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Der Vorstand informiert

Newsletter 08/2025

Zu Gast in der „August-Ausgabe“ der Vorstandssitzung diesmal Marco John. Bereits zum zweiten Male war das Westvororte-Urgestein vom neuen Gremium geladen. Thema diesmal das Vorankommen in der geplanten Spielgemeinschaft der Alten Herren mit dem Post SV und das Schiedsrichterwesen. Mit drei Schiedsrichtern und zwei Schiedsrichter-Beobachtern ist der TSV Gera-Westvororte gut aufgestellt. Für die Intensivierung der Zusammenarbeit denkt man über einen kleinen runden Tisch nach, zu dem man die Schiedsrichter gern einladen möchte.

Bei der Diskussion ging es aber auch um das Regelwerk. Marco John informierte über Neues und darüber, was auf bzw. abseits des Feldes in der kommenden Saison zu beachten ist. So zum Beispiel erläuterte er die neue Acht-Sekunden-Regel für Torhüter oder die Kapitänsregel.

Im Anschluss daran wie immer der wichtigste Tagesordnungspunkt. Die Zahlen. Hier zeigte sicher der Vorstand aktuell äußerst zufrieden, was in den vergangenen Monaten nicht immer der Fall war. Mehrere neue Sponsoren erweitern das Portfolio des TSV in diesem Bereich und tragen mit ihrer Unterstützung und mit neuen Verträgen zu einem aktuell stabilen Haushalt bei. 

Explizit möchten wir in diesem Zusammenhang das neue Konzept der Namensgebung des Sportplatzgeländes erwähnen. Ab sofort trägt die bisherige „Saarbach-Arena“ den Namen „LVM Sportpark Saarbachtal“. Von der LVM Versicherung Fischer und Hauffe äußerst großzügig unterstützt will man die zusätzlichen Mittel in die Verschönerung des Geländes investieren.  

So soll im kommenden Jahr zum Beispiel das zur Zeit brach liegende Beach-Volleyball-Feld von Grund auf saniert werden und ein kleines kombiniertes Beach-Volleyball und Beach-Fußball-Resort entstehen. Hierzu rufen wir aber auch wieder zur Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder auf. Aber auch Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen, sich am Aufbau einer neuen Abteilung „Beach-Volleyball“ zu beteiligen. Kontaktiert uns einfach unter info@westvororte.de. Wir setzen uns dann umgehend mit Euch in Verbindung.

Geplant wurde auch ein Mannschaftsabend zur Einstimmung der Ersten auf die neue Saison. Bei Rostern und Getränken schwor man sich gemeinsam auf die neue Saison ein, wohl wissend, dass es für unser überaus junges Team als Underdog der Liga ein ganz schweres Jahr wird.

Nächster Punkt: Der Eventkalender. Bereits festgelegte Termine wurden nochmals bestätigt und das Veranstaltungsjahr 2026 in Auszügen vorbereitet. In diesem Jahr dürfen sich nicht nur die Vereinsmitglieder sondern auch alle Einwohner der Westvororte wieder auf tolle Abende freuen. 

Neben dem traditionellen Oktoberfest am 30.10.2025, zu dem der Kartenvorverkauf zeitnah beginnt, erwartet Euch auch die zweite Auflage unseres Adventssingens am 28.11.2025. Weitere Informationen zu beiden Terminen veröffentlichen wir rechtzeitig. Also: Weitersagen!

Für alle ehemaligen Kicker unseres TSV wartet das 2. Legendentreffen der Alten Herren. Nach dem großen Erfolg zur Erstauflage im vergangenen Jahr sprachen sich alle Beteiligten für eine Fortführung aus, so dass dieser Termin über die nächsten Jahre hinaus vielleicht eine schöne Tradition wird. Alle, die im letzten November bereits dabei waren, merken sich schon heute den nächsten Termin vor: Sonntag, 02.11.2025. Wir freuen uns auf Euch! Und wenn Euch noch jemand einfällt, den wir vergangenes Jahr vielleicht „vergessen“ haben, informiert uns bitte unter info@westvororte.de. Danke.

Auch im Rahmen der Kooperation mit dem JFC Gera gehen wir neue Wege. Dreimal in der kommenden Saison wird es wieder den beliebten Doppelspieltag geben. Erinnert Ihr Euch noch? An diesen drei Spieltagen wird unsere SG JFC/Westvororte, die im Sommer in die Kreisliga aufgestiegen ist und normalerweise ihre Punktspiele auf dem Kunstrasenplatz in Heinrichsgrün austrägt, das Vorspiel für unsere Verbandsliga-Mannschaft bestreiten. Auch wir freuen uns schon heute auf diese drei Events.

Federführend für die Organisation dieser Termine war und ist Marcus Schneider. Nachdem er die Landesliga-Schuhe an den Nagel gehängt hat, wird er den Verein zukünftig im Bereich des Team-Management unterstützen und sich nicht nur um unsere Erste Mannschaft, sondern auch um die Kooperation zur SG und die zur U19 kümmern. Wir freuen uns riesig, dass wir Marcus auch nach Ende seiner sportlichen Laufbahn für dieses Ehrenamt im Verein gewinnen konnten.

Die REWE-Aktion „Scheine für Vereine“ ist abgeschlossen. Abermals haben Vereinsmitglieder und Freunde eine Vielzahl derer gesammelt, so dass wir für unsere Jüngsten in Fußball und Kinderleichtathletik anspruchsvolle Trainingsmaterialien und Sportgeräte bestellen konnten und mittlerweile unser Eigen nennen dürfen. Vielen Dank dafür an alle, die für unseren Verein Scheine gesammelt haben.

Last but not least noch eine Information für unsere Zuschauer und Fans. Die Dauerkarten für die Saison 2025/26 liegen am Samstag zum ersten Heimspiel für Euch am Einlass bereit. Drücken wir unserer Mannschaft die Daumen und hoffen auf ein gutes Ergebnis.

Im Rahmen der Namensgebung unseres Sportgeländes zum „LVM Sportpark Saarbachtal“ lädt Euch unser Partner, die LVM Versicherung Fischer und Hauffe, ein. Denn jeder Zuschauer erhält während des Spieles ein Getränk gratis.  

Unsere nächste Vorstandssitzung findet am 05.09.2025 statt. Auch darüber werden wir in unserem Newsletter 09/2025 dann informieren.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#westvororte

#dervorstandinformiert

#newsletter

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Danke und auf Wiedersehen

Unsere Trainerinnen sagen tschüss

Auch wir sagen tschüss. Und wir sagen auf Wiedersehen. Vor allem aber sagen wir danke. Danke für euer ehrenamtliches Engagement in unserem Verein.

Ranessa Hassan (zweite von links) und Alexa Böhme, die die letzten Jahre unsere Bambinis und später dann die F-Junioren betreuten, gehen ab dem nächsten Monat neue Wege.

Ranessa wird ein Studium der Soziologie in Hamburg beginnen, wofür wir ihr viel Erfolg wünschen,  Alexa geht mit ihrem Freund auf große Reise. Travel and Work in Thailand stehen primär auf dem Programm. Dafür wünschen wir auch dir, liebe Alexa, viel Spaß und tolle Erlebnisse.

Am vergangenen Montag bedankten und verabschiedeten sich unser Vorstandsmitglied Ralf Kinne (links) und unser Vorsitzender Heiko Linke mit Blumen und je einem Gutschein von den beiden Trainerinnen und wünschten Ihnen auf Ihrem zukünftigen Wege alles erdenklich Gute und viel Glück.

Liebe Ranessa, lieber Alexa, nochmals vielen Dank für all das, was ihr für unseren Verein getan habt. Ihr seid bei uns in den Westvororten jederzeit herzlich willkommene Gäste.

Einen letzten gemeinsamen Auftritt mit den Kids unserer F-Junioren erleben wir, die Eltern und Freunde unserer Kleinsten am Sonntag, d. 31. August ab 11:00 Uhr zum Beach-Soccer-Turnier vor dem Kanitz auf dem Markt.

Darauf freuen wir uns schon sehr und wünschen unserer F-Junioren-Mannschaft viel Erfolg.

Ohne Worte …

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Aufstieg. Brunnen. Rasenpflege.

Und jetzt ??? Ein weiteres außergewöhnliches Projekt. Teil 3

Es grünt so grün … Nicht nur unser Rasen ist Dank unserer Rasenmänner bestens gepflegt. Es wird aber noch grüner! Optisch deuten nicht nur das neue große Schild über dem Eingang und das an der Anzeigentafel auf unseren neuen Partner hin.

Weitere acht (!) Banden zeugen von der äußerst großzügigen Unterstützung eines langjährigen Partners. Ein 75 qm großes Banner on top.

Danke, LVM Versicherung Fischer & Hauffe

Die bereits seit vielen Jahren gelebte Zusammenarbeit wird ab der Saison 2025/26 noch weiter vertieft. Unsere Heimstätte in Scheubengrobsdorf bekommt gar einen neuen Namen. Ab sofort werdet ihr zu den Spielen unserer Mannschaften im neuen LVM Sportpark Saarbachtal begrüßt.

Du möchtest bei der Einweihung des neuen LVM Sportpark dabei sein und gemeinsam mit vielen anderen ein neues historisches Kapitel in den Westvororten aufschlagen? Dann auf zum Spiel!

Alle, die zum Heimauftakt kommen, erhalten von uns und von unserem neuen Partner ein Getränk gratis. Wenn das nicht doppelter Grund ist, unsere Mannschaft zum ersten Heimspiel der Verbandsliga-Saison anzufeuern?!

Wir freuen uns auf Euch und sagen herzlich willkommen im LVM Sportpark Saarbachtal.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#dankepartner
#westvororte
#lvmfischerundhauffe
#lvmgera
#insicherenhänden
#lvmsportparksaarbachtal

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Westvororte und Pokal. Das matcht nicht.

Aus in der ersten Runde

Sonntag früh. 06:00 Uhr. Wir suchen nach den passenden Worten. Die Enttäuschung sitzt immer noch tief. Sollten wir uns einfach noch einmal rumdrehen, weiterschlafen und den Spielbericht auf Montag verschieben? Oder ganz weglassen? Oder sollten wir nur kurz und knapp schell ein paar oberflächliche Sätze hinkritzeln und den Finger nicht noch einmal in die Wunde legen?

Nein, das sind wir nicht. Wenn wir Himmelhoch jauchzend mit viel Freude zur Feder greifen, wollen und müssen wir das auch tun, wenn es einmal ungemütlich ist. Und das ist es heute, zweifelsohne.

Ja, wir haben verloren. Und auch, wenn beim Fußball nur Ergebnisse zählen, geht es uns heute primär gar nicht nur um dieses, sondern eher um die Art und Weise, mit der unserer Mannschaft am Samstag im Tempelwald aufgetreten ist. Die ersten 70 Minuten waren ernüchternd. Gar enttäuschend.

Wenn ein Spieler nach 20 Minuten und sieben Ballberührungen sieben Fehlpässe oder verlorene Zweikämpfe in seiner Statistik aufweist, sollte sich dieser Spieler spätestens jetzt Gedanken machen, ob er mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen ist.

Wir wollen sechs gelbe Karten für den Gastgeber keinesfalls schönreden, aber der ein oder andere Fan der Scheubengrosdorfer hätte sich von der eigenen Mannschaft vielleicht genau diese Leidenschaft gewünscht, die man im Pokal an den Tag legen muss, um vielleicht Großes zu erleben.

Aber lassen wir das individuelle und subjektive Geschwafel und kommen zu ein paar Fakten. Denn vielleicht sehen wir das ja alles verkehrt. Vielleicht interpretieren wir das ja alles falsch. Sicher ist nur, dass der ein oder andere Protagonist nicht der selben Meinung sein wird wie wir. Vielleicht haben wir unterschiedliche Spiele gesehen.

Aber wie immer der Reihe nach. Die ersten 20 Minuten ein relativ ausgeglichenes Spiel. Auf recht überschaubaren Niveau. Gera mit bisher einer guten Möglichkeit. Greiz aber immer wieder gefährlich gegen unsere hoch stehende Abwehr. Die wird mehrfach überlaufen.

Dann die 28. Minute. Nach einer Ecke und einem mehr oder weniger gewollten Hackentrick eines Greizer Spielers landet der Ball fünf Metern vor unserem Tor, wo Hannes Schmeißner von mehreren Abwehrspielern umringt am schnellsten reagiert und trifft. 1:0.

War unser Spiel bisher schon nicht berauschend, kommt nunmehr auch noch eine gewisse Verunsicherung hinzu. Greiz nutzt das nun rigoros aus und lässt uns des Öfteren Alt aussehen. Da ist auch das Fehlen vieler Stammkräfte keine Ausrede.

Allen voran Maskenmann James-Kevin Nahr. Der Greizer, der nach einem Nasenbeinbruch vor Wochenfrist erst vor wenigen Tagen operiert wurde, ist von unseren Spielern kaum zu halten. Nachdem er sich gegen zwei Abwehrspieler erfolgreich durchgesetzt hat, landet sein Schuss aus spitzem Winkel glücklicherweise nur am Außennetz.

Und gleich wieder Greiz. Wir sind jetzt total von der Rolle. Über rechts werden wir wiederholt überlaufen. Eine Flanke aus vollem Lauf erreicht einen Gastgeber -Spieler, der direkt verwandelt. Tor!

Glücklicherweise war der Ball nach Meinung des Linienrichters bei der Flanke knapp über der Grundlinie in Aus. Durchatmen. Es bleibt erst mal bei der Ein-Tore-Führung.

Und gleich noch einmal der Gastgeber. Jetzt über links. Die Direktabnahme nach schöner Flanke verfehlt unseren langen Pfosten nur um Millimeter. Westvororte jetzt mit Fortuna im Bunde.

Kurz darauf verlässt uns das Glück aber und Hannes Schmeißner kann James-Kevin Narr unbedrängt bedienen, so dass der Routinier aus Nahdistanz kein Problem hat, den Ball über die Linie zu drücken. 2:0.

Und das Ergebnis geht sogar in Ordnung. Greiz besser als die Unseren. Und wieder ist es James-Kevin Nahr, dessen Schuss nur knapp sein Ziel verfehlt. Eine weitere Möglichkeit lassen die Greizer kurz darauf ebenfalls überhastet liegen. Mittlerweile sind wir mit dem 2:0 zur Pause sogar noch ganz gut bedient.

Hoffen und wünschen wir, dass unser Trainer in der Kabine jetzt die richtigen Worte findet. Hoffen und wünschen wir, dass wir nicht noch einmal solch eine Halbzeit und vielleicht ein Debakel erleben. Hoffen und wünschen eir, dass auch unsere Spieler ein Pokalspiel nicht nur als einen überflüssigen Test ansehen.

Der zweite Durchgang beginnt mit lautstarken Motivationsrufen des Greizer Kapitäns. Auf der anderen Seite Stille. Und nur kurz darauf schön fast folgerichtig die nächte gute Chance für die Hausherren.

Dann endlich einmal Westvororte. Eine erste gute Möglichkeit ist ein Fernschuss von Lenny Schumann aus circa 20 Metern, der sein Ziel aber deutlich verfehlt. Ist das jetzt aber vielleicht ein Startschuss für eine Aufholjagd?

Nein. Noch nicht. Die nächste große Möglichkeit haben wieder die Mannen vom Tempelwald. Der bis dato beste Mann auf dem Platz, James-Kevin Nahr, jagt einen Freistoß aus circa 20 Metern halblinker Position scharf gen kurzes Eck. Da der Ball kurz vor der Linie noch einmal gefährlich aufspringt, wird er fast unhaltbar, aber Cedric Thrum kann mit einer Glanzparade den Einschlag verhindern. Das wäre sonst wohl schon sehr früh die endgültige Entscheidung gewesen.

Mitte der zweiten Halbzeit dann die Gäste mit ersten zaghaften und ernstzunehmenden Versuchen. Ein Dreifachwechsel in der 60. Minute bringt neuen Schwung. Immerhin können wir jetzt zwei-dreimal am gegnerischen Strafraum Akzente setzen. Wie aus dem Nichts, dann der Anschlusstreffer. Nur noch 2:1.

Nach einem Einwurf agieren wir diesmal schneller als die Greizer Abwehr und Lenny Schumann kann den Ball aus etwa 10 Metern mit viel Gefühl im Dreiangel versenken, nachdem der Ball von der Unterkante der Latte ins Tor springt. Jubel bei unseren Spielern und unseren Fans. Wir sind zurück im Spiel.

Noch ist viel Zeit. Noch sind über 20 Minuten auf der Uhr. Und auf einmal sind wir da. Auf einmal kippt das Spiel. Westvororte im Vorwärtsgang. Jetzt Greiz total verunsichert und nach und nach immer mehr in die Defensive gedrängt.

Und wir haben jetzt nicht nur mehr vom Spiel, sondern wir haben auch Chancen. So richtig gute Chancen. Die erste riesengroße derer hat Markus Klotz, der den Ball aus 5 Metern Entfernung völlig freistehend über das leere Tor jagt. Das war eine Hundertprozentige. Das Ding muss drin sein.

Diese Phase aber gehört jetzt den Gästen. Wir machen immer mehr Druck. Immer wieder dringen wir in den gegnerischen Strafraum ein und haben Möglichkeiten. Zweimal kann der aufmerksame Greizer Keeper Nils Ole Petersen zupacken und den Ball sichern.

Die Mannschaft von Trainer Kevin Brettfeld wehrt sich nun mit allen Mitteln. Die vielbeinige Abwehr kann zweimal einen Einschlag aufopferungsvoll verhindern. Der Ausgleich liegt in der Luft.

Was man nicht verteidigen kann, wird rigoros weg- und abgeräumt. Dabei nimmt man sogar Verletzungen in Kauf. Allein vier Gelbe Karten für das Brettfeld-Team in den letzten acht Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Greiz wehrt sich jetzt mit allen Mitteln.

Die Schlussphase ist jetzt hier vor über 100 Zuschauern so richtig spannend. Packend. Westvororte dem Ausgleich nahe. Noch drei oder vier Minuten. Wieder eine Flanke in den Greizer Strafraum. Abgewehrt. Nachschuss. Wieder ist ein Greizer Fuß dazwischen. Haare raufen.

Dann liegt ein Gastgeber-Spieler am Boden und wird von den Verantwortlichen der Greizer Bank höflich gebeten auch noch bisschen liegen zu bleiben. Zwei weitere Wechsel der Gastgeber kurz vor Ultimo spielen dem Weiterkommen natürlich zusätzlich in die Karten.

Um die 90. Minute herum nochmals drei Ecken in Folge für unsere Jungs. Selbst Keeper Cedric Thrum nun mit im gegnerischen Strafraum. Der bis dato sehr souveräne Schiedsrichter Steffen Lesker reckt vier Finger in die Höhe. Noch vier Minuten. Westvororte macht unendlich viel Druck. Greiz wechselt noch einmal.

Die Nachspielzeit ist rum. Noch eine Ecke für die Weiß-Blauen. Diese wird per Kopf verlängert, so dass der eingewechselte Julian Hoyer am langen Pfosten freistehend den Ball volley ins Netz jagen kann. Der Ausgleich!
Jubel auf dem Feld. Jubel am Spielfeldrand. Wir haben es doch noch geschafft.

Verlängerung. Die Greizer Spieler sinken enttäuscht zu Boden. Ein sicher geglaubter Sieg endet vorerst in der Verlängerung.
So dachten es zumindest die 115 Zuschauer und alle Spieler. Nur der Schiedsrichter war anderer Meinung. Der hat irgendwo zwischen der Ausführung das Eckballes und dem Abschluss ein Foul gesehen, welches nicht einmal die Greizer Spieler reklamiert hatten.

Was Referee Läsker da aber wirklich gesehen hat, blieb er uns auch auf persönliche Nachfrage nach dem Spiel schuldig und wendet sich zügig ab. Wohl wäre da ein „klarer Schubser“ gewesen. Mehr verrät er uns nicht, als er nur wenige Sekunden später das Spielfeld verlässt. Muss er auch nicht, denn er ist nicht schuld an unserer Niederlage.

Glückwunsch an die Gastgeber zum Weiterkommen! Die Greizer jubeln, die Geraer lassen die Köpfe hängen.

Die Aufholjagd der Mannschaft von Trainer Daniel Gehrt kam zu spät. Abermals muss man in einem ganz frühen Stadium des Pokales die Segel streichen. Die Hoffnung auf eine spannende Pokalsaison hat somit abermals ein jähes Ende. Eine Wiederholung aus dem Jahre 2021 wird es nicht geben. Hier bleibt uns nur die Erinnerung an große Pokalfights und namhafte Gegner, die wir seinerzeit in Scheubengrobsdorf begrüßen durften. Nur zwei der Pokalhelden von damals standen gestern auf dem Platz.

Das Schöne am Fußball allerdings ist, dass man in spätestens einer Woche eine Niederlage mit einem Sieg schnell wieder vergessen machen kann. Ein Pokalaus allerdings lässt sich nicht revidieren. Daher wird die Enttäuschung noch eine ganze Weile präsent bleiben. Zumindestens bei uns, auch wenn sicherlich der ein oder andere die Alibi-Floskel der Konzentration auf die Liga bemühen wird. Wir nicht.

Nichtsdestotrotz hat unsere Mannschaft in weniger als einer Woche die Möglichkeit positive Schlagzeilen zu schreiben, wenn am nächsten Samstag um 15:00 Uhr der FSV Preußen Bad Langensalza in Gera zu Gast ist, der sein Pokalspiel gestern gegen Ohratal mit 9:8 nach 11-Meter-Schießen verlor und nach der Niederlage im ersten Punktspiel gegenüber seinen Fans und Anhängern ebenfalls etwas gut zu machen hat.

Und auch, wenn der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee heute pünktlich um null900 mit einer bitteren Portion Enttäuschung angereichert ist, freuen wir uns bereits auf kommenden Samstag und sind uns sicher, dass unsere Mannschaft vor heimischem Publikum einen ganz anderen Auftritt hinlegen wird. Glücklicherweise ist nicht Pokal.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera #stolzkenntkeineliga #fairrespektvollkämpferisch #westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen.

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist.

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Nach U12 nun U19

JFC A-Junioren testen in Westvororte gegen Chemnitzer FC

Letzten Sonntag durften wir die U12 des JFC Gera in Scheubengrobsdorf begrüßen, heute war die U19 unseres Kooperationspartners in den Westvororten zum Test.

Als Gastgeber empfingen „unsere“ JFC A-Junioren die U17 Bundesligamannschaft des Chemnitzer FC. Und die Sachsen zeigten ihr ganzes Können.

Die Mannschaft des Trainergespannes Philipp Schlebe, Lukas Kokott und Sven Rohde konnte bis zur Mitte der zweiten Halbzeit noch recht gut mithalten. Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Chemnitzer gerade einmal mit 2:1.
In den letzten 15-20 Minuten machten sich dann allerdings die konditionellen Nachteile unserer Jungs bemerkbar, so dass am Ende ein deutliches 1:6 zu Buche stand.

Dennoch freuen wir uns, dass die A-Junioren des JFC Gera die Möglichkeit genutzt haben gegen den Chemnitzer FC auf dem Rasenplatz in Scheuben zu testen.

Ein großes Dankeschön geht auch heute wieder an unsere Wirtsleute, die sich abermals bereit erklärten für Speis und Trank zu sorgen, sowie an unsere Platzwarte, die den Rasen in den letzten Tagen noch außerplanmäßig auf Vordermann brachten, so dass das Testspiel unter hervorragenden äußeren Bedingungen stattfinden konnte.

Ohne Worte …

#westvororte #jfcgera #u19 #kooperation

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Kein glückliches Los

Zum Pokal auswärts nach Greiz

Einen Heim-Kracher, auf den sich kleine Vereine wie wir alljährlich freuen, gibt es für unseren TSV in der ersten Hauptrunde des Thüringer Landespokals leider nicht. Um dieses Ereignis eventuell zu erleben, ist man regelrecht verpflichtet eine Runde weiter zu kommen.

Dass das kein leichtes Unterfangen wird, haben viele bisherige Begegnungen gegen unseren Samstags-Gegner gezeigt. Denn der 1. FC Greiz hat es unseren Jungs immer wieder sehr schwer gemacht. Zwar konnte man in der vergangenen Saison, als man noch in einer Liga spielte, beide Spiele gewinnen, aber eben nur äußerst knapp. Demzufolge ist für Samstag, d. 16.08.2025 ab 15:00 Uhr auf dem Greizer Tempelwald Hochspannung garantiert.

Wollen unsere Jungs eine Runde weiterkommen, um vielleicht wieder mal einen Heim-Kracher wie seinerzeit den Oberligisten aus Rudolstadt oder gar den FC Rot-Weiß Erfurt zu erleben, müssen die Mannen von Trainer Daniel Gehrt gegenüber dem ersten Punktspiel in Neustadt eine sogenannte Schippe drauflegen.

Wir jedenfalls drücken wie immer ganz fest die Daumen und hoffen und wünschen auf einen positiven Ausgang, um weiterhin im Pokalwettbewerb mitmischen zu können.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#fairrespektvollkämpferisch

#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist

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Happy Birthday, Trainer

Alles Gute zum 40.

Normalerweise haben wir uns eigentlich gemeinschaftlich dafür entschieden, dass wir nicht jedem Vereinsmitglied in der Öffentlichkeit zum Geburtstag gratulieren. Heute wollen wir allerdings eine Ausnahme machen.

Wir möchten auf diesem Wege unserem Trainer Daniel Gehrt recht herzlich zu seinem 40. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute, vor allem natürlich viel Gesundheit und viel Glück für ihn und seine Familie und weiterhin viel Spaß und Erfolg mit und bei unserem TSV Gera-Westvororte.

Daniel, wir sind froh, dass du unser Trainer bist und hoffen, dass wir noch lange zusammenarbeiten können. Für heute wünschen wir dir einen schönen Abend. Lass dich gebührend feiern. Prost.

Ohne Worte …

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Aufstieg. Brunnen. Rasenpflege.

Bald: Ein weiteres außergewöhnliches Projekt. Teil 2

Vor Wochenfrist hatten wir bereits angedeutet, dass uns mit unserem Sportgelände eine Überraschung mit einem außergewöhnlichen Projekt ins Haus steht. Heute wollen wir das Tuch des Schweigens ein klein wenig lüften.

Neben vielen Neuerungen, wie Brunnenbau und Rasensanierung wartet ein weiteres Highlight auf uns. Die Arena bekommt einen Paten, der unseren Verein schon seit vielen Jahren unterstützt und zukünftig bei der Gestaltung des Sportgeländes in Scheubengrobsdorf noch stärker supporten wird.

Anlässlich des ersten Heimspieles werden wir das Geheimnis in der nächsten Woche endgültig lüften. Lust dabei zu sein?

Neugierig? Na dann, dranbleiben und nächsten Montag wieder reinklicken.

Und zum ersten Heimspiel am 23.08.2025 vielleicht sogar etwa umsonst bekommen?!?

Ohne Worte …

#ausgerafürgera #dankepartner #westvororte

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JFC U12 testet in Scheubengrobsdorf

Ein Zeichen gelebter Kooperation

Der heutige Test sollte eigentlich beim Gegner, dem FC Thüringen Jena, ausgetragen werden. Aufgrund von Platzmangel an den Kernbergen wurde das Spiel aber nach Gera verlegt. Auf dem Kunstrasenplatz in Heinrichsgrün gab es so kurzfristig allerdings auch keine freien Kapazitäten mehr.

Die Kooperation zwischen dem JFC Gera und unserem TSV Gera-Westvororte machte es nach nur einem Telefonat aber sofort möglich, dass das Testspiel der D2-Junioren des JFC am heutigen Vormittag kurzerhand auf dem Rasenplatz in Scheubengrobsdorf stattfinden konnte.

Auf dem für U12-Mannschaften mittlerweile typischen verkürzten Grossfeld siegte die Mannschaft des Trainerteams Sebastian Schroll, Michael Rickl und Christian Bautz gegen den FC Thüringen Jena nach Rückstand am Ende noch mit 2:1.

Ein großes Dankeschön von allen Gästen geht an die Wirtsleute des TSV, die sich zum Sonntagvormittag bereit erklärt haben dieses Testspiel mit Kaffee und Kuchen und frisch gebratenen Rostern für die Aktiven, die Eltern und Freunde zu einem kleinen Event werden zu lassen.

Ohne Worte …

#jfcgera #westvororte #kooperation

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Nichts zu holen in Neustadt

Auftakt mit Niederlage

Der Sieg für den Gastgeber geht in Ordnung. Ob er vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen ist? Sei’s drum.

Eine kurze Phase in der ersten Halbzeit und eine in der zweiten waren zu wenig, um dem gestandenen Landesligisten aus Neustadt einen Punkt abzunehmen.

Gleich im ersten Spiel haben wir aber auch gesehen, dass wir noch etwas zulegen müssen, denn die Verbandsliga ist doch eine Nummer körperlicher und schneller. Und man muss wirklich über 90 Minuten hoch konzentriert sein und bleiben.

Aber wir haben ja noch Zeit zum lernen. Wir wollen diese Niederlage keinesfalls überbewerten. Wir gehen am Dienstag alle zum Training, analysieren unsere Fehler und versuchen diese in den nächsten Spielen, in den nächsten Wochen zu minimieren, um dann Ertrag zu ernten.

Aber der Reihe nach. Erst einmal ein herzliches Willkommen der jungen Westvororte-Mannschaft in der höchsten Spielklasse unseres Freistaates. Wie in unserer Vorberichterstattung schon erwähnt und wie im Laufe der letzten Wochen schon mehrfach kommuniziert, ist die Verbandsliga eine echt große Herausforderung für unseren kleinen Verein. Aber wir stellen uns dieser.

Und wir freuen uns neben den vielen interessanten Auswärtsfahrten auch darauf, namhafte Thüringer Vereine zu Hause in den Westvororten begrüßen zu dürfen.

Die erste Auswärtsfahrt führte uns am gestrigen ersten Spieltag nach Neustadt/Orla. Die ersten Minuten dort auf dem Sportgelände Rote Erde waren sehr taktisch geprägt. Keine der beiden Mannschaften wollte einen Fehler machen, um dadurch vielleicht in Rückstand zu geraten. Längere Ballbesitzphasen prägten die ersten 10-15 Minuten.

Auch, wenn wir immer wieder Gefahr liefen ein Gegentor zu kassieren, sobald der Gastgeber über die beiden schnellen linken Außen in den Strafraum eindrang, machte der TSV das defensiv über weite Strecken doch recht gut.

Ein erster Wermutstropfen allerdings schon nach sieben Minuten. Tim Richter musste bereits in der Anfangsphase mit einer Leistenverletzung vom Platz. Das geht gar nicht gut los für unsere Mannen. Und auch, wenn wir eine qualitativ und quantitativ starke Ersatzbank hatten, unsere Nummer 25 zu 100 % ersetzen ist fast nicht möglich.

Bis dato nur eine verheißungsvolle Möglichkeit. Ein Fernschuss des SV 90 verfehlt sein Ziel knapp und zischt über den Querbalken unseres Tores. Sonst brennt trotz leichter Feldvorteile für die Hausherren nicht viel an.

Nach 20 Minuten muss sich unser Torhüter dann aber doch das erste Mal so richtig beweisen. Cedric Thrum bleibt allerdings bei dieser richtig guten Möglichkeit der Neustädter im eins-zu-eins Sieger. Gut gemacht, Cedric. Kurz darauf haben wir Glück als wir nach einer Unachtsamkeit in einen Konter laufen, dessen Abschluss glücklicherweise nur am Pfosten landet.

Jetzt sind es vielleicht noch vier oder fünf Minuten bis zur Pause. Gut gemacht bisher, Jungs. Das torlose Remis nehmen wir jetzt erst einmal gern mit. Aber vielleicht waren nicht nur wir schon mit den Gedanken in der Kabine, denn kaum wurde diese These auch unter den Fans am Spielfeldrand kommuniziert, schlägt Neustadt eiskalt zu.

Wieder über links dringen die Gastgeber in unseren Strafraum ein. Zwei unserer Abwehrspieler werden noch düpiert, ehe der Pass den eingelaufenen Bernhard Grimm erreicht, der aus Nahdistanz kein Problem hat, den Ball über die Linie zu drücken. Ärgerlich.

So kurz vor der Pause. Allerdings muss man auch sagen, dass in dieser Szene die individuelle Klasse einiger Neustädter Spieler deutlich zum Ausdruck kam. Muss man neidlos anerkennen, dass das richtig gut gemacht war.

Westvororte konsterniert. Neustadt will das nutzen. Neustadt will gleich nachlegen. Glücklicherweise verfehlt ein weiterer Schuss unser Tor knapp und einmal kann unser Keeper Cedric Thrum rechtzeitig zupacken.
Und als dann wirklich alle denken, dass Pause ist, schlägt der TSV in der 45.+1. Minute eiskalt zu.

Einen zu kurz geratenen Rückpass erläuft sich Philipp Rehnelt. Auf das Tor zulaufend macht er noch einen Haken und schließt dann ab. Seinen Schuss kann Maximilian Paul im Tor der Gastgeber noch mit den Fingerspitzen abwehren. Der Ball fällt allerdings unserem Neuzugang Julian Hoyer, der vorausschauend mitgelaufen war, direkt vor die Beine, so dass dieser kein Problem hat das Spielgerät zum 1:1 über die Linie zu drücken. Ausgleich! Pause.

Gut. Das Ergebnis klingt gut, auch wenn der SV Blau-Weiß bis dato etwas mehr vom Spiel hatte und auch die ein oder andere größere Möglichkeit besaß. Durchatmen bei hervorragenden äußeren Bedingungen. Schöner großer Platz. 240 Zuschauer. Traumhaftes Sommerwetter. Verbandsliga. Was will man als Westvororte-Fan mehr?!?

Die zweite Halbzeit beginnt. Und es reift bei den etwa 30 mitgereisten Scheubengrobsdorfer Fans die Hoffnung, hier vielleicht etwas mitzunehmen. Diese Hoffnung wird allerdings nur fünf Minuten nach der Pause jäh zerstört als Elia-Abraham Walther von halb rechts in den Strafraum eindringt und unseren Schlussmann verlädt und ihm diesmal im eins-zu-eins keine Chance lässt. 2:1. Da haben wir jetzt geträumt. Da waren wir noch nicht wieder so richtig auf dem Platz. Das haben wir den Hausherren jetzt zu einfach gemacht. Das Tor fiel einfach viel zu schnell. Zu früh. Wieder müssen wir einem Rückstand hinterherlaufen.

Glück dann für die Unseren, dass nach einer Ecke ein Neustädter Kopfball sein Ziel nur ganz knapp verfehlt. Und dann dringen wir wieder in den gegnerischen Strafraum ein. Lenny Schumann sucht den Dreikampf gegen zwei Verteidiger, kann sich aber gegen zwei Verteidiger nicht entscheidend durchsetzen, auch wenn er etwas unsanft am Abschluss gehindert wurde. Einige Weiß-Blaue Geraer Fans wollen da einen Elfmeter gesehen haben, den der Schiedsrichter allerdings zu Recht nicht pfeift.

Aber schon wieder unsere Jungs. Diesmal wird Markus Klotz in Szene gesetzt. Richtigerweise legt er den Ball noch einmal quer, so dass Julian Hoyer zum Abschluss kommt. Sein flacher Schuss von halbrechts verfehlt das Ziel am langen Pfosten nur knapp.

Und wieder Markus Klotz. Wieder ist er durch. Diesmal scheitert er am sehr aufmerksamen Neustädter Schlussmann Paul, der mit einer Glanzparade den abermaligen Ausgleich verhindern kann. Aber jetzt sind wir dran. Die beste Phase des TSV. Drei gute Möglichkeiten. Weiter so, Jungs!

Auch bei zwei weiteren Ecken und Flanken werden wir gefährlich und bringen die Neustädter Defensive in Verlegenheit. Ein Kopfball von Maximilian Kurth wird aber von der vielbeinigen Abwehr der Gastgeber rechtzeitig geklärt.

Das Spiel ist nun wirklich sehenswert, spannend und schnell. Und auch fair. Insgesamt gibt es vier Gelbe Karten, von denen drei auf unserer Seite.

Noch gut 20 Minuten. Weiter so, Männer, dann kommen wir vielleicht wirklich noch einmal zurück. Abermals wird unsere Hoffnung jedoch jäh zerstört. Der eingewechselte Leonardo Castro da Silva kollidiert mit einem Neustädter Stürmer im Strafraum unglücklich, so dass dieser zu Fall kommt und dem Schiedsrichter nichts anderes übrig bleibt, als auf den Punkt zu zeigen. Elfmeter für Neustadt.

Und Robin-Lee Engler lässt sich diese Möglichkeit natürlich nicht entgehen und bringt seine Mannschaft mit all seiner Routine und Schlitzohrigkeit mit einem Lupfer à la Panenka in die Mitte des Tores mit 3:1 im Führung.

Ist das die Entscheidung? Können wir jetzt noch einmal zurückkommen? Körperlich war das Spiel bis dato schon recht anspruchsvoll. Und zwei Tore Rückstand gegen diese starken Neustädter? Gut, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das nächste Highlight des Spieles ist ein Pfostenschuss des eingewechselten Mouctar Diallo. Nach Zuckerpass von Sascha Winefeld steht er völlig frei und schiebt das Spielgerät überlegt am gegnerischen Keeper vorbei ans Aluminium. So nahe, wie wir in diesem Moment dem Anschlusstreffer auch waren, so nah war Mucki auch einen Schritt über der Abseitslinie, so dass ein eventuelles Tor leider eh nicht gezählt hätte.

Jetzt geht es aber hin und her. Anschließend, nach katastrophalem Ballverlust der Unseren, ein Konter der Hausherren, den unser Torhüter entschärfen kann. Kurz darauf tritt Neustadt zweimal heftig zu. Der Schiedsrichter muss es wohl übersehen haben, denn eine Verwarnung spricht er unverständlicherweise nicht aus. Wenigstens einen Freistoß spricht man uns zu.

Ist das jetzt, so fünf Minuten vor Ultimo, vielleicht doch noch einmal die Möglichkeit ranzukommen? Sascha Winefeld und Lenny Schumann stehen am Ball. Lenny versucht sein Glück, sein Schuss bleibt allerdings in der Mauer hängen und wird zur Ecke abgewehrt. Diese bringt nichts ein.

Besser macht es nur eine Minute später Neustadt. Die zeigen uns wie Ecke geht. Ecke. Kopfball. Tor. 4:1. Ja, das ging jetzt alles viel zu schnell für unsere Jungs. Da waren wir nicht auf der Höhe. Das haben wir den Neustädtern wieder viel zu leicht gemacht.

Noch einmal darf sich kurz danach unser Torhüter auszeichnen, ehe der insgesamt gute Schiedsrichter Paul Geißler das Spiel sehr pünktlich abpfeift und für unsere junge Mannschaft in der Verbandsliga die erste Niederlage zu Buche steht.

Und auch, wenn eine Niederlage prinzipiell ärgerlich ist, sind wir weiterhin guten Mutes. Wir bleiben ganz ruhig und bereiten uns akribisch auf die nächsten Spiele vor, um die Punkte gegen die Mannschaften zu sammeln, die unser Gradmesser sein werden. Das ist Neustadt nicht, denn die werden am Ende der Saison sicherlich weiter oben in der Tabelle stehen.

Den Sonntag-Guten-Morgen Kaffee lassen wir uns jetzt, pünktlich um null900, trotz der Niederlage gut schmecken, denn wir sind auf einem guten Weg, auf das Erreichte unserer Mannschaft stolz und schauen optimistisch in die nächsten Wochen.

Euch allen wünschen wir jetzt noch einen schönen Sonntag. Genießt das herrliche Wetter, bleibt uns treu und gebt unserer jungen Mannschaft unter diesen Artikel ein motivierendes „Gefällt mir“.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera #stolzkenntkeineliga #fairrespektvollkämpferisch #westvororte

Dieses Spiel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner Firma Rudolf Ziegengeist.

Vielen Dank an Janine Volbert aus Neustadt für die Bereitstellung der Fotos.

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