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Wütend und stinksauer 🤢

Idioten am Werk 🤜 VANDALISMUS in sinnloser FORM 🤬🤬🤬

 

Nachdem wir heute Vormittag noch positive Informationen verbreiten konnten, erreichte uns zwischenzeitlich eine weniger angenehme Nachricht. Vermutlich heute Nacht kam es auf unsere Biker-Strecke in den Oak-Trails zu einem Einbruch und zu Vandalismus.

 

Daher informieren wir im Wortlaut unserer Biker: „In der Zeit von GESTERN 20.00 Uhr und HEUTE 09.30 Uhr kam es an den Oak Trails zum EINBRUCH sowie massiver SACHBESCHÄDIGUNG ❗️❗️❗️

 

Die POLIZEI hat den Sachverhalt aufgenommen und SPUREN gesichert -> DNA & FINGERABDRÜCKE. Desweiteren werden gerade Bilder unserer beiden WILDKAMERAS ausgewertet 📸📸📸

 

WIR loben für sachdienliche HINWEISE, welche zur ERGREIFUNG des/der TÄTER führen, 100€ sowie ein JAHRESTICKET für die Oak Trails aus ❗️❗️“

 

Hinweise bitte direkt an info@westvororte.de

 

Wir finden Euch 🔍

 

Ohne Worte …

Entschieden ✅

TFV annulliert Saison 2019/2020

 

Beim heutigen Verbandstag des Thüringer Fußball-Verband, auf den alle Thüringer Vereine schon mit Spannung hinfieberten, beschloss der TFV die aktuelle Saison abzubrechen und zu annullieren.

 

Somit beginnt bald eine neue Spielzeit. Hinsichtlich des Auf- und Abstiegsrechtes wurde entschieden, dass es keine Auf- und Absteiger geben wird. Einzig die Frage des Aufstieges des FC An der Fahner Höhe in die Oberliga des NOFV ist wohl noch offen.

 

Ohne Worte …

Was du schon immer mal wissen wolltest …

Nachdem wir in den letzten Wochen vornehmlich Vertreter des Vorstandes und Spieler interviewt haben, gehen wir heute einmal einen ganz anderen Weg. Wir begrüßen zwei unserer größten Fans.

Nachgehakt bei Alex und bei Schorsch ✅

Heute wollen wir unseren Verein mal aus der Sicht unserer Zuschauer und Fans etwas näher beleuchten. Daher haben wir uns mit Alexander Meyer und Jens „Schorsch“ Kanis in Gera im Kanitz getroffen und uns über den TSV Gera-Westvororte unterhalten.

TSV: Hallo Alex, hallo Schorsch. 

Alex / Schorsch: Hallo.

TSV: Fans sind oft keine Fußballer, haben nie gekickt und agieren „nur“ neben dem Platz „aktiv“. Bei euch beiden ist es aber etwas anders. Ihr habt beide selbst einmal Fußball gespielt und könnt natürlich auch mitreden, wenn es um Details, wie zum Beispiel Taktik oder Technik geht.

Alex: Ja, ich habe viele Jahre selbst gespielt. Mit sechs Jahren habe ich angefangen in Zwötzen zu kicken. Einer meiner Trainer dort war Mike Brümmer, den viele sicherlich noch vom 1. FC Gera 03 oder jetzt vom SV 1876 Pforten kennen. Nachdem die B-Junioren der Geraer Dynamos und Westvororte eine Spielgemeinschaft gebildet haben und ich mit meinen Eltern nach Scheubengrobsdorf zog, spielte ich fortan für den TSV.

TSV:  Nur im Nachwuchs oder hast du auch im Männerbereich gespielt?

Alex:  Ich habe auch noch zwei Jahre im Männerbereich gespielt. Allerdings musste ich mit 20 Jahren auf Grund zweier schwere Verletzungen meine Schuhe leider früh an den Nagel hängen.

Schorsch: Ich habe es nicht bis in den Männerbereich geschafft (lacht). Allerdings war auch ich im Nachwuchs aktiv und habe zu DDR-Zeiten schon im Schülerbereich bei der BSG Empor Westvororte angefangen. Da ich auf der Scheibe gewohnt habe, war der TSV natürlich naheliegend. Auch heute wohne ich noch dort und habe dem Verein bis heute auch neben dem Platz meine Treue gehalten.

TSV: Ja, ihr habt dem TSV eure Treue gehalten. Schorsch, Du ja nun schon seit mittlerweile fast 40 Jahren. Ihr erklärt euch auch immer bereit, den Verein zu unterstützen, wenn Hilfe nötig ist. Wie sieht diese Hilfe denn aus? 

Schorsch: Zu den Heimspielen werde ich oft als Ordner oder am Einlass eingesetzt. Andere aus unserem Kreise, die auch manchmal lieber am Spielfeldrand stehen würden, helfen ebenfalls. Bei den Heimspielen gibt es immer viel zu tun. Schon im Vorfeld oder aber auch im Bereich der Bewirtung am Tresen oder am Roster-Stand.

Alex: Mittlerweile ist das bei uns in den Westvororten aber selbstverständlich, dass einer dem anderen hilft. Auch bei den jährlichen Arbeitseinsätzen sind die Fans immer zahlreich vertreten.

TSV: Ja, auch wir glauben, dass man das gar nicht genug schätzen kann, dass die Fans dem Verein so stark unter die Arme greifen. Meistens ist es ja so, dass die Fans auf der Tribüne stehen und ihrer Mannschaft farbenfroh anfeuern. Ihr greift auch noch zu und unterstützt den Verein nicht nur verbal.

Alex: Daher haben wir Auswärtsfahrten auch lieber (lacht).

TSV: Ach so. Warum? 

Alex: Dann können wir ausschließlich für die Mannschaft da sein. Denn bei den Heimspielen, wenn man zum Beispiel den Einlass macht, sieht man vom Spiel so gut wie gar nix. Auswärts hat man natürlich die besten Plätze. Außerdem ist es immer sehr gesellig, wenn wir gemeinsam unterwegs sind.

TSV: Wer organisiert denn das immer alles?

Schorsch: Da muss ich mich jetzt gleich mal bei Alex bedanken. Er ist eigentlich derjenige, der sich bei uns um die gesamte Organisation kümmert. Ich denke dabei allein in dieser Saison an die weiten Fahrten nach Teistungen oder Heiligenstadt, als er den Kleinbus organisierte, die Übernachtungen und den gesamten Einkauf für zehn Leute. Oder aber auch unsere Fahrten mit dem Zug, mit dem wir schon mehrfach in Jena, Saalfeld oder Weimar waren. Auch hier ist alles immer bestens vorbereitet. Die Tickets liegen schon bereit und Bier ist kaltgestellt (lacht).

TSV: Weil Alex ja gerade hier neben uns sitzt, wollen wir unseren Dank natürlich auch gleich weitergeben. 

Alex: Danke, aber ich mache das auch sehr gern. Wenn man dann auch noch so viel positives Feedback erhält, ist es natürlich umso schöner.

Schorsch: Ja, das stimmt. Alles beruht auf Gegenseitigkeit. Als Dankeschön für unsere Hilfe und unseren Support werden wir Fans von den Jungs auch mal zu einem Mannschaftsabend eingeladen oder vom Vorstand zur offiziellen Weihnachtsfeier des Vereins.

Alex: Das ist eben das Schöne bei uns im Verein, dass alle zusammenhalten. Vom Vorsitzenden bis zum Green-Keeper sind alle per du und befreundet. Man schätzt und achtet sich. Es ist sehr dörflich und äußerst familiär. Wir haben in unserer Gemeinschaft einen großen Zusammenhalt, auch wir als Fans sind in jeder Hinsicht integriert.

TSV: Ihr seid Euren Farben auch während Corona treu?! Was macht ein Fan eigentlich, wenn so lange keine Spiele stattfinden?

Alex: Treue? Ja klar, auf jeden Fall. Natürlich sind wir auch alle untereinander gut vernetzt, die Fans unter sich und natürlich auch mit dem ein oder anderen Spieler. Dieser Austausch lässt uns die lange Weile überstehen.

Schorsch: Einerseits hat Corona schon einige Einschnitte mit sich gebracht. Andererseits war es natürlich auch eine Möglichkeit, den Verein in dieser schwierigen Zeit weiterhin zu unterstützen.

TSV: Ja, ihr habt da eine echt gigantische Aktion ins Leben gerufen.

Alex: Ja, das „Super-Supporter-Ticket“. Und wir freuen uns auch riesig, dass diese Aktion so viel Anklang gefunden hat. Wir haben Freunde gefunden, die diese Aktion so toll fanden, dass sie einfach gesagt haben: „Jawoll, ich überweise einfach mal 20,- oder 50,- oder 100,- Euro für diese Aktion, das ist eine tolle Sache, gerade weil es von den Fans ausgegangen ist.“

Schorsch: Klar machen wir da alle mit. Wenn wir zum Spiel gehen, zahlen wir ja auch Eintritt. So haben wir jetzt seit drei Monaten jeder jedes Wochenende 5,- Euro imaginären Eintritt überwiesen und wie Alex schon gesagt hat, konnten wir auch noch Freunde gewinnen, die bei dieser Aktion mitgemacht haben.

TSV: Da ist dann sicherlich eine stattliche Summe zusammengekommen, oder?

Alex: Oh ja, allerdings. Wir sind weit über dem angekommen, was wir uns am Anfang vorgestellt hatten.

TSV: Gibt es schon Ideen, wie das Geld im Verein verwendet werden soll? 

Schorsch: Jein (lacht). Wir stellen das Geld prinzipiell dem Verein zur Verfügung. Wie er es dann verwendet, ist seine Sache. Wir zum Beispiel könnten uns aber gut vorstellen, dass das Geld für die neuen Trainings- und Aufwärmtrikots verwendet wird, die für die Mannschaft momentan geplant sind und zeitnah bestellt werden sollen.

Alex: Ich würde es auch gut finden, wenn man das Geld für die Trainings- und Aufwärmtrikots verwendet. Bei 25 Spielern, die jeweils eine kurze und eine lange Version erhalten sollen, kommt eine Menge Geld zusammen. Wenn wir einen großen Teil dazu beitragen könnten, würden wir uns freuen und es würde uns auch mächtig stolz machen, wenn wir unsere Spieler dann in diesen Trikots sehen.

TSV: Klingt gut. Dann hoffen und wünschen wir nun, dass die Corona-Pause zeitnah ein Ende findet und Ihr alsbald wieder unsere Jungs anfeuern könnt. Egal ob in der Saarbach-Arena oder auswärts. Und wir danken Euch, dass ihr Euch heute Zeit für dieses nette Gespräch genommen habt. Wir wünschen den Fans des TSV alles Gute.

Schorsch: Danke und ebenfalls alles Gute.

Alex: Danke. Und … vielleicht regt dieses Interview den ein oder anderen ja noch an, auch ein „Super-Supporter-Ticket“ zu erwerben und damit den TSV zu unterstützen. Das wäre super.

TSV: Ja, das wäre es zweifelsohne. Also, wer diesen Aufruf jetzt gelesen hat und den TSV unterstützen möchte, kann sich gern beim TSV unter info@westvororte.de melden.

Ohne Worte …

Meine kleine Weltauswahl

Er zählt zu den Legenden, aber nicht zu den „Legionären“, die in ihrer Vita im Alter von 26 Jahren schon acht verschiedene Vereine stehen haben. Bei ihm beläuft es sich alles auf nur zwei, inklusive Nachwuchs auf drei Mannschaften. Drei Aufstiege, ein Pokalsieg und zwei Titel in der Halle krönten dabei seine Zeit in Scheubengrobsdorf.

Begonnen aber hat alles beim 1. FC Gera 03. Von den F-Junioren an durchlief Wolfi, wie er von seinen Freunden genannt wird, als Torhüter alle Altersklassen. Noch als A-Junioren-Keeper wechselte er bereits mit 17 Jahren zum TSV Gera-Westvororte in den Männerbereich, holte in seinem ersten Jahr am Saarbach gleich das Double und blieb seinen Farben acht Jahre lang treu, ehe er sich im vergangenen Sommer dem TSV 1880 Rüdersdorf anschloss.

Christopher Wolf

Heute präsentiert uns der 1,88 große Keeper und Eishockey-Fan seine kleine Weltauswahl, bei der es mit den Regularien etwas schwer hatte, da er auf Grund seiner langjährigen Treue zu den Scheubengrobsdorfern kaum Erfahrung mit anderen Mannschaften sammeln konnte.

„Es ist schwierig eine Auswahl zusammenzustellen, wenn man die ganze Zeit für nur 3 Vereine gespielt hat und der Großteil der Spieler, die man gerne nominieren würde, alle noch für Westvororte kicken. Die Regularien aber untersagen es mir, aktuelle Spieler des TSV zu nennen, obwohl ich mit vielen von denen sehr gut befreundet bin und mit ihnen auch die größten Erfolge feiern durfte.“

Dennoch sind in seiner kleinen Weltauswahl, die der große Fan des Chemnitz FC im 3-5-2 auflaufen lässt, einige klangvolle Namen dabei.

Tor

Daniel Voigt: Stark auf der Linie, mit dem Ball am Fuß hatte er aber genauso viele Probleme wie ich.

Er war mein erster richtiger Konkurrent, aber wir haben uns sowohl auf als auch neben dem Platz immer super verstanden.

Abwehr

Max Dörlitz: Kopfballungeheuer, sowohl defensiv als auch offensiv. Hat mich in meiner ersten Saison sehr unterstützt was das Organisieren der Abwehr betrifft. Ist auch so ein super Typ.

Phillip Roy: Motivator, Kämpfer und Anführer. Hat in jedem Spiel immer alles gegeben und immer die richtigen Worte gefunden, um alle zu motivieren.

Philipp Lässig: Dribbler, kleines Muskelpaket. Ein klasse Linksfuß. Leider hat er ab und zu mal Probleme mit seiner Motivation.

Mittelfeld

Michael Conow: Gefährlich, egal ob mit dem Kopf oder dem Fuß. Mit seinen langen Beinen ist Conow überall durchgekommen. Natürlich hatte er auch immer wieder mal mit der ein oder anderen Verletzung zu kämpfen, weil es einfach schwierig war, ihn fair zu stoppen. Einfach ein super Typ.

Philipp Helbig: Allrounder. Helbe war ein Spieler, der so gut wie jede Position spielen konnte. Wir sind von der D-Jugend an bis zum TSV den Weg TSV gemeinsam gegangen. Dieser Weg war wirklich sehr erfolgreich.

Kai Eisenbeiß: Mannschaftsdienlich und zweikampfstark. Kai hat immer alles reingehauen und kam wirklich mit allen immer gut zurecht. Sowohl im Nachwuchs beim FC als auch beim TSV. Leider musste er uns aufgrund seines Studiums verlassen, was ein großer Verlust war.

Vinh Nong: Linker Hammer. Vinh kenne ich schon seit der F-Jugend. Damals haben den gegnerischen Torhütern die Hände geglüht. Der größte Erfolg den wir zusammen erlebt haben, war das Double 2013 mit dem TSV.

Andy Warning: Techniker, Dauerläufer. Andy ist Sportler durch und durch. Wenn er nicht gerade die gegnerischen Reihen schwindelig spielt, läuft er halt einfach mal einen Marathon. Menschlich ein super Typ.

Sturm

Rico Heuschkel: Tormaschine, Mister zuverlässig. Rico ist einer der besten Spieler mit denen ich in einer Mannschaft spielen durfte. Es hat mich bei jedem Training motiviert gegen ihn zu spielen. Leider habe ich meistens den Kürzeren gezogen.

Roman Fuchs: Kleiner gefährlicher Mittelstürmer. Roman war ein überragender Stürmer und das obwohl er nur gut 1,60m groß war. Leider musste er uns damals in unserer grandiosen B-Jugend-Saison verlassen, weil seine Eltern nach Bayern gezogen sind. Ich denke der Junge hätte richtig gut zum TSV gepasst.

Trainer

Heiko Linke: Torwarttrainer, Trainer, sportlicher Leiter. Freund. Er begleitet mich schon seit der E-Jugend. Erst als Torwarttrainer, dann als Trainer bei den C- und B-Junioren beim 1. FC Gera 03. Mit ihm haben wir es bis in die Relegation zur Regionalliga geschafft, wo wir dann allerdings gegen den Chemnitzer FC keine Chance hatten. Er hat mich mit 17 Jahren zum TSV geholt, wo ich als A-Junioren-Keeper bereits Männer gespielt habe. Wir haben gleich im ersten Jahr das Double gewonnen. Heiko ist über die Jahre ein richtig guter Freund geworden und ich hoffe, dass wir uns vielleicht bei TSV nochmal wiedersehen?!

An dieser Stelle danken wir Christopher Wolf recht herzlich, dass er bei unserer kleinen Weltauswahl „mitgespielt“ hat und wünschen ihm weiterhin alles erdenklich Gute. Vielleicht auch bald wieder mal bei seinem, unserem TSV Gera-Westvororte?!

Ohne Worte …

Dribbeln. Passen. Köpfen.

DFB-Abzeichen für unsere Jüngsten.

Vergangener Freitag war für die Jüngsten unserer Spieler ein besonderer Tag. Vorfreude, Spannung und Aufregung herrschten seit Tagen, wie von den Eltern zu erfahren war. Dribbeln, passen und Kopfballspiel standen auf der Agenda.

Für alle Übungen bekamen unsere Spieler Punkte und konnten diese sammeln. Jedes Kind bestand die „Prüfung“ und bekam am Ende eine Urkunde und das DFB-Abzeichen. Ob dieses in Gold, Silber oder Bronze überreicht wurde, entschieden die erspielten Punkte. Apropos Spiel.

Neben dem Wettbewerb war ganz viel Spiel im Spiel. Ein kleines Turnier, bei dem die Kinder auch gegen ihre Eltern und gegen die Übungsleiter kicken durften, war der Höhepunkt eines aufregenden Nachmittages für den Nachwuchs des TSV.

Salate, gesunde Getränke, aber auch Gebratenes bildeten unter Berücksichtigung der vorgegebenen Abstände zum Abschluss eines gelungenen Tages einen geselligen und kulinarischen Rahmen. Kinder und Eltern verließen die Saarbach-Arena mit freudestrahlenden Gesichtern und zufrieden ins Wochenende.

Ohne Worte …

Wir sagen Danke und auf Wiedersehen

Drei Abgänge beim TSV Gera-Westvororte

Mit Franz Gruber, Jakub Dudko und Niklas Sander verlassen drei Sportfreunde unseren TSV. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Franz, Jakub und Niklas recht herzlich bedanken und wünschen auf dem weiteren Wege sowohl beruflich, privat als auch sportlich alles erdenklich Gute.

Franz Gruber kam erst im Winter zu uns. Aufgrund der Corona-Krise hat das große Talent allerdings kein Spiel bestritten. Nunmehr startet Franz seine Ausbildung und wird es zukünftig auf Dauer nicht mehr schaffen, dreimal pro Woche zu trainieren und an den Wochenenden weite Auswärtsfahrten mit der Ausbildung und der Freizeit unter einen Hut zu bringen.

Jakub Dudko kam nach der Vorsaison vom Post SV Gera. Leider war Jakub oft verletzt und beruflich verhindert, so dass er den Durchbruch in der Verbandsliga nicht geschafft hat. Nunmehr will er wieder mit Freunden zusammen spielen und aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit nicht mehr so oft trainieren.

Niklas Sander: Der Keeper kam vor zwei Jahren von Eintracht Eisenberg, ist mit uns aufgestiegen und hat auch einige Spiele für die Scheubengrobsdorfer bestritten. Unter anderem stand er beim Derby gegen die BSG Wismut Gera im Kasten. Leider war auch er in den letzten beiden Jahren oft verletzt, so dass er an Clemens Bierbaum nicht herankam. Er hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. In Stadtroda versucht er nun einen Stammplatz zu finden, um wieder Spielpraxis für höhere Aufgaben zu sammeln.

Ohne Worte …

Meine kleine Weltauswahl 🌍

Seit geraumer Zeit ist Berlin seine Wahlheimat. Dort ist er in der Finanzbranche tätig und hat, obwohl er mit seinen 27 Lenzen noch recht jung ist, die Fußballschuhe bereits an den Nagel gehängt. Seine Zeit beim TSV wird er und werden wir jedoch nicht vergessen.

Vinh Nong ✅

Am Mittwoch Abend haben wir uns, als er in Gera bei seinen Eltern in Kim`s Küche in Gera zu Besuch war, mit ihm getroffen und uns unterhalten. Wir wollten wissen, wie es ihm geht und wen er in seine kleine Weltauswahl berufen würde.

Vinh kann auf eine abwechslungsreiche Vita zurückblicken. Als Nachwuchskicker lernte er das Fußballspielen beim FC Carl-Zeiss Jena, beim FC Rot-Weiss Erfurt und beim 1. FC Gera 03. Im Männerbereich ist er ebenfalls noch für die Schwarz-Gelben, für die BSG Wismut Gera und danach für unseren TSV Gera-Westvororte aufgelaufen.

Eines seiner erfolgreichsten Jahre dürfte zweifelsohne die Saison 2012 / 2013 gewesen sein. Er war einer der Spieler die das legendäre Double holten und die Landesklasse aufstiegen. Das Finale mit dem Pokalsieg in Gößnitz wird bei ihm wohl in doppelter Hinsicht einen besonderen Platz in seinem Fußball-Geschichtsbuch finden.

Obwohl er einen Strafstoß für die Scheubengrobsdorfer verschoß und er sich kurz vor der Pause einen Kreuzbandriss zuzog, spielte er bis zum Schlußpfiff durch, konnte nach 90 Minuten den Pokal in die Höhe recken und war einer unserer gefeierten Helden. Tagsdarauf, zum Sommerfest der Scheubengrobsdorfer, kickte er mit seiner Verletzung sogar noch 70 Minuten gegen den FSV Zwickau

Seine kleine Weltauswahl würde er mit all seiner Erfahrung im 3-5-2 auf`s Feld schicken:

Tor:

Alexander Just (Wismut Gera): Nicht mal ein Sportmoderator redet mehr über 90 Minuten als er. Super Rückhalt für die gesamte Mannschaft, sehr aufbauend und motivierend – feiner Kerl!

Abwehr:

Max Dörlitz (TSV Gera-Westvororte): Fels in der Brandung, Kopfballungeheuer, torgefährlich, ein Muss in der Mannschaft, um sich nur auf den Angriff zu fokussieren.

Danny Unger (TSV Gera-Westvororte): Jede Frau wäre neidisch bei diesen langen Beinen! Kommt mit den Gräten überall hin und auch durch. Meiner Meinung nach zu oft unterschätzt!

Maik Baumgarten (RWE Nachwuchs): Spielstil und Frisur wie einst der junge Sergio Ramos. Aggressiv, kopfballstark und torgefährlich.

Mittelfeld:

Phillip Roy (1. FC Gera 03 Nachwuchs und Wismut Gera): Mr. Zuverlässig, Motor, Kämpfer, Krieger und Leader. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, wo er schlecht gespielt hat.

Kevin Möhwald (RWE Nachwuchs): Einer der Fleißigsten mit dem ich kicken durfte. Klasse Spielübersicht, 100% Passgenauigkeit, abschlussstark, kompletter Mittelfeldspieler – spielt nicht umsonst Bundesliga. Auch neben dem Platz ein feiner Kerl und trotz seines Erfolges bodenständig geblieben.

Armand Deugoue (1. FC Gera 03): Damals noch zu Zeiten beim 1. FC Gera 03. Die Ruhe in Person, egal wie viel Gegenspieler um ihm herum standen. Gefühlt hat er währenddessen noch den Kaffee aufgesetzt und sich nicht aus der Fassung bringen lassen.

Ronny Scholze (1. FC Gera 03 und Wismut Gera): „Turbo“ besitzt eine brutale Spielübersicht. Geschlagene Diagonalbälle sind immer punktgenau auf dem Fuß gelandet. Hat nicht umsonst so hochklassig gespielt.

Vinh Nong: Darf hier natürlich nicht fehlen. Dafür musste der Scheubengrobsdorfer Zauberfuß Danny Luft weichen (lacht).

Sturm

Philipp Serrek (FCC Nachwuchs): Nach mir wohl der zweitbeste Linksfuß, mit dem ich je gespielt habe! Spielweise und Körpersprache wie einst Diego Forlan und Schusshärte wie Roberto Carlos! Zwischenzeitlich hatte er es bis in die Junioren Bundesliga zu Borussia Dortmund geswchafft.

Carlos Pereira (1. FC Gera 03): Vollblut-Brasilianer. Links wie Rechts, torgefährlich, dribbelstark, trickreich. Nach acht Jahren in Berlin zufällig wieder getroffen. Wir pflegen seitdem einen sehr guten Kontakt.

Trainer

Trainer: Heiko Linke (1. FC Gera 03 U17): Er hat alles für mich alles getan, was in seiner Macht steht und mich bei der Rückkehr aus Erfurt bestens aufgefangen! Vaterfigur, Motivator, Taktikgenie. Ehrlich. Direkt, Vollblut-Trainer. Aufgeben ist keine Option! Durch ihn hatte ich damals meinen Ausbildungsplatz bei der Fischer-Academy. Neben dem Platz sowieso eine Rakete – pflege nach wie vor einen sehr guten Kontakt mit ihm!

Co-Trainer: Achim Posselt (TSV Gera-Westvororte): Der Felix Magath im Amateur-Bereich, hat mir persönlich reflektierend auf die Zeit mit ihm tolle Werte vermittelt, wie Tradition, Respekt und Loyalität! Hat uns die Dinge ausüben lassen, die wir gehasst haben, um unsere Schwächen zu schwächen! Mit ihm auch das Double geholt!

Resümierend stellte Vinh fest, „dass es immer wieder schön ist, nach Gera zu kommen, um Familie und Freunde zu treffen.“ Gern denkt er auch an seine Fußballzeit in Gera zurück und fügt hinzu: „Besonders war die Zeit bei Westvororte. Nicht nur wegen der Erfolge, sondern auch wegen des einmaligen Umfeldes. Alles war im Gegensatz zu meinen vorherigen Vereinen viel kleiner und dörflicher, aber eben auch deswegen entschieden familiärer, freundschaftlicher und schöner.“

Wir wünschen Vinh auch weiterhin alles erdenklich Gute. Schon heute freuen wir uns auf seinen nächsten Besuch in Gera. Und vielleicht finden dann auch schon wieder Spiele statt, so dass wir ihn in der Saarbach-Arena begrüßen können.

Ohne Worte …

30 Jahre LVM in Gera ✅

Unser Partner feiert 🥂

Da feiern wir natürlich gern mit und überreichen durch unseren Sportlichen Leiter Philipp Schlebe im Namen des gesamten Vereins an Heiko Fischer und Tim Hauffe ein kleines Präsent.

Dieses ist jedoch nicht nur mit Glückwünschen für das 30-jährige Agentur-Jubiläum der LVM Versicherungsagentur Fischer & Hauffe in Gera, sondern auch mit einem großen Dankeschön für die Unterstützung für unseren TSV Gera-Westvororte verbunden.

Wir wünschen Heiko Fischer und seinem Partner Tim Hauffe auch zukünftig alles erdenklich Gute, persönlich und geschäftlich Erfolg und vor allem viel Gesundheit 🍀

Ohne Worte …

Was Du schon immer einmal wissen wolltest …

Faire Verlierer. Wenn aus Gegnern Freunde werden.

30.06.2020. Nachdem wir in der vergangenen Woche in „Teil 1″ unseres Rückblickes auf das legendäre Finale Ronny Abresch interviewt haben, nehmen wir das Endspiel gegen den SV Rositz heute in „Teil 2″ mal von Gegners Seite unter die Lupe. Bei uns heute zu Gast ist der Keeper, der am 21.06.2013 im Tor unseres Gegners stand.

Nachgehakt bei Eric Fleißner 

Wie Eric dieses Spiel aus heutiger Sicht sieht, wie er sich an die gesamte damalige Saison zurückerinnert und was aus ihm geworden ist, fragen wir ihn heute. 

TSV: Hallo Eric. Danke, dass du dich bereit erklärt hast, trotz des für dich ja negativen Inhaltes, heute mit uns dieses Interview zu führen.

Eric: Hallo zusammen, sehr gern. Nach 7 Jahren habe ich die Niederlage so langsam verdaut. „lach“

TSV: Wie geht es Dir eigentlich heute, sieben Jahre nach dem Pokalfinale in Gößnitz? 

Eric: Mir geht es sehr gut und bin auch nach wie vor noch aktiv im Fußballgeschäft vertreten. Mittlerweile wohne ich mit meiner Freundin zusammen in Meuselwitz, wo ich auch schon seit 15 Jahren arbeite.

TSV: Trotz des Sieges von Westvororte war ja damals die erfolgreiche Entwicklung des SV Rositz nicht aufzuhalten. Ein Jahr nach dieser Saison, in der Westvororte aufstieg und den Pokal gewonnen hat, seid auch ihr aufgestiegen. Und das gleich zweimal nacheinander, wenn wir uns recht erinnern. Ist das richtig?

Eric: Ja richtig. Das ging dann damals alles sehr schnell, viele behaupten, es war vielleicht etwas zu schnell, aber der Meinung bin ich nicht. Wir hatten eine sehr starke Mannschaft und warum hätten wir es dann nicht machen sollen. Für mich war es natürlich auch eine ganz besondere Zeit in meinem Jugendverein, in dem ich immer nur auf Kreisebene gespielt habe, dann in die höchste Spielklasse aufzusteigen. Leider war die ganze Geschichte aber auch relativ schnell wieder zu Ende. Aber das ist wohl scheinbar mittlerweile im Amateurfußball so.

TSV: Ihr hattet damals ein starkes Team und viele gute Fußballer in Euren Reihen. Nierlein, Ditscher, Baudach, Reichel, Kummer, Undeutsch, Kahnt, Czajka, Demmrich, Du. Später auch noch den aus Meuselwitz bekannten Polen Sebastian Latowski. 

Eric: Ja das war schon für die damalige Liga eine echt richtig gute Truppe. Mit vielen bin ich auch heute noch richtig gut befreundet und sehen uns regelmäßig.

TSV: Ihr habt es sehr schnell von der Kreisoberliga in die Verbandsliga geschafft. Dennoch bist Du nach Ehrenhain gewechselt. Warum das? 

Eric: Wie schon gesagt war es dann mit dem Abstieg aus der Landesliga alles etwas schwierig geworden in Rositz. Da man sich auch ganz neu aufstellen wollte, hat man sogar den Schritt in die Kreisliga gemacht und das wollte ich so nicht machen, da ich schon weiter auf Landesebene spielen wollte und da kam das Interesse von Weida und Ehrenhain. Da Weida für mich eine zu große Entfernung darstellte und die Gespräche mit Ehrenhain ganz gut waren, hab ich mich für Ehrenhain entschieden.

TSV: Aber zurück zum SV Rositz. Der 21.06.2013 wird für den TSV Gera-Westvororte immer ein ganz besonderer Tag bleiben. Viele der damals Aktiven und Verantwortlichen im Verein denken noch oft und gern daran zurück. Muss man auch als Verlierer noch ab und zu daran denken? 

Eric: Ja klar, sicher und auch wenn man mal wieder darüber spricht oder liest, kommen die Erinnerungen immer wieder zurück.

Aus heutiger Sicht denken wir, dass das Finale ein Spiel auf Augenhöhe war. Auch, was die Großchancen betrifft, von denen es wenige gab, da beide Abwehrreihen sehr gut standen. Dennoch gab es die ein oder andere Möglichkeit. Ihr hattet einen Pfostentreffer kurz vor der Pause. Westvororte bekam einen Strafstoß zugesprochen. Kannst Du Dich an diese Situation noch erinnern?

Eric: An sich war das ein typisches 0:0 oder 1:1-Spiel. Keiner wollte zu viel riskieren und so war es dann, dass der lucky punch von „Abe“ das Spiel entschied.

TSV: Eine Woche vor dem Finale, als Westvororte bereits als Aufsteiger feststand, gab es noch das Rückspiel in der Meisterschaft, bei dem, wie schon in der Hinrunde, ebenfalls der TSV als Sieger vom Platz ging. Beide Teams spielten seinerzeit mit einer Art B-Elf, so dass niemand dem anderen in die Karten schauen konnten. Westvororte-Trainer Achim Posselt schickte zum Beispiel die Torhüter Christopher Wolf und Daniel Voigt, der dann im Finale im Tor stand, als Feldspieler in die Partie. Maximilian Dörlitz schaute gar mit Krücken nur zu und suggerierte damit, dass er im Finale definitiv nur als Zuschauer dabei sein könnte. Psychologie auf Kreisebene 😊 Du warst ja, wenn wir uns richtig erinnern, (angeblich) auch verletzt und hast beim letzten Punktspiel nur zugeschaut. Zum Finale konnten dann aber beide Teams aus dem Vollen schöpfen.

Eric: Haha … Ja, allerdings war ich wirklich verletzt. Ich hatte mir glaube 3 oder 4 Wochen zuvor einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen und hab alles daran gesetzt, wenigstens im Finale wieder fit zu sein.

TSV: Mit sieben Gelben Karten kann man in einem so umkämpften Finale sicherlich noch leben. Insgesamt erinnern auch wir uns an eine intensiv geführte, aber fast immer faire Partie. Auch nach dem Schlußpfiff blieb es, von den pyrotechnischen Einlagen einiger Fans einmal abgesehen, sehr ruhig.

Eric: Ja das stimmt, es war immernoch fair und respektvoll, wie es auch sein sollte und was ich mittlerweile ehrlich gesagt oft vermisse, wenn ich manche so sehe. Und das mit den Pyroeinlagen fand ich sogar immer richtig klasse, wenn es kontrolliert durchgeführt wird. Das macht unseren Fußball doch aus. Emotionen und Leidenschaft.

TSV: Was steht sportlich bei Dir in nächster Zeit alles noch so auf Deiner Agenda? Ein Aufstieg mit Ehrenhain in die Oberliga?

Eric: Ich habe mich durch den Umzug nach Meuselwitz dazu entschieden wieder etwas kürzer zu treten und werde mich wieder dem SV Rositz anschließen, da mit Manuel Vincenz mein bester Kumpel dort Trainer und mein Arbeitgeber mittlerweile auch als Sponsor dort eingestiegen ist, war das irgendwie eine logische Konsequenz. Aber ich muss auch sagen, dass die 3 Jahre in Ehrenhain eine sehr schöne Zeit war und ich auch dort richtig klasse Typen kennengelernt hab.

TSV: In diesem Sinne bedanken wir uns bei Dir, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast und zu einem undankbaren Thema Rede und Antwort standest. Wir wünschen Dir auch weiterhin alles erdenklich Gute und hoffen, dass wir uns auf einem der Thüringer Fußballplätze bald einmal wiedersehen.

Eric: Sehr gern, Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden „lach“. Ich wünsche euch auch alles Gute für die Zukunft und macht weiter so. Ist eine super Sache, dass sich Leute in ihrer Freizeit um so etwas kümmern.

Ohne Worte …

Meine kleine Weltauswahl 🌍

28.06.2020. Wenn einer seinem Verein so lange die Treue hält und ihm gegenüber so loyal ist wie er, dann hat er es gar nicht so leicht, eine „bunt gemischte“ Weltauswahl aufzustellen. Dennoch hat er den ein oder anderen klangvollen Namen dabei.

Benjamin Hinz 

Von 2010 an bereits spielte er bei unserem TSV Gera-Westvororte. Gemeinsam mit Clemens Bierbaum wechselte er vom insolventen 1. FC Gera 03 nach Scheubengrobsdorf. Bei den Schwarz-Gelben verbrachte er zuvor fast seine ganze Jugend. Beim TSV kickte er zu Beginn noch in der Kreisoberliga (damals Regionalklasse), stieg später mit seinen Weiß-Blauen in die Landesklasse auf und gewann sogar den Kreispokal.

 Auf Grund immer neu auftretender Verletzungen zog er sich im Sommer 2019, nach neun (!!!) Jahren TSV, vom aktiven Fußball zurück und beobachtet seine Freunde und seine Mannschaft heute als Fan aus der Ferne oder als Zuschauer in der Saarbach-Arena.

 „Ich komme heute noch gern nach Scheuben, denn Geselligkeit wurde und wird hier jederzeit groß geschrieben. Ich habe hier in den Jahren viele neue Freunde gefunden und alte Freundschaften vertieft.“ lässt Hinzer, wie Benjamin von all seinen Freunden genannt wird, uns wissen und fährt fort: „Der Zusammenhalt auf und neben dem Feld sucht seines Gleichen. Und auch, wenn man wie ich, nicht mehr aktiv dabei ist, bleibt man dem Verein verbunden, ist jederzeit herzlich willkommen und beobachtet eben mit etwas Abstand, wie das „Drumherum“ immer weiter wächst.

 Seine kleine Weltauswahl lässt Benjamin Hinz heute im 4-4-2 auflaufen:

 Tor:

Christopher Wolf: Eigentlich kann ich hier nur einen nennen, aber dies lässt das Reglement leider nicht zu 😊 Deswegen nominiere ich einen ehemaligen und gern gesehenen Hüter des TSV, der sich viel einbrachte für den Verein. Seine Leistungen und Wertschätzungen kamen ab und an zu kurz und er nahm das Wort „Folgen“ nicht immer ernst, wozu es auch oft zu folgenschweren Umwegen auf dem Weg zum Sportplatz oder daneben kam. Alles in allem aber ein Feiner Kerl mit guten Reflexen auf der Linie.

Abwehr:

Philipp Schlebe: Seine Familie samt Bruder begleitete meinen Fußballweg seit den Kindesbeinen. Leider hatten wir nur wenige gemeinsame Matches durch unsere Verletzungen. Aber die Spiele, die wir gemeinsam kickten, spielte er immer eine feine Klinge. Mittlerweile durch sein umfangreiches Engagement nicht mehr vom Verein wegzudenken und an dieser Stelle ein großes Chapeau und Danke für seinen Einsatz.  

Gordon Schorrig: Auch ein ganz bekanntes Gesicht beim TSV, von dem man sich als junger Spieler im Zweikampfverhalten und an Cleverness viel abschauen konnte. Schorre wird wohl, so hoffe ich, noch sehr lange dem Verein, in welcher Form auch immer, verbunden sein.

Christian Schmidt: Auf und neben dem Platz ein ganz zuverlässiger und fleißiger Zeitgenosse, mit dem man viel erleben kann und es nie langweilig wird. Früher kannte er jeden Spieler mit Schuhgröße und konnte die Tabelle mit allen Details im Schlaf aufsagen. Mittlerweile wickelt er große Deals für seinen Heimatverein ab (BioGas Arena) und hat sein familiäres Glück mit Haus und Kind gefunden. Wenn er sich nicht selbst überschätzt mit seinen Dribbelkünsten, dann ist ist er immer eine sichere Bank.

Philipp Helbig: Er war menschlich und fußballerisch eine Bereicherung für den TSV und mit ihm gelang der Aufstieg damals in die Landesklasse. Er hat ein feinen Fuß und arbeitet kontinuierlich für seinen Erfolg und den der Mannschaft. Feiner Kerl.

Mittelfeld:

Michael Schmidt: Einer der besten Techniker, den der Gerner Fußball wohl je gesehen hat- leider fand er nie den Weg zum TSV und hing durch sein Studium und seinen Beruf die Schuhe bereits zu zeitig an den Nagel. In der Kabine und bei Auswärtsfahrten durfte er nie fehlen, wenn er denn mal pünktlich war 🙂 Bereits in der Jugend spielte er die Gegner schwindlig und sicher würde er das auch heute noch schaffen.

Pavel Pfeiffer: Auch ein Riesen Geraer Talent, der in Mitteldeutschland schon überall gespielt hat. Strippenzieher im Mittelfeld, der mit gutem Auge für Situation und Mitspieler besticht. Durch seine Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit auch einer der ohne Training und Laufarbeit für das wichtige Tor gut ist. Auch abseits des Platzes ein hoch geschätzter Freund mit vielen Werten.

Gero Pandorf: Wenn er beim Training fehlte – dann haben alle weniger gelacht. Aber er konnte sich auch durchbeißen und an der Außenlinie Gras fressen. Nicht nur auf dem Platz ein feiner Edelmann der mit Stil, Charme und Humor glänzt.

Danny Luft: Bundesligaluft am Weidicht 😊 mit seinen Schürzen und seinem feinen Fuss beim Eckchen hat er selbst manchen Trainer dazu gebracht eine Grätsche auszupacken. Er fand in der Kabine oft gute Worte und hat für Highlights gesorgt.

Sturm:

Tom Holle: Mit Ihm habe ich sehr viele lustige Anekdoten zu erzählen, ob auf dem Pausenhof in der Schulzeit oder bei einigen Schlachten auf dem Sportfeld. Er war immer ein überragender und lustiger Zeitgenosse, auf den man sich immer verlassen kann.

Thomas Winefeld: Die personifizierte Torgefahr während meiner Zeit beim TSV. Mit seinen Ideen und seiner Abschlusstärke hätte er es sicher mit mehr Trainigsfleiß noch länger oder in ganz andere Ligen schaffen können. An seine besonderen Tore und Vorlagen erinnern sich viele beim TSV gern.

Das war’s. Wir bedanken uns bei Benjamin Hinz und freuen uns schon heute auf ein baldiges Wiedersehen. Nun aber freut Euch gemeinsam mit uns auf eine abermals spannende Woche.

Ohne Worte …

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