Meine kleine Weltauswahl 🌍

28.06.2020. Wenn einer seinem Verein so lange die Treue h├Ąlt und ihm gegen├╝ber so loyal ist wie er, dann hat er es gar nicht so leicht, eine ÔÇ×bunt gemischte“ Weltauswahl aufzustellen. Dennoch hat er den ein oder anderen klangvollen Namen dabei.

Benjamin Hinz 

Von 2010 an bereits spielte er bei unserem TSV Gera-Westvororte. Gemeinsam mit Clemens Bierbaum wechselte er vom insolventen 1. FC Gera 03 nach Scheubengrobsdorf. Bei den Schwarz-Gelben verbrachte er zuvor fast seine ganze Jugend. Beim TSV kickte er zu Beginn noch in der Kreisoberliga (damals Regionalklasse), stieg sp├Ąter mit seinen Wei├č-Blauen in die Landesklasse auf und gewann sogar den Kreispokal.

┬áAuf Grund immer neu auftretender Verletzungen zog er sich im Sommer 2019, nach neun (!!!) Jahren TSV, vom aktiven Fu├čball zur├╝ck und beobachtet seine Freunde und seine Mannschaft heute als Fan aus der Ferne oder als Zuschauer in der Saarbach-Arena.

┬áÔÇ×Ich komme heute noch gern nach Scheuben, denn Geselligkeit wurde und wird hier jederzeit gro├č geschrieben. Ich habe hier in den Jahren viele neue Freunde gefunden und alte Freundschaften vertieft.“ l├Ąsst Hinzer, wie Benjamin von all seinen Freunden genannt wird, uns wissen und f├Ąhrt fort: ÔÇ×Der Zusammenhalt auf und neben dem Feld sucht seines Gleichen. Und auch, wenn man wie ich, nicht mehr aktiv dabei ist, bleibt man dem Verein verbunden, ist jederzeit herzlich willkommen und beobachtet eben mit etwas Abstand, wie das ÔÇ×Drumherum“ immer weiter w├Ąchst.

┬áSeine kleine Weltauswahl l├Ąsst Benjamin Hinz heute im 4-4-2 auflaufen:

 Tor:

Christopher Wolf: Eigentlich kann ich hier nur einen nennen, aber dies l├Ąsst das Reglement leider nicht zu┬á😊┬áDeswegen nominiere ich einen ehemaligen und gern gesehenen H├╝ter des TSV, der sich viel einbrachte f├╝r den Verein. Seine Leistungen und Wertsch├Ątzungen kamen ab und an zu kurz und er nahm das Wort ÔÇ×Folgen“ nicht immer ernst, wozu es auch oft zu folgenschweren Umwegen auf dem Weg zum Sportplatz oder daneben kam. Alles in allem aber ein Feiner Kerl mit guten Reflexen auf der Linie.

Abwehr:

Philipp Schlebe: Seine Familie samt Bruder begleitete meinen Fu├čballweg seit den Kindesbeinen. Leider hatten wir nur wenige gemeinsame Matches durch unsere Verletzungen. Aber die Spiele, die wir gemeinsam kickten, spielte er immer eine feine Klinge. Mittlerweile durch sein umfangreiches Engagement nicht mehr vom Verein wegzudenken und an dieser Stelle ein gro├čes Chapeau und Danke f├╝r seinen Einsatz.┬á┬á

Gordon Schorrig: Auch ein ganz bekanntes Gesicht beim TSV, von dem man sich als junger Spieler im Zweikampfverhalten und an Cleverness viel abschauen konnte. Schorre wird wohl, so hoffe ich, noch sehr lange dem Verein, in welcher Form auch immer, verbunden sein.

Christian Schmidt: Auf und neben dem Platz ein ganz zuverl├Ąssiger und flei├čiger Zeitgenosse, mit dem man viel erleben kann und es nie langweilig wird. Fr├╝her kannte er jeden Spieler mit Schuhgr├Â├če und konnte die Tabelle mit allen Details im Schlaf aufsagen. Mittlerweile wickelt er gro├če Deals f├╝r seinen Heimatverein ab (BioGas Arena) und hat sein famili├Ąres Gl├╝ck mit Haus und Kind gefunden. Wenn er sich nicht selbst ├╝bersch├Ątzt mit seinen Dribbelk├╝nsten, dann ist ist er immer eine sichere Bank.

Philipp Helbig: Er war menschlich und fu├čballerisch eine Bereicherung f├╝r den TSV und mit ihm gelang der Aufstieg damals in die Landesklasse. Er hat ein feinen Fu├č und arbeitet kontinuierlich f├╝r seinen Erfolg und den der Mannschaft. Feiner Kerl.

Mittelfeld:

Michael Schmidt: Einer der besten Techniker, den der Gerner Fu├čball wohl je gesehen hat- leider fand er nie den Weg zum TSV und hing durch sein Studium und seinen Beruf die Schuhe bereits zu zeitig an den Nagel. In der Kabine und bei Ausw├Ąrtsfahrten durfte er nie fehlen, wenn er denn mal p├╝nktlich war ­čÖé Bereits in der Jugend spielte er die Gegner schwindlig und sicher w├╝rde er das auch heute noch schaffen.

Pavel Pfeiffer: Auch ein Riesen Geraer Talent, der in Mitteldeutschland schon ├╝berall gespielt hat. Strippenzieher im Mittelfeld, der mit gutem Auge f├╝r Situation und Mitspieler besticht. Durch seine Erfahrung und Kaltschn├Ąuzigkeit auch einer der ohne Training und Laufarbeit f├╝r das wichtige Tor gut ist. Auch abseits des Platzes ein hoch gesch├Ątzter Freund mit vielen Werten.

Gero Pandorf: Wenn er beim Training fehlte – dann haben alle weniger gelacht. Aber er konnte sich auch durchbei├čen und an der Au├čenlinie Gras fressen. Nicht nur auf dem Platz ein feiner Edelmann der mit Stil, Charme und Humor gl├Ąnzt.

Danny Luft: Bundesligaluft am Weidicht┬á😊┬ámit seinen Sch├╝rzen und seinem feinen Fuss beim Eckchen hat er selbst manchen Trainer dazu gebracht eine Gr├Ątsche auszupacken. Er fand in der Kabine oft gute Worte und hat f├╝r Highlights gesorgt.

Sturm:

Tom Holle: Mit Ihm habe ich sehr viele lustige Anekdoten zu erz├Ąhlen, ob auf dem Pausenhof in der Schulzeit oder bei einigen Schlachten auf dem Sportfeld. Er war immer ein ├╝berragender und lustiger Zeitgenosse, auf den man sich immer verlassen kann.

Thomas Winefeld: Die personifizierte Torgefahr w├Ąhrend meiner Zeit beim TSV. Mit seinen Ideen und seiner Abschlusst├Ąrke h├Ątte er es sicher mit mehr Trainigsflei├č noch l├Ąnger oder in ganz andere Ligen schaffen k├Ânnen. An seine besonderen Tore und Vorlagen erinnern sich viele beim TSV gern.

Das war’s. Wir bedanken uns bei Benjamin Hinz und freuen uns schon heute auf ein baldiges Wiedersehen. Nun aber┬áfreut Euch gemeinsam mit uns auf eine abermals spannende Woche.

Ohne Worte …