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Kinder-Leichtathletik in den Westvororten

Vom Hort zum Sport

 

Genau diese kleine Wortspielerei beschreibt das eigentliche Ziel, welches mit unserer recht neuen Abteilung Kinder-Leichtathletik verfolgt wird. Daher geht es vom Hort direkt zum Sport. Unter Anleitung verbringen die Kinder immer dienstags einen äußerst sportlichen Nachmittag.

 

In den Sommermonaten organisiert und betreut Juliane Daum gemeinsam mit ihrer 11-jährigen Tochter Katharina das Training in der Saarbach-Arena. In den Wintermonaten wird in der Turnhalle der Saarbach-Schule trainiert. Selbst arbeitet Juliane als Bauingenieurin. Da sie seit ein paar Jahren aber in Scheubengrobsdorf wohnt und auch Freude am Sport und mit den Kindern hat, wurde vom TSV Gera-Westvororte mit ihr gemeinsam diese kleine Trainingsgruppe ins Leben gerufen und aufgebaut.

 

Das Training der Kids, die fast alle die „Grundschule Saarbachtal“ besuchen, ist weniger wettkampforientiert, sondern Ziel ist vielmehr Spaß und Freude an der Körperertüchtigung und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die haben die ca. 12 bis 15 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren allwöchentlich einmal, wovon wir uns vor einer Woche selbst überzeugen konnten.

 

Und … nicht nur, dass unsere Westvororte-Kids etwas Bewegung haben, auch ihre Eltern können am Dienstag ihre Wege in aller Ruhe erledigen, da sie ihre Liebsten nach der Schule und dem Hort in der Saarbach-Arena und bei Juliane Daum und ihrer Tochter gut aufgehoben wissen. Darüber hinaus wird durch diese Leichtathletik-AG die bestehende enge Verbindung und Kooperation unseres Vereins mit der „Grundschule Saarbachtal“ weiter ausgebaut.

 

Last but not least möchten wir uns auf diesem Wege bei Juliane und ihrer „Co-Trainerin“ Katharina recht herzlich für das uneigennützige Engagement bedanken und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Interesse der Kinder der Westvororte.

 

Ohne Worte …

Unsere Kneipe macht Urlaub

Vorübergehend geschlossen ✅

Da auch unser „Kneiper“ einmal Urlaub braucht, wird unser Vereinsheim vorübergehend schließen.

In der Zeit vom 10.08. bis 24.08.2020 wird unser René mit seiner Familie in den wohlverdienten Sommerurlaub fahren.

Wir wünschen ihm sonnige und erholsame Tage und bedanken uns auf diesem Wege für sein Engagement.

Ohne Worte …

Meine kleine Weltauswahl

Wenn einer treffsicher war oder ist, dann er. Und obwohl er mit seinen gerade einmal 1,76 m nicht zu den Größten gehört, hat er fast jedes Kopfball-Duell gewonnen. Im Strafraum war er eh unberechenbar.

 

Nachdem er im Nachwuchs beim Lusaner SC das Fußball-ABC erlernte und dort auch die ersten Schritte im Männerbereich machte, kickte er von 2002 an bei Blau-Weiß Gera. Mit beiden Vereinen schaffte er es bis in die Landesklasse.

 

Von 2006 bis 2016 spielte er dann für unseren TSV Gera-Westvororte, mit dem er ebenfalls bis in die Landesklasse aufstieg und 2013 gar das Double holte. Nach 10 Jahren in Scheubengrobsdorf zog es ihn für eine Saison nach Münchenbernsdorf. Mittlerweile kickt er seit zwei Jahren bei den Sportfreunden Gera.

 

Thomas Winefeld

 

Heute ist der 38 jährige gefürchtete Stürmer endlich dran, seine eigene kleine Weltauswahl zu präsentieren, nachdem sein Name von anderen schon des Öfteren genannt wurde. Wir freuen uns und sind gespannt, wen „Wine“, wie er von allen nur genannt wird, in seine Traumelf berufen hat.

 

Tor

 

Sandro Zimmare: Starker Torwart im eins gegen eins. Eine menschliche und sportliche Bereicherung damals für den TSV.

 

Abwehr:

 

Christoph Leube: Einst mein Sturmpartner im Nachwuchs des Lusaner SC. Auf Grund seiner Dynamik und Sprungkraft wurde er von Bernd Wiegner im Männerbereich erfolgreich zum Abwehrspieler umfunktioniert.

 

Ronny Abresch: Mister TSV. Kopfballstark, schussstark, gute Spieleröffnung. Einfach ein kompletter Fußballer mit dem Talent Pokalspiele zu entscheiden. Als ehemaliger Kapitän ein Führungsspieler auf und neben dem Platz.

 

Henry Krause: Bei Blau-Weiß damals eine Stütze in der Abwehr und entscheidend mitverantwortlich für den Durchmarsch von der Stadtliga bis in die Landesklasse. Aktuell wieder Mannschaftskollege bei den Sportfreunden.

 

Gordon Schorrig: Bissiger Balleroberer, der ein Team mitreißen kann und nie aufsteckt. Neben seinen fußballerischen Fähigkeiten hat er sich inzwischen auch recht erfolgreich als Trainer bewiesen.

 

Mittelfeld:

 

Monty Jeziorski: Ein hochtalentierter Fußballer aus gemeinsamer LSC-Zeit, der seine Fußballschuhe etwas zu früh gegen Surfbrett und Beachvolleyball getauscht hat … cooler Typ.

 

Renè Findeklee: Kleines Kraftpaket und überragender zentraler Mittelfeldmotor, der alles spielerisch lösen wollte. Er ist leider viel zu früh von uns gegangen.

 

David Kwiatkowski: Mega Fußballer, der seinen rechten Fuß nur zum Stehen braucht, dafür aber einen herausragenden Linken hat. Hat sich auch schon auf höherer Ebene als Trainer bewiesen.

 

Thomas Winkler: Ein Kreativspieler, der seiner Rückennummer 10 gerecht wird. Er ist der Spieler, der am besten wusste, mich in Szene zu setzen. Fußball verbindet. Heute ist er mein Chef im Fan Sport Shop Winkler.

 

Sturm:

 

Marcel Perlt: Perle, der kleine Wirbelwind, wurde von Trainer Werner Schorrig als mein Bruder und Sturmpartner auserkoren. Es hat von Anfang an harmoniert. Er hat alles an- und abgelaufen und ich habe die Tore geschossen. Heute noch ein super Kumpel.

 

Renè Steiniger: Ein Stürmer, der in der Luft und am Boden überragend war. Aber leider war er nie bereit, mehr aus seinem Talent zu machen. Mit ihm konnte man mal richtig feiern gehen.

 

Trainer

 

Werner Schorrig: Ein super Trainer, der durch seine Erfahrung einer Mannschaft sehr viel mit auf den Weg geben konnte und es verstand, seine Mannschaft zu vereinen und zu motivieren.

 

So, nun kennen wir auch die „Lieblinge“ unseres Wine. Wir wünschen ihm und seiner Familie auch weiterhin alles erdenklich Gute, mit den Sportfreunden viel Erfolg und würden uns freuen, wenn Thomas uns auch wieder einmal in der Saarbach-Arena besucht. Nun aber lassen wir uns alle unseren 10:00 Uhr-Kaffee gut schmecken und freuen uns schon auf den nächsten Sonntag und auf die nächste kleine Weltauswahl.

 

Ohne Worte …

Happy Birthday. Alles Gute.

Unser Bürgermeister feiert

 

Auf diesem Wege gratulieren wir dem Ortsteil-Bürgermeister der Westvororte Erik Buchholz auf das Herzlichste zu seinem heutigen Geburtstag.

 

Wir wünschen dem engagierten Ehrenamtler sowohl in seiner Funktion als Ortsteil-Bürgermeister, in seinem Beruf als Künstler, als enthusiastischer Biker und als Fan und Unterstützer des TSV Gera Westvororte auch zukünftig alles erdenklich Gute.

 

Ohne Worte … 

Wütend und stinksauer 🤢

Idioten am Werk 🤜 VANDALISMUS in sinnloser FORM 🤬🤬🤬

 

Nachdem wir heute Vormittag noch positive Informationen verbreiten konnten, erreichte uns zwischenzeitlich eine weniger angenehme Nachricht. Vermutlich heute Nacht kam es auf unsere Biker-Strecke in den Oak-Trails zu einem Einbruch und zu Vandalismus.

 

Daher informieren wir im Wortlaut unserer Biker: „In der Zeit von GESTERN 20.00 Uhr und HEUTE 09.30 Uhr kam es an den Oak Trails zum EINBRUCH sowie massiver SACHBESCHÄDIGUNG ❗️❗️❗️

 

Die POLIZEI hat den Sachverhalt aufgenommen und SPUREN gesichert -> DNA & FINGERABDRÜCKE. Desweiteren werden gerade Bilder unserer beiden WILDKAMERAS ausgewertet 📸📸📸

 

WIR loben für sachdienliche HINWEISE, welche zur ERGREIFUNG des/der TÄTER führen, 100€ sowie ein JAHRESTICKET für die Oak Trails aus ❗️❗️“

 

Hinweise bitte direkt an info@westvororte.de

 

Wir finden Euch 🔍

 

Ohne Worte …

Entschieden ✅

TFV annulliert Saison 2019/2020

 

Beim heutigen Verbandstag des Thüringer Fußball-Verband, auf den alle Thüringer Vereine schon mit Spannung hinfieberten, beschloss der TFV die aktuelle Saison abzubrechen und zu annullieren.

 

Somit beginnt bald eine neue Spielzeit. Hinsichtlich des Auf- und Abstiegsrechtes wurde entschieden, dass es keine Auf- und Absteiger geben wird. Einzig die Frage des Aufstieges des FC An der Fahner Höhe in die Oberliga des NOFV ist wohl noch offen.

 

Ohne Worte …

Was du schon immer mal wissen wolltest …

Nachdem wir in den letzten Wochen vornehmlich Vertreter des Vorstandes und Spieler interviewt haben, gehen wir heute einmal einen ganz anderen Weg. Wir begrüßen zwei unserer größten Fans.

Nachgehakt bei Alex und bei Schorsch ✅

Heute wollen wir unseren Verein mal aus der Sicht unserer Zuschauer und Fans etwas näher beleuchten. Daher haben wir uns mit Alexander Meyer und Jens „Schorsch“ Kanis in Gera im Kanitz getroffen und uns über den TSV Gera-Westvororte unterhalten.

TSV: Hallo Alex, hallo Schorsch. 

Alex / Schorsch: Hallo.

TSV: Fans sind oft keine Fußballer, haben nie gekickt und agieren „nur“ neben dem Platz „aktiv“. Bei euch beiden ist es aber etwas anders. Ihr habt beide selbst einmal Fußball gespielt und könnt natürlich auch mitreden, wenn es um Details, wie zum Beispiel Taktik oder Technik geht.

Alex: Ja, ich habe viele Jahre selbst gespielt. Mit sechs Jahren habe ich angefangen in Zwötzen zu kicken. Einer meiner Trainer dort war Mike Brümmer, den viele sicherlich noch vom 1. FC Gera 03 oder jetzt vom SV 1876 Pforten kennen. Nachdem die B-Junioren der Geraer Dynamos und Westvororte eine Spielgemeinschaft gebildet haben und ich mit meinen Eltern nach Scheubengrobsdorf zog, spielte ich fortan für den TSV.

TSV:  Nur im Nachwuchs oder hast du auch im Männerbereich gespielt?

Alex:  Ich habe auch noch zwei Jahre im Männerbereich gespielt. Allerdings musste ich mit 20 Jahren auf Grund zweier schwere Verletzungen meine Schuhe leider früh an den Nagel hängen.

Schorsch: Ich habe es nicht bis in den Männerbereich geschafft (lacht). Allerdings war auch ich im Nachwuchs aktiv und habe zu DDR-Zeiten schon im Schülerbereich bei der BSG Empor Westvororte angefangen. Da ich auf der Scheibe gewohnt habe, war der TSV natürlich naheliegend. Auch heute wohne ich noch dort und habe dem Verein bis heute auch neben dem Platz meine Treue gehalten.

TSV: Ja, ihr habt dem TSV eure Treue gehalten. Schorsch, Du ja nun schon seit mittlerweile fast 40 Jahren. Ihr erklärt euch auch immer bereit, den Verein zu unterstützen, wenn Hilfe nötig ist. Wie sieht diese Hilfe denn aus? 

Schorsch: Zu den Heimspielen werde ich oft als Ordner oder am Einlass eingesetzt. Andere aus unserem Kreise, die auch manchmal lieber am Spielfeldrand stehen würden, helfen ebenfalls. Bei den Heimspielen gibt es immer viel zu tun. Schon im Vorfeld oder aber auch im Bereich der Bewirtung am Tresen oder am Roster-Stand.

Alex: Mittlerweile ist das bei uns in den Westvororten aber selbstverständlich, dass einer dem anderen hilft. Auch bei den jährlichen Arbeitseinsätzen sind die Fans immer zahlreich vertreten.

TSV: Ja, auch wir glauben, dass man das gar nicht genug schätzen kann, dass die Fans dem Verein so stark unter die Arme greifen. Meistens ist es ja so, dass die Fans auf der Tribüne stehen und ihrer Mannschaft farbenfroh anfeuern. Ihr greift auch noch zu und unterstützt den Verein nicht nur verbal.

Alex: Daher haben wir Auswärtsfahrten auch lieber (lacht).

TSV: Ach so. Warum? 

Alex: Dann können wir ausschließlich für die Mannschaft da sein. Denn bei den Heimspielen, wenn man zum Beispiel den Einlass macht, sieht man vom Spiel so gut wie gar nix. Auswärts hat man natürlich die besten Plätze. Außerdem ist es immer sehr gesellig, wenn wir gemeinsam unterwegs sind.

TSV: Wer organisiert denn das immer alles?

Schorsch: Da muss ich mich jetzt gleich mal bei Alex bedanken. Er ist eigentlich derjenige, der sich bei uns um die gesamte Organisation kümmert. Ich denke dabei allein in dieser Saison an die weiten Fahrten nach Teistungen oder Heiligenstadt, als er den Kleinbus organisierte, die Übernachtungen und den gesamten Einkauf für zehn Leute. Oder aber auch unsere Fahrten mit dem Zug, mit dem wir schon mehrfach in Jena, Saalfeld oder Weimar waren. Auch hier ist alles immer bestens vorbereitet. Die Tickets liegen schon bereit und Bier ist kaltgestellt (lacht).

TSV: Weil Alex ja gerade hier neben uns sitzt, wollen wir unseren Dank natürlich auch gleich weitergeben. 

Alex: Danke, aber ich mache das auch sehr gern. Wenn man dann auch noch so viel positives Feedback erhält, ist es natürlich umso schöner.

Schorsch: Ja, das stimmt. Alles beruht auf Gegenseitigkeit. Als Dankeschön für unsere Hilfe und unseren Support werden wir Fans von den Jungs auch mal zu einem Mannschaftsabend eingeladen oder vom Vorstand zur offiziellen Weihnachtsfeier des Vereins.

Alex: Das ist eben das Schöne bei uns im Verein, dass alle zusammenhalten. Vom Vorsitzenden bis zum Green-Keeper sind alle per du und befreundet. Man schätzt und achtet sich. Es ist sehr dörflich und äußerst familiär. Wir haben in unserer Gemeinschaft einen großen Zusammenhalt, auch wir als Fans sind in jeder Hinsicht integriert.

TSV: Ihr seid Euren Farben auch während Corona treu?! Was macht ein Fan eigentlich, wenn so lange keine Spiele stattfinden?

Alex: Treue? Ja klar, auf jeden Fall. Natürlich sind wir auch alle untereinander gut vernetzt, die Fans unter sich und natürlich auch mit dem ein oder anderen Spieler. Dieser Austausch lässt uns die lange Weile überstehen.

Schorsch: Einerseits hat Corona schon einige Einschnitte mit sich gebracht. Andererseits war es natürlich auch eine Möglichkeit, den Verein in dieser schwierigen Zeit weiterhin zu unterstützen.

TSV: Ja, ihr habt da eine echt gigantische Aktion ins Leben gerufen.

Alex: Ja, das „Super-Supporter-Ticket“. Und wir freuen uns auch riesig, dass diese Aktion so viel Anklang gefunden hat. Wir haben Freunde gefunden, die diese Aktion so toll fanden, dass sie einfach gesagt haben: „Jawoll, ich überweise einfach mal 20,- oder 50,- oder 100,- Euro für diese Aktion, das ist eine tolle Sache, gerade weil es von den Fans ausgegangen ist.“

Schorsch: Klar machen wir da alle mit. Wenn wir zum Spiel gehen, zahlen wir ja auch Eintritt. So haben wir jetzt seit drei Monaten jeder jedes Wochenende 5,- Euro imaginären Eintritt überwiesen und wie Alex schon gesagt hat, konnten wir auch noch Freunde gewinnen, die bei dieser Aktion mitgemacht haben.

TSV: Da ist dann sicherlich eine stattliche Summe zusammengekommen, oder?

Alex: Oh ja, allerdings. Wir sind weit über dem angekommen, was wir uns am Anfang vorgestellt hatten.

TSV: Gibt es schon Ideen, wie das Geld im Verein verwendet werden soll? 

Schorsch: Jein (lacht). Wir stellen das Geld prinzipiell dem Verein zur Verfügung. Wie er es dann verwendet, ist seine Sache. Wir zum Beispiel könnten uns aber gut vorstellen, dass das Geld für die neuen Trainings- und Aufwärmtrikots verwendet wird, die für die Mannschaft momentan geplant sind und zeitnah bestellt werden sollen.

Alex: Ich würde es auch gut finden, wenn man das Geld für die Trainings- und Aufwärmtrikots verwendet. Bei 25 Spielern, die jeweils eine kurze und eine lange Version erhalten sollen, kommt eine Menge Geld zusammen. Wenn wir einen großen Teil dazu beitragen könnten, würden wir uns freuen und es würde uns auch mächtig stolz machen, wenn wir unsere Spieler dann in diesen Trikots sehen.

TSV: Klingt gut. Dann hoffen und wünschen wir nun, dass die Corona-Pause zeitnah ein Ende findet und Ihr alsbald wieder unsere Jungs anfeuern könnt. Egal ob in der Saarbach-Arena oder auswärts. Und wir danken Euch, dass ihr Euch heute Zeit für dieses nette Gespräch genommen habt. Wir wünschen den Fans des TSV alles Gute.

Schorsch: Danke und ebenfalls alles Gute.

Alex: Danke. Und … vielleicht regt dieses Interview den ein oder anderen ja noch an, auch ein „Super-Supporter-Ticket“ zu erwerben und damit den TSV zu unterstützen. Das wäre super.

TSV: Ja, das wäre es zweifelsohne. Also, wer diesen Aufruf jetzt gelesen hat und den TSV unterstützen möchte, kann sich gern beim TSV unter info@westvororte.de melden.

Ohne Worte …

Meine kleine Weltauswahl

Er zählt zu den Legenden, aber nicht zu den „Legionären“, die in ihrer Vita im Alter von 26 Jahren schon acht verschiedene Vereine stehen haben. Bei ihm beläuft es sich alles auf nur zwei, inklusive Nachwuchs auf drei Mannschaften. Drei Aufstiege, ein Pokalsieg und zwei Titel in der Halle krönten dabei seine Zeit in Scheubengrobsdorf.

Begonnen aber hat alles beim 1. FC Gera 03. Von den F-Junioren an durchlief Wolfi, wie er von seinen Freunden genannt wird, als Torhüter alle Altersklassen. Noch als A-Junioren-Keeper wechselte er bereits mit 17 Jahren zum TSV Gera-Westvororte in den Männerbereich, holte in seinem ersten Jahr am Saarbach gleich das Double und blieb seinen Farben acht Jahre lang treu, ehe er sich im vergangenen Sommer dem TSV 1880 Rüdersdorf anschloss.

Christopher Wolf

Heute präsentiert uns der 1,88 große Keeper und Eishockey-Fan seine kleine Weltauswahl, bei der es mit den Regularien etwas schwer hatte, da er auf Grund seiner langjährigen Treue zu den Scheubengrobsdorfern kaum Erfahrung mit anderen Mannschaften sammeln konnte.

„Es ist schwierig eine Auswahl zusammenzustellen, wenn man die ganze Zeit für nur 3 Vereine gespielt hat und der Großteil der Spieler, die man gerne nominieren würde, alle noch für Westvororte kicken. Die Regularien aber untersagen es mir, aktuelle Spieler des TSV zu nennen, obwohl ich mit vielen von denen sehr gut befreundet bin und mit ihnen auch die größten Erfolge feiern durfte.“

Dennoch sind in seiner kleinen Weltauswahl, die der große Fan des Chemnitz FC im 3-5-2 auflaufen lässt, einige klangvolle Namen dabei.

Tor

Daniel Voigt: Stark auf der Linie, mit dem Ball am Fuß hatte er aber genauso viele Probleme wie ich.

Er war mein erster richtiger Konkurrent, aber wir haben uns sowohl auf als auch neben dem Platz immer super verstanden.

Abwehr

Max Dörlitz: Kopfballungeheuer, sowohl defensiv als auch offensiv. Hat mich in meiner ersten Saison sehr unterstützt was das Organisieren der Abwehr betrifft. Ist auch so ein super Typ.

Phillip Roy: Motivator, Kämpfer und Anführer. Hat in jedem Spiel immer alles gegeben und immer die richtigen Worte gefunden, um alle zu motivieren.

Philipp Lässig: Dribbler, kleines Muskelpaket. Ein klasse Linksfuß. Leider hat er ab und zu mal Probleme mit seiner Motivation.

Mittelfeld

Michael Conow: Gefährlich, egal ob mit dem Kopf oder dem Fuß. Mit seinen langen Beinen ist Conow überall durchgekommen. Natürlich hatte er auch immer wieder mal mit der ein oder anderen Verletzung zu kämpfen, weil es einfach schwierig war, ihn fair zu stoppen. Einfach ein super Typ.

Philipp Helbig: Allrounder. Helbe war ein Spieler, der so gut wie jede Position spielen konnte. Wir sind von der D-Jugend an bis zum TSV den Weg TSV gemeinsam gegangen. Dieser Weg war wirklich sehr erfolgreich.

Kai Eisenbeiß: Mannschaftsdienlich und zweikampfstark. Kai hat immer alles reingehauen und kam wirklich mit allen immer gut zurecht. Sowohl im Nachwuchs beim FC als auch beim TSV. Leider musste er uns aufgrund seines Studiums verlassen, was ein großer Verlust war.

Vinh Nong: Linker Hammer. Vinh kenne ich schon seit der F-Jugend. Damals haben den gegnerischen Torhütern die Hände geglüht. Der größte Erfolg den wir zusammen erlebt haben, war das Double 2013 mit dem TSV.

Andy Warning: Techniker, Dauerläufer. Andy ist Sportler durch und durch. Wenn er nicht gerade die gegnerischen Reihen schwindelig spielt, läuft er halt einfach mal einen Marathon. Menschlich ein super Typ.

Sturm

Rico Heuschkel: Tormaschine, Mister zuverlässig. Rico ist einer der besten Spieler mit denen ich in einer Mannschaft spielen durfte. Es hat mich bei jedem Training motiviert gegen ihn zu spielen. Leider habe ich meistens den Kürzeren gezogen.

Roman Fuchs: Kleiner gefährlicher Mittelstürmer. Roman war ein überragender Stürmer und das obwohl er nur gut 1,60m groß war. Leider musste er uns damals in unserer grandiosen B-Jugend-Saison verlassen, weil seine Eltern nach Bayern gezogen sind. Ich denke der Junge hätte richtig gut zum TSV gepasst.

Trainer

Heiko Linke: Torwarttrainer, Trainer, sportlicher Leiter. Freund. Er begleitet mich schon seit der E-Jugend. Erst als Torwarttrainer, dann als Trainer bei den C- und B-Junioren beim 1. FC Gera 03. Mit ihm haben wir es bis in die Relegation zur Regionalliga geschafft, wo wir dann allerdings gegen den Chemnitzer FC keine Chance hatten. Er hat mich mit 17 Jahren zum TSV geholt, wo ich als A-Junioren-Keeper bereits Männer gespielt habe. Wir haben gleich im ersten Jahr das Double gewonnen. Heiko ist über die Jahre ein richtig guter Freund geworden und ich hoffe, dass wir uns vielleicht bei TSV nochmal wiedersehen?!

An dieser Stelle danken wir Christopher Wolf recht herzlich, dass er bei unserer kleinen Weltauswahl „mitgespielt“ hat und wünschen ihm weiterhin alles erdenklich Gute. Vielleicht auch bald wieder mal bei seinem, unserem TSV Gera-Westvororte?!

Ohne Worte …

Dribbeln. Passen. Köpfen.

DFB-Abzeichen für unsere Jüngsten.

Vergangener Freitag war für die Jüngsten unserer Spieler ein besonderer Tag. Vorfreude, Spannung und Aufregung herrschten seit Tagen, wie von den Eltern zu erfahren war. Dribbeln, passen und Kopfballspiel standen auf der Agenda.

Für alle Übungen bekamen unsere Spieler Punkte und konnten diese sammeln. Jedes Kind bestand die „Prüfung“ und bekam am Ende eine Urkunde und das DFB-Abzeichen. Ob dieses in Gold, Silber oder Bronze überreicht wurde, entschieden die erspielten Punkte. Apropos Spiel.

Neben dem Wettbewerb war ganz viel Spiel im Spiel. Ein kleines Turnier, bei dem die Kinder auch gegen ihre Eltern und gegen die Übungsleiter kicken durften, war der Höhepunkt eines aufregenden Nachmittages für den Nachwuchs des TSV.

Salate, gesunde Getränke, aber auch Gebratenes bildeten unter Berücksichtigung der vorgegebenen Abstände zum Abschluss eines gelungenen Tages einen geselligen und kulinarischen Rahmen. Kinder und Eltern verließen die Saarbach-Arena mit freudestrahlenden Gesichtern und zufrieden ins Wochenende.

Ohne Worte …

Wir sagen Danke und auf Wiedersehen

Drei Abgänge beim TSV Gera-Westvororte

Mit Franz Gruber, Jakub Dudko und Niklas Sander verlassen drei Sportfreunde unseren TSV. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Franz, Jakub und Niklas recht herzlich bedanken und wünschen auf dem weiteren Wege sowohl beruflich, privat als auch sportlich alles erdenklich Gute.

Franz Gruber kam erst im Winter zu uns. Aufgrund der Corona-Krise hat das große Talent allerdings kein Spiel bestritten. Nunmehr startet Franz seine Ausbildung und wird es zukünftig auf Dauer nicht mehr schaffen, dreimal pro Woche zu trainieren und an den Wochenenden weite Auswärtsfahrten mit der Ausbildung und der Freizeit unter einen Hut zu bringen.

Jakub Dudko kam nach der Vorsaison vom Post SV Gera. Leider war Jakub oft verletzt und beruflich verhindert, so dass er den Durchbruch in der Verbandsliga nicht geschafft hat. Nunmehr will er wieder mit Freunden zusammen spielen und aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit nicht mehr so oft trainieren.

Niklas Sander: Der Keeper kam vor zwei Jahren von Eintracht Eisenberg, ist mit uns aufgestiegen und hat auch einige Spiele für die Scheubengrobsdorfer bestritten. Unter anderem stand er beim Derby gegen die BSG Wismut Gera im Kasten. Leider war auch er in den letzten beiden Jahren oft verletzt, so dass er an Clemens Bierbaum nicht herankam. Er hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. In Stadtroda versucht er nun einen Stammplatz zu finden, um wieder Spielpraxis für höhere Aufgaben zu sammeln.

Ohne Worte …

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