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Westvororte thront beim 10. BandenMasters

Erstmalige Titelverteidigung

Als am Samstagabend um 22:35 Uhr das letzte Spiel des abermals überragend organisierten BandenMaster abgepfiffen wurde, kannte der Jubel bei den Spielern und Betreuern des TSV Gera- Westvororte und dem mitgereisten Weiß-Blauen Anhang auf der Tribüne keine Grenzen mehr.

Erstmals in der mittlerweile zehnjährigen History der inoffiziellen Stadtmeisterschaft, die gestern vom Oberbürgermeister der Stadt Gera, Kurt Dannenberg, eröffnet wurde, konnte eine Mannschaft ihren Titel verteidigen. Hatte unsere Mannschaft schon im letzten Jahr den Pokal entführen können, so thronte man auch 2026.

Vor fast 1000 Zuschauern war nach Meinung einiger Fans auf den Rängen schon das Eröffnungsspiel ein vorweggenommes Endspiel. Und wie recht sie letztendlich haben sollten. Das Opening. Zwei Verbandsligisten. Wismut Gera gegen Westvororte. Die Neuauflage des Finales von 2025. Und das Team von Daniel Gehrt mit dem besseren Start. Am Ende stand ein nicht unverdientes 2:0 für unsere Mannen zu Buche.

Viele packende, spannende und torreiche Spiele dann im weiteren Verlauf der Vorrunde in den drei Staffeln mit je drei Mannschaften. Eine knappe Kiste unser zweites Spiel. Gegen den Post SV, der am gestrigen Abend mit dem jüngsten Kader des gesamten Teilnehmerfeld der neun Mannschaften auflief, taten sich unsere Jungs recht schwer.

Am Ende stand dennoch ein knapper, aber verdienter 1:0 Arbeitssieg zu Buche, der gleichbedeutend mit dem Weiterkommen in die Zwischenrunde war. Da die Jungs vom Post SV kurz darauf auch gegen Wismut Gera den Kürzeren zogen, waren die Bieblacher nunmehr schon nach der Vorrunde raus aus dem Rennen um den Titel.

In der Zwischenrunde Westvororte abermals mit dem Auftaktspiel. Der starke Landesklassist von den Eurotrink Kickers wartete auf unsere Jungs. Im Spiel mit den zweitmeisten Toren des Turniers hielt man sich allerdings schadlos und siegte hochverdient mit 6:2 gegen das Team von Jörg Fleischer. Die „Ohne Worte – Westvororte“ Rufe wurden so nach und nach immer lauter.

Im zweiten Spiel der Zwischenrunde sah man sich dann dem SV Roschütz gegenüberstehen. Wie schon in der Vorrunde tat man sich auch jetzt gegen den Außenseiter recht schwer, qualifizierte sich aber nach dem knappen 1:0 als Gruppensieger für das Endspiel und hielt sich somit auch in der vierten Begegnung des Turniers schadlos, war man doch bis dato die einzige Mannschaft, die alle vier Spiele der Vor- und Zwischenrunde gewinnen konnte.

Richtig stark in allen Begegnungen auch unsere beiden Keeper Cedric Thrum und Clemens Burgold, der in den beiden Spielen gegen Post und Roschütz zum Einsatz kam.
Er war der einzige Keeper des Turniers der nicht überwunden werden konnte, mit „zu null“ vom Parkett ging und mit mehreren Glanzparaden einen großen Anteil am Weiterkommen des TSV hatte. Klasse, Clemens!

Nunmehr wartete jedoch eine lange Pause auf das Team aus Scheubengrobsdorf. Erst im Endspiel, also im letzten Spiel des Turniers, durfte bzw. musste man wieder aufs Parkett. Also warm bleiben – im Körper und im Kopf. Das war wohl für die nächste Stunde die wichtigste Aufgabe für unsere Jungs. Zwischenzeitlich aber keinerlei Langeweile. Packende Spiele. Viele Tore. Richtig guter Fußball und eine wirklich super Stimmung in der Geraer Panndorfhalle.

So langsam wurde es dann aber spannend und ernst. Alle Spiele der Zwischenrunde waren ausgespielt und die Teilnehmer an den Finals standen fest.

Im Spiel um Platz 5 besiegte der SV Roschütz aufopferungsvoll kämpfende Langenberger, die in der Zwischenrunde gegen die BSG Wismut Gera ihren stärksten Auftritt hatten und nach langer Führung nur knapp mit 3:4 unterlegen waren, mit 3:0.

Im kleinen Finale setzten sich anschließend die favorisierten Eurotrink Kickers knapp mit 3:2 gegen einen starken VfL Gera durch, der zwischenzeitlich sogar schon mit 2:1 in Führung lag, diese aber gegen das starke Fleischer-Team nicht über die Zeit brachte. Eurotrink somit auf dem Treppchen. Glückwunsch zu Bronze aus den Westvororten.

Nun aber ging es auf 22:15 Uhr zu und die Spannung gipfelte ins Unermessliche. Das Finale stand vor der Tür. Wie schon im Eröffnungsspiel und dem Finale vor Jahresfrist trafen die beiden Verbandsligisten Wismut Gera und Westvororte aufeinander.

Kann Westvororte den Sieg aus der Vorrunde wiederholen? Kann Westvororte sich wie schon im Finale des Vorjahres abermals gegen den mit Oberligaerfahrenen Spielern besetzten Stadtrivalen durchsetzen?

Spannende 13 Minuten Spielzeit warteten auf die Zuschauer in der mit knapp 1.000 Zuschauern fast ausverkauften Panndorfhalle. Zittern auf beiden Seiten. Aufregung in beiden Fanlagern. Lange stand es 0:0. Knisternde und packende Spannung. Ein wirkliches Finale.

Dann war es Sascha Winefeld, der seine Farben auf die Siegerstraße brachte und in der 9. Minute die Führung erzielte, als er seinen Gegenspieler mit einer kurzen Körpertäuschung düpierte und aus der Drehung aus etwa 8 m von halb links scharf ins lange Eck traf.

Nicht nur dieses Treffers wegen avancierte unsere #8 zu einem der besten Spieler des Turniers und musste letztendlich nur dem ebenfalls überragenden Franz Hoffmann von der BSG Wismut Gera in dieser Wertung den Vorrang lassen. Glückwunsch, Franz, du hast den Titel in dieser Wertung verdient.

Kurz nach der Führung musste sich dann unser Final-Keeper Cedric Thrum so richtig breit machen und verhinderte in Weltklasse-Manier zweimal hintereinander den Ausgleich. Auf der anderen Seite durfte sich auch Wismut-Keeper Christoph Haase mehrfach auszeichnen.

Zum besten Keeper des Turniers hat es für beide jedoch nicht gereicht, denn zu dem wurde der Langenberger Philipp Klewer gewählt, der vor allem im Spiel gegen Wismut Gera über sich hinauswuchs und mehrfach waagerecht in der Luft lag oder abtauchete und die Bälle aus dem Eck kratzte. Glückwunsch, Philipp! Du hast den Titel des besten Keepers gestern wirklich verdient.

Noch war das spannende und packende Finale aber nicht zu Ende. Die Führung knapp. Noch drei oder vier Minuten auf der Uhr. Super Stimmung in der Geraer Panndorfhalle. Stadionsprecher Timo heizte die Zuschauer zusätzlich an.

Dann war es der erst 19-jährige Konrad Szydlo, der aus Nahdistanz am schnellsten reagierte und den Ball über die Linie bugsierte und in der 11. Minute mit seinem 2:0 die Weichen auf Westvororte-Sieg stellte und für eine kleine Vorentscheidung sorgte.

Immer wieder hallten nun lautstark die „Ohne Worte – Westvororte“ Rufe durch die Halle. Letztendlich brachte unserer Mannschaft die knappe Führung routiniert über die Zeit und ließ gegen den Finalgegner vom Steg in den letzten drei Minuten kaum Chancen zu, so dass sowohl der Final- als auch der Turniersieg und der Pokal verdient zu uns ins Dorf gehen.

Der beste Torschütze kam aus den Reihen des Viertplatzierten, dem VfL Gera. Glückwunsch, Daniel Kunz! Bei der anschließenden Siegerehrung wurde auch er neben dem besten Spieler und dem besten Keeper mit einer Einzelauszeichnung geehrt.

Anschließend dann das große Finale mit den Ehrungen der platzierten und siegreichen Mannschaften. Besonders laut wurde es in der Halle als Tim Richter den Siegerpreis, die Urkunde und den Pokal aus den Händen der Organisatoren übernehmen durfte, diesen in die Höhe reckte und sich von den eigenen Fans mit seiner Mannschaft noch lange feiern ließ.

Erstmals konnte bei der zehnten Auflage des mittlerweile zu einer schönen Tradition gewordenen BandenMasters mit unserer Mannschaft ein Team den Titel verteidigen. Wir freuen uns und sind stolz auf die Jungs von Trainer Daniel Gehrt, der gestern von Marcus Schneider assistiert wurde. Somit beginnt das Jahr für den TSV Gera-Westvororte nach dem Turniersieg der Alt-Herren SG am 02. Januar mit einem weiteren Titel.

Hoffen wir, dass auch im Laufe der Saison weiterhin viel Positives zu vermelden sein wird. Bis dahin wünschen wir euch allen alles erdenklich Gute.

Lasst euch nun – heute nicht ganz pünktlich um null900 – den Sonntag-Guten-Morgen-Kaffee schmecken. Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag und sagen:

Ohne Worte, Westvororte …

#ausgerafürgera

#stolzkenntkeineliga

#bandenmasters

#fairrespektvollkämpferisch

#westvororte … Wo Freunde nicht nur zusammen Fußball spielen

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