Meine kleine Weltauswahl

Er beendet in diesem Monat sein dreijähriges Duales Studium, für das er ständig zwischen der Theorie-Phase in Münster und Sachsen pendeln musste. Sein künftiger Arbeitsplatz wird dann im wunderschönen Dresden sein.

Das ständige Pendeln zwischen Münster und Sachsen, wo er in der Praxisphase unter anderem in Leipzig, Görlitz, Bautzen und in Dresden eingesetzt wurde, machte es schwierig, regelmäßig am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilzunehmen. Wie es ab August in der Sachsenmetropole sportlich für ihn weiter geht ist noch offen. Momentan spielt er noch bei der TuS Leutzsch.

Philipp Helbig ✅

Heute präsentiert er uns seine kleine Weltauswahl, die er aus Spielern des 1.FC Gera 03, wo Helbe, wie er genannt wird, im Nachwuchs kickte, des TSV Gera-Westvororte und des SV Elstertal Silbitz / Crossen zusammenstellt. Lassen wir uns also überraschen.

Tor

Christopher Wolf: Langjähriger Weggefährte, einer der besten Torhüter auf der Linie. Lief beim Abstoß an wie Beckham oder Juninho und vollendete wie in den meisten Kreisligafußballvideos. Legendär auch seine beiden Abstöße kurz hintereinander auf den gleichen Fleck im Seiten-Aus.

Guter Freund und immer am Lachen. Es war eine schöne gemeinsame Zeit in der Jugend und dann später im Männerfußball beim TSV.

Abwehr

Max Dörlitz: Kopfballungeheuer. Vollblutsportler. Guter Kumpel, auch wenn wir uns selten sehen. Hat einen immer motiviert, alles zu geben.

Benjamin Hinz: Abrissbirne und zweikampfstark. Holte tagsüber seine Gegenspieler von den Beinen und am Abend gab er nach dem einen oder anderen Getränk immer 100 Prozent …. ach naja ein offenes Geheimnis halt. Guter Fußballer. Leider hatte er viele schwere Verletzungen. Ich freu mich schon auf ein baldiges Wiedersehen in Dresden.

Phillip Roy:  Wir spielten die letzten erfolgreichen Jahre im Nachwuchs zusammen. Leider trennten sich dann unsere Wege im Männerbereich. Er spielte immer mit voller Leidenschaft und ging schon immer voran. Er spielt wahrscheinlich noch bis zur Pension bei Wismut Gera. Ich kenne kaum einen loyaleren Fußballer als ihn.

Philipp Läßig: Er ist ein Kraftpaket und Wirbelwind zugleich. Er überrannte seine Gegenspieler auf der Außenbahn. Wir spielten einige Jahre zusammen im Nachwuchs und im Männerbereich. Er ist ein super Freund, der immer mit einem Lachen ankommt und mit dem man auch abseits des Platzes viel Spaß haben kann.

Mittelfeld

Marcus Fischer: Unsere gemeinsame Zeit hatten in Silbitz. Marcus ist ein überragender Fußballer, der seine Gegner schwindelig spielte. Hat trotzdem im Training gegen mich immer den kürzeren gezogen.

Tom Holle: Gute-Laune-Mensch. Partykanone. Mister zuverlässig. Er gab immer alles, auch neben dem Platz. Er rackerte im Mittelfeld bis zum Schlusspfiff und war immer da, um mal ein Zeichen zu setzen. Größter privater Titelgewinn wahrscheinlich damals mit der Fanauswahl in Rüdersdorf, auch wenn wir eine ziemlich durchzechte Nacht bis in die Morgenstunden hatten.

Kai Eisenbeiß: Vom unscheinbaren Typen zum Großstadtmensch. Einer der mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Und der beste Weggefährte überhaupt. Fußballerisch machte er uns als Dachs oft was vor. Hatte eine Übersicht und Ruhe am Ball, wie es nur sehr wenige haben. Haben beim 1. FC Gera 03 im Nachwuchs und beim TSV zusammen gespielt. Er kickte dann auch in Dresden und Berlin, bis ihn eine Verletzung außer Gefecht gesetzt hat. Leider in den letzten Jahren aus den Augen verloren.

Michael Conow: Hat in der Jugend mit seinen Gegenspielern gemacht was er wollte. Seine langen Beine kamen meistens dann noch an den Ball, wenn man der Meinung war, ihn schon längst hinter sich gelassen zu haben. Super Typ! Leider haben wir kaum bis gar keinen Kontakt mehr. 

Sturm

Reymond Prüfer: Mister Silbitz. Hat immer alles für den Verein gegeben und sich um vieles gekümmert. Fußballerisch hat er uns Dachsen noch einiges vorgemacht. Auf den ersten Metern war er der Schnellste. Beim Ausdauerlauf hat er die Torhüter von hinten angetrieben. 

Jegor Jagupov: Edeltechniker und einer der besten Spieler, mit denen ich spielen durfte. Schießt Tore wie am Fließband und traute sich endlich den Schritt Richtung Regionalliga. Ich kann mich noch an die gemeinsame Zeit in der Jugend erinnern, als er vor der Sommerpause einen Kopf kleiner und nach der Sommerpause einen Kopf größer war als ich. Klasse Typ!

Trainer: Heiko linke. Was soll man dazu sagen. In der Jugend bin ich freiwillig für ein halbes Jahr in die 2. Mannschaft gegangen, aber er hat mich schon im Winter wieder hochgezogen. Dann hatten wir eine der geilsten Saisons in meiner Fußballerkarriere. Nicht zu vergessen mein Lieblingsspiel in Ilmenau und das Relegationsspiel gegen den Chemnitzer FC. Das war schon verdammt knapp (lacht). Heiko war die erste Person, die ich kontaktiert habe, als ich wusste, dass ich nicht mehr im Nachwuchs spielen möchte. Er ist immer für einen da.

Bester Mannschaftsbetreuer: Basti! Vom Fan zum Mannschaftsbetreuer. Hat jahrelang für Spaß und vor allem Ordnung gesorgt. Ich hatte noch nie einen Betreuer wie ihn. Er war immer für einen da, wenn man ihn brauchte.

Philipp konstatiert am Ende: „Die Zeit in Scheuben war definitiv eine sehr emotionale und erfolgreiche Zeit, die ich nicht missen möchte. Dadurch habe ich viele Freunde und Bekannte, mit denen ich auch heute noch Kontakt habe, gewonnen.“ er fügt hinzu „Ich komme auch gern hin und wieder zu dem ein oder anderen Spiel vorbei, auch wenn mittlerweile viele neue Gesichter die Mannschaft ausfüllen. Das Umfeld ist nach wie vor sehr familiär und man freut sich, den ein oder anderen mal wiederzusehen.“

Ja, auch wie freuen uns auf deinen nächsten Besuch in der Saarbach-Arena. Nunmehr aber wünschen wir dir für deine nächsten Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und privat sowie beruflich nur das Beste. 

 

 Ohne Worte …