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6. Spieltag: SpVgg Geratal – Westvororte/JFC 2:4 (0:2) ⚽️✅

Den Frust von der Seele geballert 😡

(21.09.2021) Wer hätte das gedacht. Wer hätte das nach dem letzten Spiel und der vergangenen Woche geahnt. Mit 4:2 siegt man auch in dieser Höhe hochverdient über die Spielvereinigung Geratal. Schon bei der Erwärmung merkte man gegenüber der Woche zuvor eine gewisse Gelöstheit.

Und genau so starteten unsere Jungs in das Spiel. In den Anfangsminuten überrollte man den Gastgeber regelrecht. Von Beginn an spielte man äußerst konzentriert nach vorn und erarbeitete sich schon in der Anfangsphase ein zwei gute Möglichkeiten. Dabei durfte sich einmal Maximilian Kott im Tor der Gastgeber auszeichnen, beim zweiten Mal hatte er Glück, dass Tom Eichberger das Aluminium im Wege stand.

Nach 10 Minuten dann aber bereits der Lohn für das couragierte Auftreten der Mannschaft von Philipp Schlebe. Einen Freistoß von halb links, den Martin Ludwig in den Strafraum streichelte, vollendete Maximilian Kurt per Kopf zur verdienen frühen Führung.

Weiterhin fast nur Westvororte. Ansehnliche Ballpassagen, viel direktes Spiel und Kombinationssicherheit zeichneten uns in dieser Phase aus. Weitere Chancen folgten, doch Kapitän Dominik Klammt und Tom Eichberger vergaben. Noch.

Geratal machte es uns Mitte der ersten Halbzeit nun leicht. Vorn waren wir bei gegnerischem Ballbesitz sehr aktiv, mussten jedoch bei langen Bällen der Spielvereinigung immer wieder vorsichtig sein. Das war unsere Defensive auch. Waren es in der Anfangsphase die kopfballstarken Dörlitz, Kurth und Zschille konnte sich im zweiten Durchgang auch Julius Jurke auszeichnen.

Der TSV hatte das Spiel in der Hand und hätte längst nachlegen können, ja müssen. So aber ergaben sich auch Möglichkeiten für unseren Gastgeber, die unseren Torhüter allerdings jederzeit auf der Höhe zeigten. Die Pausenführung war verdient, man hätte gar mit zwei oder drei Toren mehr führen können.

Auch nach dem Pausen-Tee kommen wir hochkonzentriert und fokussiert auf dem Platz zurück. Der unbedingte Wille die Führung auszubauen war nicht zu übersehen und zwang die Spielvereinigung immer wieder zu Fehlern. Solch einen nutzte Franz Hoffmann gnadenlos aus, als Keeper Kott über den Ball schlug. Im Stile eines abgezockten Mittelstürmers vollendete er zum 2:0.

Nur zwei Minuten später sieht der Gästekeeper abermals nicht gut aus. Einen mit viel Effet geschlagenen Freistoß von Tim Richter versenkt Tom Eichberger aus Nahdistanz per Kopf und bringt unsere Mannen mit 3:0 in Front. Eine kleine Vorentscheidung?

Westvororte weiterhin die bessere Mannschaft. Geratal fällt nicht viel ein. Gera wechselt. Mucki Diallo nun auf dem Platz. Gleich bei seiner ersten Aktion, als Bosse Struz ihm den Ball präzise in den Lauf spielt, düpiert er den gegnerischen Torhüter und erzielt per Tunnel das vielumjubelte 4:0.

Im Gegensatz zu letzter Woche erleben wir heute einen höchst effizienten und effektiven TSV. Kicker aus der „zweiten Reihe“ stürmen unbekümmert nach vorn. Stürmen zum Erfolg. Sie stürmen in die Herzen der Fans und lassen schnell vergessen, wie bitter ein Unentschieden oder ein Abschied sein können.

Mit der klaren Führung im Rücken schlich sich nun ein wenig der Schlendrian ein. Die SG Westvororte/JFC nicht mehr so präsent, nicht mehr so überlegen. Ungenauigkeiten und Abspielfehler prägten diese Phase. Nach einem langen Ball in unseren Strafraum erwischt Clemens Bierbaum seinen Gegner etwas unsanft, so dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb als auf den Punkt zu zeigen.

Der bisher beste Gerataler Bastian Bischof allerdings kann diese Chance nicht nutzen und verzieht mit Unterstützung des Außenpostens knapp. Bierbaum, der die Ecke geahnt hatte, wäre wohl vielleicht auch rangekommen?! Weiter 4:0. Bekommen wir die Null bis zum Ende durch?

Nein. Bedingt auch der Tatsache, dass wir in den letzten 20 Minuten den attraktiven, offensiven und erfolgreichen Fußball der ersten Stunde vermissen lassen. Hinzukommt, dass die Weiß-Blauen nach der Umstellung nun etwas defensiver ausgerichtet sind. Und abermals gibt es Strafstoß. War der erste noch berechtigt, stellen wir den zweiten in Frage.

Aber wir kritisieren nicht, wir lamentieren nicht. Und diskutieren wollen und werden wir auch nicht, denn das haben wir in den letzten Tagen zu Genüge getan. Der Blick nach vorn war der genau Richtige, wie auch der Auftritt der Mannschaft als geschlossene Einheit und der hochverdiente Erfolg mit vier eigenen Treffern heute eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Daran können auch die beiden abermals recht einfachen Gegentore in der Schlussphase und weitere, teils hundertprozentige Möglichkeiten der Spielvereinigung Geratal nichts ändern. Entlastung für uns Fehlanzeige. Dennoch bringt man den Sieg routiniert nach Hause.

Das einzige was man im Ilmkreis zurücklässt ist ein großes Dankeschön an hervorragende Gastgeber. Vom Einweiser auf dem Parkplatz über einen Kasten Bier in der Kabine bis hin zur Roster für jeden Spieler empfing man uns mit besonders herzlicher Gastfreundschaft.

Ohne Worte …

#daswirsiegt
#ausgerafürgera

Personelle Veränderungen

Rico Heuschkel verlässt den TSV

(20.09.2021) Gut zweieinhalb Monate ist es her, als Rico Heuschkel sich unseren Farben angeschlossen hat. Am vergangenen Montag hat er den Vorstand und die Mannschaft jedoch recht überraschend darüber informiert, dass er sich entschieden hat, dem Verein und dem Team ab sofort nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Beim 4:2 Sieg in Geratal stand er schon nicht mehr in den Reihen unserer SG. Wir wünschen Rico auf seinem weiteren Wege sowohl im privaten als auch im beruflichen und sportlichen Bereich alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Des weiteren wurde Leon Sippel per sofort freigestellt. Auch Leon wünschen wir für die private, berufliche und sportliche Zukunft alles erdenklich Gute und viel Erfolg, vor allem natürlich viel Gesundheit.

Unsere Redaktion möchte es nicht versäumen, sich bei Leon nochmals für sein Engagement und seine Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit recht herzlich zu bedanken.

Ohne Worte …

Termin steht vorbehaltlich

Pokal und Liga

(14.09.2021) Vorausgesetzt natürlich, dass der Protest des FC Thüringen Weida nicht fruchtet. Dann erwarten wir am Samstag, d. 09.10.2021 um 14:00 Uhr den Oberligisten von FC Einheit Rudolstadt. Ein Hammerlos für unsere Mannschaft.

Offen jedoch noch der Einspruch des FC Thüringen Weida gegen die Wertung des Pokalspieles bei Chemie Kahla, bei dem ein Wechselfehler passierte und der TFV in seinem Urteil das Spiel für den FC Thüringen als verloren wertete. Dagegen haben die Sportfreunde aus Weida Einspruch eingelegt.

Sollte der Protest von Erfolg gekrönt sein, müssen unsere Jungs noch warten, denn dann würde erst die Begegnung zwischen Weida und Rudolstadt stattfinden. Die SG Westvororte/JFC würde dann auf den Sieger dieser Partie treffen.

Sollte der FC Thüringen dieses Match für sich entscheiden, würden unsere Mannen dann zu einem neu anzusetzenden Termin in Weida antreten. Gewinnt Rudolstadt hätten wir den FC Einheit wie eingangs beschrieben in der Saarbach-Arena zu Gast.

Also nicht nur das Spiel verspricht Spannung, sondern auch der weitere Verlauf des Einspruches des FC Thüringen Weida gegen die Wertung des Spieles in Kahla.

Lassen wir uns überraschen und freuen uns nun aber bereits auf die Begegnung am kommenden Samstag um 14:00 Uhr in Geratal, wenn es erst einmal wieder um Punkte geht.

Um die geht es auch am Sonntag, d. 19.09.2021, wenn unsere Zweite um 15:00 Uhr in der heimischen „Saarbach-Arena“ den FSV Mohlsdorf empfängt.

Daumendrücken ist also am Wochenende wieder doppelt angesagt.

Ohne Worte …

Oldtimer. Motorsport. Revival.

Konsum Rallye Revival 2021 – In den Westvororte

(13.09.2021) Das KONSUM-Rallye Revival ist eine alle zwei Jahre stattfindende touristische Motorsportveranstaltung für Oldtimer mit Wertungsprüfungen, die in der Tradition der legendären KONSUM-Rallye, dem Lauf zur DDR-Rallye-Meisterschaft in den 1970er Jahren, entstanden ist.

In Frankenthal gibt es wieder eine Durchfahrtskontrolle und auch für alle Motorsport- oder Oldtimer-Interessierten die Gelegenheit Oldtimer aller Klassen live zu erleben. Die ersten Fahrzeuge erreichen Frankenthal am Sonntag, d. 19.09.2021 gegen 13.15 Uhr.

Der Heimat- und Feuerwehrverein sorgt für einen Imbiss und freut sich auf regen Zuspruch. Lasst uns die Westvororte also am kommenden Sonntag gemeinsam wieder zu einem besonderen Ort werden.

Ohne Worte …

5. Spieltag: Westvororte/JFC – 1. FC Sonneberg 04 2:2 (1:1)

Die Nachspielzeit wird nicht unser Freund

(12.09.2021) Andere lassen den oder die Punkte liegen. Vielleicht sollten wir einfach den Stift auch mal liegen lassen?! Aber, es ist unser Job. Und Sonntag früh stehen wir in der Pflicht. In der Pflicht der Fans. Der Lesenden zumindest. 90 Minuten. Pflicht. Sonntag früh. Bei bitterem Kaffee. Denn eine Kür ist es nach solch einem Spiel definitiv nicht, die richtigen Worte zu finden. Andere haben schon beim „Auf Wiedersehen“-sagen gegenüber den Fans Probleme. So etwas stimmt uns doppelt enttäuscht und nein, wir haben nicht gut geschlafen.

Klar könnten wir jetzt und hier aus reiner Enttäuschung nur schnell einen Abriss der Geschehnisse in chronologischer Folge oder eine Aufzählung aller Chancen und Tore mit Minutenangabe zu Papier bringen. Oder wir könnten den Bericht am Montag einfach nur aus irgendeiner Gazette sharen. Aber das ist nicht unser Ding. So schwer es fällt, wir stellen uns dieser unangenehmen Aufgabe und sagen trotz der immer noch tief sitzenden Enttäuschung auch an diesem Sonntag „Guten Morgen Westvororte“.

Die Etikette verbietet es uns unseren Gefühlen und Emotionen sprachlich freien Lauf zu lassen. Ja, es ist wirklich einfach nur zum … den Stift in die Ecke schmeißen. Wir sind Amateure im Bereich der Schreiberei. Umso schwerer fällt es uns die passenden Worte zu finden. Wir sind emotional nah am Verein und persönlich und mit den Herzen eng an der Mannschaft. Mehr vielleicht als andere, die glauben, dass sie den besten Job machen. Umso schwerer fällt es uns natürlich, wenn abermals, wie schon gegen den FC Erfurt-Nord, ein sicher geglaubter Sieg in der Nachspielzeit hergeschenkt wird. Diese Nachspielzeit wird nicht unser Freund.

Bezeichnend auch, dass, wie schon gegen Erfurt-Nord, etwa 10 Minuten vor Schluss Marcus Schneider ausgewechselt wird und wir die Führung nicht ins Ziel bringen? Der Chancen waren genügend vorhanden. Auch wenn in der ersten Halbzeit das Spiel ausgeglichen war und es mit einem durchaus gerechten 1:1 in die Pause ging. Aber der Reihe nach.

Mit den Gedanken noch in der Kabine war wohl unsere Defensive in der vierten Minute, als Christopher Hopf nach schönem Diagonalpass auf einmal völlig frei im Strafraum stand und sich die Ecke aussuchen konnte. Wieder so ein einfaches Gegentor. Nach einem Eckball und dem Kopfballtreffer von Rico Heuschkel konnte man die Gästeführung nur drei Minuten später egalisieren und zum 1:1 ausgleichen.

Nach gut einer viertel Stunde hat nun auch der Wettergott ein Einsehen mit den Mannschaften und den 100 Zuschauern. Der Sonnenschein vertreibt den Dauerregen. Kurth rettet mit dem Scheitel vor dem einschussbereiten Gottschalk. Immer wieder verlieren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung. Die schnellen Gegenstöße der Südthüringer sind gefährlich. Gefährlich sind unsere Gäste auch in den Zweikämpfen. Die erste Gelbe für unsere Gäste hätte auch schon die dritte oder eine Andersfarbige sein können. Es ist hart. Spätestens nach dem absolut unfairen und groben Einsteigen gegen Tim Richter konnten unsere Gäste froh sein, dass sie nicht die nächste Stunde in Unterzahl bestreiten mussten.

Nach und nach haben wir aber etwas mehr vom Spiel. Und wir haben die ersten Möglichkeiten. Ludwig scheitert aus der Distanz. Richter kann dreimal gefährlich in den Strafraum des 1. FC Sonneberg eindringen. Leider findet er bei seinen Rückpässen von der Grundlinie nie den Fuß eines freien Mitspielers.

Dann scheitert Heuschkel am Sonneberger Keeper, der gekonnt den Winkel verkürzt. Bei hohen Bällen hat dieser allerdings große Probleme. Wir nutzen das jedoch nicht. Auf der anderen Seite haben unsere Gäste aus dem Thüringer Wald per Freistoß von der Strafraumgrenze noch zweimal die Möglichkeit auf den Führungstreffer. Beide Chancen werden jedoch leichtfertig vertan.

Pause. Mit einem leistungsgerechten 1:1 geht es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte geht nur noch in eine Richtung. Wir übertreiben nicht. Aber Westvororte hat gefühlt 70 oder 80 % Ballbesitz und Strafraumszenen im Minuten-Takt. Sonneberg kommt hinten kaum mehr raus. Wir könnten jetzt alle Chancen aufzählen, was allerdings den Rahmen sprengen würde. Belassen wir es dabei, dass sich Unvermögen, Pech und Leichtfertigkeit die Waage hielten, so dass es noch lange beim mittlerweile für unsere Gäste äußerst schmeichelhaften 1:1 blieb.

Nur einmal musste unser erst 19-jähriger Torhüter Jonas Tämmler, der heute den beruflich verhindern Clemens Bierbaum ersetzte, ernsthaft eingreifen, pariert aber überragend. Insgesamt hat er seine Sache richtig gut und unaufgeregt gemacht. Die wenigen Konter, die der 1. FC Sonneberg auf seiner Halbenseite verzeichnen konnte, spielten die Gäste schlecht aus oder sie wurden Beute unserer Defensive oder der vom aufmerksamen Tämmler.

Auf der anderen Seite wird der Druck immer größer. Es müsste längst 2:1 oder höher stehen. Ein glasklarer Elfmeter wird uns verwehrt. Eine zweite strittige Szene wird eben so mit „weiterspielen“ bewertet. Mehrfach geht es für die Unparteiischen jetzt zu schnell. Kurz darauf wieder Glück für Sonneberg. Das war dann in der 72. Minute allerdings aufgebraucht. Marcus Schneider bekommt den Ball etwa 16 m vor dem Tor in den Lauf, zögert nicht und dreht die Kugel direkt mit Effekt ins Dreiangel. Ein Traumtor.

Warum unser Torschütze 10 Minuten vor Ultimo ausgewechselt wurde, müssen wir noch recherchieren. Wie schon gegen Erfurt, als er bei eigener Führung den Platz verließ, können wir die Führung nicht über die Zeit bringen. Das kann natürlich auch Zufall sein.

Aber egal wie, es kam, wie es kommen musste. Wir schreiben die 92. Minute. Einen aus Verzweiflung aus etwa 20 Metern zentral aufs Tor geschlagenen Ball kann Jonas Tämmler nicht festhalten. Beim Nachfassen erwischt er wohl den Fuß des Gegenspielers, der geschickt fällt. Der Schiedsrichter entscheidet nach einer Denksekunde auf Strafstoß.

Den macht die Sonneberger Tor-Garantie André Gottschalk, der die Torschützenliste der Liga mit nunmehr sechs Treffern anführt, in der 92. Minute rein, so dass am Ende abermals eine Gastmannschaft jubelnd die Saarbach-Arena verlassen konnte. Die Nachspielzeit wird nicht unser Freund. Wir trauern wieder einmal den vielen Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben, den leichten Fehlern in der Abwehr und den verlorenen Punkten hinterher.

Aber wir schauen auch schon wieder nach vorn. Und wir schauen positiv nach vorn. Dafür allerdings gibt es keine Punkte. Auch nicht dafür, dass wir gestern vielleicht wieder einmal die bessere Mannschaft waren. Eigene Tore erzielen, gegnerische verhindern. Dafür gibt es Punkte. Schon nächsten Samstag hat man in Geratal allerdings die nächste Möglichkeit.

Also: Kopf hoch, Jungs! Weiter geht’s. Punkten! Sieben haben wir schon. So viel wie in keiner der beiden Serien davor. Wenn uns gestern vor dem Spiel einer gefragt hätte, ob wir mit einem Unentschieden leben könnten, viele hätten wohl JA gesagt. Ergo: Eine durchaus positive Bilanz. Und, wenn wir die bisherige Saison jetzt noch einmal kurz Revue passieren lassen, sind wir eigentlich gar nicht mehr so sehr enttäuscht. Eher stolz 💙 und deswegen schmeckt der Sonntag-Morgen-Kaffee ☕️ jetzt gar nicht mehr so bitter.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

❗️❗️❗️ Achtung❗️❗️❗️

Geänderte Anstoßzeit ✅

(08.09.2021) Entgegen anderer Veröffentlichungen erfolgt der

Anstoß zum Spiel gegen den 1.FC Sonneberg am Samstag bereits um 14:00 Uhr ❗️

Damit ist man einem Wunsch unserer Gäste aus dem Thüringer Wald nachgekommen, die um die Vorverlegung dieses Spieles gebeten haben.

Hier noch ein wichtiger Hinweis für die Zuschauer:

Die Anfahrt nach Scheubengrobsdorf / Westvororte ist weiterhin nur von Gera kommend möglich. Eine Zufahrt von der Autobahnabfahrt Rüdersdorf oder von Töppeln über Frankenthal ist wegen einer Baustelle nicht möglich.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Chancenlos gegen Hohenölsen

Zweite unterliegt zu Hause

(06.09.2021) Traumhafte Bedingungen fanden beide Mannschaften am Sonntag Nachmittag in der Saarbach-Arena vor. Den Sonntag vergolden konnten aber nur unsere Gäste. Und das durchaus verdient. Die im Schnitt entschieden jüngeren Spieler des Hohenölsener SV waren unseren Mannen in fast allen Belangen überlegen.

Folgerichtig auch die Führung durch Paul Müller in der 21. Minute. Noch konnten die Jungs von Spielertrainer Gordon Schorrig antworten. Jens Pieger war es, der eine Unstimmigkeit der Gästeabwehr nutzte und aus Nachdistanz zum Ausgleich traf. Die Freude wehrte aber nur kurz, denn noch vor der Pause gingen die Gäste durch Sören Groß abermals in Führung.

Rico Seidenzahl, der heute das Tor unserer Weiß-Blauen hütete, durfte sich kurz vor der Pause auszeichnen und verhinderte eine höhere Führung. Mit dem knappen Rückstand und weiterhin viel Hoffnung auf den ersten Punkt ging es in die Pause.

Aus der kamen unsere Gäste entschieden zielstrebiger zurück aufs Feld. Binnen drei Minuten erhöhten Moritz Preuß nach einem individuellen Fehler in unserer Defensive und Tobias Jahn auf 4:1. Somit war bereits nach gut 50 Minuten eine Vorentscheidung gefallen. Kurz keimte in der 70. Minute bei unseren Spielern nochmals Hoffnung auf, als abermals Jens Pieger für seine Farben traf und auf 2:4 verkürzte, nachdem unsere Gäste an der Mittellinie den Ball leichtfertig verloren und unser Doppeltorschütze allein aufs Tor zulief. Der Treffer dann Formsache.

Die nun erhoffte Schlussoffensive unserer zweiten Mannschaft, für die unter anderem unser Vorstandsvorsitzender René Böhme auflief, verpuffte allerdings. Läuferisch und auch spielerisch entschieden stärker unsere Gäste, die auch von vielen Fehlpässen unserer Mannen profitierten, aber Dank Rico Seidenzahl im Tor, der sich in der Schlussphase noch mehrfach auszeichnen durfte, keinen weiteren Treffer erzielten.

Nun liegt das Augenmerk auf dem nächsten Spiel, wenn die Mannschaft von Gordon Schorrig am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr bei der Zweiten des FSV Berga zu Gast ist.

Ohne Worte …

Thüringer Landespokal, 2. Hauptrunde

Nachhaltig in den Pokal 🍀

(05.09.2021) Mit drei Kleinbussen, einer davon rein elektrisch betrieben, ging die Reise am Sonntag ins etwa 170 km entfernte Meiningen. Im Gepäck eine motivierte Mannschaft und eine große Portion Respekt vor dem Gastgeber, dem Herpfer SV, den man kaum kannte und der in der Landesklasse Staffel drei momentan immerhin den dritten Platz belegt. Kein Sonntags-Spaziergang also? Umso mehr durfte man von den eigenen Gesetzen des Pokals überrascht sein.

Die SG Westvororte/JFC zeigte auf der sehr schönen Anlage im Waldstadion aber von Beginn an, dass man keine Zitterpartie wollte und seiner Rolle als Favorit gerecht werden sollte. Vor 117 Zuschauern ging man in der 30. Minute durch Tim Richter verdient mit 1:0 in Führung. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Noch vor der Pause gelang den Gastgebern in der 44. Minute der Ausgleich.

Nur eine Minute nach dem 1:1 hatte Bosse Struz aber schon wieder die Möglichkeit seine Mannschaft abermals in Führung zu bringen, scheiterte aber, nachdem Tim Richter im Strafraum gefoult wurde, mit seinem 11 Meter an Torhüter Holland-Moritz, so dass es mit dem Remis in die Pause ging.

Mit viel Elan kamen unsere Jungs aus dieser zurück. Und mit einem reaktionsschnellen Bierbaum, der in der 46. Minute die Führung der Herpfer verhinderte. Kaum waren jedoch weitere fünf Minuten im zweiten Durchgang gespielt, war es Max Dörlitz, der per Kopf die erneute und verdiente Führung für die Gäste erzielte. Westvororte/JFC bleibt am Drücker. Die Begegnung aufgrund des Ergebnisses allerdings jederzeit weiterhin spannend. Die Heimmannschaft und deren Zuschauer hatten aufgrund der nur knappen Führung der Weiß-Blauen allerdings weiterhin Hoffnung.

Das jedoch änderte Daniel Gehrt in der 66. Minute, als er seine Farben mit 3:1 in Führung brachte. Somit war Mitte der zweiten Hälfte für eine kleine Vorentscheidung gesorgt. Nur 10 Minuten später dann wohl der Genickbruch für unsere Gastgeber aus Meiningen, als Marcus Schneider mit dem 4:1 alles klar macht.

Zwar kam der Herpfer SV in den letzten fünf Minuten noch zweimal gefährlich vor unser Tor, konnte allerdings kein Resultatverbesserung erzielen und musste sich den physisch entschieden stärkeren Geraern geschlagen geben.

Auch, wenn unsere Jungs aufgrund schwacher Gastgeber heute keine Superleistung abliefern mussten, können wir mit dem Auftritt am ungeliebten Sonntagnachmittag, dem Ergebnis und dem Einzug in die nächste Runde sicherlich mehr als zufrieden sein. Lassen wir uns nun überraschen, auf wen wir dann treffen werden.

Für heute wünschen wir unseren Jungs eine gute und staufreie Heimreise. Beim Herpfer SV bedanken wir und nochmals für die Gastfreundschaft und wünschen für die Saison 2021/22 weiterhin alles Gute und viel Erfolg 🍀

Ohne Worte …

Ins Netzt gegangen ✅

Aus grau wird weiß-blau 🤍💙

(04.09.2021) Seit Donnerstag zieren unsere Tore in der Saarbach-Arena neue Netze. Das weiß-blaue Präsent von Rico Seidenzahl hat der Inhaber der Firma Seiza nicht nur gesponsert, sondern gestern Nachmittag auch selbst angebracht.

Hoffen und wünschen wir, dass diese neuen Hingucker in den Toren der Saarbach-Arena bei den Spielen auf der richtigen Seite zappeln. Ein großes Dankeschön an die Firma Seiza und Inhaber Rico Seidenzahl, der „ganz nebenbei“ auch noch ein großer Fan unserer Weiß-Blauen ist.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Reaktion zeigen ✅

Eine Runde weiter kommen 💙

(01.09.2021) Am kommenden Sonntagd. 05.09.2021 geht es ins gut 170 Km entfernte Meiningen zum Herpfer SV 07. Warum das Spiel bei einer Auswärtsfahrt mit insgesamt fast 350 Kilometern für einen Sonntag angesetzt ist, ist fragwürdig. Aber wir nehmen es wie es ist. Und wir nehmen das richtig ernst.

Eine Runde weiter kommen lautet das Ziel. Und eine Antwort geben natürlich. Eine Antwort auf die ärgerliche Niederlage am Sonntag beim SV Schott Jena. Anstoß im Meininger Ortsteil Herpf im Waldstadion ist um 15:00 Uhr. Auf jeden Fall drücken wir unseren Jungs die Daumen und hoffen, dass wir auch nach dem Spiel weiterhin im Pokal vertreten sind.

Zeitgleich gilt das Daumendrücken auch für unsere Zweite. Nachdem das Spiel in Niederpöllnitz am vergangenen Wochenende abgesagt wurde, erwarten die Mannen von Gordon Schorrig am Sonntag um 15:00 Uhr den Hohenölsener SV, der aus den bisher zwei Begegnungen nur einen Punkt erringen konnte und sein Konto in der Saarbach-Arena sicherlich aufbessern will.

Deswegen braucht unsere Mannschaft auch von den „Rängen“ viel Unterstützung, so dass wir die Fans, die am Sonntag nicht mit nach Meiningen fahren, auffordern, unsere Zweite zu supporten. Wir wollen die Punkte zu Hause behalten.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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