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Zweite Mannschaft erfolgreich

Mit einem Sieg in die Rückrunde

(21.03.2022) Wie auch unsere erste Mannschaft hatte das Team von Gordon Schorrig mit kranken und verletzten Spielern zu kämpfen.

Mit nur zwei Wechselspielern, einer davon unser Spieler-Trainer Gordon Schorrig, und dem etatmäßigen Torhüter unserer Alten Herren, Rico Seidenzahl, als Feldspieler, machte man sich eigentlich wenig Hoffnung auf einen erfolgreichen Start in die Rückrunde.

Aber auch unsere Gäste aus Berga konnten nicht aus dem Vollen schöpfen und reisten nur mit einem Wechsler nach Scheubengrobsdorf.

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen gelang unserer Mannschaft bereits nach knapp 20 Minuten durch René Gutschke das 1:0. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die Pause.

Die zweite Hälfte allerdings begann für unsere Mannen wenig erfolgsversprechend. Kaum war eine Minute gespielt, konnte unser Gast vom FSV Berga ll den Ausgleich erzielen. Olaf Stief traf in der 46. Minute zum 1:1.

Aber das Team der Weiß-Blauen ließ sich dadurch nicht beeindrucken. In der 66. Minute gingen unsere Farben wieder in Führung. Rico Seidenzahl traf zur erneuten Führung für den TSV Gera-Westvororte.

Nur zwei Minuten später wusch Rene Böhme scharf nach und lies das Team von Gordon Schorrig auf 3:1 davoneilen. Unser Gast versuchte nun noch einmal alles. Westvororte aber ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Im Gegenteil. In der Schlussminute konnte man sogar noch einen draufsetzen, als Thomas Winkler das vielumjubelte 4:1 erzielte.

Traumhafte äußere Bedingungen und ein traumhafter Start in die Rückrunde kennzeichneten den gestrigen Sonntag ☀️ in Scheubengrobsdorf. Auch wir beglückwünschen unsere zweite Mannschaft zu diesem überraschenden Erfolg und sagen: Weiter so!

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Abgesagt.

(18.03.2021) Wie wir soeben erfahren haben, wurde das Spiel gegen Bad Frankenhausen nun doch abgesetzt. Sobald wir einen neuen Termin erfahren informieren wir.

Wir wünschen allen ein angenehmes Wochenende und unserer zweiten Mannschaft am Sonntag um 14:00 Uhr im Heimspiel gegen den FSV Berga ll viel Erfolg

Ohne Worte …

Corona. Kranke. Verletzte.

Spiel gegen Bad Frankenhausen steht auf der Kippe

(17.03.2022) Das eigentlich für übermorgen, Samstag um 14:00 Uhr, angesetzte Spiel zwischen unserer SG und der Mannschaft aus Bad Frankenhausen steht momentan auf der Kippe. Mehrere Corona-Fälle sowie eine steigende Zahl kranker und verletzter Spieler zwangen unsere Sportliche Leitung den Kontakt zu unseren Gästen aufzunehmen und um eine Spielverlegung zu bitten.

Soweit unsere Redaktion informiert ist haben die Bad Frankenhausener Verantwortlichen der Bitte der Scheubengrobsdorfer zugestimmt und sind mit einer Spielverlegung einverstanden. Wir möchten uns auf diesem Wege für dieses sportlich-faire Entgegenkommen recht herzlich bedanken. Einzig eine offizielle Bekanntgabe des Thüringer Fußballverbandes TFV, der die letztendliche Entscheidungsbefugnis besitzt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Aber wir bleiben dran! Sobald uns dahingehend Neuigkeiten vorliegen, informieren wir Euch sofort. Bis dahin gehen wir davon aus, dass wir Euch, unsere Gäste und deren Fans sowie das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Wolfgang Gäbler am Samstag ab 14:00 Uhr zum Spiel

SG TSV Gera-Westvororte/JFC – SV BW 91 Bad Frankenhausen

auf das Herzlichste in der Saarbach-Arena begrüßen dürfen. Der Holzkohlegrill ist wie immer vorbereitet, die Roster sind bestellt und auch das frisch zu zapfende Bier ist kühl gelagert.

Unberührt von einer eventuellen Spielabsage bzw. -verlegung bleibt der Rückrundenauftakt unserer zweiten Mannschaft in der Kreisklasse, die am Sonntag Gastgeber für den FSV Berga ll sein wird. Wenn ihr also auch am Sonntagnachmittag Lust auf Fußball habt, unterstützt das Team um Gordon Schorrig ab 14:00 Uhr in der Saarbach-Arena.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

15. Spieltag: Bad Langensalza – Westvororte/JFC 2:1 (2:0)

Mit leeren Händen nach Hause

(14.03.2022) Oft reicht eine gute Halbzeit nicht zum Sieg. Und oft auch gute 20 bis 30 Minuten nicht für einen Punkt. Auch, wenn der Gastgeber wahrlich keine Bäume ausgerissen hat, geht der Sieg auf Grund der ersten Halbzeit, effektiver Chancenverwertung der Hausherren und schläfriger Scheubengrobsdorfer in Ordnung.

Fast, aber auch nur fast, wäre den Scheubengrobsdorfern in der letzten Minute noch der Ausgleich gelungen. Marcus Schneider war aber wohl etwas zu überrascht, als er allein vor dem Torhüter stehend den Ball serviert bekam und sein Lupfer allerdings nicht nur über den Torhüter sondern auch knapp über die Querlatte segelte.

In der etwa fünfminütigen Nachspielzeit ging es dann noch einmal hin und her, beide Mannschaften hatten noch die Möglichkeit auf einen weiteren Treffer, die ganz große Chance aber fehlte, so dass am Ende ein 2:1 auf der Anzeigetafel stand.

Wie schon vor Wochenfrist haben unsere Jungs abermals die Anfangsphase verschlafen. Ehe man sich versehen konnte, stand eine Zwei-Tore-Führung auf der Habenseite der Preußen.

Bereits nach drei Minuten trifft der agile und für unsere Defensive zu schnelle Martin Fiß zur frühen Führung. Das Gegentor allerdings diesmal kein Weckruf für Westvororte/JFC. Nur gut 10 Minuten später erhöhte Dominik Finger gar auf 2:0. Jetzt bloß aufpassen, nicht dass man hier so richtig unter die Räder kommt.

Aber weiterhin betteln unsere Jungs um Gegentore. Carsten Weis auf Seiten der Gastgeber ist von unseren Jungs als Dreh- und Angelpunkt im Aufbauspiel des FSV Preußen nicht in den Griff zu bekommen. Das, was man sich vornahm, setzte man, aus welchen Gründen auch immer, nicht um. Tief und sicher stehen. Fehlanzeige.

Der Gastgeber in allen Belangen besser. Laufduelle, Zweikämpfe, Passgenauigkeit. In allen Disziplinen haben die Scheubengrobsdorfer heute bisher das Nachsehen. Dabei hatte man sich doch nach dem Moral-Sieg der letzten Woche abermals so viel vorgenommen.

Aber Lippenbekenntnisse sind bekanntermaßen Schall und Rauch. Verheißungsvolle Offensivaktionen blieben Mangelware. Langensalza klar besser. Einzig die Entscheidung des Schiedsrichters nach einer strittigen Situation im gegnerischen Strafraum, als ein Gastgeber-Spieler den Ball mit der Hand berührte, keinen Elfmeter zu pfeifen, bleibt fragwürdig.

Ansonsten versprangen uns selbst einfachste Bälle, lange Pässe kam postwendend zurück. Auf der anderen Seite ein Schuss, der zur Ecke abgefälscht wurde und ein Abschluss aus spitzen Winkel, den Torhüter Bierbaum aber parieren konnte. Ein weiterer Treffer der Mannschaft von Thomas Wirth fand kurz darauf wegen der Abseitsstellung des Schützen keine Anerkennung, so dass es weiterhin beim 2:0 blieb.

Die Mannschaft von Philipp Schlebe hatte zum Ende der ersten Halbzeit nach vorn noch ein zwei vielversprechende Aktionen, jedoch keine klare Möglichkeit, so dass es mit dem verdienten Rückstand in die Pause ging. Die in der Kabine besprochenen und vom Trainer vorgegebenen taktischen Änderungen wurden von der Mannschaft nun besser umgesetzt.

Sollte der TSV/JFC abermals eine Wende schaffen? Der Gast kommt vermehrt zur Möglichkeiten. Diese bleiben beim Gastgeber in der zweiten Halbzeit Mangelware.

Den Schuss von Maximilian Kurth pariert der Schlussmann der Preußen, Maximilian Geißler, Klasse. Nach einer Eingabe von Franz Hoffmann verzieht Lenny Schumann knapp. Auch der Versuch von Bosse Struz bleibt ein solcher und wird Beute des Torhüters aus Bad Langensalza.

Westvororte/JFC aber macht weiter Druck. Noch gibt man sich und das Spiel nicht auf. Die Mannschaft von Thomas Wirth findet jetzt keine Mittel mehr, selbst nach vorne zu spielen. Entlastung Fehlanzeige. In die Offensive der Geraer hinein bieten sich für die Preußen allerdings Räume, die diese glücklicherweise nicht nutzen und mit Konter-Möglichkeiten fahrlässig umgehen. Aber das alles nützt uns nichts ohne eigenes Tor.

Das kommt dann doch. Endlich. Zu spät? 15 Minuten vor Ultimo kann sich Philippr Rehnelt über rechts durchsetzen und nach innen flanken. Die gegnerische Abwehr hat sich in diesem Moment wohl zu stark auf Marcus Schneider konzentriert, so dass sich Bosse Struz aus dem Gefühl heraus den Ball schnappt und nach einer schnellen Drehung sofort abzieht, so dass sein vom Keeper noch leicht abgefälschter Ball den Weg an den Innenpfosten und ins Netz findet. Hoffnung keimt auf. Hoffnung auf einen Punkt.

Der TSV/JFC setzt nun alles auf eine Karte. Unser Gegner motiviert sich verbal immer wieder selbst. Und kontert. Einmal können wir den schnellen Gegenstoß per Foul kurz hinter der Mittellinie noch unterbinden. Ein zweites Mal spielen die Gastgeber ihren Konter schlecht aus.

Die letzten Minuten sind ein offener Schlagabtausch. Jetzt geht es noch einmal hin und her. Beide versuchen es mit langen Bällen. Langensalza will die endgültige Entscheidung. Wir wollen den Ausgleich. Ein Weitschuss der Gastgeber landet knapp neben dem Tor.

Martin Fiß wird vom starken Carsten Weis mustergültig bedient, jagt das Leder aus fünf Metern Entfernung volley jedoch weit über den Bierbaum-Kasten. Immer noch 2:1. Bekommen wir noch diese eine Möglichkeit? Ja!

Westvororte/JFC hat sie, hat noch diese eine Riesen-Chance. Marcus Schneider wird, völlig freistehend vor dem gegnerischen Torhüter angespielt, lupft den Ball gekonnt über den Keeper, aber auch über den leeren Kasten hinweg ins Toraus. Das wäre es gewesen, in der 90. Minute.

In der gut fünfminütigen Nachspielzeit versuchen es die Weiß-Blauen nochmals mit aller Gewalt. Hohe Bälle in das Zentrum der gegnerischen Defensive sollen die Lösung sein. Selbst unsere Nummer eins ist im gegnerischen Strafraum zu finden. So gefährlich die Flanken aber auch sind, es hat sich kein Abnehmer für diese gefunden, der uns hätte mit einem zweiten Tor euphorisch jubeln lassen.

So bleibt es trotz drei weiterer gefährlicher Ecken und einem Freistoß von Maximilian Dörlitz, der allerdings abgefälscht wird und neben den Tor landet, bis zum Schlusspfiff beim 2:1 für den FSV Preußen Bad Langensalza, der sich in der Tabelle mit diesen drei Punkten weiter nach oben arbeiten konnte.

Ein typisches Unentschieden-Spiel verlieren wir heute, weil wir abermals die Anfangsphase verschlafen haben. Hieran sollten und müssen die Jungs gemeinsam mit dem Trainer-Team arbeiten, damit wir es uns nicht Woche für Woche immer wieder zusätzlich schwer machen. Aufgrund der ersten Halbzeit und der Effektivität der Gastgeber verlieren wir dieses Spiel, obwohl aufgrund einer engagierten zweiten Hälfte ein Punkt vielleicht durchaus gerechtfertigt gewesen wäre.

Unser Trainer Philipp Schlebe analysiert das Spiel wie folgt: „Leider haben wir wieder einmal viel zu einfache Gegentore zugelassen und die ersten Minuten verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine klare Steigerung und Reaktion gezeigt, nur hat es diesmal nicht gereicht um zählbares mitzunehmen. Ohne die Qualität des Gegners schmälern zu wollen haben wir uns heute definitiv selber geschlagen. Das schöne im Fußball ist ja aber, dass es nächsten Samstag um die nächsten drei Punkte geht und wir heiß sein werden, die bei uns zu behalten.“

Ein großes Dankeschön geht an unsere treuen mitgereisten Fans der Saarbach-Chaoten, die die Heimfahrt zwar mit leeren Händen antreten mussten, aber vom Erlebnis „Bahn, Bier und Bad Langensalza“ sicherlich viel erzählen können.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Der nächste Gegner ruft ✅

Schwere Auswärtsaufgabe in Langensalza ⚽️

(10.03.2022) Nachdem unsere Jungs am vergangenen Wochenende überraschend einen Dreier einfahren konnten, will man das Ergebnis am kommenden Spieltag natürlich veredeln und auch aus Bad Langensalza nicht mit leeren Händen zurückkehren.

Abermals ist man am Samstag ab 14:00 Uhr allerdings Außenseiter, der Gastgeber als Tabellensechster natürlich Favorit. Dennoch reist man nicht ohne eine gehörige Portion Selbstbewusstsein zum FSV Preußen und will sich auch bei der Mannschaft von Thomas Wirth nicht unter Wert verkaufen.

Drücken wir dem Team von Philipp Schlebe also abermals die Daumen und hoffen und wünschen, dass man am Wochenende wieder punkten kann, um im Abstiegskampf den momentan hervorragenden zehnten Tabellenplatz zu verteidigen.

Unsere zweite Mannschaft hat am Wochenende frei und kann sich voll und ganz auf den Re-Start am Sonntag, d. 20.03.2022 konzentrieren, wenn man Gastgeber für den FSV Berga ll ist.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

14. Spieltag: Westvororte/JFC – Heiligenstadt 2:1 (2:1)

Favorit strauchelt in Scheuben

(06.03.2022) Heute war die Nachspielzeit mal nicht unser Feind. Heute hat es unsere Mannschaft geschafft bis zur 90. + 4. Minute so aufmerksam zu sein und zu bleiben, dass man die knappe Führung über die Zeit brachte und den Dreier letztlich sein Eigen nennen konnte. Dabei begann die Begegnung für die Hausherren gar nicht verheißungsvoll.

Auf dem kleinen Platz in Scheubengrobsdorf, der sich wider Erwarten in einem doch recht ordentlichen Zustand präsentierte, gab es kein großes Abtasten. Unser Start jedoch denkbar schlecht. Die Gäste aus Heiligenstadt wurden bereits nach sechs Minuten ihre Favoritenrolle gerecht, als sie nach einer Unachtsamkeit in der TSV-Abwehr durch Leon Gümpel früh in Führung gingen. Der ein oder andere Weiss-Blaue Fan ahnte schlimmes. Knicken unsere Jungs jetzt ein? Oder war es ein Weckruf zur rechten Zeit? Zweiteres schien die Antwort. Fortan begegnete man dem Tabellendritten auf Augenhöhe und konnte sich über die gesamte Spielzeit sogar einige kleine Vorteile verschaffen.

Kurz nach dem Führungstreffer hatte der TSV/JFC selbst die erste große Möglichkeit, als Marcus Schneider, der den Ball auf den freistehenden Daniel Gehrt spitzeln wollte, vom gegnerischen Keeper äußerst unsanft und schmerzhaft von den Beinen geholt wurde, der Pfiff des Schiedsrichters aus unerklärlichen Gründen jedoch ausblieb. Aber unsere Mannen reklamierten nicht lange, sondern besannen sich weiter auf ihr Spiel.

Ein erster Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Wir schreiben die 15. Minute und den großen Auftritt eines unserer Kleinsten. Aus geschätzten gut 25 Metern zog Tim Richter unvermittelt ab und jagte das Leder in die äußerste untere Ecke zu vielumjubelten Ausgleich. Die Spannung stieg weiter. Und auch der TSV fühlte sich nun sichtlich wohler als in den ersten 10 Minuten. Mit den entscheidenden Tugenden gegen den Abstieg kämpfte man sich in die Party zurück.

Dann prasselt es im Heiligenstädter Strafraum abermals, als Maximilian Kurth und Torhüter Bennet Fröhlich zusammenstießen. Kein Tor. Weiterhin 1:1. Auf beiden Seiten dann je eine gelbe Karte. Es entwickelt sich ein rassiges Spiel und ein spannender Fight, in dem unsere Jungs gefühlt immer einen halben Schritt schneller waren.

So auch in der 39. Minute als Daniel Gehrt im Stile eines Thomas Winefeld den Einwurf unseres Kapitäns Dominik Klammt mit dem Kopf geschickt auf Marcus Schneider verlängert. Der, der immer trifft, reagiert schneller als seinen Gegenspieler und schiebt das Spielgerät mit dem etwas schwächeren linken Fuß entgehen der Laufrichtung des Torhüters eiskalt zum 2:1 in die Maschen. Unsere Mannen haben das Spiel gedreht. Wahnsinn! Jetzt aufmerksam bleiben!

Nur drei Minuten später fast eine kleine Vorntscheidung, als der Assistgeber des 2:1 selbst die Chance zum nächsten Treffer hat. Heiligenstadt ist allerdings mit Fortuna im Bunde, als der Schuss von Daniel Gehrt an das Aluminium klatscht. Und noch einmal hat der Gastgeber eine Überzahl-Möglichkeit, spielt diese jedoch schlecht aus, so dass es beim knappen Ein-Tor-Vorsprung bleibt. Ein weiterer Treffer der Mannschaft von Philipp Schlebe wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen.

Kurz darauf pfeift der Schiedsrichter zum Pausentee und schickt die Mannschaften in die Kabine. Durchatmen bei den knapp 100 Zuschauern auch auf den „Rängen“ nach packenden 45 Minuten. Pünktlichst ist die Halbzeit beendet und Roland Hillig pfeift zum zweiten Durchgang an.

Können die Weiß-Blauen auch jetzt die taktischen Vorgaben weiter so umsetzen wie bisher? Findet man auch weiterhin so engagiert in die Partie? Allein der Spielstand und die knappe Führung versprechen auf beiden Seiten noch so richtig viel Spannung.

Ein erster Wechsel bei unseren Gästen, eine gelbe Karte für Tim Richter und eine weitere liegengelassene Riesenmöglichkeit für Daniel Gehrt waren für die Anfangsphase des zweiten Durchganges bezeichnend. Auch unsere Gäste kommen um die nächste Verwarnung nicht herum. Hinsichtlich der gelben Kartons steht es nunmehr unentschieden, 2:2. Die Intensität des Spieles nimmt mit fortschreitender Spielzeit proportional zu.

Dann unser Kapitän. Dominik Klammt‘s Schuss kann kurz bevor er im gegnerischen Tor einschlägt, noch weggegrätscht werden. Auch Marcus Schneider verfehlt kurz darauf knapp. Eine Ecke bringt nichts ein. Es bleibt bei der knappen Führung für die Scheubengrobsdorfer.

Jetzt, in der 66. Minute, greift auch unser Trainer Philipp Schlebe ins Geschehen ein und vollzieht den ersten Wechsel. Lenny Schumann ersetzt Philipp Rehnelt. Jonas Kölling kommt etwa zehn Minuten später für den heute überragenden Daniel Gehrt, der gefühlt jedes Kopfballduell gewinnen konnte und sich völlig ausgepowert hat. Dann darf auch noch Julius Jurke auf das Feld, um mit seiner Kopfball- und Zweikampfstärke unsere vielbeschäftigte Abwehr zu unterstützen. Zwischenzeitlich die größte Chance für unsere Gäste aus Nordthüringen, als nach einer Ecke und dem anschließenden Kopfball aber der Querbalken unseres Tores Endstation ist.

Mit einem weiteren Wechsel setzt der Tabellendritte nun seinerseits alles auf eine Karte und wirft alles nach vorn, stemmt sich gegen die drohende Niederlage. Unsere Jungs kämpfen weiterhin aufopferungsvoll, knien sich in das Spiel und werfen sich in jeden Ball. Nur so können wir den knappen Vorsprung vielleicht über die Zeit retten. Und mit einem abermals starken Bierbaum, der heute zwar selten im Mittelpunkt stand, vier Minuten vor Ultimo den Ausgleich aber reaktionsschnell verhindert.

Wenige Sekunden später ist es dann Christian Kruschke der den Ball mit letztem Einsatz noch gerade so von der Linie kratzen kann. Nach dem abermals Clemens Bierbaum Kopf und Kragen riskieren muss und die vielbeinige TSV-Abwehr den Ball aus der Gefahrenzone schlagen kann, ist es auf der anderen Seite Jonas Kölling, der sich ein Herz nimmt und einfach mal aus 20 m abzieht. Sein Schuss ist jedoch sichere Beute des erst 19-jährigen Gästekeepers. Der hat es jetzt natürlich eilig, schlägt den Ball sofort wieder weit nach vorne.

Die Anzeigen-Tafel zeigt den Spielern und Zuschauern jetzt die 90. Minute. Schiedsrichter Hillig hebt zeitgleich drei Finger. Die Nachspielzeit ist nicht unser Freund, was sich in dieser Saison schon mehrmals zeigte. Heute allerdings konnte man mit Glück und viel Geschick, mit unbändigem Willen und nimmermüdem Einsatz bis zur 94. Minute, in der der Referee die Begegnung endlich abpfiff, die knappe Führung über die Zeit bringen.

Große Moral nach frühem Rückstand, eine Mannschaft, in der heute jeder bis an die Grenze gegangen ist, die Zweikämpfe annahm, um alle zweiten Bälle kämpfte und ein überragender Tim Richter, der von den Fans zum Spieler des Tages gewählt wurde, waren heute die Garanten für den ersten Dreier im neuen Jahr.

Insgesamt ein sehr spannendes, packendes und intensives Verbandsliga-Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Die größere Moral und der unbedingte Wille das Spiel für sich entscheiden zu wollen gab heute wohl den Ausschlag für unsere SG. Der Sieg für unsere Jungs ist demzufolge nicht unverdient, wie das auch unser Trainer Philipp Schlebe einschätzte und kurz analysierte:

„Es war sicherlich kein schönes Spiel heute, aber die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt und verdient die drei Punkte eingefahren. Die ersten 10 Minuten waren wir noch nicht voll da und haben etwas gebraucht, um in das Spiel zu kommen. Aber nach dem Gegentor haben wir unsere Grundstugenden gezeigt und uns in die Partie gearbeitet. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und kontinuierlich weiter punkten, um schnellstmöglich den Klassenerhalt zu sichern.“

Wir werden uns nun aber erst einmal unseren Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ gut schmecken lassen und uns mit dem zufriedenen Gefühl von drei Punkten gemütlich zurücklehnen. Für unsere Mannschaft gilt es derweil nur ganz kurz durchzuatmen, ehe man sich dann im Laufe dieser Woche intensiv auf das Spiel in Langensalza vorbereitet, um vielleicht abermals überraschend zu punkten.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

P.S. Ein riesengroßes Dankeschön an Reimar Tiesler, der unsere Beate Pauli gestern als Fotograf vertrat.

Freedom day für den Sport

Es geht weiter. Es geht wieder um Punkte.

Ja, endlich geht es weiter. Endlich geht es wieder um Punkte. Nach einer langen Pause, in der man sich und sein Umfeld mit Training und Tests „bei Laune“ gehalten hat, wird es nun wieder ernst.

Es geht um nichts Geringeres als um den Klassenerhalt für unsere erste Mannschaft in der Verbandsliga. Dafür benötigen wir wieder die Fans. Glücklicherweise sind die wieder erlaubt und können nach der langen Abstinenz unser Team wieder unterstützen, wenn am Samstag ab 14:00 Uhr der 1. SC 1911 Heiligenstadt in der Saarbach-Arena zu Gast ist (Details zu den aktuellen Corona-Restriktionen siehe unten im weiteren Verlauf dieses Vorberichtes).

Bereits heute begrüßen wir unseren sportlichen Gegner aus Nordthüringen, dessen Anhänger sowie das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Roland Hillig und wünschen allen Beteiligten eine gute Anreise nach Gera.

Eine sehr schwere Aufgabe für unsere Mannen gleich zu Beginn der Rückrunde, die mit dem Stand der im Winter abgebrochenen Hinrunde fortgeführt wird und uns den aktuellen Tabellendritten aus Heiligenstadt beschert, der auf Grund seiner Tabellenposition als Favorit nach Scheubengrobsdorf reist.

Trotz der Außenseiterrolle will das Team von Trainer Philipp Schlebe alles dafür geben, um im Abstiegskampf mindestens einen Punkt zu Hause zu behalten. Drücken wir die Daumen und hoffen auf einen erfolgreichen Samstag.

Einen Tag später, um 15:00 Uhr, ist unsere zweite Mannschaft dann auf dem Kunstrasenplatz in Heinrichsgrün in ihrem letzten Testspiel Gastgeber für den SV Elstertal Bad Köstritz und möchte die bisher doch recht ansprechende Vorbereitung mit einem abermals respektablen Ergebnis abrunden.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Freedom day

Sport frei !!!

Es gibt nur noch zwei Restriktions-Stufen. Basisstufe und Infektionsstufe. Stand heute befindet sich ganz Thüringen in der Basisstufe.

In dieser Stufe gelten (kurzgefasst) folgende Regeln:

Für Sportler keinerlei Einschränkungen. Bei Zuschauerzahlen bis 500 Zuschauer gilt Maskenpflicht, wenn ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eigehalten werden kann. Bei Zuschauerzahlen von mehr als 500 gilt 2G.

Für unsere Fans und auch alle anderen Zuschauer gibt es somit am Samstag und auch am Sonntag außer der Maskenpflicht (bei Nicht-Mindest-Abstand von 1,50 Metern) keinerlei Einschränkungen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

Der TFV hat getagt … und entschieden.

Es geht bald weiter

(23.02.2022) Auf seiner Homepage veröffentlichte der Thüringer Fußballverband TFV folgende Mitteilung:

„Wesentlich kürzer als die letzte Beratung dauerte die Sitzung des Vorstandes des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) an diesem Dienstagabend (22.02.22). Nach knapp 50 Minuten konnte Präsident Udo Penßler-Beyer die Videokonferenz bereits beenden.

Wichtigster Punkt war die Fortsetzung des Spielbetriebs. Dazu hatte der Spielausschuss des TFV eine Vorlage entworfen. Die wurde kurz diskutiert, wobei deutlich wurde, dass der Spielausschuss flexibel reagieren wird, wenn Probleme auftreten. Die Abstimmung über den Entwurf war dann einstimmig (siehe Anhang). Der Beschluss trifft für den Spielbetrieb in der Thüringenliga und Landesklasse zu.

Auch der Vorschlag des Frauen- und Mädchenausschusses, den wir bereits veröffentlicht hatten, aber gern noch mal anheften, fand das einhellige Votum. Zum Nachwuchsspielbetrieb hatte der Vorstand ja bereits in der letzten Online-Beratung entschieden.

Der Spielbetrieb in den Fußballkreisen, das wurde auch noch einmal betont, obliegt der Hoheit der Kreis-Fußballausschüsse (KFA).

Ohne Widerspruch passierte auch ein von Jugendobmann Christopher Graßmuck vorgelegter Antrag zu einer Änderung der Durchführungsbestimmungen für den AOK PLUS Landespokal der Junioren im Spieljahr 21/22 das Gremium.

Hartmut Gerlach“

Anlage, Quelle: www.tfv-erfurt.de

Junger Geraer Neuzugang mit großem Namen

Vater als Vorbild

(20.02.2021) Wenn wir am Sonntag den von Euch so sehnsüchtig erwarteten Spielbericht schon nicht schreiben können, dann wollen wir wenigstens in einer anderen Form aktuell sein und heute einen jungen Mann vorstellen, der über einen kleinen Umweg nun letztendlich doch den Weg nach Scheubengrosdorf zum TSV/JFC gefunden hat.

Alexej Roslyakov

Ein Neuzugang mit großem Namen. Dem Geraer Fußballfan dürfte zumindest der Vater, Andrej Roslyakov, der neben seinem kleinen Bruder und Andrès Iniesta auch Alex‘ sportliches Vorbild ist, ein Begriff sein. Sohn Alexej, oder Alex, wie ihn alle nennen, ist im Männerbereich bisher noch ein unbeschriebenes Blatt. Bisher.

Im Alter von sieben Jahren hat er beim 1.FC Gera 03 bei den F-Junioren angefangen zu kicken. Seine erste Trainerin war Ursula „Ursel“ Schmidt. Nachdem der Linksfuß im Nachwuchs in allen Altersklassen bereits Führungsspieler war und in den Großfeldmannschaften auch Verbandsliga-Luft schnuppern konnte, will er sich nun auch bei den „Großen“ beweisen.

Als er im vergangenen Sommer in den Männerbereich wechselte, schloss er sich dem FC Thüringen Weida an. Mittlerweile ist er aber zurück in Gera und spielt ab sofort für unsere SG Westvororte/JFC. Die ersten Trainingseinheiten und die ersten Spielminuten in den Tests sind Geschichte.

Nun heißt es den 20-jährigen 1,87 großen Defensiv-Allrounder, der sich in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt, in das Team zu integrieren.
Auf seine Entscheidung, im vergangenen Sommer nach Weida zu wechseln, angesprochen, verrät uns Alex: „Die Entscheidung für Weida fiel auf Grund der schönen Anlage dort. Außerdem sind auch ein paar Freunde nach Weida gewechselt.“

Nunmehr findet er jedoch, dass „sich Westvororte aber heimischer anfühlt, da ich in der Vergangenheit ja nur für den JFC gespielt habe und mein Jugendverein eine Kooperation und eine Spielgemeinschaft mit Westvororte hat.“

Und Alex hat in und mit seinem neuen Verein klare Ziele. Der Fan des FC Barcelona und von RB Leipzig möchte die Saison gemeinsam mit seinen neuen Mitstreitern, von denen er ja eine Vielzahl aus seinem Jugendverein persönlich noch sehr gut kennt, „mit dem Klassenerhalt beenden und jedes Spiel so angehen, als wäre es ein Endspiel.“

Neben der Arbeit, dem Sport und seinen anspruchsvollen Zielen verbringt Alex seine Freizeit hauptsächlich mit seiner Freundin und seiner Familie. Er liebt Pelmeni (Anm.d.Red.: wir auch) und Ginger Ale und freut sich nun auf den baldigen (Re)Start mit seinem neuen Team.

Schön, dass mit Alex ein sehr junger Spieler #ausgerafürgera nun doch für unsere SG gewonnen werden konnte. „Er ist ein großer, robuster und zweikampfstarker Verteidiger mit einer hervorragenden Grundaggressivität. Mir gefällt besonders sein Trainingsfleiss und seine Lernbereitschaft. Er hat sich sofort gut in die Mannschaft integriert.“ schätzt unser Trainer Philipp Schlebe nach den ersten Trainingseinheiten und Testspielen den Winterneuzugang ein.

Auch wir freuen uns über seine Entscheidung zu uns zu wechseln und begrüßen den TSV/JFC-Neuzugang in der Saarbach-Arena auf das Herzlichste. Wir wünschen dem Staatlich anerkannten Physiotherapeuten, der im SRH Rehazentrum in Gera tätig ist, viel Erfolg in Scheubengrobsdorf, alles erdenklich Gute, vor allem aber eine verletzungsfreie Saison.

Ohne Worte

#ausgerafürgera

Zu viele Kranke

Spiel in Jena fällt aus

(18.02.2022) Der Krankenstand beim TSV ist bedenklich. Das Lazarett wird größer. Schon in der letzten Woche musste Trainer Philipp Schlebe auf einige Spieler verzichten. Leider hat sich die Situation bei den Scheubengrobsdorfern nicht gebessert.

Im Gegenteil. Weitere krankheitsbedingte Absagen lassen das für morgen geplante Spiel beim FC Thüringen Jena leider nicht zu. Somit fehlt unserem Trainer ein wesentlicher Baustein in der Vorbereitung auf die bald beginnende Fortsetzung der Saison mit wichtigen Punktspielen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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