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Dorferneuerung

Es geht weiter voran in den Westvororten

Für unsere Westvororte entsteht im Auftrag der Stadt Gera in den kommenden Monaten ein Dorfentwicklungskonzept als Voraussetzung, um vom Freistaat Thüringen als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung und -entwicklung aufgenommen zu werden. Hierzu möchten wir heute folgende Medieninformation veröffentlichen:

Geraer Westvororte bekommen ein Dorfentwicklungskonzept

Dorferneuerung durch Thüringer Förderprogramm realisierbar

Für den Geraer Ortsteil „Westvororte“ entsteht im Auftrag der Stadt in den kommenden Monaten ein Dorfentwicklungskonzept als Voraussetzung, um vom Freistaat Thüringen als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung und -entwicklung aufgenommen zu werden. Bis Ende 2021 erarbeitet das Planungsbüro quaas-Stadtplaner unter anderem Leitbilder, Ziele und mögliche Einzelprojekte für die zukünftige städtebauliche Entwicklung von Scheubengrobsdorf, Windischenbernsdorf und Frankenthal. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt und unter breiter öffentlicher Beteiligung. Dazu Ortsteilbürgermeister Erik Buchholz: „Das Förderprogramm ist eine großartige Chance auf finanzielle Unterstützung für alle, die unseren Ortsteil mitgestalten und voranbringen wollen. Wir laden alle ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv an der Konzeptentwicklung zu beteiligen, beispielsweise durch die Teilnahme an unserer Zukunftswerkstatt am 24. April 2021 oder der Umfrage, welche sie in Kürze in ihren Briefkästen finden werden.“ Dorfentwicklungskonzepte leben vom Dialog mit den Bürgern vor Ort, der in Zeiten von Corona jedoch nicht in dem Maße darstellbar ist, wie ursprünglich vorgesehen. Vor diesem Hintergrund würden in den kommenden Tagen im gesamten Ortsteil Informationsflyer und entsprechende Umfragebögen verteilt.

Mit der für 2022 angestrebten Anerkennung der Orte als Förderschwerpunkt ist ein Zugriff auf Fördermittel aus dem Programm der Dorferneuerung des Freistaates in den Jahren 2023 bis 2027 verbunden. Über einen Zeitraum von fünf Jahren können die Stadt Gera wie auch Vereine, Unternehmen, Hauseigentümer, Kirchen etc. Zuschüsse für Vorhaben in den historischen Ortslagen der Westvororte beantragen, die dem Dorfentwicklungskonzept entsprechen.

Bei Fragen zum Vorhaben und zur Umfrage können sich Interessierte gerne an den Ortsteilbürgermeister Erik Buchholz unter erik.buchholz@web.de wenden.

Alle Informationen zum Dorfentwicklungsprozess sind zukünftig auch auf der Internetseite www.westvororte.de verfügbar. Hier wird derzeit eine Rubrik zum Thema eingerichtet.

Hintergrund:

Das Förderprogramm zur Dorferneuerung des Freistaates Thüringen wurde seit seiner Einführung in den 1990er Jahren durch die Stadt Gera vielfach in Anspruch genommen, um im Rahmen der Möglichkeiten und als Bestandteil der städtischen Strukturpolitik dörfliche Strukturen und historische Bausubstanz zu erhalten, Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse zu verbessern und damit das dörfliche Gemeinschaftsleben zu sichern. Mit verschiedenen Projekten wurden in der Vergangenheit unter anderem in Söllmnitz und Großaga öffentliche Bereiche wie Grünanlagen, Straßen und Plätze aufgewertet und eine Vielzahl privater Maßnahmen durchgeführt. Im Juni 2020 stimmte der Geraer Stadtrat für die Rückkehr in das Thüringer Förderprogramm für ländliche Ortsteile – zunächst mit den Westvororten.

Ohne Worte …

Für alle Frauen 🌺🌺🌺

Von ganzem Herzen 💙

(08.03.2021) Den ein oder anderen Mann muss man heute vielleicht nochmal erinnern. Für andere ist es selbstverständlich heute mit Blumen zu sprechen.

Bei den Freundinnen und Frauen unserer Spieler, unserer Betreuer, unserer Fans und denen all unserer Unterstützer und Freunde möchten auch wir uns anlässlich des Internationalen Frauentages recht herzlich bedanken und alles Gute wünschen.

From the Bottom of your Heart  💙

Ohne Worte …

Veränderungen im Vorstand

Neue Sportliche Leitung

 

(07.03.2021) Unser Sportlicher Leiter und Co-Trainer der Ersten Mannschaft, Philipp Schlebe, hat sich entschieden, ab März nur noch als Assistent von Frank Schäfer in unserer SG Westvororte / JFC zu fungieren. Nach Ablauf der Legislatur im Vorstand wird er nicht nochmals für das Amt des Sportlichen Leiters kandidieren und ist per 28.02.2021 aus diesem ausscheiden.

 

„Auch im Namen des gesamten Vorstandes möchte ich mich bei Philipp für sein Engagement recht herzlich bedanken. Sowohl menschlich als auch sportlich war die Zusammenarbeit jederzeit von gegenseitiger Achtung und Zielorientierung geprägt. Ich finde es schade, dass Philipp nicht weiter als Sportlicher Leiter arbeitet, wünsche ihm aber dennoch auch weiterhin alles erdenklich Gute.“ konstatiert unser Vorsitzender Renè Böhme.

 

„Auch mir hat die Arbeit in Vorstand, sei es mit Dr. Pannach oder seit letztem Jahr mit Rene Böhme, jederzeit viel Spaß gemacht. Wir waren alle gemeinsam äußerst erfolgreich.“ beschreibt Philipp Schlebe rückblickend seine Zeit in der Position als Sportlicher Leiter, die er insgesamt fünf Jahre – davon drei im Vorstand – mit viel Leidenschaft, Engagement und Herzblut ausfüllte.

 

Parallel zu den Verpflichtungen im Vorstand hat Philipp sich in die Aufgaben des Co-Trainers eingearbeitet, was ihm ebenfalls sehr viel Freude bereitet. Da aber beides zusammen sein Zeitmanagement sprengen würde, musste er sich für eine der beiden Aufgaben entscheiden. „Da ich sehr gern mit den Jungs zusammenarbeite und mich gern auch als Trainer weiterentwickeln möchte, habe ich mich dafür entschieden ab sofort erst einmal „nur“ als Co-Trainer die Saison zu beenden. Ich bin noch sehr jung und kann, wenn ich älter bin, immer wieder in administrativen Bereichen tätig sein. Momentan aber möchte ich lieber mit der Mannschaft auf dem Platz stehen.“ bekräftigt er seine Entscheidung.

 

Kommissarisch wird Sebastian Bernecker, bisher im Vorstand für die Nachwuchsarbeit im Verein zuständig, mit Unterstützung von Vorstandsmitglied Tino Ledig für alle sportlichen Belange zuständig sein. Dafür wünschen wir dem Duo Sebastian und Tino, welches natürlich jederzeit bei Fragen auf Philipp`s Ratschläge zurückgreifen kann, schon heute viel Erfolg und gutes Gelingen. Philipp wünschen wir für seine Tätigkeit als Assistenztrainer von Frank Schäfer ebenfalls nur das Beste.

 

Ohne Worte …

Support your local dealer ✅

Das Geschäft vor Deiner Haustür 

 

(28.02.2021) Nachdem wir in dieser Rubrik bereits das Kanitz und den Fan Sport Shop Winkler vorgestellt haben, wollen wir unsere kleine Serie „Das Geschäft vor deiner Haustür“, in der wir Freunde und Unterstützer unseres Vereins präsentieren, heute fortsetzen. 

Damit möchten wir für Ladengeschäfte unserer Stadt Gera etwas Werbung betreiben, um sie auf diesem Wege in der Corona-Krise, die vor allem kleinen Einzelhändlern stark zu schaffen macht, zu unterstützen.

Staubsauger kaputt? Kaffeemaschine läuft nicht richtig? Geschirrspüler macht komische Geräusche?

Kein Problem. Die Firma Elektro Wendt in der Wiesestraße ist trotz coronabedingter Schließung des Ladengeschäftes immer für Euch da.

 

Die Firma Elektro Wendt ist einerseits Sponsor unseres TSV, andererseits neben der materiellen und finanziellen Unterstützung auch aktiver Part unserer „Alten Herren“, denn mit Benny und Uli Wendt stehen die beiden „Chef`s“ für die Weiß-Blauen auf dem Platz.

 

Aber auch sie hat die Corona-Krise hart getroffen. Der kleine Familienbetrieb hat mit den Restriktionen hart zu kämpfen. Mit unserem kleinen Artikel möchten wir heute für die Dienstleistungen, welche nach wie vor in kleinerem Rahmen in Anspruch genommen werden können, etwas Werbung betreiben.

 

Staubsauer kaputt? Kaffeemaschine läuft nicht richtig? Geschirrspüler macht komische Geräusche? 

Auch, wenn das Ladengeschäft für den normalen Publikumsverkehr geschlossen ist, kann man in der angeschlossenen Werkstatt, wo der Eintritt immer nur für eine Person gestattet ist, seine kaputten Haushaltgeräte reparieren lassen. 

Unsere Redaktion konnte sich in der letzten Woche selbst davon überzeugen, wie professionell, pünktlich und servicenah bei Familie Wendt trotz der Umstände kundenfreundlich gearbeitet wird. 

 

Weitere Informationen zu unserem Partner findet Ihr auf dessen Homepage  www.elektro-wendt-gera.de. Bei Fragen zu Reparaturen oder zur Terminvereinbarung könnt Ihr die Firma Wendt in der Zeit von Montag bis Freitagvon 09:00 – 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:30 Uhr telefonisch (0365-711 74 09) oder per E-Mail (elektrowendt@t-online.de) jederzeit erreichen.

 

Ohne Worte …

Das Team hinter dem Team ⚽️

Ohne Schlagzeilen ✅

(21.02.2021) Nachdem wir Euch in dieser Rubrik im November und Dezember schon eine Vielzahl Ehrenamtlicher unseres Vereines präsentiert haben, wollen wir Euch heute in Teil 8 unserer Serie

Marco John

vorstellen und ihm mit diesem kleinen Artikel DANKE sagen. Er ist derjenige, der unsere „Alten Herren“ am Laufen hält. Er organisiert den Trainingsbetrieb und die Testspiele. Er schreibt die Spielpläne und die Spielberichte.

Er ist aber nicht nur Ansprechpartner für unseren Vorstand und unsere „Alten“, sondern auch für die anderen Vereine, wenn es darum geht, Spiele und Spielorte zu vereinbaren. Für sein nimmermüdes Engagement möchten wir an dieser Stelle nochmals Danke sagen und Marco kurz vorstellen.

Bereits im Alter von fünf Jahren begann der gebürtige Dürrenebersdorfer mit dem Fußballspielen. Bei Westvororte. Selbstverständlich. Im Tor. Auch, wenn das schon lange her ist, erinnert er sich noch an seinen ersten Trainer – Udo Klingmann. Bis zu den B-Junioren kickte Holle, wie er von seinen Freunden in Anlehnung an den Nick-Name seines Vaters genannt wird, in Scheubengrobsdorf bei Trainer Dietmar Winkler.

Erst im A-Junioren-Alter ging er auf Reisen. Bei Carl-Zeiss Gera – dem Nachfolger der ehemals erfolgreichen BSG Elektronik Gera, später Lusaner SC – schaffte er es als Keeper bis in die Verbandsliga, ein Sammelsurium namhafter Geraer Fußballer an seiner Seite. Jan Gatzemann, Thomas Winkler, Sven Peter und Enrico Raab, um nur einige zu nennen.

Auch die Gegner seiner Mannschaft hatten nicht weniger klangvolle Namen. So sah man sich in der Verbandsliga beim FC Carl-Zeiss Jena zum Beispiel solch bekannten Spielern wie Torsten Ziegner, Bernd Schneider und Robert Enke gegenüber.

Als es danach zu den Männern ging, schloss er sich dem SV Elterstal Bad Köstritz an, wo er unter Dietmar Sengewald trainierte. Später kickte er ein Jahr beim neugeründeten 1. FC Gera 03, ehe nochmals Bad Köstritz seine zwischenzeitliche Heimat wurde. Sein richtiges Zuhause ist allerdings nach wie vor Westvororte.

Dorthin kehrte er letztendlich zurück. Unter Harald Krieger, Werner Schorrig und Achim Posselt kickte er dort noch in der Kreisliga und der Kreisoberliga, ehe er seine Schuhe dann an den Nagel hing. Da es aber ganz ohne Fußball nicht ging, kamen ihm 2012 die „Alten Herren“ in der Saarbach-Arena gerade recht.

Zu Beginn als Alt-Herren-Spieler, später auch als Mannschaftsleiter. Diese Position übernahm er von seinem Vater, einem Scheubengrobsdorfer Urgestein, der 2013 plötzlich und unerwartet starb. Er hatte die „Alten Herren“ in den Westvororten aufgebaut und geführt. Marco ist heute noch stolz auf seinem Vater und darauf, dass er sein Werk fortführen konnte und noch kann.

Nach und nach entwickelte Marco sich bei den „Alten“ neben seiner Position im Tor auch zum „Team-Chef“. Parallel dazu arbeitete er neben Trainer Karsten Böttcher zwischenzeitlich noch als Co- und Torwarttrainer in der Ersten Mannschaft der SG Westvororte /JFC.

Ja, eine ganz schön prall gefüllte Vita, die bei Westvororte begann und hier wohl auch endet. Dafür wünschen wir Marco alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin viel Spaß bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, für die wir ihm nochmals recht herzlich danken.

Ohne Worte …

Fotos: Marco John

„Was macht eigentlich … ?“

Maksym Savitzkyi

(14.02.2021) Unvergessen und kaum zu übertreffen sicherlich gleich sein Einstand in Weiß-Blau. In der ersten Runde des Kreispokales erzielte er beim 8:0 in Hohenleuben vier Tore und setzte damit seine eigene sportliche Meßlatte und das Saisonziel äußerst hoch.

Neben dem Platz war er die ultimative Stimmungskanone. Egal ob in der Kabine, bei den Mannschaftsabenden oder bei den „internen Treffen“ der Spieler. Apropos Treffen. Den schönsten Treffer erzielte er wohl mit seinem selbst definierten „Tor des Jahres“ im Spiel gegen den FC Thüringen Weida als er kurz vor Ultimo per Kopf zum vielumjubelten 2:2 Ausgleich traf und bei den Fans und den Spielern einen Jubelsturm auslöste.

So umjubelt der Treffer auch war, so kurios war er aber auch. „Eigentlich habe ich den Ball gar nicht richtig getroffen. Vielleicht ist er aber auch gerade deswegen für den Weidaer Keeper Hendrik Penzel unhaltbar gewesen.“ fügt Maksym zu seinem wichtigsten Treffer im Trikot der Scheubengrobsdorfer schmunzelnd hinzu.

Obwohl Savi, wie er von allen genannt wurde, nur gut ein Jahr beim TSV war, hat er doch einen bleibenden und positiven menschlichen und sportlichen Eindruck hinterlassen. Schlechte Laune gab es bei ihm nicht. Er hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und einen Witz parat.

Vor seiner Zeit in der Saarbach-Arena kickte der gebürtige Ukrainer schon unter Trainer Karsten Böttcher, der als Trainer beim TSV an Maksym`s Transfer zu Westvororte großen Anteil hatte, in Stadtroda, spielte bei Schott Jena und dem FC Carl-Zeiss. In der Zweiten Mannschaft des FCC schaffte er es nicht nur bis in die Oberliga, er trainierte teilweise auch in der Ersten der Saalestädter und lief in Testspielen sogar für diese auf.

Aus Thüringen hat er sich vor etwa drei Jahren verabschiedet. „Ich bin nach Leipzig gezogen und habe mich in der Gastro-Branche mit einem „Soßenprinz“ Food-Truck selbständig gemacht. Währenddessen habe ich eine Marktlücke im Gesundheitswesen der Naturmedizin gesehen und mittlerweile den zweiten CBD Shop aufgemacht. Einer ist in Jena, der andere in Halle.“

Mittlerweile ist er in Leipzig gut angekommen und fühlt sich dort mit seiner Lebensgefährtin sehr wohl und zu Hause. „Zu Beginn habe ich als Neu-Leipziger viel Zeit mit meinem ehemaligen Westvororte-Mitspieler Gero Pandorf, der in Leipzig studiert hat, verbracht und die Stadt kennengelernt. Nach und nach entstanden aber auch neue Kontakte und Freundschaften.“

Und was macht der Fußball? „Die Fußballschuhe habe ich nach meinem „Tor des Jahres“ (lacht) komplett an den Nagel gehangen und mich nie wieder im Mannschaftssport versucht.“ erzählt er schmunzelnd. „Sehr selten spielen wir mal mit Freunden auf Kunstrasen, aber selbst da bin ich mittlerweile kaum noch Unterstützung für mein Team, sondern eher nur noch der Spaßvogel.“

Ansonsten ist er so geblieben, wie wir ihn kennengelernt haben. Gutgelaunt und positiv. „Die richtige Welt da draußen ist so bunt und farbenfroh, was ich durch den aktiven Fußball viele Jahre lang fast vergessen hatte. Mittlerweile hole ich das jetzt jedes Wochenende alles nach. Auch was Ausflüge und Urlaub betrifft. Momentan sind wir durch Corona zwar alle etwas eingeschränkt, aber ich denke positiv und hoffe, dass das normale Leben bald wieder Einzug hält.“ kommentiert er sein neues, fußballfreies Leben, für das wir ihm weiterhin viel Spaß und Erfolg, vor allem aber Gesundheit, wünschen.

Ohne Worte …

Mitgliederversammlung 2021 verschoben

Information für unsere Vereinsmitglieder

Der Vorstand des TSV Gera-Westvororte hat bei der letzten Vorstandssitzung darüber entschieden, sowohl die Mitgliederversammlung als auch den Sponsoren-Stammtisch 2021 zu verschieben. Die eigentlich und langfristig für Februar angedachten Jahres-Höhepunkte des Vereins können aufgrund der momentan Corona-Situation und der Kontaktbeschränkungen leider nicht stattfinden.

Der Vorstand hat sich einstimmig dahingehend verständigt, dass man zunächst die politischen Entscheidungen bis Ende Februar abwarten will, um anschließend auszuloten, ob man eine Mitgliederversammlung, die in diesem Jahr mit der Wahl des neuen Vorstandes verknüpft wäre, für Ende März oder Anfang April terminieren kann.

Parallel dazu prüft man Alternativen, wie zum Beispiel eine online-Veranstaltung oder eine Delegiertenversammlung. Sobald der Vorstand neue Entscheidungen getroffen hat, werden wir auch darüber zeitnah informieren.

Ohne Worte …

„Was macht eigentlich … ?“

# 17, Danny Unger

Es war immer so ein klein wenig wie ein Familienausflug. Auch dann, wenn er gar nicht gespielt hat. Mutter, Vater, Oma und Opa – sein eigener kleiner Fanclub – waren immer da. Neun Jahre lang hat er das Weiß-Blaue Trikot mit der Nummer #17 der Scheubengrobsdorfer getragen.

Schon als A-Junioren-Spieler kam er vom 1.FC Gera 03 an den Weidicht und spielte dort zu Beginn in der Zweiten Mannschaft von Trainer Renè Hein, der ihn bereits aus dem Nachwuchs beim FC kannte und als 17-jährigen zu Westvororte lotste. Unter Renè Hein wurde Danny schnell zum Stammspieler.

Selbst erinnert er sich gern an diese Zeit zurück und konstatiert: „Der Wechsel von der Jugend zu Westvororte, wo ich meine ersten Erfahrungen im Männerbereich sammeln konnte, war der richtige Schritt. Dort habe ich nicht nur Fußball gespielt, sondern eine zweite Familie dazugewonnen.“

Nur zwei Jahre später, mit gerade einmal 19 Jahren, war er dann schon Teil in der Ersten Mannschaft, stieg mit dieser zweimal auf, holte einen Pokalsieg und zwei Hallenkreismeister-Titel. Nach und nach avancierte er auf Grund seiner teilweise überragenden Leistungen zum Stammspieler und weckte auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten. Trotz zahlreicher Angebote blieb er den Weiß-Blauen jedoch insgesamt neun Jahre treu.

2017 bekam er sogar die Auszeichnung zum „Spieler des Jahres“ beim TSV. Mittlerweile kickt er beim SV Pforten in der Kreisoberliga. Er wohnt nach wie vor in Gera, mit seiner Freundin und einer Katze nunmehr im ruhigen Gera-Debschwitz. Beruflich ist er in Ronneburg bei der Firma Bachl beschäftigt.

Auch ihn belastet die aktuell ungewollte fußballfreie Zeit. „Mittlerweile fühle ich mich in Pforten sehr wohl. Leider kommt der Fußball momentan jedoch entschieden zu kurz. Aber bis jetzt sind wir und meine Familie gut durch die schwere Zeit gekommen.“

Auf unsere Frage hinsichtlich seiner Highlights als Spieler bei Westvororte schmunzelt er und sagt: „Aus sportlicher Hinsicht die beiden Aufstiege und der Pokalsieg. Vor allem aber das familiäre und freundschaftliche Miteinander und ganz besonders – und das werden meine Jungs von Pforten jetzt nicht gern hören – das Pokaldrama mit Westvororte im Erdbeerstadion.“

Auch wir erinnern uns an dieses legendäre Spiel im Kreispokal vor gut 400 Zuschauern am 16.Oktober 2016. Favorit Westvororte führte lange mit 1:0. Zehn Minuten vor Ultimo dann der Ausgleich für den unterklassigen SV Pforten. Das Erdbeerstadion steht jetzt schon Kopf. Aber es wird noch dramatisch.

In der 90. + 3 treffen die Schützlinge von Trainer Mike Brümmer auf dem schweren Geläuf erneut, führen jetzt gar 2:1. Die Bank der Pfortener und die Heimzuschauer stürmen das Spielfeld. Der Kreisligist ist jetzt eigentlich eine Runde weiter. Der Schiri überlegt kurz ob er gleich abpfeift oder ob er den eigentlich favorisierten und nun aber maßlos enttäuschten Scheubengrobsdorfern noch den Anstoß zuspricht und dann zur Pfeife greift.

Er entscheidet sich für Letzteres. Mit dem Mute der Verzweiflung schlägt Danny Unger, der erkennt, dass der gegnerische Torwart etwas weit vor seinem Kasten steht, den Ball sofort nach dem Anstoß wuchtig aber auch gefühlvoll gen gegnerisches Tor. Der Schiri – die Pfeife am Mund – zögert.

Keeper Enrico Petzold, eigentlich Feldspieler, heute aber auf der Linie überragend, lenkt den 40 Meter Schuss der Weiß-Blauen Nummer #17 mit den Fingerspitzen noch spektakulär an den Querbalken. Der Schiri – immer noch mit der Pfeife am Mund – zögert.

Von der Latte springt der Ball zurück in den 5-Meter-Raum wo Dominik Klammt zur Verwunderung aller – mutterseelenallein – steht und den Ball in der 90. + 7 Minute nur noch einschieben braucht. Der Schiri – die Pfeife am Mund – pfeift danach sofort ab. Nun stürmen die Weiß-Blauen Fans das Feld. Mit diesem Treffer rettet sich der schon totgeglaubte TSV in die Verlängerung und gewinnt letztendlich diesen Krimi, den sicherlich keiner der Aktiven je vergessen wird, mit 4:3.

„Meine jetzigen Mitspieler von Pforten schütteln heute noch ungläubig mit dem Kopf, können aber mittlerweile mit einem Schmunzeln im Gesicht über dieses denkwürdige Spiel reden.“ beschreibt Danny Unger die Situationen, wenn dieser Pokal-Fight mal wieder Gespräch im Erdbeerstadion ist.

„Das macht den Fußball aus, man darf nie aufgeben und sollte immer an seine Chance glauben.“ fügt Danny hinzu. „Aber nicht nur wegen dieses Spieles denke ich gern zurück. Neun Jahre Westvororte waren eine sehr schöne und unvergessliche Zeit. Die aktuellen Ergebnisse verfolge ich regelmäßig immer noch auf Facebook und Fussball. de und drücke meinem alten Verein natürlich auch weiterhin die Daumen.“

Die drücken wir Danny auch. Wir wünschen ihm für die Zukunft im sportlichen und auch privaten Bereich alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Danny, Du bist in der Saarbach-Arena ein jederzeit gern gesehener Gast und Freund.

Ohne Worte …

Das Geschäft vor deiner Haustür

Cafè. Bar. Leben. 💙

Die momentane Krise und die vielen Restriktionen machen vor allen Gastronomen und Einzelhändlern zu schaffen. Daher wollen wir, wie bereits in der letzten Woche, als wir den Fan Sport Shop Winkler präsentiert haben, heute wieder einen Partner unseres TSV in den Mittelpunkt stellen.

Das Kanitz

Seit vielen Jahren betreibt der ehemaliger Spieler und aktueller Sponsor des TSV Kevin Schulz die „Stammkneipe“ der Scheubengrobsdorfer. Wobei Kneipe das total falsche Wort ist. In riesengroßen Lettern schmücken die Worte „Cafè, Bar, Leben“ treffend das Innere des „Kanitz“, welches sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen altehrwürdigen Buchhandlung Kanitz befindet und an seiner Stirn nach wie vor den goldenen und denkmalgeschützten Schriftzug trägt.

Apropos Golden. Golden sind die Zeiten momentan kaum. Auch das „Kanitz“ hat arg mit der Schließung zu kämpfen. Unser Partner, der sein Ladengeschäft direkt auf dem Markt in Gera betreibt, musste wie auch viele andere Gastronomen bereits Anfang November schließen. Besonders die fehlenden Weihnachtsfeiern und der Weihnachtsmarkt haben zu tiefen Einschnitten geführt.

Aber Kevin Schulz wäre nicht Kevin Schulz würde er den Kopf hängen lassen. Ideen waren und sind gefragt. Und … in dieser für ihn existenzbedrohenden Situation wollen wir, die SG Westvororte/JFC, unseren Partner unterstützen und für ihn und seine Ideen Werbung betreiben.

So zum Beispiel für die selbstgebackenen und leckeren Torten, die man Samstag und Sonntag bis jeweils 15:00 Uhr ohne Vorbestellung im Kanitz abholen kann. Vom leckeren Geschmack dieser vielfältigen und kreativen Kreationen konnte sich nicht nur unsere Redaktion schon des Öfteren überzeugen.

Oder kennt ihr das leckere Frühstück? Nein? Dann wird es Zeit zum Beispiel das Kanitz-FIRMEN-FRÜHSTÜCK zu probieren! Bekannte Geraer Firmen wie auch Einzelne oder Familien haben diesen Service bereits in Anspruch genommen und waren begeistert. Habt auch ihr Interesse an einer Kostprobe?

Na dann, nix wie los! Kontaktiert das Kanitz per Telefon unter 0365-22605105 oder per mail an info@meinkanitz.de.

Und für Verliebte … jetzt, so kurz vor dem Valentinstag, eine besonders gute Idee ❤️

Ohne Worte …

„Was macht eigentlich … ?“

FW5 ✅

Nachdem wir in unserer kleinen Serie „Was macht eigentlich … ?“ am letzten Sonntag Daniel Voigt kurz in die Saarbach-Arena zurückgeholt haben, wollen wir heute wissen, wie es unserem ehemaligen Spieler Felix Walter, auch FW5 genannt, geht.

Beim Lusaner SC hat für Felix Walter alles angefangen. Als D-Junior wechselte er dann zum 1. FC Gera 03/JFC Gera. Dort durchlief er alle Jahrgänge in der Verbandsliga. Noch als A-Junioren-Spieler schloss er sich dann aber dem Post SV Gera an, wo er in der ersten Männermannschaft der Bieblacher  mit seinen gerade einmal 18 Jahren sofort in der Landesklasse kickte.

2016 kam er dann nach Scheubengrobsdorf, nachdem die ersten Abwerbungsversuche zuvor noch erfolglos waren. Zweimal ist er in den drei Jahren seiner aktiven Zeit in den Westvororten mit dem TSV aufgestiegen. In die Landesklasse und sogar in die Verbandsliga 💙

„Nach dem zweiten Aufstieg im Sommer 2019 habe ich mich dann allerdings entschieden zum VfL 1990 Gera in die Kreisliga zu wechseln, nachdem ich in meinem letzten Spiel sogar die Kapitänsbinde tragen durfte.“ berichtet er uns stolz.

Allerdings ist momentan an Fußball spielen noch lange nicht wieder zu denken. Corona hat allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ihm besonders. „Auch auf meinem Trainingsplan steht momentan fast ausschließlich „laufen“. Dabei weiß doch jeder, dass ich laufen hasse.“ kommentiert er seine momentane Situation leicht ironisch selbst und fährt fort „Ansonsten, wenn das Lauftraining erledigt ist, zocke ich gern FIFA 21 auf meiner neuen PS5 und ziehe genüsslich an meiner Shisha.“

FW5, wie er von seinen Freunden auf Grund seiner Lieblings-Rückennummer 5 genannt wird, wohnt nach wie vor in Gera, arbeitet bei der Firma Folientechnik Nielebock und freut sich wie sicherlich alle darauf, dass die Corona-Pandemie bald vorbei ist und die gesamte Fußballfamilie wieder aktiv werden kann.

Dafür wünschen wir ihm bei seinem neuen Verein viel Erfolg und im privaten und beruflichen Bereich natürlich alles erdenklich Gute. Felix, wir freuen uns, wenn du uns wieder einmal in der Saarbach-Arena besuchst.

Ohne Worte …

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