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Thüringer Landespokal, 2. Hauptrunde

A-Junioren-Spieler Florian Graupner wird zum Matchwinner

(24.10.2020) Gleich mit der ersten Möglichkeit geht unser TSV in der dritten Minute in Führung. Nach dem Tom Fuchs über rechts geschickt wurde und sauber auf Tim Richter passte, konnte sich der Stadtrodaer Keeper Niklas Padutsch das erst mal beweisen und lenkte den Schuss zur Ecke. Diese, wie immer sehr gefühlvoll von Martin Ludwig nach innen getreten, erreicht den Kopf von Christian Kruschke, der früh zur Führung für unsere Farben trifft.

Dann probiert es Bosse Struz aus gut 20 Metern. Der Stadtrodaer Torwart aber hält überragend und lenkt den Ball zur Ecke. Diese und auch die gleich darauffolgende bleiben jedoch ohne Ergebnis.

Anschließend darf Dominik Klammt ebenfalls aus einer Entfernung von circa 20 Metern abziehen. Diesmal muss der Gastgeber-Keeper nicht jedoch eingreifen, denn der Ball geht weit über den Kasten.

Aber der Auftritt der Mannen von Trainer Schäfer lässt heute hoffen. Nach gut einer viertel Stunde haben wir etwas mehr vom Spiel, die Abwehr steht stabil und in den Zweikämpfen präsentieren wir uns heute entschieden aggressiver. Sollten wir vielleicht schon jetzt einen ganz kleinen Gedanken daran „verschwenden“, erstmals eine Runde weiter zu kommen?

Nein, noch nicht. Wir warten ab. Wir warten ab was zum Beispiel Martin Ludwig jetzt macht. Sein Freistoß aus gut 20 Metern verfehlt das Ziel am Dreiangel knapp. Auf der anderen Seite macht unser erst 17 jähriger A-Junioren-Torhüter Jonas Tämmler, heute erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an im Tor, einen ruhigen und souveränen Eindruck und spielt gut mit. Bisher hatte er aber auch noch keine großen Herausforderungen zu bewältigen. Bereits an der Mittellinie kann unsere Defensive die meisten Angriffe der Hausherren abfangen.

Bis jetzt. Jetzt ist Stadtroda aber durch, Jonas Tämmler kommt raus und erwischt knapp außerhalb des Strafraums den Gegenspieler. Hat sich Jonas Tämmler verschätzt? Der Schiedsrichter zögert kurz, entscheidet auf Notbremse und zeigt Rot. Das ist hart. Der fällige Freistoß verfehlt das Tor, welches nun von Christopher Wolf gehütet wird, jedoch um einiges.

Es bleibt bei der knappen, bis jetzt jedoch verdienten Führung für unsere Mannen. Dennoch muss unsere Mannschaft jetzt über eine Stunde in Unterzahl klarkommen. Nach dem Schock der roten Karte mussten unsere Jungs erst einmal durchatmen, so dass Stadtroda jetzt besser in die Partie kommt. Ab der 30. Minute allerdings übernehmen wir wieder mehr oder weniger das Zepter.

Nun ein weiterer Eckball für die Weiß-Blauen, der abermals ungefährlich bleibt. Hier hat man noch Nachholbedarf was das Verwerten von Standardsituationen betrifft. Und schon wieder eine Ecke, die nichts einbringt.

Das erste kleine Fazit kurz vor der Pause bescheinigt unserer Mannschaft einen insgesamt guten Auftritt. Kämpferisch gibt es heute bisher keinerlei Kritik. Bis zur roten Karte hatten wir das Spiel sogar klar im Griff, danach kam Stadtroda in Überzahl etwas auf und die Begegnung ist seither sehr ausgeglichen. Beide Teams sind jedoch ohne die ganz großen Chancen.

Fast mit dem Pausenpfiff dann doch  noch eine Riesenmöglichkeit für Stadtroda, die nun vehement einen Strafstoß fordern. Der Insgesamt sehr umsichtige und überzeugende Schiedsrichter Max Bender entscheidet jedoch auf Ecke, die nichts einbringt.

Halbzeit. Durchatmen. Wir führen 1:0 in Stadtroda. Klasse. Weiter so, Jungs!

Unser Wunsch wird aber nicht erhört. Nur eine Minute nach der Pause der Ausgleich. Marian Rennert nimmt den langen Pass auf, legt den Ball noch einmal vor und überwindet Torhüter Wolf mit seinem Schuss ins kurze Eck. Heftige Diskussionen kommen nun aber auf, da der Treffer aus einer klaren Abseitsposition heraus entstand. Wir dürfen jetzt aber nicht diskutieren. Wir müssen weitermachen. Müssen uns auf uns und unser Spiel konzentrieren. Insgesamt haben wir etwas mehr davon und sollten trotz des Gegentreffers auf der bisherigen Leistung und dem Willen und dem Einsatz aufbauen.

Westvororte/JFC auch gleich mit der richtigen Antwort. Bosse Struz aber scheitert aus 5 Meter Entfernung mit seinem Volley-Schuss am überragend reagierenden Niklas Padutsch im Stadtrodaer Tor.

Auf der anderen Seite bleibt Christopher Wolf Sieger bei einem Kopfball nach Freistoß. Es geht jetzt hin und her. Nimmt das Spiel jetzt so richtig Fahrt auf? Wird das jetzt noch so ein richtiger Pokalfight?Nein. Nach dieser kurzen Phase mit je zwei Möglichkeiten auf beiden Seiten kehrt wieder viel Ruhe ein.

Wie aus dem Nichts dann aber eine Riesenmöglichkeit für Stadtroda. Der einschussbereite Stürmer verzieht jedoch aus 3 Metern Entfernung. Jetzt war das Glück auf unserer Seite. Stadtroda nun besser im Spiel, die Hausherren zeigen, dass sie gewinnen wollen. Westvororte zu lethargisch. Das Spiel in Unterzahl kostet Kraft, auch wenn es auf dem kleineren der beiden Plätze in Stadtroda, dem Kunstrasenplatz, stattfindet. Schade, denn der Rasenplatz ist wie immer eine Augenweide und das Wetter traumhaft schön.

Trainer Schäfer reagiert. Doppelwechsel. Graupner für Fuchs. Hoffmann für Kölling. Als sich die Zuschauer, auch Teile unsere Fans, noch fragen, wer der Neue, der Spieler mit der Nr. 7 ist, sorgt der sofort für Schlagzeilen. Nach dem sich der Schlussmann der Hausherren bei einem langen Ball verschätzt hat, springt das Spielgerät an der Strafraumgrenze Florian Graupner vor die Füße. Der fackelt nicht lange und schiebt den Ball zu erneuten Führung für Westvororte/JFC überlegt in die Maschen. Riesen Jubel bei den Gästen, vor allem bei unserem erst 18-jährigen A-Junioren-Stürmer.

Jetzt Martin Ludwig. Über das Tor. Der Trainer hat mit dem Doppelwechsel ein glückliches Händchen bewiesen. Wir sind jetzt wieder besser im Spiel, aggressiver in den Zweikämpfen und erarbeiten uns mehr Spielanteile und kleinere Möglichkeiten, wie zum Beispiel auch die, die zur Führung geführt hat.

Jetzt aber wieder die grün-weißen. Man riskiert alles. Die offizielle Spielzeit ist fast rum. Stadtroda drückt. Stadtroda macht auf. Ein Konter für uns. Der lange Pass überwindet die Defensive der Hausherren und gelangt in den Lauf von Marcus Schneider. Der Keeper läuft ihm entgegen. Nach einem Pressschlag zwischen beiden wird Schneiders Solo allein auf das gegnerische Tor und zur Entscheidung gestoppt.

Auf der anderen Seite hat Stadtroda eine Ecke, die gefährlich durch den Strafraum zischt und einen Freistoß, den Christopher Wolf aber ohne Probleme parieren kann. Es ist bereits die siebente Minute der Nachspielzeit. Dann ist Schluss. Der Schiedsrichter pfeift ab und unsere Fans und unsere Spieler liegen sich überglücklich in den Armen. Erstmals erreichen die Scheubengrobsdorfer im Landespokal die nächste Runde. Und das beim starken Gastgeber aus Stadtroda. Noch lange nach dem Schlusspfiff waren unsere Spieler in der Kabine on Fire. Glückwunsch Jungs 💙

Ein klein wenig müssen wir heute aber auch an den 01. Oktober 1980 denken. Tags drauf waren die Schlagzeilen und die Headlines voll des Titels: „Joker Bielau kam und traf“. Heute darf unsere kleine bescheidene Schlagzeile in Scheubengrobsdorf lauten: „Joker Graupner kam und traf“.

Da verwundert es auch nicht, dass sich unsere Fans bei der Entscheidung zum „Man of the Match“ für Florian entschieden haben. Hoffen wir in der nächsten Runde nun auf ein machbares und interessantes Los und ein Heimspiel in unserer Saarbach-Arena.

Ohne Worte …

Besser spielen. Besser wohnen.

WBG Aufbau Gera unterstützt Westvororte/JFC

(22.10.2020) Herr Axel Bartzok, Vorstand der WBG „Aufbau“ Gera eG mit Sitz in der Goethestraße 6 in Gera, besuchte am Mittwochabend den TSV Gera-Westvororte und konnte sich davon überzeugen, dass „seine“ neue Bande gut ins Bild passt.

Gern präsentierten sich Spieler und unser stellvertretender Vorstandsvorsitzender für Finanzen Sven Peter gemeinsam mit Axel Bartzok an der Bande der WBG Aufbau Gera und bedanken sich für das überaus großzügige Sponsoring der Geraer Wohnungsbaugenossenschaft.

Wenn ihr mehr über die Dienstleistungen unseres Partners erfahren wollt, dann schaut doch gleich mal unter www. die-Aufbau.de nach. Vielleicht findet auch ihr dort die passende Wohnung für euch oder eure Familie.

Ohne Worte …

Das Team hinter dem Team

Ohne Schlagzeilen 💙

(20.10.2020) Nachdem wir Euch in dieser Rubrik letzte Woche unseren Vorstand präsentiert haben, geht es heute in Teil 2 um „Die Stimme der Arena“.

„Laut. Stark. Uebel.“

Auch wenn er es im Gegensatz zu den anderen Vertretern seiner Zunft eigentlich gar nicht will, steht er öfter im Mittelpunkt, als ihm lieb ist. Denn wenn er zum Mikro greift, sind die anderen still. Ja, sie wollen wissen, was er sagt. Sei es die Aufstellung, seien es die Torschützen oder die Ein- und Auswechslungen.

Ohne ihn wäre das Spiel wie ein Match im TV ohne Kommentar. Gänsehaut bekommt man schon vor dem Spiel, wenn sein Einlauflied läuft. Seit nunmehr über 10 Jahren ist Gunter Uebel schon unser Stadion-Sprecher. Zu jedem Heimspiel ist er da, egal ob es regnet, ob es schneit, ob das Thermometer 40° im Schatten oder Minustemperaturen anzeigt.

Auf diesem Wege möchten wir uns heute und hier bei Gunter Uebel für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit recht herzlich bedanken, wünschen ihm alles erdenklich Gute und hoffen auf viele weitere stimmvolle Jahre unter dem nicht ganz ernst gemeinten Motto: „Laut. Stark. Uebel!“ Danke, Gunter 💙

Auch Teil 3 wird sich in der nächsten Woche mit Ehrenamtlichen beschäftigen, die neben dem Platz „als Team hinter dem Team“ stehen. Lasst Euch also überraschen …

Ohne Worte …

Alte Herren testen zweimal

Zwätzen und St. Gangloff zu Gast in Scheuben

TSV Gera-Westvororte – SV Jena-Zwätzen 0:4 (0:2)

19.10.2020 (Bericht von Marco John) Nach langer Zeit mal wieder eine Niederlage für uns. In den ersten 20 Minuten gab es hüben wie drüben keine Chancen das Spiel fand zwischen den Strafräumen nur statt wo bei unser Gast die bessere Spielanlage hatte aber trotzdem zu keiner richtigen Chance kam und wir aufs Verteidigen aus waren und bei Balleroberung aber nicht Fußball spielten sondern nur mit langen Bällen agierten auf Deutsch nur gebolzt wurde. Das erstemal gefährlich wurde es in der 27 Minute allerdings durch uns selbst…nach einer Flanke in den Strafraum machte es deutlich hörbar Klatsch…der Ball landete einen Spieler von uns wie aus heiterm Himmel an der Hand…Schiedsrichter Matthias Kommant blieb keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen – Strafstoß…den unsere Gäste dankend annahmen und 0:1 in Führung gingen. Dann Psychologisch ungünstig fiel mit dem Halbzeitpfiff das 0:2 unser Torhüter angeschlagen ins Spiel gegangen konnte einen Schuß nur nach vorn abwähren und ein Jena Zwätzener brauchte nur noch abstauben. In Halbzeit zwei war uns Jena weiter überlegen so das es nur eine Frage der Zeit war bis das 0:3 fiel was aber das einzige Tor aus dem Spiel heraus gespielt war und schön abgeschlossen wurde. Dss 0:4 kurz vor dem Ende wieder ein Geschenk von uns wo unser Torhüter den Ball wegschlagen wollte und dabei den Zwätzener Spieler trifft und von ihm der Ball ins Tor rollte. Alles in allem eine verdiente Niederlage mit 3 Gastgebergeschenken.

Mund abputzen und weiter machen!

Aufstellung:

Seidenzahl- Abresch Jähnert Himmer – Böhme Friedrich Winkler Kramber Günther – Gutschke John

Auswechslungen:

Petschel für Friedrich

Kuhn für Böhme

Nico Packrif für Günther

U.Wendt für John

TSV Gera-Westvororte – SV St. Gangloff 1:4 (1:1)

(Bericht von Marco John) Wie eine Woche zu vor gegen Jena Zwätzen erneut eine klare Heimniederlage diesmal gegen den SV ST.GANGLOFF. Gründe dafür waren das unsere Gäste von Beginn an viel bissiger waren ihre Chancen konsequent genutzt haben und wir auch wieder wie eine Woche zu vor Geschenke verteilten und nicht zum Fußball spielen gekommen sind und wieder fast nur mit langen Bällen agierten.

Das 0:1 entstand durch einen Fehler in der Abwehr worauf wir aber noch vor der Pause durch einen abgefälschten Freistoß von Rene Gutschke zum 1:1 Ausgleich kamen. Das 1:2 kurz nach der Pause konnten wir dann nichts mehr entgegenzusetzen.

Bei uns dominierten viele Fehler und Fehlpässe sowie Einzelaktionen aber ohne jegliche Gefahr für den Gästeschlussmann.Die einzig nennenswerte Chance war noch ein Schuß aus 12 Metern halbrechter Position an die Latte. St Gangloff erhöhte auf 3:1 per Foulelfmeter und kurz vor Spielende auf 4:1 was eine Kopie des Tores von der Vorwoche wie gegen Jena Zwätzen aussah.

(Ohne Worte…😉😂)

Kleiner Spaß und ohne jegliche weitere Ausführungen…

Noch ein Spiel steht im diesen Jahr aus am 30.10.2020 gegen die Freizeitkicker 94 vielleicht finden wir da in die Erfolgsspur zurück.

Ein Dankeschön nochmal an die Gastspieler Mike Scholz vom VFL Gera und unseren Nachwuchstrainer Enrico Übel sowie an Phillip Schlebe und den 2 abgestellten Spielern unserer 2 Mannschaft Jens Pieger und Tino Kursawe.

Dann noch leider die traurige Nachricht das sich eine Woche zuvor unser Spieler Mirko Himmer im Punktspiel der 2.Mannschaft in Berga schwer verletzte (Kreuzbandriß) und sehr lange ausfallen wird! Wir wünschen dir Mirko alles Gute einen guten Heilungsverlauf und drücken dir die Daumen das du schnell wieder fit wirst!!!

Aufstellung:

Seidenzahl – Kramber Vorwerk Günther – Friedrich Scholz Petschel Kursawe Winkler – Gutschke Pieger

Auswechslungen:

Schlebe für Winkler

John für Pieger

Janzon für Friedrich

U.Wendt für Kursawe

E.Übel für Gutschke

Ohne Worte …

8. Spieltag: FC Erfurt Nord – Westvororte/JFC 2:0 (1:0)

Ein gebrauchter grauer Tag

(18.10.2020) Falls jemand aus unserer Community wissen will, ob es nach solch einem Spiel Spaß macht den Spielbericht zu schreiben … NEIN, macht es nicht!

Aber auch in der Niederlage zeigt sich die Stärke eines Vereines. Dazu gehört – und das erwarten unsere Fans von den Spielern – dass sie wieder aufstehen und nächste Woche erhobenen Hauptes und mit breiter Brust auf das Spielfeld laufen. Und genauso dürfen unsere Spieler und ca. 1.500 Follower unserer Facebook-Seite und über 1.000 derer bei Instagram von uns als Redaktion erwarten, dass wir zeitnah einen Spielbericht veröffentlichen.

Auch wenn es heute keinen Spaß macht. Andere Vereine sind im Siege stark. Wir sind es auch in der Niederlage.

Bevor wir aber zu den wirklichen Fakten kommen, zu Chancenverhältnissen, zu Tormöglichkeiten und zu einer halbwegs chronologischen Abfolge der 90 Minuten gestern in Erfurt, möchten wir betonen, dass wir trotz aller Kraft im positiven Denken, heute noch ziemlich enttäuscht sind.

Aber der Reihe nach: Ein erster zaghafter Versuch von Schneider, aber weit daneben. Auf der anderen Seite ein langer Pass. Clemens Bierbaum und Maximilian Kurth sind noch nicht richtig warm, irritieren sich gegenseitig, Erfurt kann das aber nicht nutzen.

Die Gastgeber versuchen es auf dem kleinen Kunstrasenplatz viel mit langen Bällen. Bierbaum auf der anderen Seite nimmt des Öfteren seine Außen mit. Die erste kleine Möglichkeit für die Scheubengrobsdorfer hat Tim Richter, sein Schuss wird aber abgefälscht und gehalten. Auf der anderen Seite wird ein Freistoß von halb links schnell und flach ausgeführt. Glück für uns, dass der Stürmer um ein paar Zentimeter zu spät kommt.

Nur wenig später die nächste Möglichkeit für die Gastgeber. Nach einer unübersichtlichen Situationen im Strafraum klärt Bierbaum, der mittlerweile warm ist, den Nachschuss von der Strafraumgrenze überragend und lenkt den Ball mit den Fingerspitzen über den Querbalken zur Ecke.

Nach etwa 15 Minuten ein bisher ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den Gastgeber und eins zu null nach Chancen für Erfurt Nord. Dann Eckball für Westvororte. Schneider kommt mit dem Kopf nicht richtig ran. Aus dem Hintergrund zieht Christian Kruschke ab, aber sein satter Volley geht über den Kasten.

Das Spiel ist entschieden emotionsloser als noch vor einer Woche das gegen Bad Frankenhausen. Beide Mannschaften agieren äußerst vorsichtig und riskieren bisher sehr wenig. Die Möglichkeiten, die wir heute aufzählen können, hätten wir in der letzten Woche wohl gar nicht erwähnt. In der 25. Minute dann allerdings doch eine wirklich erwähnens- und sehenswerte Situation.

Die unaufmerksame Defensive des TSV verschläft die schnelle Ausführung eines Freistoßes. Der Ball, der aus etwa 30 Metern in den Strafraum gehoben wird, erreicht den Kopf von Maiele, der ohne große Gegenwehr einköpfen kann. Jetzt haben wir es den Hausherren aber entschieden zu leicht gemacht. Und Erfurt setzt nach, nutzt unsere Konsterniertheit. Abermals Freistoß, diesmal aus knapp 20 Metern. Glücklicherweise landet der in der Mauer.

Aber auch die Erfurter sind nicht fehlerfrei. Einen Rückpass zum eigenen Keeper verpasst dieser, so dass ein anderer Verteidiger in aller höchster Not kurz vor der Linie retten muss. Das, was wir uns aber selbst an Chancen erarbeiten, kann man an einer Hand abzählen.

Wir spielen zu kompliziert und zu ungenau. Ängstlich und nervös. Irgendwie fehlt die Frische, die uns noch vor Wochenfrist ausgezeichnet hat. Irgendwie fehlt auch Franz Hoffmann mit seiner quirligen Unbekümmertheit.

Und wieder verlieren wir den Ball, verteidigen schlecht und lassen die nächste Chance zu. Glück gehabt.Und schon wieder. Wieder laufen wir aufgrund eines Fehlpasses in einen Gegenstoß. Ludwig klärt im eigenen Strafraum in höchster Not. Wieder Glück gehabt.

Aber auch die Erfurter wirken hinten nicht immer sattelfest, obwohl die Statistik ihnen zu Hause in dieser Saison bisher null Gegentore bescheinigt. Abermals wird ein Rückpass zum Querschläger. Diesmal ist der FC aus der Landeshauptstadt im Glück. Uns bleibt weiterhin die Hoffnung und noch eine Halbzeit. Alles andere neben der Hoffnung ist heute ziemlich grau.

Wenigstens regnet es nicht. Jetzt aber wieder Glück für uns. Eine abgefälschte Flanke erreicht den Kopf eines Erfurters, der ganz knapp verzieht. Jetzt die Chance für uns, wieder wirken die Erfurter unsicher. Erst wird Richter geblockt, dann findet auch Schneider die Lücke nicht. Daniel Gehrt scheitert mit seinem Schuss am Torwart, der schon am Boden liegt. Kurz darauf klärt auf der anderen Seite Kölling in höchster Not. Halbzeit.

Jetzt muss mehr kommen, das muss besser werden. Es kann ja auch nur besser werden. Bisher kein Wechsel. Der schon seit zwei Wochen verletzte Dominik Klammt macht sich aber bereits intensiv warm.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit lassen hoffen. Zumindest versuchen wir mehr Druck auszuüben. Auch gleich die erste gute Möglichkeit. Tim Richter aus 25 m zwingt den Erfurter Keeper Claudiu Geoacas zu einer Glanzparade. Ecke. Und die kommt sogar richtig gut. Maximilian Kurt aber verfehlt mit seinem Kopfball das Tor.

Nach 10 Minuten in der zweiten Hälfte bleibt unsere Hoffnung weiterhin bestehen. Westvororte/JFC Gera hat jetzt mehr vom Spiel. Wir sind aber noch nicht zwingend genug. Ein Tor ist immer noch in weiter Ferne. Aber das zumindest wollen wir jetzt. Richter erzwingt eine Ecke. Die ist gefährlich. Gehrt im Nachschuss über das lange Eck.

Kurz danach. Wieder eine schöne Aktion durch Bosse Struz. Dann Zauberpass von Bohm auf Richter. Der kann den Ball aber drei Meter vor dem Tor völlig freistehend  nicht in selbigem unterbringen. Das war die bisher größte Chance auf einen Treffer der Weiß-Blauen, die heute dem Niveau des Spieles angepasst ganz in grau gekleidet waren.

Erste Möglichkeit für Erfurt im zweiten Durchgang. Wir schreiben bereits die 70. Minute. Aber wir sind immer noch dran und drücken jetzt vermehrt. Wieder eine Ecke für uns. Im zweiten Durchgang, wenn wir uns nicht verrechnet haben, bereits die vierte oder fünfte. Auch die ist gefährlich. Bringt aber nichts ein. Dann bekommt Kruschke Gelb. Die Karte aufgrund eines taktischen Fouls war nötig, sonst wäre der Erfurter Spieler wohl durch gewesen.

Jetzt Klammt für Ludwig. Was machen Schneider und Gehrt denn jetzt? Schneider kommt völlig frei zum Kopfball und trifft den drei Meter vor ihm stehenden Daniel Gehrt, der im abseits und im Wege steht. Aber wir sind dran. Die zweite Halbzeit gehört uns. Die Gastgeber wissen sich momentan nur mit weit nach vorn geschlagenen Bällen zu wehren. Freistoß aus dem Halbfeld, Kurth kommt am langen Pfosten etwas zu spät. Erfurt spielt jetzt auf Zeit. Verständlich 10 Minuten vor Ultimo und bei diesem Spielstand.

Dann Fuchs für Bohm. Klammt bekommt den Ball von der rechten Seite nicht auf die freistehenden Gehrt und Schneider, die im Zentrum warten. In Summe hatten wir jetzt reichlich Möglichkeiten zum Tor, waren dem Ausgleich sehr nahe.

Jetzt aber wieder mal Glück. Knapp daneben. Die Entscheidung noch einmal vertagt. Aber nur kurz. In der letzten Spielminute dann doch die Entscheidung. Menz mit dem 2:0 für den FC Erfurt Nord, der, um zu gewinnen, keine Bäume ausreißen musste und wie auch wir heute kein Verbandsliga-Niveau erreichte.

Umso mehr sind wir für den Moment noch enttäuscht. Nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der Leistung der Mannschaft, die heute nur im zweiten Durchgang halbwegs ansprechend war, aber auch nur halbwegs ansprechend, und mehr nicht. Ein Punkt wäre aufgrund der zweiten Halbzeit in diesem insgesamt recht fairen Spiel, mit dem Schiedsrichter Marko Gaßmann keinerlei Probleme hatte, wohl verdient gewesen.

Dennoch wollen wir dem Wunsch unserer Fans nachkommen und den „Man of the Match“, den die etwa 15 mitgereisten Weiß-Blauen Anhänger auserwählt haben, präsentieren. Heute:

Christian Kruschke,

der in der Abwehr trotz der zwei Gegentore und dem Sieg des FC Erfurt Nord für viel Stabilität und Struktur sorgte, in den Zweikämpfen äußerst präsent war und seine Stärke auch im Kopfballspiel unter Beweis stellen konnte.

Wie zu Beginn unseres Berichtes jedoch schon geschrieben, sind wir enttäuscht, aber uns wird auch diese Niederlage nur ganz kurz in die Knie zwingen. Wir werden alle GEMEINSAM wieder aufstehen und erhobenen Hauptes und mit breiter Brust die nächsten Aufgaben angehen und auch wieder mehr Freude beim Schreiben der Spielberichte haben. Denn wir, wir sind auch in der Niederlage stark! Gemeinsam Und wir freuen uns schon heute wieder auf unsere Saarbach-Arena.

Ohne Worte …

Der Spieler der Woche

Daniel Gehrt

(14.10.2020) Nach dem Sieg gegen Bad Frankenhausen und der Berufung von vier unserer Spieler in die Elf der Woche nun der Höhepunkt der erfolgreichen Tage in Scheubengrobsdorf. Daniel Gehrt wird zum Spieler der Woche gewählt.

Dazu gratulieren auch wir recht herzlich und freuen uns auf viele weitere Tore von Gehrti 💙 Und … in der Gruppe der Spieler wird heute wohl nur ein Begriff unkommentiert die Runde machen: Kasten 😊

Ohne Worte …

Der absolute Wahnsinn ✅

Westvororte/JFC … 4 x in der Elf der Woche 💙

(13.10.2020)

Daniel Gehrt

Marcus Schneider

Benjamin Bohm

Franz Hoffmann

 

Ohne Worte …

24. Sponsoren-Stammtisch des TSV

Westvororte lädt Unterstützer ein 💙

(12.10.2020) Der Einladung zum 24. Sponsoren-Stammtisch des TSV folgten viele Unterstützer. Bei dem mittlerweile zur Tradition gewordenen Termin waren am gestrigen Sonntag ab 10:00 Uhr auch Oberbürgermeister Julian Vonarb und der bei der Stadt Gera für Sport und Ehrenamt verantwortliche Rene Soboll zu Gast.

Nachdem zu Beginn Dr. Michael Pannach, unser ehemaliger Vereinsvorsitzender, einen Abriss zum Verein und speziell zum vergangenen Jahr präsentierte, erörterte sein Nachfolger, Rene Böhme, die aktuelle Situation und die weiteren Vorhaben des Vereins.

Dabei ging er explizit auf die Verantwortung des Vereins als sportlich kulturelles Zentrum der Westvororte ein, bekräftigte abermals die hervorragende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner JFC Gera und lobte das enge, vertraute und freundschaftliche Verhältnis zu unserem Ortsteil-Bürgermeister Erik Buchholz, den anderen Vereinen der Westvororte und dem Ortsteilrat.

Im Rahmen dieser Veranstaltung übergab der aktuelle Vorstand, dessen Mitglieder alle anwesend waren, eine Ehrentafel an Dr. Pannach als Dankeschön für sein Lebenswerk. Im Anschluss an den etwa einstündigen offiziellen Teil folgten alle Gäste der Einladung der Scheubengrobsdorfer zum Buffet.

In geselliger Runde, bei zahllosen Gesprächen und dem besseren Kennenlernen fügte sich der diesjährige Sponsoren Stammtisch nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger der letzten Jahre ein und wurde, wie unser neuer Vorsitzender Rene Böhme konstatierte, ein abermals großer Erfolg.

Auch auf diesem Wege möchte sich der Vorstand nochmals bei allen Sponsoren, Unterstützern und Freunden des TSV Gera-Westvororte für die Treue zum Verein sowie bei der Stadt Gera für die Unterstützung bedanken. Auch in der Zukunft soll der Sponsoren-Stammtisch weiterhin einen festen Platz im Veranstaltungskalender finden.

Ohne Worte …

Auf dem Foto von links nach rechts: Rene Soboll (Abteilungsleiter für Sport und Ehrenamt bei der Stadt Gera), Sven Peter (Stellvertretender Vorsitzender des TSV Gera-Westvororte), René Böhme (Vorstandsvorsitzender des TSV Gera-Westvororte), Julian Vonarb (Oberbürgermeister der Stadt Gera)

7. Spieltag: Westvororte/JFC – Bad Frankenhausen 5:2 (3:1)

Rote Laterne abgegeben

(11.10.2020) Da ist gestern Nachmittag so kurz vor fünf wohl dem ein oder anderen ein Stein vom Herzen gefallen. Mit 5:2 fegten unsere Jungs die Mannschaft um Carsten Kammlott vom Platz. Und das hochverdient, denn addiert man allein die Grosschancen auf beiden Seiten, hätte das Spiel ohne weiteres auch 10:4 ausgehen können. Ist es aber nicht.

Aber der Reihe nach. Endlich haben sich die Jungs einmal belohnt. Wobei diesmal Westvororte/JFC in der ersten Minute das Glück des Tüchtigen oder besser gesagt den Tüchtigen im Tor hatte. Tino Auerbach scheiterte im eins zu eins völlig freistehend am überragenden Bierbaum, der aufgrund der Verletzung von Dominik Klammt heute die Kapitänsbinde trug.

Danach aber kam die Zeit des TSV. Auch ohne Jurke, Sippel und die Verletzten Klammt, Eichberger, Schäfer, Rehnelt, Zschille, Gerold und Mucki trug der Gastgeber sofort vielversprechende Angriffe vor. Direkte Pässe durch die Schnittstelle der Gästeabwehr sorgten permanent für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Schneider auf Hofmann. Hoffmann auf Struz. Auf der Linie geklärt. Nachschuss. Posten. Und weiter ging es. Im Gegenzug jetzt Bad Frankenhausen. Nach einem langen Pass überlupft Kevin Weber unseren Keeper, aber auch das Tor, weil Bierbaum den Winkel geschickt verkürzte.

Dann wieder die Weiss-Blauen. Schneider auf Bohm. Der steht mittig vor dem Tor völlig frei, verzieht aber. Insgesamt macht es das Team von Trainer Frank Schäfer wieder richtig gut. Jetzt wieder. Gehrt auf Struz. Der wird im letzten Moment geblockt.

Wieder lassen wir große Möglichkeiten liegen. Es ist zum verrückt werden. Dann Schneider. Der wird kurz vor dem Strafraum umgerissen. Freistoß aus gut 16 Metern. Ludwig scheitert aber am Gästekeeper, der in der Folge nicht immer den sichersten Eindruck machte.

Wenig später verzieht Bosse Struz. Sein Schlenzer verfehlt das lange Eck. Dann abermals eine wunderschöne Kombination. Schneider. Immer wieder Schneider. Er wird angespielt, verlängert auf Gehrt. Der lässt den Ball einfach durchlaufen, weil er Hoffmann gesehen hat. Der macht das Ding satt zum 1:0 ins lange Eck. Endlich, das Tor.

Weiter Westvororte/JFC. Glück für Bad Frankenhausen. Pfosten. Es ist momentan richtig beeindruckend, was das Schäfer-Team hier spielt. Jetzt sichert Gehrt den Ball im Strafraum. Er legt zurück auf Bohm. Abschluss. Knapp daneben. Zum Haareraufen. Geht das schon wieder los? Es müsste längst 3:1 für uns stehen. Heute aber hat Westvororte/JFC wenigstens Glück mit dem Schiedsrichter. Eine souveräne Leistung, prinzipiell fehlerfrei auf beiden Seiten.

Jetzt sogar einmal richtig Glück für unsere Jungs. Da war an der Strafraumgrenze der Fuß schon am Knöchel eines Spielers aus Bad Frankenhausen. Der Schiri hat es aber wohl nicht gesehen und lässt weiterspielen. Kurz darauf eine Riesenmöglichkeit für die Gäste, aber BIerbaum ist auf der Hut und klärt in höchster Not. Ganz stark. Es geht hin und her. Jetzt wieder Westvororte/JFC.

Schneider setzt sich durch und wird unfair von den Beinen geholt. Der Ball springt zu Daniel Gehrt. Der Schiedsrichter entscheidet auf Vorteil. Daniel Gehrt dreht sich noch einmal und haut das Ding in der 25. Minute zum 2:0 in die Maschen. Sein erster Treffer im AMN-Trikot des TSV. Endlich. Ist jetzt bei ihm der Knoten geplatzt?

Die Scheubemgrobsdorfer nehmen das Tempo nicht raus, sondern machen weiter Druck. Nach einer Ecke landet der Ball bei Franz Hoffmann am langen Posten. Der ist aber wohl zu überrascht, dass der Ball den Weg durch Freund und Feind und durch den gesamten Strafraum überhaupt schafft, so dass sein Schuss das Tor knapp verfehlt.

Jetzt. Endlich. Bohm. Obwohl er eigentlich hätte direkt abziehen können, düpiert er noch einen gegnerischen Verteidiger und macht dann überlegt das 3:0. Mit seinem Treffer in der 32. Minute krönt der erst 20-jährige seine bis dato sehr gute Leistung. Nur eine Minute später fast das 4:0. Nach einem Torwartfehler köpft Kruschke allerdings nur ans Außennetz. Der TSV führt hochverdient gegen das favorisierte Kammlott-Team.

Bad Frankenhausen kommt in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit etwas auf. Es ist aber nicht zwingend. Auf der anderen Seite findet ein Kopfball von Bosse Struz nach Ecke von Martin Ludwig sein Ziel nicht.

Tim Ihling macht es besser und schlenzt den Ball  nach überragender Vorarbeit von Carsten Kammlott aus 16 Metern unhaltbar ins Dreiangel. Ärgerlich. So kurz vor der Pause. Dennoch nehmen wir die Zwei-Tore-Führung mit in die Kabine. Hochverdient!

Auch die zweite Halbzeit beginnt mit aktiven und agilen Gastgebern und einer Chance für Daniel Gehrt. Aus der Drehung heraus verfehlt er sein Ziel knapp. Kurz danach wieder der nicht zu bremsende Franz Hoffmann über links. Diesmal zeigt der Gäste-Torhüter, dass auch er sein Handwerk versteht und pariert den Flachschuss stark. Schneider kommt an den Abpraller nicht mehr heran.

Besser macht es auf der anderen Seite Carsten Kammlott. Er zeigt, dass er nach wie vor ein überragender Fußballer ist und verkürzt auf 3:2. Noch 30 Minuten. Und es fängt wieder das große Zittern an.

Die Scheubengrobsdorfer aber verwalten die knappe Führung nicht, sondern geben ihrerseits weiter Gas. Nach einer Ecke trifft Daniel Gehrt leider nur den Posten. Danach trifft Schneider den Ball nicht richtig. Nochmal Schneider. Der Schuss wird abgefälscht, aber der Gäste-Keeper Tobias Tiffert kann ihn dennoch parieren. Gut gehalten.

Kurz darauf, 15 Minuten vor Ultimo, ist er jedoch machtlos als Marcus Schneider nach einer unübersichtlichen Situation im gegnerischen Strafraum den Ball über einen Verteidiger hinweg halb mit dem Schienbein, halb mit dem Knie irgendwie im Tor versenkt. Da müssen wir ihn noch mal genau fragen, denn das ging alles ganz schnell. War’s das jetzt? 4:2 für uns. Wir wollen uns nicht zu früh freuen. Noch sind gut 10 Minuten auf der Uhr.

Die Weiß-Blauen wollen nun die endgültige Entscheidung. Westvororte/JFC über links immer wieder mit Hoffmann und Richter. Über Rechts immer wieder mit Felix Kühn und Benjamin Bohn. Der wächst über sich hinaus und avanciert so nach und nach vielleicht sogar zum Man of the Match?! Hinten machen Kurth, Ludwig und der erstmals in der Stadtformation aufgebotene Kruschke, der seine Verletzung endlich überstanden hat, ein richtig gutes Spiel.

So nach und nach wird es hektisch. Es passieren Fehler. Einen der unseren wollen die Gäste per Freistoß aus etwa 18 Metern in Persona von Carsten Kammlott nutzen. Seinen Schutz findet jedoch bereits in unserer Mauer ein jähes Ende.

Auf beiden Seiten kommen wir kaum nach die Fouls zu zählen. Der Schiedsrichter macht das aber nicht nur in dieser hektischen Phase richtig gut. Insgesamt tritt er äußerst souverän auf und kommt mit je drei gelben Karten je Mannschaft über die Runden.

Einzig das Foul an Marcus Schneider im Strafraum hat er jetzt übersehen. Wir stehen drüber. Wir greifen weiter an. Jetzt tolle Kombination. Hoffmann auf Richter. Richter auf Hoffmann. Der auf Gehrt. Der bleibt ganz cool. Der bleibt stehen. Der schiebt das Ding routiniert mit der Innenseite einfach zwischen den Beinen von zwei roten Gegenspielern hindurch ins lange Eck zum 5:2. Das war’s. Oder? Ja, das war’s. Das war die Entscheidung. Knoten geplatzt!

Als der Doppeltorschütze nur eine Minute später ausgewechselt wird, darf er den Platz flankiert von Standing Ovation der knapp 130 Zuschauer verlassen.  Zwei Minuten später ist Schluss und unsere Jungs liegen sich in den Armen. Von draußen schallt es: Ohne Worte, Westvororte!

Unserem Trainer dürfte es heute etwas leichter gefallen sein, uns ein kurzes Fazit zum Spiel zu übermitteln. Frank Schäfer analysiert das Spiel wie folgt: „Wir haben heute verdient gewonnen. Es war enorm wichtig für das gesamte Team, sich heute endlich mal zu belohnen. Der Einsatz, der Wille und der Teamgeist waren der Schlüssel zum Erfolg . Clemens Bierbaum hat uns zu Beginn des Spieles  mit der Vereitelung einer 1000 %-igen Grosschance im Spiel gehalten, dies war enorm wichtig. Zudem freue ich mich persönlich, dass Daniel Gehrt heute den Knoten endlich platzen lassen  hat. Auf diese Leistung können und werden wir aufbauen.“

Mehr gibt es als Analyse auch kaum hinzuzufügen. Dennoch möchten wir es nicht versäumen, unserer Fotografin Beate Pauli einen schönen Urlaub zu wünschen. Sie hat vorübergehend die Saarbach-Arena gegen die Sonne des Südens getauscht. Ihre Vertretung machte jedoch eine nicht minder gute Arbeit. Daher ein großes Dankeschön an JFC-Schrödi für die tollen Fotos.

Und last but not least küren wir natürlich auch an diesem Wochenende wieder unseren „Man of the Match“, den die Fans der Scheubengrobsdorfer gewählt haben. Herzlichen Glückwunsch Benjamin Bohm 💙

Ohne Worte …

Medieninformation der Stadt Gera

Corona-Bürgertelefon ab sofort wieder aktiv

 

Der Bitte unseres Ortsteilbürgermeisters Erik Buchholz kommen wir gern nach und veröffentlichen hiermit die Medieninformation der Stadtverwaltung Gera:

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionen an drei Geraer Schulen und den damit verbundenen, umfangreichen Testungen wurden mit Wirkung vom 09. Oktober 2020 das Bürgertelefon und die Unternehmerhotline wieder aktiviert. 

 

Unter 0365- 8383526 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung für Bürgeranfragen und die Kollegen der Wirtschaftsförderung unter 0365-8381219 für Fragen von Unternehmen zur Verfügung.

Erreichbar ist das Bürgertelefon immer Mo. bis Fr. von 09:00 bis 12:00 Uhr, von Mo. bis Do. 13:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 13:00 bis 15:00 Uhr. Die Unternehmerhotline ist täglich bis 15:00 Uhr erreichbar.

 

Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb: „Unser oberstes Ziel ist unverzügliches, proaktives Handeln, um die Situation kontrollieren und täglich neu bewerten zu können. Wir bieten ab sofort wieder die Möglichkeit der Information und Aufklärung zu allen Sorgen und Fragen, die die Bürger und Unternehmer bewegen, damit Unsicherheiten geklärt werden können und schnell geholfen werden kann.“

 

Ohne Worte …

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