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Der Pokal ruft. Ein Oberligist kommt.

Schaffen wir die Sensation?

(06.10.2021) Einen ganz harten Brocken hat man unseren Jungs im Achtelfinale des Thüringer Landespokales zugelost. Mit dem FC Einheit Rudolstadt hat uns der Thüringer Fußball Verband TFV zwar ein Heimspiel in der „Saarbach-Arena“, aber auch eine schier unlösbare Aufgabe beschert.

Umso mehr sollte die Mannschaft von Philipp Schlebe jedoch motiviert sein, vielleicht doch die kleine Sensation zu schaffen. Und wenn nicht, werden sich die Mannen um Kapitän Dominik Klammt sicherlich erhobenen Hauptes aus dem Pokalrennen verabschieden.

Immerhin hat unser Gast seine letzten drei Oberliga-Punktspiele gewonnen und wird sicherlich mit breiter Brust und der Empfehlung von 13 Punkten aus bisher acht Begegnungen nach Scheubengrobsdorf reisen.

Noch aber können wir hoffen und machen das auch gemeinsam mit unseren Fans und Zuschauern, die wir am Samstag zum Anstoß bereits ab 14:00 Uhr in der Saarbach-Arena recht herzlich begrüßen. Einlass ist bereits eine Stunde vorher, also ab 13:00 Uhr.

Selbstverständlich begrüßen wir auch unseren sportlichen Gegner aus Rudolstadt, dessen Fans sowie das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Tarik El-Hallag auf das Herzlichste. Für das leibliche Wohl unserer Gäste ist wie immer gesorgt.

Auch unsere zweite Mannschaft darf diesmal zuschauen, spielt sie doch erst tags drauf. Am Sonntag um 15:00 Uhr begrüßt das Team um Spielertrainer Gordon Schorrig mit der VSG 1960 Cossengrün den aktuellen Tabellenzweiten. Also ebenfalls eine sehr schwere Aufgabe. Umso mehr gilt am kommenden Wochenende Daumendrücken. Punkte sind das Ziel unserer Zweiten. Die nächste Runde im Pokal das der Ersten.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#pokalzeit

#achtelfinale

#diesensationschaffen

#ohneworte

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#dorfliebe

8. Spieltag: FC Thüringen Weida – Westvororte/JFC 2:1 (2:1)

Die Niederlage mit dem Blick nach vorn

(04.10.2021) Wieder einmal, wie in dieser Saison schon so oft, kann die SG Westvororte/JFC aus einer Führung kein Kapital schlagen. So blieb es dem FC Thüringen Weida gestern vorbehalten, den Sieg auf dem Roten Hügel zu feiern. In Scheubengrobsdorf trauert man wieder einmal den vergebenen Chancen hinterher. Dabei begann es doch recht vielversprechend.

Gastgeber-Torhüter Haase vertändelt den Ball gegen Tim Eichberger etwas leichtfertig und konnte im Anschluss daran nur hinterherschauen, wie die Geraer bereits nach drei Minuten in Führung gingen. Weida in der Anfangsphase dennoch mit mehr Ballbesitz.

Unsere Führung währte aber nur kurz. Denn nur drei Minuten später gelang dem FC Thüringen Weida bereits der Ausgleich, als Marcel Hartmann per Freistoß zum 1:1 traf, während Clemens Bierbaum noch seine Mauer stellte, da der Schiedsrichter kurz zuvor klar und deutlich und für alle sichtbar mit gehobenem Arm auf seine Pfeife zeigte. Warum der Treffer trotzdem zählte, obwohl der Referee noch nicht gepfiffen hatte, wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben.

Aus unserer subjektiven Sichtweise ebenfalls fragwürdig auch seine Entscheidung, warum er, als Franz Hoffmann allein durch war und gelegt wurde, keinen Strafstoß für die Scheubengrobsdofer gab. Nur eine Minute später entscheidet er sich auf der anderen Seite in einer vergleichbaren Situation dafür, auf den Punkt zu zeigen. Marcel Hartmann liest sich diese Chance nicht entgehen und drehte per Strafstoß das Spiel in dieser turbulenten Anfangsphase zu Gunsten der Heimmannschaft.

Westvororte/JFC jedoch unbeeindruckt. Die großen Chancen der Gastgeber sind von ein paar Ecken oder Freistößen, die allerdings allesamt kaum Gefahr brachten, nach gut 15 Minuten alle aufgezählt. Anders auf der Gegenseite. Der Gast, wenn auch nicht überzeugend, diktiert das Spiel. Dominik Klammt trifft die Latte. Den zurückspringenden Ball kann Franz Hoffmann allerdings nicht verwerten und trifft per Kopf ebenfalls nur den Querbalken. Jetzt Tom Eichberger. Der setzt nach. Im Strafraum-Dreikampf mit Torhüter Haase und Kai Schumann gehen alle zu Boden. Und? Mit Freistoß für Weida wird das Spiel fortgesetzt.

Bis dato war es hart und es blieb auch so. Insgesamt ging es über die gesamte Spielzeit intensiv zur Sache. Sechs Gelbe Karten für die Hausherren und vier für unsere Jungs und auf jeder Seite ein Platzverweis zeugen davon. Leider war auch der überforderte Schiedsrichter nicht in der Lage das Spiel zu beruhigen und fand bis zum Schlusspfiff keine einheitliche und neutrale Linie.

Aber auch die beiden Mannschaften bekleckerten sich in Durchgang eins nicht mit Ruhm. Die Begegnung weit von gehobenem Landesliga-Niveau entfernt. Die zweite Hälfte ebenfalls kein fußballerrischer Leckerbissen, auch wenn der TSV jetzt das Zepter komplett übernommen hat.

Weitere Möglichkeiten für die Weiß-Blauen. Zweimal kann Weida den Ball noch gerade so von der Torlinie kratzen, Schneider und Dörlitz behindern sich selbst und auch Franz Hoffmann ist der Torerfolg vergönnt, als Christopher Haase stark reagiert.

Nach zwei taktischen Fouls von Daniel Zschille kann dieser mit Gelb-Rot bereits nach 56 Minuten duschen gehen. Auf der anderen Seite glatt Rot, nach dem Marcel Hartmann dem Schiedsrichter nach mehreren Fouls und einem Wortgefecht keine andere Wahl ließ. Ironie des Schicksals, dass ein Rotsünder gestern zum Matchwinner und zum gefeierten Helden wurde?

Westvororte/JFC setzt alles auf eine Karte. Schneider und Dörlitz jetzt gemeinsam im Sturmzentrum. Allerdings fehlte unseren Mannen heute die entscheidende Durchschlagskraft. Auch mit Fortuna waren wir heute nicht im Bunde.

Aufpassen musste man auf der anderen Seite bei den gelegentlichen Kontern der Penzel-Elf, die jedoch letztendlich keine große Gefahr bedeuteten. Weida, taktisch klug, schafft es immer wieder Zeit von der Uhr zu nehmen, um somit der 90. Minute bei eigener Führung schneller näher zu kommen.

Der Schlusspfiff erfolgte dann trotz vielfacher und längerer Unterbrechungen überraschender Weise äußerst pünktlich, so dass der Gastgeber am Ende jubeln konnte und als glücklicher Sieger den Platz verließ, auch, weil der Gast in der gegnerischen Hälfte nicht zwingend genug war, obwohl man der Mannschaft von Philipp Schlebe keinen Vorwurf machen kann. Der Wille war da. Die Punkte sind weg.

Zum gleichen Zeitpunkt konnte unsere zweite Mannschaft jubeln, denn mit einem 1:1 beim Greizer SV hatte vorher wohl niemand gerechnet. Auch die Auszeichnung für unsere Oak Trails im Rahmen des SmartCity Ideenwettbewerbs durch unseren Oberbürgermeister war ein positiver Aspekt des gestrigen Tages. Schauen wir also auch in der Niederlage nach vorn! Und wir freuen uns schon heute auf das nächste Wochenende und einen sicherlich spannenden Pokal-Fight mit dem Oberligiten vom FC Einheit Rudolstadt.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

SmartCity 💙 Gera

Oak Trails mit Platz 3

(05.10.2021) Dem Grundtenor „Man müsste mal … Oder man macht“ und den weiteren einführenden Worten des Laudators, unseres Oberbürgermeisters, schließen wir uns gern an und beglückwünschen die Sieger und die Platzierten des Ideenwettbewerbes SmartCity.

Zu Ehren der, die den Worten Taten folgen ließen, fand am heutigen Vormittag im KuK die Preisverleihung des SmartCity-Ideenwettbewerbs statt. Dass die Ehrung am Höhlerfest-Wochenende durchgeführt wurde, verlieh der Veranstaltung einen besonders würdigen Rahmen.

Unter den vielen Einreichungen wurden die fünf besten Ideen vom SMARTCity-Projektteam ausgewählt und anschließend vom Geraer Stadtrat beschlossen.

Unsere Oak Trails, mit der Idee eines Digitalen Bike-Parkes und bei der Preisverleihung von Frontmann Marcel Ziegler vertreten, konnten beim Ideenwettbewerb den dritten Platz belegen Glückwunsch.

Der 1. Platz ging an die solarbetriebene Straßenbank für Elektroanschluss (eingereicht durch Ralf Noack). Zweitplatzierte wurde Frau Swoboda-Krähe mit ihrer Idee der fahrradfreundlichen Stadt und eines nachhaltigen Grünflächenmanagements.

Marcel Ziegler, Vorstandsmitglied des TSV Gera-Westvororte, nahm die Auszeichnung aus den Händen unseres Oberbürgermeisters Julian Vonarb entgegen. Begleitet wurde Marcel vom Präsidenten des TSV Gera-Westvororte Rene Böhme und den Mitstreitern unserer Abteilung Oak Trails, André Ziegler und Clemens Kümmel.

Auch wir sagen Danke und Glückwunsch zu dieser abermals tollen Ehrung, die die Oak Trails in Scheubengrobsdorf immer weiter in den Mittelpunkt des Freizeitgeschehens unserer Stadt rückt.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#julianvonarb
#oaktrails
#smartcity
#gera

Weitere Informationen ℹ️ zu SMARTCity findet ihr unter:

https://unser.gera.de/einreicher-zu-smartcity-ideenwettbewerb/

Nächstes Ziel: Sportplatz Roter Hügel

Schwere Auswärtsaufgabe

(29.09.2021) Nach zwei Siegen in Folge wartet auf unsere Jungs am kommenden Samstag eine weitere sehr schwere Aufgabe. Um 15:00 Uhr ist man auf dem Roten Hügel in Weida zu Gast. Die Hausherren stehen bei einem Spiel weniger in der Tabelle nur einen Punkt hinter unserer SG Westvororte/JFC und wollen die Punkte natürlich zu Hause behalten, um die Scheubengrobsdorfer in der Tabelle zu überflügeln.

Mit neun Punkten aus den letzten drei Begegnungen liegt die Favoritenrolle wohl auch leicht bei der Heimelf von Trainer Hendrik Penzel, die nach zwei Aufstiegen in Folge mittlerweile ihre fünfte Saison in der höchsten Liga Thüringens spielt. Dennoch wollen sich unsere Jungs nicht kampflos ergeben und streben einen Auswärtspunkt an, mit dem man hochzufrieden wäre.

Das wäre sicherlich auch unsere zweite Mannschaft, die zeitgleich beim Greizer SV antreten muss und ihrerseits punkten will. Wie immer drücken wir beiden Team die Daumen und hoffen auf ein erfolgreiches Wochenende für die zwei Scheubengrobsdorfer Teams.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

7. Spieltag: Westvororte/JFC – Eintracht Eisenberg 2:0 (1:0)

Mit zwei Assen zum Grand Overt ♦️

(26.09.2021) Wenn du ein Ass aus dem Ärmel ziehen willst, musst du vorher eins reinstecken. Oder Schneider einwechseln. Denn der, der immer trifft, trifft auch heute. Auch gegen Eisenberg.

Letzte Nacht erst mit dem Flieger aus dem Urlaub zurück gekommen, musste er vorerst auf der Bank Platz nehmen. Aber, wenn du so eine breite Brust hast, dann machst du das Ding. Aus der Kalten. Aus vollem Lauf. Volley. Ins lange Eck. Ins Glück.

Aber eigentlich hätte zu diesem Zeitpunkt das Spiel schon lange entschieden sein müssen. Mindestens vier oder fünf 100-Prozentige haben unsere Jungs liegenlassen. Rehnelt, nach Fehlpass des Eisenberger Torhüters völlig frei, verzieht um Meter. Hoffmann scheitert nach präzisem Pass von Klammt völlig freistehend an der Eisenberger Nummer eins, der in dieser Situation allerdings auch überragend reagierte.

Dies tat er auch schon nach zwei Minuten, als er nach Hoffmanns Grundlinien-Durchbruch Rehnelts Schuss an den Pfosten lenkte und die ganz früher Führung vereitelte.

Rehnelt, mit dem die Eisenberger Defensive um den überforderten Kapitän Müller immer wieder Probleme hatte, war auch an der nächsten Szene beteiligt. Den Pass von Dominik Klammt verlängerte er auf Eichberger, der aber ebenfalls knapp verzieht. Bereits jetzt hätte es schon zwei oder drei zu null stehen können.

Danach Kurth. Aber auch er trifft nicht. Anschließend fast ein Eigentor unserer Gäste, aber der Ball touchiert den Pfosten am langen Eck und landet neben dem Kasten. Nach der anschließenden Ecke kann sich Marco Götze abermals auszeichnen, als er gegen Rehnelt stark pariert. Den Nachschuss setzt Dörlitz knapp daneben.

Warum nur gehen wir wieder so leichtfertig mit diesen Riesenchancen um? Hoffentlich rächt sich das nicht wieder. Jetzt kommt Klammt zum Abschluss. Zur Ecke geklärt. Hoffmanns Distanzschuss ist diesmal leichte Beute für Götze.

Auf der anderen Seite verlebt Keeper Jonas Tämmler, der heute abermals Urlauber Bierbaum vertrat, einen bis dato ruhigen Nachmittag. Vorerst. Wie schon gegen Sonneberg sollte er in der Schlussphase allerdings noch im Mittelpunkt stehen.

Jetzt mal Eisenberg. Ein Fernschluss von halb rechts verfehlt sein Ziel knapp. Nur eine Minute später noch einmal Glück für uns, dass bei einem Schuss aus Nahdistanz noch irgendein Beim dazwischen ist. Durchatmen.

Dann wieder Westvororte/JFC. Und wieder sind wir im Fünf-Meter-Raum. Und wieder ist ein Eisenberger Fuß dazwischen. Ein Pfiff. Halbzeit. Oder? Nein. Noch nicht. Es gibt noch einen Freistoß für uns. Entfernung so circa 30 m.

Die Protagonisten Dörlitz und Ludwig stehen parat. Reden kurz. Dörlitz darf. Um der knallt das Ding mit gefühlten zehn Metern Anlauf mit Vollspann drauf. Aus 30 Metern. Götze kann den Strich mit den Fingerspitzen nur noch an die Latte lenken. Von dort springt das Leder Christian Kruschke vor die Füße, der es völlig freistehend leicht hat, das Spielgerät über die Linie zu bugsieren. 1:0. Mit dem Pausenpfiff. Pause.

Mit der knappen aber hochverdienten Führung und einem eindeutigen Chancenplus für die Weiß-Blauen geht es vor knapp 150 Zuschauern in die Kabinen. Bei spätsommerlichem traumhaft schönem Wetter gönnen sich die Fans und Zuschauer nun eine Roster oder ein Rostbrätel vom Holzkohlegrill und ein frisch gezapftes Bier. Und sie fachsimpeln. An dieser Stelle überlegen auch wir noch einmal ganz kurz, ob Christian Kruschke schon einmal getroffen hat, oder ob das heute eine Premiere ist. Das wäre dann wohl ein Kasten. Wir fragen ihn. Später. Denn schon geht es weiter.

Die zweite Halbzeit beginnt, wie die erste endet. Der Gastgeber ist am Drücker, aber Dörlitz’ Kopfball wird geblockt. Jetzt Tom Eichberger aus 18 Metern. Mit viel viel Gefühl und Effet. An den Pfosten. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Wieder eine Riesen-Chance, wieder Pfosten, wieder kein Tor.

Nach und nach kommt Eisenberg etwas besser ins Spiel. Man stört jetzt unseren Spielaufbau frühzeitig, was den Weiß-Blauen gar nicht behagt. Dennoch schaffen es unsere Gäste nicht, sich vielversprechende Chancen zu erarbeiten. Nur einmal muss Keeper Tämmler eingreifen, bleibt im 1:1 gegen Danny Müller aber Sieger und die Scheubengrobsdorfer auch weiterhin das bessere Team.

Die Begegnung muss aufgrund vieler kleiner Nicklichkeiten und Foulspiele vom Schiedsrichter nun ständig unterbrochen werden. Ein Spielfluss kommt nicht oder kaum zu Stande. Trainer Philipp Schlebe reagieren. Und er reagiert. Er bringt 15 Minuten vor Ultimo Schneider und Schumann. Das waren gute Entscheidungen, auch wenn die Eintracht jetzt die nächste Möglichkeit verzeichnen kann. Aber kein Treffer. Es bleibt bei der knappen Zitterführung.

Das Tor fällt auf der anderen Seite. Nach überlegter Kopfballvorlage von Bosse Struz erläuft sich Marcus Schneider unter Bedrängnis den Ball und jagt das Leder zum überfälligen 2:0 ins lange Eck. War’s das?

Warten wir ab. Hoffen und wünschen sind erlaubt. Feiern noch nicht. Denn die Nachspielzeit ist bekanntermaßen nicht unser Freund.

Auch diesmal nicht. Die elektronische Ergebnistafel zeigt 90+. Zittern. Bangen. Hoffen. Ecke für Eisenberg. Gewühl im Strafraum. Ein Foul. Ein Pfiff. Elfmeter. Manche denken am Sonneberg.

Nein. Bitte nicht. Bitte nicht schon wieder. Der Schiri zeigt an, dass noch vier Minuten drauf gelegt werden. Puuuuhhhh, vier Minuten. Viel Zeit für Eisenberg hier noch einen Punkt zu holen. Aber erst mal müssten sie den Elfer reinmachen.

Machen Sie aber nicht. Denn wir haben noch ein zweites Ass. Im Tor. Und das hält denn eigentlich recht platziert geschossenen Strafstoß von Robert Häring überragend. Es bleibt beim 2:0. Die vier Minuten Nachspielzeit kostet der insgesamt sehr souveräne Schiedsrichter Philipp Linke aus. Das Team von Philipp Schlebe lässt trotz hochsommerlicher Temperaturen diesmal aber nichts mehr anbrennen und bringt das hochverdiente 2:0 heute routiniert über die Zeit.

Und nicht nur des gehaltenen Strafstoßes wegen haben unsere Fans den erst 18-jährigen Torhüter Jonas Tämmler zum „Man auf der Match“ gewählt, sondern auch, weil er heute ein insgesamt fehlerfreies Spiel absolviert hat, stets anspielbereit war und bei hohen Bällen seinen Strafraum jederzeit beherrschte. Glückwunsch, Jonas

Und Kruschke? Den haben wir gestern Abend natürlich noch gefragt. Es war wirklich sein erstes Tor in einem Punktspiel für die Scheubengrobsdorfer. Gut, im Pokal hat er schon mal getroffen. Aber das zählt nicht. Also: Kasten! Kann er Montag gleich mit Tämmler zusammen einkaufen gehen. Prost Jungs, Prost Westvororte Heute stoßen wir an. Gemeinsam. Auf einen weiteren Sieg.

Und der wurde gestern gegen gestandene Schortentaler nicht nur mit den für Westvororte bekannten Tugenden wie Kampf, Teamgeist und Wille errungen, sondern diesmal auch mit einer beeindruckenden spielerischen Note. Unserer Meinung nach eine glatte 1!

Und für alle die, die zum Frühstück noch kein Bier trinken wollen, empfehlen wir wie immer den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️, der heute, wie schon in der letzten Woche, nach sechs (!) Toren und sechs Punkten aus zwei Spielen sicherlich (den meisten) besonders gut schmecken.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

6. Spieltag: SpVgg Geratal – Westvororte/JFC 2:4 (0:2) ⚽️✅

Den Frust von der Seele geballert 😡

(21.09.2021) Wer hätte das gedacht. Wer hätte das nach dem letzten Spiel und der vergangenen Woche geahnt. Mit 4:2 siegt man auch in dieser Höhe hochverdient über die Spielvereinigung Geratal. Schon bei der Erwärmung merkte man gegenüber der Woche zuvor eine gewisse Gelöstheit.

Und genau so starteten unsere Jungs in das Spiel. In den Anfangsminuten überrollte man den Gastgeber regelrecht. Von Beginn an spielte man äußerst konzentriert nach vorn und erarbeitete sich schon in der Anfangsphase ein zwei gute Möglichkeiten. Dabei durfte sich einmal Maximilian Kott im Tor der Gastgeber auszeichnen, beim zweiten Mal hatte er Glück, dass Tom Eichberger das Aluminium im Wege stand.

Nach 10 Minuten dann aber bereits der Lohn für das couragierte Auftreten der Mannschaft von Philipp Schlebe. Einen Freistoß von halb links, den Martin Ludwig in den Strafraum streichelte, vollendete Maximilian Kurt per Kopf zur verdienen frühen Führung.

Weiterhin fast nur Westvororte. Ansehnliche Ballpassagen, viel direktes Spiel und Kombinationssicherheit zeichneten uns in dieser Phase aus. Weitere Chancen folgten, doch Kapitän Dominik Klammt und Tom Eichberger vergaben. Noch.

Geratal machte es uns Mitte der ersten Halbzeit nun leicht. Vorn waren wir bei gegnerischem Ballbesitz sehr aktiv, mussten jedoch bei langen Bällen der Spielvereinigung immer wieder vorsichtig sein. Das war unsere Defensive auch. Waren es in der Anfangsphase die kopfballstarken Dörlitz, Kurth und Zschille konnte sich im zweiten Durchgang auch Julius Jurke auszeichnen.

Der TSV hatte das Spiel in der Hand und hätte längst nachlegen können, ja müssen. So aber ergaben sich auch Möglichkeiten für unseren Gastgeber, die unseren Torhüter allerdings jederzeit auf der Höhe zeigten. Die Pausenführung war verdient, man hätte gar mit zwei oder drei Toren mehr führen können.

Auch nach dem Pausen-Tee kommen wir hochkonzentriert und fokussiert auf dem Platz zurück. Der unbedingte Wille die Führung auszubauen war nicht zu übersehen und zwang die Spielvereinigung immer wieder zu Fehlern. Solch einen nutzte Franz Hoffmann gnadenlos aus, als Keeper Kott über den Ball schlug. Im Stile eines abgezockten Mittelstürmers vollendete er zum 2:0.

Nur zwei Minuten später sieht der Gästekeeper abermals nicht gut aus. Einen mit viel Effet geschlagenen Freistoß von Tim Richter versenkt Tom Eichberger aus Nahdistanz per Kopf und bringt unsere Mannen mit 3:0 in Front. Eine kleine Vorentscheidung?

Westvororte weiterhin die bessere Mannschaft. Geratal fällt nicht viel ein. Gera wechselt. Mucki Diallo nun auf dem Platz. Gleich bei seiner ersten Aktion, als Bosse Struz ihm den Ball präzise in den Lauf spielt, düpiert er den gegnerischen Torhüter und erzielt per Tunnel das vielumjubelte 4:0.

Im Gegensatz zu letzter Woche erleben wir heute einen höchst effizienten und effektiven TSV. Kicker aus der „zweiten Reihe“ stürmen unbekümmert nach vorn. Stürmen zum Erfolg. Sie stürmen in die Herzen der Fans und lassen schnell vergessen, wie bitter ein Unentschieden oder ein Abschied sein können.

Mit der klaren Führung im Rücken schlich sich nun ein wenig der Schlendrian ein. Die SG Westvororte/JFC nicht mehr so präsent, nicht mehr so überlegen. Ungenauigkeiten und Abspielfehler prägten diese Phase. Nach einem langen Ball in unseren Strafraum erwischt Clemens Bierbaum seinen Gegner etwas unsanft, so dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb als auf den Punkt zu zeigen.

Der bisher beste Gerataler Bastian Bischof allerdings kann diese Chance nicht nutzen und verzieht mit Unterstützung des Außenpostens knapp. Bierbaum, der die Ecke geahnt hatte, wäre wohl vielleicht auch rangekommen?! Weiter 4:0. Bekommen wir die Null bis zum Ende durch?

Nein. Bedingt auch der Tatsache, dass wir in den letzten 20 Minuten den attraktiven, offensiven und erfolgreichen Fußball der ersten Stunde vermissen lassen. Hinzukommt, dass die Weiß-Blauen nach der Umstellung nun etwas defensiver ausgerichtet sind. Und abermals gibt es Strafstoß. War der erste noch berechtigt, stellen wir den zweiten in Frage.

Aber wir kritisieren nicht, wir lamentieren nicht. Und diskutieren wollen und werden wir auch nicht, denn das haben wir in den letzten Tagen zu Genüge getan. Der Blick nach vorn war der genau Richtige, wie auch der Auftritt der Mannschaft als geschlossene Einheit und der hochverdiente Erfolg mit vier eigenen Treffern heute eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Daran können auch die beiden abermals recht einfachen Gegentore in der Schlussphase und weitere, teils hundertprozentige Möglichkeiten der Spielvereinigung Geratal nichts ändern. Entlastung für uns Fehlanzeige. Dennoch bringt man den Sieg routiniert nach Hause.

Das einzige was man im Ilmkreis zurücklässt ist ein großes Dankeschön an hervorragende Gastgeber. Vom Einweiser auf dem Parkplatz über einen Kasten Bier in der Kabine bis hin zur Roster für jeden Spieler empfing man uns mit besonders herzlicher Gastfreundschaft.

Ohne Worte …

#daswirsiegt
#ausgerafürgera

Personelle Veränderungen

Rico Heuschkel verlässt den TSV

(20.09.2021) Gut zweieinhalb Monate ist es her, als Rico Heuschkel sich unseren Farben angeschlossen hat. Am vergangenen Montag hat er den Vorstand und die Mannschaft jedoch recht überraschend darüber informiert, dass er sich entschieden hat, dem Verein und dem Team ab sofort nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Beim 4:2 Sieg in Geratal stand er schon nicht mehr in den Reihen unserer SG. Wir wünschen Rico auf seinem weiteren Wege sowohl im privaten als auch im beruflichen und sportlichen Bereich alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Des weiteren wurde Leon Sippel per sofort freigestellt. Auch Leon wünschen wir für die private, berufliche und sportliche Zukunft alles erdenklich Gute und viel Erfolg, vor allem natürlich viel Gesundheit.

Unsere Redaktion möchte es nicht versäumen, sich bei Leon nochmals für sein Engagement und seine Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit recht herzlich zu bedanken.

Ohne Worte …

Termin steht vorbehaltlich

Pokal und Liga

(14.09.2021) Vorausgesetzt natürlich, dass der Protest des FC Thüringen Weida nicht fruchtet. Dann erwarten wir am Samstag, d. 09.10.2021 um 14:00 Uhr den Oberligisten von FC Einheit Rudolstadt. Ein Hammerlos für unsere Mannschaft.

Offen jedoch noch der Einspruch des FC Thüringen Weida gegen die Wertung des Pokalspieles bei Chemie Kahla, bei dem ein Wechselfehler passierte und der TFV in seinem Urteil das Spiel für den FC Thüringen als verloren wertete. Dagegen haben die Sportfreunde aus Weida Einspruch eingelegt.

Sollte der Protest von Erfolg gekrönt sein, müssen unsere Jungs noch warten, denn dann würde erst die Begegnung zwischen Weida und Rudolstadt stattfinden. Die SG Westvororte/JFC würde dann auf den Sieger dieser Partie treffen.

Sollte der FC Thüringen dieses Match für sich entscheiden, würden unsere Mannen dann zu einem neu anzusetzenden Termin in Weida antreten. Gewinnt Rudolstadt hätten wir den FC Einheit wie eingangs beschrieben in der Saarbach-Arena zu Gast.

Also nicht nur das Spiel verspricht Spannung, sondern auch der weitere Verlauf des Einspruches des FC Thüringen Weida gegen die Wertung des Spieles in Kahla.

Lassen wir uns überraschen und freuen uns nun aber bereits auf die Begegnung am kommenden Samstag um 14:00 Uhr in Geratal, wenn es erst einmal wieder um Punkte geht.

Um die geht es auch am Sonntag, d. 19.09.2021, wenn unsere Zweite um 15:00 Uhr in der heimischen „Saarbach-Arena“ den FSV Mohlsdorf empfängt.

Daumendrücken ist also am Wochenende wieder doppelt angesagt.

Ohne Worte …

Oldtimer. Motorsport. Revival.

Konsum Rallye Revival 2021 – In den Westvororte

(13.09.2021) Das KONSUM-Rallye Revival ist eine alle zwei Jahre stattfindende touristische Motorsportveranstaltung für Oldtimer mit Wertungsprüfungen, die in der Tradition der legendären KONSUM-Rallye, dem Lauf zur DDR-Rallye-Meisterschaft in den 1970er Jahren, entstanden ist.

In Frankenthal gibt es wieder eine Durchfahrtskontrolle und auch für alle Motorsport- oder Oldtimer-Interessierten die Gelegenheit Oldtimer aller Klassen live zu erleben. Die ersten Fahrzeuge erreichen Frankenthal am Sonntag, d. 19.09.2021 gegen 13.15 Uhr.

Der Heimat- und Feuerwehrverein sorgt für einen Imbiss und freut sich auf regen Zuspruch. Lasst uns die Westvororte also am kommenden Sonntag gemeinsam wieder zu einem besonderen Ort werden.

Ohne Worte …

5. Spieltag: Westvororte/JFC – 1. FC Sonneberg 04 2:2 (1:1)

Die Nachspielzeit wird nicht unser Freund

(12.09.2021) Andere lassen den oder die Punkte liegen. Vielleicht sollten wir einfach den Stift auch mal liegen lassen?! Aber, es ist unser Job. Und Sonntag früh stehen wir in der Pflicht. In der Pflicht der Fans. Der Lesenden zumindest. 90 Minuten. Pflicht. Sonntag früh. Bei bitterem Kaffee. Denn eine Kür ist es nach solch einem Spiel definitiv nicht, die richtigen Worte zu finden. Andere haben schon beim „Auf Wiedersehen“-sagen gegenüber den Fans Probleme. So etwas stimmt uns doppelt enttäuscht und nein, wir haben nicht gut geschlafen.

Klar könnten wir jetzt und hier aus reiner Enttäuschung nur schnell einen Abriss der Geschehnisse in chronologischer Folge oder eine Aufzählung aller Chancen und Tore mit Minutenangabe zu Papier bringen. Oder wir könnten den Bericht am Montag einfach nur aus irgendeiner Gazette sharen. Aber das ist nicht unser Ding. So schwer es fällt, wir stellen uns dieser unangenehmen Aufgabe und sagen trotz der immer noch tief sitzenden Enttäuschung auch an diesem Sonntag „Guten Morgen Westvororte“.

Die Etikette verbietet es uns unseren Gefühlen und Emotionen sprachlich freien Lauf zu lassen. Ja, es ist wirklich einfach nur zum … den Stift in die Ecke schmeißen. Wir sind Amateure im Bereich der Schreiberei. Umso schwerer fällt es uns die passenden Worte zu finden. Wir sind emotional nah am Verein und persönlich und mit den Herzen eng an der Mannschaft. Mehr vielleicht als andere, die glauben, dass sie den besten Job machen. Umso schwerer fällt es uns natürlich, wenn abermals, wie schon gegen den FC Erfurt-Nord, ein sicher geglaubter Sieg in der Nachspielzeit hergeschenkt wird. Diese Nachspielzeit wird nicht unser Freund.

Bezeichnend auch, dass, wie schon gegen Erfurt-Nord, etwa 10 Minuten vor Schluss Marcus Schneider ausgewechselt wird und wir die Führung nicht ins Ziel bringen? Der Chancen waren genügend vorhanden. Auch wenn in der ersten Halbzeit das Spiel ausgeglichen war und es mit einem durchaus gerechten 1:1 in die Pause ging. Aber der Reihe nach.

Mit den Gedanken noch in der Kabine war wohl unsere Defensive in der vierten Minute, als Christopher Hopf nach schönem Diagonalpass auf einmal völlig frei im Strafraum stand und sich die Ecke aussuchen konnte. Wieder so ein einfaches Gegentor. Nach einem Eckball und dem Kopfballtreffer von Rico Heuschkel konnte man die Gästeführung nur drei Minuten später egalisieren und zum 1:1 ausgleichen.

Nach gut einer viertel Stunde hat nun auch der Wettergott ein Einsehen mit den Mannschaften und den 100 Zuschauern. Der Sonnenschein vertreibt den Dauerregen. Kurth rettet mit dem Scheitel vor dem einschussbereiten Gottschalk. Immer wieder verlieren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung. Die schnellen Gegenstöße der Südthüringer sind gefährlich. Gefährlich sind unsere Gäste auch in den Zweikämpfen. Die erste Gelbe für unsere Gäste hätte auch schon die dritte oder eine Andersfarbige sein können. Es ist hart. Spätestens nach dem absolut unfairen und groben Einsteigen gegen Tim Richter konnten unsere Gäste froh sein, dass sie nicht die nächste Stunde in Unterzahl bestreiten mussten.

Nach und nach haben wir aber etwas mehr vom Spiel. Und wir haben die ersten Möglichkeiten. Ludwig scheitert aus der Distanz. Richter kann dreimal gefährlich in den Strafraum des 1. FC Sonneberg eindringen. Leider findet er bei seinen Rückpässen von der Grundlinie nie den Fuß eines freien Mitspielers.

Dann scheitert Heuschkel am Sonneberger Keeper, der gekonnt den Winkel verkürzt. Bei hohen Bällen hat dieser allerdings große Probleme. Wir nutzen das jedoch nicht. Auf der anderen Seite haben unsere Gäste aus dem Thüringer Wald per Freistoß von der Strafraumgrenze noch zweimal die Möglichkeit auf den Führungstreffer. Beide Chancen werden jedoch leichtfertig vertan.

Pause. Mit einem leistungsgerechten 1:1 geht es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte geht nur noch in eine Richtung. Wir übertreiben nicht. Aber Westvororte hat gefühlt 70 oder 80 % Ballbesitz und Strafraumszenen im Minuten-Takt. Sonneberg kommt hinten kaum mehr raus. Wir könnten jetzt alle Chancen aufzählen, was allerdings den Rahmen sprengen würde. Belassen wir es dabei, dass sich Unvermögen, Pech und Leichtfertigkeit die Waage hielten, so dass es noch lange beim mittlerweile für unsere Gäste äußerst schmeichelhaften 1:1 blieb.

Nur einmal musste unser erst 19-jähriger Torhüter Jonas Tämmler, der heute den beruflich verhindern Clemens Bierbaum ersetzte, ernsthaft eingreifen, pariert aber überragend. Insgesamt hat er seine Sache richtig gut und unaufgeregt gemacht. Die wenigen Konter, die der 1. FC Sonneberg auf seiner Halbenseite verzeichnen konnte, spielten die Gäste schlecht aus oder sie wurden Beute unserer Defensive oder der vom aufmerksamen Tämmler.

Auf der anderen Seite wird der Druck immer größer. Es müsste längst 2:1 oder höher stehen. Ein glasklarer Elfmeter wird uns verwehrt. Eine zweite strittige Szene wird eben so mit „weiterspielen“ bewertet. Mehrfach geht es für die Unparteiischen jetzt zu schnell. Kurz darauf wieder Glück für Sonneberg. Das war dann in der 72. Minute allerdings aufgebraucht. Marcus Schneider bekommt den Ball etwa 16 m vor dem Tor in den Lauf, zögert nicht und dreht die Kugel direkt mit Effekt ins Dreiangel. Ein Traumtor.

Warum unser Torschütze 10 Minuten vor Ultimo ausgewechselt wurde, müssen wir noch recherchieren. Wie schon gegen Erfurt, als er bei eigener Führung den Platz verließ, können wir die Führung nicht über die Zeit bringen. Das kann natürlich auch Zufall sein.

Aber egal wie, es kam, wie es kommen musste. Wir schreiben die 92. Minute. Einen aus Verzweiflung aus etwa 20 Metern zentral aufs Tor geschlagenen Ball kann Jonas Tämmler nicht festhalten. Beim Nachfassen erwischt er wohl den Fuß des Gegenspielers, der geschickt fällt. Der Schiedsrichter entscheidet nach einer Denksekunde auf Strafstoß.

Den macht die Sonneberger Tor-Garantie André Gottschalk, der die Torschützenliste der Liga mit nunmehr sechs Treffern anführt, in der 92. Minute rein, so dass am Ende abermals eine Gastmannschaft jubelnd die Saarbach-Arena verlassen konnte. Die Nachspielzeit wird nicht unser Freund. Wir trauern wieder einmal den vielen Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben, den leichten Fehlern in der Abwehr und den verlorenen Punkten hinterher.

Aber wir schauen auch schon wieder nach vorn. Und wir schauen positiv nach vorn. Dafür allerdings gibt es keine Punkte. Auch nicht dafür, dass wir gestern vielleicht wieder einmal die bessere Mannschaft waren. Eigene Tore erzielen, gegnerische verhindern. Dafür gibt es Punkte. Schon nächsten Samstag hat man in Geratal allerdings die nächste Möglichkeit.

Also: Kopf hoch, Jungs! Weiter geht’s. Punkten! Sieben haben wir schon. So viel wie in keiner der beiden Serien davor. Wenn uns gestern vor dem Spiel einer gefragt hätte, ob wir mit einem Unentschieden leben könnten, viele hätten wohl JA gesagt. Ergo: Eine durchaus positive Bilanz. Und, wenn wir die bisherige Saison jetzt noch einmal kurz Revue passieren lassen, sind wir eigentlich gar nicht mehr so sehr enttäuscht. Eher stolz 💙 und deswegen schmeckt der Sonntag-Morgen-Kaffee ☕️ jetzt gar nicht mehr so bitter.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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