Positiver Trend trotz Niederlage

Weiter so !!!

(29.08.2022) Trotz einer weiteren Niederlage ist der Trend positiv. Klingt doof? Klingt doof. Ist aber so. Nach einer Klatsche in Schweina, einem schlechten Spiel gegen Eisenberg folgte am Samstag gegen den FC Erfurt Nord ein sehr couragierter Auftritt unserer Jungs.

War in der ersten Halbzeit die Handbremse auf beiden Seiten noch etwas angezogen, hat der TSV/JFC spätestens ab der 43. Minute, als es Bosse Struz war, der aus halbrechter Position und etwa 10 Meter Torentfernung einfach mal abzog und den Ball ins lange Eck jagte, Vollgas-Fußball gespielt.

Bis dahin war alles noch recht überschaubar. Erfurt glänzte immer wieder mit recht präzisen Diagonalpässen auf ihre rechte Angriffsseite, mit der sie immer wieder für Gefahr sorgten. Konnte Kapitän Tim Richter einen ersten Schussversuch nach knapp 10 Minuten noch von der Linie kratzen, düpierte Louis Voigtritter unsere unsortierte Defensive nach einem weiteren präzise getimten Diagonalpass und traf zum 0:1.

Kurz darauf eine weitere gute Möglichkeit für die Gäste, der Lupfer von Issa Mohamed Saeed fand seinen Weg jedoch nicht ins Tor, sondern verfehlte dieses knapp. Glück gehabt. Fazit bis hier her: Zwei Niederlagen und ein früher Rückstand waren für die Stabilität unserer abermals umgestellten Defensive nicht förderlich.

So nach und nach fand man sich aber, bekam die gegnerischen Angriffe rechtzeitig unter Kontrolle und bannte die akute Gefahr eines weiteren Gegentreffers. Nach vorn versuchte man nun selbst Akzente zu setzen. Eine erste große Möglichkeit hatte nach Vorarbeit des heute sehr agilen Lionel Kirstein Nils Plötner, als er allein auf den gegnerischen Torwart zulief, diesen umkurvte, sich dabei den Ball allerdings etwas zu weit vorlegte, so dass der Torabschluss und ein Treffer ausblieben. Vorerst.

Denn nur fünf Minuten später war der Jubel auf Seiten der Weiß-Blauen riesengroß, als Bosse Struz nach Vorarbeit von Nils Plötner bereits besagten Treffer zum Ausgleich markierte. Das 1:1 in der 43. Minute sollte Mannschaft und Fans, von denen gestern sicherlich auch aufgrund des regnerischen Wetters nur 61 den Weg in die Arena fanden, für die zweite Halbzeit viel Mut machen.

Und in dieser zweiten Halbzeit präsentierte sich die Mannschaft von einer ganz anderen Seite. So hatte man sie im Laufe der bisherigen Saison noch nicht gesehen. Man übernahm das Zepter, gewann die Zweikämpfe, kämpfte um jeden Ball und erarbeitete sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Erfrischender und attraktiver Offensivfußball, der auch den Erfurter Keeper Julian Schorch immer wieder in den Mittelpunkt stellte.

Nach einer von Tim Richter gefühlvoll getretenen Ecke köpfte Lionel Kirstein nur knapp am langen Pfosten vorbei. Die größte der vielen Möglichkeiten besaß kurz darauf Bosse Struz, der völlig freistehend vor Keeper Schorch den Ball aber noch einmal abspielte, der Adressat Markus Klotz allerdings bei seinem Treffer im Abseits stand.

Wie aus dem Nichts in die Drangphase der Scheubengrobsdorfer das 1:2. Mit viel Glück fand in der 69. Minute eine verunglückte Flanke von Fabian Kunze den Weg über Torhüter Jonas Tämmler hinweg ins lange Toreck.

Westvororte gab sich aber nicht auf. Kurz vor Schluss hatten die Gäste Fortuna auf ihrer Seite, als dem völlig freistehenden Lionel Kirstein der Ball an die Hand sprang, ehe er ihn im Tor unterbringen konnte. Nur dem Schiedsrichter-Assistenten haben es die Landeshauptstädter zu verdanken, dass der Treffer keine Anerkennung fand, sah der Referee das vermeintliche Handspiel nicht und erkannte kurzzeitig auf Tor. Apropos Tor. Das wollte auch in der restlichen Spielzeit nicht fallen. Entweder war man im Abschluss nicht resolut genug oder man scheiterte am teilweise über sich hinauswachsenden Torhüter der Erfurter, der mit zwei Glanzparaden weitere Treffer der Weiß-Blauen, von denen mindestens einer hoch verdienst gewesen wäre, verhinderte.

In den Schlussminuten, als Westvororte/JFC alles auf eine Karte setzte, und allein zwischen der 80. und 90. Minuten sechs Ecken verzeichnen konnte, riskierte man alles. Bei Kontern der Erfurter hätten Niklas Kliem und Louis Voigtritter für die endgültige Entscheidung sorgen können. Eine Parade von Jonas Tämmler und der Pfosten verhinderten dies jedoch, so dass es bis in die dreiminütige Nachspielzeit hinein ein spannendes Match blieb, aus dem der FC Erfurt Nord als glücklicher Sieger hervorging.

Trotz der Niederlage war ein positiver Trend erkennbar, der uns für die nächsten Wochen im Kampf um den Klassenerhalt viel Mut macht. Trotz aller Widrigkeiten hat die Mannschaft Charakter bewiesen und zumindest eine Halbzeit lang bewiesen, dass sie mit der entsprechenden Einstellung Landesliga-Niveau hat. Weiter so!

Am kommenden Wochenende ist spielfrei. In zwei Wochen ist man dann beim bisher ebenfalls sieg- und punktlosen BSV Eintracht Sondershausen zu Gast, ehe man zum nächsten Heimspiel am 17.09.2022 den SC Heiligenstadt in der Saarbach-Arena empfängt.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#newgeneration

Heimniederlage

Eisenberg gewinnt in Gera

Zu aller erst möchten wir uns bei Beate Pauli und Reimar Tiesler für die wunderschönen Fotos bedanken, die unserem Spielbericht zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee auf unserer facebook-Seite trotz der 2:0 Niederlage doch eine ganze Menge Farbe verleihen.

Apropos Farbe. Den ersten Farbtupfer im Spiel setzten die Hausherren, der Kopfball unseres Neuzuganges Markus Klotz in seinem ersten Männer-Pflichtspiel verfehlte sein Ziel jedoch knapp. Das wäre es fast gewesen nach acht Minuten.

Auf der anderen Seite Eisenberg immer wieder mit Nadelstichen, ohne aber die ganz große Chance. Die erste derer dann aber doch. Torhüter Cedric Thrum kann den Schuss jedoch entschärfen und zur Ecke abwehren, die dann allerdings nichts einbringt.

Nur wenige Minuten später steht unser Torhüter wieder im Mittelpunkt. Diesmal wird er Opfer eines Foulspieles eines Eisenberger Kickers, der nach einem zu kurz geraten Rückpass den Fuß drüber hält und unseren Torhüter verletzt.

Nach einer kurzen Behandlungspause dachte man schon, dass es weitergeht, aber unsere Nummer #1 musste wenige Minuten später unter starken Schmerzen doch ausgetauscht werden. Cedric, wie wünschen dir gute Besserung und eine schnelle Genesung

Jonas Tämmler darf nun den Kasten der Scheubengrobsdorfer hüten. Das Spiel ist intensiv. Zweikämpfe stehen im Mittelpunkt. Keine der beiden Mannschaften schenkt etwas her. Die Einstellung und das Zweikampfverhalten bei unseren Jungs heute passt, auch wenn nach vorn nicht viel geht.

Dann nach knapp einer halben Stunde aber doch die Führung unserer Gäste. Nachdem ein Freistoß noch in der Mauer hängenbleibt, reagiert Maik Berger am schnellsten und befördert das Spielgerät zum 0:1 in den Maschen.

Der Torschütze hat kurz darauf die nächste Möglichkeit, verzieht aber völlig freistehend. Chancen für unsere Mannschaft Mangelware. Die knappe Führung der Eisenberger zur Pause geht demzufolge in Ordnung.

So richtig große Möglichkeiten für beide Mannschaften bleiben auch in der zweiten Halbzeit erst einmal rar. In der 60. Minute dann die Eintracht mit dem 2:0 auf dem Fuß, aber unser Keeper Jonas Tämmler kann sich auszeichnen und verhindert den zweiten Treffer.

Die Freude darüber wehrte allerdings Werte nur kurz, denn in der 66. Minute erhöht David Thoma auf 2:0, kurz darauf verpasst der auffällige Florian Nieswandt die endgültige Entscheidung, als er nur den Pfosten trifft.

Dadurch besteht bei unseren Jungs und den knapp 150 Zuschauern weiterhin die Hoffnung, die Niederlange abzuwenden. Leider kann sich die Mannschaft von Philipp Schlebe allerdings die nötigen Chancen nicht herausspielen, so dass der Torerfolg bis zum Schlusspfiff nur Hoffnung bleibt. Die größeren Möglichkeiten zum Ende des Spieles hatten abermals die Eisenberger, konnten daraus jedoch kein weiteres Kapital schlagen.

Trotz einer Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel in Schweina bleibt der TSV/JFC auch heute ohne Punkte. Dennoch hat man dem favorisierten Gast aus Eisenberg Paroli bieten können, auch wenn die Eintracht letztendlich die drei Punkte verdient aus Gera mitnimmt.

Nun gilt es sich im Training weiter zu entwickeln, zueinander zu finden und die einzelnen Zahnräder miteinander zu verbinden, um am kommenden Samstag, wenn der FC Erfurt Nord in der Saarbach-Arena zu Gast ist, vielleicht den ersten Punkt oder gar den erste Erfolg der Saison zu verzeichnen.

Wie aber bereits auch öffentlich mehrfach bekundet, will und wird der Verein der Mannschaft die nötige Zeit geben, um nach dem Umbruch die Entwicklung in aller Ruhe zu vollziehen.

Auch wir schenken unserer sehr jungen Mannschaft weiterhin das Vertrauen und freuen uns nun auf nächsten Samstag, wenn zum Doppelspieltag bereits um 12:00 Uhr unsere zweite Mannschaft Großenstein ll empfängt, ehe die Spieler aus der Landeshauptstadt um 15:00 Uhr Gast unserer ersten Mannschaft sein werden.

Wir schauen also weiter nach vorn und denken positiv. Kopf hoch, Jungs!

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#newgeneration

Unter die Räder gekommen

Liga-Auftakt verpatzt

(15.08.2022) „Das gestrige Spiel war nicht Verbandsligareif. Es fehlte an allen. Konzentration, Einstellung, Mut. Und zu allem Übel funktionierte beim Gegner alles und jeder Schuss war ein Treffer. Schweina machte es vorbildlich vor mit welcher Einstellung, Laufbereitschaft und Zweikampfhärte man in solche Spiele gehen muss. So ein Spiel wie gestern darf einfach nicht passieren. Auch wenn die Mannschaft sehr jung ist und die Jungs auch schlechte Tage für ihre Entwicklung brauchen war das gestern inakzeptabel!“ konstatierte ein sichtlich ratloser Trainer Philipp Schlebe nach dem Spiel in Schweina.

Und tatsächlich. Unsere Mannschaft präsentierte sich ganz und gar nicht verbandsligareif. Dabei war der Auftakt, waren die ersten Minuten eigentlich vielversprechend. Das Spiel begann ohne großes Abtasten furios. Binnen weniger Minuten hatten beide Teams die ersten Chancen.

Der Unterschied: Die SG Glücksbrunn Schweina nutzte diese und unsere individuellen Fehler und traf. Unsere Jungs, die in der Anfangsviertelstunde über den agilen Mouctar Diallo mehrfach gefährlich in den gegnerischen Strafraum eindringen konnten, ließen ihre Chancen leichtfertig liegen. So stand es nach gut einer viertel Stunde bereits 2:0 für die Hausherren.

Noch versuchte unsere Mannschaft dagegenzuhalten. Aber zu oft ging man als zweiter Sieger aus den Zweikämpfen und hatte auch bei den Laufduellen zu oft das Nachsehen. Zumindest aber war der Versuch einer Gegenwehr erkennbar, wenngleich auch nicht erfolgreich.

Nach genau 30 Minuten dann aber doch die vorzeitige Entscheidung. Das 3:0 war für unsere junge Mannschaft, bei der mit Tim Richter und Bosse Struz auch noch zwei erfahrene Spieler fehlten, zu viel. Nun funktionierte bis auf unseren Keeper, der mit zwei drei Glanzparaden eine noch höhere Niederlage verhinderte, gar nichts mehr.

Mit dem Pausenpfiff in der 45. Minute dann gar das 4:0. Enttäuschung und Ernüchterung machte sich auf der Bank und auch bei den per Bus und Zug mitgereisten Fans breit. Durchatmen in der Pause. Vielleicht können wir den Schalter ja zumindest doch noch soweit umlegen, um das Ergebnis im Rahmen zu halten oder eine Resultatsverbesserung zu erzielen?

Alternativen auf der Bank waren rar. Nachdem Alex Roslyakov mit Gelb-Rot vom Platz musste und sich Innenverteidiger Daniel Zschille auch noch verletzte, musste man ganz Schlimmes befürchten. Bis 15 Minuten vor Ultimo bleib es aber auch Dank Cedric Thrum beim 4:0, was am Samstag schon als kleiner Erfolg zu werten war.

Als Philipp Rehnelt den Schweinaer Keeper mit seinem direkten Freistoß schlitzohrig überwinden konnte und es „nur“ noch 4:1 stand, konnte man wenigstens auf ein halbwegs versöhnliches Ergebnis hoffen, auch wenn die klare Niederlage nicht mehr abzuwenden war. Aber weit gefehlt.

Die Hausherren hatten weiterhin Lust am Fußballspielen und am Toreschießen. Allen voran Moritz Dittmann, der kein Erbarmen kannte und unsere Defizite in der Defensive ein ums andere Male schmerzhaft und eiskalt bestrafte und der seinen beiden Toren in Halbzeit eins im zweiten Durchgang zwei weitere Treffer (80. und 86. Minute) vor 230 gut gelaunten Zuschauern folgen ließ. Auf Seiten der Scheubengrobsdorfer sehnte man den Schlußpfiff herbei.

Mit einem Fazit tun wir uns heute natürlich sehr schwer. Nach dem großen Umbruch im Juni und mit der jungen Mannschaft, die am vergangenen Samstag gerade mal ein Durchschnittsalter von gut 21 Jahren hatte, muss man Geduld haben. Wir wollen und werden ihr, besonders unseren unerfahrenen Neuzugängen, diese Zeit geben, um sich nach und nach zu entwickeln.

Nunmehr schauen wir aber bereits auf kommenden Samstag, wenn unsere Jungs sich erstmals dem eigenen Publikum präsentieren dürfen und die Eintracht aus Eisenberg in der Saarbach-Arena zu Gast ist.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#newgeneration

Geschafft ✅ Klassenerhalt !

Wir tauschen heute den Spielbericht gegen ein kleines Plädoyer – ok?

(19.06.2022) Ein großes Lob an die Mannschaft und den Trainer, den Jüngsten der Liga. Und natürlich an seine Mitstreiter. Ihr alle habt in der abgelaufenen Saison wieder einen super Job gemacht, Außergewöhnliches geleistet und es geschafft, dass unser kleines Dorf auch im nächsten Jahr in der höchsten Thüringer Liga spielen wird.

Der Dank gebührt jedem Einzelnen von euch. Von der 1 bis zur 77 Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kampfgeist, Wille, Teamplay und Moral ihr bis zur letzten Minute der Saison gekämpft habt, um das ganz ganz große Ziel am Ende zu erreichen.

Ein großes Dankeschön auch an alle Sponsoren und Unterstützer, die gestern, wie auch unser Oberbürgermeister Julian Vonarb und seine Frau, unserer Einladung zahlreich gefolgt sind und uns nicht nur im vergangenen Jahr zur Seite standen.

Danke an die Fans für ihren phänomenalen Support, ihre Banner zum Finale und die ewige Weiß-Blaue Treue Danke auch, weil unsere Fans nicht nur anfeuern können, sondern auch kassieren und ordnen

Auch beim Feuerwehr- und Heimatverein Frankenthal, speziell der Freiwilligen Feuerwehr, möchten wir uns bedanken, dass sie den Kindern das Erlebnis ermöglicht haben, einen großen roten Löschwagen mit lautem tatü tata und Blaulicht zu bestaunen.

Auch bei den Bambinis und den F-Junioren unseres Kooperationspartners JFC Gera und den Trainern Heiko und Daniel möchten wir uns herzlich bedanken. Wir hoffen, dass es auch für die Kids ein besonderes Erlebnis war mit den Großen einzulaufen ⚽️ und dass das Eis geschmeckt hat

Mit ein paar Fotos vom gestrigen Tag, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit reichlich Sentimentalität, ein paar Tränen und ganz ganz viel Dankbarkeit wollen wir das letzte Spiel ohne große Worte beim obligaten Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ Revue passieren lassen und einfach mal zwei oder drei Tage durchatmen, ehe dann die neue Saison mit großen Veränderungen im Mittelpunkt der Vorbereitungen stehen wird.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#klassenerhalt

Danke an Frank Grunert für die Fotos 

27. Spieltag: FC Erfurt Nord – Westvororte/JFC 2:3 (0:2)

(05.06.2022) Das hat doch wohl nicht etwa gefruchtet, dass wir den Spielbericht letzte Woche weggelassen haben? Spaß beiseite Mit dem gestrigen Sieg im Rücken lässt sich natürlich schon etwas flunkern.

Und nach dem in der letzten Woche auch der Man of the Match auf der „Wartebank“ Platz nehmen musste, wurde er gestern von unseren Fans wieder gewählt. Einstimmig! Jonas Kölling. Aber nicht nur seines Tores wegen setzen wir ihm die Krone auf, sondern auch, weil er auf der für ihn ungewohnten Position in der Innenverteidigung fast jeden Zweikampf und jedes Kopfballduell gewann und somit einen wesentlichen Beitrag zum vielleicht wichtigsten Sieg des Jahres leistete. Danke, Zeulo.

Aber wie immer der Reihe nach. Perfekte äußere Bedingungen wurden zu Beginn des Spieles durch einen heftigen Gewitterregen eingeholt. So ein bisschen Fritz-Walter-Wetter entwickelte sich in der ersten Halbzeit. Und promt waren unsere Jungs da. Auf den Punkt.

Einem kurzen Abtasten folgte ein rassiges und bis in die fünfte Minute der Nachspielzeit hinein spannendes Verbandsligaspiel. Abstiegskampf pur. Es konnte heute nur über den Kampf gehen. Dessen waren sich die Trainer und unsere Jungs bewusst und setzten die Vorgaben vornehmlich in der ersten Halbzeit perfekt um.

Nebenbei schauen wir auch immer mal wieder nach Gera. Denn dort, bei der BSG Wismut Gera am Steg, spielt der FSV Ohratal, der in der Tabelle nur zwei Punkte hinter uns steht und seinerseits natürlich noch auf den Klassenerhalt hofft. Und die Hoffnung der Ohrataler wird größer, als sie nach 12 Minuten den Führungstreffer gegen Wismut Gera erzielen. Spielt Wismut gegen uns?

Zurück nach Erfurt. Der heute erstmals in der Innenverteidigung aufgebotene Jonas Kölling stand nach einem Eckball am langen Pfosten goldrichtig und brachte das Leder mit Hilfe des Erfurter Keepers zum überraschenden 0:1 in den Maschen unter. Ja!

Nur eine Minute später legte Marcus Schneider überlegt für Martin Gerold auf, der sich diesmal die Chance nicht entgehen ließ und auf 0:2 erhöhte, auch wenn der Stadionsprecher das Tor unserem Kapitän Dominik Klammt zusprach. Egal. Wir führen 2:0 in Erfurt. Und Wismut Gera hat den Ausgleich erzielt. Im Moment läuft es für uns.

Der Gastgeber aus der Grubenstrasse blieb jedoch weiter gefährlich und gab sich noch lange nicht auf. Besonders über die rechte Angriffsseite bereitete man unserer Defensive immer wieder Probleme. Noch aber waren die Bemühungen der Spieler von Trainer Christian Stieglitz nicht von Erfolg gekrönt. Die Führung Mitte der ersten Halbzeit war hoch verdient, präsentierten sich unsere Jungs heute doch auch spielerisch auf einem ganz anderen Niveau.

Dennoch immer wieder auch Möglichkeiten für den FC Erfurt Nord. Die größte derer in der 32. Minute. Clemens Bierbaum aber reagiert sensationell und sorgte mit seiner Glanzparade dafür, dass die Scheubengrobsdorfer die Zwei-Tore-Führung mit in die Pause nehmen konnten. Das Spiel sollte aber noch mehrere Wendungen nehmen. Abstiegskampf. An Spannung nicht zu überbieten

Unsere Redaktion musste zu Beginn der zweiten Halbzeit an das Hinspiel denken, als wir auch führten. Seinerzeit sogar bis zur 90. Minute, ehe Erfurt das Spiel in der Nachspielzeit drehte und nach zwei Treffern binnen von nur zwei Minuten den Platz in der Saarbach-Arena als überraschender Sieger verließ. Das passiert uns heute nicht noch einmal. Wir wollen gar nicht daran denken und vergessen das mal schnell wieder.

10 Minuten nach der Halbzeit holt uns dieser Gedanke aber wieder ein. Der zur Pause neu ins Spiel gekommene Fabian Kunze beflügelt das Spiel der Hausherren und trifft zum Anschlusstreffer, trifft zum 1:2. Abermals über die starke rechte Angriffsseite unserer Gastgeber kommt der Ball in die Mitte, wo Bierbaum im ersten Moment noch klären kann, beim Nachschuss jedoch keine Chance hat.

Nun auch bei unserem TSV/JFC die ersten Wechsel. Martin Ludwig und Philipp Rehnelt werden vom Trainer auf das Feld geschickt. Später kommt auch noch Mucki Diallo.

Erfurt gewinnt nach dem Anschlusstreffer ein wenig die Oberhand. Nervosität schleicht sich bei uns ein. Schenken wir einen 2:0 Vorsprung wirklich noch her? Geben wir diese Führung noch komplett aus der Hand? Ja. Leider.

Nach einer weiteren Ecke der Hausherren in der 73. Minute können wir im Zentrum nicht entscheidend klären, so dass es abermals der eingewechselte Fabian Kunze ist, der den Moment nutzt und zum Ausgleich trifft. Die schöne Führung ist dahin. Kommt es jetzt noch schlimmer? Die Köpfe gehen nach unten. Auf und neben dem Platz.

Noch 15 Minuten. Erfurt will nach dem Ausgleich jetzt auch noch den Sieg. Einer unserer Fans, der vor Aufregung Nägelkauend am Spielfeldrand mitzittert, ist sich sicher, dass jetzt die Mannschaft gewinnt, die es mehr will. Wollen wir es mehr? Sind wir diese Mannschaft, die heute endlich wieder einmal alte Westvororte-Tugenden auf dem Platz bringen kann? Noch sind gut 10 Minuten zu spielen. Noch ist nichts verloren.

Aber Erfurt drückt weiter. Und immer wieder über die rechte Seite. Wir tun uns im Spiel nach vorn jetzt schwer, können hinten jedoch ein weiteres Tor mit viel Einsatz, Willen und Leidenschaft verhindern. Jeder von unseren Jungs haut sich voll rein. Wenn es spielerisch nicht geht, dann eben so. Hilft uns dieser eine Punkt? Vielleicht. Bringt er uns dem Klassenerhalt ein Stück näher? In wenigen Tagen wissen wir es.

Beim aktuellen Spielstand reden natürlich jetzt auch andere wieder mit. Und genau dann passiert es. Tor in Gera. Ohratal führt bei Wismut Gera mit 2:1 und hat uns in der Blitz-Tabelle überflügelt.

Vorn ackern Rehnelt und Diallo unaufhörlich. Ein großer Aufschrei, nachdem unsere Nummer 27 im Strafraum gelegt wird, der Schiedsrichter aber keinen Anlass sieht, Philipp Rehnelt einen Elfmeter zuzusprechen. Kommt jetzt auch noch Pech hinzu? Jetzt läuft gerade mal wieder alles gegen uns. War‘s das?

Noch gut fünf oder sechs Minuten. In Gera hat die BSG derweil wieder den Ausgleich geschafft. Puh. Die spielen heute doch nicht etwa wirklich für uns? Jetzt können wir es wieder aus eigener Kraft schaffen. Mit einem Sieg. Aber nehmen wir erst einmal diesen einen Punkt. Noch drei Minuten. Erfurt spielt auf Sieg. Unsere Entlastung hält sich in Grenzen.

Die 90. Minute. Die offizielle Spielzeit ist vorbei und wir schauen noch einmal nach Gera. Dort steht es weiterhin unentschieden, Ohratal demzufolge mit einem Punkt. Auch wir mit einem solchen. Wir bleiben somit in der Tabelle vor dem FSV. Besser als nichts. OK? Pfeiff ab! Wir nehmen diesen einen Punkt.

Erfurt versucht es noch einmal mit ein zwei weit nach vorn geschlagenen Bällen und hohen Eingaben. Auf der anderen Seite kommen auch wir noch einmal mit einem wunderschönen Spielzeug über drei vier Stationen bis an den gegnerischen Strafraum heran. Dort sucht Franz Hoffmann mit einem schnellen Antritt die eins zu eins Situation im Strafraum und wird knapp vor der Torauslinie von den Beinen geholt.

Wir schreiben die 93. Minute und blicken gebannt zum Schiedsrichter. Lange müssen wir aber nicht warten, denn dieser entscheidet sofort auf Strafstoß. Gut, dass er unserem Wunsch nicht gefolgt ist und bereits abgepfiffen hat. Jubel jetzt bei unseren Fans. Elfmeter für den TSV/JFC. Noch ist das Ding aber nicht drin. Zittern. Bangen. Hoffen.

Wer übernimmt jetzt die Verantwortung? Schneider ist nicht mehr im Spiel. Dörlitz ist heute auch nicht dabei. Wenn wir das richtig interpretieren, macht Clemens Bierbaum ernsten Blickes die ersten Schritte Richtung Mittellinie. Der will doch nicht etwa … Dann aber schnappt sich Tom Eichberger mit ebenfalls regungsloser Miene den Ball und legt ihn auf den Punkt.

Die Spannung könnte in dieser 93. Minute nicht größer sein. Das ist Abstiegskampf. Das ist Fußball. Dafür lieben und hassen wir ihn.

In Gera ertönte zwischenzeitlich der Schlusspfiff. Wismut und Ohratal trennen sich 2:2 unentschieden. Diese Punkteteilung hilft keinem der beiden, diese Punkteteilung hilft am Ende vielleicht unseren Farben?! Wenn Eichberger „mitspielt“. Wenn Eichberger trifft.

Wer jetzt noch keine grauen Haare hat, bekommt sie spätestens in dem Moment, als Tom Eichberger noch einmal tief durchatmet und dann anläuft. Und, vielleicht auch mit etwas Glück, dem Glück des Tüchtigen, landet der Ball zum vielumjubelten 3:2 in den Maschen. Auch wenn der Erfurter Torhüter Dennis Weisheit mit den Fingerspitzen dran war, kann er den platzierten Treffer von Tom Eichberger nicht verhindern.

Wir führen. In Erfurt. Was ist denn das für ein Wahnsinn? Wir liegen uns auf und neben dem Platz in den Armen. Hier und da ein lauter Schrei. Ja! Noch einmal müssen wir aber zittern. Noch immer sind ein oder zwei Minuten auf der Uhr. Bange Minuten. Schier endlos erscheinende Minuten.

Noch einmal bekommen die Gastgeber einen Freistoß zugesprochen. Unsere Anspannung steigt ins Unermessliche. Der Freistoß landet mitten in unserem Strafraum und wird schlecht verteidigt, so dass der aufgerückte Erfurter Torhüter an den Ball kommt, diesen aber nicht richtig trifft und über das Tor jagt.

Da der Schiedsrichter nun keinerlei Grund mehr hat, das Spiel fortzusetzen, ertönt in der 90. + 5. Minute der schönste Pfiff des Tages, ja, vielleicht sogar der schönste Pfiff des ganzen Jahres.

Schluss. Aus. Auswärtssieg.

Klassenerhalt?

Nächste Woche wissen wir mehr. Auch, wenn unsere Jungs am kommenden Samstag spielfrei haben, kann, je nachdem, wie alle die, die sich gemeinsam mit uns im Abstiegskampf befinden, spielen, schon vor der Begegnung am letzten Spieltag gegen den SC Weimar eine Entscheidung gefallen sein.

Darüber werden wir euch am nächsten Sonntag früh selbstverständlich ausführlich berichten ✏️

Warten wir also ab und hoffen weiter. Wie auch schon in den letzten Wochen ist es so, dass wir es auch weiterhin aus eigener Kraft schaffen können. Nach dem gestrigen Sieg sollte es uns gelingen, auch gegen Weimar die noch nötigen Punkte einzufahren, um dann gemeinsam mit unseren Fans und allen anderen Zuschauern den Klassenerhalt zu feiern.

Für heute sagen wir noch einmal „Danke Jungs “. Ihr habt gestern im vielleicht wichtigsten Spiel des Jahres wieder alte Westvororte-Tugenden an den Tag gelegt und letztendlich mit viel Moral, Willen und Leidenschaft einen verdienten Dreier eingefahren. Glückwunsch. Lasst euch nun feiern und feiert schön. Und egal wo auch immer ihr das Glas erhebt, wir verneigen uns vor euch und stoßen mit einem wohlschmecken Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ☕️ mit euch an.

Auch unser Trainer Philipp Schlebe, der jüngste Trainer in der Verbandsliga, darf anstoßen. Philipp, du machst einen Riesen Job! Danke! Und auch danke dafür, dass du uns wieder ein kleines Fazit hast zukommen lassen:

„Das Spiel war eine Achterbahn der Gefühle. Nach einer guten ersten Halbzeit haben wir 2:0 geführt. In der Kabine haben wir uns viel vorgenommen, aber auf einmal steht es 2:2. Normalerweise wären wir in solch einer Phase weggewesen und hätten wahrscheinlich in den letzten Minuten noch das Gegentor zur Niederlage bekommen. Aber heute nicht, die Jungs haben sich gewehrt und dagegen aufgebäumt und sich mit dem Sieg in den Schlussminuten mehr als belohnt! Das war gestern endlich mal wieder Westvororte-Fußball. Als Mannschaft zusammen durch alle Widrigkeiten, die solch ein Spiel mit sich bringt und eine sehr gute Antwort auf die letzten Begegnungen und deren Ergebnisse. Nur gilt es am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen Weimar den Klassenerhalt perfekt zu machen!“

Ohne Worte …

Auf diesem Wege gehen heute auch Glückwünsche an unsere Kooperationspartner, den JFC Gera, speziell an die A- und B-Junioren, die in ihren Staffeln in der Landesliga jeweils Platz 1 belegen und nunmehr die Finals um die Thüringer Landesmeisterschaft bestreiten, wofür wir schon heute viel Erfolg wünschen.

Den wünschen wir auch unseren Jungs in zwei Wochen zum letzten Heimspiel der Saison gegen den SC Weimar und hoffen, dass alle Fans und Zuschauer den letzten Spieltag in der Saarbach-Arena während und nach der Begegnung noch einmal zu einem besonderen Spektakel werden lassen.

Alle. Gemeinsam. Zum Klassenerhalt! Wir sehen uns.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

26. Spieltag: Westvororte/JFC – Ohratal 0:2 (0:1)

Das war kein Abstiegskampf

(29.05.2022) Wenn man so spielt, steigt man ab. Einzig die Kuriosität, dass wir es nach nur zwei Punkten aus den letzten sechs Spielen immer noch aus eigener Kraft schaffen können, bleibt erhalten. Und somit auch weiterhin die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Aber nicht mit solch einer Leistung wie gestern. Das war nicht verbandsligatauglich.

Denn bei einigen Spielern hatte man gestern den Eindruck, dass sie Fußball nicht aus Freude spielen, sondern dass es für Sie ein unangenehmer Zwang ist. Andere haben ihrer Mannschaft und dem Verein gar einen Bärendienst erwiesen.

Aus purer Enttäuschung über die Leistung und die Einstellung einiger, haben wir uns heute entschlossen, keinen Spielbericht zu veröffentlichen.

Ohne Worte …

25. Spieltag: Westvororte/JFC – FSV Schleiz 0:0

(26.05.2022) Respekt, wie unsere Jungs nach der bitteren Niederlage vor vier Tagen in Schleiz zurückgekommen sind. Zu einem Sieg hat es nicht gereicht, dafür war der Gegner wieder zu stark. Aber das, was unsere Jungs gestern Abend gegen den Tabellendritten geleitet haben, ringt uns Respekt und Dankbarkeit ab und fühlt sich an wie ein kleiner Erfolg.

Nun hoffen und wünschen wir, dass unsere Mannen am kommenden Samstag mit ebenso viel Leidenschaft alles dafür tun, dass auch gegen Ohratal mindestens ein Punkt in Gera bleibt. Aber nun erst einmal zu gestern:

Bei traumhaften äußeren Bedingungen und Sonnenschein entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel auf Augenhöhe, welches durch Zweikämpfe, Fouls und viel Leidenschaft gekennzeichnet war. Ein 0:0 der besseren Art. Ein 0:0, welches die Zuschauer mitgerissen hat. Chancen gab es auf beiden Seiten genug, so dass auch Tore hätten fallen können.

So bereits nach gut fünf Minuten, als Tom Eichberger die große Möglichkeit hat, seine Farben früh in Führung zu bringen. Auf der anderen Seite verfehlt ein erster Weitschuss der Schleizer sein Ziel deutlicher. Der FSV versucht es immer wieder mit Abschlüssen auch aus der Distanz. Noch erfolglos. Weitere weite Bälle auf den gefährlichen Pohl sind meist Beute unseres Torhüters.

Beute des Schleizer Torhüters ist auch ein Schuss von Philipp Rehnelt nach schneller Spieleröffnung von Clemens Bierbaum. Da hätte man mehr draus machen können, ja müssen, das war eine hervorragende Möglichkeit für die Hausherren.

In der 22. Minute dann die größte Möglichkeit des Spieles, aber den gekonnten Abschluss der Gäste vereitelt Clemens Bierbaum im Tor sensationell mit einer Flugparade. Wie auch sonst verdiente sich unsere Nummer #1 am Mittwochabend Bestnoten, so dass er von den Fans der Saarbach-Chaoten zum „Man of the Match“ gekürt wurde.

Die nächste Chance dann wieder für Westvororte/JFC. Der Ball fällt Martin Gerold auf seinen starken linken Fuß. Unsere Nummer #8 zieht volley mit vollem Risiko ab, verfehlt das Ziel aber genau so knapp wie eine Minute später, als er sich durch die gegnerischen Reihen tankt und mutig den Abschluss sucht. Am kommenden Samstag wird es sicherlich sein Ziel sein, einen Treffer zu erzielen, um seiner Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt abermals eine große Stütze zu sein.

Kurz darauf verfehlt auch ein Kopfball vom agilen Philipp Rehnelt sein Ziel. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hat das Team von Trainer Philipp Schlebe die Oberhand, aber auch Marcus Schneider trifft von der Fünf-Meter-Raum-Grenze den Ball nicht so, dass er im Tor landet.

Pause. Die knapp 110 Zuschauer, darunter auch Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb und seine Frau, sehen ein sehr abwechslungsreiches, schnelles und spannendes Verbandsligaspiel.

Auch die zweite Halbzeit wird nicht weniger spannend. Jurke zu Beginn gleich mit starkem Tackling gegen den wieder auffälligen Albert Pohl. Kurz darauf der gelbe Karton für Tom Eichberger. Ein Schleizer Spieler versucht den Ball kurz über der Grasnarbe mit dem Kopf zu treffen, als unsere Nummer # 17 das Leder mit dem Fuß spielen will. Die Zuschauer fragen sich berechtigterweise, was der Kopf dort unten macht …

In der Folgezeit wird das Spiel von intensiven Zweikämpfen, vielen Diskussionen und Foulspielen gekennzeichnet, so dass auch Physio Meinel alle Hände voll zu tun hat. Wie aus dem Nichts dann eine weitere große Möglichkeit für die Schwarz-Gelben aus der Rennstadt, aber Lukas Lange trifft glücklicherweise nur das Aluminium.

Kurz darauf ist Bierbaum etwa 10 m vor dem Strafraum schneller am Ball als ein Stürmer der konterstarken Schleizer. Auch die anderen Defensivspieler um unseren Torhüter herum machen heute einen richtig guten Job.

Dank Dörlitz, Jurke und Kruschke, die hinten die Zweikämpfe und fast jedes Kopfballduell gewinnen, steht die Null. Stark. Im Mittelfeld ackert Eichberger unaufhörlich, immer haarscharf an der Grenze zu Gelb-Rot.

Die eingewechselten Hoffmann und Schumann sorgen zum Ende hin nochmals für frischen Schwung. Auch Bosse Struz war sich nicht zu schade, Zweikämpfe zu suchen und immer wieder die weiten Wege zu gehen. Wenn auch er am kommenden Samstag wieder so viel Laufbereitschaft auf den Platz bringt, wird unsere Nummer # 6 abermals ein wichtiger und unverzichtbarer Faktor im Kampf um den Klassenerhalt sein.

Beide Mannschaften scheinen in den letzten Minuten dann mit dem jeweils einen Punkt wohl zufrieden. Vieles spielt sich auch weiterhin im Mittelfeld ab und wird Opfer von gelben Karten. So auch Tom Eichberger, der nach einem weiteren Foulspiel die Gelb-Rote Karte sieht und wenige Minuten vor Ultimo bereits zum Duschen geschickt wird. In Unterzahl bringen wir das zu-Null über die verbleibende Zeit.

Nach 94 Minuten pfeift der insgesamt souverän agierende Schiedsrichter Wolfgang Gäbler das Spiel ab. Im Kampf um den Klassenerhalt ist unseren Spielern heute leider kein Sieg gelungen, aber diesen einen wichtigen Punkt nehmen wir gerne mit und addieren ihn auf unsere Habenseite.

Nach diesen beiden intensiven Begegnungen gegen den FSV Schleiz wollen wir heute einmal durchatmen. Aber nur kurz. Denn bereits am Samstag wartet das nächste – wohl schwerste Spiel des Jahres – auf uns, wenn die ebenfalls abstiegsbedrohten Ohrataler in Scheubengrobsdorf zu Gast sind und sicherlich nichts, aber auch gar nichts freiwillig herschenken werden.

Wir hoffen und wünschen, dass Dominik Klammt seiner Vorbildwirkung als Kapitän in drei Tagen zum vielleicht wichtigsten Spiele der Saison abermals wie gestern zu 100 % gerecht wird und seine Mannschaft wieder erfolgreich führt.

Und wir hoffen und wünschen, dass sich auch alle (!) anderen Spieler in der Vorbereitung auf das Spiel und am Samstag ab 15:00 bewusst sind, worum es dann für sie und ihren Verein geht. Abstiegskampf brauch jeden! Jeden Spieler, jeden Fan, jedes Weiß-Blaue Scheubengrobsdorfer Fussballherz

Auch unser Trainer bringt es diesmal wieder kurz und bündig auf den Punkt: „Die Jungs haben gestern wieder gezeigt was es heißt bei uns Fußball zu spielen und haben sich auch als Mannschaft diesen Punkt mehr als verdient. Auch das Vertrauen in die eigene Stärke ist Stück für Stück im Spiel wiedergekommen. Daran gilt es anzuknüpfen und noch mutiger zu werden.“

Für heute wünschen wir nun aber allen erst einmal einen schönen, angenehmen und feucht-fröhlichen Feiertag. Lasst euch das Bier gut schmecken, das habt ihr euch heute verdient. Gern seid ihr alle auch in unserer Saarbach-Arena zur Männertagsfeier willkommen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#leidenschaft
#punktgewinn
#dankejungs
#männertag
#prost
#westvorortejfc

24. Spieltag: FSV Schleiz – Westvororte/JFC 6:2 (4:2)

(22.05.2022) Man kann eine 6:2 Niederlage nicht schön reden. Das wollen wir auch gar nicht tun. Das Ergebnis in Schleiz ist bitterer. Aber: Wir geben nicht auf! Wir schauen weiter nach vorn ➡️

Unsere Jungs sind gestern nach dem Spiel mit hängenden Köpfen vom Platz gegangen. Wir wollen Ihnen trotz der bitteren Niederlage dennoch Mut zusprechen, denn noch (!) stehen wir über dem Strich. Und das haben wir uns im Laufe der Saison mit viel Willen, Leidenschaft und Moral ja auch hart erarbeitet. Auch, dass wir nach wie vor eine von nur zwei Mannschaften zwischen Platz 8 und 16 sind, die noch immer ein positives Torverhältnis aufweisen kann.

Wir wollen und müssen jetzt zum Sonntag-guten-Morgen-Kaffee nicht nur die letzten vier Spiele, sondern die ganze Saison sehen. Und wenn wir es schaffen aus den nächsten vier Begegnung im Finale der Saison noch eine Handvoll Punkte zu erkämpfen, werden unsere Jungs und unser Dorf auch im nächsten Jahr Gera in der Verbandsliga vertreten.

Wir denken weiter positiv. Und wir wollen uns werden auch heute nicht die Keule der Kritik schwingen. Wir denken zurück an erfolgreiche Spiele. Und wir erinnern unsere Jungs daran, wie faszinierend es ist, Siege gemeinsam zu feiern.

Der Klassenerhalt war von Anfang an das primäre Saisonziel. Abgeschrieben hatten uns vor der Saison andere sogenannte Fußball-Experten. Wir selbst haben immer an uns geglaubt und machen das auch weiterhin.

So wie die Mannschaft gestern aufgetreten ist wird das allerdings nichts. Unstimmigkeiten und grobe individuelle Fehler, die immer wieder zu Gegentoren führen, gehören mittlerweile zum Standard-Programm der Mannschaft von Philipp Schlebe. So auch gestern in Schleiz, als man dem Gastgeber bereits in der zwölften Minute nach einem Eckball die 1:0 Führung durch Mirko Horn regelrecht schenkte.

Kurz darauf macht uns eine Doppelchance wieder etwas Hoffnung. Aber sowohl ein satter Distanzschuss als auch die darauf folgende Ecke bringen leider nichts ein. Auch der Versuch von Marcus Schneider den Ball aus der Drehung ins Tor zu befördern scheitert, denn der Schuss aus gut 10 Metern wird sichere Beute des Schleizer Torhüter Alexander Hebenstreit.

Auf der anderen Seite machen es die Rennstädter besser. Binnen von drei Minuten sorgen Toni Gaschler in der 32. Minute nach schöner Kombination mit einem Flachschuss und nach einer weiteren Ecke abermals Mirko Horn – diesmal per Kopf – in der 35. Minute für eine kleine Vorentscheidung nach gut einer halben Stunde. 3:0.

Weitere Möglichkeiten ergeben sich auf beiden Seiten. Wir schwimmen hinten. Da kann einem himmelangst werden. Ein Freistoß der Schleizer verfehlt sein Ziel.

Auf der anderen Seite trifft Lenny Schumann aus spitzem Winkel. Ja! 3:1. Hoffnung keimt auf in der 45. Minute. Diesen Anschlusstreffer nehmen wir als Motivation mit in die Pause und dann in die zweite Hälfte.

Dachten sich wohl auch unsere Spieler, denn direkt vom Anstoß weg stellten die Gastgeber den alten drei-Tore-Vorsprung wieder her, als Markus Porst nach Vorarbeit von Albert Pohl in der 45. + 2. Minute gegen desorientierte Scheubengrobsdorfer zum 4:1 traf. Anschließend träumten dann die Schwarz-Gelben.

Eine absolut verrückte Schlussphase dieser ersten Halbzeit. Dominik Klammt dribbelt sich durch die gegnerischen Reihen und nutzt die Unaufmerksamkeit der Schleizer Defensive. Mit dem Außenrist schlenzt er des Leder in der 45. + 4. Minute überlegt ins Dreiangel. 4:2. Wir geben uns noch nicht auf!

Eine abwechslungs- und torreiche Begegnung geht in die Pause. Deutet das Ergebnis und der zwei-Tore-Vorsprung schon jetzt auf die Entscheidung hin, oder können unsere Jungs im zweiten Durchgang noch einmal rankommen?

Dieser beginnt nun etwas verhaltener als der erste, der mit drei Toren binnen fünf Minuten endete. Die erste Möglichkeit knapp 10 Minuten nach Wiederbeginn haben abermals die Gastgeber, aber Toni Gaschler scheitert an Keeper Jonas Tämmler, der die endgültige Entscheidung mit einer Glanzparade vertagen kann.

Auch danach bleibt es in beiden Torräumen weiterhin relativ ruhig. Wir müssen mehr tun. Wo bleibt das Aufbäumen? Vor allem müssen wir den Mund halten und dürfen wir uns nicht in internen Diskussionen aufreiben.

Die wenigen Chancen, die die gut 150 Zuschauer verzeichnen können, haben zum Großteil die Schwarz-Gelben. Erst verzieht Albert Paul unter Bedrängnis knapp und muss nach einem Foulspiel behandelt werden. Kurz darauf bleibt Jonas Tämmler im Duell mit Marco Sass abermals Sieger. Nach vorn geht bei uns nicht viel. Vier Wechsel, drei davon bei unserem TSV, nehmen Zeit von der Uhr. Schleiz soll’s recht sein.

Können die Neuen jetzt noch einmal Impulse setzen? Leider nein. Die Akzente setzen auf der anderen Seite Vorbereiter Porst und Vollstrecker Pohl, der mit seinem 16. Saisontreffer in der 85. Minute zur endgültigen Entscheidung trifft. 5:2.

Albert Pohl ist es auch, der eine Minute vor Ultimo seinen 17. Saisontreffer folgen lässt und den Endstand von 6:2 erzielt. Kurz darauf ertönt ohne große Nachspielzeit, die auch nicht nötig war, der Schlusspfiff.

Bereits am Mittwoch um 18:30 Uhr können unsere Jungs zeigen, dass sie es besser können, wenn der FSV Schleiz zum „Rückspiel“ in unserer Saarbach-Arena zu Gast sein wird. Dann sollte das Ziel nicht nur sein, eine hohe Niederlage zu verhindern, sondern mit all den Tugenden, die unsere Jungs ja nachweislich besitzen, mindestens einen Punkt zu erkämpfen.

Im Finale der letzten vier Begegnungen haben wir dreimal Heimrecht. Das macht uns zusätzlich Mut. Und auch unsere Fans und unsere Zuschauer sind dann gefragt, um der Mannschaft den Rücken zu stärken und sie zahlreich und lautstark im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#abstiegskampf

#klassenerhalt

23. Spieltag: Westvororte/JFC – FC Thüringen Weida 0:2 (0:1)

(15.05.2022) Wenn’s nicht läuft, dann läuft’s eben nicht. Nach der Niederlage in Ehrenhain hatten sich unsere Jungs für das gestrige Derby gegen den FC Thüringen Weida viel vorgenommen. Von der ersten bis zur letzten Minute war das anhand der Körpersprache im Gegensatz zum Mittwoch auch zu erkennen.

Am Willen und am Einsatz hat es heute nicht gelegen. Das hat vor knapp 200 Zuschauern, bei denen wir uns auf diesem Wege für das zahlreiche Erscheinen recht herzlich bedanken möchten, aber nicht gereicht. In jeder Hinsicht, die beim Fußball ausschlaggebend für Punkte und Siege ist, haben uns ein paar Prozente gefehlt.

Leider waren unsere Gäste bei traumhaften äußeren Bedingungen in den entscheidenden Situationen einen Tick schneller, vor dem Tor effektiver und bei einigen Entscheidungen des Unparteiischen auch glücklicher, so dass der Sieg unterm Strich in Ordnung geht.

Dennoch stellt sich die Frage, was wäre gewesen, hätte der Schiedsrichter den Hausherren Mitte der zweiten Hälfte einen glasklaren Elfmeter gegen Marcus Schneider nicht verweigert und hätte er beim Verteilen der Karten etwas mehr Fingerspitzengefühl bewiesen. Hat er aber nicht. Wir nehmen es so hin.

Ebenso wenig im Bunde mit Fortuna waren unsere Jungs bei den Versuchen von Tom Eichberger und Lenny Schumann, als deren Bälle nur um Millimeter ihr Ziel verfehlten. Treffsicherer hingegen Dominic Schmidt in der 21. und Ronny Kolnisko in der 55. Minute. Aber egal, wir müssen und werden weiter nach vorne schauen.

Und wir werden uns heute mit einem etwas kürzeren Rückblick zufrieden geben müssen, da bei unserer Redaktion jetzt gleich die (richtige) Arbeit ruft. Dennoch ein paar Worte und ein paar Fotos für euch zum Guten-Morgen-Kaffee ☕️ Und als kleine Entschädigung heute Abend noch ein Album mit vielen weiteren Bildern vom Spiel.

Wir wünschen euch nun allen einen sonnigen Tag und lassen uns die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht verderben. Wir glauben weiterhin ganz fest an unsere Mannschaft und gemeinsam mit ihr an unser ganz große Ziel Klassenerhalt, damit auch in der nächsten Saison in unserem kleinen Dorf Verbandsligafußball gespielt werden kann.

Und, da wir ja eigentlich allem auch immer etwas Positives abgewinnen können, um damit unter anderem auch unseren Spielern weiterhin Mut zu machen, betrachten wir die letzten sieben Spiele aus einer nicht ganz so negativen Sicht, denn neben den drei Niederlagen stehen auch ein Unentschieden und immerhin drei Siege zu Buche Ergo zehn Punkte. Diese kleine Statistik sollte uns für die abschließenden fünf Begegnungen, die in dieser Saison noch anstehen, Mut machen.

Im Tabellenkeller geht es allerdings sehr sehr eng zu. Noch stehen wir über dem Strich. Und wir wissen ganz genau, dass unsere Jungs alles dafür tun werden, damit das auch nach dem letzten Spieltag so ist.

Um viel darüber zu philosophieren bleibt uns aber gar nicht lange Zeit. Denn bereits nächsten Samstag steht das schweres Auswärtsspiel in Schleiz auf dem Programm, ehe unser Gastgeber nur vier Tage später bei uns in der Saarbach-Arena zu Gast ist. Und auch, wenn wir mit dem FSV Schleiz zweimal auf eine absolute Spitzenmannschaft treffen, es müssen Punkte her. Das sieht auch unser Trainer Philipp Schlebe so, der das gestrige Spiel wie folgt analysierte.

„Wir schaffen es im Moment einfach nicht unser volles Potenzial ausschöpfen. Sei es fußballerisch, emotional, kommunikativ, läuferisch oder kämpferisch. Uns fehlen in allen Belangen einfach einige Prozentpunkte, ohne die man allerdings in der Thüringenliga nicht bestehen kann. Das Spiel war ok – nicht mehr, nicht weniger – aber um in der Thüringenliga bestehen zu können und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren, müssen wir einfach mehr investieren. Ich kann die Jungs verstehen, dass die Coronapausen und die vielen Spiele in der letzten Zeit ermüdend sind, aber Ausreden zählen jetzt nicht mehr. Wir brauchen Punkte. Und zwar schnellstmöglich. Dabei sind persönliche Befindlichkeiten zweitrangig, es geht hier allein um die Mannschaft und den Verein. Wir alle müssen jetzt eine klare und deutliche Reaktion zeigen.“

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

22. Spieltag: Ehrenhain – Westvororte/JFC 2:1 (2:0)

(12.05.2022) Zum Guten-Morgen-Kaffee haben wir es diesmal nicht geschafft. Und, so ein richtiger guten Morgen war es ja eh nicht. Auch in der Ausführlichkeit unserer Detailliebe werden wir diesmal mit unserem Sonntagsbericht nicht ganz mithalten können. Dennoch sei uns ein kurzer und kritischer (Rück)blick auf den gestrigen Abend erlaubt, auch, damit man uns nicht nachsagt, wir würden eine bittere Niederlage einfach so ohne Bericht und ohne kurzen Rückblick unter den Tisch kehren.

Ein Punkt. Ein einziger Punkt aus den letzten drei Spielen. Und die nächsten drei werden nicht einfacher. Weida. Schleiz. Schleiz. Aber wir wollen den Faden nicht weiterspinnen und uns für die kommenden Aufgaben eben so wenig als Hellseher versuchen wie die, die uns vor den letzten drei Spielen selbstbewusst sieben Punkte prophezeiten.

Auch auf das Risiko hin, dass sich unsere Redaktion heute keine Freunde macht, wollen und müssen wir auch öffentlich ganz ehrlich sein und den Finger 24 Stunden nach der Pleite in Ehrenhain nochmals tief in die Wunde legen. Diese Leistung war nicht Verbandsligatauglich.

Wir sind, wie einer der vielen mit nach Ehrenhain gereisten Fans, der die gestrige Leistung als die Schlechteste beschrieb, die er von unserer Mannschaft je gesehen hat, ebenfalls maßlos enttäuscht. Wer Oberliga denkt darf nicht Kreisklasse spielen. Hier müssen sich einige selbst hinterfragen.

Wer nach den drei Siegen gegen Bad Frankenhausen, Schott Jena und Sonnenberg dachte, dass das einfach so weitergeht, sah sich bereits gegen Geratal, gestern gegen einen weiteren direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt erneut getäuscht. Zwei 6-Punkte-Spiele verloren. Wir alle wurden auf dem Boden der Tatsachen zurückgeholt und sind äußerst unsanft aufgeschlagen.

Einen Weckruf zur rechten Zeit?

Und, dass die Niederlage gegen eine gestandene Verbandsliga-Mannschaft aus Ehrenhain, auswärts, ja nur knapp war, ist kein Argument. Denn das ist nicht auf eine vielleicht noch halbwegs ansprechende Leistung unserer Mannen zurückzuführen, sondern darauf, dass der Gastgeber mit den sich in der zweiten Hälfte bietenden Möglichkeiten äußerst fahrlässig umging.

Aber …

… wie auch Ehrenhain nach einer 5:0 Klatsche in Ohratal wieder aufgestanden ist, werden hoffentlich auch unsere Jungs wieder aufstehen und die drei nun anstehenden Spiele mit einer ganz anderen Körpersprache angehen. Wir hoffen und wünschen, dass die Jungs um Trainer Philipp Schlebe zu ihren eigentlichen Tugenden zurückfinden und in den drei Begegnungen gegen zwei absolute Spitzenmannschaften den ein oder anderen Schwarz-Gelben ärgern können.

Nehmen wir es nun zum Abschluss mit den Fans der Saarbach-Chaoten, deren Leispruch auch in schlechten Tagen immer lautet: „Jungs, wir stehen hinter Euch!“. Ja, auch wir stehen ob unserer Kritik weiter hinter der Mannschaft, freuen uns auf die nächsten Spiele und drücken im Kampf um den Klassenerhalt selbstverständlich auch weiterhin ganz fest die Daumen.

Und wir sind uns sicher, dass der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee am kommenden Wochenende wieder süßer schmeckt als das Frustbier vom Mittwochabend.

Wir sehen uns also alle am Samstag ab 15:00 Uhr in der Saarbach-Arena zum Derby gegen den FC Thüringen Weida und sagen der Mannschaft von Trainer Hendrik Penzel, den Fans unserer Gäste und dem Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Philipp Linke bereits heute recht herzliche Willkommen in Scheubengrobsdorf.

Ohne Worte …

P.S. Danke an Jens Lohse für die freundliche Bereitstellung des 11-M-Fotos.

#ausgerafürgera