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Eine gute Halbzeit reicht nicht

Es wird immer enger

Zum zweiten Mal hintereinander hängt die rote Laterne in Scheubengrobsdorf. Der erhoffte Befreiungsschlag beim FC Saalfeld blieb trotz ansprechender Leistung im zweiten Durchgang aus.
Saalfeld darf sich beim starken Onyshchenko bedanken, dass man die drei Punkte an den Saalewiesen behalten konnte, sah man sich in den zweiten 45 Minuten doch einer Daueroffensive des TSV Gera-Westvororte ausgesetzt.

Wieder und wieder aber scheiterten unsere Mannen am besten Mann auf dem Platz, Saalfelds Torhüter. der unsere Stürmer zur Verzweiflung brachte. Aber auch auf der anderen Seite stand mit Cedric Thrum ein Keeper zwischen den Pfosten, der sein Handwerk versteht und seine Mannschaft mehrfach im Rennen hielt.

Einer von beiden Seiten schwachen Hälfte folgte eine lautstarke Halbzeitansprache unseres Trainers. Unsere Jungs schienen gut zugehört zu haben. Denn im zweiten Durchgang war die Mannschaft von Kapitän Tim Richter nicht wiederzuerkennen.

„Leider finden wir den Schlüssel für zwei gute Halbzeiten nicht. Wir sind einfach zu unbeständig. Dass wir es können hat die zweite Halbzeit gezeigt. Da sind wir aber an unserer Chancenverwertung gescheitert. Hätten wir aber mit genauso viel Elan auch schon die erste Halbzeit bestritten, wären wir hier definitiv nicht als Verlierer vom Platz gegangen.“ so Daniel Gehrt.

Auch Saalfelds Trainer war vom Sieg seiner Mannschaft nicht endlos überzeugt, aber dennoch glücklich, konstatierte er gegenüber der OTZ doch: „Am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. Wenn ich unsere Leistung bewerte, muss ich ehrlich sagen: Das war nicht besonders gut.“

In Halbzeit eins hatten die Hausherren nur eine wirklich richtig gute Möglichkeit. Nach dem sich Stan Kleyla im Solo gut durchsetzte, vollendete nach schönem Pass der mitgelaufene Fathi Ali Said. Viel mehr hatte aber auch der Gastgeber nicht zu bieten.

Kurz vor dem Pausenpfiff dann doch noch die ganz große Möglichkeit für den TSV. Markus Klotz und Julian Hoyer tauchten völlig alleinstehend vor dem gegnerischen Keeper auf, scheiterten aber nacheinander in aussichtsreicher Position.

Das hätte der Ausgleich sein können, ja, das hätte der Ausgleich sein müssen. Noch waren wir, trotz einer bis dato insgesamt schwachen Leistung, aber im Rennen.

Und wir kämpften im Anschluss um jeden Ball. Westvororte übernahm die Spielkontrolle und drückte den FC Saalfeld hinten rein. Es ergaben sich eine Reihe von Möglichkeiten. Aber immer wieder war es dieser Volodymyr Onyshchenko im Tor des FC.

In der 48. und in der 65. Minute entschärfte er Distanzschüsse von Tim Richter, kurz darauf eine Möglichkeit von Markus Klotz. Auch den Kopfball von Christopher Lätz aus Nahdistanz parierte er sensationell, wie er auch das Geschoß von Ben Leonhardt entschärfte.

Bei den sich ergebenden Kontermöglichkeiten mussten wir jedes Mal höllisch aufpassen. Cedric Thrum im Tor der Unseren konnte bei diesen schnellen Gegenstößen jedoch dreimal sein Können unter Beweis stellen, entschärfte sogenannte Unhaltbare und hielt uns im Spiel.

Bis in die Nachspielzeit hinein blieb es spannend. Westvororte immer wieder nah am Ausgleich. Leztztendlich fehlte aber die Durchschlagskraft und auch ein wenig das Glück. So quittierte das Team von Trainer Daniel Gehrt die fünfte Niederlage in Folge.

Das rettende Ufer rückt weiter in die Ferne, zumal das nächste Spiel, wenn die Spitzenmannschaft vom FC Thüringen Weida im LVM Sportpark zu Gast sein wird, nicht leichter wird.

Dennoch drücken wir unseren Jungs schon heute für kommenden Samstag die Daumen. Vielleicht kann man ja wie schon im Hinspiel abermals für eine Überraschung sorgen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

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