Ein mühsam erkämpfter Punkt. Verdient zum späten Ausgleich
(28.09.2025) Kaffee fertig? Ja? Na dann wollen wir den gestrigen Nachmittag im LVM Sportpark Saarbachtal noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen.
Abermals musste unser Trainer auf ein Gros an Leistungsträgern verzichten. Im Prinzip fehlte ihm eine ganze Mannschaft. Eichberger, Lätz, Scherzer, Willscher, Zschille, Kamprath, Wolff, Schäfer und Tämmler verletzt. Kurth Urlaub. Rehnelt Rot gesperrt. Jemanden vergessen?
Aber unser Kader ist glücklicherweise breit aufgestellt, so dass wir dennoch eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken konnten. Mit etwas mehr Durchsetzungsvermögen, mit etwas mehr Männlichkeit und mit etwas mehr Durchschlagskraft wäre heute gegen schlagbare Gerataler vielleicht wirklich mehr möglich gewesen.
Ansonsten kann das jeder sehen, wie er will: Stehen einerseits bisher „nur“ drei Punkte zu Buche oder sind es andererseits drei Spiele in Folge ohne Niederlage für den Aufsteiger aus dem Geraer Westen? Ist das Glas halb leer oder halb voll? Ihr kennt uns und wisst, wie wir antworten würden. Euch lassen wir die Antwort frei und freuen uns auf eure Kommentare.
Aber wie immer der Reihe. Unruhiger Beginn von beiden Seiten. Abtasten Fehlanzeige. Erste Torannäherung durch die Unseren. Der gegnerische Keeper und Julian Hoyer prallen unglücklich zusammen. Freistoß. Für unseren Gast.
Auf der anderen Seite kommen die Gäste von der Strafraumgrenze zum Abschluss. Aber weit drüber. Danach hat sich das Spiel, zumindest was die Strafraumaktionen betrifft, erst einmal etwas beruhigt. Westvororte versucht das Zepter zu übernehmen, schafft es aber noch nicht. Aber man verlegt sich nicht nur auf lange Bälle, wie es unsere Gäste tun, sondern versucht es auch spielerisch.
Noch bleibt es beim Versuch, aber die Ausrichtung stimmt, ist gut. Dann endlich.
Westvororte. Sascha Winefeld lässt mit einer geschickten Körpertäuschung seinen Gegner ins Leere laufen und zieht aus zentraler Position aus 20 Metern einfach mal ab. Leider hat das Zielwasser gefehlt. Aber so könnte es funktionieren.
Auf der anderen Seite spielt sich Geratal schön durch unsere Defensive. Aber auch hier ist der Abschluss nicht genau genug. Der Ball verfehlt sein Ziel um zwei Meter am rechten Pfosten.
In dieser Phase, so, jetzt um die 15. Minute geht es auf beiden Seiten richtig zur Sache. Jetzt wieder Westvororte. Im Strafraum. Lenny Schumann wird von den Beinen geholt. Ein lauter Knall, kein Pfiff. Der Schiedsrichter erkennt kein Foul.
Nur eine Minute später spielen wir uns über Winefeld, Schumann, Leonardo und Julian wieder hervorragend mit mehreren Direktpässen durch die gegnerischen Reihen.
Noch aber fehlt es uns am letzten genauen Pass und am gezielten Abschluss. Aber wir kommen immer wieder nah an den Strafraum heran und auch in diesen hinein. Dann ist leider Schluss. Aber wir machen das bisher recht gut. Auch jetzt wieder. War das Hand im gegnerischen Strafraum? Der Schiedsrichter meint nein. Zumindest bleibt der Pfiff aus.
Super Pass jetzt von Lenny Schumann auf Julian Hoyer. Ballannahme mit rechts, Abschluss mit links. Wie aus einem Guss. Gut. Gut aber auch vom gegnerischen Keeper Anakin Volklandt. Gehalten. Und wieder setzen wir den Gegner unter Druck.
Abschluss. Wiederholtes Handspiel der Gäste. Wieder pfeift der Schiedsrichter nicht. „Angelegt“ ruft er laut und deutlich ins weite Rund. Westvororte so langsam die bessere Mannschaft, auch wenn noch nicht alles klappt.
Was unsere Mannen auch heute teilweise wieder sehr gut machen, ist das hohe Anlaufen. Oft lassen wir dem Gegner gar keine andere Wahl, als die Bälle lang und weit nach vorn zu schlagen. Dort aber steht Cedric Thum und pflückt alles ganz gelassen runter.
Bei einem Schuss aus circa 18 Metern muss er kurz darauf nicht eingreifen, denn der Stürmer trifft den Ball nicht richtig und das Leder geht weit am Tor vorbei.
Dann spielen wir uns vorn über drei Stationen wieder prima durch die gegnerische Abwehr, verlieren aber durch einen überschnellen und ungenauen letzten Pass den Ball und laufen in einen Konter. Den schließen allerdings unsere Gäste überhastet ab, so dass für den TSV keine Gefahr besteht. Bei den schnellen Gegenstößen des gestandenen Verbandsligisten Geratal müssen wir aber immer vorsichtig sein und aufpassen. Da sind sie stark. Das machen sie gut.
So um die 30. Minute wieder eine Phase, in der beide Mannschaften etwas durchatmen und Chancen Mangelware sind. Und genau in dem Moment, wo wir uns diese Notiz machen, tauchen unsere Gäste gefährlich im Strafraum auf. Unsere vielbeinige fleißige Abwehr kann allerdings mehrfache Schussversuche letztendlich verteidigen. Dann spielen wir uns mal wieder über die rechte Seite geschickt durch. Die scharfe Flanke fast von der Eckfahne kommt allerdings etwas zu ungenau, so dass diese von Geratal fünf Meter vor den Kasten rausgeschlagen werden kann.
In der 39. Minute dann – wie aus dem Nichts – das 0:1, als nach eigenem Abstoß und einem Fehler im Spielaufbau Seigel Tauwaun Ajae Rodney auf einmal völlig frei vor unserem Keeper auftaucht und diesem mit seinem präzisen Abschluss ins lange Eck keine Chance lässt. 0:1. Wieder kurz vor der Pause.
Es sieht aber nicht so aus, als würde uns das umwerfen. Sofort übernehmen wir wieder die Initiative. Die Taktik der Gäste wird auch in der nächsten Situation – so knapp fünf Minuten vor der Pause – deutlich, als der Keeper seinen Vorderleute anschreit: „Schlag das Ding vor!“
Das machen die auch und kommen damit zumindest immer wieder gefährlich an unseren Strafraum heran.
Wie auch jetzt, als Cedric Thrum, Kopf und Kragen riskieren muss, um in einer gefährlichen 1:1-Situation Sieger zu bleiben. Überragend kann er zur Ecke klären. Im Mittelfeld leisten wir uns aktuell zu viele Fehlpässe. So ergibt sich die nächste Chance für unsere Gäste. Aber der Winkel ist zu spitz und der Schuss geht knapp am langen Pfosten vorbei.
Auf der anderen Seite verfehlt Lenny Schumann in der 45. Minute mit einem satten Schuss von halblinks das Tor, sein Schuss streift das Außennetz. Pause vor knapp 100 Zuschauern.
Dass wir hier im Rückstand liegen, ist ärgerlich, hatten wir doch die etwas größeren Spielanteile und haben auch die etwas feinere Klingel geschlagen. Körperlich haben wir aber noch Reserven gegenüber den gestandenen und robust auftretenden Mannen aus Geratal.
Aber so oft wie wir am oder im gegnerischen Strafraum waren, müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass wir mit einem Rückstand in die Kabine gehen.
Noch aber haben wir 45 Minuten. Und wir können den Beginn kaum abwarten. Unsere Mannschaft steht bereits ge- und entschlossen auf dem Platz. Geratal lässt sich mit dem Rauskommen noch Zeit, wie auch schon in den letzten Minuten der ersten Halbzeit.
Der zweite Durchgang beginnt mit einem groben Foulspiel an Tim Richter, der eine ganze Weile behandelt werden muss, aber glücklicherweise weiterspielen kann. Gelb? Fehlanzeige.
Es wird härter. Erst klärt Christian Kruschke resolut gegen einen der Grünen, dann bekommt Bastian Dräger äußerst unsportlich einen Ellenbogen ins Gesicht. Auch er muss behandelt werden, kann aber weitermachen. Abermals sieht der Schiedsrichter überraschenderweise von einer Verwarnung gegenüber unseren Gästen ab. Geratal, sehr aggressiv in dieser Phase. Hoffen wir, dass der Schiedsrichter jetzt nicht überfordert wird.
Und wir? Wir machen weiterhin zu wenig aus unseren Offensivaktionen. Eine Flanke und auch eine darauf folgende Ecke bringen wieder nichts ein. Beides zu ungenau. Beide Aktionen schlecht zu Ende gespielt. Dann ein Freistoß. Sascha Winefeld tritt an. 20 Meter, halb links. Wieder eine Unsicherheit des Keepers, die wir abermals nicht nutzen können. Den abprallenden Ball kann Geratal mit Wucht verteidigen.
60 Minuten sind gespielt und auch im zweiten Durchgang sind wir um einen Tick besser, aktiver. Aber eben im letzten Drittel auch bisschen unvermögend oder unerfahren. Wir machen aber weiter Druck. Wollen das Tor.
Wir wollen den Ausgleich. Wieder haben wir eine Ecke. Und noch eine. Beide bringen wieder nichts ein. Gefährlicher da die Ecken der Gäste. Beziehungsweise die Ecke, die die Mannschaft soeben hatte.
Dann können wir einmal ganz schnell umschalten. Der Schiedsrichter hat es zum wiederholten Male nicht mit den Unseren, nimmt uns den Vorteil und pfeift den Pass auf den schnellen Mucki, der allein auf das gegnerische Tor hätte zulaufen können, zurück und gibt Freistoß am Tatort an der Mittellinie. Das soll verstehen wer will. Aber gut. Wir schauen auf uns und auf unsere eigenen Fehler und nicht auf die Fehlentscheidungen anderer.
Die letzten 10 Minuten sind wirklich sehr sehr intensiv. Und noch einmal übersieht der Referee ein Foul. Jetzt an Bastian Dräger. Kopf schütteln. Tim Richter muss infolgedessen mit einem taktischen Foul den gegnerischen Stürmer aufhalten. Gelb. Die Gäste sind bei ihren wenigen Abschlüssen richtig gefährlich. Jetzt bekommen Sie einen Freistoß zugesprochen. Der Ball klatscht aus 18 Metern Entfernung ans Lattenkreuz. Glück für uns. Ein überragend geschossener Freistoß, der aus neutraler Sicht eigentlich ein Tor wert gewesen wäre.
Dann, nur eine Minute nach diesem Riesenbrett für Geratal, macht unser Jüngster, Julian Hoyer, das, was er wohl am besten kann. Ein Tor. 82. Minute, 1:1. Nach einem schönen Zuspiel von Mouctar Diallo geht das alles ganz schnell. Für Geratal zu schnell.
Ballannahme mit links, Ballmitnahme, halbe Drehung, Abschluss mit rechts. Und der Ball landet aus etwa 12 Metern halbrechts satt im langen Eck. Großer Jubel auf und neben dem Platz, jetzt so etwa acht Minuten vor Ultimo.
Dann Glück für uns nach einem Eckball für unsere Gäste. In der Mitte steigt ein Gerataler völlig freistehend und unbedrängt am Höchsten. Sein gut getimeter Kopfball zischt ganz knapp über unseren Querbalken. Dann wieder eine Chance für Unseren, aber der Schuß von Sascha Winefeld wird Beute des abermals unsicheren Keepers, der im Nachfassen aber noch rechtzeitig vor den einschussbereiten Scheubengrobsdorfern klären kann.
Die Nachspielzeit beginnt. Der Schiedsrichter zeigt klar und deutlich fünf Minuten an. Es geht hin und her. Viel Geschrei, viele Freistöße im Mittelfeld. Jetzt sind wir wieder im gegnerischen Strafraum, aber Geratal kann das verteidigen. Konter. Der Gegenstoß wird allerdings von unseren Gästen leichtfertig verspielt. Kaum einer der Grünen setzt jetzt noch nach. Der Gast verteidigt den einen Punkt.
Irgendwie hat man jetzt den Eindruck, dass wir aber noch mehr wollen. Jetzt, wo noch zwei oder drei Minuten zu spielen sind, spielen wir aktiv nach vorn. Hinten stehen wir hoch. Richter und Kruschke treiben immer wieder an.
Geratal steht tief hinten drin. Noch zweimal können wir auch gefährlich in den Strafraum eindringen, aber beide Male fehlt uns die Körperlichkeit, um uns im Zweikampf durchzusetzen und im Pressschlag Sieger zu sein. Da müssen wir noch nachlegen. Da haben wir Reserven.
Westvororte spielt dennoch auf Sieg, läuft aber auch Gefahr, in einen Konter zu laufen. Und fast wäre es schiefgegangen, aber Cedric Thrum, der sehr hoch steht, fängt den weiten Ball ab. Der ist heut wieder sehr aufmerksam. Ein sicherer Rückhalt.
Noch eine Minute. Einwurf für Geratal auf Höhe des eigenen Strafraums. Noch einmal kommen wir nach einem Fehler der jetzt nervösen Gäste in den Strafraum. Mit Gewalt befördert das grüne Bollwerk den Ball aber wieder weit aus der Gefahrenzone ins Aus. Aus ist kurz darauf auch dieses spannende, packende und wirklich sehr unterhaltsame Spiel.
Nicht zu Ende die vielen Diskussionen, die unsere Fans und die weiß-blauen Zuschauer nach dem Schlusspfiff führten, ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist. Wir enthalten uns in der Öffentlichkeit und lassen diese Frage einfach mal im Raum stehen und die Experten ihre Diskussion fortsetzen.
Derweil genießen wir jetzt erst einmal unseren wohlverdienten Einen-Weiteren-Punkt-Gewonnen-Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee.
Am kommenden Samstag haben wir schon wieder Heimspiel. Dann ist der ehemalige Oberligist vom FC An der Fahrner Höhe im LVM Sportpark zu Gast. Wir sehen uns!
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga #fairrespektvollkämpferisch
#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Dieses Spiel wird präsentiert von unserem Partner NextPhones
Am Samstag ist es endlich wieder einmal so weit. Doppelspieltag im LVM Sportpark. Bereits um 12:00 Uhr empfangen die Mannen des SG-Trainergespannes Steve Tlusty, Carl Braune und Steven Meuschke ihre Gäste aus Hohenölsen.
Und wir? Wir empfangen Marcus Schneider. Der wird am Samstag dabei sein, wenn die Kreisliga-Mannschaft unserer SG JFC/TSV erstmals seit vielen Jahren wieder um 12:00 Uhr den Doppelspieltag eröffnet.
Um 15:00 Uhr dann unsere Erste Mannschaft. Zu Gast in Scheubengrobsdorf ist die Spielvereinigung Geratal. Mit vier Punkten aus fünf Spielen hinkt das Team von Trainer Frank Schwalenberg seinen eigenen Ansprüchen wohl etwas hinterher.
Der gestandene Verbandsligist, der sich im Jahre 2010 aus den Abteilungen Fußball des SV 08 Geraberg und des ThSV Geschwenda gründete, spiel seit vielen Jahren erfolgreich in der höchsten Spielklasse des Freistaates und möchte sein Punktekonto beim Aufsteiger in den Westvororten sicherlich aufbessern.
Seit ihrem Aufstieg in der Saison 2012/13 spielt die SpVgg Geratal ununterbrochen in Thüringens höchster Liga und kann schon auf einen zweiten und mehrere dritte Plätze in der Abschluss-Tabelle vergangener Jahre verweisen.
Leicht favorisiert geht unser Gast daher in Rennen, wenn Sebastian Blasse das Thüringenliga-Duell am Samstag, d. 27.09.2025 um 15:00 Uhr anpfeifen wird.
Den Referee sowie sein Schiedsrichter-Kollektiv, unseren sportlichen Gegner und dessen Fans und Zuschauer begrüßen wir bereits heute auf das Herzlichste im LVM Sportpark und wünschen allen eine gute Anreise.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga
#fairrespektvollkämpferisch
#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Saarbach-Arena war. LVM Sportpark Saarbachtal ist. Seit letztem Monat hat die Sportanlage in Scheubengrobsdorf einen Paten und einen neuen Namen. Aus der Saarbach-Arena wurde der LVM Sportpark Saarbachtal.
Unser langjähriger Partner, die LVM Versicherung Fischer & Hauffe, unterstützte unseren Verein schon in der Vergangenheit äußerst großzügig. Nunmehr erfuhr die Unterstützung ein zusätzliches upgrade. Mit acht neuen Banden und drei weiteren Werbetafeln präsentiert sich die LVM Agentur aus der Heinrichstr. 74 in Gera äußerst plakativ und bringt somit die Verbundenheit mit unserem TSV Gera-Westvororte noch deutlicher zum Ausdruck.
Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken und freuen uns auf die zukünftige noch weiter ausgebaute Zusammenarbeit mit einem sehr namhaften Partner unserer Stadt. Danke, Heiko Fischer. Danke, Tim Hauffe. Danke, all den Mitarbeitern der LVM Versicherung Fischer & Hauffe in Gera. Ihr seid in unserem neuen LVM Sportpark Saarbachtal jederzeit recht herzlich willkommen.
Am gestrigen Dienstagabend bedankten sich unser Vorsitzender Heiko Linke bei Heiko Fischer stellvertretend für alle Mitarbeiter der LVM Agentur in der Heinrichstrasse 74 persönlich und überreichten ein kleines Präsent.
Regen und Dunkelheit stören bei lauter Musik keinen
Drei PKW´s und ein Kleinbus machten sich am Sonntagvormittag auf den Weg ins 220 Kilometer entfernte Borsch. Der Ortsteil der Gemeinde Geisa im Wartburgkreis, genau zwischen Eisenach und Fulda, in der Thüringischen Rhön, nahe der hessischen Grenze war das Ziel.
Ziel war es auch etwas Zählbares beim bis dato Fünftplatzierten der Verbandsliga mitzunehmen. Und es ging für unsere Mannen gut los. Mit hohem Anlaufen setze man die gegnerische Defensive im Spielaufbau unter Druck, so dass die fast ausschließlich mit langen Bällen agierten. Ein satter Schuß aus gut 20 Metern zischt über den Westvororte-Kasten.
Diagonal von hinten rechts über unsere Kette hinweg auf die Linksaußenposition war der Gastgeber allerdings stets gefährlich. Unsere aufmerksame Abwehr um Keeper Cedric Thrum, der sich heute Bestnoten verdiente, war jedoch hoch konzentriert und aufmerksam und ließ vorerst wenig zu.
Andererseits zwangen unsere Jungs mit ihrer Pressing-Taktik die Hintermannschaft aus der Rhön immer wieder zu kleineren Fehlern. Einen dieser nutze nach einer Unstimmigkeit der beiden Innenverteidiger unser Jüngster, der erst 18-jährige Julian Hoyer, eiskalt aus und markierte bereits nach vier Minuten aus Nahdistanz die überraschende Führung der Geraer.
Kurz darauf eine weitere gute Möglichkeit für das Team von Trainer Daniel Gehrt. Nach einer Ecke, die an Freund und Feind vorbei durch den gesamten Strafraum segelt, kommt Philipp Rehnelt am langen Pfosten mit dem Kopf an den Ball. Etwas überrascht, köpft er das Spielgerät aber knapp über den Querbalken.
Insgesamt hat der TSV das bis Mitte der ersten Hälfte richtig gut gemacht. Man ließ den auf Grund der Tabellensituation leicht favorisierten SV Borsch nicht so richtig ins Spiel kommen. Auf die langen und diagonalen Bälle richtete man sich so nach und nach immer besser ein. Was dennoch in den Strafraum kam, war sichere Beute von Cedric Thrum.
Dann wieder Westvororte. Lenny Schumann steckt den Ball überlegt durch auf Julian Hoyer, der aber nicht anzieht, sondern querlegt. Aber sowohl Sascha Winefeld als auch Markus Klotz werden beim Abschluss geblockt. Und gleich noch einmal der Gast. Wieder ein schöner Spielzug.
Wieder wird Julian Hoyer geschickt freigespielt, läuft allein auf den gegnerischen Keeper zu, steht aber um Millimeter im Abseits. Aktuell sind wir sogar die etwas bessere Mannschaft.
Nach gut 35 Minuten dann die eine unüberlegte Aktion von Philipp Rehnelt. Sein überaus hartes Einsteigen an der Mittellinie bestrafte der insgesamt sehr souveräne Schiedsrichter, der nur wenige Meter vom Tatort entfernt stand und einen guten Blick auf die Situation hatte, sofort mit Gelb.
Auf Veto seines Assistenten, der sich von einer Vielzahl aufgebrachter und lautstark schreiender Borscher Spieler, Betreuer und Trainer direkt in seinem Rücken wohl äußerst stark bedrängt fühlte, nahm er seine Gelbe Karte zurück und verwies unseren Spieler mit Rot des Feldes. Westvororte nun in Unterzahl. Das wird schwer.
Auf der anderen Seite wird der durchgebrochene Leonardo Castro da Silva kurz vor dem Strafraum umgerissen. Notbremse? Nein, sagt der Schiri. Naja?!? Gelb für Borsch. Freistoß für uns. Halblinks. 18 Meter. Sascha Winefelds Schlenzer wird aber von der Mauer zur Ecke abgewährt.
Bis zur Pause und dann noch den gesamten zweiten Durchgang muss man sich nun dem starken Gastgeber mit einem Mann weniger erwehren. Bis zur Halbzeit machte man das auch recht gut. Jetzt bitte nicht wieder kurz vor der Pause ein Gegentor. Gedacht. Gewünscht. Enttäuscht. In der 45. Minute der Ausgleich. Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Stefan Kirchner kann mit dem Ball unbedrängt über den halben Platz laufen. Dann ein genialer Pass durch die Schnittstelle der Geraer Kette. Maxim Bevz läuft geschickt ein, steht am Strafraum blank und schiebt das Leder unhaltbar ins lange Eck. Der bittere Ausgleich. Pause.
Nun heißt es weitere 45 Minuten vor gut 200 heimischen Zuschauern in Unterzahl zu bestehen. Schaffen wir das? Können wir mit einem Mann weniger dem starken Gastgeber Paroli bieten? Um es vorweg zu nehmen, ja. Ja, wir können das. Und obwohl wir die ganze Zeit in Unterzahl agieren, spielen wir auf Augenhöhe mit dem Gastgeber.
Und wir wollen uns nicht verstecken. Lenny Schumann setzt auch gleich mal ein Zeichen. Aber sein Schuss aus 20 Metern ist zu zentral und leichte Beute des Borscher Keepers Adrian Buberl. Auf der anderen Seite eine Großchance der Hausherren. Aber auch hier ist der Abschluss zu schwach und Cedric Thrum Sieger.
Dann Ecke für Borsch. Die kommt gefährlich nach innen. Kopfball. Knapp drüber. Das Spiel nimmt jetzt so richtig Fahrt auf. Es entwickelt sich ein spannendes und packendes Landesliga-Match.
Überraschender Konter des Gastgebers. Unsere Abwehr passt auf und stellt den schnellen Stürmer ins Abseits, der sonst wohl durch gewesen wäre. Dann wieder die ganz in blau gekleideten Geraer. Klotz mit Tempo auf die Kette. Pass auf Winefeld. Pass zurück auf Klotz. Stark gespielt. Markus Klotz aber zögert einen Moment und wird so am freien Abschluss gehindert.
Aber wir machen das gut. Wir stellen uns nicht hinten rein. Wir wollen mitspielen. Und wir spielen mit. Gut sogar. Dann muss sich Cedric Thrum richtig lang machen. Per Glanzparade hechtet er den satten Aufsetzer, der auf dem mittlerweile leicht regennassen Geläuf richtig gefährlich wird, aus dem Eck. Stark, Ceric! Und nur eine Minute später steht unsere Nummer #1 nach einer gegnerischen Ecke abermals im Brennpunkt, löst aber auch diese gefährliche Situation resolut und routiniert.
Dann geht Tim Richter auf und davon. Aus der eigenen Hälfte heraus lässt unser Kapitän drei Gegenspieler ins Leere laufen und passt geschickt auf Sascha Winefeld. Der schließt in aussichtsreicher Position aber nicht sofort ab, sondern macht im Strafraum noch einen Haken, so dass der Gastgeber in höchster Not zur Ecke klären kann. Ein Weitschuss von Lenny Schumann kurz drauf geht gefährlich knapp am Borscher Kasten vorbei.
Noch etwa zehn Minuten. Wir sind gut im Spiel. Beide Mannschaften hatten im zweiten Durchgang bisher jeweils richtig gute Möglichkeiten. Können wir jetzt, wo es beginnt stärker zu regnen, weiterhin mithalten oder verlassen uns in den letzten Minuten in Unterzahl die Kräfte?
Borsch immer wieder mit schnellen Vorstößen und langen Bällen. Noch können wir das alles wegverteidigen. Das machen wir konzentriert und gut. Allen voran Mathias Leopold, der in den letzten Minuten zu Höchstform aufläuft und zum Fels in der Brandung wird. Der gewinnt jedes Kopfballduell und jeden Zweikampf. Noch fünf Minuten.
Wir wechseln. Richtig. Bisschen Zeit von der Uhr nehmen. Neue Energie ins kräftezehrende Spiel bringen. Unsere sechs Mann starke Bank gibt unserem Trainer hervorragende Alternativen. Alle sind unter Strom, auch die Wechsler. Noch eine Minute. Borsch wird nervös. Zumindest die Verantwortlichen auf der Bank, hatte man gegen den Tabellenletzten aus Scheubengrobsdorf doch ganz sicher drei Punkte auf dem Zettel.
Noch aber haben die Gastgeber Zeit, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Der Schiri gibt vier Minuten oben drauf. Zittern. Bangen. Hoffen. Bitte bringt dieses 1:1 über die Zeit, Jungs. Das hättet ihr Euch am langen Auswärtssonntag mehr als verdient. Nochmal kann Cedric Thrum den Flachschuss sicher fangen. Auf der anderen Seite bricht der eingewechselte Konrad Szydlo durch und wird gelegt. Der Schiri aber breitet die Arme aus und schüttelt mit dem Kopf, als alle Blauen einen Strafstoß fordern.
Schwere Entscheidung in der 90. + 4. Minute. Aber wir sind weit vom eigenen Tor entfernt. Das ist gut. Und wir haben noch einmal eine Ecke. Und viel Zeit. Kurz darauf ist die rum und unsere Jungs liegen sich nach einem aufopferungsvollen Kampf und einem insgesamt richtig guten Spiel in den Armen.
Der eine wichtige Punkt wurde dann im Heck des Kleinbusses gut verstaut und trotz strömendem Regen und Dunkelheit bei lauter Musik und stimmungsvollem Gesang sicher nach Gera gebracht und um 20:30 Uhr wohlbehalten ausgepackt.
Am kommenden Wochenende sind unsere Jungs dann wieder zu Hause im LVM Sportpark gefragt, wenn die SpVgg Geratal in Scheubengrobsdorf zu Gast ist.
Bereits Mittag geht es kommenden Samstag los. Es ist seit langem mal wieder Doppelspieltag. Und bereits um 12:00 Uhr trifft unsere SG JFC/Westvororte im Vorspiel auf den Hohenölsener SV trifft.
Heute wollen wir aber noch nicht ans kommende Wochenende denken, sondern uns das Montag-Feierabend-Bier schmecken lassen. Ab morgen dann schauen wir mit dem Dienstag-Training beginnend zielgerichtet auf das nächste Spiel der Mannschaft von Trainer Daniel Gehrt.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Zum Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee ist unser Artikel heute vielleicht nicht ganz so spannend wie ein Spielbericht, aber nicht weniger interessant für alle Vereinsmitglieder und die, die sich für unseren Verein interessieren.
Gast in der Vorstandssitzung am 05. September: Rico Seidenzahl. Er war im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Agenda 2030“ gefragt. Denn mehrere bauliche Projekte stehen auf der Wunschliste des Vereins. Gemeinsam will man nun in den nächsten fünf Jahren verschiedene Projekte unter Federführung von Rico Seidenzahl, der zur Vorstandssitzung am vergangenen Freitag einstimmig zum neuen LVM Sportpark-Direktor berufen wurde, angehen.
In der August-Ausgabe unseres Newsletters hatten wir schon explizit Bezug darauf genommen, dass wir im kommenden Jahr mit Mitteln der LVM Versicherung Fischer und Hauffe zum Beispiel unser kombiniertes Beach-Areal für Volleyball und Fußball von Grund auf sanieren wollen. Weitere Projekte wurden diskutiert.
So der für alle verbindliche Rasenpflegeplan, ein Standard für unsere Banden und die grundlegende Sanierung der Duschen im Umkleidetrakt. Darüber hinaus standen auch eine PV-Anlage und ein Ausweichplatz zur Diskussion. Prinzipielle Fragen dazu wurden bei der letzten Vorstandssitzung bis kurz vor Mitternacht erörtert und diskutiert.
Rico Seidenzahl, der schon seit vielen Jahren in unserem Alt-Herren-Team aktiv ist, sich immer wieder ins Vereinsleben einbringt, zupackt und organisiert, wird hierzu gemeinsam mit Ralf Kinne aus unserem Vorstand erste Schritte in die Wege leiten und als neuer „Platzchef“ im Auftrag des Vorstandes auch die Aufgaben unserer Platzwarte koordinieren.
Ein konkretes „Agenda 2030“-Konzept soll erstellt werden.
Wann ist welches Projekt möglich? Welche Kosten kommen auf den Verein zu? Wie können wir mit Menpower und eventuellen Förderungen das ein oder andere Projekt im Rahmen unserer „Agenda 2030“ wirklich umsetzen? Noch ist alles Theorie. Aber wir werden Euch in Abständen gern auf dem Laufenden halten. Erste zusätzliche Kontakte mit externen Beratern sind bereits für diese Woche terminiert. Sehr gerne nehmen wir auch eure Hilfe und eure Ratschläge entgegen.
Der zweite wichtige Tagesordnungspunkt: Unsere OAK-Trails. Auch hierzu will man zeitnah ein schlüssiges Konzept erstellen, welches dazu beiträgt, dass ab Frühjahr 2026 die Abteilung Mountain-Bike noch bzw. wieder attraktiver wird. Hierzu ist man bereits mit regionalen Partnern aus der Branche im Gespräch.
Neue Ideen, Verbesserung der medialen Aufmerksamkeit und nutzerfreundliche Öffnungszeiten sollen schwindenden Mitgliederzahlen der Abteilung entgegenwirken. Übungsleiter werden gesucht. Alles wurde hinsichtlich der letzten Jahre kritisch hinterfragt.
Nunmehr aber will man nach vorn schauen und dieses Projekt neu ankurbeln. Erste Schritte sind mit der Belebung, der Aktualisierung und der Verbesserung des Informationsgehaltes in den sozialen Medien und auf dem neu eingerichteten WhatsApp Kanal „Oak Trails Gera“ getan. Schaut doch einfach mal rein!
Allerdings ist auch hier Unterstützung gefragt. Wenn Du also Lust hast unseren Verein und/oder explizit unsere Abteilung Mountain-Bike zu unterstützen, dann kontaktiere uns einfach unter info@westvororte.de. Wir setzten uns dann umgehend mit Dir in Verbindung und vereinbaren einen Termin für weitere Gespräche.
Im Verlauf der Vorstandssitzung stand im Anschluss daran der Veranstaltungskalender für 2026 im Mittelpunkt. Dieser soll zeitnah veröffentlicht werden. Aber auch Veranstaltungen, die in diesem Jahr noch auf uns warten, wurden final besprochen.
So dürfen sich nicht nur Vereinsmitglieder und die Anwohner der Westvororte auf folgende Termine freuen:
Donnerstag, 30.10.2025
Oktoberfest
Sonntag, 02.11.2025
2. Legendentreffen der Alten Herren
Freitag, 28.11.2025 Adventssingen mit Chor
Samstag, 13.12.2025 Vereinsweihnachtsfeier für alle Mitglieder des TSV Gera-Westvororte
Details zu den jeweiligen Veranstaltungen veröffentlichen wir rechtzeitig.
Wie immer kamen im Anschluss daran die Finanzen unter die Lupe. Wie schon im August konnte man sich in diesem Punkt – zumindest für den Moment – zufrieden zeigen, wohl wissend, dass zum Ende des Jahres noch große Herausforderungen warten, deren Realisierung man in den letzten Monaten über Rücklagen aber bereits sukzessive vorbereitet hat und an denen man mit Unterstützung unserer Partner auch weiterhin akribisch arbeitet.
Anschließend schenkten die Vorstandsmitglieder wie immer allen Abteilungen des Vereins ihre Aufmerksamkeit. Auch hier zeigte man sich mit den Aktivitäten von der Kinder-Leichtathletik, über den Qutdoor-Sport und Zumba bis hin zu unseren Gymnastikfrauen recht zufrieden.
Auch eine Vielzahl von internen Abläufen wurde und wird so nach und nach automatisiert, was bereits jetzt zur Erleichterung der Vorstandsarbeit beiträgt.
Über das neue Kooperations-Gremium mit dem JFC Gera unter Federführung vom Marcus Schneider hatten wir bereits berichtet. Hinsichtlich der noch besseren Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner und zur Abstimmung der weiteren Herangehensweise wird Marcus Schnieder zur nächsten Vorstandssitzung als Gast geladen.
Grundtenor werden dann die gemeinsamen Treffen im Gremium, vereinsübergreifende Trainings, ein Mannschafts-Abend aller drei Teams und die Doppelspieltage – wie bereits schon am kommenden Wochenende – sein, die man langfristig gemeinsam vorbereiten möchte. Darüberhinaus plant man bereits „heute“ weitere Termine mit unterschiedlichen Inhalten, bei denen es nicht nur um Feiern oder Fußballspielen geht.
Last but not least erarbeitet man in einer in Gründung befindlichen „Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit“ aktuell ein in Bild und Schrift einheitliches CI und berät über weitere Schritte. Damit möchte man auch künftig einen userfreundlichen und einheitlichen Auftritt in den Sozialen Medien realisieren und perspektivisch mit der schnellen Entwicklung in diesem Bereich Schritt halten, um unseren Verein – auch über ggf. zusätzliche Medien – in der Öffentlichkeit weiterhin aktuell und informativ zu präsentieren.
Aufgrund des Feiertages am 03. Oktober findet die nächste Vorstandssitzung nicht wie gewohnt am ersten Freitag des Monats statt, sondern ausnahmsweise erst am 10. Oktober. Solltet ihr Fragen, Kritik oder Anregungen haben, kontaktiert uns bitte. Wir freuen uns auf eure Nachrichten unter: info@westvororte.de
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#diezukunftimblick
#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
Für die Experten unter uns ist alles klar. Der ein oder andere wird aber vielleicht gar nicht so recht wissen, wo Borsch eigentlich liegt. Den Fans aus dem Gastgeberort wird es mit unseren Westvororten sicherlich ähnlich ergehen. Gemeinsamkeiten sind auffällig.
Wir klären auf. Wie auch bei Westvororte handelt es sich bei Borsch um einen kleinen Stadtteil. In diesem Falle um einen der Stadt Geisa im Wartburgkreis, genau zwischen Eisenach und Fulda, in der Thüringischen Rhön, nahe der hessischen Grenze.
Gespielt wird wie auch in Scheubengrobsdorf im Sportpark. In Borsch in dem „An der Ulster“. Sowohl Borsch als auch Westvororte hatten ihre Vergangenheit der letzten Jahre in der Landesklasse und der Verbandsliga, in die beide Mannschaften erst im Sommer als jeweils Erster ihrer Liga wieder aufstiegen.
Mit knapp über 200 Kilometern Entfernung ist die Ausfahrt unserer Jungs zum Aufsteigerduell am Sonntag die Längste der aktuellen Saison. Mit zwei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden hatten die Westthüringer einen super Start in die Saison und belegen aktuell mit sieben Punkten Tabellenplatz fünf.
Also eine ganz schwere Aufgabe für unsere junge Mannschaft. Starker Gastgeber. Weite Fahrt. Wir jedenfalls drücken abermals ganz fest die Daumen, wenn es am kommenden Sonntag um 15:00 Uhrlosgeht und hoffen, dass das Team von Trainer Daniel Gehrt wie schon vor Wochenfrist Zählbares verzeichnen kann.
Ohne Worte …
#ausgerafürgera
#stolzkenntkeineliga
#westvororte … wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen
The same procedure as last year? Gern! Super Stimmung, peppige Tanzmusik und so richtig gute Laune. Das werden neben deftigem Essen und kühlem bayerischen Bier auch in diesem Jahr wieder die Zutaten für einen sicherlich besonderen Abend vor (hoffentlich) abermals ausverkauftem Hause sein.
Na, Lust bekommen? Dann Save The Date und komm‘ zum Oktoberfest in den LVM Sportpark nach Scheubengrobsdorf.
Am Donnerstag, d. 30.10.2025, ab 18:00 Uhr – am Abend vor dem Reformationstag, der ja in Thüringen Feiertag ist – empfängt euch zu Beginn eines langen Wochenendes unser Team um den genialen DJ Dr. Wolle, der jeden einzelnen Cent des Eintrittspreises von nur 6,— Euro im Vorverkauf bzw. 7,- Euro an der Abendkasse wert ist.
Und … ??? Haben wir auch Dein Interesse wieder geweckt? Also: Gleich Termin in den Kalender eintragen, Dirndl und Lederhose raussuchen und schnell zuschlagen.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen und findet immer dienstags von 18:00 bis 19:00 Uhr im Vereinsheim des LVM Sportpark Saarbachtal statt.
Mit ihm wird wohnen wirklich zum Heimspiel. Nicht nur auf der neuen Drei-Meter-Bande an der Terrasse unseres Sportheimes steht das zu lesen.
Finanzdienstleister Manuel Heimer ist ein sehr nahbarer Mensch, ein verlässlicher Partner und ein Experte in allen Fragen rund um Baufinanzierungen. Selbst Fußballfan war es für ihn nach den ersten Kontakten über Geschäftspartner zum TSV Gera-Westvororte schnell klar, dass er unseren kleinen aufstrebenden Verein unterstützen möchte. Gesagt, getan. Nunmehr ist Manuel Heimer seit der Saison 2025/26 Teil unseres Sponsoren-Pools.
Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung des Geraers und möchten uns auf diesem Wege nochmals recht herzlich für diesen Support bedanken. Am vergangenen Dienstag übergab Manuel Heimer seine neue Bande offiziell an unseren Vorsitzenden Heiko Linke und unterzeichnete mit ihm gemeinsam den neuen Sponsorenvertrag.
Aber nicht nur auf der neuen Werbefläche wird man ihn zukünftig bei den Besuchen im LVM Sportpark sehen, er selbst will und wird uns desöfteren zu den Spielen der ersten Mannschaft begrüßen. Mit seiner neuen Supporter-Card auch kein Problem.
Wir sagen schon heute recht herzlich willkommen und freuen uns auf eine langfristige und fruchtbare Zusammenarbeit. Wenn auch Du Fragen rund um eine Baufinanzierung hast, sprich Manuel Heimer oder uns an. Wir stellen gern den Kontakt her.
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Ein bisschen geknickt waren unsere Spieler nach dem Schlusspfiff schon. Denn, obwohl man den ersten und auch hochverdienten Punkt eingefahren hatte, trauerte man der einen oder anderen Großchance und dem unnötigen verursachten Elfmeter beim Gegentor ein wenig hinterher.
Nichtsdestotrotz haben wir unseren ersten Punkt geholt und wollen den heute über alles andere stellen und den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee genießen.
Aber wie immer der Reihe nach: Mit Tim Richter nach drei Spielen Verletzungspause wieder in der Stadtformation, hoffte man auf mehr Stabilität. Jedoch musste unser Trainer aufgrund der Verletzungen von Christopher Lätz und Maximilian Kurth abermals umstellen und platzierte unseren Kapitän hinten in der Mitte. Auf der für ihn sehr ungewohnten Position machte unsere #25 aber ein richtig gutes Spiel.
Das machte unsere Mannschaft aber prinzipiell. Alle waren heute hoch konzentriert. Bereits in der ersten Halbzeit war der Aufsteiger aus den Westvororten gegenüber dem gestanden Landesligisten aus Bad Frankenhausen zumindest auf Augenhöhe, wenn nicht vielleicht sogar einen kleinen Tick besser.
Noch war das Spiel im LVM Sportpark Saarbachtal aber wenig ansehnlich, war es doch auf beiden Seiten von vielen langen Bällen geprägt. Insgesamt alles sehr körperlich. Da unsere Gegenspieler im Schnitt gefühlt einen Kopf größer waren, legte man beim Team von Daniel Gehrt besonderen Wert auf die zweiten Bälle. Mit der Umsetzung dieser Taktik, bei der Phillip Rehnelt eine entscheidende Rolle spielte und dies auch richtig gut machte, war nach dem Spiel auch unser Trainer durchaus zufrieden.
Über diese zweiten Bälle kam man so nach und nach auch zu ersten guten Möglichkeiten. Richtig knapp am Führungstreffer war dann Leonardo Castro da Silva, dessen Knaller aus 20 Metern allerdings nur am Aluminium des Querbalkens landete.
Kurz darauf spielten sich die quirligen Klotz und Hoyer durch die gegnerischen Reihen. Der Abschluss von Markus Klotz war dann allerdings ein wenig zu überhastet, so dass der gegnerische Torwart Christopher Sünkel Sieger blieb.
Bis Mitte der ersten Halbzeit jedoch von allen Fans ein insgesamt positives Fazit für den Auftritt unserer Jungs. Weiter so! Schaffen wir mit so viel Konzentration und Willen heute vielleicht unseren ersten Punkt?
Gefährlich die erstmals in ihren nigelnagelneuen blauen ad-hoc-Trikots auflaufenden Geraer auch bei Ecken, die Tim Richter immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor zirkelte. Philipp Rehnelt und Christian Kruschke blieb der Erfolg per Kopf jedoch verwehrt. Aber so könnte es gehen.
Auch bei einem weiteren Versuch nach Freistoß von Tim Richter scheiterte der heute sehr auffällige Rehnelt knapp.
Dennoch musste man hinten immer wieder Gefahr laufen einen Treffer zu kassieren, operierten auch unsere Gäste aus dem Kyffhäuserkreis vermehrt mit langen Bällen. Unsere Defensive um Kapitän Richter, flankiert von Benjamin Bohm und Christian Kruschke, machte das bis dato aber so richtig gut und verteidigte alles weg, was Richtung unseres Strafraum es kam. Über rechts konnte der schnelle Konrad Szydlo im Umkehrspiel immer wieder Akzente setzen.
Bitter dann kurz vor der Pause ein Black-out in unserer Innenverteidigung, die einen Ball nicht entscheidend klären konnte, so dass ein Spieler aus Bad Frankenhausen Richtung Grundlinie durchbrach, was Tim Richter mit einem langen Bein verhindern wollte. Unser Gast nahm das dankend an, so das er nur auf Kosten eines Fauls gestoppt werden konnte. Zum Ärger für unsere Mannen, aber berechtigterweise pfiff der gute Sebastian Lorenzen Strafstoß.
Wieder so kurz vor der Pause. Wieder, als alle dachten, dass wir mit dem 0:0 nach 45 Minuten gute Chancen hätten, heute wirklich zu punkten, denn bis dato sah das alles richtig gut aus.
Erik Schneider ließ sich in der 43. Minute aber die Chance nicht entgehen, verlud Cedric Thrum und brachte seine Farben vor gut 100 Zuschauern im LVM Sportpark etwas überraschend in Führung. Pause. Durchatmen, Akku laden und neu durchstarten.
Gesammelt und kaum beeindruckt kamen unsere Jungs nach der Pause zurück aufs Spielfeld. Sofort versuchte man dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken.
Allerdings durfte sich in dieser Phase kurz nach Wiederbeginn auch Cedric Thrum zweimal beweisen, als er Chancen unserer Gäste zunichte machte und die Scheubengrobsdorfer im Spiel hielt.
So ab der 60. bzw. 70. Minute übernahm Westvororte aber endgültig das Zepter. Die Einwechslungen von Sascha Winefeld und Tom Eichberger, der nach seiner langwierigen Verletzung erstmals in einem Pflichtspiel für die Weiß-Blauen auflief, machten sofort den Unterschied. Jetzt überzeugte man auch spielerisch. Im Gegensatz zum ersten Durchgang agierte man nun mehr mit flachen Pässen.
Und es ergaben sich so weitere Möglichkeiten für das Team von Trainer Daniel Gehrt. Die größte derer kratzte ein Gästespieler für seinen geschlagenen Torwart in allerhöchster Not noch von der Linie. Da war er fast, der Ausgleich. Da hatten die Geraer Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen. Aber wir brauchten noch Geduld.
Obwohl jetzt nur noch 10 Minuten zu spielen waren, hatte man immer wieder die Hoffnung, dass es heute vielleicht doch noch mit einem Punkt klappen könnte, übte man so nach und nach immer mehr Druck aus und hatte auch weiterhin richtig gute Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer.
Zum großen Jubel für alle, die es mit den Scheubengrobsdorfern halten, dann sieben Minuten vor dem Ende doch das Tor. Einen schnell ausgeführten Einwurf ließ Julian Hoyer geschickt klatschen, Christian Kruschke konnte unbedrängt flanken und Philipp Rehnelt, der in der Mitte am höchsten stieg, nickte das Ding mit dem Kopf ins lange Eck. Zum viel umjubelten Ausgleich.
Kurz darauf wurde es dann noch einmal so richtig spannend und packend. Das Spiel war noch lange nicht zu Ende. Keine der beiden Mannschaften wollte mit „nur“ einem Punkt über die Ziellinie.
Spannung. Faulspiele. Diskussionen. Über die 90 Minuten verteilt musste der insgesamt sehr gute Schiedsrichter sieben Gelbe Karten verteilen, fünf derer allein für die Gäste aus Bad Frankenhausen.
Westvororte spielt nun so kurz vor Ultimo auf Sieg. In der letzten Minute ist es dann Sascha Winefeld, der völlig frei im gegnerischen Strafraum auftaucht, aus etwas ungünstigem Winkel aber am gegnerischen Keeper scheitert.
Allerdings drang auch der Gast noch zweimal gefährlich in unseren Strafraum ein, was wir aber gut verteidigen konnten, so dass das Team von Trainer Alexander Ludwig nicht zum Abschluss kam.
In der letzten Minute stieg die Spannung im LVM Sportpark dann aber doch noch einmal ins Unermessliche, als unserem Gast ein Freistoß aus 16 oder 17 Metern zugesprochen wurde. Bitte nicht. Bitte nicht jetzt in der Nachspielzeit noch ein Gegentor. Bitte nicht! Unsere Bitte wurde erhört und Cedric Thrum im Tor blieb Sieger in dieser brisanten Situation, so dass wir das 1:1 nach Hause bringen konnten und uns trotz liegengelassener Möglichkeiten, die eigentlich für mehr als „nur“ zu diesem 1:1 hätten reichen müssen, über unseren ersten Verbandsligapunkt freuen können.
Habt ihr gut gemacht, Jungs. Wir sind alle richtig richtig stolz auf euch. Bleibt dran! Wir sind auf einem guten Wege und schauen optimistisch nach vorn. Denn so nach und nach kommen auch die nächsten Spieler, die uns in den letzten Wochen schmerzhaft gefehlt haben, so langsam zurück. Ein Anfang wurde heute mit Sascha Winefeld und Tom Eichberger nach deren Einwechslungen schon gemacht. Schön, dass ihr wieder da seid.
Schön auch, dass der Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee heute pünktlich um null900 mit dem einen Punkt natürlich entschieden besser schmeckt, als nach den Niederlagen der letzten Wochen. Genießt den Moment und habt alle einen schönen Sonntag.
Verkehrsversuch in Gera-Frankenthal: Engstelle wird testweise eingerichtet
Seit Donnerstag, d. 04. September 2025, führt die Stadt Gera in der Ortslage Frankenthal im Ortsteil Westvororte einen Verkehrsversuch durch. Im Abschnitt zwischen der Frankenthaler Straße 95 und 99 wird die Fahrspur testweise eingeengt. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssituation zu entschleunigen und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Im Rahmen des Verkehrsversuchs gilt: Der Verkehr aus Richtung Gera erhält Vorrang, Fahrzeuge aus Richtung des Greizer Ortsteils Töppeln sind verpflichtet, diesen zu gewähren. Zusätzlich kann in dem Zwischenbereich geparkt werden.
Die Stadtverwaltung wird das Verkehrsgeschehen vor Ort beobachten und auswerten. Sollte es zu Unfällen oder anderen unerwünschten Auswirkungen kommen, wird die Maßnahme kurzfristig beendet.
Zeigt der Versuch den gewünschten Effekt, ist geplant, die Einengung dauerhaft umzusetzen. Die Stadt Gera bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Beachtung der veränderten Verkehrsführung.
Rückmeldungen und Hinweise zum Verkehrsversuch können per E-Mail an: verkehrsbehoerde@gera.de gerichtet werden.
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