Liga zwischen zwei Pokalwochenenden – mit Vorspiel
Momentan redet alles über den Thüringer Landespokal. Kein Wunder, liegen zwischen den ersten beiden Runden doch nur zwei Wochen. Hinzu kam das packende Derby gegen Eurotrink, welches in Gera in aller Munde war.
Aber „so ganz nebenbei“ steht unseren Jungs am Samstag ein weiteres ganz wichtiges Spiel ins Haus. Es geht um Punkte und um den Klassenerhalt. Als Tabellenletzter hat der TSV Nachholebedarf und will am kommenden Wochenende sein Können nicht nur unter Beweis stellen, sondern auch Zählbares ernten. Zu Gast ist erstmals in der Historie der Scheubengrobsdorfer der 1. Suhler SV 06. Die Mannen von Spieler-Trainer Steffen Kolk verzeichnen, wie auch unsere Jungs, einen Fehlstart in die Liga.
Bei beiden Kontrahenten stehen je drei Niederlagen zu Buche. Mindestens eine dieser unschönen Serien wird am kommenden Samstag reißen, wenn die beiden Letztplatzierten der Verbandsliga im LVM Sportpark aufeinandertreffen.
Und das Team von Trainer-Duo Gehrt/Schlebe möchte natürlich die rote Laterne abgeben. Mit dem knappen Pokalsieg im Rücken will man Samstag ab 15:00 Uhr alles dafür tun, um abermals erfolgreich zu sein und die drei Punkte in Gera zu behalten. Auch wir drücken wie immer ganz fest die Daumen und hoffen auf ein für unsere Farben erfolgreiches Match.
Schon heute begrüßen wir unseren sportlichen Gegner aus dem Thüringer Wald, dessen Fans und Zuschauer sowie das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Philipp Keith. Der Rost brennt und auch sonst ist wie immer vollumfänglich für das leibliche Wohl unserer Gäste gesorgt.
Bereits ab 12:00 Uhr ist Spannung garantiert, wenn in der D-Junioren-Talenteliga die U13 des JFC Gera auf die des 1. FC Eichsfeld 2 trifft.
Und für unsere Fans wartet kurz vor Beginn des Spieles noch eine kleine Überraschung mit einem kurzen Rückblick auf vergangene Zeiten. Lasst Euch überraschen!
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#jungundgersch
#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen
Das Los beschert uns den FSV Schleiz Dieses Los hat es in sich. Da wartet eine ganz schwere Aufgabe auf unsere Jungs, denn in der 2. Runde des Thüringer Landespokales ist am Fasanengarten zu Gast. Gegen die Mannen aus der Rennstadt hat man in der Vergangenheit schon die ein oder andere Schlacht geschlagen. In der letzten Saison musste man in Schleiz eine knappe 0:1 Niederlage hinnehmen, in Rückspiel konnte man sich im heimischen LVM Sportpark gegen Albert Pohl und Co. mit 3:1 durchsetzen. Und diesmal? Noch stehen das genaue Datum und die Uhrzeit nicht fest, die Spiele finden allerdings schon sehr zeitnah, am Wochenende 04.09. bis 06.09.2026, statt. Sobald uns dahingehend eine definitive Information vorliegt, informieren wir umgehend. Vorher steht uns aber noch ein weiteres sehr wichtiges Siel ins Haus, denn am kommenden Samstag, 29.08.2026 um 15:00 Uhr haben wir Heimrecht, wenn der 1. Suhler SV 06 in Scheubengrobsdorf zu Gast sein wird. Auch zu diesem Spiel in den nächsten Tagen mehr. Ohne Worte …
TSV mit besserem Ende in der Regenschlacht – Derby mit Elfmeter-Drama
Das hat Seltenheitswert. Westvororte ist im Pokal eine Runde weiter. Und das auch noch nach Elfmeterschießen. Da soll noch einer sagen, Westvororte kann keine Elfmeter. Aber Spaß beiseite. Das Match am Freitagabend war von äußerster Spannung bis zum zehnten Elfmeterschützen geprägt.
Mit dem letzten verwandelten Strafstoß von Matchwinner Maurice Willscher und der spielentscheidenden Parade von Cedric Thum, der den fünften Penalty der Gastgeber abwehren konnte, endete dieses packende Stadt-Derby im Thüringer Landespokal mit 6:5 für den Favoriten aus Scheubengrobsdorf. Auf Wunsch der Eurotrink Kickers auf Freitagabend vorverlegt, rechnet man mit mehr Zuschauern, die auf eine Überraschung hoffen und den Underdog zum Sieg führen sollten. Aufgrund der Witterungsbedingungen kamen nach Angaben der Gastgeber allerdings nur 276 Schaulustige ins Karl-Harnisch-Sportzentrum.
Diese aber sahen, falls sie über die vielen Schirme hinweg schauen konnten, eine bis zum zehnten Elfmeter und bis in die Dunkelheit um 20:38 Uhr äußerst packende Pokal-Begegnung. Der Favorit vom TSV Gera-Westvororte nahm seine Rolle an und trotzte sowohl dem Wetter als auch den vielen Gastgeber-Fans, die die Mannschaft von Daniel Gehrt hätten gern straucheln sehen. Der Aggressivität der Gastgeber versuchte der Gast mit spielerischen Mitteln aus dem Wege zu gehen. Aber ebenso wie Eurotrink auch Westvororte mit viel Leidenschaft.
Hoch konzentriert gehörten die ersten 10 Minuten dem favorisierten Gast. Im Anschluss daran eine Partie auf Augenhöhe, mit weiteren ein bis zwei Phasen, in denen Westvororte das Spiel diktierte. Lange ohne Erfolg. Auch nach der überraschenden Führung durch Eurotrink-Kapitän Marc Arno Zausch in der 36. Minute behielt das Team um Kapitän Tim Richter die Nerven und spielte ruhig, kontrolliert und abwartend, was unserer Redaktion auch von neutralen Zuschauern und Sportfreunden bestätigt wurde. Bis zum gegnerischen Strafraum sah das auch alles recht gefällig aus, dann aber fehlte die Entschlossenheit und dieser eine eiskalte Knipser. Torabschlussaktionen waren Seltenheit. Eurotrink verteidigte mit viel Leidenschaft. Dennoch immer wieder Möglichkeiten für die Gäste.
Dass man allerdings bis zur 84. Minute warten musste, ehe es nach einer Standardsituation Verteidiger Christopher Lätz war, der aus dem Gewühl heraus aus Nahdistanz traf, war sicherlich nicht der Plan. Verdient war der Ausgleich alle Male, hatte man, wenn auch nicht viele, doch über die gesamten 120 Minuten mehr Spielanteile und auch die besseren Möglichkeiten.
Eurotrink verteidigte bis in diese Phase kurz vor Ultimo hinein aufopferungsvoll und mit Glück und Geschick die knappe Führung. Mit viel Körperlichkeit wollte man dem Verbandsligisten zu Leibe rücken. Dies gelang auch über weite Strecken. Sieben Gelbe Karten für das Team von Trainer Jörg Fleischer inklusive. Ein echter Pokal-Fight. Ein echtes Stadt-Derby.
Die vielumjubelte Führung für das Fleischer-Team etwas glücklich, da der Schuss, nach einem Westvororte-Fehler im Spielaufbau, abgefälscht wurde und so für unseren Keeper unhaltbar war. Auf der anderen Seite durfte der gute Eurotrink-Schlussmann Niklas Burkhardt mehrfach sein Können unter Beweis stellen, vor allem beim Abschluss von Franz Hoffmann, den der junge, erst 21-jährige Keeper überragend parieren konnte. Kurz vor der Pause, eine etwas längere Unterbrechung, da Matthias Leopold mit Verdacht auf einen gebrochenen Arm längere Zeit behandelt werden musste. Clever vom Schiedsrichter, dass er aufgrund der fortschreitenden Tageszeit und der nahenden Dämmerung diese Wartezeit auf die Halbzeitpause anrechnete.
Die zweite Halbzeit blieb erwartungsgemäß spannend, auch wenn sich beide Mannschaften kaum großartige Chancen erarbeiten konnten. Westvororte jedoch mit mehr Spielanteilen. Eurotrink verteidigt wacker. Je eine große Möglichkeit auf beiden Seiten. Das war’s. Westvororte verpasst den Ausgleich, ein weiterer Torerfolg der Gastgeber fällt einem klaren Abseits zum Opfer.
So dauerte es bei Dauerregen bis sechs Minuten vor Ultimo, eher Christopher Lätz mit dem Ausgleichstreffer den Abend doch noch in die Verlängerung schickte. Als diese dann, ohne Flutlicht im Karl-Harnisch-Sportzentrum, begann, schritt die Dämmerung immer weiter voran.
Gefährlich wurde es immer nach Standardsituationen. Bei den Witterungsbedingungen kein Wunder. Mit fortschreitender Dämmerung natürlich auch eine Herausforderung für die Torhüter bei hohen Bällen. Tore fielen, trotz je noch einer guten Möglichkeit auf beiden Seiten, in der Extra-Time nicht, so dass das Pokal-Derby letztendlich im Elfmeterschießen gipfeln sollte.
In diesem behielten neun der insgesamt zehn Schützen die Nerven und trafen jeweils für ihre Teams. Für unseren TSV, der stets vorlegen musste, waren das der heute überragende Christopher Lätz, Philipp Rehnelt, Daniel Zschille, Lenny Schumann und last but not least Matchwinner Maurice Willscher, der sich diesen Titel allerdings mit unserem Keeper Cedric Thrum teilen muss, der den letzten Elfmeter der Eurotrinker parierte und Westvororte somit vielumjubelt in die nächste Runde brachte.
Mit etwas Glück, aber keinesfalls unverdient, steht der TSV Gera-Westvororte weiterhin im Thüringer Landespokal. Glückwunsch an die Mannen von Trainerduo Daniel Gehrt/Philipp Schlebe. Ein großes Komplimente auch an aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber, die ganz nah an einer Überraschung dran waren und an den Unparteiischen, der mit seiner unaufgeregten und überzeugenden Art dieses packende Derby recht gut im Griff hatte und auch in heiklen Situationen zumeist die richtige Entscheidung traf. Das wollen und müssen wir heute unbedingt betonen, denn das ist ja nicht immer so.
Ein großes Dankeschön von den Fans der Saarbach-Chaoten an die Verantwortlichen von Eurotrink, hatte man doch im Vorfeld der Begegnung einige Freikarten erhalten und nach dem Schlusspfiff noch reichlich leckeren Kuchen.
Wermutstropfen auf Seiten der Gäste die schwere Verletzung von Mathias Leopold, der sich am Ellenbogen so schwer verletzte, dass er noch am Abend unter Vollnarkose operiert werden musste. Inklusive Gips konnte er das Krankenhaus zwar zwischenzeitlich wieder verlassen, wird aber sicherlich mehrere Wochen ausfallen. Gute Besserung und schnelle Genesung, Matze.
Und ehe wir uns jetzt den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee gut schmecken lassen, präsentieren wir euch natürlich noch den von unseren Saarbach-Chaoten gewählten Man of the Match: Glückwunsch, Christopher Lätz. Hinten mit Überblick, hervorragendem Stellungsspiel und überzeugendem Zweikampfverhalten, von mit dem Treffer zum Ausgleich und der Verantwortung des ersten Elfmeters.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#jungundgersch
#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen
Vielen Dank an Bustarayman für die Bereitstellung der Fotos
TSV empfängt Ehrenamtliche mit schickem neuen Trikot
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat der Vorstand der Scheubengrobsdorfer seine 16 Übungsleiter und Übungsleiterinnen am vergangenen Dienstag im LVM Sportpark offiziell begrüßt und viel Erfolg für die neue Saison gewünscht.
Für alle 16 Ehrenamtlichen hat der TSV bei seinem Partner ad hoc Sports ein neues Shirt bestellt und branden lassen, mit dem die TSV-Mitglieder sowohl beim Sport als auch in der Freizeit Einheitlichkeit und Vereinszugehörigkeit demonstrieren können.
Am Dienstag übergab unsere stellvertretende Vorsitzende Juliane Schnabel (2.v.l.) das neue Jako-Trikot an die ersten acht Übungsleiter und Übungsleiterinnen unserer verschiedenen Abteilungen und Gruppen. Im Laufe der nächsten Tage erhalten auch alle weiteren Ehrenamtlichen ihr neues JAKO-Shirt.
Auf diesem Wege sagt auch unsere Redaktion alle Ehrenamtlichen und Aktiven: „Sport frei“ und wünscht – egal, ob mit oder ohne neuem Shirt – viel Spaß und Erfolg in der neuen Saison beziehungsweise im neuen Schuljahr.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#jungundgersch
#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen
Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Begegnung zwischen den Eurotrink Kickers und dem TSV Gera-Westvororte im Thüringer Landespokal trafen sich am gestrigen Dienstag Vertreter beider Vereine, um gemeinsam letzte organisatorische Details rund um das Derby zu besprechen.
Beide Vereine erwarten ein spannendes, aber vor allem hoffentlich auch faires Pokalmatch. Der TSV Gera-Westvororte bedankt sich auf diesem Wege beim Gastgeber recht herzlich für zehn Freikarten, die Henry Kiesewetter gestern an Heiko Linke für die Fans der Scheubengrobsdorfer übergeben hat. Schöne Geste! Danke!
Wir freuen uns auf ein packendes, spannendes und faires Derby am Freitagabend ab 18:00 Uhr im Sportzentrum Karl Harnisch in Gera-Zwötzen. Auf diesem Wege bittet der Gastgeber alles Zuschauer die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht. Vielen Dank!
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#jungundgersch
#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen
Heute wissen wir gar nicht so recht, wie und wo wir zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee beginnen sollen. Mit dem Schiedsrichter? Nein. Unser FairPlay verbietet das. Oder beginnen wir mit den beiden Elfmetern für Weida, die dem Spielverlauf eine für den Gastgeber glückliche und entscheidende Richtung gegeben haben? Oder mit der Verbannung der allseits als gewaltbereit bekannten Westvororte-Fans von der wettergeschützten Tribüne auf die Sonnenseite des Roten Hügels, in der die Gerschen gut zwei Stunden der sengenden Hitze ausgesetzt waren. Willkommen bei Freunden!
Aber lassen wir die Nebenschauplätze Nebenschauplätze sein und konzentrieren uns auf das Spiel und beginnen, weil wir mehr Anstand haben als manch „Freund“, Weida zum Sieg zu gratulieren.
Und ja, man kann und soll sich sogar über Siege freuen, aber ob man als Offizieller wirklich direkt vor den Augen von Freunden und guten Geschäftspartners aus den Westvororten mit geballter Faust sein breitestes Grinsen aufsetzen muss, hat schon ein kleines Geschmäckle. Da würde dem ein oder anderen ein klein wenig mehr Demut gut zu Gesicht stehen. Auch mit Siegen umgehen will gelernt sein.
Nun aber zu unseren Jungs. In der letzten Woche hatte der ein oder andere Spieler, eigentlich die ganze Mannschaft, nicht nur von unserer Redaktion ganz schön auf die F….. bekommen. Diesmal ist das gar nicht der Fall, denn die Mannschaft hat sich beim hochdotierten Favoriten auf dessen Roten Hügel wirklich richtig gut aus der Affäre gezogen und hatte eine Vielzahl von Möglichkeiten, um selbst Tore zu schießen, um vielleicht abermals für eine Überraschung zu sorgen. Aber wir gehen mit diesen Geschenken einfach zu fahrlässig um. Da war Weida entschieden erwachsener und effektiver.
Letztendlich haben zwei Elfmeter den FC Thüringen auf die Siegerstraße gebracht. Der Gastgeber hatte auch die erste große Möglichkeit, als man sich über die Grundlinie durchsetzte, Jonas Tämmler den Schuss aus dem Hintergrund allerdings bravourös abwehren konnte. Auch bei der darauf folgenden Ecke bleibt unser Keeper Sieger, konnte er den scharf nach innen getretenen Ball doch aus der Gefahrenzone boxen.
Die ersten 10 bis 15 Minuten spielen wir in dieser munteren Begegnung gut mit. Dann standen wir etwas hoch und Zschille kann gegen den durchgebrochenen Stürmer im Tackling mit der Fußspitze noch gerade so klären. Das war richtig stark. Dann haben wir eine gute Möglichkeit. Eine Flanke von Franz Hoffmann landet genau auf den Kopf von Philipp Rehnelt, aber der Keeper ist aufmerksam und fängt den Kopfball sicher.
Dann die erste 100-prozentige. Für uns. Ein Steckpass von Lenny Schumann erreicht Sascha Winefeld, der seinem Gegner davon und alleine auf Keeper Soldera zuläuft, aber diese große Möglichkeit liegen lässt. Der Ball trudelt am langen Pfosten vorbei und knapp ins Aus. Selbst der Weidaer Trainer Peter Dauel gab nach dem Spiel zu, dass die Begegnung vielleicht anders läuft, wenn Sascha Winefeld in diesem Moment trifft.
Wir stehen hinten recht ordentlich. Weida versucht es immer wieder mit Steckpässen in die Spitze. Zweimal muss Jonas Tämmler im Rauslaufen klären. Zweimal lief der Stürmer dabei aber auch ins Abseits. Noch brennt nichts an. Bis dato ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem großen Favoriten und dem Abstiegskandidaten.
Dann hat Weida in der 27. Minute eine richtig gute Möglichkeit, aber der Schuss geht ebenso wie zehn Minuten vorher bei Winefeld knapp am langen Pfosten vorbei. Nach Chancen fifty-fifty. Weida vielleicht mit einem kleinen Plus ein Spielanteilen. Man hat Angst, wie im Vorjahr in Rückstand zu geraten und will das erste Tor. Will aber auch kein zu großes Risiko eingehen.
Dann wieder wir. Winefeld erkämpft sich den Ball im Mittelfeld und spielt auf Hoffmann. Der ist frei durch und läuft allein auf das gegnerische Tor zu, bis er kurz vor dem Strafraum von hinten unfair attackiert wird und stürzt. Der Schiedsrichter sagt weiterspielen. Wir haben allerdings keine Zeitlupe und müssen das so stehen lassen, auch wenn das „halbe“ Stadion aufspringt und schreit und Freistoß und rote Karte wegen Notbremse fordert.
Und weiter geht es mit einer Entscheidung gegen uns. Jannik Wolff bekommt für die selbe Aktion, die bei einem Weidaer Spieler ungeahnt blieb, Gelb und wird kurz darauf in der Mitte ziemlich unfair und schmerzhaft unterlaufen. Wieder bleibt der Pfiff aus.
Kurz darauf aber doch. Jetzt bekommt Wolff einen Freistoß. Den zirkelt Winefeld auf den langen Pfosten wo Mathias Leopold am höchsten springt, sein Kopfball, aber über den Querbalken geht. Auf der anderen Seite lässt Daniel Zschille im Strafraum das Bein stehen, was der Weidaer Stürmer clever annimmt. Das wird sofort mit Elfmeter bestraft. Tor durch Oliver Peuker, der unseren Keeper verlädt. 1:0, 34. Minute.
Aber wir trotzen diesem Rückstand und sind keinesfalls geschockt, sondern übernehmen sogar sofort die Initiative. Eine Minute vor dem Pausenpfiff nochmals Jannik Wolff, der den Ball aus Nahdistanz aber nicht richtig trifft, sodass der Keeper das Leder im Nachfassen sicher hat. Bis dato Westvororte, vielleicht sogar mit den besseren Möglichkeiten.
Das war noch einmal eine richtig gute Chance, die aber auch Weida kurz darauf hat, aber ebenfalls liegen lässt. Mit der knappen Führung geht es vor gut 500 Zuschauern und hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad dann in die Pause. Die zweite Hälfte beginnt auf beiden Seiten verhalten. Ein Fernschuss von Philipp Rehnelt geht deutlich übers Tor. Viel mehr passiert in der Anfangsphase des zweiten Durchganges nicht.
Dann machen wir es uns selbst wieder schwer. In der Nähe der gegnerischen Grundlinie verlieren wir den Zweikampf, dann geht die Post ab. Über das gesamte Feld. Wir kommen nicht hinterher. Die Weidaer passen in die Mitte, Tämmler ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann aber nicht verhindern, dass der Ball zum freistehenden Leon Gentsch durchrutscht, der aus Nahdistanz nur noch einschieben muss. 2:0. 60. Minute. War’s das?
Ja, das war’s, denn nur 3 Minuten später bekommt der Gastgeber abermals einen Elfmeter zugesprochen. Und abermals ist es Oliver Peker der anläuft und trifft, auch wenn Jonas Tämmler diesmal mit den Fingerspitzen noch am Ball war. So schnell geht es. 60 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe mit richtig guten Chancen auf beiden Seiten und innerhalb von vier Minuten ist der Deckel drauf.
Noch immer aber gibt sich Westvororte nicht auf. Respekt dem Team von Daniel Gehrt und Philipp Schlebe. Super Pass auf Markus Klotz, der allein aufs Tor zurennt und kurz vor der Strafraumgrenze vom Torwart rigoros abgeräumt wird. Brutal. Indirekter Freistoß. Sonst nichts. Kein Gelb. Kein gar nichts.
Glücklicherweise kann unsere Nummer #10 nach kurzer Behandlungs- und Wartepause weiterspielen. Torchancen sind zwischenzeitlich Mangelware. Ein schneller Gegenstoß der Gastgeber war abseits. Auch sonst spielt Weida das nach vorne jetzt nicht konzentriert aus. Man verwaltet die klare Führung.
Dann haben wir noch eine Ecke und kommen auch zum Abschluss, aber ein Weidaer Spieler steht im Fünf-Meter-Raum richtig und kann den Einschlag auf Kosten einer weiteren Ecke verhindern. Und gleich die nächste Möglichkeit. Ein Freistoß von Tim Richter findet den Kopf von Daniel Zschille, aber sein Kopfball geht über das Tor.
Weida zieht sich mit der klaren Führung noch weiter zurück. Wir haben Möglichkeiten. Langer Pass von Zschille auf Klotz, der von der Grundlinie aus scharf in die Mitte passt, wo aber ein Verteidiger mit der Fußspitze noch gerade so vor dem einschussbereiten Jannik Wolff an den Ball kommt und klären kann. Wir machen in den letzten Minuten zwar noch einmal Druck, können aber letztendlich nicht so zwingend sein, dass wir das Spiel vielleicht doch noch einmal spannend machen können. Weida spielt das jetzt routiniert runter, jubelt kurz darauf nach dem Abpfiff und lässt sich als Derbysieger feiern.
Ob der Sieg – auch in dieser Höhe – am Ende wirklich verdient ist, sollen die entscheiden, die Ahnung von Fußball haben. Wir vergeben an unsere Mannschaft heute trotz der Niederlage ein richtig gute Note, haben wir doch ein Spiel auf Augenhöhe gesehen, welches der favorisierte Gastgeber durch zwei Elfmeter für sich entscheiden konnte.
Nun heißt es auswerten, das positive in die Trainingswoche mitnehmen und sich konzentriert auf das Pokalspiel am Freitagabend bei den Eurotrink Kickers vorbereiten. Unseren treuen Usern wünschen wir jetzt – wie immer pünktlich um null 900 zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee – ein schönes und erholsames Restwochenende und morgen einen guten Start in die neue Woche.
Besonders allen ABC-Schützen wünschen wir ab morgen viel Spaß und viel Erfolg auf ihrem neuen, spannenden und herausfordernden Lebensabschnitt.
Ja, der besondere Reiz erwartet unsere Mannen in Weida nicht nur wegen des Derbies an sich, sondern vor allem wegen der Anstoßzeit am Freitagabend um 18:30 Uhr. Dem Wunsch der Gastgeber auf die geänderte Anstoßzeit hat man beim TSV zugestimmt, sind doch fast alle Spieler an Bord.
Angeschlagen noch vom letzten Wochenende Jannik Wolff, der bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden musste und auch gestern das Training abgesagt hat. Ansonsten stehen dem Trainer alle weitern Spieler zur Verfügung und sind hoffentlich auch fit. Denn das wird nötig sein, will man dem großen Favoriten aus Weida Paroli bieten. Wie das geht, haben unsere Jungs vor Jahresfrist schon einmal beweisen, als sie die drei Punkte aus dem Sportpark Roter Hügel entführten.
Am Freitag ab 18:30 Uhr werden die Karten allerdings neu gemischt. Hoffen und wünschen wir, dass das Team unseres Trainerduos Gehrt/Schlebe an das Spiel der Vorsaison anknüpfen und vielleicht abermals für eine kleine Sensation sorgen kann.
Wir jedenfalls drücken wie immer ganz fest die Daumen, „verraten“ Euch das Endergebnis in unserem „Ergebnis-Telegramm“ sofort nach Schlusspfiff und schauen am Sonntag früh wie gewohnt um 0900 auf das Spiel zurück.
Ohne Worte …
#aisgerafürgera
#jungundgersch
#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen
Auch im August tagte der Vorstand des TSV planmäßig. Zu Gast am vergangenen Freitag diesmal Christian Küffner, der wie bereits vorgestellt dem Vorstand als Projekt-Koordinator zu Seite steht. In den letzten Wochen und Monaten hatte Christian im Rahmen der von der Mitgliederversammlung getragenen „Agenda 2030“ jede Menge zu tun, stand das bereits im letzten Newsletter vom 12.07.2026 beleuchtetet Projekt „Energetische Sanierung“ auf der Tagesordnung.
Zur August-Besprechung präsentierte Christian das Projekt nun vor den Vorstandsmitgliedern und erläuterte im Detail die herausfordernden baulichen und finanziellen Einzelheiten dieses etwa sechsstelligen Mammut-Projektes. Nun gilt es abzuwarten, ob und in welcher Höhe die Zuschüsse durch den LSB gewährt werden. Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Aber es gab wie immer auch weitere Themen, wie die Betrachtung der finanziellen Situation und die Entwicklung der einzelnen Sportgruppen und Abteilungen. Auch die Mitgliederverwaltung und vor allem deren Entwicklung war – wie immer vierteljährig – Thema. Gegenüber dem letzten Quartal durfte der TSV sieben neue aktive Mitglieder begrüßen. Damit ist die Mitgliederzahl seit Jahresbeginn um insgesamt 19 gestiegen.
Sportlich ist man mit der ersten Mannschaft, der Vorbereitung, dem neuen Kader und dem nunmehr breiter aufgestellten Trainer- und Betreuer-Team sehr zufrieden. Mit dem Auftakt in die neue Saison und den beiden Niederlagen natürlich nicht. Aber wie schon im letzten Jahr bewahrt man die Ruhe. Die Saison ist abermals lang und niemand hat erwartet, dass der TSV jubelnd von Erfolg zu Erfolg durch die Verbandsliga surft.
Größere Sorgen bereitet da schon die bevorstehende Hallensaison. Auf Grund von Bauarbeiten und der demensprechenden Schließung der Sporthalle in Scheubengrobsdorf sucht man gemeinsam mit der Sportstättenverwaltung der Stadt Gera und in Eigeninitiative nach Alternativen. Dahingehend wird, sollten alle Fragen beantwortet sein, der TSV dies in und mit seinen Sportgruppen im Detail kommunizieren.
Ausgewertet wurde auch das Sommerfest, nachdem zwischenzeitlich alle Zahlen auf dem Tisch lagen. Insgesamt attestierte man den drei Tagen viel Positives, sah aber in einigen Details noch Optimierungsbedarf. Daran will man gemeinsam mit den Mitgliedern und Helfern sukzessive arbeiten.
Beschlossen wurde auch, dass alle 16 Übungsleiter und Übungsleiterinnen auf deren eigenen Wunsch ein gebrandetes TSV-Shirt erhalten, mit dem sie Einheitlichkeit und Vereinszugehörigkeit demonstrieren können. Diese werden zeitnah an alle übergeben. Und auch unsere sechs Schiedsrichter dürfen sich – wo es doch ab nächstem Monat schon so langsam auf den Herbst zugeht – einen Pullover oder einen Hoody aussuchen, der vom Verein bezuschusst wird.
Für den 18.08.2026 wurden die Übungsleiter unserer Kinder-Fußballer zu einem Meeting geladen, um die laufende und auch schon die nächste Saison perspektivisch zu besprechen. Hier geht es primär um personelle Entscheidungen, um die Ziele für 2027 und auch um die winterlichen Hallenzeiten.
Mit den Firmen MTT Hoch- und Tiefbau, QST Umzüge und Transporte, Cartec Kfz-Service GmbH, Plakatzentrale Weida, GaLa Bau Klotz GmbH, Containerdienst Adler und der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Personalgewinnung der JVA Hohenleuben begrüßt der TSV Gera-Westvororte für die Saison 2026/27 sieben neue Partner im Portfolio seiner Sponsoren.
Der Vorstand möchte sich bei den neuen Partnern auch auf diesem Wege nochmals recht herzlich bedanken und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.
Diese Unterstützung wird zeitnah reinvestiert und in die „Agenda 2030“ einfließen, zu der nicht nur die eingangs beschriebene „Energetische Sanierung“ zählt, sondern zeitnah auch ein Sickerschacht für Regenwasser zwischen dem Hartplatz und der Fahrbahn und Fundamente für zwei neu Fahnenmasten, bei deren Umsetzung wir von den Firmen MTT und SEIZA unterstützt werden.
Wie ihr seht, gab es wieder viele Themen, mit denen sich unser Gremium in seiner gut vierstündigen Beratung auseinandersetzte und die entsprechenden Beschlüsse fasste. Solltet ihr Fragen oder weitere Ideen hinsichtlich des Vereinslebens haben, kontaktiert uns ganz einfach unter info@westvororte.de, persönlich zu unserer Geschäftszeit dienstags von 18:00 bis 19:00 Uhr im Vereinsheim oder telefonisch unter der hotline 0172-7916666.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#gerschundjung
#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen
Auf eine zukünftig gemeinsame Zusammenarbeit gaben sich am vergangenen Mittwoch in den Geschäftsräumen der Firma Adler ContainerdienstGmbH und Co. KG in Grobsdorf Geschäftsführer Thomas Adler und unser Vorsitzender Heiko Linke die Hand.
Parallel dazu zeugen im LVM Sportpark seit neustem ein Grünschnitt-Container des Entsorgungsunternehmens und bald auch eine vier Meter große Bande von der neuen Partnerschaft. Auf diesem Wege bedankt sich der TSV Gera-Westvororte bei Herrn Adler und seinen Mitarbeitern auf das Herzlichste für das überaus großzügige Entgegenkommen.
Seit 1990 steht der Name Adler für regionale und überregionale verlässliche Dienstleistungen in den Bereichen Containerdienst – mit Containern von 1,5 bis 36 qm -, Bauschutt-Recycling, Erd- und Tiefbau, Abbrucharbeiten und Schüttgut-Transporte.
Darüber hinaus ist man aber auch in weiteren Geschäftsfeldern wie zum Beispiel dem Winterdienst aktiv, mit einer Kehrmaschine auf den Straßen der Region unterwegs und nimmt als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb im Werkstoffhof in der Paitzdorfer Str. 22 in Ronneburg Schrott, Sperrmüll, Pappe und viele weiter Wertstoffe und Abfälle zur Entsorgung entgegen.
Das bereits im Jahr 1990 von Reiner Adler gegründete Unternehmen engagiert sich über die Unternehmensinhalte hinaus aber auch sehr stark im sozialen und sportlichen Bereich. Davon zeugt ein bereits jahrelanges Sponsoring beim Jugendfußballclub JFC Gera, dem FSV Ronneburg und den Eurotrink Kickers sowie die großzügige Unterstützung für die Hospizbewegung Gera e.V.
Nunmehr hat auch der TSV Gera-Westvororte mit der Firma Containerdienst Adler ein weiteres renommiertes und namhaftes Unternehmen der Region als Partner gewinnen können und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Gegenseitigkeit.
Rote Laterne in Gera. Schwaches Westvororte verliert Heimauftakt
Da hatte man sich für die neue Saison so viel vorgenommen. Ruhigeres Fahrwasser war das Ziel. Nach dem Auftakt in Bad Berka hatte man für die Niederlage sogar noch reichlich Ausreden. Derer gibt es heute keine. Das Ergebnis und die Tabelle lügen nicht.
Westvororte hat gestern verdient verloren, fand man bis auf wenige Ausnahmen kaum einmal wirklich ins Spiel. Einzig zweimal 10 Minuten je Halbzeit spielte man auf Augenhöhe mit. Das ist aber entschieden zu wenig.
Da muss sich auch der ein oder andere Spieler selbst an die Nase fassen. Zwischen dem eigentlichen Leistungsanspruch und dem wirklichen Leistungsvermögen klafft eine Lücke von mehreren Ligen. Da dürfen auch wir als Redaktion heute einfach mal enttäuscht sein. Und ja, da wollen und müssen wir auch den Finger noch einmal in die Wunde legen. Mancher hat sich nach den Spielen gegen Roschütz und Berga wohl etwas ver- und überschätzt und nicht an standhafte Gegner der Verbandsliga gedacht.
Hacke, Spitze, 1-2-3 oder „1000 mal jonglieren“ allein reichen in dieser Liga nicht aus. Das sollte spätestens nach diesem Spiel jedem, der das weiß-blaue Trikot trägt, bewusst sein.
Bei hervorragenden äußeren Bedingungen, Sonnenschein und einem hervorragend gepflegten Rasenplatz ging es pünktlich um 15:00 Uhr los. Hoffnungsvoll. Um 15:08 Uhr stand es schon 0:1. Einen wunderschönen Angriff schloss Jan-Lucas Bärwolf aus etwa 18 m direkt zur frühen Führung ab.
Kurz davor brachten ein erster Abschluss für Westvororte und die darauf folgende Ecke nichts ein. Westvororte beginnt nervös. Einen katastrophalen Fehler im Spielaufbau der Gastgeber kann der FC An der Fahner Höhe glücklicherweise nicht nutzen.
Dann erstmals Westvororte. Ein Gäste-Verteidiger gegen Jannik Wolff nur auf Kosten eines Einwurfs klären. Den bringt Sascha Winefeld weit nach innen. Abschluss Kurth, der noch geblockt wird. Im Nachsetzen schiebt unser Innenverteidiger, das Ding aber aus Nahdistanz über die Linie.
Jetzt haben wir kurz das Momentum. Kurth auf Rehnelt, der lässt den Ball passieren. Winefeld völlig frei, scheitert aber am aufmerksamen und gut reagierenden Keeper. Nur eine Minute später passen wir nicht auf. Einen diagonalen Ball können wir nicht verteidigen. Der Stürmer zieht nach innen. Noch ein Pass – dann Tor. 1:2. Wie schon beim ersten Tor war es abermals der starke Jan–Lucas Bärwolf. Das war es dann wohl schon wieder mit dem erhofften Momentum.
Hinzukommt, dass Jannik Wolff kurz darauf verletzungsbedingt ausgewechselt werden muss. Der wird fehlen. Genau wie auch Eichberger, Zschille, Klotz, Hoffmann und Leonhardt, die aus unterschiedlichsten Gründen fehlten. Zweimal noch in der Folge kontert uns der Gast in Überzahl aus, spielt seine Angriffe glücklicherweise jedoch nicht konzentriert zu Ende. Auf der anderen Seite versucht sich Winefeld aus etwa 18 Metern aus der Drehung. Den Kullerball kann der Torhüter sicher aufnehmen.
Kurz vor der Pause jagen wir noch einen Ball weit über den gegnerischen Kasten. Auf der anderen Seite wird es bei hohen Bällen auf den Zwei-Meter-Mann Machts so richtig gefährlich. Vor 125 Zuschauern geht es dann erst einmal in die Pause. Durchatmen. Besser machen. Bitte. Denn das war bisher gar nichts.
Enttäuscht müssen unsere Fans auch in der zweiten Halbzeit sehen, wie wir dem Gegner immer wieder hinterherlaufen. Gleich nach der Pause stehen wir enorm unter Druck. Nur mit viel Einsatz, Glück, Geschick und unserer vielbeinigen Abwehr können wir drei oder vier Abschlüsse binnen einer halben Minute gerade noch so zur Ecke verteidigen.
So richtig klappt bei uns heute nicht viel. Auch die versuchten Doppelpässe kommen nicht an. Ein gebrauchter Tag. Nach einem weiteren Fehlpass können wir den schnellen Gegenstoß nur durch ein taktisches Foul unterbinden und kassieren Gelb.
Vermehrt machen wir es in dieser Phase mit Fehlpässen dem Gegner einfach. Erst so nach circa 15 gespielten Minuten im zweiten Durchgang kommen wir etwas besser in die Begegnung. Über rechts kann sich Konrad Szydlo zweimal schön durchsetzen. Nach seinen Pässen kommen wir im Zentrum allerdings immer wieder einen Schritt zu spät.
Nur kurz drauf haben wir abermals Glück. Nach einer katastrophalen Ballannahme steht der Gästespieler auf einmal völlig frei vor dem Tor. Christopher Lätz kann auf der Linie gerade noch so retten. In der Mitte klafft permanent ein riesiges Loch. Bei zweiten Bällen sind wir prinzipiell einen Schritt zu spät. Zweikämpfen, gehen wir weitestgehend aus dem Weg.
Unser Gast zieht sich etwas weiter zurück und lauert auf Konter. So haben wir in dieser Phase, so um die 60. / 70. Minute herum, etwas mehr vom Spiel. Und teilweise machen wir das jetzt auch im Mittelfeld recht ordentlich. Wir lassen den Ball geschickt laufen und auch die Pässe kommen an.
Dann nimmt sich der bis dato unauffällige Mouctar Diallo ein Herz und jagt den Ball aus 20 Metern Richtung Tor, trifft allerdings nur das Aluminium. Ein Weckruf? Geht jetzt vielleicht doch noch was? Immerhin steht es nur 1:2. Die Hoffnung ist irgendwie noch da. Und es sind noch fast 20 Minuten auf der Uhr.
Die eingewechselten Szydlo, Dräger und Hoyer finden sofort ins Spiel und sorgen für mehr Bewegung nach vorn. Über rechts dringen Hoyer und Szydlo mit Doppelpass in den gegnerischen Strafraum ein. Mehrfach wirbeln die beiden nun die gegnerische Abwehr durcheinander. Allerdings springen dabei auch nur zwei Ecken für uns heraus, die leider nichts einbringen.
Aber wir machen jetzt Druck. Richter bringt Rehnelt ins Spiel. Der passt scharf nach innen. Allerdings ist der Torhüter mit den Fingerspitzen als erster am Ball. Das sieht jetzt schon viel besser aus. Aber wir müssen aufpassen. Unser Gast ist bei Kontern weiterhin äußerst gefährlich. Jetzt kann Keeper Cedric Thrum gerade noch so zur Ecke klären.
Die wird richtig gefährlich. Erst klatscht ein Kopfball an die Latte, dann trifft auch Arthur Machts aus einem Meter Entfernung nur das Gebäck. Doppeltes Glück für unsere Mannschaft. Dann wieder An der Fahner Höhe. Und wieder rettet Cedric Thrum zur Ecke. Jetzt macht der Gegner mehr Druck und will die endgültige Entscheidung, die der Zwei-Meter-Mann Machts soeben noch leichtfertig vergeben hat.
Acht Minuten vor Ultimo ist es dann aber doch soweit. Nach einer weiteren Ecke ist es der in der zweiten Halbzeit eigentlich unauffällige Jan-Lucas Bärwolf, der mit seinem Dreierpack für die endgültige Entscheidung sorgt. 1:3.
Zwar sind mit Nachspielzeit vielleicht noch 10 Minuten auf der Uhr, aber wer das Spiel bisher gesehen hat, hat wenig Hoffnung, dass wir jetzt noch irgendetwas reißen können. Ganz im Gegenteil. Wir entblößen unsere Abwehr und haben bei zwei Konten Glück, dass jeweils ein gegnerischer Spieler äußerst knapp im Abseits steht.
Dennoch kommen wir insgesamt noch dreimal vor das Gästetor. Zweimal verzieht Tim Richter, der alles versucht, aber auch glücklos bleibt, bei Distanzschüssen. Einmal schießt Philipp Rehnelt bei einem Freistoß aus 18 Metern den Ball dem gegnerischen Torwart in die Arme. Bezeichnend. Es wird abermals eine ganz ganz schwere Saison.
Letztendlich müssen wir eine verdiente Niederlage und somit auch einen Fehlstart in die neue Spielzeit konstatieren. Und auch die nächsten Wochen werden nicht einfacher. Am kommenden Freitag bereits ist man beim starken FC Thüringen Weida zu Gast, ehe abermals nur eine Woche später das Pokal-Derby bei den Eurotrink Kickers ansteht.
Also, keine Zeit zum Durchatmen. Das Spiel auswerten, abhaken und nach vorne schauen. Positiv denken! Und trotzdem muss der ein oder andere Spieler mit sich selbst hart ins Gericht gehen, will er seinem eigenen Anspruch nicht auch zukünftig weit hinterherlaufen.
Pünktlich um null900 zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee wünschen wir euch nun allen noch ein schönes Restwochenende und sagen schon heute herzlich willkommen zum nächsten Heimspiel gegen den 1. Suhler SV am 29. August um 15:00 Uhr im LVM Sportpark.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#westvororte
#jungundgersch
Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones
.
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wir tun dies, um das Surferlebnis zu verbessern und um personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Zustimmung nicht erteilen oder zurückziehen, können bestimmte Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.