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Unser Vorsitzender hat das Wort

Weihnachtsgrüße von Renè Böhme

(17.12.2023) Hat am vergangenen Sonntag unser Trainer Daniel Gehrt im Rahmen unseres großen Interviews Rede und Antwort gestanden, lassen wir heute unseren Vorsitzenden Rene Böhme zu Wort kommen.

Lauschen wir jetzt bei einer guten Tasse Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️aufmerksam den Wünschen und den Grüßen zur Weihnachtszeit, aber auch den Bedenken, die nicht nur unseren Präsidenten gerade am Jahresende zum Nachdenken anregen.

➡️➡️➡️ „Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und gibt uns die Möglichkeit kurz inne zu halten und zu reflektieren. 2023 war kein einfaches Jahr für unseren Verein.

Auf Grund der Sperrung und Sanierung der 3. Grundschule und des damit ausbleibenden Schulsports in unserer Saarbach-Arena hat die Stadt Gera die finanzielle Unterstützung drastisch gekürzt. Da dies bis zur Fertigstellung der Sanierungsarbeiten, welche sich bis ins Jahr 2024 verschoben hat, so bleibt, haben wir erneut einen angespannten Finanzhaushalt.

Nunmehr ist auch noch die Schulsporthalle auf Grund einer Havarie gesperrt, so dass unsere diversen Sportgruppen auf Hallen in der ganzen Stadt verteilt werden mussten. Das dieser Sachverhalt vielen unserer Sportfreunde und Mitglieder nicht gefällt bzw. bisweilen auch gar nicht umsetzbar ist, ist nachvollziehbar.

Und so laufen wir große Gefahr Mitglieder zu verlieren. Leider gibt es von Seiten der Stadt auch keinerlei Informationen zum weiteren Vorgehen. Ich schaue also durchaus sorgenvoll in die Zukunft.

Auch sportlich sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen und müssen weiter hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Das uns der Abstieg aus der Verbandsliga nicht umgeworfen hat und wir unsere Mannschaft zusammenhalten konnten, zeugt davon, dass sich die Mühen und das Engagement, welches unsere Ehrenamtlichen aufbringen, lohnen und anerkannt werden.

Nichtsdestotrotz hat unser Verein jede Menge Potential zur weiteren Entwicklung, welches nur durch engagierte Mitglieder und Ehrenamtliche umgesetzt werden kann.

Aus diesem Grund danke ich allen Mitgliedern, Ehrenamtlichen, Unterstützern, Sponsoren und Freunden des Vereins für das Geleistete im Jahr 2023.

Ich wünsche allen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein wunderschönes Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch und beste Gesundheit zum Start in das neue Jahr, sowie allen ein paar Tage der Ruhe und Entspannung – zur Erholung, zum Durchatmen und Kraft tanken.“ ⬅️⬅️⬅️

Wir möchten ebenfalls Danke sagen: All unseren Mitgliedern, den passiven, aber vor allem auch den aktiven Sportlerinnen und Sportlern, allen Ehrenamtlichen, die mit ihrer uneigennützigen Arbeit unseren Verein unterstützen, den Fans und Sponsoren und nicht zuletzt aber auch unserem Vorstand und dessen Vorsitzenden Renè Böhme an der Spitze.

Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit, einen gemütlichen dritten Advent️️️, besinnliche Weihnachten und erholsame Feiertage im Kreise eurer Familien und eurer Lieben

Ohne Worte …

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Das große Interview zur Winterpause

Rückblick. Vorschau. Neues. Der Trainer hat das Wort

(10.12.2023) Heute machen wir es uns zum zweiten Advent einmal ganz einfach. Wir lassen einfach unseren Trainer sprechen. Wie denkt er über die bisherige Saison? Was sagt er vorausschauend? Gibt es personelle Veränderungen? Seid gespannt. Wir haben ihm bei einer guten Tasse Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ ein paar Fragen gestellt.

TSV: Daniel, schön, dass Du die Zeit findest, uns und vor allem unseren Followern und Fans ein paar Fragen zu beantworten.

Daniel Gehrt: „Sehr gern.“

TSV: Seit zwei Wochen ist Winterpause. Jetzt können alle erst einmal durchatmen. Die Hinrunde war nichts für schwache Nerven, ein Auf und Ab. Wie siehst Du das, wie zufrieden bist Du?

Daniel Gehrt: „Grundsätzlich kann man schon sagen, dass ich mit der bisherigen Saison gar nicht so unzufrieden bin, gerade wenn man bedenkt, was in den letzten Jahren alles passiert ist. Über den Aderlass vor zwei Jahren haben wir ja alle schon viel geredet und viel gesprochen.“

TSV: Ja das stimmt. Das war für den Verein eine harte Zeit. Die ist es aber immer noch, oder?

Daniel Gehrt: „Ja, denn auch in diesem Sommer hatten wir wieder einige Hausaufgaben zu bewältigen, die nicht nur uns als Trainerteam, sondern dem ganzen Verein wieder alles abverlangt haben.“

TSV: Was oder wen meinst Du da konkret?

Daniel Gehrt: „Wir mussten im Sommer ja weitere Abgänge kompensieren. Besonders der Weggang von Bosse Struz hat uns getroffen, da er aus beruflichen Gründen seinen Lebensmittelpunkt nach Leipzig verlagert hat. Sein Fehlen wiegt natürlich sehr schwer, war er doch nicht nur in der vergangenen Verbandsliga-Saison eine absolute Stütze im TSV Mittelfeld.“

TSV: Das stimmt. Hinzu kam, dass unser Kapitän nicht einsatzbereit war bzw. ist …

Daniel Gehrt: „Ja, leider. Als Tim Richter sich im ersten Testspiel verletzte und wir dann die Hiobsbotschaft erhielten, dass er vermutlich die gesamte Hinrunde ausfällt, wurde es natürlich umso schwerer für Trainer und Mannschaft das alles zu kompensieren.“

TSV: Quantitativ konnte die Mannschaft doch aber recht gut verstärkt werden, oder? Sie ist aber sehr jung.

Daniel Gehrt: „Ja. Mit unseren Neuzugängen, den ganz jungen Spielern, welche von der U19 unseres Kooperationspartners JFC Gera dazugestoßen sind, sind wir quantitativ und qualitativ schon recht gut aufgestellt. Wir haben einen sehr guten, extrem jungen 23-Mann Kader, der sehr viel Potenzial hat.“

TSV: Apropos Potential. Der ein oder andere Punkt mehr wäre doch aber auch mit dieser sehr jungen Mannschaft, die gerade einmal ein Durchschnittsalter von gut 22 Jahren hat, möglich gewesen, oder?

Daniel Gehrt: „Wie eingangs schon erwähnt, bin ich nicht ganz unzufrieden mit der aktuellen Saison. Natürlich hätten wir uns alle mehr Punkte und vor allem weniger Gegentore gewünscht, aber das beweist auch wieder, dass die Landesklasse nicht im Vorbeigehen gespielt wird. In der Rückrunde müssen wir noch stärker unser Potential abrufen.“

TSV: Die Liga ist sehr ausgeglichen. Und stark. Jeder kann jeden schlagen.

Daniel Gehrt: „Ja. Jede Mannschaft hat zwei bis drei echt gestandene Fußballer in Ihren Reihen, die auch schon deutlich höherklassig gespielt haben. Desweiteren gibt es viele Mannschaften, die durch Aggressivität und pure Leidenschaft Ihre Spiele bestreiten und so auch Punkte holen. Daran müssen wir uns alle noch besser anpassen.“

TSV: Ja, das ist klar. Aber so nach und nach sind auch unsere jungen Wilden auf Landesebene bei den Männern angekommen. Oder?

Daniel Gehrt: „Ja. Das Problem war aber auch, dass gerade wir als Absteiger aus der Verbandsliga natürlich die Mannschaft waren, die alle schlagen wollten. Das ist völlig normal und auch absolut ok so. Nur daran mussten sich die jungen Kerle und auch wir uns erst einmal gewöhnen.“

TSV: Der Auftakt verlief unglücklich. Trotz drückender Überlegenheit unterlag man in Rositz.

Daniel Gehrt: „Ja, es war gleich zum Start das von mir erwartet schwere Spiel beim Aufsteiger in Rositz. Und spätestens nach dieser 0:1 Niederlage gleich am ersten Spieltag war dem ein oder anderen endgültig klar, was da in den nächsten Wochen auf uns zukommt.“

TSV: Es waren aber nicht nur die starken Gegner, die uns alles abverlangt haben, sondern auch die eigene teils unerklärliche „Wundertüte Westvororte“ mit Höhen und Tiefen.

Daniel Gehrt: „Insgesamt muss man sagen, dass es mit Kahla und Jena Zwätzen zwei wirklich extrem schlechte Spiele gab, die wir abgeliefert haben. In vielen anderen Spielen hat uns dann oftmals die gewisse Ruhe und vor allem die Stabilität gefehlt.

So geben wir eine 2:0 Führung gegen Greiz aus der Hand, verlieren trotz drückender Überlegenheit und Chancenplus in der Nachspielzeit in Weimar oder bekommen auch bei dem sehr guten Auswärtsspiel in Bad Berka nach der hochverdienten 2:0 Führung und einem Mann mehr am Ende noch völlig unnötig Probleme, welche uns fast noch die drei Punkte gekostet hätten.“

TSV: Ohne Frage haben wir aber auch sehr gute Spiele gezeigt. Wir erinnern an Stadtroda oder auch den FC Thüringen Jena.

Daniel Gehrt: „Ja, da haben wir all das umgesetzt worauf es ankommt. Wenn man sich die Ergebnisse aber anschaut, ist es glaube ich ganz eindeutig, um was es in der Rückrunde geht. Das Ziel muss es sein, stabiler zu agieren, cleverer zu werden und jede Woche hart zu arbeiten. Was den Einsatz und den Willen angeht, möchte ich meiner Mannschaft aber auch jetzt schon ein riesengroßes Lob aussprechen.“

TSV: Das sehen wir auch so. Auch wir sind ja insgesamt nicht unzufrieden. Aber acht Gegentore in zwei Spielen hintereinander geht gar nicht! Unabhängig davon macht es mit diesen wenigen Ausnahmen aber allwöchentlich dennoch viel Spaß, die Jungs zu sehen.

Daniel Gehrt: „Ja. Jede Woche macht es riesig Spaß mit den Jungs zu arbeiten und auf dem Trainingsplatz zu stehen. Die Trainingsbeteiligung ist für ein Hobby absolut herausragend, die Aufnahme der Neuzugänge sowie die Integrierung der jungen A-Junioren verlief einfach reibungslos und absolut unkompliziert und zeigt auch, wieviel in der Truppe steckt. Respekt!“

TSV: Was fehlt noch? Worauf legt ihr im Trainerteam weiterhin besonderes Augenmerk?

Daniel Gehrt: „Das Einzige was fehlt – und das sprechen wir als Trainerteam jede Woche wieder an – ist, dass sich diese junge und hungrige Mannschaft für Ihren Aufwand einfach selbst mehr belohnen muss. Wir beide, Schäf (Anm.d.Red.: Co-Trainer Niklas Schäfer) und ich, arbeiten mit der Mannschaft allwöchentlich hart daran. Aber die Belohnung müssen sie sich selbst abholen. Und das einfach viel öfter als in den letzten Jahren. Das haben sich die Jungs einfach verdient.“

TSV: Jetzt aber ist erst einmal kurz Pause. Gibt es schön Pläne für die Vorbereitung auf die Rückrunde? Wann geht es eigentlich wieder los?

Daniel Gehrt: „Wenn dann am 13.01.2024 das Geraer Bandenmasters startet, ist das auch gleichzeitig der Startschuss für unsere Vorbereitung auf die Rückrunde, welche dann am 24.02.2024 mit dem Heimspiel gegen Rositz beginnt. Bis zu sechs Testspiele stehen auf der Agenda, in denen es darum geht, fit zu werden, und vor allen an den Dingen zu arbeiten, welche uns in der Hinrunde schwerfielen.

Bis dahin, haben die Jungs auch einfach mal Zeit für sich, können freiwillig was machen oder versuchen die Stadtauswahl bei ihrer Vorbereitung aufs Oldieturnier zu unterstützen. Einfach mal ein paar Wochen ohne Druck und ohne Zwang.“

TSV: Andere Frage. Die interessiert sicherlich auch unsere Fans brennend. Wird es für die Rückrunde personelle Veränderungen geben?

Daniel Gehrt: (lacht) „Auf diese Frage habe ich gewartet. Ja, es ist durchaus denkbar, dass sich hier zur Rückrunde noch was bewegt. Einerseits sind wir mit unserem Kader und der Qualität absolut zufrieden und sehen auch das Potenzial, was in der Mannschaft steckt und werden daher auch nichts Unüberlegtes tun. Andererseits schauen wir aber auch, ob es vielleicht noch einen gestandenen Geraer gibt, der uns weiterhilft und die vielen und sehr jungen Spieler mit seiner Erfahrung neben den anderen „Alten“ noch bisschen „an die Hand“ nehmen kann.“

TSV: Gibt es da vielleicht auch schon einen Namen?

Daniel Gehrt: „Ja, den gibt es. Hier laufen gerade intensive Gespräche. Aber zur Veröffentlichung ist noch ein wenig zu früh.“

TSV: OK, dann wollen wir uns für heute mit deiner Antwort zufriedengeben, bleiben aber dran. Und, sobald es in dieser Hinsicht Neuigkeiten zu vermelden gibt, informieren wir selbstverständlich zeitnah.

Für den Moment wünschen wir Dir, der Mannschaft und all unseren Usern eine schöne Vorweihnachtszeit, frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage und bedanken uns, dass Du Dir so viel Zeit genommen hast, um all unsere Fragen zu beantworten.

Daniel Gehrt: „Sehr gern. Auch von mir frohe Weihnachten an Euch alle.“

 

Ohne Worte …

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D A N K E , Ehrenamt

Ohne Euch geht es nicht

(05.12.2023) Der heutige 05.12.2023 ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Auch wir wollen heute Danke sagen.

Zum Gedenk- und Ehrentag als Anerkennung des Engagements möchten auch wir all unseren Vereinsmitgliedern, die einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen, Respekt und Hochachtung zollen.

Ohne Euch wäre unser Vereinsleben und der organisierte Breitensport nicht möglich. Daher gebührt Euch heute die Ehre und ein ganz großes Dankeschön für euer ehrenamtliches und uneigennütziges Engagement.

Ohne (große Worte) … D A N K E !!!

⭕️ Abgesagt ⭕️

Letztes Spiel findet leider nicht statt

(01.12.2023) Aufgrund der Witterungsverhältnisse und der großen Mengen an Schnee, die die Saarbach-Arena einerseits zwar in ein weihnachtliches Kleid hüllen, aber andererseits auch keinen regulären Spielbetrieb zulassen, musste das eigentlich für morgen angesetzte Spiel gegen den VfB Apolda leider abgesagt werden.

Sobald und neue Informationen über eine Nachholtermin vorliegen, informieren wir euch umgehend. Für den Moment wünschen wir euch und euren Familien ein schönes und erholsames Wochenende und einen besinnlichen ersten Advent ️

Ohne Worte …

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Das letzte Spiel. Glühwein gratis*

Auswärtssieg vergolden.

(29.11.2023) Auf geht`s! Kommt am Samstag alle nochmals in die Saarbach-Arena und unterstützt unsere Jungs beim letzten Spiel der Hinrunde, beim letzten Heimspiel in Jahr 2023.

*Für die ersten 50 Zuschauer gibt es je einen Glühwein gratis.

Vielleicht können wir den überraschenden Auswärtssieg vom letzten Wochenende in Bad Berka vergolden und zufrieden in die Winterpause gehen. Das nächste Male sehen wir uns dann erst am 24.02.2024 zum Rückrundenauftakt, wenn der SV Rositz zu Gast sein wird.

Ihr seid also alle ob des winterlichen Wetters gefragt, unser Team nochmals lautstark und zahlreich zu unterstützen, wenn es am kommenden Samstag ab 13:30 Uhr heißt:

TSV Gera-Westvororte vs VfB Apolda

Schon heute begrüßen wir auch unseren sportlichen Gegner, die Fans und Zuschauer aus Apolda und das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Markus Eddel.

Spannung ist auf jeden Fall garantiert, treffen wir am Samstag doch direkt auf unseren Tabellennachbarn, der wie auch wir auf 18 Punkte verweisen kann. Am letzten Wochenende beim 2:1 Sieg gegen Kahla ebenfalls erfolgreich, kommen die Spieler von Trainer Patrick Dittombée sicherlich mit breiter Brust nach Gera und wollen nicht ohne etwas Zählbares nach Hause fahren.

Höchste Konzentration ist also wieder gefragt, wollen auch unsere Jungs abermals punkten. Wir jedenfalls drücken abermals ganz fest die Daumen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga
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Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner Fa. Rudolf Ziegengeist.

Wundertüte mit Auswärtssieg

Westvororte siegt überraschend in Bad Berka

(27.11.2023) So „einfach“ ist es zu gewinnen, wenn man die Konzentration auf dem Feld über 90 Minuten wirklich hochhalten kann. Gegen die bis dato allerdings treffsicherste Mannschaft der Liga, musste man aber auch damit rechnen, dass man nicht alles verteidigen kann.

Umso wichtiger die eigenen Tore. Und trotz der zwischenzeitlich schon recht deutlichen 2:0 Führung mussten wir am Ende noch fast 10 Minuten lang so richtig zittern. Der Anschlusstreffer durch Maximilian Möller per 11 Meter in der 87. Minute machte es so kurz vor Ultimo noch einmal so richtig spannend.

Sechs Minuten Nachspielzeit tragen ihr übriges dazu bei. Der Gastgeber noch zweimal mit Freistößen. Noch zweimal mit einer Ecke. Insgesamt kamen die Hausherren noch vier mal gefährlich vors Tor.

Heute aber bleiben wir bis zum Schlusspfiff hochkonzentriert und leisteten uns in der Defensive keinerlei entscheidende Nachlässigkeiten. Es geht doch, Jungs! Weiter so! Noch einmal in diesem Jahr die Arschbacken zusammenkneifen und am kommenden Samstag die drei Punkte zu Hause behalten!

Apropos behalten. Wir haben hinten raus die Ruhe behalten. Trotz, dass der FC Einheit Bad Berka alles versucht hat, ließen unsere Jungs nichts mehr anbrennen. Letztendlich nimmt man die drei Punkte hochverdient mit nach Hause, hatte man das Spiel über weite Strecken im Griff, ein deutliches Chancenplus und war unterm Strich das bessere Team.

Gleich in der zweiten Minute die erste heiße Situation, als die Gastgeber mit überhartem Einsteigen den Abschluss verhindern können, wir aber den fälligen Freistoß zu mittig platzieren. Chance vertan.

Kurz darauf jubeln unsere Fans schon, als Philipp Rehnelt von der Strafraumgrenze abzieht, sein Schuss aber um Millimeter das Ziel verfehlt. Und unsere Nummer 27 gibt weiter Gas, ist sich auch in den Zweikämpfen für nichts zu schade. Philipp Rehnelt geht voran und ist heute Vorbild.

Mitte der ersten Halbzeit muss er kurz behandelt werden, kann aber dann trotz eines Schlages auf den Kopf weiterspielen. Die Hausherren, die bis dato auf 21 Punkte und 34 Tore verweisen können, spielen gefällig. Am Westvororte-Strafraum jedoch ist Schluss.

Auf der anderen Seite dringen wir wieder in diesen ein. Ein Schlag. Ein Foul. Ein Pfiff. 11 Meter. Und Schneider ist nicht da.

Heute hat Lenny Schumann als „Vertreter“ unserer #19 die breite Brust. Er schnappt sich den Ball. Er legt ihn auf den Punkt. Er läuft an. Allerdings scheitert er mit seinem Linksschuss am 42-jährigen Sebastian Arnold im Tor von Bad Berka.

Als sich unsere Fans in dieser 35. Minute schon die Haare raufen, der abgewehrte Ball vom Keeper noch an die Latte springt, ist es aber Christopher Lätz, der gedanken- und handlungsschnell zur Stelle ist und das Leder über die Linie schiebt. 1:0 für uns! Und Jubel an der Seitenlinie bei den mitgereisten weiß-blauen Anhängern.

Denen wollen und müssen wir heute mal wieder ein ganz ganz großes Kompliment aussprechen, sind Sie doch – ob dieses regnerischen und kalten Wetters und trotz zweier Niederlagen und acht Gegentore der vergangenen beiden Wochen im Gepäck – heute mit Bus und Bahn hoffnungsvoll nach Bad Berka gereist.

Und mit dem Spiel, dem Ergebnis und weiteren Möglichkeiten steigt die Hoffnung auf eine vielleicht erfolgreiche Auswärtsfahrt.

Maximilian Kurth hat kurz vor dem Seitenwechsel noch eine 100-prozentigen Möglichkeit, aber verzieht aus Nahdistanz. Auch Markus Klotz schafft es nicht, die Führung auszubauen, als er aus zugegeben sehr spitzem Winkel abschließt.

Mit der knappen Führung geht es für die Spieler in die Kabinen. Für die Fans ist Aufwärmen in der Pause Fehlanzeige. Die Wirtschaft hat zu. Das Bier reicht man galant nach draußen. Aber unsere Jungs sind hart im nehmen. Und zufrieden. Wir führen ja. Und das hoch verdient!

Und auch in der zweiten Halbzeit wollen wir beweisen, dass wir besser sind als in den letzten beiden Wochen. Gleich nach Wiederbeginn weiter Druck auf das Gastgebertor und die nächste gute Möglichkeit für Markus Klotz.

Es geht zur Sache. Nach Gelben Karten steht es jetzt 3:2. Ein-, zweimal übertreiben es die Gastgeber. So wie in der 60. Minute als Paul Minkmar zu hart gegen Christopher Lätz einsteigt. Da gibt es nur eine Entscheidung, folgerichtig Platzverweis, folgerichtig die Rote Karte.

Trotz Unterzahl geben sich die Hausherren natürlich noch nicht auf. Es steht ja nur 1:0, die Führung steht auf der Kippe. Und noch eine gute halbe Stunde ist auf dem Kunstrasenplatz vor insgesamt nur enttäuschenden 50 Zuschauern, zehn davon aus Gera, zu spielen.

Von einem unüberlegten und frustrierten Spruch des Rotsünders lassen sich weder unsere Fans noch unsere Spieler beeindrucken. Im Gegenteil. Das pusht. Lätz kann nach kurzer Behandlungspause weiterspielen und lässt mit einen satten Knaller aus 20 Metern gleich mal einen gucken. Da muss sich der Heim-Torhüter Sebastian Arnold strecken, hält überragend.

Vorhang auf dann für die Schluss-Viertelstunde! Wir sind dem zweiten Tor nahe. Und wieder Lätz. Der macht heut ein richtig gutes Spiel. Er fordert den Ball. Er verteilt die Bälle klug. Verdienter Weise wurde er von den Fans der Saarbach-Chaoten heute zum Man of the Match gewählt.

Auf der anderen Seite muss jetzt unser Keeper eingreifen. Cedric Thrum kann die Möglichkeit der Hausherren jedoch zur Ecke abwehren, die im Anschluss daran zwar gefährlich in unseren Strafraum segelt, aber nichts einbringt. Noch gut 10 Minuten. Bangen und zittern.

Angriff ist die beste Verteidigung. Hoffentlich riskieren wir nicht zu viel, jetzt, wo wir ganz knapp dran sind, den Sack zu zumachen. Und wieder ist es Lätz. Sein Kracher kann auf der Linie leider noch gerettet werden. Aber jetzt ist es Maximilian Kurth, der gedanken- und handlungsschnell im Nachsetzen zur Stelle ist und den Ball zum 2:0 im Tor unterbringt.

Das muss doch jetzt reichen! Oder? Wir führen 2:0. Und wir sind ein Mann mehr. Jungs, bringt das Ding ins Ziel!

Dann wird es aber noch einmal kurios. Warum der Schiedsrichter auf Abstoß für uns entscheidet, Bad Berka aber eine Ecke bekommt, ist fragwürdig und für uns nicht nachvollziehbar. Die Ecke kommt. Der Pfiff auch. Elfmeter. Das müssen wir uns später alles noch einmal in Ruhe erklären lassen, hier sind wir momentan im Detail leider überfragt.

Ändern können wir es aber nicht. Strafstoß für den FC Einheit. Und noch offiziell drei Minuten.

Maximilian Möller, in seiner Jugend unter anderem schon bei Rot-Weiß Erfurt, der U17 von Hoffenheim und der A-Junioren-Bundesliga des 1.FC Köln aktiv, lässt sich die Chance nicht nehmen und verkürzt. Nur noch 1:2.

Jetzt wird es noch einmal kritisch. Zwei bis drei Minuten noch und vielleicht noch vier oder fünf Minuten Nachspielzeit?! Wir werden uns jetzt so kurz vor Ultimo doch nicht noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Schon wieder bangen und zittern.

Und abermals kann uns Markus Klotz dieses Zittern nicht nehmen, hatte er doch in der letzten Sekunde der regulären Spielzeit noch das 1:3 auf dem Fuß, aber momentan einfach kein Glück. Parallel dazu wechseln wir und nehmen noch einmal eine ganz wichtige Minute Zeit von der Uhr. Tämmler kommt für Rehnelt.

Sechs Minuten Nachspielzeit. Wir leiden. Und wir wechseln gleich noch einmal. Richter für Lätz.

Der Gastgeber noch zweimal mit Freistößen. Und noch zweimal mit einer Ecke. Insgesamt kommen die Hausherren noch viermal gefährlich vor unser Tor.

Aber wir verteidigen unsere knappe Führung mit Herz und mit Leidenschaft. Und können uns wenig später, als Schiedsrichter Luis-Cedric Teyral in der 96. Minute abpfeift, gemeinsam mit unseren Fans in den Armen liegen und einen verdienten Auswärtssieg bejubeln.

Strahlende Gesichter auf und neben dem Platz. Und keiner unserer Spieler oder Fans ist sich selbst nach fast zwei Stunden „standing in the Rain“ zu schade, weiterhin im Regen, der teilweise zu Schnee wurde, zu stehen und gemeinsam die Westvororte-Hymne zu singen.

Mit dem Singen haben wir es nicht so, aber wir freuen uns umso mehr, dass wir heute wieder positive Nachrichten überbringen konnten und genießen den Erfolg natürlich auch selbst, jetzt und hier und heute bei einer zuckersüßen Tasse Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ .

Last auch ihr euch alle diesen jetzt gut schmecken, habt noch einen wunderschönen Sonntag und morgen wieder einen guten Start in die neue Woche, zu deren Ende wir kommenden Samstag anlässlich des letzten Spieles der Hinrunde und des Jahres 2023 unsere Gäste aus Apolda in der Saarbach-Arena empfangen werden. Bis dahin.

Ohne Worte …

Auf geht’s nach Bad Berka ➡️

Spieß umdrehen ⚽️

(23.11.2023) Erstmals in der Historie des TSV Gera-Westvororte – zumindest soweit wir uns erinnern – treffen wir auf den FC Einheit Bad Berka. Dort wollen und müssen wir nach zwei deftigen Niederlagen den Spieß umdrehen.

Die torhungrigste Mannschaft der Liga, die in dieser Saison bereits 34 Treffen erzählt hat, rangiert momentan mit 21 Punkten auf Rang fünf der Tabelle.

Was diese Statistik betrifft, freut man sich sicherlich auf die Jungs aus Scheubengrobsdorf, haben die in den letzten beiden Wochen doch immerhin acht Gegentore kassiert.

Demzufolge gilt es in erster Linie die Abwehr zu stabilisieren, wenn das Team um unser Trainer-Gespann Daniel Gehrt und Niklas Schäfer am Samstag ab 14:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Ilmtal-Stadion antritt.

Drücken wir also wie immer ganz fest die Daumen und hoffen, dass es unsere Kicker endlich wieder einmal schaffen, die Konzentration über 90 Minuten hoch zu halten. Oft genug haben Sie bewiesen, dass sie es können.

Am kommenden Samstag auch? Wie immer informieren wir euch sofort nach Spielende über das Endergebnis und hoffen auf eine positive Nachricht.

Ohne Worte …

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#westvororte … Wo Freunde zusammen Fußball spielen.

A-Junioren machen weiter Freude

Deutlicher Sieg gegen Ronneburg

(21.11.2023) Hinkt unsere Männer-Mannschaft den Zielen in den letzten beiden Wochen doch ein wenig hinterher, machen uns unsere A-Junioren umso mehr Freude.

Konnten wir vor Wochen Frist über den spannenden und knappen 3:2 Erfolg bei OTG Gera berichten, präsentieren wir euch heute einen weiteren Sieg.

Klar und deutlich konnte man am Samstag den FSV Ronneburg in die Schranken weisen und einen verdienten 3:0 Heimerfolg verzeichnen. Aber auch diesmal machten es die Mannen unseres Trainer-Gespannes Steven Meuschke/Carl Braune wieder spannend.

Bis zur Pause stand es noch 0:0. Erst in der zweiten Hälfte drehten die Weiß-Blauen so richtig auf und konnten sich im Neunerfeld der Tabelle mit 17:16 Toren und nunmehr 10 Punkten auf Platz vier nach vorn schieben.

Kurz nach der Pause brachte Moritz Uecker seine Mannschaft in der 50. Minute in Front. 15 Minuten später erhöhte Alessio Paunack auf 2:0 und schaffte somit in der 65. Minute bereits eine kleine Vorentscheidung.

10 Minuten vor Ultimo machte der erst kurz zuvor eingewechselte Wenzel Buchholz dann den Sack endgültig zu, als er mit seinem fünften Saisontreffer das 3:0 erzielte, was gleichzeitig auch der Endstand war.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen im Verein und den beiden Trainern freuen auch wir uns über die positive Entwicklung der Scheubengrobsdorfer in den letzten Wochen.

Ehe es dann bald in die verdiente Winterpause geht, müssen unsere Jungs noch einmal hochkonzentriert sein, wenn am Samstag, d. 03. Dezember um 10:30 Uhr der SV Schmölln in der Saarbach-Arena zu Gast sein wird.

Schon heute drücken wir dem Team ganz fest die Daumen und hoffen und wünschen, dass die Mannschaft mit einem weiteren Dreier dann hochzufrieden in die Weihnachtsferien gehen kann.

Ohne Worte …

Spannung und viele Tore

Wieder eine vermeidbare Niederlage

(20.11.2023) Was Spannung und Tore betrifft, sind die knapp 120 Zuschauer am Samstag in der Saarbach-Arena bei hervorragenden äußeren Bedingungen voll auf ihre Kosten gekommen. Wie schon vor Wochenfrist in Weimar gab es sieben Tore zu bestaunen. Wie schon vor Wochenfrist in Weimar ist unsere Mannschaft allerdings auch knapp mit 3:4 unterlegen.

Dabei haben unsere Mannen gar nicht mal so schlecht angefangen. Die ersten 10-15 Minuten diktierten sie das Spiel und erarbeiteten sich erste gute Möglichkeiten. Wolff, Winefeld und Dräger spielen sich hervorragend durch die gegnerischen Reihen, der Abschluss dann allerdings zu schwach.

Kurz darauf wieder Dräger. Diesmal dribbelt er im Strafraum an mehreren Verteidigern vorbei. Dann allerdings ist seine Entscheidung, nicht selbst abzuschließen, sondern den Mitspieler zu suchen, die falsche, denn sein Partner steht im Abseits.

Aber das alles macht Hoffnung auf einen positiven Ausgang des Spieles.

Auf der anderen Seite passen wir dann allerdings nicht richtig auf und Milan Dörr kann aus vollem Lauf abziehen. Der Winkel ist aber sehr spitz. Glück für uns, knapp daneben. Solche Unaufmerksamkeit dürfen wir uns nicht leisten.

Kaum haben wir es ausgesprochen, leisten wir uns im Aufbauspiel einen völlig überflüssigen und katastrophalen Fehlpass, den Eisenberg sofort zum Überzahl-Umkehrspiel nutzt. Wir verlieren in der Folge den von Eisenberger Seite her unfair geführten Zweikampf an der Strafraumgrenze, den der Unparteiische nicht als Foul erkennt. Im Rücken unserer Abwehr kommt Stepan Uhl dann ohne Bedrängnis zum Abschluss und verwandelt in der 15. Minute eiskalt und unhaltbar zum 0:1.

So schnell kann’s gehen. Wir bestimmen das Spiel. Eisenberg macht das Tor. Kennen wir doch irgendwoher?!

Im Gegenzug dann Schneider. Seinen gefühlvollen Heber über den Keeper der Eintracht Nick Oertel hinweg, kann dieser allerdings mit den Fingerspitzen noch ablenken und somit reaktionsschnell den Ausgleich verhindern.

Auf einmal war bei uns der Faden weg. Jetzt, so nach circa 20 Minuten ein ausgeglichenes Spiel. Unsere Dominanz ist geschwunden. Eisenberg versucht es permanent mit weiten und hohen Bällen, die auch immer wieder für Gefahr sorgen. Das ist nicht besonders chick, das hat auch nichts mit attraktivem Fußball zu tun, aber scheint erfolgreich. Parallel dazu zieht in dieser Phase viel Unruhe auf dem Platz ein.

Das Spiel wird langsam hektisch. Viel Geschrei. Mit zweifelhaften Entscheidungen trägt der Schiedsrichter nicht zur Beruhigung der Situation bei.

Dann aber doch wieder einmal unser TSV mit einem ansehnlichen schnellen Angriff. Wolff auf Winefeld. Winefeld wieder auf Wolff. Der dringt in den Strafraum ein und wird dort unfair bedrängt und kommt zu Fall.

Der unsichere Schiedsrichter Jason Poser braucht eine gefühlte Ewigkeit, ehe er diese Situation entscheidet. Glücklicherweise mit Strafstoß für uns. Da hat er es gut gemeint mit den Scheubengrobsdorfern. Zum dritten Mal in Folge erhalten wir zu Hause einen Strafstoß.

Zum dritten Male in Folge schnappt sich Marcus Schneider mit breiter Brust den Ball. Zum dritten Male läuft er selbstbewusst an. Allerdings schießt er den Ball heute nicht wie gegen Stadtroda und Jena in die Mitte, sondern mit der rechten Innenseite platziert und unhaltbar ins Dreiangel.

Da hat kaum ein Blatt Papier zwischen das Aluminium und den Ball gepasst. Das war Millimetergenau. Unhaltbar. Der Ausgleich. Seine neunte Bude in dieser Saison. Stark, Schneider!

Nachdem wir vor dem Ausgleich eine ganze Weile geschwommen sind, sind wir jetzt wieder da. Aber nur kurz. Dann schlafen wir wieder und lassen den Gästen viel zu viel Platz. Das ist einfach unverständlich. Das muss uns irgendwann einmal einer erklären.

In aller Ruhe und völlig unbedrängt können die Blau-Gelben den Ball aus dem linken Halbfeld gefühlvoll an den langen Pfosten flanken. Das Kopfballduell dort verlieren wir, so dass das Leder zum einschussbereiten Nicklas Reinhardt zentral vor das Tor gelangt und dieser keine Probleme hat seine Farben aus abseitsverdächtiger Nahdistanz eine Minute vor der Pause abermals in Front zu bringen. 1:2.

Eisenberg hauptsächlich immer dann gefährlich, wenn die Bälle einfach nur hoch und weit in die gegnerische Hälfte geschlagen werden. Wie gehen wir in Durchgang zwei damit um? Das können wir gleich besprechen, denn gleich geht es in die Pause. Wir sind schon dort. Unsere Spieler gedanklich wohl auch.

Denn nachdem die eigentlich angezeigte Nachspielzeit von zwei Minuten längst vorbei ist, hat Eisenberg noch einen Einwurf. Diesen eigentlich total unspektakulären Einwurf verlängern wir dilettantisch ins eigene Tor. Heute passt hinten alles zusammen. Das ist bitter. Das ist schlecht. Das alles ist kein Niveau auf Landesebene. Mit 1:3 geht es in die Pause. Die Fans sind sauer.

Eigene, dumme und individuelle Fehler sorgen wieder dafür, dass wir Gegentore kassieren. Heute bisher derer drei. Und wir schreiben gerade einmal Halbzeit.

Durchgang zwei beginnt. Eisenberg ändert seine Taktik nicht. Warum auch. Alles weit und hoch vorn rein. Ein Freistoß vom eigenen Strafraum der Schortentaler wird so zur Gefahr für unsere Defensive. Auf der anderen Seite kommen wir momentan kaum vor den gegnerischen Kasten.

Der Torhüter der Eisenberger braucht sein Trikot und seine Hose stand jetzt in der 55. Minute nicht in die Wäsche werfen, noch ist es blitzblank sauber, er musste noch nicht einmal wirklich eingreifen.

Jetzt aber muss er sich in aller höchster Not doch lang machen. Christopher Lätz schlenzt das Leder von der Strafraumgrenze gefühlvoll und mit Auge über den etwas zu weit vor seinem Tor positionierten Oertel, der mit einer Glanzparade den Einschlag mit den Fingerspitzen verhindern kann. Das war stark. Von beiden. Ecke.

Anschließend versucht sich der heute wieder sehr auffällige Jannik Wolff aus der Ferne, aber auch er hat heute kein Glück. Sein satter Volley verfehlt das Ziel um einiges. Weiterhin 1:3. Noch gut 35 Minuten.

Im Gegenzug kann Eisenberg eigentlich den Sack zumachen. Wieder ein eigentlich unkoordinierter Befreiungsschlag. Wieder so ein langer Ball. Wieder lassen wir uns hinten dilettantisch ausspielen. Der Eisenberger Stürmer aber verzieht zentral völlig freistehend aus fünf Metern Entfernung. Da haben wir jetzt richtig Glück gehabt. Noch sind wir im Spiel. Noch sind es gut 30 Minuten.

Wir geben uns Mühe. Aber das reicht nicht. Eisenberg agiert robust. Unsere Pässe kommen selten an. In den Zweikämpfen sind wir zumeist zweiter Sieger. Auch die Kopfballhoheit, die uns schon so oft ausgezeichnet hat, ist uns heute verloren gegangen.

Und wieder ein Konter. Wir laufen wieder hinterher. Glück, dass Cedric Thrum jetzt super reagiert.

Im Moment geht es hin und her. Jetzt haben wir endlich einmal schnell und genau gespielt. Maximilian Kurth bekommt in der Zentrale den Ball, dreht schnell auf und geht noch zwei Schritte. Dann passt er das Spielgerät Marcus Schneider Millimetergenau in den Lauf. Diese Chance lässt sich unsere # 19 diesmal nicht entgehen und schiebt den Ball aus halblinker Position aus circa 12 Metern am herauseilenden Eisenberger Torhüter überlegt vorbei ins lange Eck. 2:3. Mit seinem zehnten Saisontreffer bringt uns unser Kapitän in der 64. Minute nicht nur zurück ins Spiel, sondern schiebt sich in der Torjägerstatistik damit gar auf Platz 2 nach vorn.

Dann gleich noch mal die Hausherren. Wolff dringt wieder einmal unwiderstehlich in den Strafraum ein und wird auf Höhe der Strafraumgrenze gelegt. So zumindest interpretieren wir den Knall und seinen Sturz. Der Schiedsrichter hat das wohl anders gesehen und lässt weiterspielen.

Eisenberg nutzt die Möglichkeit und leitet einen schnellen Gegenangriff ein. Mit einem einfach und weit nach von geschlagenem Ball. Versteht sich.

Nur eine Minute nach unserem Anschlusstreffer ist es abermals Nicklas Reinhardt, der den Zwei-Tore-Vorsprung für seine Eintracht wieder herstellt. Damit hat uns die Mannschaft von Trainer Ralf Prieger wohl endgültig den Stecker gezogen. 2:4.

Erst seit ungefähr Mitte der zweiten Hälfte geben wir Gas. Ja, wir fokussieren unsere Offensivaktivitäten entscheidend. Immer wieder können wir jetzt für Gefahr sorgen. Aber wieder bekommen wir das Ding nicht rein. Aber wenigstens wieder eine Ecke. Die bringt jedoch nichts ein. Wie auch die anderen sieben Ecken in dieser Phase.

Eisenberg verliert, wenn wir anrennen, komplett die Orientierung. Die können nur froh sein, dass wir in den entscheidenden Situationen das falsche denken und auch tun. Selbst bleibt man bei seiner statischen Taktik. Lang und weit nach vorn.

Und noch mal düpiert Wolff zwei Gegenspieler und läuft allein aufs Tor zu. Jetzt hätte er eigentlich den Abschluss suchen können, ja müssen, aber spielt auf den mitgelaufenen Klotz, der den unpräzise gespielten Pass völlig freistehend aber nicht erreichen kann. Mensch, Jannik, den musst du selber machen! Das war jetzt noch einmal die ganz ganz große Möglichkeit, wieder ran zu kommen.

Dennoch wurde unsere # 13 von den Fans der Saarbach-Chaoten zum Man of the Match gewählt. Das heutige Geburtstagskind – Happy Birthday, Jannik – war es, was mit seinen schnellen Antritten und seiner Ballführung immer wieder selbstbewusst und mutig in den Strafraum eindrang und für Gefahr sorgte, auch wenn es bei unserem Jüngsten im Abschluss noch Reserven gibt.

Jetzt noch fünf Minuten oder so. Wir setzen alles auf eine Karte. Der Schiedsrichter schaut auf die Uhr und streckt für alle klar und deutlich sichtbar sechs Finger in die Höhe. Sechs Minuten Nachspielzeit. Geht da vielleicht doch noch was?

Noch haben wir uns nicht aufgegeben. In den letzten 10-15 Minuten haben wir unsere Gäste regelrecht an die Wand gespielt, allerdings keinen Ertrag geerntet.

Die letzten fünf Minuten werden dann noch einmal so richtig spannend, denn Westvororte kann abermals verkürzen. Wieder ist es Wolff, der heute beste Geraer, der in den Strafraum eindringt und den Ball scharf nach innen passt. Dort macht ihn Marcus Schneider fest, dreht sich um seinen Gegenspieler und spielt kurz zurück auf Lenny Schumann, der das Ding aus ungefähr sechs oder sieben Metern mittig in die Maschen jagt.

Noch drei Minuten. Oder vier. Können wir jetzt vielleicht noch den Ausgleich schaffen? Um es vorwegzunehmen: Nein. Wir schaffen es nicht.

Abermals verlieren wir knapp. Abermals verlieren wir 3:4. Abermals trauern wir den vergebene Chancen hinterher. Abermals kassieren wir Gegentore durch Unaufmerksamkeiten und individuelle Fehler.

Diese müssen wir unbedingt abstellen, wollen wir aus den letzten beiden Spielen der Hinrunde noch etwas Zählbares holen, um dann zufrieden in die Winterpause zu gehen.

Jungs, konzentriert euch! Besinnt euch auf eure Tugenden und geht positiv in die beiden noch anstehenden Begegnungen. Konserviert die letzten 20 Minuten des heutigen Spieles und nehmt diesen Schwung nächsten Samstag mit nach Bad Berka. Dann sind wir uns ganz sicher, dass der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ nicht wieder so bitter schmeckt wie heute.

#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga
#fairrespektvollkämpferisch
#mitherz

#westvororte … Wo Freunde zusammen Fußball spielen

Dieses Spiel wurde Ihnen präsentiert von unserem Partner Fa. Rudolf Ziegengeist.

Die Eintracht kommt

Eisenberg zu Gast in Scheubengrobsdorf

(16.11.2023) Es kommt zu einem weiteren Derby. Gerade einmal 24 km sind die beiden Sportstädten der Kontrahenten voneinander entfernt. Auch in der Tabelle ist die Differenz nicht groß, lediglich drei Punkte trennen uns von der Eintracht, die momentan auf Platz 7 rangiert.

Bei unseren Gästen stehen aus den letzten drei Spielen ein Unentschieden, ein Sieg und eine Niederlage zu Buche. Unsere Jungs können über zwei Siege und eine Niederlage verzeichnen. Spannung ist also abermals garantiert.

Wie von jeher, wenn beide Mannschaften in der Landesklasse oder wie in den letzten Jahren in der Verbandsliga im Schortental oder in den Westvororten aufeinander getroffen sind.

Hoffen wir abermals auf ein spannendes und faires Match am Samstag um 14:00 Uhr in unserer Saarbach-Arena und drücken unseren Jungs natürlich ganz ganz fest die Daumen, dass sie nicht wieder so viel Pech haben wie vor Wochen Frist in Weimar.

Ohne Worte …

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#westvororte … Wo Freunde zusammen Fußball spielen

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist.

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