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Ein Dorf, nur am Feiern ?!?

Tolle Wochen beim TSV

(12.10.2025) Spielfreies Wochenende. Kein Spielbericht. Aber der Gewohnheit geschuldet pünktlich um null900 trotzdem ein kleiner Post zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee, zu dem ihr heute alle mal euren Kalender bemühen solltet. Denn eine Vielzahl an Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus.

Aber wie immer der Reihe nach. Heute hat unsere 1. Mansnchaft spielfrei, nächste Woche ist sie zu Gast in Arnstadt. Anschließend folgen in diesem Jahr noch vier Heimspiel in der Hinrunde. Wir begrüßen klang- und namhafte Gegner in unserem LVM Sportpark.

Also gleich notieren:

Samstag, 25.10.2025 um 14:00 Uhr

Westvororte vs. FC Saalfeld

Samstag, 08.11.2025 um 14:00 Uhr

Westvororte vs. Wacker Nordhausen

Samstag, 22.11.2025 um 14:00 Uhr

Westvororte vs. Wismut Gera

Samstag, 08.12.2025 Doppelspieltag: 11:00 Uhr:

SG JFC/Westvororte vs. Post SV 14:00 Uhr:

Westvororte vs. SV BW Büßleben

Danach gehen unsere Jungs in die wohlverdiente Winterpause, ehe am 21.02.2026 mit einem Heimspiel gegen Neustadt die Rückrunde startet.

Zwischenzeitlich dürfen dann auch die Mannen von Trainer Daniel Gehrt mal so richtig feiern. Apropos feiern. Was steht denn da noch alles so auf der Feier-Agenda des TSV?

Hier chronologisch geordnet, damit ihr auch keinen der feierlichen Termine verpasst:

Donnerstag, 30.10.2025 ab 18:00 Uhr

Traditionelles Oktoberfest

Sonntag, 02.11.2025 von 10:00 bis 12:00 Uhr

2. Legendentreffen der Alten Herren

Dienstag, 04.11.2025 um 18:30 Uhr

Experten-Forum: Freizeit, Sport und Ernährung (nur für Mitglieder)

Freitag, 28.11.2025 ab 18:00 Uhr

Adventssingen

Samstag, 13.12.2025 ab 17:00 Uhr

Vereinsweihnachtsfeier (nur für Mitglieder)

Samstag, 20.12.2025 von 10:00 bis 18:00 Uhr

TSV-Präsentationsstand auf dem Geraer Weihnachtsmarkt

Sonntag, 22.02.2026 ab 09:00 Uhr

KäseKross

Das sollte für den Moment an Terminen reichen. Wir freuen uns schon heute darauf, Euch bei der ein oder anderen Veranstaltung begrüßen zu dürfen und lassen uns nun auch ohne Spielbericht mit den besten Wünschen für einen erholsames Rest-Wochenende den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee gut schmecken.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#nuramfeiern

#tollewochen

#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Details zu den einzelnen Veranstaltungen verraten wir euch rechtzeitig.

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Willkommen im Pferdestall

Historische Bierstange für traditionelle Küche und Geraer Gastlichkeit

(08.10.2025) Ob herzhaftes Schnitzel mit Pommes, deftiges Rostbrät`l mit Senfbrot oder Sülze mit Bratkartoffeln. Ob Salat, hausgemachte Pelmeni in saurer Sahne, Spaghetti mit Schinken oder Putensteak mit Ananas. Die Speisekarte hält für jeden Geschmack etwas bereit.

Inhaberin Steffi Matthey begrüßt und bekocht Sie selbstverständlich persönlich und bereitet alle Speisen frisch zu. Probieren könnt auch ihr all diese Leckerbissen immer Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag ab 17:00 Uhr.

Wir können die Gastfreundschaft und die Küche in diesem kleinen, aber sehr gemütlichen Wirtshaus in Gera-Ernsee aus Erfahrung empfehlen. Nicht nur, weil der „Pferdestall“ seit wenigen Tagen einer unserer jüngsten Unterstützer ist, sondern weil auch wir die herzhaften Speisen schon das ein oder andere Male selbst probiert und als äußerst schmackhaft empfunden haben.

Aber nicht nur wir scheinen begeistert zu sein. Denn auch dem Geraer Höhlerverein und der Köstritzer Schwarzbierbrauerei ist die traditionelle Küche und die Geraer Gastlichkeit aufgefallen. Immerhin wurde der „Pferdestall“ in Ernsee im vergangenen Jahr mit der Historischen Bierstange ausgezeichnet.

Auf diesem Wege sagen auch wir herzlichen Glückwunsch und bedanken uns nochmals recht herzlich bei Inhaberin Steffi Matthey und Tochter Lydia für die großzügige Unterstützung, von der seit letzter Woche eine neue Bande im LVM Sportpark Saarbachtal zeugt, die Lydia Matthey gemeinsam mit dem neuen Sponsorenvertrag an unseren Verein übergab.

Wir werden uns selbstverständlich bald wieder einmal im Pferdestall sehen lassen. Und ihr? Aber nicht vergessen: Bitte unter der Telefonnummer 0365-800 59 37 während der Öffnungszeiten anrufen und reservieren. Und dann das herzhafte Essen und die Atmosphäre im gemütlichen Gastraum oder im Biergarten genießen. Egal ob beim Abendessen, einer Geburtstags- oder Firmenfeier oder einer Hochzeit.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#pferdestall

#dankepartner

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Sei dabei!

Arbeitseinsatz

(07.10.2025) Wir bringen unser Sportgelände wieder auf Vordermann. Bevor unser LVM Sportpark in den Winterschlaf geht, gibt es sowohl dort, als auch auf unseren oak.trails viel zu tun.

Samstag, 11.10.2025, von 09:00 bis 12:00 Uhr.

Für das leibliche Wohl der Mitstreiter ist gesorgt !!! Sei also dabei und pack mit an. Wir freuen uns auf deine Unterstützung. Vielen Dank, dein TSV!

Ohne Worte …

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Bitterer, verregneter Samstag

Wenn das bessere Team verliert …

Heute ist so ein Tag, an dem uns das Aufstehen früh um sechs bei diesem Wetter und der Dunkelheit aber auch so gar keinen Spaß macht. Auch das gestrige Ergebnis treibt uns nicht unbedingt aus dem Bett. Aber der großartigen Leistung unserer Jungs, die leider nicht belohnt wurde, sind wir es schuldig, dass wir trotzdem wie immer pünktlich um null900 online sind.

Beginnen wollen wir heute mit ein paar Fragen, die wir einfach mal so in den Raum stellen: Warum gibt der Schiedsrichter in der Nachspielzeit nach einem glasklaren Handspiel eines Gästespielers Freistoß für die Fahrer Höhe? Warum amüsiert sich der Linienrichter nach dem Spiel so herzhaft mit FC-Kickern? Warum bekommt ein Fahner für die selbe Aktion, für die Philipp Rehnelt vor zwei Wochen Rot bekommen hat, nur Gelb? Und die entscheidende Frage: Warum machen wir aus so vielen guten und teilweise hervorragend herausgespielten Möglichkeit nur ein Tor?

Aber wie immer der Reihe nach. Es ging von Beginn an richtig zur Sache. Es folgte bei teilweise strömendem Regen ein packendes und gutklassisches Verbandsliga-Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten und ein TSV Gera-Westvororte, dem zuschauen gestern viel Freude gemacht hat.

Zweite Minute. Ein erster kurzer Schock. Ein Pass in die Tiefe wird von Tim Richter unglücklich abgefälscht und landet am Geraer Außenposten. Nur eine Minute später auf der anderen Seite eine Riesenchance für Westvororte, nachdem sich Mouctar Diallo über Rechtsaußen hervorragend durchsetzt und von der Grundlinie aus auch überlegt zurücklegt. Sascha Winefeld, der fünf Meter zentral vor dem Tor völlig freistehend leicht in Rücklage gerät, jagt den Ball allerdings über das Tor. Da war sie, die erste riesengroße Möglichkeit für den TSV.

Auf der anderen Seite sind die Gäste effektiver. Tor nach nur fünf Minuten. Über links geht es auf einmal ganz schnell. Schnelle Ballführung. Schnelles Überlaufen. Pass. Genaue Flanke. Direkter Abschluss von Kenny Synold. Tor. Das war richtig gut rausgespielt. Da sieht man, dass hier und heute eine Spitzenmannschaft zu Gast ist.

Westvororte allerdings vom frühen Rückstand unbeeindruckt. Winefeld spielt Klotz perfekt frei. Der läuft allein aufs Tor zu und schließt ab. Der Torhüter kann mit der Fußspitze den Weg des Balles ins Tor verhindern. Das war eine Hundertprozentige. Ecke. Die bringt nichts ein.

Und schon wieder der Außenseiter aus Scheubengrobsdorf. Ein gefühlvoll getretener Freistoß von Sascha Winefeld erreicht etwa sieben oder acht Meter vor dem gegnerischen Kasten die Innenseite vom Christian Kruschkes rechten Fuß. Sauberer und scharfer Abschluss. Abermals kann Keeper Moritz Bohm – diesmal etwas unsicher – parieren.

Nach richtig guten Chancen steht es jetzt, nach gerade einmal gut 10 Minuten, 3:1 für uns. Nach Toren 0:1. An unserer Effektivität müssen wir arbeiten. Dieses Laster verfolgt uns schon seit Wochen.

„Tiefer, tiefer!“-Rufe der Gäste ermöglichen es uns auch in der Folge des Spieles immer wieder, die Offensive zu ergreifen. Wir agieren. Fahrer Höhe reagiert. Und wir machen das gut. Aktuell haben wir mehr vom Spiel. Und schon wieder eine Ecke. Die bringt allerdings abermals nichts ein. Die Recken in der Defensive des Gastes befördern den Ball immer wieder robust aus der Gefahrenzone hinaus.

Einen Freistoß von Sascha Winefeld kann abermals der gegnerische Keeper entschärfen, auch wenn er wieder eine unsichere Figur macht.

Dann fordern die Weiß-Blauen der knapp 110 Zuschauer eine Rote Karte für Max Kruse, der zu spät kommt und Markus Klotz brutal über die Klingel springen lässt. Es prasselt. Das Geräusch ist über den gesamten Platz zu hören. Markus Klotz fällt schmerzhaft und muss eine ganze Weile behandelt werden. Der Schiedsrichter entscheidet sich für Gelb. Kopfschütteln, vor allem bei Philipp Rehnelt.

Markus Klotz wäre in dieser 13. Minute über halblinks völlig frei durch gewesen und hätte die letzten 20 Meter allein auf das Tor zulaufen können. Chance futsch. Aber wir bleiben am Drücker. Wir sind so nach und nach klar die bessere Mannschaft.

Wie aus dem Nichts nach einer Viertelstunde aber das 0:2. Ein überlegter und gefühlvoller Heber von Marc Fleischhauer, der nach Ballverlust der Unseren aus gut 30 Metern unbedrängt abschließen kann, überrascht unseren Keeper Cedric Thrum, der in der Vorwärtsbewegung ist. Der Ball fliegt über ihn hinweg und schlägt im Kasten ein. Kurios. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Wir machen das Spiel und haben die Chancen. Der FC hat bis dato eigentlich nur eine richtige gute Möglichkeit und macht daraus zwei Tore. Bitter!

Erstaunlich, unser junges Team verliert nicht die Nerven. Wir bleiben ganz ruhig und spielen überlegt von hinten raus. Das machen wir auch weiterhin wirklich richtig gut. Unser Gast im Gegensatz dazu drischt hinten alles rigoros aus der Gefahrenzone. Auch jeder Abstoß, der bei unseren Gästen von Kapitän Artur Machts und nicht vom Keeper ausgeführt wird, landet weit in unserer Hälfte, teilweise gar hinter der Toraus-Linie. Interessante Taktik eines Ex-Oberligisten.

Es regnet ununterbrochen. Und trotz dieses Wetters und des in Gera gleichzeitig stattfindenden Höhlerfestes haben über 100 Zuschauer den Weg in den LVM Sportpark gefunden. Danke! Nicht selbstverständlich bei den äußeren Bedingungen und unserem Tabellenplatz. Aber unsere Fans und Zuschauer stehen geschlossen hinter dem Team. Auch das macht unser Dorf aus. Und stark.

Dann mal wieder die Gäste. Nach einem weiten Abschlag nun ein Fernschuss aus ungefähr 30 Metern, der aber deutlich am Geraer Tor vorbeigeht. Eine andere Möglichkeit als unüberlegt abzuschließen hatte der Stürmer nicht. Er hat keine Anspielmöglichkeit. Fahner Höhe steht hinten drin und rückt kaum auf. Man verteidigt die Führung robust und wartet auf die ein oder andere Möglichkeit, die man vielleicht zur Entscheidung nutzen kann.

Dann kommen unsere Gäste in der 25. Minute doch einmal mutig in unserer Hälfte, verlieren aber den Ball im Vorwärtsgang.

Sascha Winefeld schaltet am Schnellsten und bedient überlegt den gestarteten und heute überragenden Mouctar Diallo, der sich den Ball noch einmal kurz vorlegt, seinem Gegenspieler davonläuft und aus etwa 16 Metern überlegt, scharf und platziert ins Eck trifft. Stark gemacht! Das ging für unsere Gäste jetzt alles viel zu schnell. Wir sind wieder da. Wir sind dran. Der mittlerweile hochverdiente Anschlusstreffer. 1:2.
Innerhalb weniger Minuten sind wir kurz darauf noch zweimal in der gegnerischen Gefahrenzone, können aber diesmal kein Kapital draus schlagen, auch weil der Schiedsrichter und sein gut positionierter Assistent ein offensichtliches Handspiel im Strafraum der Gäste übersehen.

Dann wieder einmal der FC. Nachdem wir einen Ball nicht klar klären können, kommt sofort der Abschluss. Der Ball tanzt über unseren Querbalken, landet aber glücklicherweise ins Toraus. Der Regen wird stärker. Fritz-Walter-Wetter. Wir kommen damit ganz gut zurecht. Wir lassen einerseits den Ball weiterhin durch die eigenen Reihen laufen, sind andererseits heute auch körperlich einen großen Schritt weiter als noch vor Wochenfrist.

Dann wieder eine Möglichkeit für das Team von Trainer Daniel Gehrt, der heute wegen seines Urlaubes von Philipp Schlebe hervorragend vertreten wurde. Markus Klotz düpiert seinen Gegenspieler und setzt sich überragend über links bis auf die Grundlinie durch. Rückpass auf den starken Mucki.

Direkter und satter Abschluss. Ein gegnerischer Verteidiger steht allerdings im Weg und rettet in aller höchster Not für seinen Keeper, der dem Ball nur nachschauen kann, zur Ecke.

Pause. Jetzt können sich alle erst einmal kurz aufwärmen. Der Auftritt unserer Mannschaft lässt uns für die zweite Halbzeit hoffen. Wir machen das wirklich gut. Wir sind bis dato gegenüber dem eigentlich großen Favoriten und Ex-Oberligisten vom FC An Der Fahner Höhe wirklich die bessere Mannschaft.

Die zweite Hälfte beginnt mit etwas weniger Regen. Und mit einer Parade von Cedric Thrum. Wir verteidigen kurz darauf den Ball allerdings zu leichtfertig und das Spielgerät liegt überraschend in unserem Tor. Allerdings wurde Cedric Thrum bei dieser Aktion unfair behindert, so dass der Treffer regelkonform zurückgepfiffen wird. Puhhhh. Durchatmen.

Das Spiel nimmt sofort wieder Fahrt auf. Dann die nächste 100-Prozentige. Jetzt für uns. Hackentrick von Maximilian Kurth. Markus Klotz läuft völlig frei auf den Torwart zu und schließt ab. Der kann den Einschlag mit einer reaktionsschnellen Fußabwehr allerdings verhindern.

Das war nun mittlerweile die vierte oder fünfte Riesenmöglichkeit für das Team von Kapitän Tim Richter. Bei der Chancenverwertung haben wir weiterhin riesengroße Reserven.

Daran müssen wir arbeiten. Wir bringen uns beim Liegenlassen solch klarer Möglichkeiten immer wieder um den Ruhm unserer Ernte.
Dann kann sich Fahner Höhe einmal über links durchsetzen. Die Flanke kommt auch sehr genau. Allerdings ist der Abschluss etwas zu schwach, so dass Cedric Thrum sicher klären kann.

Es ist und bleibt ein packendes Spiel. Jetzt wir wieder zweimal im Strafraum. Zweimal die Möglichkeit zum Abschluss. Einmal verfehlter der Schuss das Ziel aber deutlich, einmal wird der Ball geblockt. Auf der anderen Seite ebenso. Nach einem schönen Angriff klatscht das Leder neben dem Tor gegen die Bande. Kurz darauf kann unsere vielbeinige Abwehr einen weiteren Angriff in der ganz gefährlichen Zone um den Elfmeterpunkt abwehren.

Es ist ein regelrechter Abnutzungskampf. Wir kämpfen um jeden Meter. Wir greifen hoch an. Wir betreiben großen Aufwand. Wir erkämpfen somit des Öfteren den Ball, wenn er in den gegnerischen Reihen eigentlich sicher zu Hause scheint. Wir arbeiten viel. Wir kämpfen. Wir fighten. Wir hätten uns wenigstens diesen einen Punkt verdient. Aber die Zeit verrinnt. Die Uhr läuft runter. Noch sind genau sechs Minuten zu spielen. Jetzt regnet es vorübergehend wieder wie aus Gießkannen.

Dann die große Chance für unsere Gäste, die wie auch der TSV heute auf ihren etatmäßigen Trainer verzichten mussten. Jetzt hätte der FC den Sack zumachen können, als der 2,05 Meter große Gäste-Kapitän Artur Machts völlig frei zum Kopfball kommt, diesen aber glücklicherweise über unseren Kasten setzt. Vorausgegangen war ein unglückliche Aktion der Unseren und ein Freistoß von der Grundlinie auf Höhe der rechten Strafraumgrenze.

Jetzt aber drücken wir den FC wieder an und in dessen Strafraum. Unser Gast nur noch im Rückwärtsgang, erwehrt sich hauptsächlich mit Bolzen. Jeder Ball wird rigoros aus der Gefahrenzone hinaus geschlagen.

Schiedsrichter Markus Drobe entscheidet sich für vier Minuten Nachspielzeit. Das ist okay. Nach der 90. Minute wechselt unser Gast noch dreimal und nimmt somit viel Zeit von der Uhr und raubt uns unseren Rhythmus.

Aber wir kommen noch einmal in den Strafraum. Und noch einmal. Auch jetzt wieder, nach genau 95 Minuten. Ein Schuss. Ein Schrei. Ein klares, deutliches Handspiel unserer Gäste. Der Pfiff folgt.

Allerdings zu Gunsten eines Freistoßes für unsere Gäste. Das soll verstehen, wer will. Wir nicht. Wir lassen uns später aufklären, können die fadenscheinige Erklärung allerdings nicht im Entferntesten nachvollziehen, denn der Schiedsrichter hat das Handspiel zugegeben deutlich wahrgenommen, beruft sich bei seiner Freistoßentscheidung für den FC aber auf eine Aktion kurz vorher, die er in dem Moment allerdings nicht abgepfiffen hat. Warum dann jetzt, in einer ganz anderen neuen Situation?

Dann ist Schluss. Unsere Spieler verlassen den Platz mit hängenden Köpfen. Heute war mehr drin. Wir haben dem großen Favoriten nicht nur Paroli geboten, sondern waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Wir konnten fußballerisch Akzente setzen und haben uns eine Vielzahl hervorragender Möglichkeiten herausgespielt. Da aber müssen wir ansetzen und den Finger noch einmal in die Wunde legen. Ein Tor ist nach diesem Spiel und den vielen Chancen ist einfach zu wenig.

Trotzdem zollen wir unser Mannschaft für die Leistung Respekt und sprechen ihr auch für die nächsten Wochen Mut zu. Denn wer so selbstbewusst auftritt wie die Mannschaft von Tim Richter am gestrigen Samstagnachmittag, der wird sich über kurz oder lang belohnen.

Ob der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee heute eine Belohnung ist, soll und muss jeder selbst entscheiden. Nächstes Wochenende fällt er aus, haben unsere Jungs doch spielfrei und auch wir können einmal abschalten, können nächsten Sonntag ausschlafen.

Eine Woche später, am Samstag, d. 18. Oktober, sind wir dann in Arnstadt zu Gast.
Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#lvmsportpark

#fairrespektvollkämpferisch

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Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones!

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Unser 2. Legendentreffen der Alten Herren

Vergangenheit. Alte Kamellen. Weggefährten.

Erstmals in dieser Form fand das Legendentreffen der Alten Herren im vorigen November statt. Auf Grund der mehr als positiven Resonanz der Teilnehmenden hat sich der Vorstand des TSV entscheiden, diese Zusammenkunft zu einer kleinen Tradition werden zu lassen und das Treffen auch zukünftig in den Veranstaltungskalender des Vereins aufzunehmen.

Gesagt. Getan. Am Sonntag, d. 02.11.2025 ist es nun wieder so weit. Wir laden ein zum 2. Legendentreffen der Alten Herren des TSV Gera-Westvororte. Sei auch Du dabei, wenn wir ab 10:00 Uhr bei Gegrilltem und einem kühlen Getränk in geselliger Runde alte Kamellen auskramen und gutgelaunt einmal in die Vergangenheit zurückblicken.

Wir freuen uns auf Dich und darauf, viele weitere alte Weggefährten wiederzusehen, um gemeinsam aus dem Nähkästchen zu plaudern, die „guten, alten Zeiten“ nochmals aufleben zu lassen und gemeinsam ein paar schöne und gesellige Stunden zu verbringen.

Ohne Worte … Bitte weitersagen!

Dieses Treffen wird präsentiert von unserem Partner Elektro Wendt

 

 

 

Ganz harter Brocken kommt in den LVM Sportpark

Ex-Oberligist zu Gast in Gera

Aktuell, bei einem noch zu spielenden Nachholer, „nur“ auf Platz 12 im Ranking der Thüringer Verbandsligisten. Klingt, als hätte unser Gast den Saisonstart verschlafen?! Sollte man den Nachholer allerdings gewinnen, ist man ruck zuck wieder im oberen Mittelfeld zu Hause. Also: Achtung, Westvororte!

Denn wer denkt, der TSV hat zu Hause gegen die Mannen aus Dachwig leichtes Spiel, irrt vielleicht schon wieder. Immerhin hat das Team von Trainer Dimo Raffel, der zwischen 2009 und 2012 auch selbst schon zwei Jahre seine Schuhe in Gera für den 1.FC 03 schnürte, eine beeindruckende Thüringenliga-History aufzuweisen.

In der Saison 2019/20 belegte man in Thüringen den 1. Platz und stieg in die NOFV-Oberliga auf, in der man sich als recht kleiner Verein im Haifischbecken der Großen immerhin drei Jahre halten konnte. Respekt!

Nach dem Abstieg im Sommer 2023 brillierte und dominierte man in der Verbandsliga Thüringen weiterhin. Ein erster und ein dritter Platz stehen aus den letzten beiden Jahren zu Buche. Somit können wir zweifelsfrei behaupten, dass wir am Samstag in unserem LVM Sportpark eine Thüringer Spitzenmannschaft empfangen.

Und auch wenn der verschlafene Start in die aktuelle Saison an der Fahner Höhe alles andere als Applaus finden sollte, kommt das Team aus Dachwig als großer Favorit nach Gera.

Nichtdestotrotz will die Mannschaft von Trainer Daniel Gehrt, auch wenn ihm weiterhin fast 10 Leistungsträger fehlen, etwas Zählbares mitnehmen und gern ein viertes Male in Folge ungeschlagen bleiben.

Anstoß ist am Samstag um 15:00 Uhr. Der Grill brennt, das Bier wird frisch gezapft. Alles ist wie immer bestens vorbereitet. 

Und wir? Wir drücken wie immer ganz fest die Daumen und hoffen und wünschen, dass auch die Fans der Saarbach-Chaoten und alle anderen Zuschauer, die es mit unseren Jungs halten, hinter dem Team stehen und dieses lautstark und zahlreich antreiben.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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Ehrensache. Für einen guten Zweck.

Westvororte unterstützt Kinderhospiz mit Kronkorken-Aktion

Da haben wir uns nicht lange bitten lassen und sofort JA gesagt: Ja, wir sind dabei! Auch wir machen uns stark für todkranke Kinder und beteiligen uns an der Aktion „Kronkorken“, deren Erlös dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugute kommt.

Viele, sehr viele andere Institutionen, Firmen, Vereine und Privatpersonen nehmen schon lange an dieser Aktion teil, so dass unser Beitrag zwar nur ein kleiner, aber ein ehrlicher und herzlicher sein wird.

Sammeln und Spenden für einen guten Zweck. Wir haben letze Woche bereits angefangen. Wie auf einem unserer Fotos zu sehen ist, steht bereits ein gut gefüllter 30 Liter Eimer voll Kronkorken im Vereinsheim des LVM Sportpark in Scheubengrobsdorf. Schaffen wir gemeinsam noch viele weitere mehr?

Seid dabei! Macht mit! Über jeden, der sich unserer Aktion anschließt und seine Kronkorken mitbringt, sind nicht nur wir dankbar. Abgeben kannst Du Deine Kronkorken und auch Blechdeckel von Schraubgläsern beim TSV Gera-Westvororte immer Dienstag von 18:00 bis 19:00 Uhr oder zu den Heimspielen der Ersten Mannschaft.

Als Initiator dieser Aktion und als zentrale Sammelstelle fungiert das Bildungswerk für Gesundheits- und Sozialberufe Gera-Kaimberg (bildungswerk-kaimberg.de), welches sich seit Jahren für todkranke Kinder stark macht.

Im Schnitt wartet dort alle zwei Wochen ein großer Container voll Kronkorken und Blechdeckel (Foto) auf seine Abholung, der bares Geld wert ist, welches dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugute kommt.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera #füreinengutenzweck #gemeinsamsindwirstark #kinderhospizmitteldeutschland #bildungswerkkaimberg

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SG JFC/TSV siegt im LVM Sportpark

Doppelspieltag mit vier Punkten
Leider hat es nicht für zwei Siege gereicht, am ersten Doppelspieltag der Saison. Zumindest aber konnte unsere SG JFC/TSV im Kreisliga-Punktspiel gegen den Höhenölsener SV einen Dreier einfahren.
In einem spannenden und packenden Spiel, welches bis zum Schlusspfiff auf Messers Schneide stand, hatte das Team von Kapitän Kay Fiebiger und Trainer Steve Tlusty das glücklichere Ende für sich und brachte die 3:2 Führung über die Ziellinie. Dabei fiel der Siegtreffer nach Ecke und einem wunderschönen Kopfball von Lukas Schmidt erst in der Schlussminute.
Die starken Gäste, die als Tabellenletzter anreisten, hinterließen keinesfalls den Eindruck einer Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Immer wieder spielten sie sich geschickt durch unsere Reihen und kamen vermehrt zu guten Möglichkeiten. Wie aus dem Nichts dann nach knapp einer viertel Stunde aber das 1:0 für unsere Mannen.
Marcus Schneider machte den Ball vorn fest und passte überlegt auf den mitgelaufenen Luca Alte. Der lässt mit einer geschickten Finte noch einen gegnerischen Verteidiger aussteigen und vollendet überlegt ins lange Eck.
Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, aber das Aluminium und ein starker Clemens Burgold zwischen den Pfosten der SG verhinderten mehrfach den Ausgleich, der mittlerweile verdient gewesen wäre.
Als alle Geraer Kicker mit den Gedanken wohl schon beim Pausentee waren, schlugen die Gäste in der 45. + 1. Minute eiskalt zu. Maximilian Dietzsch traf zum Ausgleich. Auch die zweite Hälfte konnte mit viel Spannung aufwarten. Waren die Höhenölsener in Durchgang ein das bessere Team, konnte nun auch unsere SG vermehrt Akzente setzen.
Maximilian Resch brachte den Gastgeber in einer insgesamt äußerst fairen Begegnung, mit der Schiedsrichter Sven Rocktäschel und seine Assistenten keinerlei Probleme hatten, in der 64. Minute wieder in Front.
Der Gast aber gab sich aber nicht auf und drängte auf den abermaligen Ausgleich. Und dieser glückte etwa zehn Minuten vor Ultimo Tom Müller. Alles sah in den letzten Minuten nach einer gerechten Punkteteilung aus. Bis dann Lukas Schmidt seinen wunderschönen Kopfball platziert und scharf zum Endstand von 3:2 in die Maschen setzte.
Glückwunsch auch von uns an das Team von Trainergespann Steve Tlusty, Carl Braune und Steven Meuschke.
Ihr seid bei uns im LVM Sportpark Saarbachtal jederzeit wieder recht herzlich willkommen. Mit 10 Punkten aus sechs Spielen steht das Team von Kapitän Kay Fiebiger auf einem für einen Aufsteiger überraschend guten Platz sieben.
Für die weitere Saison wünschen wir alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Am Samstag, d. 11.10.2025 sind unsere Jungs dann beim SV Aga zu Gast.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera #diesglebt

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Guten Morgen, Westvororte

Ein mühsam erkämpfter Punkt. Verdient zum späten Ausgleich

(28.09.2025) Kaffee fertig? Ja? Na dann wollen wir den gestrigen Nachmittag im LVM Sportpark Saarbachtal noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen.

Abermals musste unser Trainer auf ein Gros an Leistungsträgern verzichten. Im Prinzip fehlte ihm eine ganze Mannschaft. Eichberger, Lätz, Scherzer, Willscher, Zschille, Kamprath, Wolff, Schäfer und Tämmler verletzt. Kurth Urlaub. Rehnelt Rot gesperrt. Jemanden vergessen?

Aber unser Kader ist glücklicherweise breit aufgestellt, so dass wir dennoch eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken konnten. Mit etwas mehr Durchsetzungsvermögen, mit etwas mehr Männlichkeit und mit etwas mehr Durchschlagskraft wäre heute gegen schlagbare Gerataler vielleicht wirklich mehr möglich gewesen.

Ansonsten kann das jeder sehen, wie er will: Stehen einerseits bisher „nur“ drei Punkte zu Buche oder sind es andererseits drei Spiele in Folge ohne Niederlage für den Aufsteiger aus dem Geraer Westen? Ist das Glas halb leer oder halb voll? Ihr kennt uns und wisst, wie wir antworten würden. Euch lassen wir die Antwort frei und freuen uns auf eure Kommentare.

Aber wie immer der Reihe. Unruhiger Beginn von beiden Seiten. Abtasten Fehlanzeige. Erste Torannäherung durch die Unseren. Der gegnerische Keeper und Julian Hoyer prallen unglücklich zusammen. Freistoß. Für unseren Gast.

Auf der anderen Seite kommen die Gäste von der Strafraumgrenze zum Abschluss. Aber weit drüber. Danach hat sich das Spiel, zumindest was die Strafraumaktionen betrifft, erst einmal etwas beruhigt. Westvororte versucht das Zepter zu übernehmen, schafft es aber noch nicht. Aber man verlegt sich nicht nur auf lange Bälle, wie es unsere Gäste tun, sondern versucht es auch spielerisch.

Noch bleibt es beim Versuch, aber die Ausrichtung stimmt, ist gut. Dann endlich.

Westvororte. Sascha Winefeld lässt mit einer geschickten Körpertäuschung seinen Gegner ins Leere laufen und zieht aus zentraler Position aus 20 Metern einfach mal ab. Leider hat das Zielwasser gefehlt. Aber so könnte es funktionieren.

Auf der anderen Seite spielt sich Geratal schön durch unsere Defensive. Aber auch hier ist der Abschluss nicht genau genug. Der Ball verfehlt sein Ziel um zwei Meter am rechten Pfosten.

In dieser Phase, so, jetzt um die 15. Minute geht es auf beiden Seiten richtig zur Sache. Jetzt wieder Westvororte. Im Strafraum. Lenny Schumann wird von den Beinen geholt. Ein lauter Knall, kein Pfiff. Der Schiedsrichter erkennt kein Foul.

Nur eine Minute später spielen wir uns über Winefeld, Schumann, Leonardo und Julian wieder hervorragend mit mehreren Direktpässen durch die gegnerischen Reihen.

Noch aber fehlt es uns am letzten genauen Pass und am gezielten Abschluss. Aber wir kommen immer wieder nah an den Strafraum heran und auch in diesen hinein. Dann ist leider Schluss. Aber wir machen das bisher recht gut. Auch jetzt wieder. War das Hand im gegnerischen Strafraum? Der Schiedsrichter meint nein. Zumindest bleibt der Pfiff aus.

Super Pass jetzt von Lenny Schumann auf Julian Hoyer. Ballannahme mit rechts, Abschluss mit links. Wie aus einem Guss. Gut. Gut aber auch vom gegnerischen Keeper Anakin Volklandt. Gehalten. Und wieder setzen wir den Gegner unter Druck.

Abschluss. Wiederholtes Handspiel der Gäste. Wieder pfeift der Schiedsrichter nicht. „Angelegt“ ruft er laut und deutlich ins weite Rund. Westvororte so langsam die bessere Mannschaft, auch wenn noch nicht alles klappt.

Was unsere Mannen auch heute teilweise wieder sehr gut machen, ist das hohe Anlaufen. Oft lassen wir dem Gegner gar keine andere Wahl, als die Bälle lang und weit nach vorn zu schlagen. Dort aber steht Cedric Thum und pflückt alles ganz gelassen runter.

Bei einem Schuss aus circa 18 Metern muss er kurz darauf nicht eingreifen, denn der Stürmer trifft den Ball nicht richtig und das Leder geht weit am Tor vorbei.

Dann spielen wir uns vorn über drei Stationen wieder prima durch die gegnerische Abwehr, verlieren aber durch einen überschnellen und ungenauen letzten Pass den Ball und laufen in einen Konter. Den schließen allerdings unsere Gäste überhastet ab, so dass für den TSV keine Gefahr besteht. Bei den schnellen Gegenstößen des gestandenen Verbandsligisten Geratal müssen wir aber immer vorsichtig sein und aufpassen. Da sind sie stark. Das machen sie gut.

So um die 30. Minute wieder eine Phase, in der beide Mannschaften etwas durchatmen und Chancen Mangelware sind. Und genau in dem Moment, wo wir uns diese Notiz machen, tauchen unsere Gäste gefährlich im Strafraum auf. Unsere vielbeinige fleißige Abwehr kann allerdings mehrfache Schussversuche letztendlich verteidigen. Dann spielen wir uns mal wieder über die rechte Seite geschickt durch. Die scharfe Flanke fast von der Eckfahne kommt allerdings etwas zu ungenau, so dass diese von Geratal fünf Meter vor den Kasten rausgeschlagen werden kann.

In der 39. Minute dann – wie aus dem Nichts – das 0:1, als nach eigenem Abstoß und einem Fehler im Spielaufbau Seigel Tauwaun Ajae Rodney auf einmal völlig frei vor unserem Keeper auftaucht und diesem mit seinem präzisen Abschluss ins lange Eck keine Chance lässt. 0:1. Wieder kurz vor der Pause.

Es sieht aber nicht so aus, als würde uns das umwerfen. Sofort übernehmen wir wieder die Initiative. Die Taktik der Gäste wird auch in der nächsten Situation – so knapp fünf Minuten vor der Pause – deutlich, als der Keeper seinen Vorderleute anschreit: „Schlag das Ding vor!“

Das machen die auch und kommen damit zumindest immer wieder gefährlich an unseren Strafraum heran.

Wie auch jetzt, als Cedric Thrum, Kopf und Kragen riskieren muss, um in einer gefährlichen 1:1-Situation Sieger zu bleiben. Überragend kann er zur Ecke klären. Im Mittelfeld leisten wir uns aktuell zu viele Fehlpässe. So ergibt sich die nächste Chance für unsere Gäste. Aber der Winkel ist zu spitz und der Schuss geht knapp am langen Pfosten vorbei.

Auf der anderen Seite verfehlt Lenny Schumann in der 45. Minute mit einem satten Schuss von halblinks das Tor, sein Schuss streift das Außennetz. Pause vor knapp 100 Zuschauern.

Dass wir hier im Rückstand liegen, ist ärgerlich, hatten wir doch die etwas größeren Spielanteile und haben auch die etwas feinere Klingel geschlagen. Körperlich haben wir aber noch Reserven gegenüber den gestandenen und robust auftretenden Mannen aus Geratal.

Aber so oft wie wir am oder im gegnerischen Strafraum waren, müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass wir mit einem Rückstand in die Kabine gehen.

Noch aber haben wir 45 Minuten. Und wir können den Beginn kaum abwarten. Unsere Mannschaft steht bereits ge- und entschlossen auf dem Platz. Geratal lässt sich mit dem Rauskommen noch Zeit, wie auch schon in den letzten Minuten der ersten Halbzeit.

Der zweite Durchgang beginnt mit einem groben Foulspiel an Tim Richter, der eine ganze Weile behandelt werden muss, aber glücklicherweise weiterspielen kann. Gelb? Fehlanzeige.

Es wird härter. Erst klärt Christian Kruschke resolut gegen einen der Grünen, dann bekommt Bastian Dräger äußerst unsportlich einen Ellenbogen ins Gesicht. Auch er muss behandelt werden, kann aber weitermachen. Abermals sieht der Schiedsrichter überraschenderweise von einer Verwarnung gegenüber unseren Gästen ab. Geratal, sehr aggressiv in dieser Phase. Hoffen wir, dass der Schiedsrichter jetzt nicht überfordert wird.

Und wir? Wir machen weiterhin zu wenig aus unseren Offensivaktionen. Eine Flanke und auch eine darauf folgende Ecke bringen wieder nichts ein. Beides zu ungenau. Beide Aktionen schlecht zu Ende gespielt. Dann ein Freistoß. Sascha Winefeld tritt an. 20 Meter, halb links. Wieder eine Unsicherheit des Keepers, die wir abermals nicht nutzen können. Den abprallenden Ball kann Geratal mit Wucht verteidigen.

60 Minuten sind gespielt und auch im zweiten Durchgang sind wir um einen Tick besser, aktiver. Aber eben im letzten Drittel auch bisschen unvermögend oder unerfahren.
Wir machen aber weiter Druck. Wollen das Tor.

Wir wollen den Ausgleich. Wieder haben wir eine Ecke. Und noch eine. Beide bringen wieder nichts ein. Gefährlicher da die Ecken der Gäste. Beziehungsweise die Ecke, die die Mannschaft soeben hatte.

Dann können wir einmal ganz schnell umschalten. Der Schiedsrichter hat es zum wiederholten Male nicht mit den Unseren, nimmt uns den Vorteil und pfeift den Pass auf den schnellen Mucki, der allein auf das gegnerische Tor hätte zulaufen können, zurück und gibt Freistoß am Tatort an der Mittellinie. Das soll verstehen wer will. Aber gut. Wir schauen auf uns und auf unsere eigenen Fehler und nicht auf die Fehlentscheidungen anderer.

Die letzten 10 Minuten sind wirklich sehr sehr intensiv. Und noch einmal übersieht der Referee ein Foul. Jetzt an Bastian Dräger. Kopf schütteln. Tim Richter muss infolgedessen mit einem taktischen Foul den gegnerischen Stürmer aufhalten. Gelb. Die Gäste sind bei ihren wenigen Abschlüssen richtig gefährlich. Jetzt bekommen Sie einen Freistoß zugesprochen. Der Ball klatscht aus 18 Metern Entfernung ans Lattenkreuz. Glück für uns. Ein überragend geschossener Freistoß, der aus neutraler Sicht eigentlich ein Tor wert gewesen wäre.

Dann, nur eine Minute nach diesem Riesenbrett für Geratal, macht unser Jüngster, Julian Hoyer, das, was er wohl am besten kann. Ein Tor. 82. Minute, 1:1. Nach einem schönen Zuspiel von Mouctar Diallo geht das alles ganz schnell. Für Geratal zu schnell.

Ballannahme mit links, Ballmitnahme, halbe Drehung, Abschluss mit rechts. Und der Ball landet aus etwa 12 Metern halbrechts satt im langen Eck. Großer Jubel auf und neben dem Platz, jetzt so etwa acht Minuten vor Ultimo.

Dann Glück für uns nach einem Eckball für unsere Gäste. In der Mitte steigt ein Gerataler völlig freistehend und unbedrängt am Höchsten. Sein gut getimeter Kopfball zischt ganz knapp über unseren Querbalken. Dann wieder eine Chance für Unseren, aber der Schuß von Sascha Winefeld wird Beute des abermals unsicheren Keepers, der im Nachfassen aber noch rechtzeitig vor den einschussbereiten Scheubengrobsdorfern klären kann.

Die Nachspielzeit beginnt. Der Schiedsrichter zeigt klar und deutlich fünf Minuten an. Es geht hin und her. Viel Geschrei, viele Freistöße im Mittelfeld. Jetzt sind wir wieder im gegnerischen Strafraum, aber Geratal kann das verteidigen. Konter. Der Gegenstoß wird allerdings von unseren Gästen leichtfertig verspielt. Kaum einer der Grünen setzt jetzt noch nach. Der Gast verteidigt den einen Punkt.

Irgendwie hat man jetzt den Eindruck, dass wir aber noch mehr wollen. Jetzt, wo noch zwei oder drei Minuten zu spielen sind, spielen wir aktiv nach vorn. Hinten stehen wir hoch. Richter und Kruschke treiben immer wieder an.

Geratal steht tief hinten drin. Noch zweimal können wir auch gefährlich in den Strafraum eindringen, aber beide Male fehlt uns die Körperlichkeit, um uns im Zweikampf durchzusetzen und im Pressschlag Sieger zu sein. Da müssen wir noch nachlegen. Da haben wir Reserven.

Westvororte spielt dennoch auf Sieg, läuft aber auch Gefahr, in einen Konter zu laufen. Und fast wäre es schiefgegangen, aber Cedric Thrum, der sehr hoch steht, fängt den weiten Ball ab. Der ist heut wieder sehr aufmerksam. Ein sicherer Rückhalt.

Noch eine Minute. Einwurf für Geratal auf Höhe des eigenen Strafraums. Noch einmal kommen wir nach einem Fehler der jetzt nervösen Gäste in den Strafraum. Mit Gewalt befördert das grüne Bollwerk den Ball aber wieder weit aus der Gefahrenzone ins Aus. Aus ist kurz darauf auch dieses spannende, packende und wirklich sehr unterhaltsame Spiel.

Nicht zu Ende die vielen Diskussionen, die unsere Fans und die weiß-blauen Zuschauer nach dem Schlusspfiff führten, ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist. Wir enthalten uns in der Öffentlichkeit und lassen diese Frage einfach mal im Raum stehen und die Experten ihre Diskussion fortsetzen.

Derweil genießen wir jetzt erst einmal unseren wohlverdienten Einen-Weiteren-Punkt-Gewonnen-Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee.

Am kommenden Samstag haben wir schon wieder Heimspiel. Dann ist der ehemalige Oberligist vom FC An der Fahrner Höhe im LVM Sportpark zu Gast. Wir sehen uns!

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga #fairrespektvollkämpferisch

#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones

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Geratal kommt in den LVM Sportpark

Endlich. Wieder. Doppelspieltag.

Am Samstag ist es endlich wieder einmal so weit. Doppelspieltag im LVM Sportpark. Bereits um 12:00 Uhr empfangen die Mannen des SG-Trainergespannes Steve Tlusty, Carl Braune und Steven Meuschke ihre Gäste aus Hohenölsen.

Und wir? Wir empfangen Marcus Schneider. Der wird am Samstag dabei sein, wenn die Kreisliga-Mannschaft unserer SG JFC/TSV erstmals seit vielen Jahren wieder um 12:00 Uhr den Doppelspieltag eröffnet.

Um 15:00 Uhr dann unsere Erste Mannschaft. Zu Gast in Scheubengrobsdorf ist die Spielvereinigung Geratal. Mit vier Punkten aus fünf Spielen hinkt das Team von Trainer Frank Schwalenberg seinen eigenen Ansprüchen wohl etwas hinterher.

Der gestandene Verbandsligist, der sich im Jahre 2010 aus den Abteilungen Fußball des SV 08 Geraberg und des ThSV Geschwenda gründete, spiel seit vielen Jahren erfolgreich in der höchsten Spielklasse des Freistaates und möchte sein Punktekonto beim Aufsteiger in den Westvororten sicherlich aufbessern.

Seit ihrem Aufstieg in der Saison 2012/13 spielt die SpVgg Geratal ununterbrochen in Thüringens höchster Liga und kann schon auf einen zweiten und mehrere dritte Plätze in der Abschluss-Tabelle vergangener Jahre verweisen.

Leicht favorisiert geht unser Gast daher in Rennen, wenn Sebastian Blasse das Thüringenliga-Duell am Samstag, d. 27.09.2025 um 15:00 Uhr anpfeifen wird.

Den Referee sowie sein Schiedsrichter-Kollektiv, unseren sportlichen Gegner und dessen Fans und Zuschauer begrüßen wir bereits heute auf das Herzlichste im LVM Sportpark und wünschen allen eine gute Anreise.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#fairrespektvollkämpferisch

#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

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