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Laufen mit Herz 🤍💙

Wir waren wieder dabei

Als einer von nur zwei Geraer Sportvereinen ging der TSV Gera-Westvororte neben vielen Firmen und Organisationen beim gestrigen 23. „Laufen mit Herz“ – wie schon im Vorjahr abermals hochmotiviert – an den Start. Diesmal gar mit fünf Teams.

Mit Vertreterinnen und Vertretern unserer Outdoor-Gruppe, Familienangehörigen, Fans, Spielern der ersten Mannschaft und Vorstandsmitgliedern bildete der TSV einen breiten Mix an aktiven und passiven Teilnehmern.

Von unserer jüngsten, einer fünfjährigen, bis hin ins hohe Alter von über 60 waren die Westvorortler vertreten und liefen insgesamt über 100 Kilometer. Dafür möchte sich unser Vorstand auch in aller Öffentlichkeit bei den aktiven Vereinsmitgliedern, den mit der Organisation betrauten und denen, die zuschauten oder von der Seitenlinie und der Tribüne anfeuerten, recht herzlich bedanken.

Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an alle anderen Teilnehmer, die Organisatoren dieser Veranstaltung, an der über 1.000 Läuferinnen und Läufer aktiv teilnahmen und vor allem an alle Spender, die damit einen großen und wertvollen Beitrag geleistet haben, denn die erlaufenen Spenden dieser Benefizaktion kommen den von einer Krebserkrankung betroffenen Kindern und deren Familien aus Gera und der näheren Umgebung zu Gute.

Insgesamt kam durch alle Spenden die Rekordsumme von über 76.000 Euro zusammen. Auch der TSV Gera-Westvororte hat eine für unseren kleinen Verein beachtliche Summe gespendet.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#jungundgersch

#laufenmitherz

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Heimspiel. Willkommen im LVM Sportpark.

Bad Langensalza kommt

Vor genau vier Wochen brannte die Rote Laterne in Scheubengrobsdorf. Seitdem konnten unsere Jungs vier Punkte erkämpfen. Aber ganz unten in der Tabelle, wo unsere Mannen immer noch stehen, ist es weiterhin ganz eng.

Luftiger und entschieden freundlicher sieht es da schon auf Platz vier der Tabelle aus. Dort findet sich das Team vom FSV Preußen aktuell wieder und dürfte mit den bisher errungenen neun Punkten aus fünf Spielen durchaus zufrieden sein. Demzufolge kommt das Team um Trainer Thomas Wirth auch als klarer Favorit nach Gera.

Nichtsdestotrotz wollen sich unsere Mannen nicht kampflos ergeben und nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen am kommenden Samstag wenigstens einen weiteren hinzufügen, der im Kampf um den Klassenerhalt äußerst wichtig wäre.

Wir sind gespannt und freuen uns auf ein packendes Match, zu dem wir hoffentlich wieder eine Vielzahl an Zuschauern begrüßen dürfen, die die Mannschaft um Kapitän Tim Richter ab 15:00 Uhr lautstark unterstützen.

Schon heute sagen wir auch unserem sportlichen Kontrahenten und dessen Fans aus der Bäderstadt herzlich willkommen. Darüber hinaus begrüßen wir auch das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Louis Gaudes auf das Herzlichste im LVM Sportpark.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#jungundgersch
#westvororte … wo freunde nicht nur gemeinsam fußball spielen

 

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones

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Der Vorstand informiert ℹ

Newsletter 09/2026

 

Auch im September tagte unser Vorstand planmäßig und hatte abermals eine sehr umfangreiche Tagesordnung. Ganz oben standen diesmal die Hallenzeiten für unsere Sportgruppen.

 

Auf Grund der Baumaßnahmen an der Turnhalle der Grundschule in Scheubengrobsdorf und deren Schließung für voraussichtlich etwa 1 ½ Jahre stand man in den letzten Wochen mit den Sportgruppen des TSV und der Sportstättenverwaltung der Stadt Gera in regem Austausch.

 

So nach und nach hat man gemeinsam einen Plan erstellt, der sicherlich nicht alle Vereinsmitglieder zu 100 Prozent zufrieden stimmt, alles in allem aber keine wirkliche Alternative bot. An den letzten Details wird aktuell noch gefeilt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter der Stadt Gera für die offene und zielorientierte Kommunikation.

 

Auch standen wie immer die Finanzen im Mittelpunkt der Beratung unseres Gremiums. Da man im Laufe des Jahres gut gehaushaltet hat, weitere Sponsoren hinzu gewinnen konnte und auch alle anderen Supporter dem TSV über den Saisonwechsel hinaus treu geblieben sind, zeigte man sich auch in diesem Punkt äußerst zufrieden und beschloss auf Antrag unseres Vorstand Finanzen, René Böhme, einstimmig eine Rücklage im mittleren vierstelligen Bereich, um für das Projekt der „Energetischen Sanierung des Vereinsheimes“ im Rahmen der „Agenda 2030“ finanziell gut aufgestellt und gerüstet zu sein.

 

Parallel dazu wurden vom Ortsteilbürgermeister Erik Buchholz unser Projektverantwortlicher Christian Küffner und unser Vorsitzender Heiko Linke zur nächsten Ortsteilratssitzung eingeladen, um den Ratsmitgliedern das Projekt der „Agenda 2030“ detailliert vorzustellen. Danke für diese Einladung. 

 

Im Rahmen der Auswertung und der Vorbereitung der Veranstaltungen entsprechend der „Events 2026“ konkretisierte man die weiteren Termine, über die wir im heutigen Newsletter gern informieren:

 

16.09.2026   Teilnahme an „Laufen mit Herz“

04.10.2026   Teilnahme am Festumzug anlässlich der Feierlichkeiten „789 Jahre Stadt Gera“

10.10.2026   Arbeitseinsatz im LVM Sportpark Saarbachtal

28.10.2026   Brauereibesichtigung „Köstritzer“ auf Einladung unseres Partners

30.10.2026   Oktoberfest mit DJ Ed van Scheuben 

08.11.2026   3. Legendentreffen der „Alten Herren“ mit ehemaligem DDR-Nationalspieler als Überraschungsgast 

27.11.2026   Adventssingen mit Chor und kleinem Weihnachtsmarkt

12.12.2026   Vereins-Weihnachtsfeier

 

Zeitnah zu den jeweiligen Veranstaltungen informieren wir noch im Detail. Auch für das kommende Jahr stehen die ersten wichtigen Termine bereits fest.

 

12.03.2027   Mitgliederversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes für die nächste Legislatur

14.03.2027   Sponsoren-Stammtisch

 

Wie ihr seht, gab es wieder viele Themen, mit denen sich unser Gremium in seiner gut vierstündigen Beratung auseinandersetzte und die entsprechenden Beschlüsse fasste. Solltet ihr Fragen oder weitere Ideen hinsichtlich des Vereinslebens haben, kontaktiert uns ganz einfach unter info@westvororte.de, persönlich zu unserer Geschäftszeit dienstags von 18:00 bis 19:00 Uhr im Vereinsheim oder telefonisch unter der hotline 0172-7916666.

 

Ohne Worte …

 

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Umkämpften Punkt mitgebracht

War vielleicht sogar mehr drin?

Auf Grund des Urlaubes unserer Redaktion der Spielbericht diesmal nicht zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee sondern zum Montag-Abend-Feierabend-Bier. Der Abwesenheit geschuldet heute auch etwas kürzer als sonst. Apropos Abwesenheit. Leider fanden nur 51 Zuschauer den Weg auf den Sportplatz in Geraberg, um ein insgesamt spannendes Match zu erleben.

Und dieses begann gleich packend. Geratal mit der ersten guten Möglichkeit bereits nach gut fünf Minuten. Westvororte im Glück, da der Abschluß nicht den Weg ins Tor sondern nur ans Aluminium findet. Alle wach? Ja. So scheint es zumindest. Der TSV nun besser im Spiel. Auch für den Gast nun die erste gute Chance, der Geratal-Keeper Maximilian Kott aber ist auf dem Posten. Dann ist es Jannik Wolff, der im Strafraum zu Fall gebracht wird. Strafstoß für die Unseren.

Wer darf? Wer will? Vor Wochenfrist in Schleiz war es Franz Hoffmann, der erfolgreich war, heute schnappt sich Tom Eichberger das Leder. Der erfahrene Kicker lässt sich die Chance nicht entgehen und bringt unsere Farben mit seinem dritten Saisontreffer nach 20 Minuten in Front. 0:1. Ja! Große Chancen bleiben in der Folge Mangelware. Wir sind präsent. Auch in den Zweikämpfen. Zwei Gelbe Karten für die Weiß-Blauen zeugen vom Einsatz der Scheubengrobsdorfer. Und wir haben jetzt sogar ein bisschen mehr vom Spiel.

Kurz vor der Pause hat dann aber der Gastgeber noch eine gute Möglichkeit. Cedric Thrum pariert jedoch sicher. Auf der anderen Seite geht ein Knaller von Eichberger knapp am Pfosten vorbei. Pause. Durchatmen. Kräfte sammeln. Der Platz ist tief. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Die zweite Hälfte beginnt mit einer Möglichkeit der Gastgeber, aber unser aufmerksamer Keeper kann zur Ecke klären. Jetzt macht Geratal Druck. Man will den Ausgleich. Wir werden gerade mächtig hinten reingedrückt. Dann können wir uns mal ganz schnell lösen. Wolff sprintet allein aufs gegnerische Tor zu, scheitert aber am starken Kott im Tor der Gastgeber.

Das war sie, die große Chance, um die Führung auszubauen. Aber wir sind jetzt wieder besser im Spiel. Jetzt machen wir Druck. Aber wir müssen aufpassen. Auch Geratal wartet jetzt auf Konter. Kaum gesagt, muss Cedric Thrum an der Strafraumgrenze dazwischengehen. Weiter die knappe Führung für das Team von Trainergespann Gehrt/Schlebe. Es wir intensiver, wenngleich auch nicht besonders schön. Wieder der auffällige Eichberger. Diesmal geht sein Abschluss über das Gehäuse. Geratal mit vielen langen Bällen. Die bringen allesamt nichts ein. Wir sind aktuell wieder etwas besser im Spiel, wollen die Entscheidung. Genau in diese Phase hinein, in der 73. Minute, der Ausgleich. Ecke. Kopfball. Tor. 1:1.

Die letzten 10 bis 15 Minuten gehören dann nochmals den Scheubengrobsdorfern. Abermals kommt unsere Abschlussschwäche deutlich zum Ausdruck. Zweimal noch dringen wir gefährlich in den Strafraum ein, finden aber nicht den richtigen Moment für den Torschuss, so dass unsere guten Möglichkeiten versanden. Letztendlich bleibt es beim 1:1.

Immerhin ein Auswärtspunkt für unsere Mannen. Aus heutiger Sicht jedoch zu wenig, schaut man nochmals über die guten Möglichkeiten, die sich unsere Jungs schön herausgearbeitet haben. Da war am Samstag wirklich mehr drin. Auch unser Trainer Daniel Gehrt befand, dass wir vor dem Tor zu kompliziert denken und uns somit wieder nicht belohnt haben. „Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen schnell die besseren Entscheidungen treffen.“ konstatiert er und fährt fort „Uns fehlt vor dem Tor die Cleverness, um den Deckel draufzumachen. Daher sind es trotz des Auswärtspunktes eigentlich zwei verlorene Punkte, auch wenn der Gastgeber gerade bei Standardsituationen, wie zum Beispiel dem Tor, gefährlich war. Insgesamt haben wir wenig zugelassen, aber man kann eben nicht alles verteidigen.“

Schauen wir aber sofort wieder nach vorn und freuen uns auf nächsten Samstag, wenn wir unsere Fans nach zwei Auswärtsspielen in Folge endlich wieder im heimischen LVM Sportpark begrüßen dürfen. Zu Gast ist dann der aktuell Viertplatzierte der Tabelle, der FSV Preußen Bad Langensalza.

Ohne Worte …

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#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen

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Nach vorn hui, nach hinten … naja

Westvororte verliert gegen Pohl

Fünfmal knipst der 29-jährige Routinier aus der Rennstadt. Fünf mal lässt er uns aussehen wie kleine Jungs. Fünf mal könnte man denken, dass keiner unserer Spieler wusste, wer Albert Pohl ist.

Da erscheinen die drei Tore von Franz Hoffmann fast nebensächlich. Das wollen wir aber so nicht stehen lassen und Franz zu seinen drei Toren gratulieren. Spätestens seit heute ist er in den Westvororten auch sportlich vollends angekommen.

Das Spiel war über 90 Minuten äußerst kurzweilig und ein offener Schlagabtausch. Für den neutralen Zuschauer vielleicht das Spiel des Jahres. Nicht nur wegen der zehn Tore.

Schon in der zehnten Minute eröffnete Tomoya Imura den Torre, als er auf der rechten Seite zu viel Platz hatte, seinen Gegenspielern davon lief, in den Strafraum eindringen konnte und den Ball aus relativ spitzen Winkel im langen Eck versenkte. 1:0.

Kurz darauf ein Bock unseres jungen Keepers Clemens Burgold, der die Schnelligkeit des Schleizer Kapitäns, der unseren Keeper in der 15. Minute anlief, unterschätzte und den Pressschlag gegen ihn verlor. 2:0.

Westvororte aber kaum geschockt. Nach einer Ecke von Tim Richter steigt Philipp Rehnelt in der Mitte am höchsten und köpft den Ball in der 20. Minute mustergültig ins Lange Eck zum 2:1.

Und wiederum nur fünf Minuten später steht unser Offensivmann abermals im Mittelpunkt, als er im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wird. Pfiff. Elfmeter.

Franz Hoffmann läuft an und schiebt den Ball ins äußere Eck. Keeper Alexander Weiß ist zwar mit den Fingerspitzen noch am Ball, kann den Einschlag aber nicht verhindern, weil der Schuss scharf und platziert im unteren Eck einschlägt. 2:2.

Aber die Freude wehrte nur kurz. Es geht weiterhin hoch und runter, hin und her und die Tore fallen wie am Fließband. Wie zwei Minuten nach unserem Ausgleich, als Albert Paul allein auf unser Tor zuläuft, unserem Keeper keine Chance lässt und Schleiz abermals in Führung bringt. 3:2.

Nur eine Minute später fast das 4:2, aber unser Keeper Clemens Burgold kratzt den Freistoß mit den Fingerspitzen aus der Ecke. Stark gehalten. Es bleibt beim 3:2. Aber nicht lange. Wahnsinn, was hier los ist. In der 33. Minute ist es Julian Hoyer, der für uns zum abermaligen Ausgleich trifft. 3:3.

Und immer noch ist das nicht genug. Glück dann für uns, dass nach einem Foul an Albert Pohl kein Elfmeter gepfiffen wird und der Schiedsrichter weiterspielen lässt. Auf der anderen Seite kann sich jetzt der Schleitzer Keeper auszeichnen, als nach schönem Pass von Winefeld Rehnelt an Weiß scheitert.

Als die knapp 200 Zuschauer im Fasanengarten damit rechneten, dass es mit diesem torreichen Unentschieden in die Pause geht, zieht Franz Hoffmann nach einer schönen Kombination über Rehnelt und Szydlo aus 18 Metern satt ab. Der leicht abgefälschte Ball erwischt den Schleizer Schlussmann auf dem falschen Fuß, so dass Westvororte mit dem Pausenpfiff sogar noch in Führung geht. 3:4
Das gibt es doch gar nicht, denkt sich sicherlich nicht nur unsere Redaktion und ist froh, dass jetzt erstmal Pause ist und alle ein wenig durchatmen und sich sortieren können.

In den ersten 10 Minuten des zweiten Durchgang passiert nicht viel. Dann prallen Julian Hoyer und der Schleizer Keeper zusammen. Beide müssen kurz behandelt werden, aber bei beiden geht es weiter. Dem Schleizer Keeper Alexander Weiß, der nach dem Spiel noch Kopfschmerzen hatte, wünschen wir gute Besserung.

Auf der anderen Seite Schleiz mit einem wunderschönen Angriff über rechts. Über zwei drei Stationen kommt der Ball in die Mitte, den Abschluss kann unser junger Keeper Clemens Burgold allerdings sicher entschärfen.

Dann dringen wir über links in den Strafraum ein. Sascha Winefeld bricht aber ab und sieht den etwa 25 Meter vor dem Tor gut postierten Franz Hoffmann. Der schließt sofort ab. Der Torwart hat Probleme und kann den Ball nicht festhalten. Glück für Schleiz, dass keiner der Unseren mit diesem Abpraller etwas anfangen kann.

Der zweite Durchgang bis jetzt, so um die 70. Minute herum, etwas ruhiger, bis dato ohne weiteres Tor. Wir machen das gut. Hinten müssen wir aufpassen, da sind wir nicht immer sattelfest, aber nach vorn machen wir das wirklich richtig schön. Wir bewahren die Ruhe.

Das sollte sich aber dann noch einmal ändern. Die Schlussphase nahm etwa 12 Minuten vor Ultimo nochmals so richtig Tempo auf.
Nach einem groben individuellen Schnitzer in unserer hochstehenden Defensive schnappt sich der Schleizer Kapitän Albert Pohl den Ball und läuft alleine auf unser Tor zu. Der Routinier macht das Ding sicher rein. Unsere Führung ist futsch. 4:4.

Nur eine Minute später kommen wir nach einer wunderschön Kombination über Schumann, Winefeld und Hoffmann zum Abschluss, aber Richter trifft den Ball auf 16 Metern nicht richtig und verzieht.

Noch neun Minuten. Und der Mann des Tages, der Matchwinner aus Schleiz, Albert Pohl, dreht das Spiel und trifft mit seinem vierten Tor am heutigen Tage zur erneuten Schleizer Führung. 5:4.

Noch sieben Minuten. Dann haben wir Glück, als wir abermals einen Ball vertendeln und das taktische Foul von Daniel Zschille herhalten muss, damit ein Schleizer Stürmer nicht abermals alleine aufs Tor zulaufen kann. Den Freistoß können wir verteidigen. Noch sechs Minuten. Das Spiel hat in den letzten 10 Minuten noch einmal so richtig Fahrt aufgenommen. Das Tempo auf beiden Seiten ist hoch. Ein super Spiel, ein packender Schlagabtausch. Ein echter Pokal-Fight.

Jetzt hat Schleiz die Entscheidung auf dem Fuß. Der Ball landet beim auffälligsten Spieler des heutigen Tages, Albert Pohl, der noch einmal überlegt ablegt. Der Schuss seines Sturmpartners geht aber glücklicherweise ganz knapp am langen Pfosten vorbei.

Zweimal hintereinander verlieren wir dann den Ball in der schnellen Vorwärtsbewegung und müssen uns ad hoc zurückziehen, denn Schleiz ist schnell da. Jetzt wieder. Der Abschluss kann von unserer vielbeinigen Abwehr aufopferungsvoll noch zur Ecke abgewehrt werden.

Noch vier Minuten. Ecke für Schleiz. Nach vorne geht bei uns jetzt nicht mehr viel. Obwohl wir das so bis zur 70. Minute wirklich richtig gut gemacht haben und immer wieder selbst für Gefahr in und um den gegnerischen Strafraum sorgen konnten.

Noch zwei Minuten. Freistoß von der Mittellinie für unsere Farben. Der kommt hoch in den vollbesetzten Gastgeber-Strafraum. Wir kommen auch zum Kopfball. Der geht aber knapp daneben.

Und schon wieder Schleiz. Hier geht es wirklich hin und her. Den abgefälschten Schuss kann Clemens Burgold allerdings sichern.
Jetzt machen wir nochmals richtig Druck. Rehnelt wird im Strafraum umgerissen, aber der Pfiff bleibt aus. Abstoß. Die offizielle Spielzeit ist rum.

Wie viel gibt es obendrauf? Können wir noch einmal zurückkommen? Haben wir noch so viel Kraft?

All diese Fragen sind nur zwei Minuten später Makulatur. Wir werden nach einem Fehlpass in der Offensive abermals eiskalt ausgegekontert. Und wieder der Schleizer Kapitän, den wir einfach nicht in den Griff bekommen. Albert Pohl läuft zum wiederholten Male allein auf unser Tor zu und knipst zum fünften (!) Male. 6:4.

Das war’s, jetzt, so zwei oder drei Minuten vor dem endgültigen Ultimo. Für unseren attraktiven Offensivfussball wurden wir trotz unserer vier Treffer heute leider nicht belohnt. Das sah zeitweise wirklich richtig gut aus. Das war sehr ansprechend. Hinten allerdings hatten und haben wir deutliche Reserven. Daran müssen wir arbeiten. Da müssen wir mehr Fußball denken.

In einem fairen, attraktiven und offensiven Fußballspiel, welches über die gesamte Zeit auf Messers Schneide stand, in dem sich beide Teams nichts schenkten und sich auf Augenhöhe begegneten, machte einer den Unterschied. Albert Pohl ist mit seinen fünf Treffern zweifelsohne heute der Matchwinner und der Spieler des Tages.

Glückwunsch an den Schleizer Kapitän und an sein Team. Wir wünschen den Rennstädtern für die nächste Runde Losglück und viel Erfolg. Wir sehen uns in dieser Saison zu den Ligaspielen noch zweimal und freuen uns auf weitere spannende und packende Begegnungen.

Apropos spannend. Das wird es für unsere Jungs schon am nächsten Samstag wieder, wenn wir in Geratal zu Gast sind und wenn es dann wieder um Punkte geht. Hoffentlich haben wir aus den heutigen Fehlern gelernt.

Nichtsdestotrotz lassen wir uns jetzt – wie immer pünktlich um null900 – den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee gut schmecken, da unsere Jungs auch heute wieder gezeigt haben, welch Potenzial in ihnen steckt und uns für die nächsten Wochen mit dem attraktiven Offensivfußball und 10 Toren in zwei Spielen viel Hoffnung machen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#jungundgersch

#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

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Danke 🍀 Partner! Power und PS für Westvororte

MotorMarkt Gera supportet den TSV

(04.09.2026) Danke, Partner! Mit dem MotorMarkt Gera begrüßt der TSV Gera-Westvororte einen weiteren neuen Partner. Gemeinsam besiegelten Inhaber Steve Schauer und unser Vorsitzender Heiko Linke die Partnerschaft am vergangenen Donnerstag im LVM Sportpark. Bald wird auch eine neue Bande am Spielfeldrand von der neuen Zusammenarbeit zeugen.

Diese Zusammenarbeit gibt es aber eigentlich schon länger. Denn in der Vergangenheit war der MotorMarkt Gera für den TSV und Ralf Kinne, der für die Technik im LVM Sportpark verantwortlich ist, hinsichtlich der Rasentraktoren des TSV und weiterer technischer Geräte, vertrauensvoller Ansprechpartner.

Die guten Erfahrungen, die man in der bisherigen Zusammenarbeit sammeln konnte, konzentriert man nun auch offiziell in einem gemeinsamen Sponsorenvertrag. Für die großzügige Unterstützung sagen wir Inhaber Steve Schauer an dieser Stelle nochmals Danke und freuen uns auf das zukünftige Miteinander.
Der MotorMarkt Gera, zu finden in der Maler-Fischer-Str. 10 in Bieblach-Ost, bietet auf über 400 qm für Interessierte ein breites Portfolio an Forst- und Gartentechnik wie zum Beispiel: leistungsstarke Mähroboter, Rasentraktoren, Motorsägen und Kleintraktoren. Neu auch der Verleih-Service technischer Geräte.

Man ist darüber hinaus im Verkauf, der Reparatur und dem Service auch autorisierter Partner von Marken wie Husquarna, Stihl und Makita. Wir freuen uns auf die neue Zusammenarbeit mit dem MotorMarkt Gera und bedanken uns nochmals für die großzügige Unterstützung.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#jungundgersch

#westvororte

#dankepartner

#motormarktgera

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Sind aller guten Dinge drei?

Underdog aus Scheuben reist selbstbewusst nach Schleiz

(03.09.2026) Auch, wenn der Gastgeber aus der Rennstadt und unser TSV aktuell Tabellennachbarn in der Verbandsliga sind, ist der FSV Schleiz am kommenden Samstag im Pokal im heimischen Fasanengarten doch klar der Favorit.

Immerhin konnten die Spieler um Albert Pohl in der ersten Runde des Thüringer Landespokals den VfB Pößneck klar und deutlich mit 3:0 in die Schranken weisen. Der TSV tat sich im Derby gegen die Eurotrink Kickers dagegen sehr schwer und sprang erst im letzten Moment über diese hohe Hürde.

Nichtsdestotrotz wollen die Scheubengrobsdorfer zeigen, dass die beiden Siege in Folge kein Zufall waren und man in der Saison angekommen ist. Selbstbewusst reist man also zum Team von Trainer Roger Fritzsch. Ist gar der dritte Erfolg in Serie möglich?

Das Team um Kapitän Richter ist sich der großen Herausforderung beim FSV bewusst und setzt seinerseits auf die eignen Fans, von denen hoffentlich viele den Weg nach Schleiz finden werden, um unser Team zu unterstützen.

Auch wir drücken wie gewohnt ganz fest die Daumen und hoffen auf eine kleine Überraschung. Für unsere Fans, die nicht vor Ort sei können, informieren wir in unserer Story bei instagram und facebook in einem kleinen Liveticker über die aktuellen Zwischenstände.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#jungundgersch

#thüringerlandespokal

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Verstärkung gesucht

Alte Herren suchen „Nachwuchs“

(02.09.2026) Naja, Nachwuchs?!? Wohl eher Nachschub, denn so langsam gehen uns die Spieler aus. Die einen haben das entsprechende Alter erreicht, um die Schuhe an den Nagel zu hängen, andere können aus Verletzungsgründen dem runden Leder nicht mehr folgen. Arbeit und Familie sind weitere Gründe für Absagen.

Daher sucht unsere SG Westvororte/Post für die Alt-Herren-Mannschaft „Nachwuchs“, um die lichten Reihen wieder zu füllen. Hast auch Du Lust, Dich einer altersgerechten und immer gutgelaunten Truppe anzuschließen, um hobbymäßig noch ein bisschen zu kicken? Dann setzt Dich doch einfach mit uns in Verbindung.

Unsere Alten Herren trainieren einmal wöchentlich, organisieren ab und an Testspiele oder Hallenturniere mit Gleichgesinnten und haben auch nach dem Training in unserem gemütlichen Vereinsheim bei einem Bier, einem Rostbrätl oder ein paar Bratkartoffeln mit Spiegelei jede Menge Spaß.

Haben wir Dich auf den Geschmack gebracht? Dann kontaktiere uns doch bitte per WhatApp oder per Telefon unter der Rufnummer 0172-3731088. Wir freuen uns auf Deinen Anruf und auf Dein erstes Probetraining.

Ohne Worte …

#alteherren

#sportspaßgemütlichkeit

#postsv

Unsere Alt-Herren-SG Westvororte/Post wird präsentiert von unserem Partner Elektro Wendt.

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Danke 🍀 Jungs

Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

(01.09.2026) Jede Serie hat einmal ein Ende. So zum Beispiel am Samstag die Niederlagenserie unseres TSV in der Verbandsliga. Aber auch die Serie von Fußballern, die vom aktiven in den passiven Zustand wechseln. Sie kamen als Kicker und gehen als Freund.

Am vergangenen Samstag, kurz vor Spielbeginn gegen den 1. Suhler SV, wurden diese TSV-Spieler in einem würdigen Rahmen ehrenvoll verabschiedet, die viele Jahre für die Scheubengrobsdorfer ihre Schuhe schnürten.

Vor knapp 150 Zuschauern und bei wunderschönen äußeren Bedingungen übergaben unser Teammanager Marcus Schneider und unser Vorsitzender Heiko Linke jedem der vier, die zum Sommer diesen Jahres auf Wiedersehen sagten, je einen TSV Erinnerungs-Schal und ein mit dem jeweiligen Namen des Spielers gebrandetes Original-Trikot.

Unter großem Applaus wurden

Christian Kruschke,

Niklas Schäfer,

Maximilian Cherouny 

Jonas Scherzer

(v .l.n.r.) verabschiedet. Der Kontakt zu den anderen Spielern und zum Verein wird aber sicherlich bleiben, unternimmt man doch auch in seiner Freizeit sehr oft und viel gemeinsame Aktionen.

Lennox Weiße, der dem TSV im Sommer ebenfalls adieu sagte, konnte unserer Einladung leider nicht folgen, da sein neues Team, der FSV Berga, zeitgleich ein Pflichtspiel zu absolvieren hatte. Eine nachträgliche ehrenvolle Verabschiedung hat der TSV allerdings bereits auf der Agenda.

Wir wünschen unseren ehemaligen Spielern alles erdenklich Gute, vor allem natürlich viel Gesundheit und würden uns freuen, sie auch in Zukunft als Gäste und vor allem Freunde im LVM Sportpark begrüßen zu dürfen. Danke, Jungs, ihr seid bei uns jederzeit herzlich willkommen.

Ohne Worte …

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#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen

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Sensationeller Kantersieg

Westvororte wie im Rausch

(30.08.2026) Jetzt nicht übermütig werden, nur nicht leichtsinnig werden. Bitte auch das nächste Spiel genauso hoch konzentriert und mannschaftlich geschlossen angehen wie am gestrigen Samstag gegen den 1. Suhler SV 06. Denn was der TSV trotz Abwesenheit mehrerer Leistungsträger am Samstag zeigte, war beeindruckend. So wollen wir unsere Mannschaft sehen. Individuelle Klasse. Mannschaftliche Geschlossenheit. Effektivität, Willensstärke und Leidenschaft.

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen begrüßte man erstmals in der Geschichte der Scheubengrobsdorfer den 1. Suhler SV 06. Wie auch unsere Mannen standen die Spieler aus dem Thüringer Wald bisher mit leeren Händen da. Nach den ersten drei Punktspielen hatten beide Teams nichts Zählbarens vorzuweisen. Mutig und selbstbewusst – zumindest im Interview vorab – reiste das Team von Spielertrainer Steffen Kolk zum selbst definierten Sechs-Punkte-Spiel in Gera an, hatte man sich doch, wie auch der Gastgeber, vorgenommen, den ersten Punkt bzw. die ersten Punkte einzufahren.

Die Anfangsminuten gehörten dann allerdings dem TSV, der etwas besser ins Spiel fand. Dann aber merkte man, dass es bereits am vierten Spieltag um einiges geht. Beide Seiten begannen relativ nervös. Auf beiden Seiten waren in dieser Phase mehrere Fehlpässe zu verzeichnen. So nach und nach aber übernahm Westvororte das Spiel. Mehrfach setzte man Eichberger und vor allem Konrad Szydlo über die rechte Seite in Szene. Zwei oder dreimal konnten der Routinier und der junge Geraer Angreifer in der gegnerischen Defensive für erste Gefahr sorgen.

Für seinen leidenschaftlichen Auftritt, bei dem der erst 20-jährige Szydlo die gegnerische Abwehr immer wieder vor Probleme stellte, belohnte er sich nach 26 Minuten, als er einen Zuckerpass von Sascha Winefeld direkt mir der Innenseite, entgegen der Laufrichtung des Keeper, überlegt im langen Eck des Suhler Kastens versenkte. Die Führung für den TSV.

Das Team von Trainer-Duo Gehrt/Schlebe bleibt auf dem Gaspedal. Nur sechs Minuten nach der Führung ist es Sascha Winefeld, der kurz hinter der Mittellinie sein Solo startet, zwei Gegenspieler stehen lässt und einen Pass auf den rechts startenden Szydlo antäuscht. Diesen führt er aber nicht aus, sondern dreht noch einmal in die Mitte und kann ohne größere Bedrängnis aus gut 16 Metern mit links trocken ins kurze Eck abschließen. 2:0.

Jetzt macht Westvororte richtig Druck. Suhl steht nur noch hinten drin. Wieder eine schöne Kombination. Eichberger auf Szydlo. Der zurück. Eichberger trifft. Steht aber knapp im abseits. Westvororte, dem dritten Treffer sehr nahe. Suhl aktuell chancenlos. Und nur eine Minute später setzt sich unser Routinier wieder gegen zwei Suhler Abwehrspieler durch. Sein Schuss aber geht knapp am kurzen Pfosten vorbei. Die Führung zu diesem Zeitpunkt hoch verdient.

Aber genau in diese überlegende Phase unserer Mannschaft hinein, wie aus dem Nichts, die erste richtig dicke Möglichkeit für unsere Gäste. Der Schuss landet glücklicherweise aber nur am Pfosten, der Nachschuss geht um Millimeter am langen Pfosten vorbei. Da haben wir jetzt richtig Glück gehabt.
Kurz durchatmen. Noch 10 Minuten bis zur Pause. Wäre es nicht schön, wenn wir diese Führung in die Halbzeit mitnehmen könnten?

Westvororte sucht weiterhin sein Glück in der Offensive. In der 42. Minute ist es Lenny Schumann, der über links bis auf die Grundlinie vordringt. Seinen überlegten Pass in den Rücken der Abwehr setzt der heute auffällige Winefeld knapp daneben. Das sieht nach vorn nach richtig schönem Fußball aus. Hinten stehen wir sicher, gewinnen die Zweikämpfe und die Kopfballduelle. Wie auch jetzt wieder. Dann geht es wieder ganz schnell. Ein weiter Ball auf Eichberger.

Der macht in der 45. Minute den Ball vorne in der Mitte fest und nimmt Franz Hoffmann, der ihn überläuft, mit. Der passt sofort in die Mitte. Dort nimmt Richter mit rechts an, legt sich das Spielgerät noch auf seinen starken Linken und zieht von halblinks aus 10 Metern satt ab. Der Ball knallt ins lange Eck. Das ging für unseren Gast jetzt zu schnell. Viel zu schnell. Wahnsinn. Westvororte führt zur Pause mit 3:0.

Ein alles in allem bisher wunderschöner Fußballnachmittag für die heimischen Zuschauer und die Weiß-Blauen Fans, hatten die doch schon vor der Begegnung Grund zum Applaudieren, als ehemalige Spieler des TSV in diesem wunderschönen Rahmen bei Sonnenschein und vor knapp 150 Zuschauern verabschiedet worden. Unser Team-Manager Marcus Schneider und unser Vorsitzender Heiko Linke übergaben an Jonas Scherzer, Max Cherouny, Niklas Schäfer und Christian Kruschke neben dankenden Worten auch je einen Westvororte-Erinnerungs-Schal und ein eigens für diesen Anlass mit dem jeweiligen Namen gebrandetes blaues Original-TSV-Trikot. Anfang der Woche dazu mehr.

Aber zurück zum Spiel. Hoffentlich weiter so konzentriert und nicht denken, dass das Ding hier vielleicht schon gelaufen ist. Sowas kann einem erfahrungsgemäß auf die Füße fallen. Jungs, bitte den Schwung der ersten Halbzeit in den zweiten Durchgang mitnehmen. Das TSV beginnt diesen allerdings etwas verhaltener. Man will jetzt natürlich nicht ins offene Messer laufen. In den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel passiert daher nicht viel. Suhl ist auch jetzt nicht in der Lage, Westvororte ernsthaft in Gefahr zu bringen.

In der 55. Minute, dann sticht Westvororte eiskalt zu. Richter passt raus auf links. Hoffmann aus vollem Lauf sofort scharf und flach in die Mitte, wo Eichberger mit letztem Einsatz und dem langen Bein reinrutscht und das Leder über die Linie drückt. Wann hat es so etwas je im LVM Sportpark gegeben? Viele der Unseren schütteln ungläubig den Kopf.

4:0. Das klingt richtig deutlich. Für Eichberger aber nicht deutlich genug. Abermals setzt er sich gekonnt in Szene, lässt noch einen Gegenspieler stehen, scheitert mit seinem Abschluss aber an Keeper Marcel Barthelmes. Glück für unseren Angreifer, dass der Ball direkt zu ihm zurück springt, er das eiskalt ausnutzt und den Ball abermals willensstark über die Linie drücken kann. 5:0 nach 57 Minuten. Damit ist der Deckel wohl drauf.

Ein echtes Aufbäumen unserer Gäste? Fehlanzeige. Der Suhler Keeper kann einem leid tun, fast jeder Schuss ein Tor. Auf der anderen Seite darf sich jetzt nach einer scharfen Flanke auch Cedric Thrum, der bisher einen sehr ruhigen Nachmittag verbringen durfte, einmal beweisen und boxt das Leder souverän aus der Gefahrenzone.

Nach gut einer Stunde dürfen sich dann Franz Hoffmann und unser Doppeltorschütze Tom Eichberger, der es wie auf unserem Foto mehrfach mit zwei Gegenspielern zu tun hatte – sich aber trotzdem durchsetzen konnte – und heute von den Fans der Saarbach-Chaoten zum Man of the Match gewählt wurde, ausruhen. Da beide eh etwas angeschlagen ins Spiel gegangen sind, ist der Wechsel jetzt logisch.

Aber auch ohne die beiden Leistungsträger überlaufen wir nur wenig später die gegnerische Abwehr abermals. Diesmal ist es Winefeld, der seinen Bewacher düpiert, in den Strafraum eindringt und von halbrechts aus 12 Metern selbstbewusst abzieht und ins lange Eck trifft. 6:0 ! Der Gäste-Keeper ist zwar mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern.

Jetzt, wo noch gut 15 Minuten zu spielen sind und auf Grund der mehr als deutlichen Führung für unsere Farben, bekommt unser Torhüter-Neuzugang Mika Schlundt die Chance seine ersten Verbandsliga-Minuten zu sammeln und das Tor zu hüten. Cedric Thrum verlässt unter dem Applaus der Fans stolz und ohne Gegentor den Platz.

Trotz der vielen Wechsel kein Abbruch in unserem Spiel. Abermals nehmen wir jetzt die gegnerische Abwehr mit zwei Doppelpässen komplett auseinander. Konrad Szydlo steht am langen Pfosten völlig frei, trifft den Ball aber nicht richtig, war er von so viel Freiheit wohl selbst etwas überrascht. Nichtsdestotrotz hat unser junger Rechtsaußen gezeigt, dass er eine echte Verstärkung für unser Offensivspiel sein kann und darf heute stolz auf seinen leidenschaftlichen Auftritt sein.

In den letzten Minuten plätschert die Begegnung dann so vor sich hin. Suhl kann nicht mehr, Westvororte will und muss nicht mehr. Das Ding hier ist schon seit einer geraumen Zeit durch und entschieden. Der Querbalken des Geraer Tores verhinderte kurz vor Ultimo den Ehrentreffer der Gäste aus dem Thüringer Wald. Auch unser Stadionsprecher hatte heute sichtlich Spaß und viel zu tun und heizte kurz vor Ultimo die Fans mit dem allseits bekannten Schlachtruf „Ohne Worte – Westvororte“ noch einmal so richtig an.

Direkt nach dem Spiel findet unser Trainer im Kreis erste lobende, aber auch mahnende Worte. Im Gegensatz dazu auf der gegnerischen Bank harsche Kritik des Trainers am Auftritt seiner Mannschaft. Wir wollen uns heute den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ganz besonders gut schmecken lassen, war der deutliche 6:0 Erfolg doch der höchste in der Verbandsliga-Geschichte des TSV. Schöner kann der Sonntagmorgen – pünktlich um null900 – doch gar nicht beginnen, oder?

Glückwunsch an unsere Mannen, die sich den Sieg – auch in dieser Höhe – verdient und nicht nur uns viel Freude bereitet haben. Das wollen wir heute noch feiern, ehe sich das Team und die Verantwortlichen ab morgen gezielt und konzentriert auf die nächste schwere Aufgabe konzentrieren, wenn man am kommenden Samstag in der zweiten Runde des Thüringer Landespokales beim starken FSV Schleiz zu Gast sein wird.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#jungundgersch

#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen fußball spielen

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones

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