Fußball für Bambinis. Interesse? Dann klick >>> hier <<<

Drucken. Scannen. Kopieren.

In Farbe. Klar und deutlich.

Die etwas in die Jahre gekommene und antiquierte Schwarz-Weiß-Technik in unserem Sportbüro hat ausgedient. Für die vielen vielen Jahre, in der sie uns treue Dienste erwiesen hat, sagen wir an dieser Stelle nochmals Danke.

Per heute wurde sie erlöst und ersetzt und darf in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Drucken, Scannen und Kopieren ist ab sofort in einer ganz neuen Qualität, in Farbe, klar und deutlich, möglich.

Dem großzügigen Sponsor, der nicht genannt werden möchte, sagen wir auf diesem Wege – über unseren persönlichen Besuch und die Übergabe eines „Danke-Partner-Schals“ hinaus – nochmals recht herzlich Dankschön.

Bedanken wollen wir uns auch bei der Geraer Firma Büroteam Gera Wildt GmbH für das äußerst faire Angebot, die prompte Lieferung und die kostenlose Installation unseres neuen Multi-Funktions-Gerätes. Unser Vorsitzender Heiko Linke übergab heute Abend an Herrn Födisch vom Büro-Team einen „Danke-Partner-Schal“.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#büroteamgera

#dankepartner

.

Screenshot

Screenshot

IMG_9868.jpg

Der Vorstand informiert

Newsletter 11/2025

(11.11.2025) Zum elften Male in diesem Jahr tagte unser Vorstand. Planmäßig wieder am ersten Freitag im Monat. Zu Gast diesmal eine im Verein noch wenig bekannte junge Frau, die sich schon vor einigen Wochen angeboten hatte im Ehrenamt für unseren Verein tätig zu sein und unserem Gremium ein interessantes Konzept vorlegte.

Inhaltlich geht es um Bewegung, Tanzen und Aerobic. Die Namenssuche der potentiellen neuen Sportgruppe läuft. Selbst ausgebildet als Trainerin mit verschiedenen Zertifikaten würde Christina Hettinger gemeinsam mit unserem Vorstand gern diese neue Sportgruppe ins Leben rufen. Da ist unser Gremium natürlich nicht abgeneigt, hat konzeptionelle Fragen angesprochen und erste Ideen auf den Weg gebracht. Wie sich diese in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt, wissen wir heute noch nicht, gehen diese spannende Aufgabe aber gemeinsam gern an.

Wer von Euch also Interesse hat sich in einer Gruppe Gleichgesinnter gemeinsam unter professioneller Anleitung fit zu halten, meldet sich einfach per Mail unter info@westvororte.de  Aber auch jede und jeder Interessierte, der sich im Verein engagieren oder Sport trieben will, ist in all unseren anderen Sportgruppen herzlich willkommen.

Auf unseren Social-Media-Plattformen werden wir dranbleiben und informieren, wie sich diese Idee entwickelt. Apropos entwickeln. Das macht auch unser Vereinsleben. Gehören das überaus stimmungsvolle und ausverkaufte Oktoberfest, das Legenden-Treffen der Alten Herren und das gut besuchte Experten-Forum „Sport und gesunde Ernährung“ schon wieder der Vergangenheit an, warten auf unsere Vereinsmitglieder bereits die nächsten Veranstaltungen.

So am 28.11.2025 unser Adventssingen und am 13.12.2025 die große Vereinsweihnachtsfeier mit einer kulinarischen Überraschung. Über den Jahreswechsel hinaus ist auch der KäseKross am 22.02.2026 schon allgegenwärtig. Diesbezüglich findet am kommenden Sonntag im LVM Sportpark eine konstituierende Beratung statt. Das Jahresende hat aber auch sportlich noch eine Menge zu bieten. So zum Beispiel das mit Spannung erwartete Derby mit unseren Stadtrivalen von der BSG Wismut Gera am 22.11.2025.

Dahingehend tauschte man sich bereits zu Sicherheitsberatung vor wenigen Wochen mit Vertretern der BSG Wismut, mit den Verantwortlichen der beiden Sicherheitsunternehmen Alpha und SUP, sowie der Polizei vor Ort und mit dem Thüringer Fußball Verband mehrfach telefonisch aus, um die höchstmögliche Sicherheit für alle Zuschauer zu gewährleisten. Die Auflagen, die zu erfüllen sind, um dies zu realisieren, sind umfangreich, aber mit den vielen fleißigen und ehrenamtlichen Helfern in unserem Verein sicherlich vollumfänglich umzusetzen. Hierzu informieren wir in Kürze im Rahmen der Spielvorschau noch ausführlich.

Aber zurück zu den weiteren Inhalten der Vorstandssitzung. Wie immer kamen die wirtschaftliche und sportliche Situation unter die Lupe. In beiden Fällen zeigte man sich abermals zufrieden, auch wenn das dem ein oder anderen auf Grund der Tabellensituation unlogisch erscheint. Ein erster Sieg in Weida, gerahmt von zwei Unentschieden aus den letzten drei Spielen und eine Trainingsbeteiligung mit im Schnitt 17 (!) Spielern lassen uns als Aufsteiger und Underdog der Liga weiterhin positiv nach vorn schauen. 

Dabei liegt der Focus unabhängig von Ligazugehörigkeit und Tabellensituation weiterhin auf einem nachhaltigen Weg mit vornehmlich jungen und aus der engeren Region stammenden Spielern.

Es geht bei der Kaderplanung und -zusammenstellung nicht um eine höherklassige Herkunft, sondern um eine solide fußballerische Ausbildung, um sozialen Umgang und primär um Wille und Leidenschaft und darum, alles für den Verein zu geben.

Wir wollen und werden den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit unseren Partnern fortsetzen und den eigenen langfristig angelegten Kurs nicht aus den Augen verlieren. Dieser Prozess ist zwar erfolgsorientiert, aber nicht an eine Liga gekoppelt. Der Fußball in den Westvororten und besonders der Vereinssport beim TSV sind in erster Linie Familie und Erlebnis.

In der Folge der Beratung vom 07.11.2025 kamen die weiteren Abteilungen unseres Vereines „zu Wort“. Zur Weinachtfeier unserer Gymnastik-Frauen wird es eine weihnachtliche Überraschung geben, denn die von der EMPATICA-Stiftung übergebenen Spende wurde rechtzeitig in die Wunsch-Trainingsgeräte unserer Damen eingetaucht. Lassen wir uns also überraschen, was der Santa Claus bringt …

Auch bei unseren Outdoor-Frauen wird er anklopfen. Die Sportlerinnen und Sportler um Trainerin Juliane Daum werden zeitnah mit einem einheitlichen Outfit ausgestattet und dürfen dann auch ihr eigenes Gruppen-Logo präsentieren.

Aber es gab auch nachdenkliche Momente. So ist man weiterhin händeringend auf der Suche nach Übungsleitern im Kinder- und Nachwuchsbereich. Wer sich von Euch also vorstellen kann, Kinder und Jugendliche zu betreuen und zu trainieren, ist herzlichst willkommen. Wenn Du mehr über unseren Nachwuchssport erfahren möchtest, kontaktiere uns unter info@westvororte.de. Wir setzen uns umgehend mit Dir in Verbindung.  

Wir hoffen, dass wir Euch wieder allumfänglich über die Arbeit unseres Gremiums informiert haben und freuen uns über Euer Feedback, Eure Kritik und Eure Anregungen.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen Fußball spielen 

IMG_8221.JPG

Das Derby ruft

Westvororte vs Wismut

Schon heute sagen wir dem Team und allen Fans der BSG Wismut Gera, allen neutralen Interessierten und natürlich auch unseren Zuschauern im LVM Sportpark recht herzlich willkommen.

Am Samstag, d. 22.11.2025 ist nach langer Zeit wieder einmal Derby. Dazu einige wichtige Informationen:

Spieltag: Samstag, 22.11.2025
Anstoß: 14:00 Uhr
Einlass: ab 12:30 Uhr

Eingang für unsere Gästefans: Hinterer Eingang, großes Tor
Eingang für Heimfans: Vorderer Eingang, kleines Tor

Eintrittspreise im VVK: 8,- Euro 
Eintrittspreis Tageskasse: 8,- Euro / Ermäßigt: 4,-

Das Parken auf dem Sportplatzgelände des LVM Sportpark ist am Spieltag nicht möglich. Die Zufahrt Sportplatzgelände/Weidicht ist für Rettungsfahrzeuge und Ordnungskräfte freizuhalten. Auf Grund der eingeschränkten Parkplatzsituation im gesamten Einzugsgebiet Scheubengrobsdorf empfehlen wir die An- und Abreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Achtung!!! Das Abbrennen von Pyrotechnik u.ä. ist beim Fußball in Deutschland und generell in europäischen Stadien prinzipiell verboten. Der Verstoß kann als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld oder sogar als Straftat geahndet werden. Bei Gefährdung anderer Menschen kann es sowohl als gefährliche Körperverletzung nach dem Strafgesetzbuch, als Sachbeschädigung oder als Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz verfolgt werden.

Weitere Infos zum Spiel folgen … Wir freuen uns auf ein spannendes und faires Match!

Kartenvorverkauf am Dienstag, d. 11.11.2025 von 17:00 bis 19:00 Uhr im LVM Sportpark

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#westvororte
#lvmsportpark

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones.

Screenshot

Punktewinn oder Punktverlust?

Intensives, turbulentes Spiel

Guten Morgen, Westvororte! Wenn man bis zur Schlussminute in Rückstand liegt und doch noch das 3:3 erzielt, ist das in unseren Augen ein (Plus) Punkt der Moral und man könnte mit dem Unentschieden durchaus zufrieden sein. Legt man allerdings die ersten 45 Minuten und die vielen vielen Möglichkeiten auch darüber hinaus zu Grunde, ist es ein Punktverlust, hätte man zur Pause doch klar und deutlich führen müssen.

Ehe wir aber im Detail auf das gestrige Spiel eingehen, lassen wir heute ausnahmsweise kurz unseren Vorsitzenden Heiko Linke zu Wort kommen, der uns bat, ein Dankeschön zu veröffentlichen. Das machen wir doch gern.

Ein großes Dankeschön an alle, die gestern und heute zum fairen und sportlichen Gelingen eines mit Spannung erwarteten Risiko-Spieles beigetragen haben.

Ich bin sehr stolz auf den gesamten Verein. Auf unsere Spieler und auf alle Vereinsmitglieder, die Freitag beim Aufbau und Samstag bei der Vorbereitung und Durchführung des Spieles so zahlreich geholfen und uneigennützig unterstützt haben. Schön zu wissen, dass wir so eine breite Basis im Verein und auch im ganzen Dorf haben.

Ein Dankeschön geht aber auch an die Vertreter der Polizei, die Verantwortlichen des FSV Wacker Nordhausen für die freundschaftliche Kommunikation im Vorfeld des Spieles und an die etwa 50 mitgereisten Wacker-Fans für deren fairen Support.“

Nun aber zum Spiel. Die erste Halbzeit gehört dem TSV. Chance auf Chance und ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld prägten die ersten 45 Minuten. Felix Hoffmann im Kasten der Gäste stand schon zu Beginn vermehrt im Mittelpunkt, denn Westvororte beginnt wie die Feuerwehr.

Erste Minute, erste Möglichkeit. Der schelle Mouctar Diallo setzt sich über Rechtsaußen gut durch, passt zurück auf Kilian Seidel, der leicht in Rücklage das Leder aus guter Position allerdings über dem Tor positioniert.

Zweite Minute, zweite Möglichkeit. Markus Klotz verlängert den Ball, den Philipp Rehnelt allerdings zu zentral setzt, so dass der gegnerische Keeper keine Probleme hat.

Dann treibt Richter das Spielgerät in der siebten Minute durch’s Mittelfeld. Zieht er gleich wieder ab? Genauso wie vor einer Woche in Weida? Nein, er passt überlegt und flach auf Winefeld. Der dreht sich noch um seinen Gegenspieler, zieht aus etwa 16 Metern satt ab und jagt den Ball ins lange Eck. Tooooor! Das frühe 1:0.

Nur eine Minute später brennt es schon wieder lichterloh im Nordhäuser Strafraum. Viele Füße und eine aufopferungsvoll kämpfende Wacker-Defensive können zweimal kurz nacheinander einen Einschlag verhindern.

Nach Foul an Schumann an der Eckfahne dann Freistoß für den TSV. Winefeld zirkelt das Leder Richtung langen Pfosten, verfehlt das Tor aber knapp. Wir sind gut im Spiel. Wir bestimmen die Begegnung.

Nach gut einer Viertelstunde dann die erste wirklich gefährliche Torannäherung unserer Gäste. Der Freistoß von halbrechts aber wenig gefährlich und leichte Beute für Cedric Thrum, der nach seiner Rotsperre heute wieder zwischen den Pfosten stand.

Dann Doppel-Chance für die Unseren. Super Pass von Kilian Seidel auf Mouctar Diallo. Der lässt seinen Gegenspieler ins Leere laufen, schließt vom Fünf-Meterraum-Eck sofort ab und zwingt Keeper Hoffmann zu einer Glanzparade. Den Nachschuss setzt Sascha Winefeld knapp neben den Kasten. Und gleich noch einmal Winefeld. Sein Freistoß von Linksaußen kommt zwar sehr zentral, aber der Nordhäuser Keeper geht auf Nummer sicher und boxt das Leder über die Latte zur Ecke, die dann leider nichts einbringt.

Westvororte am Drücker und die bessere Mannschaft. Mehr Spielanteile und mehr Chancen auf der Habenseite der Weiß-Blauen. Unsere Gäste suchen noch nach dem richtigen Mittel. Kaum haben wir uns nach gut 25 Minuten diese Notizen gemacht, steht es auch schon 1:1.

Da haben wir uns jetzt auf über Rechtsaußen zu leicht vernaschen lassen, so dass Alexander Ludwig keine Probleme hat, mit der ersten richtig guten Möglichkeit den Rückpass von der Grundlinie freistehend zum Ausgleich zu verwerten.

Wir müssen uns kurz schütteln, sind aber sofort wieder da und weiterhin das tonangebende Team. Das beweisen wir in der 35. Minute, als Philipp Rehnelt überlegt auf Sascha Winefeld passt, der auf Höhe des Elfmeterpunkt von zwei Gegnern von hinten nur äußerst unfair gestoppt werden kann, so dass dem bis dato fehlerfreien Schiedsrichter Horst Bachmann nichts anderes übrig bleibt, als auf den Punkt zu zeigen.

Sascha Winefeld selbst schnappt sich selbstbewusst den Ball und jagt ihn zur erneuten Führung in die Maschen. 2:1 für Westvororte. Ein satter Abschluss von Mouctar Diallo kurz danach wird von der vielbeinigen Abwehr der Gäste zur Ecke abgewehrt. Warum der Schiedsrichter aber auf Abstoß entscheidet, bleibt wohl sein Geheimnis.

Egal. Weiter Westvororte. Wir spielen uns wunderschön über die rechte Seite in den Strafraum. Der Abschluss aber zu schwach, der Keeper kann den Ball entschärfen. Dann Gelb für Philipp Rehnelt. Gelb auch für den Trainer unserer Gäste.

Kurz darauf ein Foul an Tim Richter, der heut wieder im Mittelfeld die Fäden ziehen durfte und etwa 25 Meter vor dem Kasten von den Beinen geholt wird. Der Freistoß, den unserer Kapitän selbst ausführt, verfehlt sein Ziel diesmal allerdings deutlich.

Dann Elfmeter auf der anderen Seite. Das ging jetzt richtig schnell. Wir verlieren den Ball im Mittelfeld, verlieren dann das Laufduell und Cedric Thrum erwischt den Gegenspieler wohl mit den Fingerspitzen am Fuß, so dass dieser zu Fall kommt. Wir können bei der Diskussion über die Richtigkeit der Entscheidung leider nicht mitreden, stehen wir doch zu weit vom Tatort entfernt.

Kapitän Felix Schwert schnappt sich das Leder, läuft an und scheitert an unserem Keeper, der den Ball stark aus dem rechten Eck hechtet.

Auf der anderen Seite bleibt der Pfiff aus, obwohl Philipp Rehnelt im Strafraum äußerst unfair zu Fall gebracht wird und so unglücklich stürzt, dass er nicht weiterspielen kann. Seine Schulterverletzung war so schmerzhaft, dass er mit dem Krankenwagen ins Klinikum gefahren werden musste, um sich untersuchen zu lassen.

Glücklicherweise konnte er nach dem Röntgen noch am Samstagabend das Krankenhaus wieder verlassen. Obwohl nichts gebrochen und gerissen ist, wird er unserem Trainer die nächsten ein oder zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Auf diesem Wege aber schon jetzt gute Besserung und schnelle Genesung. Komm bald zurück, Pipo!

Dann ist in einem insgesamt recht fairen Fußballspiel vor 220 (!) Zuschauern Pause. Jetzt können und müssen alle erst einmal durchatmen. Eine intensive erste Halbzeit ist vorüber. Wir führen. Knapp, aber verdient. Auch wenn Nordhausen die letzte große Möglichkeit für sich verbuchen konnte, hätten unsere Jungs längst mit zwei oder drei Toren führen können, gar müssen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte agieren unsere Jungs unverständlicherweise nervös und beginnen mit einem unkontrollierten Rückpass auf den Gegner. Der schließt von der Strafraumgrenze sofort ab, verzieht aber glücklicherweise um einiges. Dann wird es schon wieder gefährlich. Ecke für die Gäste. Aber Cedric Thrum ist trotz Bedrängnis mit der Faust da und kann klären. Aber die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehören dem FSV.

Dann setzen wir uns wieder einmal richtig schön durch. Super Pass auf Winefeld, der noch einen Gegenspieler alt aussehen lässt und aus etwa sieben oder acht Metern völlig frei zum Abschluss kommt, aber leider nur den Querbalken trifft. Das war sie, die nächste große 100-prozentige Möglichkeit die Führung auszubauen.

Jetzt geht es hin und her. Es entwickelt sich ein packendes und intensives Fußballspiel. Auf der anderen Seite können wir in höchster Not klären. Hätten wir unsere Führung soeben noch ausbauen können, ist Nordhausen jetzt dem Ausgleich nahe.

Zwei Ecken in Folge. Ein kleines Powerplay der Nordthüringer. Dann aber wieder die Scheubengrobsdorfer. Der heute weiter verbesserte und sehr agile Winefeld läuft – von nur noch einem Gegenspieler begleitet – mit Ball von der Mittellinie aus auf den gegnerischen Torwart zu. Der Abschluss kann von seinem Gegenspieler gerade noch so zur Ecke geklärt werden.

Diese wird abgeschlossen mit einem Fernschuss von Richter, der aber etwa ein Meter am linken Pfosten vorbeigeht. Das Spiel wird offener. Kaum hatten wir wieder zwei gute Möglichkeiten, dringt Nordhausen über links in unseren Strafraum ein. Ohne große Gegenwehr kann abermals Alexander Ludwig von halblinks auf Höhe der Strafraumgrenze mit überlegtem Abschluss ins lange Eck vollenden und trifft wiederholt zum Ausgleich. 2:2 in der 63. Minute. Ärgerlich, hatten wir doch in den Minuten davor mehrfach die Chance unserer Führung auszubauen.

Dann ein weiterer Millimetergenauer Abschlag vom Torhüter Cedric Thrum über 40 Meter direkt in den Lauf von Winefeld. Der nimmt den Ball mit, lässt ihn noch einmal aufspringen und zieht dann sofort ab. Der Schuss rutscht allerdings etwas über den Spann und verfehlt daher sein Ziel.

Dann ist Klotz völlig frei durch und wird am Strafraumeck innerhalb des 16ers gelegt. Warum der bis dahin eigentlich gute Schiedsrichter Horst Bachmann keinen Elfmeter gibt, fragen sich alle. Kopf schütteln. Lautstärke Reklamationen unserer Fans, die direkt auf Strafraumhöhe stehen. Jetzt liegt der Referree mit seiner Entscheidung daneben. Das war ein klares und auch deutlich zu hörendes Foul im Strafraum.

Besonders schmerzhaft, dass Nordhausen im Gegenzug zum 2:3 trifft, das Spiel dreht und in Führung geht. Einen Aufsetzer-Fernschuss kann unser Keeper nicht festhalten, Paul Eichel reagiert schneller als unsere gesamte Abwehr und vollendet knapp 20 Minuten vor Ultimo aus Nahdistanz. Nordhausen hat das Spiel gedreht, Nordhausen führt.

Meinungsverschiedenheiten auch, als Bastian Dräger nur gut eine Minute später äußerst unfair angegangen und mit Wucht schmerzhaft gegen die Bande gestoßen wird, was dem mehr oder weniger aufmerksamen Auge des Referees, der nur wenige Meter entfernt stand, scheinbar völlig entgeht. Wie schon kurz vor der Pause, als Philipp Rehnelt nach dem nicht geahndeten Foul ausgewechselt werden musste, muss nun auch Bastian Dräger das Spielfeld verlassen.

Aber wir haben keine Zeit uns über so etwas zu ärgern, sondern machen das bei den eigenen vergebenen große Möglichkeiten. Wie auch jetzt wieder, als nach Zuckerflanke Maximilian Kurth drei Meter zentral vor dem Tor völlig frei zum Kopfball kommt, das Leder aber nicht richtig trifft und knapp verzieht. Das war eine der vielen 100-prozentigen Chancen, die unser Team am heutigen Tage zu verzeichnen hatte, aber wie schon so oft nicht nutzen konnte. Fällt uns das abermals auf die Füße? Müssen wir jetzt eine weitere Niederlage quittieren?

Der zwischenzeitlich unter großem Applaus eingewechselte Jannik Wolff, der uns die gesamte Hinrunde aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung fehlte, sorgt gleich für Furore. Sein erster Abschluss allerdings zu zentral, so dass Hoffmann im Nordhäuser Tor keine Probleme hat den Ball sicher zu fangen.

Wir machen jetzt wieder vermehrt Druck. Wir wollen das Tor. Wir wollen unbedingt den Ausgleich. Wir geben uns noch lange nicht geschlagen. Aktuell agieren wir allerdings recht glücklos. Auf der anderen Seite darf Cedric Thrum bei einem satten Abschluss sein Können unter Beweis stellen und hält den Schuss Richtung langes Eck sicher.

Und gleich noch einmal Nordhausen. Der Abschluss aus 18 m von Kapitän Schwendt geht allerdings deutlich am Westvororte-Tor vorbei. Auf der anderen Seite ist es wieder Jannik Wolff, der die Wacker-Abwehr mit seiner Schnelligkeit vor Probleme stellt und nur per Foul gestoppt werden kann.

18 Meter. Leicht halblinks. Winefeld und Lätz stehen bereit. Unser erfahrener Defensivmann läuft an und zieht unvermittelt ab. Leicht abgefälscht jagt er den Ball mit viel Schmackes zum Ausgleich ins Netz. 3:3. 89. Minute.

Der verdiente Ausgleich eine Minute vor Ultimo. Auch, wenn der ein oder andere Spieler und/oder Zuschauer vornehmlich aufgrund der ersten Halbzeit vom 3:3 Endergebnis enttäuscht ist, war es wieder ein Akt der Moral und der Leidenschaft, dass unsere Mannen den Rückstand letztendlich noch aufgeholt haben und sich kurz vor Schluss mit einem Punkt belohnen konnten. Respekt, Jungs!

Nächste Woche wird es für das Team von Trainer Daniel Gehrt dann ganz besonders schwer. Nicht nur, dass es ins gut 200 km entfernte Eichsfeld geht und unser Team somit eine der längsten Auswärtsfahrten zu bestreiten hat, der Gastgeber vom 1.FC Eichsfeld ist aktuell Tabellendritter und somit klarer Favorit.

Nicht vergessen wollen wir auch heute den Man of the Match, der sich gestern bei den Fans wohl wieder so richtig ins Herz gespielt hat. Nach und nach kommt er nach seiner Verletzungspause immer besser ins Spiel, hat dem Gegner eine Menge Sorgen bereitet und darüber hinaus zwei ganz wichtige Tore erzielt. Danke und Glückwunsch zum Titel Man of the Match, Sascha Winefeld!

Für den Moment können wir per kleiner Kurz-Bilanz aus den letzten drei Spielen mit fünf Punkten ein doch recht positives Fazit ziehen: Unentschieden, Sieg, Unentschieden. Damit lässt sich als Aufsteiger und absoluter Underdog der Liga doch gar nicht so schlecht leben, so dass uns der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee – wie immer pünktlich um null900 – doch eigentlich richtig gut schmecken sollte.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#lvmsportpark

#fairrespektvollkämpferisch

#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones

Danke an Michael aus Nordhausen für die Fotos.

.

IMG_9759.jpg

IMG_9767.jpg

IMG_9773.jpg

3f8f3050-52ce-410f-8825-d4416e762e29.jpg

51825936-3d66-4a5d-aca0-aec03e2435ab.jpg

99bb2b89-efc2-4028-9154-b7e942a16360.jpg

98f7579b-703b-4c42-919c-f095d9fcd7e6.JPG

Screenshot

Screenshot

Adventssingen in den Westvororten

Feuerschale. Glühwein. Weihnachtslieder.

Warm anziehen und los! Wie in den Westvororten aus einer kleinen Idee vielleicht auch in diesem Jahr wieder ein urgemütliches und unvergessliches weihnachtliches Event wird. Für Jung und Alt.

Am Freitagabend, d. 28. November, also genau zwei Tage vor dem 1. Advent, wird es in unserem Dorf abermals ein etwa zweistündiges besonderes Open-Air-Erlebnis geben: Unser Adventssingen in den Westvororten.

Von „ Bald nun ist Weihnachtszeit.“ bis „Stille Nacht.“ wollen wir wie schon im vergangenen Jahr den Advent einläuten und gemeinsam mit euch und einem Chor in weihnachtlicher Atmosphäre Weihnachtslieder singen.

Wir würden uns riesig freuen, wenn unsere Idee bei euch auch in diesem Jahr wieder zahlreich Anklang findet und wir bei

> Kerzenschein

> Glühwein

> Kinderpunsch

> Lebkuchen

> Gesang und

> bei der oder anderen kleinen Überraschung

alle gemeinsam die Weihnachtszeit begrüßen.

Los geht’s um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Plätzchen und Lebkuchen für Kinder sind ebenfalls kostenlos. Glühwein gibt es für nur 2,- Euro, Kinderpunsch kostet gar nur 1,- Euro.

Ohne Worte …

Diese Veranstaltung wird präsentiert von unserem Partner Systembau Wolff.

Darf gern weitergesagt werden …

.

7f517ef9-aa13-452e-8b0d-5608233c07f5.JPG

Experten-Forum ruft nach Zugabe

Sport und gesunde Ernährung in den Westvororten

Es war ein voller Erfolg. Das Experten-Forum „Sport und gesunde Ernährung“, welches für Vereinsmitglieder des TSV am vergangenen Dienstagabend im Vereinsheim des LVM Sportpark stattfand. Fast 40 Aktive aus den unterschiedlichsten Abteilungen des Vereins lauschten den äußerst interessanten Ausführungen von Steffen Kern.

Der Diplom-Ernährungsberater und Fitness-Fachwirt Steffen Kern von Kernkraft informierte im Rahmen seiner Power-Point-Präsentation über das „Gut und Böse“ in der Beziehung zwischen Sport und Ernährung. Dabei ging er gezielt auf die Anwesenden und deren Bedürfnisse ein und beantwortete die vielen Fragen rund um`s gesunde Essen.

Fast 1 ½ Stunden informierte der Referent unsere Gymnastik-Frauen, Mitglieder der Abteilungen Zumba und Outdoor-Sport sowie Spieler der Ersten Mannschaft darüber, wie man sich auf ein Training oder einen Wettkampf vorbereitet und worauf man nach der sportlichen Aktivität achten sollte.

Alles in allem ein äußerst informativer Abend für unsere Vereinsmitglieder, der auf Grund der ersten sehr positiven Reaktionen der Teilnehmenden nach einer Zugabe ruft. Gemeinsam mit Steffen Kern will der TSV Gera-Westvororte eine nächste Runde planen, zu der es dann sicherlich auch eine Diskussionsrunde hinsichtlich der Erfahrungen gibt, die die Teilnehmer aus der vergangenen Experten-Runde mitgenommen und angewandt haben.

Auch von Seitens der Verantwortlichen des TSV nochmals ein großes Dankeschön an Steffen Kern, den wir in nicht allzu ferner Zukunft im LVM Sportpark wiedersehen werden, wenn es am 22.02.26 heißt: KäseKross.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

IMG_9671.jpg
IMG_9668.jpg
IMG_9674.jpg
IMG_9673.jpg
Screenshot

Der erste Mittwoch im Monat – der Tag der Alten Herren

Wenn sich Legenden treffen. Die 2. Auflage.

Am vergangenen Sonntagvormittag fand die zweite Auflage unseres Legendentreffens der Alten Herren statt. 25 mehr oder wenige Alte trafen sich zum Stelldichein und schwoften in alten Zeiten. Unter ihnen auch der mittlerweile über 80-jährige Joachim Posselt, die viele Jahre Trainer unserer ersten Mannschaft war.

Unter seiner Leitung schaffte der TSV 2013 erstmals den Aufstieg in die Landesklasse. An seiner Seite am Sonntag im LVM Sportpark ein anderer großer Name: Werner Schorrig. Auch er zeichnete sich viele Jahre als Trainer in den Westvororten verantwortlich.

Aktuelle und einstige Alte Herren sowie ehemalige Spieler der Ersten Mannschaft wie zum Beispiel Frank Meyer und Andreas Klöppel erinnerten sich gern an ihre aktiven Zeiten zurück und an den ein oder anderen Erfolg, die ein oder andere Niederlage oder aber auch an das ein oder andere ganz besondere Erlebnis auf oder neben dem Platz.

Dr. Michael Pannach, der in seiner „Fünffach-Funktion“ als Ehrenpräsident, als ehemaliger Vorsitzender des Vereins, als ehemaliger Keeper der Ersten Mannschaft, als Ex-Torhüter der Alten Herren und nunmehr auch als Chronist der Einladung zum Legendentreffen folgte, übergab unter großem Applaus für die immer umfassender werdende Chronik des TSV die Bände 2023/24 und 2024/25 an unseren Vorsitzenden Heiko Linke.

Bei Rostern, Steak, Kaffee und einem Bier fand das gesellige Zusammensein am frühen Nachmittag sein Ende, mit dem Versprechen der meisten Teilnehmen, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein, wenn der TSV Gera-Westvororte zum 3. Legendentreffen der Alten Herren ruft.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera
#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Unsere Alten Herren werden präsentiert von unserem Partner Elektro Wendt

.

IMG_9634.jpg
IMG_9633.jpg
IMG_9632.jpg
IMG_9636.jpg

Ex-Regionalligist im LVM Sportpark

Wacker Nordhausen kommt in die Westvororte

Am kommenden Samstag begrüßen wir in unserem LVM Sportpark keinen Geringeren als den FSV Wacker Nordhausen. Die Mannen aus Nordthüringen scheinen den Start in die Saison ein wenig verschlafen zu haben.

Wie aber auch unsere Jungs konnte die Mannschaft von Trainer Stefan Wilke am vergangenen Sonntag nach turbulenten Wochen mit Trainerwechsel und mehreren Niederlagen den ersten Dreier einfahren und kommt daher sicherlich mit breiter Brust nach Gera. Wacker ist trotz der Tabellensituation ganz klar der Favorit.

Immerhin bringt der Verein eine beeindruckende Vita mit. Von 2020 bis 2023 kickte man in der NOFV-Oberliga. Davor, von 2013 bis 2020 sieben Jahre in der Regionalliga, wo man mehrfach sogar an die Tür der Dritten Liga klopfte, ehe die Spielbetriebsgesellschaft 2020 Insolvenz anmelden musste. Glücklicher Weise konnte der mit so viel Geschichte dekorierte Verein gerettet werden.

Vor der Wende spielten die Nordthüringer viele Jahre erfolgreich in der 2. Liga der DDR und verpassten den Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Oberliga, einmal nur ganz knapp, als man es gar bis in die Aufstiegsrunde zum Oberhaus schaffte, dort aber scheiterte.

In der ewigen Tabelle der 2. Liga der DDR belegt die BSG Motor Nordhausen einen beeindruckenden 10. Platz. Im DDR-Pokalwettbewerb des FDGB-Pokals erreichten die Motor-Kicker sogar zweimal das Viertelfinale.

Einer der aus der Schule der Nordthüringer hervorgegangenen Spieler dürfte auch dem ein oder anderen Geraer bekannt sein. Marco Weißhaupt. Bevor der allerdings seine Schuhe für den 1.FC Gera 03 schnürte, machte er beim Hamburger SV in der Bundesliga Station, später in Mainz, Freiburg und bei Hansa Rostock. Insgesamt kann er auf 101 Spiele in der 1. und auf 74 Spiele in der 2. Bundesliga zurückblicken.

Nun aber beenden wir den Blick zurück und schauen wieder nach vorn. Wir freuen uns riesig, solch einen Traditionsverein in unserem Dorf empfangen zu dürfen und wünschen sowohl der Wacker-Mannschaft als auch den Fans eine gute Anreise. Schon heute begrüßen wir auch unsere Zuschauer sowie das Schiedsrichter-Kollektiv um Referee Horst Bachmann auf das Herzlichste im LVM Sportpark Saarbachtal.

Ohne Worte …

#ausgerafürgera

#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones.

.

0822c909-c611-468f-906b-9d7acbf25080.JPG

Auswärtssieg

Mit Moral und Leidenschaft zum Dreier

(02.11.2025) Mit Offensivdrang, viel Moral, dem Glück (des Tüchtigen) und einem bärenstarken Clemens Burgold im Kasten holen unsere Jungs einen nicht unverdienten Auswärtssieg in Weida. Bereits nach einer Minute das erste Lebenszeichen der Saarbach-Elf. Winefeld fasst sich aus 18 Metern ein Herz. Sein Abschluss zu zentral, aber ein erstes kleines Signal: wir stellen uns nicht hinten rein.

Kurz darauf Glück für uns, als ein Angreifer der Hausherren nach schönem Steckpass in die Tiefe völlig frei, aber im Abseits steht. Trotz der ersten zaghaften Annäherungsversuche an das gegnerische Tor noch ein vorsichtiges Abtasten. Aber schon nach wenigen Minuten nimmt das Spiel so richtig Fahrt auf – Zweikämpfe, Tempo, Leidenschaft.

Dann ein erster Aufreger. Weida spielt im Aufbau quer, Fehlpass. Klotz spritzt in der vierten Minute dazwischen, wird nur durch ein taktisches Foul kurz vor der Mittellinie gestoppt. Gelb! Und gleich klar, dass wir bissig im Spiel sind.

Anschließend kombinieren wir uns sehenswert nach vorn. Schumann findet Rehnelt, doch ein Weid’sches Bein ist dazwischen. Ecke. Die kommt gefährlich rein, Torwart Soldera unsicher, faustet zur Kerze – Seidel steigt hoch, Kopfball aus kurzer Distanz, aber knapp drüber. Da war vielleicht sogar mehr drin. Doch auch Weida ist gefährlich. Vornehmlich über die beiden starken Außen. Zwei Flanken bringen aber nichts ein. Wir pressen hoch, erzwingen Fehler, kommen aber zunächst nicht entscheidend zum Abschluss.

Der Gastgeber, von so viel Aggressivität wohl beeindruckt, wird regelrecht zu Fehlern gezwungen. Wie auch jetzt wieder, als ein Verteidiger den Ball, eigentlich ohne Not, etwas unbeholfen ins Aus schießt.

Dann das erste große Ausrufezeichen. Richter marschiert von der Mittellinie etwa 20 Meter in die gegnerische Hälfte hinein, wird nicht angegriffen und zieht aus 25 Metern einfach mal ab. Da kann sich Soldera noch so lang machen, der Ball schlägt unhaltbar im Winkel ein. 0:1. Ein Traumtor à la Tor des Monats und pure Entschlossenheit unseres abermals überragenden Kapitäns. Der ist sich heute für nichts zu schade. Der führt, der grätscht, der tackelt und der gewinnt die Zweikämpfe.

Weida wirkt geschockt, wir nutzen die Phase. Nach Ballgewinn schickt Mucki Winefeld steil – etwas zu weit, der aufmerksame Keeper fängt den Ball im letzten Moment noch ab. Kurz darauf aber wieder Alarm in der jetzt fragilen Weidaer Defensive. Hat man den TSV unterschätzt?

Wieder der bis dato Tabellenvorletzte. Ein langer Ball, ein Verteidiger verschätzt sich, Mouctar Diallo läuft nach Zuckerpass von Sascha Winefeld noch ein paar Meter alleine aufs Tor zu und jagt das Ding aus etwa acht oder 10 Metern von halbrechts eiskalt ins lange Eck. 0:2. Ein erstes ungläubiges Kopfschütteln unter den heimischen Zuschauern.

Auf der anderen Seite ist der Gastgeber nicht so effektiv wie die Scheubengrobsdorfer. Ein Drehschuss von Lehmann aus etwa 15 Metern verfehlt sein Ziel. Wahnsinn. Nach knapp einer halben Stunde steht es 0:2. Unverdient? Keineswegs! Wir sind griffig, aggressiv, präsent. Jeder geht in die Zweikämpfe, die Defensive steht sicher – Kurth und Lätz hinten drin sind kompromisslos, Dräger und Schumann machen ihren Job ebenfalls überaus gut. Die Sonderaufgaben dieser beiden und die taktische Umstellung unseres Trainers waren ein Garant dafür, dass Westvororte in Weida überraschend vorn liegt.

Die Penzel-Elf versucht sich zu befreien, kommt über die starken Graham und Peuker über die Flügel, doch Burgold ist bei einer Flanke sicher und bei einem Freistoß hellwach und lenkt den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. Klasse Reaktion unseres jungen Keepers, der erst im Laufe dieser Woche 20 Jahre alt geworden ist und dem wir auf diesem Wege nachträglich nochmals recht herzlich gratulieren.

Kurz darauf die nächste Glanztat. Ecke Weida, Kopfball aus kurzer Distanz. Burgold pariert stark. Dann wieder Westvororte im Vorwärtsgang. Kilian Seidel mit Traumpass auf Mouctar Diallo. Der läuft Dörlitz davon, verpasst aber knapp das 0:3, der Ball streicht um Millimeter am langen Pfosten vorbei. 

Weida verstärkt die Körpersprache. Wir halten weiter dagegen, stehen kompakt, lassen kaum etwas zu. Weida probiert es mit langen Bällen und Flanken. Aber all das ist sichere Beutel unserer gut gestaffelten Abwehr.

So um die 35., 40. Minute werden die Gelb-Schwarzen so langsam etwas nervös. Aktuell gelingt beim Favoriten wenig. Ein Fehlpass. Eine abgerutschte Flanke. Ein gereizter Spruch zum Mitspieler. Nach vorn setzen weiterhin wir die größeren Akzente. Jetzt ist es wieder Mouctar Diallo, der von rechts seinen Gegenspieler abermals überläuft und aufs Tor zusteuert. Er übersieht leider den in der Mitte völlig freistehenden Klotz und scheitert mit seinem Abschluss am starken Soldera.

Keine Chance hat dieser, als Sekunden vor dem Pausenpfiff, nach einer Ecke von Sascha Winefeld Maximilian Kurth am langen Pfosten höher springt es sein persönlicher Bewacher und das Spielgerät per Kopf zum 0:3 in die Maschen setzt. Spätestens jetzt reiben sich alle Weid’schen verwundert die Augen, führt der krasse Außenseiter aus den Westvororten auf dem Roten Hügel zur Pause doch unerwartet deutlich.

Unser Pressing und unser hohes Anlaufen kosten natürlich auch viel Kraft. Hoffentlich fällt uns das zum Ende des Spieles nicht auf die Füße. Jetzt ist aber erst einmal Pause. Die knapp 50 Gästefans unter den 200 Zuschauern äußerst zufrieden.

Freuen wir uns aber noch nicht zu früh. Zweite Halbzeit, Weida kommt wütend aus der Kabine. Und gibt gleich Gas. Abschluss aus Nahdistanz – Burgold stark im kurzen Eck. Der Junge bleibt eiskalt. Kurz darauf wieder Alarm in unserem Strafraum. Ein abgefälschter Schuss, aber Burgold erneut auf dem Posten.

Dann Riesenglück für die Unseren. Der sonst so treffsichere und routinierte Christopher Lehmann, der auch schon bei Wismut Gera, dem ZFC Meuselwitz und vielen weiteren namenhaften Vereinen in Ober- und Regionalliga unter Vertrag stand, jagt den Ball aus drei Metern Entfernung, völlig freistehend, über den Querbalken ins Aus. Den macht der sonst blind. Glück für uns. Durchatmen. Diese für uns gefährliche Phase, so 10 Minuten nach der Pause, haben wir erst einmal gut überstanden.

Dann wieder Westvororte. 60. Minute. Konter. Winefeld läuft allein aufs Tor zu, scheitert aber an Lucas Soldera. Im Nachschuss Mouctar Diallo, aber wieder bleibt der talentierte, erst 20-jährige starke Weidaer Keeper Sieger.

Jetzt hätten wir, so gut eine halbe Stunde vor Ultimo, den Sack eigentlich zumachen können. Aber es kommt anders. Bitter für uns. Im Mittelfeld übersieht der sonst sehr gute Schiedsrichter zwei klare Foulspiele, unter anderem einen schmerzhaften Stempel gegen Maximilian Kurth, was sogar den Weidaer Zuschauern aufgefallen ist. Der Gastgeber spielt sich so geschickt durch unsere Reihen und der starke Oliver Peuker kommt aus Nahdistanz zum Abschluss. Nur noch 1:3.

Wir fighten weiter, holen jetzt innerhalb von zwei Minuten Ecke um Ecke. Nach Richter-Flanke kommt Kurth zum Kopfball. Vorbei. Dann können wir die drei-Tore-Führung eigentlich zurückholen. In Überzahl steuern wir zu dritt nach offensivem Ballgewinn auf den gegnerischen Kasten zu.

Mouctar Diallo legt quer, aber Sascha Winefeld scheitert völlig freistehend am abermals überragend reagierenden Ex-Wismut-Keeper Soldera, der mit dieser Parade sein großes Potenzial erneut unter Beweis stellt. Vielleicht hätte unsere Nummer #8 den Ball dem hinter ihm noch besser postierten Klotz überlassen sollen. Sei’s drum. Wir haben gar keine Zeit, um uns aufzuregen, denn schon im Gegenzug schlägt Weida in der 64. Minute abermals eiskalt zu.

Der erst eine Minute vorher eingewechselte Stadtrodaer Neuzugang Simon Fuchs verkürzt auf 2:3. Innerhalb von nur drei Minuten ist unsere komfortable Führung futsch. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Geht das jetzt doch noch nach hinten los?

Der große Favorit aus Weida hat jetzt das Momentum auf seiner Seite. Und immerhin sind noch gut 20 Minuten zu spielen. Wieder lassen wir richtig gute Chancen liegen. Wieder vergeben wir hochkarätige Möglichkeiten, was uns im Laufe der Saison schon mehrfach auf die Füße gefallen ist. Und heute?

Mucki muss jetzt leicht angeschlagen raus. Der kann nicht mehr. Der ist richtig viel gelaufen, der hat ein riesen Spiel gemacht. Und wird mit verdientem Applaus verabschiedet. Kurz darauf ist auch für unseren ersten 19-jährigen JFC-Neuzugang Kilian Seidel Schluss, der ebenfalls eine richtig gute Party gespielt hat.

Mit Ben Leonhardt und Leonardo Castro da Silva, später noch mit Benjamin Bohm und Konrad Szydlo bringt unser Trainer frische Kräfte. Das ist auch nötig und wichtig. Denn Weida drückt. Ecke um Ecke, Abschluss auf Abschluss. Einmal Pfosten, einmal Latte. Glück für uns. Das Glück des Tüchtigen.

Zwischenzeitlich können wir immer mal wieder für ein wenig Entlastung sorgen. Das aufgerückte Weida kann diese teilweise nur unfair unterbinden. Ein taktisches Foul an Rehnelt und ein äußerst grobes Einsteigen gegen Tim Richter lassen dem Schiedsrichter keine andere Chance, als zweimal eine Verwarnung anzuzeigen. Im Wettkampf um den gelben Karton gewinnt Weida am Ende 4:3.

Jetzt, so 10 Minuten vor Ultimo, ein regelrechtes Powerplay der Hausherren. Burgold pariert erneut sensationell, lenkt einen Fernschuss mit den Fingerspitzen ans Aluminium und zur Ecke. Die letzten Minuten sind eine regelrechte Abwehrschlacht. Aber jeder kämpft, jeder wirft sich rein. 88. Minute. Schumann kratzt das Leder mit letztem Einsatz von der Linie. Stark, Lenny!

Der Schiedsrichter lässt fünf Minuten nachspielen. Nochmals zwei Ecken für das Team von Trainer Hendrik Penzel, der zwischenzeitlich selbst Gelb kassiert hat. Abermals wächst Keeper Burgold über sich hinaus und wird zum Turm in der Schlacht. Weida versucht alles. Schuss. Kopfball. Fallrückzieher. Aber auch der findet sein Ziel nicht. Auch alles andere wird von unserer vielbeinigen, aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr resolut verteidigt.

Dann ist Schluss. Grenzenloser Jubel auf und neben dem Feld bei den Weiß-Blauen. Mit Mut, Moral und Leidenschaft holen wir die drei Punkte. In Weida! Und das nicht unverdient.

Eine kämpferische Gesamtleistung, eine Mannschaft, die diese Namen wirklich verdient, die Null zur Pause, ein Tor des Monats von Tim Richter und einem von unseren Fans der Saarbach-Chaoten gewählten Man of the Match, der sich diesen Titel – zum zweiten Mal in Folge (!) redlich verdient hat. Der junge Clemens Burgold in seinem erst zweiten Verbandsligaspiel – sicher, aufmersam, nervenstark.

So kann’s weitergehen. Auf geht’s, Westvororte! Lasst euch jetzt erst einmal alle den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee schmecken. Mit Hilfe von KI, der wir allerdings noch ein bisschen auf die Sprünge helfen mussten, gibt es Kaffee und Spielbericht heute schon null800.

Denn unsere Redaktion macht sich jetzt schnell auf den Weg zum Legenden-Treffen der Alten Herren in der LVM Sportpark, um zu erfahren, welche besonderen Geschichten uns die Alten zu erzählen haben. Die Geschichte, die uns die Jungen gestern aus Weida mitgebracht haben, macht uns zumindest sehr stolz.

Und wir hoffen, dass unsere jungen Wilden gestern gemeinsam mit der SG JFC/2. Mannschaft und der U19 unseres Kooperationspartners JFC Gera einen feucht-fröhlichen Mannschaftsabend gefeiert haben.

Ohne Worte …

#stolzkenntkeineliga

#fairrespektvollkämpferisch

#ausgerafürgera

#westvororte

#teamgeist

#trotzalledem

.
IMG_9609.jpg

Spannender November

Ein Dorf auf Achse

Kaum ist der Oktober und das rauschende Oktoberfest vom vergangenen Donnerstag lebendige Geschichte, stehen die nächsten Feierlichkeiten in den Westvororten an.

Los geht es bereits morgen, Sonntag früh um zehn mit dem 2. Legenden-Treffen der Alten Herren, ehe kommenden Dienstag das von unseren Vereinsmitgliedern mit Spannung erwartete Experten-Forum „Sport und gesunde Ernährung“ mit Steffen Kern stattfindet.

Damit nicht genug, lädt die evangelische Kirchgemeinde Frankenthal am Samstag, d. 08. November zur Hubertus-Messe. Und kaum ist eine weitere knappe Woche vergangen, steht am Freitag, d. 14. November der Martinsumzug im Kalender.

Last but not least am Freitag vor dem ersten Advent unser Adventssingen, zu dem wir bei freiem Eintritt von Jung bis Alt alle Bewohner der Westvororte, der umliegenden Dörfer, Gemeinden und der Stadt Gera einladen, mit unserem Chor gemeinsam Weihnachtslieder zu singen, um uns so langsam auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen.

Auf unseren Fotos noch einmal alle Termine auf einen Blick:

Ohne Worte …

#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

Screenshot

Screenshot

Screenshot

a2799175-e45e-4a64-baf4-4b96548696ba.jpg

Screenshot

Chat auf WhatsApp