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Der Thüringer Fußballverband hat entschieden

Kein Spielbetrieb an diesem Wochenende

(18.11.2021) Die zuständigen Gremien des Thüringer Fußballverbandes TFV haben am gestrigen Mittwoch Abend getagt und wie angekündigt eine Entscheidung über die Fortsetzung des Spielbetriebes getroffen.

Im Ergebnis dieser Beratung wird am Wochenende auf Landesebene kein Spielbetrieb stattfinden. Diese Empfehlung wurde auch an die Kreise weitergegeben, so dass auch das Spiel unserer zweiten Mannschaften höchstwahrscheinlich nicht stattfinden wird.

Über einen vorzeitigen Beginn der Winterpause berät der Thüringer Fußballverband TFV morgen Abend. Sobald uns neue Informationen vorliegen informieren wir euch umgehend.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

ABGESAGT !!!!

Das Spiel wurde abgesagt !

(17.11.2021) Was uns die nächsten Tage hinsichtlich Corona-Restriktionen erwartet, ist noch nicht ganz klar. Aber, die Wahrscheinlichkeit, dass die Saison wie schon die letzten beiden Spieljahre vorzeitig beendet, oder zumindest unterbrochen wird, liegt mittlerweile nahe.

Daher sollten unsere Jungs am kommenden Samstag, wenn ab 14:00 Uhr der SC 1911 Heiligenstadt in der Saarbach-Arena zu Gast ist, noch einmal alles geben und den Schwung aus dem Spiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt mitnehmen, um mit eventuell drei weiteren Punkten auf der Habenseite überwintern zu können.

Auch für unsere Fans könnte es das letzte Spiel in diesem Jahr sein. Daher hoffen wir, dass die Saarbach-Chaoten und alle Scheubengrobsdorfer Fans die Mannschaft nochmals tatkräftig und lautstark unterstützen.

Einen Tag später, Sonntag, ebenfalls um 14:00 Uhr, ist dann unsere zweite Mannschaft gefordert, wenn der FSV Berga ll am Weidicht zu Gast ist. Wie immer drücken wir unseren beiden Teams ganz fest die Daumen und werden – wie gewohnt – sofort nach dem Schlußpfiff unser Ergebnis-Telegramm präsentieren.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Danke 🤍💙

Bieten für die B ⚽️

(15.11.2021) Von allen Seiten gab es für die Mannschaft und für die Organisatoren zum Spiel am vergangenen Samstag gegen den FC Rot-Weiß Erfurt viel positives Feedback. Wir möchten dieses Danke weitergeben und uns heute stellvertretend und auf Bitte der ersten Mannschaft explizit bei unseren B-Junioren, deren Trainern Udo Tischendorf und Christian Vogel sowie unserem Nachwuchsleiter Silvio Fein bedanken.

Denn die Spieler unserer B-Junioren waren vor und während des Spieles Wegweiser für über 700 Zuschauer. Perfekt organisiert führten und leiteten sie die Besucher zu den Park- und Stellplätzen und zur Saarbach-Arena. Aufmerksam, aber unauffällig sorgten sie dafür, dass alle rechtzeitig und pünktlich zu ihren Plätzen fanden.

Da dies nicht alles selbstverständlich ist, wollen wir das Dankeschön für unsere B-Junioren mit einer kleinen, auf Initiative unserer ersten Mannschaft entstandenen Aktion unterstützen.

Fast alle Spieler des FC Rot-Weiß Erfurt und unserer SG Westvororte/JFC haben auf diesem Spielball von DERBYSTAR nach dem Pokalkracher unterschrieben. Danke dafür von uns auch nochmals an unsere Gäste aus der Landeshauptstadt.

Diesen Ball wollen wir heute mit Unterstützung der ersten Mannschaft, für die stellvertretend Marcus Schneider, Dominik Klammt und Maximilian Dörlitz (v.l.n.r.) das Objekt der Begierde präsentieren, meistbietend versteigern.

Der Erlös aus dieser Versteigerung soll der Mannschaftskasse unserer B-Junioren zu Gute kommen. Also, nichts wie los, her mit euren Geboten an info@westvororte.de

Wir sind gespannt und hoffen und wünschen für unsere B-Junioren, dass eine stattliche Summe zusammenkommt. Die Aktion läuft genau eine Woche, bis zum 22.11.2021 um 19:00 Uhr.

Angebote aus Erfurt herzlich willkommen!

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Thüringer Landespokal, Viertelfinale gegen den FC Rot-Weiß Erfurt

Westvororte mit Werbung für den Geraer Fußball ⚽️

Stolz ist größer als Enttäuschung 🤍💙

(14.11.2021) Der Gastgeber bringt die ersten zehn/fünfzehn Minuten nur wenig aufgeregt und unbeschadet über die Runden. Diese ersten zehn/fünfzehn Minuten, die so gefährlich sind, um nicht gleich in Rückstand zu geraten und dem Favoriten das Spiel überlassen zu müssen. Auch für die Rekord-Kulisse von über 700 Zuschauern war dies wichtig, konnte so die Spannung doch über die gesamte Spielzeit erhalten werden. Bis zum Schlusspfiff. 97 Minuten lang. Danke Westvororte! Ihr habt den Gerarer Fußball in Thüringen bis ins Viertelfinale würdig vertreten.

Der große Favorit versucht es zu Beginn spielerisch. Das macht er sehr gut und lässt erkennen, dass alle Spieler wirklich eine richtig gute und solide fußballerrische Grundausbildung haben. Spielerisch klug zerstörte man somit den primären taktischen Plan der Scheubengrobsdorfer, die es mit pressing versuchten. Viele Kontakte, wenig Berührungen beim ballführenden Mann. Sieht gut aus. Bringt aber nicht viel. Denn dem entgegen standen, nachdem die erste taktische Maßnahme nicht von Erfolg gekrönt war, nach Umstellung zwei stabile Ketten des TSV/JFC. Der FC Rot-Weiß schafft es zu Beginn nicht, diesen Riegel zu knacken. Das internationale Ensemble aus der Landeshauptstadt hat noch kein Rezept.

Einzig ein genialer Pass durch die Schnittstelle der Geraer Viererkette ermöglichte den Rot-Weißen eine Riesenchance, die Keeper Clemens Bierbaum aber reaktionsschnell vereiteln kann. Dem Oberligisten fiel darüber hinaus auch weiterhin noch nicht viel ein. Torgefährlich wurden die Mannen von Trainer Goran Miscevic nur bei Standards wie Ecken oder Freistößen, die man allerdings gefährlich in den Strafraum zirkelte.

Aber, der Gastgeber wird langsam mutiger. Eichberger probiert es mal aus 30 Metern. Kein Problem für Reck. Kurz darauf übersieht der sonst souveräne Schiedsrichter ein grobes Foul an Tim Richter an der Strafraumgrenze und lässt weiterspielen. Die Chance für Gera vertan. Das Spiel wird intensiver und härter. Im Mittelfeld ist die Begegnung nun von vielen Zweikämpfen geprägt.

Nach einem weiten Pass der Erfurter, die es nun des Öfteren mit langen Bällen hinter unsere Abwehr probieren, ist Bierbaum schneller als der Erfurter Angreifer, der unserem Torhüter nach diesem verlorenen Zweikampf noch einen unsportlichen Schlag mitgibt. Der Erfurter Elezi bekommt dafür gelb. Nur Gelb. Glück für ihn.

Dann die bis dato vielleicht größte Chance im Spiel als Tim Richter den Ball nach langem Pass von Clemens Bierbaum sensationell ansaugt, sich über rechts geschickt durchsetzt und auf Schneider passt. Der aber trifft den Ball in zentraler Position nicht richtig, so dass das Spielgerät den Erfurter Kasten knapp verfehlt. Das wäre es gewesen. In dieser Phase können sich die Geraer aus der knapp 1.500 Seelen-Gemeinde Scheubengrobsdorf zwischenzeitlich sogar in der Hälfte der Mannen aus der Landeshauptstadt festsetzen. Auf der anderen Seite probiert es Persson aus der Distanz, aber auch er verzieht.

Erfurt, technisch gut und ballsicher, mit den eigenen circa 160 lautstarken Fans auf einer der drei Tribünen im Rücken, spielerisch bisher mit einem leichten plus, klare Torchancen springen dabei aber dennoch nicht heraus. Die Mannschaft von Trainer Philipp Schlebe verteidigt gut, clever und fair. Westvororte zum Ende der ersten Halbzeit immer mutiger, aber ohne Fortuna. Mit einem leistungsgerechten 0:0 geht es in die Pause, auch, weil Clemens Bierbaum im kurzen Eck noch einmal gut reagiert und den Ball aus Nahdistanz abwehren kann und ein weiterer Versuch, den Ball ins lange Eck zu schlenzen, fehlschlägt.

Der zweite Durchgang beginnt mit einer Kopfballchance des aufgerückten Aaron Frimpong Manu, der den Bierbaum-Kasten aber knapp verfehlt. Auf der anderen Seite versucht es Schneider von der Strafegrenze volley, scheitert aber an Reck.

Auch Eichberger‘s Distanzschuss verfehlt sein Ziel. Tim Richter und Dominik Klammt, den unsere Fans der Saarbach-Chaoten gestern Abend noch zum Man of the Match wählten, bringen die Erfurter Defensive immer wieder in die Bredouille. Auch Marcus Schneider ist vorn fast nie wirklich zu stellen. So nach und nach greifen nun auch die Trainer mit ihren Wechseln in das Spiel ein. Westvororte versteckt sich nicht. Westvororte spielt nicht auf Halten. Westvororte spielt nicht auf 0:0. Westvororte spielt nicht auf Verlängerung. Westvororte wechselt offensiv und spielt nach vorn.

In der 71. Minute dann die bis dato größte Chance für Erfurt. Den erst in der 69. Minute eingewechselten Chaabi hatten die Hausherren wohl nicht so recht auf der Rechnung. Denn er war es, der das Spiel in den letzten 20 Minuten entscheidend beeinflussen sollte. Erst hat er an der Strafraumgrenze zu viel Platz, kann sich noch einmal drehen und zirkelt den Ball Richtung Toreck. Glück für Westvororte, dass das Leder von der Latte zurück ins Spielfeld springt. Klasse Aktion.

Dann aber, nur fünf Minuten später, machte es Hedy Chaabi nach einem schnellen Gegenstoß nach Scheubengrobsdorfer Ballverlust und einer schönen Kombination über rechts besser, als er die scharfe Eingabe zum 1:0 für den großen Favoriten verwertet. War’s das schon? Kann Westvororte noch einmal zurückkommen? Die ersten Spieler lassen ihre Köpfe hängen. Kurz. Nur ganz kurz. Denn die etwa 600 Heimzuschauer motivieren die Jungs und munteren sie stimmungsvoll auf.

Wenige Minuten später dann allerdings doch die Entscheidung. In der 81. Minute nutzt abermals Hedy Chaabi, der auf Erfurter Seite zum Matchwinner wurde, einen Fehler von Torhüter Bierbaum und lässt seine Farben auf 2:0 davoneilen.

Die Führung nutzt Erfurt nun, um vermehrt auf Zeit zu spielen. Man bleibt lange liegen und diskutiert. Zwei Spieler erhalten daraufhin wegen Unportlichkeit und Zeitspiel gelb. Bei Teilen der Heimfans ist die Stimmung dadurch leicht gereizt. Alles in allem bleibt es aber auf den Rängen, von ein paar Plastikbechern, die den unfreiwilligen Weg auf das Spielfeld fanden, einmal abgesehen sehr ruhig.

Trotz der nun klaren Führung des Favoriten gibt sich Westvororte/JFC mit den Zuschauern im Rücken, die dem Team immer wieder applaudieren und ihm zujubeln, ja die Mannschaft regelrecht nach vorne treiben, nicht auf. Noch fünf Minuten.

Dörlitz‘ satter Freistoß aus knapp 20 Metern dreht kurz vor dem Tor noch leicht ab und verfehlt das Dreiangel um Millimeter. Schade. Das war knapp. Das hätte noch mal für Spannung sorgen können.

Westvororte/JFC nun mit dem Mute der Verzweiflung. Und abermals schnappt ein Erfurter Verteidiger unfair zu, so dass dem Unparteiischen schon wieder nichts anderes übrig bleibt, als kurz vor der Strafraumlinie auf Freistoß für die Weiß-Blauen zu entscheiden.

Diesmal darf Richter. Mit links. Mit links und mit viel Gefühl ins äußerste Eck, ins Dreiangel, ins Tor. Da kann sich Reck so lang machen wie er will, den kann er nie und nimmer erreichen. Kurzer Jubel, kurze Freude. Zurück. Das Gesicht zur Faust geballt. Man spricht sich gegenseitig Mut zu. Auch die Fans wollen nun mehr. Weiter geht es. Noch zwei Minuten.

Kaum sind die von der Uhr hebt der Schiedsrichter die Hand und zeigt fünf Finger ins weite Rund. Geht jetzt vielleicht doch noch was?

Westvororte versucht alles. Die Jungs geben sich nicht auf. Und Westvororte kommt noch mehrfach an und in den Erfurter Strafraum. Hinten erkämpft man sich Gelb. Warum der Schiedsrichter kurz darauf Freistoß für Erfurt gibt, als ein Verteidiger seinem eigenen Torhüter im eigenen Strafraum umrennt und der Ball einschussbereit vor dem Erfurter Tor liegen bleibt, ist unklar.

Auch, warum zwischenzeitlich das Tor von Marcus Schneider in der 64. Minute keine Anerkennung fand, ist fraglich, zumal ein Erfurter Abwehrspieler den Ball vorher sogar mit der Hand im Strafraum unfreiwillig auf seinen Keeper verlängerte. Wer weiß, was passiert wäre, hätte es zu diesem Zeitpunkt 1:0 für den Außenseiter gestanden. Sei’s drum.

Letztendlich war es dem TSV/JFC nicht vergönnt noch den Ausgleich zu erzielen. Nach 97 Minuten pfiff Schiedsrichter Benjamin Strebinger ab. Das Spiel ist aus und die Scheubengrobsdorfer raus aus dem Pokal. Leider. Leider auch gerade deswegen, weil der Pokalsieg der Erfurter eigentlich nicht auf deren besserer Leistung beruhte. Zwei individuelle Fehler der Gastgeber eröffneten den Rot-Weißen erst die entscheidenden Möglichkeiten zu ihren beiden Treffern.

Dennoch durften die Spieler erhobenen Hauptes den Platz verlassen, flankiert von 600 applaudierenden Heim-Zuschauern, die der Mannschaft alle uneingeschränkt ein großes Lob für diese Leistung zollten.

Ein großes Lob wollen auch wir der Mannschaft und den Verantwortlichen des Vereins, die dieses Spiel in jeder Hinsicht perfekt organisierten, aussprechen und somit auch Sprachrohr vieler Gäste und Zuschauer sein, die sich sowohl über das sportliche Auftreten der Mannschaft als auch über das „Drumherum“ ausschließlich positiv äußerten.

Letztendlich war es trotz der Niederlage der Höhepunkt des Jahres für unserer Jungs und den Verein. Ein spannendes Spiel. Ein Fußballfest. Bis in die achte Minute der Nachspielzeit. Und ein Zuschauerrekord mit 750 verkauften Eintrittskarten. All das wird sicherlich einen gebührenden Platz in der Chronik der kleinen und verschworenen Scheubengrobsdorfer Fußball-Familie finden.

Jeder einzelne, der gestern auf oder neben dem Spielfeld dazu beigetragen hat, dass dieser 13. November in den Westvororten für immer ein besonderer Tag bleiben wird, darf sich stolz schätzen, Teil dieses außergewöhnlichen Dorfvereins zu sein. Westvororte, wir lieben dich!

Auch wenn für unsere Mannen gestern im Viertelfinale Schluss war, sollten wir uns alle den Sonntags-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ gut schmecken lassen. Das machen auch die Fans der Saarbach-Chaoten, die trotz der Niederlage Dominik Klammt zum Man of the Match wählten.

Ein oder zwei Tage wollen und dürfen auch wir nun noch gemeinsam mit den Spielern und den Verantwortlichen von diesem außergewöhnlichen Tag schwärmen, dieses einmalige Ereignis feiern, dann wollen wir uns alle wieder auf den Alltag konzentrieren und uns im Laufe Woche auf die nächste Aufgabe vorbereiten, bei der es dann wieder um Punkte geht, wenn der 1. SC 1911 Heiligenstadt in der Saarbach-Arena zu Gast sein wird.

Können wir dann, am nächsten Samstag ab 14:00 Uhr, den Schwung von heute mitnehmen?

Ohne Worte …

Dieses Spiel wurde Ihnen präsentiert von der LVM Versicherungsagentur Fischer und Hauffe, bei der wir uns auf diesem Wege nochmals recht herzlich für die großzügige Unterstützung bedanken möchten.

#ausgerafürgera

Die Stimmen zum Spiel:

Tino Ledig, Sportlicher Leiter des TSV Gera-Westvororte:

„Ärgerlich wird es nur deshalb, weil das Spiel dann doch so lange offen und die erträumte Überraschung sogar möglich war. Doch die Enttäuschung ist schnell verflogen. Was bleibt ist die Erinnerung an einen großen Tag für Mannschaft und Verein. Es war das erhoffte Fussballfest und die Werbung für den Club.“

Noch ausführlichere Worte findet unser Trainer Philipp Schlebe und konstatiert zu diesem besonderen Spiel:

„Bevor ich etwas zum Spiel sage, möchte ich zu allererst einmal Danke sagen! Danke an alle Zuschauer, Fans, Spieler aus Vereinen aus der Umgebung, Freunden, Familienmitgliedern und allen anderen die gestern mit dabei waren und dieses Spiel für uns zu einem absoluten Highlight gemacht haben! Ein besonderes Dankeschön und ein riesiges Lob auch an unsere SG. Von den Einlaufkindern, zu den B-Junioren, die Parkeinweiser waren, unseren Nachwuchstrainern, die auf den Bierwägen standen, unserer zweiten Mannschaft und den Alten Herren, Jörg, Hanne und ihr Team, die alles abgedeckt haben, damit wir uns einfach auf das Spiel vorbereiten können und an den ganzen Vorstand, die alles in einer relativen kurzen Zeit hervorragend organisiert haben und in eln Fußballfest für ganz Gera verwandelt haben. Das war Werbung für Gera und den Fußball in den Westvororten.

Zum Spiel: Die Jungs haben das riesig gemacht! Alles reingeworfen was sie hatten und Erfurt einen echten Kampf geboten. Wie es eine höherklassigere Mannschaft mit diesem Niveau nun mal so macht, bestraft Erfurt zwei individuelle Fehler knallhart. Wie die Jungs aber nach einem 2:0 Rückstand in der 82. Minuten nochmal das Spiel spannend machen und auf 1:2 verkürzen, verdient absolut Respekt und Hochachtung! Sich da nicht aufzugeben und Erfurt nochmal zum Zittern zu bringen ist einfach nur stark! Trotz alledem sind wir leider ausgeschieden und versuchen nun den Schwung in die Liga mitzunehmen und dort unsere kleine Negativserie zu stoppen und wieder in die Erfolgsspur zu finden.“

Auch, wenn bei uns allen sicherlich der Stolz überwiegt, bleibt der kleine Wermutstropfen, dass es gestern möglich gewesen wäre.

Ohne Worte …

HEUTE !!! Der letzte Termin

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von der LVM Versicherungsagentur Fischer und Hauffe in Gera.

HEUTE !!! Letzter Termin !!! Kartenvorverkauf

(12.11.2021) Wir möchten heute nochmals explizit auf unseren Kartenvorverkauf verweisen, da es, wie bereits mehrfach kommuniziert, am Spieltag keine Eintrittskarten zu kaufen geben wird.

Es gibt nur noch einige wenige Restkarten. Kommt also heute, Freitag, d. 12.11.2021 in der Zeit von 17:00 bis 20:00 und sichert Euch noch eines der letzten und begehrten Tickets.

Der Vorverkauf findet in der Saarbach-Arena, Weidicht 3, 07548 Gera-Scheubengrobsdorf statt.

Hier noch einige weitere wichtige organisatorische Hinweise:

Bitte beachtet die neue Anstoßzeit um 13:30 Uhr!!!

Kein Kartenverkauf am Spieltag. Es gelten am Einlass nur personalisierte Eintrittskarten aus dem Kartenvorverkauf. Personifizierte Dauerkarten und das Super-Supporter-Ticket haben Gültigkeit.

Bitte beachten Sie am Spieltag die 3G-Regelung gemäß der Verordnung der Stadt Gera und des Landes Thüringen. Achtung: KEINE Testungen vor Ort. Antigen-Schnelltests gelten nur bei offizieller Bestätigung (Apotheke, Testzentrum, etc.). Dies gilt auch für Dauerkarteninhaber und das Super-Supporter-Ticket. Für Schüler zählt der Testnachweis der Schule.

Kartenpreis: 8,- Euro. Der Eintritt für Kinder bis sechs Jahre ist frei.

Maximales Kontingent: 1000 Zuschauer.

Karten für unsere Gäste-Fans/Erfurt: 300

Karten für unsere Heimzuschauer: 700

Es erfolgt eine strikte Fantrennung!

NEU: Einlass Heimzuschauer ab 12:00 Uhr

NEU: Einlass Gästefans ab 12:30 Uhr (Die Karten für unsere Gästefans wurden bereits an den FC Rot-Weiß Erfurt versendet)

Wir bitten die Zuschauer auf Grund der eingeschränkten Parkplatzsituation die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Den Weisungen der Ordner und der Mitarbeiter der Security ist am Spieltag unbedingt Folge zu leisten. Verstöße gegen diese Weisungen und Verstöße gegen die Stadionordnung haben im Interesse der Sicherheit aller Zuschauer und Spieler einen Stadionverweis zur Folge.

Ohne Worte …

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von der LVM Versicherungsagentur Fischer und Hauffe in Gera.

#ausgerafürgera

10. Spieltag: Weimar – Westvororte/JFC 3:2 (2:1)

Niederlage in Weimar

 

(08.11.2021) Da war man mit den Gedanken wohl doch schon eine Woche weiter. Abermals hat man Lehrgeld gezahlt. Diesmal dafür, dass man sich auf das für den 13. November anstehende Spiel des Jahres gegen den FC Rot-Weiß Erfurt freut. Bei aller Freude darf man aber ein Punktspiel nicht vergessen. Wir können zwar nicht in die Köpfe der Spieler hineinschauen und auch der Kaffeesatz unseres Sonntag-Guten-Morgen-Getränkes verrät es uns nicht, aber es liegt nahe, dass der ein oder andere schon eine Woche weiter war. 

 

In den ersten 30 Minuten präsentierte sich der Gast von seiner schlechteren Seite und überließ dem Gastgeber das Feld und eine Vielzahl von Torchancen. Weimar kam von Beginn an besser ins Spiel. Mit mehr Leidenschaft kaufte man dem Gast, der sich eigentlich viel vorgenommen hatte, den Schneid ab.

Bereits fünf Minuten nach dem Anstoß durch die Zwiebelmarkt-Königin Katharina stand es nach einem Fehler von Clemens Bierbaum, dessen schneller Abwurf nach einer Ecke direkt in den Beinen eines Gegenspielers landete und die bereits aufgerückte Defensive nicht schnell genug reagieren konnte, durch Christopher Dam 1:0. 

Nach 20 Minuten erhöhte Marc Bißelik nach einer unnötigen und schlecht abgewährten Ecke mit dem wohl schönsten Treffer des Tages von der Strafraumgrenze volley auf 2:0. Weimar weiterhin das aktivere und bessere Team. Der Gastgeber hatte die entschieden größeren Spielanteile und mehrere große Chancen, um die Führung auszubauen. 

 

Mittlerweile war es unserem Unglücksraben der Anfangsphase Clemens Bierbaum zu verdanken, dass es nach 30 Minuten nicht schon 4 oder gar 5:0 stand, denn er reagierte in der Folgezeit mehrfach sensationell und verhinderte einen noch höheren Rückstand. Die klare Führung für den SC Weimar zu diesem Zeitpunkt hoch verdient.

 

So nach und nach kamen unsere Jungs dann aber doch etwas besser ins Spiel und konnten auch erste Möglichkeiten verzeichnen. Ein Schuss von Bosse Struz wird geblockt. Kurz vor der Pause dann das 1:2. Ja! Aber der Treffer von Dominik Klammt wird wegen eines Handspieles aberkannt. Weiter 2:0.

 

Dann aber doch noch der Anschluss. Hoffnung keimte auf, nachdem Franz Hoffmann nach Pass von Bosse Struz im Strafraum gelegt wurde, Marcus Schneider sich den Ball schnappte und das Leder zentral unter die Querlatte ins Tor jagte. Nur noch 2:1. 

 

Die Hoffnung war zurück. Und das Spiel wurde hektisch. Auf Weimarer Seite gab es bis dato bereits zweimal gelb, einmal für unsere Jungs. Auch die Weimarer Fans bekleckerten sich in dieser Phase nicht mit Ruhm, was Franz Hoffmann zu spüren bekam. Die heimischen Ordnung mussten auf Geheiß des Schiedsrichters eingreifen. Eingreifen musste dieser selbst bei einer weiteren Tätigkeit. Diesmal traf ein Weimarer Fußballschuh das Gesicht des am Boden liegenden Maximilian Dörlitz, der Referee beließ es allerdings bei Gelb. Wir würden ihn gern fragen warum. 

 

Für den zweiten Durchgang hatte man sich viel vorgenommen. Man wollte kühlen Kopf bewahren und mit mehr Leidenschaft am Ende auch punkten. Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen unsere Jungs auch etwas besser ins Spiel. Mann übernahm das Zepter, konnte sich dennoch nicht entscheidend durchsetzen, weil die Defensive des Gastgebers nicht viel zuließ. Einzig eine Möglichkeit war in dieser Phase zu verzeichnen, als Daniel Gehrt den Ball nach einem Einwurf festmachte und Maximilian Kurth bediente. Der scheiterte aber mit seinem Schuss aus gut 10 Metern an Torwart Max Stern, der den zu zentral geschlagenen Ball noch mit dem Fuß abwehren konnte. Wir sind weiter am Drücker, Weimar hat momentan gar keine Möglichkeiten.

 

Die Hoffnung, dass nun mit mehr Leidenschaft und mehr Kampfgeist doch noch ein Punkt drin sein sollte, verflog aber dann doch wieder relativ schnell, als der gut 1,90 große Adam Luca Ruffert in der 65. Minute nach einer Ecke goldrichtig stand und den Ball mit dem Kopf im langen Eck versenkte. 3:1.

 

Der ein oder andere Weiß-Blaue Fan stellte Wille und Leidenschaft unserer Mannen infrage. Auch wir haben dafür keine klare Antwort und lassen das mal so stehen. Weimar, schon die ganze Zeit etwas tiefer stehend, zog sich noch weiter zurück und ließ die Scheubengrobsdorfer kommen. Die versuchten es vermehrt über die Außen, finden aber auch dort keine Lösung, weil Weimar geschickt verteidigte. Und man lauerte auf Konter. Das Spiel ging jetzt nur noch in eine Richtung. Allerdings kam in keiner Phase des Spieles so ein richtiger Spielfluss auf, da die relativ kleinliche Linie des Schiedsrichters diesen immer wieder unterband. Allerdings wollen wir den Grund der Niederlage keinesfalls an seinen Entscheidungen festmachen, auch wenn eine „Handvoll“ derer äußerst fraglich waren.

Nachdem das Spiel mit dem erneuten zwei Tore Vorsprung nun schon so gut wie vorentschieden war, kam in der Schlussphase doch noch einmal Spannung auf. Gut 10 Minuten vor ultimo schlenzte Marcus Schneider den Ball nach Vorarbeit des eingewechselten Tom Eichberger mit viel Übersicht aus gut 16 Metern zum 3:2 ins Weimarer Tor.

 

Westvororte versuchte nun alles. Man wollte diesen einen Punkt. Man wollte das 3:3. Allerdings hatte man immer noch das Gefühl, dass der letzte Biss und der unbedingte Wille fehlten. Dennoch gelang der Ausgleich, als es abermals Marcus Schneider war, der mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel per Kopf traf. Zur Verwunderung des Schützen, der Weiß-Blauen Spieler und Fans und sogar der der Weimarer Viererkette entschied der Schiedsrichter nach Hinweis seines Assistenten auf Abseits. Später wurde uns auch von Spielern des Gasgebers bestätigt, dass Marcus Schneider nie und nimmer im Abseits stand und diese Entscheidung nicht nachvollziehbar war. Der Assistent seinerseits lächelte darüber hinweg. 

 

In der Nachspielzeit unterstrich der Unparteiische, wie schon vor Jahresfrist, abermals, dass er und Marcus Schneider keine Freunde werden, als er nach einem Allerweltszweikampf, bei dem sich Marcus Schneider am gegnerischen Strafraum fair durchsetzte und freie Bahn zum Tor hatte, unverständlicher Weise auf Freistoß für Weimar entschied.

 

Nachdem Martin Gerold im Strafraum attackiert wurde, eine weitere strittige Situation. Abermals neigte sich das Pendel aber in Richtung Weimar und der Elfmeter-Pfiff blieb aus. Auf der Gegenseite hätte der SC Weimar bei zwei Kontern gegen unsere weit aufgerückte Mannschaft fast noch auf 4:2 erhöht, spielte die Angriffe aber schlecht aus. 

 

Mit Glück und Geschick brachte der Gastgeber die knappe Führung ins Ziel. Unverdient ist der Dreier für die Mannschaft von Michael Junker dennoch nicht, waren die Mannen aus der Goethe-Stadt doch in der ersten Halbzeit das entschieden bessere Team, auch weil Westvororte/JFC zur Enttäuschung der mitgereisten Fans den letzten Willen und die Leidenschaft, die nötig ist, um mit über 100 % Einsatzbereitschaft zu punkten, hat vermissen lassen.

 

Unser Trainer Philipp Schlebe war nach der Begegnung ebenfalls enttäuscht und analysiert das Spiel kurz: „In den ersten 20 Minuten haben wir den Gegner auch durch individuelle Fehler zum Toreschießen eingeladen. Danach sind wir etwas besser in die Partie gekommen, aber laufen einem 2:0 Rückstand hinterher. Weimar war insgesamt präsenter und gewillter das Spiel für sich zu entscheiden. Wir müssen jetzt schnellstens diese Formschwankungen abstellen und mehr Kontinuität beweisen.

 

Leidenschaft, Kampfgeist und das Annehmen von Zweikämpfen haben heute über weite Strecken gefehlt. Deswegen ist man jetzt – nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen – auch wieder im tabellarischen Abstiegskampf angekommen. Diesen heißt es jetzt mit kühlem Kopf anzunehmen und in den verbleibenden Begegnungen dieses Kalenderjahres zu punkten, damit man mit einem positiven Gefühl und frischem Schwung in das neue Jahr gehen kann.

 

Ohne Worte … 

 

#ausgerafürgera

Samstag auf dem Lindenberg

Westvororte in Weimar

(04.11.2021) „Die Spielstätte Lindenberg wurde vor 100 Jahren eingeweiht und hat unzählige sportliche Schlachten erlebt.“ So beschreibt der SC Weimar, der in der ewigen Tabelle der Thüringen-Liga Platz 1 belegt, auf der eigenen Homepage selbst seine legendäre Sportstätte. Was die „Schlacht“ am kommenden Samstag bringen wird … ? Lassen wir uns überraschen.

Momentan belegt die Mannschaft von Trainer Michael Junker Platz 12 der Tabelle und hat zwei Punkte Rückstand auf unsere SG Westvororte/JFC, die sich nach bisher neun absolvierten Spielen auf einem hervorragenden Rang 8 wiederfindet.

Das Ziel der Mannen aus der Stadt um Schiller und vor allem Goethe ist sicherlich ein Heimsieg. Damit würde man den Gast aus Scheubengrobsdorf in der Tabelle überflügeln, was die Mannschaft von Trainer Philipp Schlebe natürlich verhindern will.

Anpfiff zum Spiel am Samstag, d. 06.11.2021 ist auf Grund der Zeitumstellung vom letzten Wochenende bereits um 14:00 Uhr. Hoffen wir auf ein faires Spiel, auf ein glückliches Händchen der Unparteiischen und auf vielleicht einen weiteren Auswärtspunkt unserer Jungs.

Am Sonntag muss unsere Zweite nach vier Siegen in Folge auswärts antreten und will den Lauf fortsetzen. Um 13:00 Uhr ist das Team um Gordon Schorrig und Renè Gutschke beim Hohenölsener SV zu Gast. Wie immer drücken wir unseren beiden Mannschaften ganz fest die Daumen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Bergfest ⛰ Nach der Hälfte der Hälfte

Ein kleines Fazit zum spielfreien Wochenende 📈

 (01.11.2021) „Das Derby gewonnen, einen Oberligisten aus dem Pokal gekegelt und den FC Rot-Weiß Erfurt in einem Pflichtspiel in der Saarbach-Arena zu Gast. Was will man mehr? Wenn du am Ende der Saison auch noch den sportlichen Klassenerhalt schaffst, ist das wohl so ziemlich das Größte was man erreichen kann.“ Ein schöneres Zitat zum Einstieg in unsere kleine Analyse kann man wohl nicht finden. 

 Ehe wir uns aber mit einer eigenen Meinung vielleicht zu weit aus dem Fenster lehnen und von der „fachwelt“ belächelt werden, lassen wir die eigentlichen Protagonisten zu Wort kommen. Was sagen Spieler und Verantwortliche dazu? Wie denken unsere Kicker und Funktionäre über die erste Hälfte der ersten Hälfte?

 „Als junger Trainer ist die erste Saison besonders schwer. Da macht man natürlich Fehler, aus denen man auch lernt. Aber wir haben eine Klasse Mannschaft, die nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich Qualität besitzt. Die Mischung aus jung und alt ist sehr gut. Die Mannschaft ist so geschlossen, dass sie sich hat nie einschüchtern lassen. Sie ist recht erfolgreich und hat auch fußballerisch des Öfteren überzeugt.“ analysiert unser Trainer Philipp Schlebe die vergangenen Monate und fügt hinzu: 

„Die Saison war sportlich bisher ein auf und ab. Teilweise richtig guten Spielen wie beim Derby gegen Wismut Gera, gegen Eisenberg oder im Pokal gegen Rudolstadt folgten unglückliche Ergebnisse wie gegen Sonneberg oder Erfurt Nord. Ich habe aber auch richtig schlechte Spiele gesehen wie in Ohratal oder bei Schott Jena. Wir unterliegen eben immer noch einem Entwicklungsprozess. Selbst ältere Spieler haben ja noch nicht so viele Thüringen-Liga-Spiele.“

Weiterhin konstatiert unser junger Chef-Coach, dass in dieser Saison auch historisches für den Verein erreicht wurde und noch erreicht werden soll. „Wir müssen und wollen hungrig bleiben. Wie in dem Lied, welches die Jungs vor dem Spiel immer singen (lacht) „Wir ham noch lange nicht genug“!

Über „seine“ Mannschaft hinaus sieht er aber auch die Gesamtentwicklung des Vereins, die er sehr positiv einschätzt. „Die Heimspiele sind gut abgedeckt. Wir haben tolle Trainingsbekleidung und mittlerweile sogar eine Waschmaschine und einen Trockner. Strukturell geht es voran. Die Sponsorenakquise läuft gut und die Öffentlichkeitsarbeit ist Weltklasse! Es spricht für sich, wenn der Spielbericht, egal ob Sieg oder Niederlage, am nächsten Tag von allen heiß erwartet wird. Hinzu kommen durch Beate super Bilder. Nicht selten sind diese dann auch auf den Social-Media-Kanälen der Jungs wiederzufinden.“ schwärmt Philipp regelrecht. Und er fügt hinzu, dass er sich freut, dass mittlerweile auch die Arbeit im Nachwuchsbereich erste Früchte trägt, die Mountain-Bike-Abteilung mit ihren Oak-Trails in Gera in aller Mund ist und dass viele Personen im „drumherum“ gute Arbeit machen, „so dass sich die Mannschaft und die Trainer und Betreuer auf das Sportliche konzentrieren können.“

Wir haben natürlich unter Spielern und Funktionären noch weitere Meinungen zur Saison „gesammelt“ und möchte Euch diese auch nicht vorenthalten.

Unser Sportlicher Leiter Tino Ledig sieht es ähnlich positiv wie Philipp Schlebe und verrät uns: „Bereits zu Beginn der Saison habe ich der Mannschaft mitgeteilt, wie überzeugt, fast schon stolz, auf den Charakter der Truppe ich bin – unabhängig vom vorhandenen Talent. Dieser Eindruck hat sich bis jetzt nur bestätigt. Der sportliche Erfolg – und erfolgreicher war der Verein in der Form noch nie zuvor – ergibt sich meiner Meinung nach auch aus dem Umgang miteinander, dem Fleiß und dem Zusammenhalt. Jedoch warne ich vor zu viel Zufriedenheit. Auch Leistungsschwankungen werden auftreten. Da vertraue ich dem Trainerteam und den engagierten Leitwölfen in der Mannschaft zu 100 Prozent. Aber auch unsere zweite Mannschaft hat sich gut entwickelt. Beide Mannschaften sind in den letzten Wochen zusammengerückt.“

Besonders waren wir auf die Meinung eines unserer Jüngsten, Franz Hoffmann, gespannt. Mit gerade einmal 19 Jahren spielt er bereits die zweite Saison in unserer Verbandsliga-SG, obwohl er im Sommer schon von teilweise höherklassigen Vereinen umworben wurde. „Ich sehe die aktuelle Spielzeit im großen und ganzen positiv. Wir haben schon einige große Siege eingefahren wie zum Beispiel im Pokal oder den Derbysieg. Meiner Meinung nach spielen wir einen guten Fußball und bringen zum Großteil unsere Tugenden auf den Platz. Wenn wir jetzt noch lernen auf großen Plätzen spielen zu können und abgeklärter vor dem Tor werden, dann geht noch einiges nach oben.“

Weiter geht es mit dem Statement eines gestandenen Spielers, der zwischenzeitlich bei einem anderen Verein Erfahrungen sammeln konnte, aber mittlerweile zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Nunmehr im achten Jahr mit dem TSV-Logo auf der Brust sieht Maximilian Dörlitz die Entwicklung wie folgt „Tabellarisch können wir zufrieden sein, fußballerisch jedoch mit zu viel Licht und Schatten. Platz 4 bis 12 trennen nur vier Punkte, so erscheint die Tabelle trügerisch. Unseren eigenen Maßstab an Emotion und Leidenschaft haben wir mit dem Derbysieg, Eisenberg und Rudolstadt hoch angelegt. Diesen gilt es jede Woche neu abzurufen und kein Stück weniger. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir noch viel erreichen können und unsere Ziele verwirklichen.“ Das nächste Ziel für Maximilian Dörlitz dürfte heute Nachmittag ein Sieg unserer zweiten Mannschaft sein, weil spielfrei wie im konkreten Fall auch immer relativ ist.

Last but not least wollen wir noch die beiden Vorsitzenden unserer SG-Vereine, Steffen Hadlich und René Böhme, zu Wort kommen lassen.

Steffen Hadlich zum Beispiel formuliert: „Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich nie ganz zufrieden bin. Ich will immer mehr. Und auch die Mannschaft hätte schon mehr haben können. Ich habe viele Spiele gesehen. Und nach dem, was ich dort gesehen habe hätten wir schon einige Punkte mehr haben können. Den ein oder anderen Punkt haben wir, und das ist ärgerlich, immer wieder in der Schlussphase liegen lassen. Insgesamt stehen wir aber recht gut da. Positiv auch, dass wir in der aktuellen Saison im Pokal schon sehr weit gekommen sind und uns nun wirklich alle auf das Spiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt freuen können. Dieses Erlebnis hat sich auch die Mannschaft verdient. Auch, was die Zusammenarbeit unserer beiden Vereine in der SG betrifft, bin ich sehr zufrieden. Die Kooperation ist gewachsen und trägt auch schon Früchte. Sowohl in der administrativen Zusammenarbeit als auch im Sport. Und auch deswegen stehen wir in der Tabelle recht ordentlich da. Ich weiß auch, dass viele Experten aus dem Umfeld des Sportes uns dort oder vielleicht sogar noch weiter oben erwartet haben. Aber wollen wir doch mit dem, was wir in dieser Saison und überhaupt bisher erreicht haben, erst einmal zufrieden sein. Dennoch wartet noch genügend Arbeit auf uns. Mich stimmt aber auch der Blick in die Zukunft optimistisch.“

Positiv sieht es auch unser TSV-Vorsitzender Rene Böhme: „Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir sehr zufrieden sein. Ich hatte mir vor der Saison gewünscht, dass wir dieses Mal nichts mit dem Abstieg zu tun haben und das hat die Mannschaft bisher hervorragend auf den Platz gebracht und Punkte dafür gesammelt. Und auch bei unserer zweiten Mannschaft kann man Fortschritte erkennen, denn wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir uns hier immer noch im Neuaufbau befinden, nachdem ja in der letzten Saison kaum ein Spielbetrieb möglich war. Alles in allem wissen wir wo wir herkommen, wer wir sind und können das realistisch einordnen. Dennoch haben wir Ziele. Die erreichen wir jedoch alle nur gemeinsam und wenn jeder bereit ist, dafür ans sein Limit und auch mal darüber hinaus zu gehen.“

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

 

Der FC Rot-Weiß Erfurt kommt nach Gera

Achtung: Bitte die neue Anstoßzeit um 13:30 Uhr beachten !!!

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von der LVM Versicherungsagentur Fischer und Hauffe in Gera.

Westvororte/JFC – FC Rot-Weiß Erfurt 

Kein Kartenverkauf am Spieltag. Es gelten am Einlass nur personalisierte Eintrittskarten aus dem Kartenvorverkauf. Personifizierte Dauerkarten und das Super-Supporter-Ticket haben Gültigkeit.

Bitte beachten Sie am Spieltag die 3G-Regelung gemäß der Verordnung der Stadt Gera und des Landes Thüringen. Achtung: KEINE Testungen vor Ort. Antigen-Schnelltests gelten nur bei offizieller Bestätigung (Apotheke, Testzentrum, etc.). Dies gilt auch für Dauerkarteninhaber und das Super-Supporter-Ticket. Der Eintritt für Kinder bis einschließlich sechs Jahre ist frei. Für Schüler zählt der Testnachweis der Schule. 

Maximales Kontingent: 1000 Zuschauer.

Karten für unsere Gäste-Fans/Erfurt: 300

Karten für unsere Heimzuschauer: 700

Es erfolgt eine strikte Fantrennung!

NEU: Einlass Heimzuschauer ab 12:00 Uhr

NEU: Einlass Gästefans ab 12:30 Uhr (Die Karten für unsere Gästefans wurden bereits an den FC Rot-Weiß Erfurt versendet)

Über weitere Details informieren wir sukzessive und zeitnah. Den Weisungen der Ordner und der Mitarbeiter der Security ist am Spieltag unbedingt Folge zu leisten. Verstöße gegen diese Weisungen und Verstöße gegen die Stadionordnung haben im Interesse der Sicherheit aller Zuschauer und Spieler einen Stadionverweis zur Folge. 

 Ohne Worte …

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von der LVM Versicherungsagentur Fischer und Hauffe in Gera.

#ausgerafürgera

 

Letzte Aktualisierung: 13.11.2021, 07:30 Uhr

9. Spieltag: Ohratal – Westvororte/JFC 1:1 (0:0)

Punktgewinn oder Punktverlust?. Unentschieden in Ohratal ✅

(26.10.2021) Mit einem 1:1 reisten unsere Mannen gestern Abend zurück aus Ohrdruf. Ob das Ergebnis nun eher ein Punktgewinn oder Punktverlust ist, bleibt offen.

So ganz entschieden scheint man selbst nicht zu sein, hatte man in einem nicht überzeugenden Spiel gegenüber dem Gastgeber aber doch ein oder zwei Großchancen mehr zu verzeichnen.

So zum Beispiel als Martin Gerold nach Kopfballverlängerung vom Marcus Schneider allein auf das gegnerische Tor zulief, aber am aufmerksamen Ohratal-Keeper Stefan Horn scheiterte. Der hätte später bei Klammt`s Lattentreffer sicherlich keine Chance gehabt, war in diesem Moment aber mit dem Aluminium und Fortuna im Bunde. Auf der anderen Seite Glück für unsere Jungs, als ein Schuss den Bierbaum-Kasten knapp verfehlte und das Außennetzt streifte.

Im ersten Durchgang hatte auf der sehr schönen und gepflegten Anlage und dem großen Platz in Ohrdruf der Gastgeber leichte optische Vorteile. Gefährlich wurden die Gastgeber aber auch nur bei Standards oder scharfen Eingaben. Westvororte/JFC konnte die eigentlich erfolgreichen Tugenden bis dato nicht abrufen, was Trainer Philipp Schlebe in der Kabine lautstark zum Ausdruck brachte.

Auch in der zweiten Hälfte kein großer Unterschied zwischen beiden Mannschaften. Ein insgesamt überschaubares Verbandsligaspiel vor etwa 120 Zuschauern, 20 davon aus Gera.

In der 57. Minute dann die Führung für die Gastgeber. Sven Reinhold konnte sich über außen bis auf die Grundlinie sehr gut durchsetzen und passte nach innen. Dort stand der Ohrataler Kapitän Stephan Kubirske, der den Ball unter Bedrängnis und mit etwas Glück aus gut sieben Metern im Tor unterbrachte.

Westvororte/JFC aber nur kurz geschockt, denn nur eine Minute später verarbeitet Marcus Schneider einen Einwurf resolut im Zweikampf und zog aus 16 Metern satt ab. Sein Schuss landet zum 1:1 im äußersten linken Toreck.

Fortan versuchten beide Mannschaften eine Entscheidung herbeizuführen. Hüben wie drüben gab es auch Möglichkeiten, die aber nicht so richtig zwingend waren, auch wenn Franz Hoffmann und Daniel Gehrt per Kopf nah am Führungstreffer der Scheubengrobsdorfer dran waren.

Auch die drei Wechsel unseres Trainers, die allesamt offensiv ausgerichtet waren, brachten nicht den erwünschten Erfolg, so dass in der Schlussphase nur noch zwei Ecken beider Mannschaften für Gefahr sorgten, jedoch nichts einbrachten. Letztendlich sollte man mit einem Auswärtspunkt nicht unzufrieden sein. Ob es dennoch ein Punktgewinn oder ein Punktverlust war, bleibt offen.

Wenn man dem ein oder anderen Protagonisten Glauben schenken möchte, wäre mit etwas mehr Leidenschaft, mit etwas mehr Willen und mit etwas mehr Körpersprache auch etwas mehr drin gewesen. Sei‘s drum.

Und wie sieht unser Trainer die Punkteteilung? „Das Ergebnis geht in einer schwachen Verbandsligapartie in Ordnung. Meiner Meinung nach haben wir gegen Ohratal unsere bisher schlechteste Saisonleistung abgeliefert. Trotzalledem haben wir einen Punkt mitgenommen. Doch wir haben auch gesehen wie schwer es für uns wird, wenn wir nicht zu 100% da sind und mit dem Kopf woanders.“ kommentierte Philipp Schlebe unser Sonntagsspiel.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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