Hochmotiviert traten unsere Mannen gestern Früh um 10:30 Uhr mit zwei Kleinbussen und einem PKW den Weg ins knapp 200 km entfernte Eichsfeld an. Gut gelaunt alle auch noch kurz vor Eisenach zur Pause mit reichlich Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Wirtsleute Hanne und Jörg, die diese Auswärtsfahrt hinsichtlich der Verpflegung unserer Jungs bestens und mit viel Liebe vorbereitet haben.
Aber schon knapp hinter Eisenach nach und nach immer mehr fragende Gesichter, musste man aufgrund des Wetters so langsam schlimmes ahnen, denn überraschend fuhren die beiden Busse unserer Mannschaft mitten in den Nebel hinein, der von Minute zu Minute dichter wurde.
Der Nebel löste sich auch bis zum Zielort nicht auf. Während der Zeit, als unsere Jungs auf die Zuweisung einer Kabine warten mussten, die ersten kritischen Fragen und aufregenden Diskussionen.
Kann man bei diesem Wetter Fußballspielen? Nun gut, der neue Kunstrasen des 1.FC Eichsfeld sollte nicht das Problem sein. Der Nebel aber, der immer dichter wurde, könnte zum Verhängnis werden.
Lange berieten sich beide Mannschaften und der Schiedsrichter, ehe dieser nach bestem Wissen und Gewissen und mehrmaligem Verschieben seiner Entscheidung den Trainern offiziell mitteilte, dass er nicht anpfeifen wird. Auch ein Versuch, mit Flutlicht bessere Bedingungen zu erzielen, scheiterte.
Konnte man von der Mittellinie aus beide 11-Meter-Punkte noch halbwegs erkennen, war die Gicht zwischen den Strafräumen so stark, dass man die sich gegenüberliegenden Tore nur erahnen konnte.
Beide Mannschaften, die sich schon seit geraumer Zeit erwärmten, verschwanden kurzerhand in ihren Kabinen, nicht ohne dass die Spieler beider Mannschaften diese Schiedsrichter-Entscheidung unterschiedlich interpretierten.
Letztendlich waren die Argumente des Unparteiischen, dass er Detail-Entscheidungen aus etwas größerer Entfernung nicht regelkonform hätte treffen können und dass der Linienrichter kaum bis zur gegenüberliegenden Seitenlinie schauen konnte, um ein eventuelles Abseits richtig zu erkennen, aber nachvollziehbar.
Besonders bitter diese Entscheidung für unsere Mannschaft und die Fans, die nun unverrichteter Dinge wieder die weite Heimreise antreten mussten und nun darauf warten, dass der Thüringer Fußballverband den Termin für die Neuauflage bestätigt. Aktuell geht man vom 13.12.2025 aus. Abermals geht es dann ins Eisfeld. Abermals entstehen enorme Kosten.
Den unerwartet freien Nachmittag nutzten Fans, Betreuer, Vertreter des Vorstandes und unsere Spieler kurzerhand gemeinsam für eine teambildende Maßnahme und kehrten alle gemeinsam in der Trattotia Toskana im Ratskeller der nahegelegenen idyllisch anmutenden Fachwerkstadt Treffurt an der Werra ein.
Nach leckerem Essen, vielen guten Gesprächen und angenehmer Atmosphäre setzte man gegen 17:00 Uhr die Heimreise gemeinsam fort und war etwa zwei Stunden später wieder gut im LVM Sportpark in den Westvororte angekommen.
Sobald uns genaue Informationen zur Neuauflage dieses Spieles vorliegen, informieren wir natürlich umgehend. Für den Moment lassen wir uns aber wie immer pünktlich um null800 den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee trotz des unglücklichen Nebelschicksales unserer Mannschaft gut schmecken und wünschen euch allen ein angenehmes und erholsames Restrestwochenende.
Unsere Redaktion macht sich jetzt schnell auf den Weg nach Scheubengrobsdorf zur ersten großen Besprechung hinsichtlich des KäseKross, der am Sonntag, d. 22.02.2026 stattfindet und in unserem LVM Sportpark startet und endet. Mal sehen, ob wir schon die ein oder andere Neuigkeit in Erfahrung bringen können. Wir informieren euch dann zeitnah.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
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#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Am Mittwochabend übergaben Team-Manager Marcus Schneider und Vorstandsmitglied Maximilian Kurth Derby-Freikarten, mit denen die A-Junioren Mannschaft des Trainergespannes Lukas Kokott und Philipp Schlebe zum Derby gegen die BSG Wismut Gera eingeladen wurde.
Vor dem Training besuchten die beiden Vertreter des TSV Gera-Westvororte die JFC U19 beim Training und luden das Team für kommenden Samstag offiziell zum Derby gegen die BSG Wismut Gera ein. Die Freude beim ältesten Nachwuchsjahrgang unseres Kooperationspartners war entsprechend groß.
Im Rahmen unserer Kooperation ist dieses Treffen ein weiterer kleiner Schritt zur Festigung der Zusammenarbeit mit dem JFC Gera und eine Investition in die Zukunft. Auch wir freuen uns auf den Besuch der A-Junioren und sagen schon heute recht herzlich willkommen im LVM Sportpark Saarbachtal.
Eine der längsten Auswärtsfahrten wartet am kommenden Samstag auf unsere Mannschaft. Es geht nach Dingelstädt/Struth ins Eichsfeld zum 1.FC. Laut Routenplan liegen pro Strecke gut 220 KM vor unserem Team.
Beizeiten geht es also mit frisch belegten Brötchen und viel Kaffee im Gepäck in Gera los, um pünktlich eineinhalb bis zwei Stunden vor dem für 14:30 Uhr geplanten Anstoß vor Ort zu sein. Dort ist man beim aktuell Tabellendritten zu Gast, der unseren Jungs garantiert nichts schenken wird.
Mit 23 Punkten aus 11 Spielen rangiert das Team von Trainer Dennis Erkner nur ganz knapp hinter der Spitze und will den Abstand nach ganz oben keinesfalls größer werden lassen.
Aber auch das Team von Kapitän Tim Richter fährt nicht ganz hoffnungslos in die Ferne, wohlwissend das man auf dem Kunstrasenplatz in Struth klarer Außenseiter ist. Aber vielleicht liegt uns diese Rolle ja?!
Unsere Redaktion drückt den Jungs wie immer ganz fest die Daumen, wird die Mannschaft begleiten und Euch sowohl von der langen Fahrt als auch vom Spiel aus dem Eichsfeld in unserem WhatsApp-Kanal immer mal wieder live die aktuellsten Informationen zukommen lassen.
Ohne Worte …
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Man steht sich sehr nah. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Firma Heilmann unseren TSV. Aber der Dachdeckerbetrieb aus Niederndorf bei Gera ist nicht nur Sponsor. Inhaber Frank Heilmann und Frau Heike sind Stammgäste bei fast allen Heimspielen unserer Ersten Mannschaft. Und Junior-Chef Martin kickte viele Jahre selbst für die Scheubengrobsdorfer und gehörte zum Team, welches 2013 erstmals in die Landesklasse aufstieg und das Double gewann.
Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit sponsorte nun die Firma Heilmann unserem Verbandsliga-Team neue Aufwärm- und Halbzeit-Pullover, auf deren Brust unsere Spieler nun das Logo der Firma Heilmann durch ganz Thüringen tragen.
Auf diesem Wege möchte sich der TSV Gera-Westvororte nochmals recht herzlich beim Familienbetrieb aus Niederndorf für die großzügige Unterstützung bedanken. Danke sagen wir auch unserem Partner ad hoc für die schnelle Lieferung und das Beflocken der Pullover, so dass diese unseren Spielern rechtzeitig zur kalten Jahreszeit wärmend zur Verfügung stehen.
Bereits am vergangenen Samstag, zum Spiel gegen den FSV Wacker Nordhausen, trugen unsere Kicker die neuen Oberteile erstmals, bedankten sich persönlich bei Heike und Frank Heilmann und überreichten einen exklusiven „Danke-Partner-Schal“.
Auch wir sagen Danke. Wir freuen uns auf eine weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen Familie Heilmann alles erdenklich Gute, vor allem natürlich viel Gesundheit. Auf bald wieder im LVM Sportpark.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera #dachdeckerheilmann #westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Die etwas in die Jahre gekommene und antiquierte Schwarz-Weiß-Technik in unserem Sportbüro hat ausgedient. Für die vielen vielen Jahre, in der sie uns treue Dienste erwiesen hat, sagen wir an dieser Stelle nochmals Danke.
Per heute wurde sie erlöst und ersetzt und darf in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Drucken, Scannen und Kopieren ist ab sofort in einer ganz neuen Qualität, in Farbe, klar und deutlich, möglich.
Dem großzügigen Sponsor, der nicht genannt werden möchte, sagen wir auf diesem Wege – über unseren persönlichen Besuch und die Übergabe eines „Danke-Partner-Schals“ hinaus – nochmals recht herzlich Dankschön.
Bedanken wollen wir uns auch bei der Geraer Firma Büroteam Gera Wildt GmbH für das äußerst faire Angebot, die prompte Lieferung und die kostenlose Installation unseres neuen Multi-Funktions-Gerätes. Unser Vorsitzender Heiko Linke übergab heute Abend an Herrn Födisch vom Büro-Team einen „Danke-Partner-Schal“.
(11.11.2025) Zum elften Male in diesem Jahr tagte unser Vorstand. Planmäßig wieder am ersten Freitag im Monat. Zu Gast diesmal eine im Verein noch wenig bekannte junge Frau, die sich schon vor einigen Wochen angeboten hatte im Ehrenamt für unseren Verein tätig zu sein und unserem Gremium ein interessantes Konzept vorlegte.
Inhaltlich geht es um Bewegung, Tanzen und Aerobic. Die Namenssuche der potentiellen neuen Sportgruppe läuft. Selbst ausgebildet als Trainerin mit verschiedenen Zertifikaten würde Christina Hettinger gemeinsam mit unserem Vorstand gern diese neue Sportgruppe ins Leben rufen. Da ist unser Gremium natürlich nicht abgeneigt, hat konzeptionelle Fragen angesprochen und erste Ideen auf den Weg gebracht. Wie sich diese in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt, wissen wir heute noch nicht, gehen diese spannende Aufgabe aber gemeinsam gern an.
Wer von Euch also Interesse hat sich in einer Gruppe Gleichgesinnter gemeinsam unter professioneller Anleitung fit zu halten, meldet sich einfach per Mail unter info@westvororte.de Aber auch jede und jeder Interessierte, der sich im Verein engagieren oder Sport trieben will, ist in all unseren anderen Sportgruppen herzlich willkommen.
Auf unseren Social-Media-Plattformen werden wir dranbleiben und informieren, wie sich diese Idee entwickelt. Apropos entwickeln. Das macht auch unser Vereinsleben. Gehören das überaus stimmungsvolle und ausverkaufte Oktoberfest, das Legenden-Treffen der Alten Herren und das gut besuchte Experten-Forum „Sport und gesunde Ernährung“ schon wieder der Vergangenheit an, warten auf unsere Vereinsmitglieder bereits die nächsten Veranstaltungen.
So am 28.11.2025 unser Adventssingen und am 13.12.2025 die große Vereinsweihnachtsfeier mit einer kulinarischen Überraschung. Über den Jahreswechsel hinaus ist auch der KäseKross am 22.02.2026 schon allgegenwärtig. Diesbezüglich findet am kommenden Sonntag im LVM Sportpark eine konstituierende Beratung statt. Das Jahresende hat aber auch sportlich noch eine Menge zu bieten. So zum Beispiel das mit Spannung erwartete Derby mit unseren Stadtrivalen von der BSG Wismut Gera am 22.11.2025.
Dahingehend tauschte man sich bereits zu Sicherheitsberatung vor wenigen Wochen mit Vertretern der BSG Wismut, mit den Verantwortlichen der beiden Sicherheitsunternehmen Alpha und SUP, sowie der Polizei vor Ort und mit dem Thüringer Fußball Verband mehrfach telefonisch aus, um die höchstmögliche Sicherheit für alle Zuschauer zu gewährleisten. Die Auflagen, die zu erfüllen sind, um dies zu realisieren, sind umfangreich, aber mit den vielen fleißigen und ehrenamtlichen Helfern in unserem Verein sicherlich vollumfänglich umzusetzen. Hierzu informieren wir in Kürze im Rahmen der Spielvorschau noch ausführlich.
Aber zurück zu den weiteren Inhalten der Vorstandssitzung. Wie immer kamen die wirtschaftliche und sportliche Situation unter die Lupe. In beiden Fällen zeigte man sich abermals zufrieden, auch wenn das dem ein oder anderen auf Grund der Tabellensituation unlogisch erscheint. Ein erster Sieg in Weida, gerahmt von zwei Unentschieden aus den letzten drei Spielen und eine Trainingsbeteiligung mit im Schnitt 17 (!) Spielern lassen uns als Aufsteiger und Underdog der Liga weiterhin positiv nach vorn schauen.
Dabei liegt der Focus unabhängig von Ligazugehörigkeit und Tabellensituation weiterhin auf einem nachhaltigen Weg mit vornehmlich jungen und aus der engeren Region stammenden Spielern.
Es geht bei der Kaderplanung und -zusammenstellung nicht um eine höherklassige Herkunft, sondern um eine solide fußballerische Ausbildung, um sozialen Umgang und primär um Wille und Leidenschaft und darum, alles für den Verein zu geben.
Wir wollen und werden den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit unseren Partnern fortsetzen und den eigenen langfristig angelegten Kurs nicht aus den Augen verlieren. Dieser Prozess ist zwar erfolgsorientiert, aber nicht an eine Liga gekoppelt. Der Fußball in den Westvororten und besonders der Vereinssport beim TSV sind in erster Linie Familie und Erlebnis.
In der Folge der Beratung vom 07.11.2025 kamen die weiteren Abteilungen unseres Vereines „zu Wort“. Zur Weinachtfeier unserer Gymnastik-Frauen wird es eine weihnachtliche Überraschung geben, denn die von der EMPATICA-Stiftung übergebenen Spende wurde rechtzeitig in die Wunsch-Trainingsgeräte unserer Damen eingetaucht. Lassen wir uns also überraschen, was der Santa Claus bringt …
Auch bei unseren Outdoor-Frauen wird er anklopfen. Die Sportlerinnen und Sportler um Trainerin Juliane Daum werden zeitnah mit einem einheitlichen Outfit ausgestattet und dürfen dann auch ihr eigenes Gruppen-Logo präsentieren.
Aber es gab auch nachdenkliche Momente. So ist man weiterhin händeringend auf der Suche nach Übungsleitern im Kinder- und Nachwuchsbereich. Wer sich von Euch also vorstellen kann, Kinder und Jugendliche zu betreuen und zu trainieren, ist herzlichst willkommen. Wenn Du mehr über unseren Nachwuchssport erfahren möchtest, kontaktiere uns unter info@westvororte.de. Wir setzen uns umgehend mit Dir in Verbindung.
Wir hoffen, dass wir Euch wieder allumfänglich über die Arbeit unseres Gremiums informiert haben und freuen uns über Euer Feedback, Eure Kritik und Eure Anregungen.
Ohne Worte …
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#westvororte … wo freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Schon heute sagen wir dem Team und allen Fans der BSG Wismut Gera, allen neutralen Interessierten und natürlich auch unseren Zuschauern im LVM Sportpark recht herzlich willkommen.
Am Samstag, d. 22.11.2025 ist nach langer Zeit wieder einmal Derby. Dazu einige wichtige Informationen:
Spieltag: Samstag, 22.11.2025 Anstoß: 14:00 Uhr Einlass: ab 12:30 Uhr
Eingang für unsere Gästefans: Hinterer Eingang, großes Tor Eingang für Heimfans: Vorderer Eingang, kleines Tor
Eintrittspreise im VVK: 8,- Euro Eintrittspreis Tageskasse: 8,- Euro / Ermäßigt: 4,-
Das Parken auf dem Sportplatzgelände des LVM Sportpark ist am Spieltag nicht möglich. Die Zufahrt Sportplatzgelände/Weidicht ist für Rettungsfahrzeuge und Ordnungskräfte freizuhalten. Auf Grund der eingeschränkten Parkplatzsituation im gesamten Einzugsgebiet Scheubengrobsdorf empfehlen wir die An- und Abreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Achtung!!! Das Abbrennen von Pyrotechnik u.ä. ist beim Fußball in Deutschland und generell in europäischen Stadien prinzipiell verboten. Der Verstoß kann als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld oder sogar als Straftat geahndet werden. Bei Gefährdung anderer Menschen kann es sowohl als gefährliche Körperverletzung nach dem Strafgesetzbuch, als Sachbeschädigung oder als Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz verfolgt werden.
Weitere Infos zum Spiel folgen … Wir freuen uns auf ein spannendes und faires Match!
Kartenvorverkauf am Dienstag, d. 11.11.2025 von 17:00 bis 19:00 Uhr im LVM Sportpark
Ohne Worte …
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Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones.
Guten Morgen, Westvororte! Wenn man bis zur Schlussminute in Rückstand liegt und doch noch das 3:3 erzielt, ist das in unseren Augen ein (Plus) Punkt der Moral und man könnte mit dem Unentschieden durchaus zufrieden sein. Legt man allerdings die ersten 45 Minuten und die vielen vielen Möglichkeiten auch darüber hinaus zu Grunde, ist es ein Punktverlust, hätte man zur Pause doch klar und deutlich führen müssen.
Ehe wir aber im Detail auf das gestrige Spiel eingehen, lassen wir heute ausnahmsweise kurz unseren Vorsitzenden Heiko Linke zu Wort kommen, der uns bat, ein Dankeschön zu veröffentlichen. Das machen wir doch gern.
„Ein großes Dankeschön an alle, die gestern und heute zum fairen und sportlichen Gelingen eines mit Spannung erwarteten Risiko-Spieles beigetragen haben.
Ich bin sehr stolz auf den gesamten Verein. Auf unsere Spieler und auf alle Vereinsmitglieder, die Freitag beim Aufbau und Samstag bei der Vorbereitung und Durchführung des Spieles so zahlreich geholfen und uneigennützig unterstützt haben. Schön zu wissen, dass wir so eine breite Basis im Verein und auch im ganzen Dorf haben.
Ein Dankeschön geht aber auch an die Vertreter der Polizei, die Verantwortlichen des FSV Wacker Nordhausen für die freundschaftliche Kommunikation im Vorfeld des Spieles und an die etwa 50 mitgereisten Wacker-Fans für deren fairen Support.“
Nun aber zum Spiel. Die erste Halbzeit gehört dem TSV. Chance auf Chance und ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld prägten die ersten 45 Minuten. Felix Hoffmann im Kasten der Gäste stand schon zu Beginn vermehrt im Mittelpunkt, denn Westvororte beginnt wie die Feuerwehr.
Erste Minute, erste Möglichkeit. Der schelle Mouctar Diallo setzt sich über Rechtsaußen gut durch, passt zurück auf Kilian Seidel, der leicht in Rücklage das Leder aus guter Position allerdings über dem Tor positioniert.
Zweite Minute, zweite Möglichkeit. Markus Klotz verlängert den Ball, den Philipp Rehnelt allerdings zu zentral setzt, so dass der gegnerische Keeper keine Probleme hat.
Dann treibt Richter das Spielgerät in der siebten Minute durch’s Mittelfeld. Zieht er gleich wieder ab? Genauso wie vor einer Woche in Weida? Nein, er passt überlegt und flach auf Winefeld. Der dreht sich noch um seinen Gegenspieler, zieht aus etwa 16 Metern satt ab und jagt den Ball ins lange Eck. Tooooor! Das frühe 1:0.
Nur eine Minute später brennt es schon wieder lichterloh im Nordhäuser Strafraum. Viele Füße und eine aufopferungsvoll kämpfende Wacker-Defensive können zweimal kurz nacheinander einen Einschlag verhindern.
Nach Foul an Schumann an der Eckfahne dann Freistoß für den TSV. Winefeld zirkelt das Leder Richtung langen Pfosten, verfehlt das Tor aber knapp. Wir sind gut im Spiel. Wir bestimmen die Begegnung.
Nach gut einer Viertelstunde dann die erste wirklich gefährliche Torannäherung unserer Gäste. Der Freistoß von halbrechts aber wenig gefährlich und leichte Beute für Cedric Thrum, der nach seiner Rotsperre heute wieder zwischen den Pfosten stand.
Dann Doppel-Chance für die Unseren. Super Pass von Kilian Seidel auf Mouctar Diallo. Der lässt seinen Gegenspieler ins Leere laufen, schließt vom Fünf-Meterraum-Eck sofort ab und zwingt Keeper Hoffmann zu einer Glanzparade. Den Nachschuss setzt Sascha Winefeld knapp neben den Kasten. Und gleich noch einmal Winefeld. Sein Freistoß von Linksaußen kommt zwar sehr zentral, aber der Nordhäuser Keeper geht auf Nummer sicher und boxt das Leder über die Latte zur Ecke, die dann leider nichts einbringt.
Westvororte am Drücker und die bessere Mannschaft. Mehr Spielanteile und mehr Chancen auf der Habenseite der Weiß-Blauen. Unsere Gäste suchen noch nach dem richtigen Mittel. Kaum haben wir uns nach gut 25 Minuten diese Notizen gemacht, steht es auch schon 1:1.
Da haben wir uns jetzt auf über Rechtsaußen zu leicht vernaschen lassen, so dass Alexander Ludwig keine Probleme hat, mit der ersten richtig guten Möglichkeit den Rückpass von der Grundlinie freistehend zum Ausgleich zu verwerten.
Wir müssen uns kurz schütteln, sind aber sofort wieder da und weiterhin das tonangebende Team. Das beweisen wir in der 35. Minute, als Philipp Rehnelt überlegt auf Sascha Winefeld passt, der auf Höhe des Elfmeterpunkt von zwei Gegnern von hinten nur äußerst unfair gestoppt werden kann, so dass dem bis dato fehlerfreien Schiedsrichter Horst Bachmann nichts anderes übrig bleibt, als auf den Punkt zu zeigen.
Sascha Winefeld selbst schnappt sich selbstbewusst den Ball und jagt ihn zur erneuten Führung in die Maschen. 2:1 für Westvororte. Ein satter Abschluss von Mouctar Diallo kurz danach wird von der vielbeinigen Abwehr der Gäste zur Ecke abgewehrt. Warum der Schiedsrichter aber auf Abstoß entscheidet, bleibt wohl sein Geheimnis.
Egal. Weiter Westvororte. Wir spielen uns wunderschön über die rechte Seite in den Strafraum. Der Abschluss aber zu schwach, der Keeper kann den Ball entschärfen. Dann Gelb für Philipp Rehnelt. Gelb auch für den Trainer unserer Gäste.
Kurz darauf ein Foul an Tim Richter, der heut wieder im Mittelfeld die Fäden ziehen durfte und etwa 25 Meter vor dem Kasten von den Beinen geholt wird. Der Freistoß, den unserer Kapitän selbst ausführt, verfehlt sein Ziel diesmal allerdings deutlich.
Dann Elfmeter auf der anderen Seite. Das ging jetzt richtig schnell. Wir verlieren den Ball im Mittelfeld, verlieren dann das Laufduell und Cedric Thrum erwischt den Gegenspieler wohl mit den Fingerspitzen am Fuß, so dass dieser zu Fall kommt. Wir können bei der Diskussion über die Richtigkeit der Entscheidung leider nicht mitreden, stehen wir doch zu weit vom Tatort entfernt.
Kapitän Felix Schwert schnappt sich das Leder, läuft an und scheitert an unserem Keeper, der den Ball stark aus dem rechten Eck hechtet.
Auf der anderen Seite bleibt der Pfiff aus, obwohl Philipp Rehnelt im Strafraum äußerst unfair zu Fall gebracht wird und so unglücklich stürzt, dass er nicht weiterspielen kann. Seine Schulterverletzung war so schmerzhaft, dass er mit dem Krankenwagen ins Klinikum gefahren werden musste, um sich untersuchen zu lassen.
Glücklicherweise konnte er nach dem Röntgen noch am Samstagabend das Krankenhaus wieder verlassen. Obwohl nichts gebrochen und gerissen ist, wird er unserem Trainer die nächsten ein oder zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Auf diesem Wege aber schon jetzt gute Besserung und schnelle Genesung. Komm bald zurück, Pipo!
Dann ist in einem insgesamt recht fairen Fußballspiel vor 220 (!) Zuschauern Pause. Jetzt können und müssen alle erst einmal durchatmen. Eine intensive erste Halbzeit ist vorüber. Wir führen. Knapp, aber verdient. Auch wenn Nordhausen die letzte große Möglichkeit für sich verbuchen konnte, hätten unsere Jungs längst mit zwei oder drei Toren führen können, gar müssen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte agieren unsere Jungs unverständlicherweise nervös und beginnen mit einem unkontrollierten Rückpass auf den Gegner. Der schließt von der Strafraumgrenze sofort ab, verzieht aber glücklicherweise um einiges. Dann wird es schon wieder gefährlich. Ecke für die Gäste. Aber Cedric Thrum ist trotz Bedrängnis mit der Faust da und kann klären. Aber die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehören dem FSV.
Dann setzen wir uns wieder einmal richtig schön durch. Super Pass auf Winefeld, der noch einen Gegenspieler alt aussehen lässt und aus etwa sieben oder acht Metern völlig frei zum Abschluss kommt, aber leider nur den Querbalken trifft. Das war sie, die nächste große 100-prozentige Möglichkeit die Führung auszubauen.
Jetzt geht es hin und her. Es entwickelt sich ein packendes und intensives Fußballspiel. Auf der anderen Seite können wir in höchster Not klären. Hätten wir unsere Führung soeben noch ausbauen können, ist Nordhausen jetzt dem Ausgleich nahe.
Zwei Ecken in Folge. Ein kleines Powerplay der Nordthüringer. Dann aber wieder die Scheubengrobsdorfer. Der heute weiter verbesserte und sehr agile Winefeld läuft – von nur noch einem Gegenspieler begleitet – mit Ball von der Mittellinie aus auf den gegnerischen Torwart zu. Der Abschluss kann von seinem Gegenspieler gerade noch so zur Ecke geklärt werden.
Diese wird abgeschlossen mit einem Fernschuss von Richter, der aber etwa ein Meter am linken Pfosten vorbeigeht. Das Spiel wird offener. Kaum hatten wir wieder zwei gute Möglichkeiten, dringt Nordhausen über links in unseren Strafraum ein. Ohne große Gegenwehr kann abermals Alexander Ludwig von halblinks auf Höhe der Strafraumgrenze mit überlegtem Abschluss ins lange Eck vollenden und trifft wiederholt zum Ausgleich. 2:2 in der 63. Minute. Ärgerlich, hatten wir doch in den Minuten davor mehrfach die Chance unserer Führung auszubauen.
Dann ein weiterer Millimetergenauer Abschlag vom Torhüter Cedric Thrum über 40 Meter direkt in den Lauf von Winefeld. Der nimmt den Ball mit, lässt ihn noch einmal aufspringen und zieht dann sofort ab. Der Schuss rutscht allerdings etwas über den Spann und verfehlt daher sein Ziel.
Dann ist Klotz völlig frei durch und wird am Strafraumeck innerhalb des 16ers gelegt. Warum der bis dahin eigentlich gute Schiedsrichter Horst Bachmann keinen Elfmeter gibt, fragen sich alle. Kopf schütteln. Lautstärke Reklamationen unserer Fans, die direkt auf Strafraumhöhe stehen. Jetzt liegt der Referree mit seiner Entscheidung daneben. Das war ein klares und auch deutlich zu hörendes Foul im Strafraum.
Besonders schmerzhaft, dass Nordhausen im Gegenzug zum 2:3 trifft, das Spiel dreht und in Führung geht. Einen Aufsetzer-Fernschuss kann unser Keeper nicht festhalten, Paul Eichel reagiert schneller als unsere gesamte Abwehr und vollendet knapp 20 Minuten vor Ultimo aus Nahdistanz. Nordhausen hat das Spiel gedreht, Nordhausen führt.
Meinungsverschiedenheiten auch, als Bastian Dräger nur gut eine Minute später äußerst unfair angegangen und mit Wucht schmerzhaft gegen die Bande gestoßen wird, was dem mehr oder weniger aufmerksamen Auge des Referees, der nur wenige Meter entfernt stand, scheinbar völlig entgeht. Wie schon kurz vor der Pause, als Philipp Rehnelt nach dem nicht geahndeten Foul ausgewechselt werden musste, muss nun auch Bastian Dräger das Spielfeld verlassen.
Aber wir haben keine Zeit uns über so etwas zu ärgern, sondern machen das bei den eigenen vergebenen große Möglichkeiten. Wie auch jetzt wieder, als nach Zuckerflanke Maximilian Kurth drei Meter zentral vor dem Tor völlig frei zum Kopfball kommt, das Leder aber nicht richtig trifft und knapp verzieht. Das war eine der vielen 100-prozentigen Chancen, die unser Team am heutigen Tage zu verzeichnen hatte, aber wie schon so oft nicht nutzen konnte. Fällt uns das abermals auf die Füße? Müssen wir jetzt eine weitere Niederlage quittieren?
Der zwischenzeitlich unter großem Applaus eingewechselte Jannik Wolff, der uns die gesamte Hinrunde aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung fehlte, sorgt gleich für Furore. Sein erster Abschluss allerdings zu zentral, so dass Hoffmann im Nordhäuser Tor keine Probleme hat den Ball sicher zu fangen.
Wir machen jetzt wieder vermehrt Druck. Wir wollen das Tor. Wir wollen unbedingt den Ausgleich. Wir geben uns noch lange nicht geschlagen. Aktuell agieren wir allerdings recht glücklos. Auf der anderen Seite darf Cedric Thrum bei einem satten Abschluss sein Können unter Beweis stellen und hält den Schuss Richtung langes Eck sicher.
Und gleich noch einmal Nordhausen. Der Abschluss aus 18 m von Kapitän Schwendt geht allerdings deutlich am Westvororte-Tor vorbei. Auf der anderen Seite ist es wieder Jannik Wolff, der die Wacker-Abwehr mit seiner Schnelligkeit vor Probleme stellt und nur per Foul gestoppt werden kann.
18 Meter. Leicht halblinks. Winefeld und Lätz stehen bereit. Unser erfahrener Defensivmann läuft an und zieht unvermittelt ab. Leicht abgefälscht jagt er den Ball mit viel Schmackes zum Ausgleich ins Netz. 3:3. 89. Minute.
Der verdiente Ausgleich eine Minute vor Ultimo. Auch, wenn der ein oder andere Spieler und/oder Zuschauer vornehmlich aufgrund der ersten Halbzeit vom 3:3 Endergebnis enttäuscht ist, war es wieder ein Akt der Moral und der Leidenschaft, dass unsere Mannen den Rückstand letztendlich noch aufgeholt haben und sich kurz vor Schluss mit einem Punkt belohnen konnten. Respekt, Jungs!
Nächste Woche wird es für das Team von Trainer Daniel Gehrt dann ganz besonders schwer. Nicht nur, dass es ins gut 200 km entfernte Eichsfeld geht und unser Team somit eine der längsten Auswärtsfahrten zu bestreiten hat, der Gastgeber vom 1.FC Eichsfeld ist aktuell Tabellendritter und somit klarer Favorit.
Nicht vergessen wollen wir auch heute den Man of the Match, der sich gestern bei den Fans wohl wieder so richtig ins Herz gespielt hat. Nach und nach kommt er nach seiner Verletzungspause immer besser ins Spiel, hat dem Gegner eine Menge Sorgen bereitet und darüber hinaus zwei ganz wichtige Tore erzielt. Danke und Glückwunsch zum Titel Man of the Match, Sascha Winefeld!
Für den Moment können wir per kleiner Kurz-Bilanz aus den letzten drei Spielen mit fünf Punkten ein doch recht positives Fazit ziehen: Unentschieden, Sieg, Unentschieden. Damit lässt sich als Aufsteiger und absoluter Underdog der Liga doch gar nicht so schlecht leben, so dass uns der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee – wie immer pünktlich um null900 – doch eigentlich richtig gut schmecken sollte.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga
#lvmsportpark
#fairrespektvollkämpferisch
#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones
Warm anziehen und los! Wie in den Westvororten aus einer kleinen Idee vielleicht auch in diesem Jahr wieder ein urgemütliches und unvergessliches weihnachtliches Event wird. Für Jung und Alt.
Am Freitagabend, d. 28. November, also genau zwei Tage vor dem 1. Advent, wird es in unserem Dorf abermals ein etwa zweistündiges besonderes Open-Air-Erlebnis geben: Unser Adventssingen in den Westvororten.
Von „ Bald nun ist Weihnachtszeit.“ bis „Stille Nacht.“ wollen wir wie schon im vergangenen Jahr den Advent einläuten und gemeinsam mit euch und einem Chor in weihnachtlicher Atmosphäre Weihnachtslieder singen.
Wir würden uns riesig freuen, wenn unsere Idee bei euch auch in diesem Jahr wieder zahlreich Anklang findet und wir bei
> Kerzenschein
> Glühwein
> Kinderpunsch
> Lebkuchen
> Gesang und
> bei der oder anderen kleinen Überraschung
alle gemeinsam die Weihnachtszeit begrüßen.
Los geht’s um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Plätzchen und Lebkuchen für Kinder sind ebenfalls kostenlos. Glühwein gibt es für nur 2,- Euro, Kinderpunsch kostet gar nur 1,- Euro.
Ohne Worte …
Diese Veranstaltung wird präsentiert von unserem Partner Systembau Wolff.
Darf gern weitergesagt werden …
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