Ligen spielen unsere Kids?

 

Basti: Momentan haben wir die Kleinsten, das sind unsere Bambinis, die von Eric trainiert werden. Dann haben wir eine vollständige F-Junioren-Mannschaft, um die ich mich kümmere und schon länger die von Tilo Lippold trainierten C-Junioren. Eine E-Junioren-Mannschaft unter Leitung der Trainer Enrico Uebel und Thomas Hartmann befindet sich derzeit noch im Aufbau. Wer also Lust hat ist jederzeit willkommen.

 

TSV: Na, dann wollen wir an dieser Stelle diesen Aufruf natürlich noch einmal bekräftigen! Hast Du selbst auch einmal Fußball gespielt?

 

Basti: Ja, allerdings nicht sehr erfolgreich. Ich bin eher der Freizeitkicker gewesen, der mit seinen Freunden auf der Straße, hinterm Haus oder auf dem Bolzplatz gekickt hat. Unterm Strich also eher der Theoretiker. Ab Oktober werden wir aber alle noch die Schulbank drücken, um die entsprechenden Lizenzen zu erwerben.

 

TSV: Welche Ziele verfolgt die neue Nachwuchsabteilung beim TSV und welche Aufgaben umfasst Dein Tätigkeitsfeld?

 

Basti: Zunächst einmal ist es unser vorrangiges Ziel, dass wir zur kommenden Serie unsere erste komplette Saison mit den F-Junioren spielen können und wenn möglich recht erfolgreich. Zweitens, dass unsere Bambinis sehr oft die Gelegenheit bekommen ihr Können in der Fair-Play-Liga unter Beweis zu stellen. Und drittens, dass unsere C-Junioren weiterhin so gut spielen und alle Ziele erreichen. Dann kommt selbstverständlich auch die Arbeit im Vorstand des TSV dazu, welchem ich offiziell seit Januar angehöre. Dabei geht es in erster Linie darum den gesamten Verein voran zu bringen. Mein Augenmerk liegt aber auch da selbstverständlich bei den Junioren.

 

TSV: Unser Kooperationspartner, der JFC Gera, hat als einer der größten Nachwuchsvereine Thüringens ja selbst eine Vielzahl von Mannschaften. Kommt man sich dabei ins „Gehege“ oder kooperiert man auch auf dieser Ebene?

 

Basti: Nein, ins Gehege kommen wir uns nicht, da sehr unterschiedliche Zielsetzungen zu Grunde liegen. Eine Kooperation wäre auch da sicherlich möglich und bietet interessante Möglichkeiten für beide Seiten.

 

TSV: Wenn Du noch einen bestimmten Wunsch hättest, welcher wäre das?

 

Basti: Als langjähriger Schalke-Fan würde ich mir natürlich diese verdammte Meisterschaft für S04 wünschen! 2001 wurde uns diese ja bekanntlich geklaut (lacht). Da mein Herz mittlerweile auch weiß-blau schlägt würde ich mir für den TSV noch viele erfolgreiche Jahre wünschen in denen auch weiterhin solch anregende Gespräche mit Schlebi (Anm.d.R.: Philipp Schlebe) stattfinden, der mir immer eine große Hilfe ist und mit Rat und Tat zur Seite steht. Er ist trotz seiner Jugend ein Mensch mit viel Weit- und Umsicht. Danke dafür.

 

TSV: Dann hoffen wir, dass all Deine Wünsche in Erfüllung gehen und bedanken uns für dieses aufschlussreiche Interview.

 

Basti: Ich habe zu danken. An der Stelle möchte ich mich als Nachwuchsleiter noch bei meinen Trainern Thomas, Eric und Enrico sowie bei allen Eltern bedanken. Deren Unterstützung erleichtert uns die Arbeit ungemein. Ein großes Dankeschön geht auch an Gordon Schorrig, der uns stark unterstützt und sogar schon das Training übernommen hat, wenn mal Not am Mann war.

 

Und … ich hoffe, dass die Corona-Krise so schnell wie möglich ein Ende findet und wir mit unseren Kindern endlich zurück auf den Platz können. Das fehlt uns allen sehr. Schön wäre es auch, wenn unser Fanclub „Saarbach-Chaoten“, der die erste Mannschaft immer anfeuert, nach Corona auch mal den Weg zu unseren Jüngsten findet, um sie zu unterstützen.

 

TSV: Das geben wir so weiter und sind uns sicher, dass dieser Wunsch von den „Saarbach-Chaoten“ erhört wird. Was Schalke 04 betrifft, wissen wir allerdings nicht, ob wir dir da viel Hoffnung machen können.

 

Aus Gera. Für Gera.

 

Ohne Worte …

Meine kleine Weltauswahl 🌎

Heute: Tino Ledig ✅

04.05.2020. Er ist in seinem Leben über die Grenzen von Gera hinaus nicht nur privat, sondern auch fußballerisch ganz schön rumgekommen. Oder kennt von euch jemand diesen Max Beckmann aus Meppen, aktuell Torhüter bei Fortuna Köln, mit dem Tino Ledig Ti No gemeinsam bei SC Borussia Lindenthal Hohenlind gekickt hat?

Der weitgereiste Ledig, der als stolzer Familienvater mittlerweile in Gera sesshaft geworden ist, wurde in vielen Spielen für den TSV Gera-Westvororte als Innenverteidiger zum Turm in der Schlacht und hat es nicht nur deswegen selbst in die ein oder andere Auswahl geschafft.

Heute aber nun darf der ehemalige Oberliga-Spieler, der von seinen Mitstreitern auch freundschaftlich der „Lange“ gerufen wird, seine eigene kleine Weltauswahl präsentieren. Von den Genannten der Auswahl dürfte euch der ein oder andere sicherlich noch etwas sagen.

Max Beckmann

Sascha Tröger
Tino Ledig
Maximilian Dörlitz
Pavel Misak

Renè Findeklee

Michael Franz
Steve Lippold
Danny Moses

Chris Fügemann
Maksym Sawitzky

Wer in der nächsten Woche seine Top Ten unter dem Motto „Meine kleine Weltauswahl“ präsentiert, erfahrt ihr bald. Bleibt also gespannt und vor allem gesund!

Aus Gera. Für Gera.

Ohne Worte …

Platzsturm. Tränen. Ominöse Pfiffe.

Pandorf macht das goldene Tor zur Landesklasse 🥇

Erinnert ihr euch noch an den 29.04.2017? Erinnert ihr euch noch an den 1:0-Sieg in Niederpöllnitz, an mehrere ominöse 11-Meter-Pfiffe und Abpfiffe und an einen Platzsturm, als es feststand, dass Westvororte aufsteigt?!

17 Tore hatte Gero Pandorf zu diesem Zeitpunkt bereits auf seiner persönlichen Habenseite. Das 18. sollte ihn an diesem Tag unsterblich machen 😇 Auch wenn der SV Blau Weiß Niederpöllnitz zwischenzeitlich große Chancen hatte, der Turm in der Brandung, Clemens Biere im Tor, hielt die null.

Das ist nun genau drei Jahre her. Mittlerweile spielt man zwei Ligen höher. Das ist schon ein klein wenig der Wahnsinn, was da in den kleinen Westvororten in den letzten Jahren über die Landesklasse bis hin zur Verbandsliga passiert ist.

Interessant auch, wer damals auf und neben dem Platz stand und auch heute noch dort steht, wer auch heute noch für seinen Verein da ist und ihn im Herzen trägt 💙 Clemens Bierbaum, Marcus Schneider, Tim Richter, Dominik Klammt, Maximilian Kurth, Martin Ludwig, Gerold, Philipp Schlebe, Lutz Bergner und unsere Meike 😘

Aus Gera. Für Gera ✌️

Ohne Worte …

Fotos: Gerhard Suhr

Was du schon immer mal wissen wolltest …

Nachgehakt in der Saarbach-Arena ✅

28.04.2020 TSV: Hallo, liebe Saarbach-Arena. Schön, dass du uns wieder zu Füßen liegst.

Arena: Danke. Ich liege gern. Euch zu Füßen erst recht.

TSV: Vor allem auch jetzt, wo das Wetter so wunderschön ist und du erst letzte Woche von den Spielern eine liebevolle Maniküre erhalten hast.

Arena: Ja, dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei den Spielern nochmals recht herzlich bedanken, dass sie in ihrer Freizeit viel für mein Äußeres getan haben. Soweit ich weiß, soll es ja im Laufe dieser oder nächster Woche weitergehen.

TSV: Ja, das stimmt. Aber, Spaß beiseite. Seit wann gibt es dich eigentlich?

Arena: Oh, da muss ich selbst ein Weilchen zurückschauen. Als Sportplatz Scheubengrobsdorf gibt es mich jetzt schon seit 1929.

TSV: Wieso und wann kam es zu dieser Namensänderung von Sportplatz Scheubengrobsdorf zu „Saarbach-Arena“?

Arena: Das ist jetzt auf den Tag genau fast fünf Jahre her. Zur Maifeier 2015 wurde mir der Name „Saarbach-Arena“ verliehen und ich wurde während eines tollen Mai-Festes an diesem Tag auf meinen jetzigen modernen Namen getauft.

TSV: Du hast ja nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Wenn du 1929 deiner Bestimmung übergeben wurdest, feierst du in neun Jahren ja deinen 100-jährigen Geburtstag. In deinem Leben hast du sicherlich viel erlebt?!?

Arena: Ja, das kann man wohl sagen. Von den Anfängen des Fußballs überhaupt, als man noch mit Bällen spielte, die, wenn es regnete, binnen kurzer Zeit schwer waren wie ein Stein, bis heute, wo alles doch recht modern ist.

TSV: Zum Beispiel.

Arena: Die neue Beregnungsanlage, die sehr gut funktioniert, so dass ich immer in frischem Grün daher komme und genügend zu trinken habe. Auch der neue Rasentraktor, der immer für den perfekten Schnitt sorgt. Oder aber auch unser modernes Sportheim mit gemütlicher Gastwirtschaft und den erst im letzten Jahr neu gebauten Kabinentrakt für die Spieler. Ganz neu ist auch unsere Fußballschuhe-Reinigungsanlage, die erst in der letzten Woche von Rico Seidenzahl gesponsort wurde.

TSV: Und sportlich?

Arena: Nun, da habe ich erst recht eine Menge erlebt. Aufstiege, Abstiege. Richtig spannende Spiele von der Kreisklasse bis zur Verbandsliga, aufregende Tage und erlebnisreiche Jahre. Wobei in den letzten Jahren die sportliche Tendenz natürlich deutlich nach oben zeigte.

TSV: Neben dem Platz, so haben wir gehört, gibt es ja auch vieles zu berichten. Oder?

Ja klar! Hier bei mir ist immer etwas los. Sei es, wie vorhin schon erwähnt, die Maifeier, der Tanz in den Mai, das Oktoberfest, die Mannschafts-Abende, Weihnachtsfeiern, Silvesterpartys oder unser legendäres Sommerfest. Letzteres muss in diesem Jahr leider ausfallen.

TSV: Oh ja, die Sommerfeste. Was ist dir da besonders in Erinnerung geblieben?

Arena: Auf jeden Fall das Spiel, zu dem die wohl meisten Zuschauer meiner Karriere da gewesen sind. Es waren damals, so glaube ich, knapp 800 Zuschauer gegen den FSV Zwickau. Gern denke ich auch an die Vergleiche mit dem ZFC Meuselwitz, dem FC Carl Zeiss Jena ll oder dem VFC Plauen. Ganz besonders waren die Spiele gegen die StaRs der Stadt- und Regionalauswahl, Matches die seinesgleichen suchen.

TSV: Dann hoffen wir mal, dass es sportlich und auch neben dem Platz für dich weiter nach oben geht. Wir bedanken uns recht herzlich bei dir.

Arena: Gern, jetzt liege ich euch wieder zu Füßen und hoffe, dass es bald wieder losgeht, damit ihr mich wieder mit Füßen treten könnt. Und getreu unserem Motto: „Mein Verein – mein Zuhause“ freue ich mich wieder auf genau das, was uns ausmacht.

TSV: Hättest du zum Abschluss unseres Interviews noch einen Wunsch?

Arena: Oh ja, den habe ich. Ich hätte gern einen kleinen Bruder. Aber soweit ich weiß, ist es schon seit geraumer Zeit im Gespräch, direkt neben mir einen kleinen Kunstrasenplatz zu errichten, der mir dann doch einiges abnimmt.

Aus Gera. Für Gera.

Ohne Worte …

#saarbacharena
#kleinerbruder
#maniküre

Meine kleine Weltauswahl 🌎

Heute: Thomas Winkler ✅

26.04.2020. Die einen kennen ihn von der Stadt-Auswahl beim Oldi-Turnier, andere aus seinen großen Zeiten auf Landesebene in Niederpöllnitz oder vom Einkauf in seinem Fan-Sport-Shop auf unserem schönen Markt in Gera.

Heute darf er auf Nominierung von Gordon Schorrig hin seine kleine Weltauswahl präsentieren, auf die wir, da Thomas in seinem Leben fußballerisch schon viel erlebt hat, sehr gespannt sind. Hier sind seine Top Ten 🔝Spieler:

Jens Weißgärber

Ronny Abresch
Enrico Raab
Gordon Schorrig
Michael Urban

Steffen Elstermann
Thomas Winkler
Heiko Daburger
Torsten Plötner

Thomas Winefeld Tho Win
Silvio Danz

Wen Thomas dann für das nächste Wochenende nominiert, werden wir euch am kommenden Samstag verraten. Bis dahin bleibt gespannt, wir bleiben es auch. Apropos bleiben: bleibt gesund und passt gut auf euch auf🍀

Aus Gera. Für Gera✌️

Ohne Worte …

Lokal verbunden 🤝

Supporter supporten ✅

Teamplay? Wir sind dabei und rufen auf! „JA! Ich hole mir am Wochenende mein Stück Kuchen „to go“ im Kanitz“* ☕️ 🍰

Die momentane Situation ist besonders für Gastronomen äußerst problematisch. Dabei denken wir vor allem an unseren Freund und ehemaligen Mitstreiter Kevin Schulz. Als Inhaber des Café Kanitz hat es ihn, wie viele andere Gastronomen in Gera auch, besonderes hart getroffen.

Daher wollen wir das Kanitz und Kevin, viele Jahre Spieler und nach wie vor Sponsor des TSV, bei der Aktion „Kaffee & Kuchen zum mitnehmen“ unterstützen und euch hiermit aufrufen, sein Angebot an- und wahrzunehmen und an diesem Wochenende

Samstag, 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Sonntag, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr*

Kaffee und Kuchen direkt vor dem Kanitz zu erwerben. Dort steht ein Pavillon ⛺️, wo es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen zu kaufen gibt 👍 Unsere Redaktion ist auf jeden Fall dabei!

Ihr auch? Dann sagt: „JA! Ich hole mir am Wochenende mein Stück Kuchen im Kanitz!“ On top macht bitte vor Ort ein Foto und postet es in den Kommentaren! Wir sind auf eure Kuchenbilder gespannt und freuen uns, dass wir mit unserer kleinen Aktion unseren Freund Kevin Schulz und das Café Kanitz vielleicht ein klein wenig unterstützen können.

Lokal verbunden. Aus Gera. Für Gera ✌️

Ohne Worte …

*Unter Einhaltung der aktuell gültigen Hygienevorschriften 😷 Mehr dazu findet ihr natürlich auch direkt auf der Facebook-Seite des Café Kanitz.

Darf gerne geteilt werden …

#supportersupporten
#lokalverbunden
#ausgerafürgera
#kaffeeundkuchen
#cafekanitz
#kuchenbilder
#gemeinsamgegencorona
#leerestühle

Was du schon immer mal wissen wolltest …

Nachgehakt bei Lutz Bergner ✅

23.04.2020, TSV: Hallo Lutz ,schön dass du Zeit für unsere Fragen gefunden hast. Du bist ja schon gefühlte Ewigkeiten in unserem Verein und gar nicht mehr weg zu denken! Wie kam es denn, dass du dich bei uns ehrenamtlich betätigst?

Lutz: Eigentlich eine lange Geschichte, die sich über zwei / drei Jahre hingezogen hat. Zum Einen war ich noch Abteilungsleiter beim Kraftsdorfer SV und mit dem Ausscheiden von Glock aus dem Verein, ruhten zusätzlich viele Aufgaben auf meinen Schultern, die sich mit Aufwand, Arbeit und Ehe nicht mehr vereinbaren ließen. Zum anderen war mein Wohnort gegenüber der Saarbach-Arena in Scheubengrobsdorf, sodass ich stets Kontakt mit Freunden und den Fans hatte. René Böhme und natürlich unser alter Haudegen Malzer haben es geschafft, mich zu überzeugen. Seit 01.01.2013 bin ich Mitglied des TSV.

TSV: Welche Aufgaben hast du denn genau im Verein?

Lutz: Ich wurde gleich in den Vorstand gewählt, die Mannschaft hab ich mit Achim Posselt noch im Training begleitet, bis aufgrund meiner körperlichen Schäden es nicht mehr ging. Ich bin als Mannschaftsleiter tätig und hatte all die Jahre mit Basti (Anm. d.Red.: Sebastian Übel) einen zuverlässigen Begleiter. Nebenbei, solange es die Zeit erlaubt, mache ich den Zeugwart und paar technische Dinge, die am Gelände anfallen.

TSV: Was macht dir besonders Spaß in der Zusammenarbeit mit den Jungs?

Lutz: Ja, Spaß macht mir die Truppe nicht nur durch den sportlichen Erfolg, sondern der Zusammenhalt der sich erfreulicher Weise stetig verbessert. Mir ist die Gemeinschaft und Bereitschaft ein Ziel zu erreichen, wichtiger als die sportliche Genialität eines Außenseiters.

TSV: Wann treiben die Jungs dich vielleicht auch mal in den Wahnsinn?

Lutz: Was treibt mich zum Wahnsinn, na klar die Ordnung, das Fehlen mancher Sachen, gerade die, die man für das nächste Spiel braucht !!!

TSV: Was machst du sonst in deiner Freizeit, wenn du mal nicht beim TSV bist?

Lutz: Freizeit, wenn es die Zeit und das Konto erlaubt, treibe ich mich gern im deutschen Eck oder im Bierkōnig rum 😂🇪🇸.

Beruf:
Karosseriebauer, zur Zeit Betriebschutz bei Schott Jenaer Glas.
Vereine:
Kraftsdorfer SV, TSV Gera Westvororte.

Vorbild:
Ulli Hoeneß.

Motto:
Einer für alle, alle für Einen.
Beste(r) Spieler mit dem du zusammen gespielt hast:
Ralf Heuschkel, Michael Glock und Andreas Rosenkranz.

Dein SG Moment:
Auszeichnung Ehrenamtspreis des DFB, im Club der 100. Und natürlich die zahlreichen Aufstiege.

Aus Gera. Für Gera ✌️

Ohne Worte …

Imaginär! Das super Supporter Ticket 🎫 Wir sagen danke 👍

Gemeinsam stark. Fans unterstützen ihren Verein ⚪️🔵

Die Idee machte schnell die Runde und der „harte Kern“ der Fans des TSV Gera-Westvortorte erklärte sich ohne lang zu überlegen bereit, seit 19.03.2020 jeden Samstag 5,- Euro für ein imaginäres super Supporter Ticket als „Eintritt“ zu zahlen.

Da unserem Verein auf Grund der aktuellen Situation wichtige Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten und des Caterings zu den Heimspielen verloren gehen, zahlt jeder unsere Fans der „Saarbach-Chaoten“ seit über einem Monat bereits wöchentlich 5,- Euro auf das unten stehende Konto/PayPal.

Auch Du kannst mitmachen und ab sofort wöchentlich 5,- Euro (oder mehr) an den TSV überweisen, wenn Dir unser Verein am Herzen liegt 💙 Gemeinsam stark 👍

IBAN: DE94 8305 0000 0014 1795 04
Verw.-Zweck: Super-Ticket und Name

oder per PayPal an:

info@westvororte.de
und:
paypal.me/westvororte

Jung. Ger`sch. Vereint ✅ Wir sagen nochmals DANKE 👍

#stayhome
#savehealth
#togetheragainstcorona
#socialdistance
#supportwestvororte
#supersupporterticket
#fanssupportendentsv

Was du schon immer mal wissen wolltest …

Nachgehakt bei Dominik Klammt

21.04.2020: TSV: Hallo Dominik, schön, dass du dich unseren Fragen stellst.

Dominik: Hallo, klar, gern!

TSV: Als du damals zu uns gewechselt bist, spielten wir noch in der Kreisoberliga. Hättest du es für möglich gehalten, dass wir schon ein paar Jahre später in der Verbandsliga spielen?

Dominik: Ich wusste schon immer, dass aufgrund der Qualität des Kaders und der guten Struktur des Vereins noch Potential da ist, höherklassigen Fußball zu spielen.
Wir haben auch alle hart daran gearbeitet, um eines Tages mal Verbandsliga spielen zu können. Dies hat sich letztendlich auch ausgezahlt.

TSV: Wie kam es denn eigentlich genau zu deinem Wechsel?

Dominik: Hauptsächlich war es eine berufsbedingte Entscheidung. Zum damaligen Zeitpunkt spielten wir noch Oberliga bei der Wismut. Die für die neue Saison angesetzten Trainingseinheiten waren für mich aufgrund meiner Arbeit nicht mehr realisierbar. Es kamen vermehrt Anfragen anderer Vereine, jedoch ist mir die Entscheidung zum TSV relativ leicht gefallen, weil man dort bereits einige Gesichter aus der Jugend und dem Freundeskreis kannte. Ein Wechsel, den ich bis heute nicht bereut habe.

TSV: Du bist ja seit dieser Saison auch Kapitän der Mannschaft. Kam diese Aufgabe für dich überraschend und wie gehst du mit dieser Verantwortung um?

Dominik: Unser ehemaliger Trainer Mike Baumann hat mich damals zum Kapitän ernannt. Sicherlich kam dies überraschend, aber ich habe mich dadurch wenig beeinflussen lassen und versucht, dieser neuen Aufgabe gerecht zu werden. Die Verantwortung sehe ich vor allem in der Kommunikation und Führung der Mannschaft.

TSV: Was macht für dich die SG mit dem JFC aus?

Dominik: Auf diese gute Zusammenarbeit kann man echt stolz sein und die Verantwortlichen loben. Wir würden heute nicht Verbandsliga spielen ohne die jungen Talente des JFC, die sich hervorragend in unsere Mannschaft integriert haben. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die SG noch lange erhalten bleibt und man gemeinsam Erfolge feiert.

Beruf:
Kaufmann für Versicherungen & Finanzen

Bisherige Vereine:
TSV 1880 Gera-Zwötzen
1. FC Gera 03
FC Carl Zeiss Jena
FC Thüringen Weida
BSG Wismut Gera
TSV Gera-Westvororte

Lieblingsverein:
Borussia Dortmund

Vorbild:
Toni Kroos

Motto:
,,Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden“.

Bester Spieler mit dem du zusammen gespielt hast:
Philipp Serrek

Dein SG-Moment:
Das Kopfballtor zum 5:4 Heimsieg gegen Greiz kurz vor Ende der Partie nach einem 1:4 Rückstand.

Aus Gera. Für Gera ✌️

Ohne Worte …

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