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Alles Gute, Doc!

Unser Ehrenvorsitzender wird 70

(14.09.2023) Auf diesem Wege gratulieren wir unserem ehemaligen und jahrelangen Vorstandsvorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden Dr. Michael Pannach recht herzlich zu seinem heutigen Geburtstag und wünschen ihm alles erdenklich Gute, vor allem natürlich viel Gesundheit. Parallel dazu bedanken wir uns auch bei Manfred Malinka, der uns einen sehr schönen Artikel, den er über das Leben und Wirken unseres Doc`s als Fußballer, Arzt und Funktionär verfasst hat, zur Veröffentlichung bereitgestellt hat.

Lieber Doc, wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen und darauf, dass wir Dir bei einem der nächsten Spiele in der Saarbach-Arena persönlich gratulieren können. Bis dahin. Feiere schön und genieße Deinen Ehrentag.

Ohne Worte …

#westvororte. Wo Freunde zusammen Fußball spielen.

 

Der einstige langjährige Westvororte-Chef ist 70

Bei den Heimspielen noch immer an Deck

Artikel von Manfred Malinka. Spricht man in Gera vom TSV Westvororte, meinte man viele Jahre Michael Pannach. Seit 41 Jahren gehört der gebürtige Bischofswerdaer dem Verein in Scheubengrobsdorf an, trat 1990 vom Spieler zum Gründer und Vorsitzenden des heutigen TSV Gera-Westvororte in die erste Reihe und feiert heute seinen 70. Geburtstag: Der „Doc“, wie der Jubilar nur genannt wird.

Der verheiratete Familienvater zweier Töchter absolvierte nach Abitur und dreijähriger Armeezeit zwischen 1975 und 1981 ein Studium der Humanmedizin an der Humboldt-Universität Berlin und an der Medizinischen Akademie Dresden. Ab 1982 begann die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie am Bergarbeiterkrankenhaus in Gera, bevor der Oberlausitzer nach der Auflösung des Gesundheitswesens Wismut eine Tätigkeit am Zentrum für Radiologische Diagnostik der FSU Jena aufnahm.

Seit 1993 war er niedergelassener Radiologe in einer Gemeinschaftspraxis in Bieblach, erlangte 2002 den Zweitfacharzttitel für Nuklearmedizin. „In meinem Leben nahm der Sport, insbesondere der Fußball, immer einen wichtigen Platz ein“, meint der Jubilar rückblickend. Begonnen mit dem Fußball hat der seit 1980 in Gera beheimatete viele Jahre als Nummer eins im Tor stehende Westvororter 1960 bei der SG Göda im Kreis Bautzen.

Hier durchlief er, stets als Torwart, alle Altersklassen bis zu den A-Junioren. Während seines Studiums in Dresden folgten Einsätze in der damaligen Bezirksliga bei der BSG Empor Tabak. Nach dem Studium, in Gera angekommen, war aus beruflicher Sicht ein höherklassiger Fußball zeitlich nicht mehr möglich.

Aber nahe dem Bergarbeiterkrankenhaus war ein kleinerer Verein beheimatet, dem er 1982 beitrat und welchem er heute noch angehört. Deshalb sagt er: „Einmal Westvororte – immer Westvororte“. Der Zusammenhalt und die Kameradschaft, die in der damaligen Stadtligamannschaft der BSG Empor Westvororte – später Tiefbau – herrschten, beeindruckten den Fußball-Narr und gaben, neben den familiären Bindungen, auch den Ausschlag, dass er nach der Facharztausbildung in Gera blieb.

Als sich 1990, zur politischen Wende in der DDR alles, so auch im Sport, änderte, manche zunächst ihr privates Schäflein ins Trockene brachten, gelang ihm mit dem Verein im Westen der Stadt ein Neuanfang. Über Erfahrungen in der Funktionärstätigkeit verfügte er nicht, doch der Anfang, mit nur noch zirka 40 Mitgliedern, gelang sehr gut. 1992 übernahm der ehemalige Torwart das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Verein, viele Jahre an der Seite von Hans-Ulrich Weise.

Bereits 1994 stieg die 1. Männermannschaft, bei der er teilweise noch aktiv war, unter Trainer Joachim Posselt in die Bezirksliga auf, wo sie vier Jahre verblieb. Nach dem Abstieg folgte im Verein eine gewisse Durststrecke, die mit dem erneuten Aufstieg 2007 in die Bezirksklasse endete. Seitdem ist der nun als SG TSV Westvororte firmierende Verein ununterbrochen höherklassig unterwegs. Im Jahr 2012 erfolgte die Wiederwahl zum Vereinsvorsitzenden, als der er immer bestrebt war, den TSV auf sportlichem Gebiet und auch das Vereinsumfeld betreffend, kontinuierlich weiter zu entwickeln.

„Ich denke, der damalige Stand gibt mir in vielen Dingen Recht, auch wenn das von einigen Vereinsmitgliedern anders gesehen wird“, begründet der Ehrenpräsident sein langjähriges persönliches Engagement.

An den Gewinn der Landesmeisterschaften Ü 55 in der Halle 2010 erinnert sich der Jubilar besonders gern, spielte er doch da mit Könnern von einst wie Srp, Sengewald, John, Schmidt, Milschewski, Wendt, Friedrich und Plachta zusammen. „Diese Mannschaft bestimmte über einige Jahre das Niveau dieser Altersklasse in der Halle, es war eine tolle Zeit“, erinnert sich der einstige Keeper.

Glück hatte „Doc“, dass er in seiner langen Laufbahn von schwereren Verletzungen stets verschont blieb. Diverse Rippen- und Fingerbrüche kommen bei einem Torwart immer mal vor, registrierte er nur am Rande. In 814 Großfeldspielen, in denen er dabei war, legte Dr. Pannach nur wenige Auszeiten ein. Sein Ziel, 1000 Einsätze, verpasste er, auch aufgrund der Funktionärstätigkeit. Der Fußball und der TSV Gera- Westvororte bestimmten wesentliche Abschnitte seines Lebens und der langjährige einstige Vorsitzende dankt immer noch allen, die ihn auf seinem Weg unterstützten und ehrliche Freunde wurden. Besonders denkt er dabei natürlich an seine Frau und seine Familie.

„Ich bin immer noch sehr an der Entwicklung des Vereins in allen Bereichen interessiert, helfe gern punktuell, wenn ich angesprochen werde. Ich besuche nach Möglichkeit alle Heimspiele der 1. Männermannschaft“, verspricht der Ehrenvorsitzende.

Unser Jubilar und ehemaliger Vorsitzender Dr. Michael Pannach (rechts) und der neue Vorsitzende René Böhme (links).

Alles Gute, Kampus

Mannschaft und Fans drücken die Daumen

Ja, Mannschaft und Fans drücken die Daumen, dass Domenico Kampe bald zurückkommt. Vergangenen Woche hat er sich beim Spiel unserer JFC U23, bei der er ausgeholfen hat, eine folgenschwere Verletzung zugezogen, als sein Gegenspieler unsanft einstig und ihn am Schienbein schwer verletzte.

Domenico wird uns vorübergehend fehlen. Ein weiteres Röntgen in etwa drei bis vier Wochen wird Aufschluss darüber geben, ob der Riss am Knochen gut zusammenwächst. Bis dahin wir unsere Nr. # 2 wohl gänzlich ausfallen.

Auch wir drücken die Daumen und wünschen Kampus, wie er von seinen Mannschaftskollegen und Freunden genannt wird, alles erdenklich Gute und schnelle Genesung. Komm bald zurück!

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga
#fairrespektvollkämpferisch
#mitherz

#westvororte wo Freunde zusammen Fußball spielen

Testspiel

Der Verbandsligist FSV Schleiz kommt in die Saarbach-Arena

(06.09.23) Eigentlich haben unsere Mannen am Wochenende spielfrei. Es ist Pokal. Ohne uns. Um aber im Rhythmus zu bleiben hat man ein Testspiel geplant.

Als attraktiven Gegner dafür hat man sich den Verbandsligisten vom FSV Schleiz eingeladen, der seinerseits am Samstag auf Grund des frühen Pokal-Aus ebenfalls spielfrei hat.

Anstoß zu diesem sicherlich interessanten Match am Samstag, d. 09.09.2023ist um 11:00 Uhr.

Wie immer hat auch diesen Samstag unser Sportheim geöffnet. Die Roster werden frisch gebraten, das Bier kalt gezapft.

Der Eintritt ist frei! Über einen kleinen Obolus in unsere Spendenbox, die am Eingang steht, würden sich vor allem unseren Nachwuchsfußballer sehr freuen.

Ohne Worte …

Der erste Saisonsieg

Der erste Dreier.

(04.09.2023) Jawoll. „Drei Punkte für die Fan-Seele!“ rief ein bis dato von dieser Saison enttäuschter Saarbach-Chaot laut in die Runde der feiernden Weiß-Blauen Anhänger. Aber es war mehr. Nach vier erfolglosen Spielen und einem abermaligen Rückstand auch am Samstag kamen unsere Jungs zurück. Es war nicht immer schön, aber es war ein Sieg. Ein Sieg der Moral.

Es war ein Sieg für einen Montag morgendlichen versöhnenden Blick in die Zeitung und auf die Tabelle. Garant für den Sieg gegen die bis dato ebenfalls sieglosen Jenenser war einmal mehr Marcus Schneider, der kurz vor Ultimo zweimal nervenstark und platziert vom 11-Meter-Punkt ins Schwarze traf und seine Mannschaft zum Sieg führte.

Vom abermaligen Rückstand ließ man sich diesmal nicht sonderlich beeindrucken, auch wenn die Gästeführung wie schon so oft abermals ein Geschenk unserer Mannen war. Diesmal patzte unser sonst so zuverlässiger Keeper Cedric Thrum, dem der Fehler beim 25-Meter-Schuss von Sebastian Teubert zum 0:1 unterlief.  Bis dahin war man die etwas bessere Mannshaft und ließ bis zu dieser 23. Minute kaum etwas zu.

Westvororte aber nur kurz beziehungsweise kaum geschockt schaltete sofort wieder auf Offensive. Einen Freistoß von Sascha Winefeld, der Maximilian Kurth erreichte, köpfte unser Kapitän gen zweiten Pfosten, wo Daniel Zschille nach seinem schmerzhaften Fehlen gegen Pößneck wegen seiner Gelb-Rot-Sperre am zweiten Pfosten goldrichtig stand und in der 32. Minute das Leder zum 1:1 per Kopf in die Maschen drückte.

Hinten stand man diesmal weitestgehend sicher und auch unser Torhüter fand zu alter Stärke zurück. Mit Christopher Lätz, der heute nach Rückkehr an den Weidicht seinen ersten Einsatz für die Scheubengrobsdorfer verzeichnen konnte, zog im defensiven Mittelfeld mehr Stabilität ein. Der TSV drängte auf die Führung. Der Druck auf Schott Jena wuchs. Westvororte presst hoch und erzwingt immer wieder Ballverluste bei den Saalestädtern.

Auf der anderen Seite Thrum jetzt richtig stark. Zweimal verhindert er mit Glanzparaden einen weiteren Gegentreffer. Pause. Durchamen. Weiter so. Sieht gar nicht so schlecht aus. Das könnte, wenn wir konzentriert bleiben, heute den ersten Dreier geben.

Ein, zwei Halbchancen zu Beginn der zweiten Hälfte auf beiden Seiten. Rehnelt dann mit einem Kopfball an den Außenpfosten. Der auffällige Lätz schaltete sich immer wieder mit ins Angriffsspiel der Gehrt-Elf ein. Der macht ein richtig gutes Spiel. Unaufgeregt, routiniert. Mit Übersicht. Und mit Drang nach vorn.

So wie auch in 73. Minute, als er in den Strafraum eindringt und dort nur unfair gebremst werden konnte. Strafstoß. Marcus Schneider schnappte sich das Leder und ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen. 2:1. Und noch gut 15 Minute.

Die knapp über 100 Zuschauer bangten wieder. So wie vor Wochenfrist, als es kurz vor Ende der Begegnung auch 2:1 für unsere Farben stand, wir aber in der 86. Minute den schmerzhaften Ausgleich hinnehmen mussten. Heute aber gehörte die Schlussphase dem TSV Gera-Westvororte. Man drängte auf eine endgültige Entscheidung und fünf Minuten vor Ende der von Schiedsrichter Jason Poser jederzeit souverän geführten Partie zeigte der Unparteiische nach einem Handspiel im Jenaer Strafraum abermals auf den Punkt.

Und wieder nahm sich Marcus Schneider ein Herz und den Ball und versenkte das Leder wie schon knapp zehn Minuten zuvor sicher in den Maschen. 3:1. Das war so kurz vor Ende der Begegnung wohl die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber, die sich diesen Erfolg, auch wenn das Spiel nicht immer schön anzusehen war und unser Trainergespann noch viel Arbeit hat, verdient haben.

Wichtig, dass man sich vom wiederholten frühen Rückstand diesmal nicht hat aus der Ruhe bringen lassen. Hoffen und wünschen wir, dass die Mannschaft den nun eingeschlagenen Weg konzentriert weitergeht und sich unsere Jungs weiter steigern können, um in zwei Wochen beim Gastspiel beim FSV Orlatal abermals zu punkten.

Kommenden Wochenende ist kurz Ligapause, da der Pokal die noch im Wettbewerb vertretenen Mannschaften auf den Plan ruft. Um aber nicht aus dem Rhythmus zu kommen haben unsere Verantwortlichen für den 09.09.23 einen Test gegen den Verbandsligisten FSV Schleiz geplant. Sobald unserer Redaktion genaue Informationen und die Anstoßzeit vorliegen, informieren wir Euch natürlich sofort.

Ohne Worte …

Dieses Spiel wurde Ihnen präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist.

100 Jahre Westvororte

Die Festwoche

(31.08.2023) Anlässlich der Festwoche zu „100 Jahre Eingemeindung der Westvororte“ vom 13.09. bis 24.09.2023 findet eine Vielzahl von Feierlichkeiten und Veranstaltungen in den Westvororten statt. Auch unser TSV ist involviert und wir sind stolz und voller Freude, ein Teil dieser Festwoche zu sein.

Bereits am Mittwoch, d. 13. September mit einer Fotoausstellung und einem Sommerkonzert beginnend, ist die große Eröffnungsveranstaltung dann am Samstag, d. 16.09.2023 ab 14:00 Uhr in der Kirche in Frankenthal mit Orgelmusik und einem anschließenden geselligen Abend mit Musik, Speis und Trank auf der Frankenthaler Festwiese. Die weiteren Veranstaltungen findet ihr auf unserem Foto-Flyer.

Am Mittwoch, anlässlich des internationalen Kindertages, der in Thüringen ein Feiertag ist, sind alle Kinder – und die, die es geblieben sind – von 10:00 bis 18:00 Uhr auf der Festwiese in Frankenthal herzlich willkommen. Hier wartet ein buntes Programm auf unsere Jüngsten.

Tags drauf, am Donnerstag, laden wir recht herzlich zu einem Vortrag unseres Ehren-Vorsitzenden Dr. Michael Pannach zum Thema „100 Jahre Sport in den Westvororten“ ab 18:00 Uhr in unser Vereinsheim in die Saarbach-Arena ein.

Abschließend möchten unsere Spieler nur zwei Tage später, am Samstag, d. 23. September ab 15:00 Uhr beim Punktspiel gegen den SV Schmölln als Sieger vom Platz gehen, damit zu dieser Abschlussveranstaltung der Festwoche weiterhin die gute Laune im Vordergrund steht, eher am Sonntag ein Gottesdienst mit Orgelmusik mit Violine einen sicherlich sehr festlichen Abschluss bilden wird.

Wir freuen uns auf eine spannende und erlebnisreiche Festwoche und heißen unsere Gäste schon heute in den Westvororten recht herzlich willkommen.

Ohne Worte …

Das nächste Heimspiel

Die nächste Chance ⚽️

(31.08.2023) Am Samstag haben unsere Jungs zum fünften Male in Folge, zum vierten Male hintereinander zu Hause, die Möglichkeit, ihren ersten Pflichtspielsieg der Saison zu landen.

Ziel sollte es auf jeden Fall sein, nach dem vierten Spieltag vier Punkte auf dem Konto zu haben, denn am darauffolgenden Wochenende findet die nächste Pokalrunde statt, zu der wir bekanntermaßen spielfrei sind und nicht punkten können. Ein Test ist zwar im Gespräch, aber mit vier Punkten lässt sich die erste Saisonphase natürlich besser resümieren als mit nur einem oder zwei.

In drei Tagen geht es dann um genau diese wichtigen Punkte, wenn der SV Schott Jena ll in der Saarbach-Arena zu Gast ist und sich für eine von beiden Mannschaften vielleicht schon ein Saisontrend ableiten lässt.

Denn auch die Mannen aus dem Paradies sind nicht wunschgemäß in die Saison gestartet. Wie auch unsere Jungs haben Sie nach drei Spielen erst einen Zähler auf dem Konto.

Dementsprechend wollen natürlich auch unsere Gäste am Samstag punkten. Wer hat wohl das bessere Ende für sich? Seid dabei und unterstützt unsere Mannschaft wie auch am letzten Freitag zahlreich und lautstark.

Ohne Worte …

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist.

Der erste Punkt

Freitagabendspiel mit viel Energie

(28.08.2023) Diesen einen Punkt, den ersten Punkt in dieser Saison, haben sich unsere Jungs verdient. Mehr als das sogar. Mit etwas Fortuna wäre gar ein Sieg drin gewesen. Aber geben wir uns nach den letzten Wochen und drei Pflichtspielniederlagen in Folge mit diesem einen Punkt für den Moment zufrieden.

Eine stattliche Kulisse von knapp über 130 Zuschauern sah in der Saarbach-Arena ein packendes Fußballspiel zweier bis dato punktloser Mannschaften, die sich gar nicht so präsentierten, als würden sie das Tabellenende „schmücken“. Von Beginn an ging es spannend zur Sache. Beide schenkten sich wenig.

Westvororte in den ersten Minuten optisch etwas präsenter. Eine erste verheißungsvolle Aktion ist Lenny Schumanns Freistoß, der knapp am Angel vorbeisegelt. Weiter die Weiß-Blauen. Drei Ecken in Folge. Jetzt verzeiht Kruschke knapp. Obwohl wir es mit spielerischen Mitteln versuchen, war die Begegnung über die gesamte Dauer von vielen Zweikämpfen geprägt. So nahm unser Gast uns ein ums andere male den Wind aus den Segeln.

Die Scheubengrobsdorfer ließen sich davon aber im Moment noch nicht beeindrucken und spielten weiter ihr Spiel. Die Raab-Elf stemmte sich körperlich vehement dagegen. Gelb zum Ersten bereits in der 10. Minute. Westvororte aber weiter offensiv. Und wieder ein satter Schuss von Schumann. Dann Klotz. Aber auch wieder daneben.

Wie aus dem Nichts stellt in der 21. Minute dann Lucas Hoffmann das Spiel auf den Kopf. Über rechts kommt Pößneck mit Firas Alshuweesheen auf die Grundlinie. Von dort aus bedient er den agilen Lucas Hoffmann, der aus gut zehn Metern zum Abschluss kommt und zum bis dato überraschenden 0:1 trifft. Unsere heute wieder im Tor aufgebotene Nummer 1, Cedric Thrum, ist zwar mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.

Geht das schon wieder los? Geht das weiter? Das darf doch wohl nicht wahr sein. Ist es Unvermögen, ist es Pech? Das wollen und können wir nicht entscheiden. Ihr? Pech derweil in den nächsten Minuten. Wir drücken, sind die bessere Mannschaft, haben aber in der 23. Minute kein Glück, als Philipp Rehnelt nur das Aluminium trifft. Und wieder Eckball. Die Gäste nun aber auf Augenhöhe. Die Führung verleiht etwas mehr Sicherheit.

Pößneck hinten aufmerksam. Jeder Ball wird rigoros geklärt. Kurz vor der Halbzeit auf beiden Seiten bei gefährlichen Aktionen je einmal Abseits. Dann schickt der tadellos agierende Schiedsrichter Alex Schindler beide Mannschaften zur Pause. Durchatmen. So langsam wird es düster in der Saarbach-Arena. So langsam kommt Flutlicht-Atmosphäre auf. Das Wetter spielt mit.

Nach der Pause kommt Gera energisch aus der Kabine. Man drängt auf den Ausgleich. Pößneck aber steht weiterhin stabil. Und vorn ärgert man die Scheubengrobsdorfer mit Nadelstichen. Doppelchance für das Team von Trainer Jürgen Raab. Und Latte. Glück jetzt für unsere Mannen so kurz nach Wiederbeginn. Westvororte aber weiterhin aktiv. Das muss doch endlich mal belohnt werden.

Und das wird es. Rehnelt dringt mit viel Tempo in den Strafraum ein und wird unfair gestoppt. Strafstoß. Wer hat jetzt den Mut? Einer unserer Jüngsten schnappt sich den Ball und legt ihn 11 Meter vor dem Tor auf den Punkt. Markus Klotz. Die Spannung steigt. Kann er ausgleichen? Trifft er zum 1:1? Er läuft an.

Und er jagt das Leder rechts oben sicher in die Maschen. Der Ausgleich in der 52. Minute. Jawoll! Und wir trauen unseren Augen nicht. Nur eine Minute später ruft uns die Anzeigetafel ein lautstark umjubeltes 2:1 entgegen, denn kaum hat Pößneck den Anstoß ausgeführt, sind wir schon wieder zur Stelle.

Balleroberung über rechts. Pass in die Mitte. Dort fackelt Jonas Scherzer nicht lange und schlenzt das Spielgerät von der Strafraumgrenze geschickt über den Kopf des Gästekeepers hinweg ins Tor. Wir führen. Wir führen 2:1. Binner einer Minute haben wir das Spiel gedreht. Klasse, Jungs. Frust bei Pößneck, jetzt. Gelb wegen Meckern.

Dann aber wieder unsere Gäste. Firas Alshuweesheen trifft nur Aluminium. In diesem Wettbewerb steht es jetzt 1:1. Dann noch einmal Pößneck, aber Maximilian Kurth kann gegen den auffälligen Lucas Hoffmann für seinen bereits geschlagenen Keeper Cedric Thrum auf der Linie retten, der kurz darauf mit Glanzparade das 2:1 festhält.

Auf der anderen Seite verzieht Mouctar Diallo knapp. Es geht jetzt hin und her. Ein spannendes Freitagabendspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir sind weiterhin hochkonzentriert. Wechsel. Der über einen längeren Zeitraum verletzte Rehnelt, der heute viel gearbeitet hat, geht erschöpft vom Platz. Seit mehreren Monaten hat er erstmals wieder in der Startelf gestanden und seine Sache richtig gut gemacht.

Für ihn kommt Lionel Kirstein. Und er führt sich gleich mit einer Gelben ein. Jetzt müssen wir das Ergebnis über die Zeit bringen. Jetzt müssen wir die letzten fünf bis zehn Minuten einfach einmal so richtig abgezockt sein und den Dreier festmachen. Ein Freistoß von Sascha Winefeld ist sichere Beute von Laurence Wohlfahrt. Auf der anderen Seite ist Cedric Thrum bei einem Schuss des starken Lucas Hoffmann aufmerksam.

Vier Minuten vor Ultimo dann nochmals Freistoß für Pößneck. Der Ball segelt in unseren Strafraum. Klatsch. War da eine Berührung? Wir könne es nicht genau sehen. Der Schiri aber steht unweit vom Geschehen und entschiedet auf Strafstoß für den VfB.

Das darf doch wohl nicht wahr sein. Drei oder vier Minuten vor Schluss. Lassen wir uns wieder die Butter vom Brot nehmen? Auch in dieser Disziplin steht es nun 1:1.

Der heute beste Pößnecker Lucas Hoffmann tritt an und trifft. 2:2. Ärgerlich. So kurz vor Schluss. Ärgerlich auch, dass Lionel Kirstein, der vor zehn Minuten erst eingewechselt wurde, nun mit Gelb-Rot schon wieder vom Platz muss und uns nächste Woche fehlt.

Noch einmal Gelb für Pößneck. Noch einmal kommen wir jetzt gefährlich vor das gegnerische Tor. Sascha Winefeld erzwingt willensstark im Nachsetzen noch einmal eine Ecke. Der anschließende Schuss vom Marcus Klotz allerdings geht über den Pößnecker Kasten, so dass es trotz sechsminütiger Nachspielzeit beim letztendlich verdienten 2:2 bleibt.

Gut, nehmen wir diesen einen, unseren ersten Punkt und halten ihn fest. Er und die Art, wie er heute zu Stande kam, sollte uns Hoffnung machen, dass es bald weitere Punkte in der Saarbach-Arena zu bejubeln gibt. Die nächste Möglichkeit haben unsere Jungs bereit am kommenden Samstag um 15:00 Uhr, wenn der SV Schott Jena ll zu Gast auf dem Weidicht ist.

Ohne Worte …

Dieses Spiel wurde Ihnen präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist.

Das Freitagabendspiel – Pößneck kommt

Der perfekte Start ins Fußball-Wochenende

(22.08.2023) Ein Freitagabendspiel. Der perfekte Start ins Fußball-Wochenende. Fragezeichen. Heute halten wir uns mit unserer Vorschau auf das nächste Spiel etwas bedeckt und lassen unsere Spieler am Freitagabend ab 19:00 Uhr auf dem Spielfeld selbst sprechen.

Ohne Worte …

Peinlich und blamabel

Ohne Worte …

(21.08.2023) Es ist uns in der Vergangenheit schon das ein oder andere Male schwergefallen, die passenden Worte zu finden. Es ist uns in der Vergangenheit oft nicht gelungen, unseren Schmerz zu verbergen. Was uns aber meistens gelungen ist, dass wir – egal wie das Spiel ausging – immer etwas positives finden konnten, um unseren Spielbericht optimistisch abschließen zu können. Und zu wollen.

Heute können wir das nicht. Und nein, wir wollen das auch gar nicht. Auch mit mittlerweile zwei Tagen Abstand ist es fast unmöglich, sachlich zu bleiben und uns an den Fakten zu orientieren. Einer derer ist, dass unsere Jungs nach wie vor völlig indisponiert und unkonzentriert auflaufen. Großen Worten und Sätzen folgen keine Taten.

Mit den Gedanken wohl schon bei der abendlichen Feier oder sonst irgendwo, jedoch weit weg des aktuellen Geschehens. Beweis fällig? Abermals – und mittlerweile würden wir verstehen, dass man über unsere redaktionellen Wiederholungen lacht – beginnen wir „wie schon so oft unkonzentriert“. Sehr unkonzentriert.

Wie schon in der vergangenen Spielzeit mehrfach, wie schon zum Saisonauftakt in Rositz, so auch am vergangenen Samstag. Es läuft gerade einem eine Minute. Ein unerklärliche individuelle Fehlleistung am eigenen Strafraum, bei eigenem Ballbesitz, ohne Gegnerdruck. Ballverlust. Der Gästestürmer bedankt sich für diese Vorlage nicht, ist wohl genau wie wir am Rande überrascht und genau wie auch unsere Defensive noch nicht so richtig auf dem Platz und schießt das Leder völlig freistehend, von konsternierten Westvororte-Spielern Spalier stehend, über den leeren Kasten.

Westvororte kann sich einfach nur glücklich schätzen, dass es nach 60 Sekunden nicht schon wieder 0:1 steht. Eine Lehre? Wohl. Denn auf einmal drehen wir vorn auf. 1:0 Kirstein, achte Minute. Der Torschütze legt nur eine Minute später für Sascha Winefeld auf. Der ist eiskalt. 2:0. Na prima. Läuft doch. Wie von allein.

Das dachten wohl auch unsere Spieler und taten ab sofort nichts, aber auch gar nichts mehr für das Spiel. Zu große Lücken hintendrin, zu weit weg vom Gegner. Unser ehemaliges Prunkstück, die Abwehr, desolat.

Wenn man überhaupt einmal nah genug am Gegner stand, verlor man den Zweikampf oder es gab Freistoß für Zwätzen. Die sprachen sich in des 0:2 lautstark Mut zu und gaben sich – zumindest verbal – zu diesem vom Doppel-Schock geprägten Moment noch nicht auf.

Und die Jenenser merkten wohl auch, dass das Spiel noch lange nicht verloren ist. Und sie taten was dafür, dass sie hier nicht frühzeitig als Verlierer abgestempelt werden sollten. Jetzt ging es auf der anderen Seite Schlag auf Schlag. Luan Ferizi war heute von unserer abermals desolaten Defensive nicht zu stoppen und düpierte diese ein ums andere Male.

10. Minute 2:1. 15. Minute 2:2. Für den neutralen Zuschauer ein wahrer Segen, diese Flut an Toren. Vier derer binnen 15 Minuten. Und noch lange war nicht Schluss.

Den „Schuß“ aber hatten unsere Jungs nicht gehört. In der 33. Minute unterbrach Justin Dey die Gala-Performance von Luan Ferizi und traf zum 2:3.

Das ließ der Mann des Tages aber nicht auf sich ruhen und erzielte nur gut fünf Minuten später mit seinem dritten Treffer am heutigen Tage das 2:4. Wir werden regelrecht vorgeführt. Als Westvororte-Fan, der auch wir nach wie vor sind, hoffte man, dass die nächsten sechs bis sieben Minuten schnell rum sind, damit es in die Halbzeit geht.

Dort, so glaubte man, dass sich unsere Mannen kurz schütteln, etwas abkühlen, sich zusammenraufen und einen Neustart mit all den nötigen Tugenden angehen.

Weit gefehlt. Wer hoffte, dass wir das Spiel noch einmal drehen können, sah sich getäuscht. Erste aufregende Aktion unserer Jungs die Gelbe Karte für Daniel Zschille. Zweite aufregende Aktion unserer Jungs die Gelb/Rote Karte für Daniel Zschille. Es steht 2:4 und wir sind nun die letzten ca. 30 Minuten auch noch in Unterzahl.

Luan Ferizi machte sich den nunmehr noch größer gewordenen Freiraum zu Nutze und sorgte mit seinem vierten (!) Treffer bereits kurz danach für die endgültige Entscheidung. 2:5. Jetzt wird es so langsam peinlich. Regelrecht blamabel.

Und, wenn unserer Torwarttrainer Thomas Schütze, der heute abermals das Tor hütete und der einem regelrecht leidtun konnte, nicht noch zwei- oder dreimal reaktionsschnell gehalten und spektakulär geklärt hätte, wer weiß, ob der Jenaer Sieg nicht noch viel höher ausgefallen wäre.

Neben ihm war es nur der Jüngste unserer Spieler, Jannik Wolff, der sich merklich gegen eine noch höhere Niederlage stemmte. Seltene, äußerst vereinzelte und vielversprechende Angriffe über ihn, über Markus Klotz oder den eingewechselten Rehnelt, sowie eine Fackel aus 25 Metern von Lenny Schumann, die knapp neben dem Tor landete, waren kleine Lichtblicke. Ansonsten verpufften die Versuche der Gehrt-Elf oder wurden zweimal dreimal sichere Beute des Zwätzener Keepers Marcel Witzenhausen.

Zwätzen steckte nun etwas zurück und verwaltete, kam aber dennoch immer wieder gefährlich an und in unseren Strafraum. Einmal kann Maximilian Kurth in allerhöchster Not noch auf der Linie klären, einmal kommt Torhüter Schütze gegen den durchgelaufenen Stürmer des SV zu spät und bringt ihn zu Fall. Strafstoß. Den pariert der heute beste Geraer, Keeper Thomas Schütze und bewahrt seine Mannschaft zum wiederholten Male vor einem Debakel.

Es bleibt beim 2:5. Aber nicht lange, denn drei Minuten vor Ultimo erzielte der eingewechselte Sebastian Figuth mit dem 2:6 den Endstand, den von den insgesamt nur 54 (!) Zuschauern wohl nur noch etwa 20 bis 30 mitbekommen haben, denn ein Teil unserer Gäste verließ den Weidicht vorzeitig. Auch das ein Novum. Zumindest wir können uns nicht erinnern, dass so etwas jemals vorher in solch einem Umfang passiert ist. Auch das sollte unserer Mannschaft zu denken geben.

Dennoch hoffen und wünschen wir, dass all die, die verständlicher Weise enttäuscht waren und das vielleicht – wie auch wir – heute noch sind, dem Team zum nächsten Heimspiel abermals eine Chance geben, sich zu rehabilitieren, um mit der Unterstützung der Fans und Zuschauer in die Erfolgsspur zurück zu finden.

Unabhängig davon gratulieren wir der Mannschaft aus Zwätzen und ihrem Trainer Daniel Sander zu diesem außergewöhnlichen Sieg, den sich unsere Gäste verdient haben und der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung ist.

Da unsere Redaktion trotz aller Kritik an der eigenen Mannschaft, die heute unbedingt und mit Nachdruck nötig ist, wie immer optimistisch nach vorn schaut, verweisen wir schon jetzt auf Freitagabend, wenn wir ab 19:00 Uhr den VfB 1909 Pößneck in der Saarbach-Arena empfangen. Und wir rufen alle Fans und Zuschauer auf, der Mannschaft weiterhin den Rücken zu stärken. Vielleicht antwortet die Mannschaft ja diesmal auf dem Platz.

Ohne Worte …

Antworten sind gefragt – zweimal

Zwätzen und Pößneck kommen

(15.08.2023) Nach der Auftaktpleite in Rositz und dem bitteren Pokal-Aus hat unsere Mannschaft innerhalb einer Woche gleich zweimal die Möglichkeit den Bock umzustoßen. Und das jeweils zu Hause.

Denn zweimal ist man innerhalb einer Woche Gastgeber in der Saarbach-Arena. Am kommenden Samstag ist mit dem SV Jena-Zwätzen ein „alter Bekannter“ zu Gast. Schon mehrere Male traf man in Liga und Pokal aufeinander und schenkte sich jeweils nichts.

Auch am Samstag ab 15:00 Uhr wird unsere Mannschaft von den Jenensern nicht geschenkt bekommen, sondern muss an Teile der zweiten Hälfte gegen Saalfeld anknüpfen, um nicht wieder mit leeren Händen dazustehen.
Immerhin kommt der SV Jena-Zwätzen mit der Empfehlung eines klaren 4:1 Sieges über die BSG Chemie Kahla aus dem Auftaktspieltag.

Volle Konzentration ist diesmal also nicht nur ab der ersten Minute nötig, sondern auch bis in die Nachspielzeit hinein, um ein abermaliges „enttäuscht sein“ nach dem Spiel zu vermeiden.

Trainer und Mannschaft werden sich aber sicherlich hoch konzentriert auf diese schwere Aufgabe am Samstag vorbereiten. Wir hingegen können schon einmal eine Woche vorausschauen und ein wenig Werbung machen. Denn uns erwartet ein spannendes Freitagabend-Spiel.

Kommende Woche, am Freitag, d. 25.08.2023 ist abermals Arena-Feeling angesagt, wenn ab 19:00 Uhr der VfB 1909 Pößneck auf dem Weidicht zu Gast sein wird. Als, den Freitagabend am 25.08.2023 ganz dick im Kalender anstreichen.

Uns bleib jetzt nur noch übrig wieder die Daumen ganz fest zu drücken und zu hoffen, dass sich unsere Jungs auf ihre Tugenden besinnen, um nach zwei Pleiten nunmehr positive Ergebnisse einzufahren.

Ohne Worte …

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