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Westvororte bringt zweimalige Führung nicht ins Ziel

Derby mit drei Toren ab der 89. Minute

(09.03.2025) Ein echtes Derby. Da sind alle Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen. Eine Minute vor Ultimo führte Westvororte noch 1:0. Am Ende stand es, nachdem sich die Ereignisse überschlugen, 2:2. Der Jubel der Gastgeber nach dem Ausgleich in der 90.+6. Minute war grenzenlos.

Inwieweit der jeweils eine Punkt den Mannschaften weiterhilft, wird der Verlauf der Saison noch zeigen. Darüber zu spekulieren wäre momentan verfrüht. Keiner kann in die Glaskugel schauen.

Vor 210 Zuschauern entwickelte sich nach anfänglichem vorsichtigen Abtasten im Karl- Harnisch-Stadion ein packendes Fußballspiel, was letztendlich eigentlich auch keinen Verlierer verdient hatte, auch wenn sich das Ergebnis für die Gäste aus Scheubengrobsdorf am Ende wie eine Niederlage anfühlte.

Aber der Reihe nach. Bis Mitte der ersten Halbzeit war auf beiden Seiten noch viel Sand im Getriebe. Man merkte den Spielern die Nervosität, die ein solches Derby prinzipiell mit sich bringt, an. Chancen blieben Mangelware, auch wenn der TSV nach 25 Minuten bereits acht Ecken verzeichnen konnte.

Daraus hat man letztendlich zu wenig gemacht. Lange stand es 0:0. In dieser Phase hat der junge Schiedsrichter, der mit der Intensität des Spieles doch das ein oder andere Problem hatte, zwei Handspiele der Gastgeber im Strafraum übersehen. Glück für Eurotrink.

Aber wir wollen nicht lamentieren, hatten wir selbst doch so nach und nach auch wirklich richtige Möglichkeiten. Zweimal war es bei Standards der aufgerückte Christopher Lätz, der am 5-Meter-Raum relativ frei zum Kopfball kam, aber beide Male sein Ziel verfehlte.

Eine weitere gute Möglichkeit aus dem Gewühl heraus fand an der Außenseite des langen Pfosten ihr jähes Ende. Das waren die ersten zwei drei richtig guten Möglichkeiten für die Gäste. Auf der anderen Seite hätte es aber genauso gut andersrum zum Tor kommen können, als ein Eurotrink-Stürmer nach einem der vielen langen Bälle, die zu Eurotrinks Grundtaktik zählten, völlig frei verzog.

Die Chancen häuften sich. Auf der anderen Seite kam ein Gastgeber-Verteidiger nach Zuckerpass von Sascha Winefeld noch gerade so vor Bastian Dräger an den Ball und verhinderte den sicheren Treffer.

Kurz darauf bedient unsere Nummer 8 den wieselflinken Markus Klotz, der per Ellenbogen im Gesicht am Torschuss gehindert wird, was der Schiedsrichter abermals anders interpretierte.

Noch fünf Minuten bis zur Pause bei hervorragenden äußeren Bedingungen, sehr guten Platzverhältnissen, 15° und Sonnenschein. Und plötzlich steht es 0:1. Beim dritten Versuch erreicht Sascha Winefelds millimetergenauer Steckpass den Fuß des Stürmers. Philipp Rehnelt bleibt leicht abseitsverdächtig richtigerweise und clever stehen, so dass Tim Richter in der 42. Minute durchlaufen kann und den Ball am herausstürzenden Keeper vorbei ins Tor spitzelte. Kurz darauf war Pause.

In einem intensiven, parkenden Spiel, was von vielen Fouls geprägt ist, führt der Favorit und bis dato Tabellenführer knapp mit 1:0. Ein Ergebnis, was für den zweiten Durchgang viel Spannung erwarten lies.

Eurotrink bringt Graupner und Rick Fleischer. Später auch Bruder Robin. Die machen sofort mehr Druck. Westvororte nun immer mehr auch in der Defensive gefordert. Und auch Cedric Thrum muss gleich einmal eingreifen, muss ich lang machen, um nach einer Flanke von Florian Graupner den Einschlag zu verhindern.

Auf der anderen Seite verpasst Jannik Wolff mit seinem satten direkten Abschluss das lange Eck knapp. Der wäre unhaltbar gewesen. Weiterhin 0:1. Aber es muss wohl noch ein Fuß dazwischen gewesen sein, denn es gibt Ecke. Die bringt zwar nichts ein, aber es knistert. So langsam wird aus einem Fußballspiel ein Derby.

Der Gastgeber versucht es immer wieder mit weitem Bällen auf die beiden schnellen Spitzen. Die machen unserer Defensive so nach und nach immer mehr Probleme.

Dann die bis dato größte Möglichkeit für Eurotrink. Ein von Florian Graupner frech aufs Tor gezogener Freistoß aus sehr spitzen Winkel, den alle als Flanke erwarten, klatscht an die Latte.

Gleich noch einmal der zur Pause eingewechselte Graupner. Und noch eine Möglichkeit für das Team von Trainer Jörg Fleischer, aber die vielbeinige Abwehr des TSV kann den Einschlag blocken.

Aber auch Rick Fleischer ist immer wieder gefährlich. Westvororte verteidigt aufopferungsvoll. Christian Kruschke hält seinen Kopf in den Schuss und verhindert einen Einschlag. Leicht benommen muss er am 5-Meter-Raum kurz liegen bleiben, was der Schiedsrichter ignoriert. Unsere #4 kann aber weiterspielen.

Dann Freistoß für uns. Halb links. Schlecht. Unkonzentriert und ungenau. Der Ball landet weit hinter dem Tor.

Dann gleich die nächste Chance für unser Team. Der eingewechselte Tämmler setzt sich über rechts gut durch dringt in den Strafraum ein. Sein Schuss wird aber vom mehrfach unsicheren Torhüter Martin Albert diesmal sehr gut pariert.

In unserer Spieleröffnung sind wir aber oft zu unkonzentriert und ungenau. Immer wieder verlieren wir im Bereich der Mittellinie die Bälle und lassen den Gastgeber ins Spiel kommen.
Richtige große Möglichkeiten kann sich der TSV bis Mitte der zweiten Hälfte nicht erarbeiten. Dann aber wieder ein Freistoß für die Unseren. Der landet in der Mauer. Chance vertan. Abermals.

Nachdem es wieder zweimal hin und her ging, kommt wieder Jonas Tämmler zum Abschluss. Aus äußerst spitzem Winkel geht sein scharfer Abschluss diesmal knapp über den Querbalken.

Jetzt, so 10 Minuten vor Ultimo, steigt die Spannung ins unendliche. Derby-Time. Zeit für Fingernägel. Die Spannung ist regelrecht zu greifen. Es geht zur Sache. Zweikampf auf Zweikampf. Westvororte immer noch mit der knappen Führung.

Dann aber steht Rick Fleischer plötzlich völlig frei vor Cedric Thrum, der im eins-zu-eins sensationell reagiert und glücklicherweise Sieger bleibt. Stark, Cedric!

Standing Ovation und laute Rufe unserer Fans. Aber auch Eurotrink wird von den eigenen Fans gepusht. Die Mannschaft übt jetzt noch mehr Druck aus. Die letzten zwei drei Minuten waren wir regelrecht eingeschnürt. Wir können uns kaum entfalten.

Einen Konter verspielen wir wieder halbherzig. Das darf einer Spitzenmannschaft so nicht passieren. Jetzt wird es ein richtiges Derby. Es geht Schlag auf Schlag. Und da ist er. Der Ausgleich. Das hat sich irgendwie angekündigt. Über rechts gut durchgesetzt wird Rick Fleischer bedient, der relativ freistehend aus Nahistanz abschließen kann.

Und das geht auch in Ordnung. Eurotrink hat sich dieses 1:1 mit viel Moral hart erarbeitet, hart erkämpft und verdient. Für uns ärgerlich, fiel der Treffer eine doch Minute vor Ultimo. Westvororte konnte die knappe Führung nicht über die Zeit bringen.

Unseren Jungs hat mehrfach der Zugriff gefehlt. Und wenn wir den Ball doch hatten, haben wir es nicht geschafft über zwei Stationen hinaus nach vorne zu spielen und haben den Ball jeweils viel zu schnell verloren. Hat uns hintenraus die Kraft gefehlt?

Und als sich in der 90. Minute alle Zuschauer mit der Punkteteilung angefreundet hatten, noch eine Möglichkeit für Eurotrink. Als Westvororte-Fan muss es einem jetzt regelrecht Angst werden, dass man das Spiel vielleicht noch verliert.

Dann aber doch noch einmal die Weiß-Blauen. Der Gast schlägt eiskalt zurück. Nach weitem Abschlag von Cedric Thum flankt Schumann in die Mitte wo Markus Klotz – halb mit dem Kopf, halb mit der Brust, halb mit der Hüfte – am langen Pfosten stehend, den Ball über die Linie drückt.

Jetzt, in der 90.+1. Minute, grenzenloser Jubel bei den mitgereisten Scheubengrobsdorfern. Kurz darauf sind die vier Minuten Nachspielzeit, die der Schiedsrichter, der parallel dazu laut die letzte Aktion angekündigte, vorbei. Wir schreiben Minute 95.

Nach einem weiteren langen Pass Richtung Strafraum lässt sich Robin Fleischer ohne Bedrängnis geschickt fallen. Der Schiedsrichter fällt drauf rein, pfeift und kündigt eine weitere letzte Aktion an.

Der Freistoß, zentrale Position, etwa 17 m vor dem Tor, bringt nichts ein. Das Leder springt anschließend aber nochmals einem Gastgeberspieler an der Außenlinie vor die Füße. Der flankt sofort in die Mitte, wo aus einer großen Traube heraus Freund und Feind versuchen, das Spielgerät für sich zu gewinnen. Letztendlich war es Rick Fleischer, der die Fußspitze hinter den Ball bringt und ihn aus Nahdistanz über die Linie drückt. Minute 96.

2:2. Grenzenloser Jubel jetzt auf der anderen Seite. Der Gastgeber feiert diesen Treffer wie eine Meisterschaft.

Das Team von Trainer Daniel Gehrt darf noch einmal anstoßen und versucht es sofort mit einem Fernschuss gen gegnerisches Tor. Dieser Versuch wird vom Schiedsrichter dann allerdings mit dem Schlusspfiff jäh unterbunden.

Heute brauchen die, die es mit dem TSV Gera-Westvororte halten, für ihren Sonntag-Guten-Morgen-Kaffe wohl ein Stück Zucker mehr, damit er nicht ganz so bitter schmeckt.

Ohne den wegen einer fiebrigen Erkältung gestern fehlenden Marcus Schneider und nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Jannik Wolff und Sascha Winefeld kurz nach der Pause fehlte dem TSV die nötige Durchschlagskraft für mehr als diesen einen Punkt.

Einsatzwille und Moral stimmten gestern beim Gastgeber Eurotrink. Schon im Hinspiel konnte man aus einem 0:2 in der Schlussphase noch den Ausgleich erzielen. Auch gestern kam man zweimal aus einem Rückstand zurück. So viel Moral müssen und wollen auch wir anerkennen.

Allein deswegen ist der Punktgewinn für die Eurotrink Kickers verdient, auch wenn der Zeitpunkt des Ausgleiches durch einen fragwürdigen Freistoß in der Nachspielzeit der Nachspielzeit für unsere Jungs und unsere Fans natürlich ungünstiger hätte nicht fallen können. Unterm Strich ein für beide Seiten leistungsgerechtes Unentschieden in einem packenden und spannenden Derby, was zu keiner Zeit unfair war.

Für den weiteren Verlauf der Saison wünschen wir unserem sportlichen Konkurrenten aus Gera alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Zum Man of the Match wählten die Fans der Saarbach-Chaoten gestern Abend zur Geburtstagsfeier unseres Mannschaftsleiters Lutz Bergner den Torschützen zum 2:1, Markus Klotz, der nicht nur seines Tores wegen gestern einer unserer Besten, weil Aktivsten war.

Im Kampf um die Tabellenspitze konnten die Jungs von Trainer Daniel Gehrt den Platz an der Sonne verteidigen, da der SV Schmölln patzte und in Eisenberg nach unerwartet hoher Klatsche mit 7:2 unterlag. Gewinner des Spieltages ist die BSG Chemie Kahla die sich mit dem knappen 3:2-Sieg über Rothenstein auf Platz zwei schiebt.

Trotz des späten Ausgleiches, der einer gefühlten Niederlage gleichkommt, haben wir alle keinerlei Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Brust raus!

Nach vorne schauen und am kommenden Samstag zum ersten Heimspiel der Rückrunde, zu dem wir anlässlich des gestrigen Internationalen Frauentages alle weiblichen Gäste mit einer kleinen Überraschung empfangen werden, hochkonzentriert zu Werke gehen, um weiterhin ganz ganz oben mitspielen zu können.

Wir wünschen euch allen nun einen schönen Sonntag und morgen einen erfolgreichen Start in die neue Woche.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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Mit Blumen. Von Herzen.

Für alle Frauen

(08.03.2025) Das ein oder andere Kind, den ein oder anderen Jugendlichen und vielleicht auch manch Erwachsenen wollen wir heute früh gern noch rechtzeitig erinnern. Für manch anderen ist es selbstverständlich an einem Tag wie heute Blumen sprechen zu lassen.

Den Freundinnen und Frauen unserer Spieler, unserer Betreuer, unserer Fans und denen all unserer Unterstützer und Freunde möchten auch wir anlässlich des Internationalen Frauentages alles erdenklich Gute wünschen.
Und, wir wollen uns nicht nur mit großen Worten bedanken, sondern dies am nächsten Samstag, d. 15. März auch persönlich tun.

Denn für alle Frauen haben wir zum nächsten Heimspiel gegen den VfB 1909 Pößneck ein kleine Aufmerksamkeit Mit einem großen DANKE. Von ganzem Herzen.

Und den passenden Blumenstrauß gibt es bei der Gärtnerei Heyer in den Westvororten.

Ohne Worte …

#liebe #frieden #vonherzen

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Auf zum Derby

Eurotrink fordert den TSV heraus

(05.03.2025) Am Samstag um 14:00 Uhr kommt es wieder einmal zu einem Derby. Unsere Jungs sind bei den Eurotrink Kickers im Sportzentrum Karl-Harnisch-Stadion zu Gast.

Der starke Aufsteiger von Trainer Jörg Fleischer belegt momentan einen hervorragenden zehnten Platz und dürfte mit der bisherigen Ausbeute von 21 Punkten durchaus zufrieden sein.

Auch in Scheubengrobsdorf konnte man beim 2:2 in der Hinrunde punkten. Tabellenplätze und Hinspiel-Ergebnis sind jedoch bei einem Derby nur Schall und Rauch. Spannung ist bei zu erwartenden hervorragenden äußeren Bedingungen also garantiert.

Und auch, wenn sich unsere Personalsituation gegenüber den beiden bisherigen Rückrundenspielen entschieden verbessert hat, letztendlich werden nur Mentalität und Ehrgeiz punkten.

Wie immer drücken wir unsere Jungs ganz fest die Daumen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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LVM Fischer & Hauffe setzt Zusammenarbeit fort

Danke, Partner! Sponsoring erhöht

(04.03.2025) Auch im Jahr 2025 wird die LVM Versicherungsagentur Fischer und Hauffe Premium-Partner des TSV bleiben.

Mit Beginn der Rückrunde beschlossen die beiden Inhaber der LVM-Agentur in der Heinrichstr. 74a in Gera, Heiko Fischer (Foto rechts) und Tim Hauffe (Foto linke), gemeinsam mit Heiko Linke die Fortsetzung der Zusammenarbeit und erhöhten den bisherigen Beitrag um eine nicht unwesentliche Summe.

Bei einer Tasse Kaffee und einem angeregten Gespräch übergab Heiko Linke als Vertreter unseres Vereins einen „Danke-Partner“ Schal als kleines Dankeschön.

Gemeinsam resümierte man über die vergangenen Jahre der Partnerschaft und beschloss den Weg auch zukünftig gemeinsam zu gehen.

Dafür möchten wir uns auf diesem Wege aber nicht nur bei den Inhabern Heiko Fischer und Tim Hauffe, sondern auch bei allen anderen Mitarbeitern der Agentur recht herzlich bedanken und freuen uns auf die weitere Kooperation.

Seit vielen Jahren bereits unterstützt das Versicherungsunternehmen mit Standorten in Gera, Harpersdorf und Schmölln unseren TSV Gera-Westvororte mit einer hohen Summe, die per Januar 2025 noch nach oben angepasst wurde.

Die LVM-Agentur ist als vertrauensvoller Partner bereits seit 1990 für ihre Kunden da und ist mit individuellen Versicherungs- und Finanzkonzepten nicht nur Ansprechpartner für Privatpersonen sondern auch für Firmen.

Ohne Worte …

#dankepartner

#lvmfischer&hauffe

#lvmgera #ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#fairrespektvollkämpferisch

#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

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Auswärtssieg

Wichtiger Dreier nach drei Unentschieden

(02.03.2025) Da stand das Team von Trainer Daniel Gehrt am gestrigen Samstag schon ein klein wenig unter Druck. Aus den letzten drei Begegnungen konnte man nach drei Unentschieden nur drei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Wenn man allerdings weiter ganz oben mitspielen möchte, war ein Dreier in der Jenaer Oberaue schon Pflicht. Eine gewisse Nervosität war den Scheubengrobsdorfern zu Beginn auch aufgrund der weiterhin angespannten Personalsituation deutlich anzumerken.

Dennoch konnte man erste gute Möglichkeiten verzeichnen. Marcus Schreiter, Sascha Winefeld, Jannik Wolff und Markus Klotz aber scheiterten noch.

Auf der anderen Seite durfte sich Cedric Thrum, der heute wieder im Kasten stand, auszeichnen. Das Niveau des Spieles von beiden Seiten bis dato aber noch relativ überschaubar. Auch Westvororte noch nicht wie eine Spitzenmannschaft.

Das sollte sich jedoch ändern. Noch vor der Pause war es Kapitän Tim Richter, der die überlegte Vorarbeit von Marcus Schneider mit seinem etwas schwächeren rechten Fuß ins kurze Eck abschloss und zur nicht unverdienten Führung traf.

Pause vor nur gut 40 Zuschauern, ca. 15 davon aus Gera. Die hofften natürlich, dass man nicht wie schon in Schmölln oder auch letzte Woche in Bad Berka die knappe Führung wieder herschenken würde.

Noch vor der Pause hatte der SV Schott nämlich eine gute Möglichkeit, die glücklicherweise ungenutzt blieb. Im zweiten Durchgang dann der TSV mal wieder so richtig effektiv.

Nur gut 10 Minuten waren in Halbzeit zwei gespielt, als Tim Richter seinen Einwurf auf Sascha Winefeld platzierte, der sich äußerst geschickt noch um zwei Spieler drehte und excellent mit der Innenseite ins kurze Eck vollendete.

Westvororte nun auf der Siegerstraße. Das Spiel war aber noch lange nicht entschieden, musste auch Cedric Thrum zwischenzeitlich bei richtig guten Möglichkeiten der Gastgeber noch zweimal eingreifen, machte seinen Job aber heute richtig gut.

So auch etwas später, als dem SV Schott Jena ll beim Stand von 3:0 ein Foul-Elfmeter zugesprochen wurde, den unsere Nummer #1 aber mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten lenkte, so dass weiterhin die Null stand.

Dann kam der große Auftritt des Marcus Schneider. Nur fünf Minuten nach dem Tor von Sascha Winefeld vollendete unsere Nummer 19 à la Tor des Monats am 5-Meter-Eck und jagte den Ball per eingesprungener Hacke in die Maschen. Sensationell.

Jena gibt sich aber noch nicht auf. Das Spiel bleibt intensiv. Westvororte hat aber jetzt alles im Griff. Bis zum Abpfiff muss Schiedsrichter Jan Vogt dem Gastgeber aber dennoch drei und unseren Jungs noch zwei Gelbe Karten zeigen. Insgesamt zückte er achtmal den gelben Karton.

Unsere Mannschaft hat aber trotz der 3:0 Führung noch lange nicht genug. Der Schütze zum dritten Treffer, Marcus Schneider, legt nur wenige Minuten später mit seinem 15. Saisontreffer noch einmal nach und trifft – abermals spektakulär – zum Endstand von 4:0.

Nachdem er das Laufduell gegen seinen Gegenspieler gewonnen hatte, scheiterte er noch am gegnerischen Keeper. Den glücklicherweise direkt vor seine Füße zurückspringenden Ball nimmt er schlitzohrig mit dem Innenrist und lupft ihn direkt und mit viel Gefühl über den gegnerischen Keeper André Dähne ins lange Eck ins Tor.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Durchgang eins präsentierten sich unsere Jungs in der zweiten Hälfte dann endlich wieder wie eine Spitzenmannschaft und holten heute in der Oberaue in Jena hochverdient drei Punkte und konnten parallel dazu auch noch etwas fürs Torverhältnis tun.

Auch Trainer Daniel Gehrt war mit dem Auftreten seiner Mannschaft und dem Ergebnis zufrieden und konstatierte: „Das war ein insgesamt souveräner Auswärtssieg, der zu keiner Zeit gefährdet war. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. Trotz der Steigerung in der zweiten Halbzeit war ich aber grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Auftritt, gerade auch aufgrund der personellen Situation!“

Aufgrund seiner zwei spektakulären Treffer haben die Fans Marcus Schneider, dem wir auf diesem Wege noch nachträglich zum Geburtstag gratulieren, zum Man of the Match gewählt.

Nächste Woche erwartet uns dann die Mannschaft der Eurotrink Kickers zum Derby. Deren Spiel heute wurde abgesagt.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#westvororte … wo Freunde nicht nur gemeinsam Fußball spielen

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Zeugen gesucht

Vereinsheim im Visier von Einbrechern

(27.02.2025) Unser Vereinsheim war zwischen Sonntagabend 19:30 Uhr und Dienstagfrüh Ziel von Einbrechern. Diese versuchten sich über die Eingangstür Zutritt zu den Innenräumen zu verschaffen, scheiterten aber an der stabilen Tür und am Schloss, so dass sie unverrichteter Dinge das Weite suchten.

An der Tür des Vereinsheimes, die nun ausgetauscht werden muss, entstand durch das versuchte gewaltsame Eindringen erheblicher Sachsachaden. Die Polizei wurde verständigt und ermittelt.

Auch wir suchen Zeugen. Wer also sachdienliche Hinweise geben kann oder im oben genannten Zeitraum rund um den Sportplatz in der Saarbach-Arena Auffälligkeiten festgestellt hat, informiert bitte die Polizei oder schreibt uns eine Nachricht an: info@westvororte.de

Vielen Dank für Eure Unterstützung! Ohne Worte …

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Auf zu Schott

Die Wochen der Auswärtsspiele

(27.02.2025) Zum Abschluss der Vorbereitung war man in Neustadt zu Gast. Letztes Wochenende ein Bad Berka und ehe es am 08.03. zum Derby bei Eurotrink kommt, treten unsere Mannen am kommenden Samstag beim SV Schott Jena an.

Anstoß auf dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum Oberaue ist um 14:30 Uhr. Das Heimspiel konnte man zu Saisonbeginn am zweiten Spieltag sage und schreibe mit 5:0 gewinnen. Schott will sich nun für die derbe Niederlage revanchieren und diesmal die drei Punkte in Jena behalten.

Was unsere Mannschaft betrifft, wissen wir nach dem 1:1 vor Wochenfrist immer noch nicht so genau, wo sie steht. Unser Gastgeber lieferte sich vor wenigen Tagen ein packendes Match gegen den SV Schmölln und wurde nach einer 2:0 Führung zur Pause letztendlich in den letzten Minuten noch mit 3:2 besiegt.

Zumindest konnte man den Knopfstädtern lange Zeit Paroli bieten und präsentierte sich auf Augenhöhe mit einer Spitzenmannschaft. Unser Jungs sollten sich deshalb von Tabelleplatz 11 der Mannschaft von Trainer Thomas Kittner nicht (ver)leiten lassen. Vollste Konzentration ist gefordert. Denn der SV Schott kann Tor schießen.

Mit deutlichen 4:1 bzw. 10:0 Siegen über Apolda und Gräfinau-Angstedt ließ man im November aufhorchen. Das Team von Trainer Daniel Gehrt ist also gewarnt.

Wir drücken wie immer ganz fest die Daumen und informieren Euch sofort nach dem Schlusspfiff in unserem Ergebnis-Telegramm über den Endstand.

Ohne Worte …

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Busse für den TSV

Danke, Partner

(25.02.2025) In der Rubrik „Danke, Partner“ möchten wir heute dem Autohaus Exner Danke sagen. Seit dieser Woche ist das Mehrmarken-Autohaus in Gera der „jüngste“ Partner unseres TSV.

Speziell an den Wochenenden kommt die Firma Exner, die in Gera unter anderem die Marken Opel, Citroen und Peugeot vertreibt, unserem TSV vornehmlich bei der Miete der Kleinbusse für die Auswärtsfahrten der ersten Mannschaft großzügig entgegen.

In der vergangenen Woche unterzeichnete der Filial- und Verkaufsleiter des Geraer Standortes Herr Michel Senf einen entsprechenden Sponsorenvertrag.

Eine Bande in der Saarbach-Arena zeugt darüber hinaus auch plakativ von der neuen Partnerschaft, für die sich unser Vorstandsmitglied und Mannschaftskapitän Tim Richter bei Herrn Senf mit einem Fan-Schal persönlich bedankte.

Auch wir sagen auf diesem Wege nochmals Dankeschön und freuen uns auf eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit.

Ohne Worte …

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#autohausexner

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Punktgewinn oder Punkteverlust

Chancenreiches Spiel in Bad Berka

(25.02.2025) Letztendlich durften sich die Torhüter als Sieger fühlen, waren sie es doch, die auf beiden Seiten einen Torreigen verhinderten.

Sebastian Arnold, der vor der Begegnung für sein 500. Spiel in Trikot des FC Einheit geehrt wurde und dem auch wir auf diesem Wege recht herzlich zu seinem Jubiläum gratulieren, und auch Jonas Tämmler. Beide wuchsen im Laufe der Begegnung über sich hinaus und verhinderten mehrfach todsichere Einschussmöglichkeiten.

Für den TSV ging die Partie vielversprechend los. Bereits nach acht Minuten netzte Marcus Schneider mit seinem 13. Saisontreffer nach schöner Vorarbeit von Sascha Winefeld aus Nahdistanz zum frühen 0:1 ein. Westvororte bleib dran und hatte in der Phase nach der Führung mehr vom Spiel.

Besonders über den schnellen Wolff auf der linken Seite sorge man permanent für Gefahr. In der 30. Minute war dieser für seinen Gegenspieler abermals zu schnell und konnte nur per grobem Foul gestoppt werden. Nach Rücksprache mit dem Linienrichter zückte Schiedsrichter Bruno Scharnowski, der erst Gelb zeigte, schließlich den roten Karton.

Westvororte nun in Überzahl. Und bis zur Pause vor nur 70 Zuschauern weiterhin am Drücker. Die Souveränität des TSV ging zu Beginn des zweiten Durchganges trotz Überzahl dann allerdings etwas verloren.

Bad Berka kam zu hochkarätigen Möglichkeiten. Zweimal durfte in dieser Phase Jonas Tämmler sein Können unter Beweis stellen und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Auf der anderen Seite war es Keeper Sebastian Arnold, der sein Team im Spiel hielt.

Dann aber doch. Alle, die vermuteten, dass der Ein-Tor-Vorsprung nicht reichen wird, wurden bestätigt. Westvororte macht den Sack nicht zu und so nutzt Pascal Block in der 66. Minute nach einer Ecke eine Unstimmigkeit in unserer Defensive per Kopf zum Ausgleich.

Erst jetzt die Scheubengrobsdorfer auf der sehr gepflegten Kunstrasenplatz-Anlage im Ilmtal-Stadion wieder mit mehr Energie. Allen voran Jannik Wolff, der einfach nicht zu halten war. Erst kann er sich nach einem Foul noch auf den Beinen halten und kommt zum Abschluss, den Arnold reaktionsschnell verhindern kann, dann ist er nur zwei Minuten später abermals Opfer eines weiteren rigorosen Fouls. Notbremse und Rot. Westvororte nun in doppelter Überzahl.

Den fälligen Freistoß setzt Marcus Schneider über den Kasten, wie auch wenige Minuten später den Zuckerpass von Philipp Rehnelt, den er aus drei Metern völlig freistehend nicht im Tor unterbringen kann. Das war eine Hundertprozentige. Von den Spiel- und Chancenanteilen her wäre spätestens zu diesem Zeitpunkt der Siegtreffer verdient gewesen, den die Mannen von Trainer Daniel Gehrt allerdings mehrfach liegen ließen.

Noch knapp 10 Minuten sind auf der Uhr. Westvororte spielt weiter auf Sieg. Westvororte drückt Bad Berka hinten rein und hat weitere gute Möglichkeiten für den Siegtreffer. Aber auch Bad Berka hat noch einmal das ganz große Brett. Eine Minute vor Ultimo ist der Gastgeber dem Big Point ganz nahe, scheitert aber am sensationell reagierenden Tämmler, der seinem Team den hochverdienten Punkt rettet, der keinem der beiden Teams so richtig weiterhilft.

Westvororte verteidigt die Tabellenführung. Der Zehntplatzierte aus Bad Berka tritt auf der Stelle. Auf Grund seiner starken Leistung wurde unser Keeper Jonas Tämmler von den Fans der Saarbach-Chaoten verdient zum Man of the Match gewählt.

Nächste Woche sind unsere Jungs dann abermals auswärts gefragt, wenn man beim SV Schott Jena zu Gast ist, ehe eine weitere Woche später das Derby bei Eurotrink wartet.

Ohne Worte …

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